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30.11.06

Erweiterter Service für Erfinder - AGIT-Patentverwertungsplattform online

Aachen. Beim 3. Aachener Innovationstag, der von der regionalen Wirtschaftsförderungsagentur AGIT am 30. November veranstaltet wurde, verkündeten die AGIT und die Patentverwertungsgesellschaft PATEV GmbH aus Karlsruhe eine Kooperation, die schnelle und unkomplizierte Bearbeitung von Anfragen zum Thema Verwertung von Patenten über das Internet beinhaltet. Die AGIT erweitert damit ihr Dienstleistungspaket für Erfinder um einen weiteren Baustein auf dem Weg zu einer erfolgreichen Verwertung von Erfindungen und innovativen Entwicklungen. Die Internet-Plattform ist über die Adresse www.agit.patentverwertungsplattform.de zu erreichen. „Wir bieten nun die gesamte Beratungspalette von der Ideenphase bis hin zum erfolgreich am Markt eingeführten Produkt an“, so Havva Coskun, Leiterin des Bereiches Beratung technologieorientierter Unternehmen bei der AGIT, die Erfinder bei ihren Verwertungsbemühungen unterstützt.

Rund 100 Erfinder, Unternehmer und Vertreter aus der Wissenschaft besuchten den diesjährigen Innovationstag, der wieder zahlreiche interessante Vorträge und Podien im Angebot hatte. Staatssekretär Dr. Michael Stückradt, Ministerium für Innovationen, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW, eröffnete die ganztätige Veranstaltung und stellte die Impulse der Landesregierung zum Thema Innovationen vor.
Sehr viel Aufmerksamkeit erhielt nicht nur der Erfahrungsbericht eines Unternehmers über seinen Weg, seine Innovation erfolgreich zu positionieren, sondern auch die Podiumsdiskussion zwischen Finanzierungspartnern und dem Publikum. Dabei legten die anwesenden Investoren von bekannten Beteiligungsgesellschaften wie NRW.Bank, High Tech Gründerfonds, T-Venture und S-UBG den Innovatoren ihre Erfahrungen offen. Als Kernbotschaft wurde dabei betont, dass es nicht ausreicht, technisch-physikalisch eine geniale Erfindung zu entwickeln, sondern es vielmehr darauf ankommt, eine Erfindung mit dem richtigen Business Modell, einem Managementteam und der entsprechenden Finanzierung erfolgreich umzusetzen.
Neben den Vorträgen stellten Erfinderclubs und Unternehmer ihre Innovationen im Technologiezentrum aus. Im flankierenden Vortrag des INSTI-Erfinderclubs Innovationsgesellschaft Eifel e. V. zu der Ausstellung „Spinner oder Genies?“ wurde deutlich, welchen Beitrag die Erfinderclubs mittlerweile für die Innovationsfähigkeit unseres Landes leisten. Die Erfinderclubs sind schon längst über die „Tüftlerphase“ hinaus und haben im Laufe der Jahre viele Erfahrungen gesammelt, die ihnen nun beim Aufstellen ihres Vermarktungs- und Finanzierungskonzeptes behilflich sind.
In einer weiteren Podiumsdiskussion zeigten Vertreter der Aachener Hochschulen Unterstützungsmöglichkeiten der wissenschaftlichen Einrichtungen bei dem Thema Technologietransfer auf. Die Botschaft der Teilnehmer besagte, dass Gründer sowie kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sich nicht scheuen sollten, mit ihren guten Erfindungen oder Produktideen die Hochschulen und Forschungseinrichtungen anzusprechen.
„Der Erfolg der diesjährigen Aachener Innovationstags motiviert uns, an dem Konzept der Veranstaltung weiter zu arbeiten und unsere Dienstleistungen zu vertiefen“, so Havva Coskun. Außerdem weist sie auf die regelmäßig durchgeführten Patentsprechtage hin, an denen kostenlos individuelle Beratungsgespräche mit Verwertungsgesellschaften, Patentanwälten und der AGIT angeboten werden. Eine kostenlose Patentrecherche durch das Patentinformationszentrum (PIZ) der RWTH Aachen ist direkt vor Ort möglich. Diese Patentsprechtage führt die AGIT nun seit anderthalb Jahren alle acht Wochen durch. Die Resonanz ist bisher großartig. Es gibt mittlerweile schon zwei Verwertungserfolge, die, wenn die juristischen Kriterien erfüllt sind und eine patentschädliche Gefahr nicht mehr gegeben ist, veröffentlicht werden können.
Unabhängig von den Patentsprechtagen können Erfinder, die zum ersten Mal eine Erfindung zum Patent anmelden möchten, und KMUs, die seit fünf Jahren wieder ein Patent anzumelden gedenken, zusätzlich die INSTI*-Förderung erhalten. Diese ist ein Zuschuss für die Kosten des Patentanmeldungsprozesses sowie für die ersten Verwertungsschritte. Die Anträge dazu können bei der AGIT gestellt werden.

* INSTI steht für „Innovationsstimulierung der deutschen Wirtschaft“ und ist ein seit 1995 laufendes Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Die AGIT ist Gründungspartner der Initiative und wickelt Patentanmeldungen über die INSTI-Förderung ab.


Nähere Informationen:
Havva Coskun
Tel. 0241/963-1027
h.coskun@agit.de

PNY bringt seine neue Speicherkarte SD High Capacity 4 GB Class 4 Card in den Handel

Würselen. Nachdem nun die neuesten SD Hosts kompatibel mit der SD High Capacity Technologie sind, gibt PNY bekannt, dass die 4 GB SDHC(tm) im Handel erhältlich ist.
Der User bekommt eine Speicherkarte, die der SD 2.0 Spezifikation entspricht und die Performance-Ansprüche von speicherintensiven Applikationen wie hochauflösende Digitalbilder, HD-Aufnahme und -Wiedergabe erfüllen.

Die SDHC Card entspricht der SD Speed-Class-Rating Spezifikation, die von der SD Association herausgegeben wurde und bei der die Klassifizierung anhand der Applikation vorgenommen wird, für die die Karte gedacht ist:

- = 2 MB/s - TV Recording / DVD / Standard Digitalkamera = 4 MB/s - MPEG2
- (HDTV) / Digitalkameras mit Serienbildfunktion = 6 MB/s -
- Spiegelreflex- und professionelle Digitalkameras mit Serienbildfunktion

Es gibt einen guten Grund, warum sich PNY entschlossen hat in das SDHC Class
4 Segment einzusteigen: "Class 4 ist die am weitesten verbreitete Karte in den von PNY bedienten Märkten. Diese Klasse bietet genügend Leistung für eine 6 Mpixel Digital Kamera oder die neuesten Camcorder Funktionalitäten - und das ist genau wonach der Kunde bei einer 4 GB Card verlangt.", sagt Laure Lapègue , European Category Manager für Flash Karten.

Mit dieser gewaltigen Speicherkapazität erlauben SDHC(tm) Geräte ihrem Benutzer mehr als 1000 Fotos in Hochauflösung oder rund eineinhalb Stunden Video in MPEG2 DVD Qualität zu speichern.

Empfohlener Verkaufspreis inkl. MwSt.
PNY SD HC 4GB 119, 99 EUR

Kompatibilität:

SDHC Hosts erkennen sowohl SD (bis zu 2 GB) als auch SDHC (4 GB und mehr) Speicherkarten.
SD Hosts können lediglich SD Memory Cards (bis zu 2GB) nutzen.
Daher sind SDHC Karten nie mit SD Hosts kompatibel.

Der Kunde kann anhand der Gebrauchsanleitung leicht erkennen, ob ein Gerät SDHC kompatibel ist. Nur Geräte der neuesten Generation können SDHC kompatibel sein.

Die HC Kompatibilität eines Gerätes ist anhand des SDHC Logos auf der Verpackung bzw. im Handbuch erkennbar

Quelle: box

29.11.06

Microsoft hat die iCOMcept GmbH zum Gold Certified Partner ernannt

Aachen.Die iCOMcept GmbH ist von Microsoft zum Gold Certified Partner ernannt worden. Die lange und intensive Zusammenarbeit mit Microsoft in gemeinsamen Kundenprojekten sowie die in einer Zufriedenheitsumfrage bestätigten Erfolge waren ausschlaggebend für diese Auszeichnung.

Bei der Erstellung kommerziell einsetzbarer, leistungsfähiger Anwendungen muss Know-how aus einer Vielzahl von Software-Technologien vorhanden sein.Aufgrund der erfolgreichen Arbeit in großen E-Commerce-, Infrastruktur- und Sicherheits-Projekten ist die iCOMcept GmbH in der Lage, professionelle Lösungen aus einer Hand anzubieten.

Bei der Anwendungsentwicklung konzentriert sich iCOMcept GmbH seit 1999 auf die Bereiche Business Process Modelling, Supply Chain Management und Provisioning. In unterschiedlichen Projekten wurden individuelle Lösungen entwickelt, um Internet Portale an Warenwirtschafts- und Abrechnungssysteme anzubinden

Zahl der Mitarbeiter der SOPTIM AG wächst im laufenden Jahre schneller als je zuvor

Aachen. Seit Anfang des Jahres 2006 hat die SOPTIM AG ihren Personalbestand in Aachen und Essen um insgesamt 25 Mitarbeiter erhöht.
Dabei erstreckt sich die Schaffung neuer Arbeitsplätze auf alle Bereiche des Unternehmens und auch alle Ebenen – vom Auszubildenden über Projektleiter bis hin zum Leiter für neue Geschäftsbereiche. Am breitesten ist der Zuwachs jedoch im Bereich der Projektmitarbeiter, der hervorgerufen durch die positive Entwicklung in allen Geschäftsbereichen, Energieversorgung, Entsorgung und Beratung für Industrie & Handel, eine entsprechende Nachfrage am Arbeitsmarkt generiert.

„Und dieser Trend setzt sich weiter fort“, sagt Leiterin Personalmanagement Ingrid Silberhorn voraus, „auch im nächsten Jahr suchen wir weiter verstärkt nach IT-Fachkräften“.
Durch die verstärkten Mitarbeiterzahlen werden auch die Büroräume im Aachener Süsterfeld langsam knapp, so dass ab 2007 weitere Büroräume im derzeit im Bau befindlichen „Euregiocenters“ gegenüber dem SOPTIM Hauptsitz angemietet werden.

27.11.06

Mit Aachener Pflegeprodukten am anderen Ende der Welt wohlfühlen

Aachen. Im australischen Noosa eröffnet ein neues Day Spa seine Pforten. Was hier nicht weiter interessant wäre, wenn nicht die Aachener Babor der exklusive Anbieter für die Hautpflegeprodukte des Wellness-Tempels down under wären.

Barbor setze, so die Pressemeldung der PR-Agentur von Noosa Springs Day Spa, auf ganzheitliche und natürliche Pflege. Die Verarbeitung der natürlichen Rohstoffe erfolge mit Hilfe modernster wissenschaftlicher Erkenntnisse, was beste Qualität und ein hohes Maß an Hautverträglichkeit garantiere.

Das Noosa Springs Day Spa ist nach dem Vorbild europäischer Spas entworfen – allein der Ausblick von den Massageräumen wirkt schon entspannend. Erfahrene Therapeuten bieten den Gästen Behandlungen, die auf deren individuelle Bedürfnisse zugeschnitten sind. Vom Bad im Salzwasserbecken oder im Hydrotherapie-Pool, über Saunen, verschiedenste therapeutische Massagen bis hin zu belebenden Körper-Peelings und Kräuterpackungen – die Palette der Anwendungen scheint schier unendlich. Das Spa ist in zwei separate Bereiche für Männer und Frauen unterteilt. Paare haben jedoch die Möglichkeit, sich in einem der Partnerräume gemeinsam verwöhnen zu lassen. Weitere Infos unter www.noosasprings.com.au.

Urlaub zum Entspannen und Wohlfühlen – die Ferienregion Noosa, die auch bei australischen Urlaubern sehr beliebt ist, bietet dafür unzählige Möglichkeiten. Zu dem breiten Angebot an Wellness-Dienstleistern gehören unter anderem auch das Noosa Spa (www.noosaspa.com.au), das Ikatan Balinese Spa and Gardens (www.ikatanspa.com.au), das Sheraton Noosa Aqua Therapy Centre oder der Noosa Life Health and Fitness Club. Im Resort Massage, einem Spezialisten für alle Arten von Massagen, werden Gäste wahlweise am Strand oder am Pool durchgeknetet. Zur richtigen Bräune verhilft ein Besuch mit Sonnenbad im Noosa Tanz. Wem dies alles noch nicht genug ist, der findet garantiert totale Entspannung in der Villa Alba. Diese Anlage außerhalb von Noosa verfügt über vier Villen, die jeden nur erdenklichen Luxus bieten. Mehr Details dazu unter www.villaalba.net.

24.11.06

Aachener Agentur organisiert Messestand in China

Vom 8. bis 12. Juni 2007 präsentiert die TEMA AG auf der sechsten China International Consumer Goods Fair/ (CICGF) in Ningbo einen "Deutschen Pavillion." Im Mittelpunkt der CICGF stehen hochwertige Konsumgüter aus den Bereichen Haushaltstextilien und Kleidung, Elektrogeräte, Büro- und Freizeitartikel, Gebrauchsgegenstände, Dekoration und Geschenke sowie Delikatessen für den chinesischen Markt. Im Deutschen Pavillion, der vom NRW-Wirtschaftsministerium gefördert wird, zeigen deutsche Unternehmen, mit welchen Produkten "Made in Germany" begütetere Chinesen sich das Leben angenehmer, modischer oder prestigevoller gestalten können.

Die CICGF ist die Leitmesse für Luxusartikel und zieht Einkäufer aus ganz China an. Die Bedeutung der Fachmesse wächst durch den steigenden Wohlstand und das Interesse der Chinesen, die zunehmende Lebensqualität zu genießen.

China besitzt eine große und wachsende wohlhabende Schicht, die Wert darauf legt, ihre Lebensqualität zu verbessern und deshalb Produkte anerkannter Qualität und Namen nachfragt. Deutsche Marken und Produkte der gehobenen Ansprüche genießen in China traditionell einen guten Ruf und sind entsprechend prestigeträchtig.
Im „Deutschen Pavillon“ auf der sechsten CICGF haben Hersteller deutscher Qualitätsprodukte die Gelegenheit, gemeinsam Produkte „made in Germany“ dem chinesischen Fachpublikum zu präsentieren. Durch das gemeinschaftliche Auftreten der deutschen Unternehmen und die besondere Herausstellung im Rahmen des Messeaufbaus wird die Effektivität der Darbietungen gesteigert.
Der „Deutsche Pavillon“ wird von der Aachener TEMA Technologie Marketing AG organisiert, die bereits mehrere renommierte Messen mit deutscher Beteiligung in China organisiert hat und Unternehmen so bei ihrem Markteintritt in Fernost unterstützt.

Die CICGF ist die einzige Fachmesse für luxuriöse Konsumgüter in China. Gezeigt wird ein breites Spektrum an Konsumgütern von namhaften chinesischen sowie ausländischen Herstellern. Damit ist die CICGF die größte und professionellste internationale Konsumgütermesse in China. Das Angebot deckt Haushaltstextilien und Bekleidung, elektronische Haushaltsgeräte, Gebrauchsgüter, Geschenke und Delikatessen ab. Die Organisatoren rechnen mit 1500 Ausstellern sowie 20.000 Einkäufer aus dem In- und Ausland.

Über Ningbo:
Die Küstenstadt Ningbo mit 5,6 Millionen Einwohnern liegt südlich von Shanghai am bevölkerungsdichten Yangtze-Delta. Die prosperierende Stadt am Meer ist Zentrum des Wohlstands und des Reichtums in der ostchinesischen Provinz Zhejang.
Die Wirtschaft der modernen 5 Millionen-Stadt ist dank seiner soliden Infrastruktur ist auf einem sehr hohem Niveau mit 12,5% BIP Wachstum pro Jahr. Ningbo ist seit alt her eine kommerzorientierte Stadt, die auf eine 7000jährige Geschichte als Handelsdrehscheibe zurückblickt. Heute rühmt sich die Stadt mit Chinas größtem Tiefwasserhafen, der gemessen am Umschlagvolumen der viertgrößte weltweit ist. Yachthafen und Golfplätze gehören zum modernen, wohlhabenden und weltoffenen Stadtbild ebenso wie großzügige internationale Shopping Malls und Prachtstrassen. Das Image der Stadt in China macht Ningbo zum idealen Standort für die International Consumer Goods Fair.

Weiterbildungsprogramm der IHK Aachen 2007

Rund 170 Seminare und Lehrgänge zu aktuellen, wirtschaftsnahen Themen umfasst das Weiterbildungsprogramm 2007 der Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK). Das Angebot deckt ein breites Spektrum ab - neben stets aktuellen Themenbereichen wie Unternehmensführung, Außenwirtschaft, Personalmanagement, Marketing, Mitarbeiterführung oder Arbeitstechnik werden auch Veranstaltungen zu aktuellen Rechtsfragen oder branchenspezifische Veranstaltungen angeboten. Das Programm umfasst sowohl Tagesseminare, zum Beispiel "Wenn Mitarbeiter zum Vorgesetzten werden" oder "Bilanzanalyse nach IFRS", als auch berufsbegleitende IHK-Zertifikatslehrgänge, zum Beispiel "Büro-Allroundkraft", "Verfahren des Ex- und Imports" oder "Assistenz im Personalwesen". Die IHK Aachen bietet die Veranstaltungen an verschiedenen Standorten im Kammerbezirk und grenzüberschreitend an
Das Weiterbildungsprogramm kann ab sofort kostenlos angefordert werden. Alle Veranstaltung sind auch unter http://www.aachen.ihk.de/wbprogramm abruf- und buchbar.

Ansprechpartner
Michael Arth, Tel.: 0241 4460-101, Fax: 0241 4460-150,
E-Mail: wb@aachen.ihk.de

Kooperation zwischen raw Rechenanlage-West und AlphaPlus

Düren. raw und AlphaPlus haben eine intensive Zusammenarbeit vereinbart. Diesbetrifft insbesondere die Abwicklung elektronischer Rechnungsprozesse. Die wesentliche Ziegruppe beider Unternehmen sind Einkaufsverbünde, deren Mitglieder und Lieferanten.
raw und Alphaplus verbinden und ergänzen die jeweiligen Leistungsangebote und nutzen ab sofort die Kernkompetenzen des Partners mit. So integriert raw die Serviceleistungen zur qualifizierten elektronischen Signatur (nach §14 UStG) von AlphaPlus in die für ihre Kunden angebotenen und durchgeführten Rechnungsprozesse. Elektronische Rechnungen, die vom Lieferanten ohne den Umweg über einen vom Lieferanten initiierten Papierausdruck direkt zum Rechnungsempfänger übermittelt werden, müssen mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen sein. Sonst droht der Verlust der Berechtigung zum Vorsteuerabzug beim Empfänger.

AlphaPlus hingegen kann elektronische Archivdienste bei raw nutzen und somit seineDienstleistungen abrunden. Auch hier gibt es gesetzliche Anforderungen. Elektronisch verschickte oder eingegangene Rechnungen sind unabhängig von allen Ausdrucken und davon gefertigten Kopien als elektronisches Rechnungsoriginal zu archivieren. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen war diese Anforderung bislang eine zu hohe Hürde, um elektronische Prozessoptimierungen anzugehen. Mit dem Archivservice-Angebot von AlphaPlus ist diese Hürde nun leicht zu überwinden. Das ASP-Angebot zum elektronischen Archiv rechnet sich bereits bei geringen Rechnungsstückzahlen.

23.11.06

Lizenzhändler und Softwarehersteller gemeinsam gegen Raubkopien und illegalen Software-Handel

Aachen. Axel Susen, Geschäftsführer von susensoftware in Aachen, fordert die Software Alliance BSA Business auf, mit den Lizenz-Händlern zusammen zu arbeiten, damit Hersteller und Nutzer schwarze Schafe sofort erkennen. Ehrliche Händler sollen sich zertifizieren lassen und zur Einhaltung klarer Grundsätze bereit erklären. Nur gemeinsam können Lizenzgeber und –händler den illegalen Handel mit Programmen vom Markt verdrängen.

Der Kampf gegen illegale Software vereint Lizenzgeber und Software-Händler: Die Händler wollen ebenso wie die Hersteller, dass illegale Software vom Markt verschwindet, denn der unrechtmäßige Handel beeinträchtigt das Geschäft mit legaler Software. Nur wenn IT-Einkäufer sicher sind, dass der Erwerbvon stiller Software juristisch einwandfrei ist, werden sie einen Kauf in Betracht ziehen.

"IT-Leiter in den Unternehmen befürchten, sich beim Kauf von gebrauchten Lizenzen strafbar zumachen", weiß Susen "Woher sollen sie auch die Feinheiten kennen, die stille Software eindeutig von Raubkopien und nicht-lizenzierter Ware unterscheidet?" Wenn aber Händler und Hersteller stärker Hand in Hand arbeiteten, könne auch ein ungeschulter Anwender sicher sein, dass Erwerb und Nutzung stiller Software völlig gesetzeskonform sind.

Die Hersteller kämpfen schon seit Jahren im internationalen Interessenverband Business SoftwareAlliance BSA gegen Raubkopien und nicht-lizenzierte Software. Axel Susen appelliert daher an die Händler, einen ähnlichen Verband zu gründen, dessen Mitglieder zertifiziert sind und die sich an bestimmte Grundsätze halten. Die Vorteile für alle ehrlichen Händler liegen auf der Hand: Ihre Erfahrung mit dem Lizenzhandel, eine klare juristische Regelung und die Qualität der Produkte können den Softwarehandel aus seiner Schatten-Existenz an das Tageslicht holen und die Umsätze deutlich steigen lassen.

Bis sich der Verband der Lizenz-Händler, wie Susen ihn fordert, gegründet hat, sollte die Business Software Alliance sich mit den drei wichtigsten Lizenz-Händlern zusammenschließen, um erfolgreich gegen Raubkopien und den Handel mit unvollständigen Lizenzpaketen zu kämpfen. "Schwarze Schafe haben auf diesem Markt nichts verloren", stellt Susen unmissverständlich klar. "Es gibt Händler, die unverantwortlich handeln und damit ihre Kunden in Schwierigkeiten bringen." Arbeiten die Hersteller jedoch mit den Händlern zusammen, wissen sie darüber Bescheid, wer ihr Produkt nutzt, und es entsteht eine Win-Win-Situation.

Rund 100.000 Euro für fünf herausragende Wissenschaftler - Der EFIC Grünenthal Grant 2006

Aachen. Die fünf Gewinner des Europäischen Forschungspreis EFIC Grünenthal Grant präsentierten am 22. November einem internationalen Expertenkreis ihre Projekte im Bereich der innovativen Schmerzforschung. Der EFIC Grünenthal Grant 2006 unterstützt die Nachwuchswissenschaftler mit Stipendien in einer Gesamthöhe von 100.000 Euro, die von der Firma Grünenthal GmbHt gestiftet werden.

Die Hamburger Schmerzexpertin Dr. Ulrike Bingel bekommt den EGG für ihre herausragende klinische Erforschung am Menschen. Mit Hilfe der funktionellen Kernspintomografie soll in diesem Projekt die Verarbeitung von Sinnesreizen unterschiedlicher Beschaffenheit unter Schmerzeinfluss gemessen werden. Die belgische Psychologin Dr. Liesbet Goubert beschäftigt sich damit, inwiefern Empathie von Eltern auf das Schmerzempfinden von Kindern wirkt, die unter chronischen Schmerzen leiden. Der Erlanger Forscher Dr. Maihöfner untersucht vor allem die Ursache von Nervenschmerzen. Bei Nervenschmerzen können Impulse unterschiedlicher Schmerzfasern die zentrale Verarbeitung und die Repräsentation von Teilen des Körpers in einer bestimmten Region des Gehirns verändern. Das geförderte Projekt der Erlanger Professorin Carla Nau beschäftigt sich mit genetischen Veränderungen eines Ionenkanals in Nervenfasern, die stärkste Schmerzattacken zur Folge haben können. Der Förderpreis beinhaltet auch ein Stipendium, dass der Münchner Nachwuchsforscher Dr. Phillip Krause erhält. Sein Projekt untersucht die veränderten Aktivitätsmuster im Gehirn, die bei einer unproblematischen Verletzung, z.B. bei einem einfachen Knochenbruch, auftreten.

"Es ist eine Ehre für uns, junge Wissenschaftler und ihre Projekte zu unterstützen und zu beobachten, wie innovative Ideen zu klinischen Studien gelangen. Alle unterstützten Projekte repräsentieren spannende und wichtige Schritte für ein besseres Verständnis dafür, wie Schmerz funktioniert und wie wir Patienten besser helfen können", Prof. med. Serdar Erdine, Präsident der Europäischen Schmerzgesellschaften EFIC (European Federation of ISAP Chapters).

"Grünenthal ist davon überzeugt, dass die EFIC mit der finanziellen Unterstützung von jungen Nachwuchsforschern zusammen eine große Auswirkung auf die Schmerzforschung hat", erläutert Rob Koremans, MD, Geschäftsführer der Grünenthal GmbH. "Schmerz ist nicht nur ein Symptom. Bessere Behandlungsmöglichkeiten für Schmerzpatienten zu erforschen bedeutet eine verbesserte Lebensqualität der Patienten."

"Der EGG bietet eine große Chance für uns Forscher, da auch Projekte von Beginn an gefördertwerden, deren Verlauf noch nicht vollständig kalkulierbar sind", sagt die Preisgewinnerin Prof. Dr. med. Carla Nau. "Ein weiterer Unterschied ist die ausdrückliche Förderung der klinischen Forschung, die wichtig ist, um die existierende Lücke zu schließen zwischen unserem jetzigen Verständnis von den Mechanismen der Schmerzentstehung und unserer Fähigkeit, Schmerzen richtig zu behandeln."

Quelle ots

Portable Roboter für mittelständische Unternehmen - RWTH-Exzellenzcluster wird flexible Robotersysteme weiterentwickeln

Sie sind vielseitig, mobil und leicht zu handhaben: Hochflexible Roboter könnten für viele kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) die Lösung für anstehende Rationalisierungsprozesse in der Produktion sein. Denn während sich stationäre Industrieroboter häufig erst bei großen Losgrößen amortisieren und nicht für wechselnde Aufgaben geeignet sind, lassen sich die kleinen „Brüder“ ebenso schnell wie flexibel an verschiedenen Produktionsstationen einsetzen und damit auch die Kosten senken. Möglich gemacht haben dies unter anderen Wissenschaftler des Werkzeugmaschinenlabors (WZL) der RWTH Aachen. Sie entwickelten gemeinsam mit Industrieunternehmen im Rahmen des vom Bundesministerium für Forschung und Bildung geförderten Porthos-Projekts einen portablen Roboter bis zur Marktreife.

„Eine langfristige Standortsicherung können mittelständischen Unternehmen teilweise nur durch die Integration sinnvoller Automatisierungslösungen erreichen“, erläutert Ben Schröter vom Lehrstuhl für Werkzeugmaschinen, der den Porthos-Roboter innerhalb des WZL betreut. Die Gründe für häufig vorliegende Automatisierungsdefizite bei den KMU sieht Schröter vor allem in der Scheu vor großen Investitionen und den nicht vorhersehbaren Marktanforderungen. „Mit hochflexiblen Robotersystemen können unterschiedliche Produktionstätigkeiten jedoch schnell, kostengünstig und zuverlässig ausgeführt werden“, so der Diplom-Ingenieur. Denn analog zum Staubsauger lassen sich die Roboter mit unterschiedlichen, produktspezifischen Greifern zur Handhabung der Bauteile bestücken. Moderne Greifer können zusätzlich mit Sensoren zur Steigerung der Prozesssicherheit ausgestattet werden. Dadurch ist es möglich, dass ein Roboter beispielsweise zu-nächst mehrere Schichten einer Presse bestückt, um dann nach kürzesten Transport-, Umrüst- und Programmierzeiten von unter 15 Minuten eine völlig andere Maschine in der Produktion zu unterstützen. Dabei erfüllt der Porthos-Roboter alle Normen und Sicherheitsstandards. Der gesamte Gefahrenbereich wird durch mitgeführte mechanische und sensorische Vorrichtungen geschützt.

Rund 80.000 Euro kosten solche hochflexiblen Robotersysteme. Laut Ben Schröter ist das Geld gut angelegt: „Mit dieser Investition binden sich mittelständische Unternehmen nicht an ein bestimmtes Produkt oder an einen bestimmten Produktionsprozess.“ Auch für die Umrüst- und Umstellarbeiten benötigt Porthos keine Experten. Dank der integrierten Hydraulik und der Schwerlastrollen ist der rund eine Tonne wiegende Roboter schnell von einer Produktionsstation zur anderen zu bewegen. Am neuen Einsatzort programmiert ein entsprechend eingewiesener Mitarbeiter das System über einen Touchscreen. Die aufgabenorientierte Programmiermethodik übersetzt die Eingaben direkt in ein Roboterprogramm. Umfassendes Programmierwissen ist somit nicht erforderlich.

Auch wenn solche hochflexiblen Robotersysteme bereits vertrieben werden, werden am WZL in einem Folgeprojekt eine Erweiterung des Aufgabenspektrums und eine Definition geeigneter Geschäftsstrukturen für solche Systeme entwickelt. Im Rahmen des Exzellenzclusters „Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer“ werden diese Entwicklungsarbeiten ebenfalls aufgegriffen. Über 70 Forscher stellen sich dort im Rahmen verschiedener Einzelprojekte der Herausforderung, wie man am Standort Deutschland die Produktion gestalten muss, um global wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Vision rund um Porthos:Roboter sollen künftig selbstständig ihr Umfeld erfassen und sich damit austauschen – Selbstprogrammierung und automatische Inbetriebnahme inklusive.

Devolo bringt erste 200 Mbit/s Produkte für Inhouse Powerline und Coax-Kabel: dLAN 200 AVpro und dLAN 200 AVpro i für Business-Kunden

Aachen. Der Aachener Netzwerkspezialist devolo AG, der Pionier der HomePlug-Technologie und Marktführer in Europa, stellt seine ersten beiden HomePlug AV basierenden Produkte speziell für Business-Anwendungen vor. Das dLAN 200 AVpro und das dLAN 200 AVpro i übertragen Daten, Video und TV sowohl über das hausinterne Stromnetz als auch über Coax-Kabel (Fernsehkabel) – und dies mit einer Geschwindigkeit von bis zu 200 Mbit/s. Typische Anwender sind daher weniger Privathaushalte, sondern vielmehr Hotels, Wohnungsgesellschaften, Krankenhäuser oder Kabelnetzbetreiber. Mit dem neuen dLAN 200 AVpro und dem dLAN 200 AVpro i (einziger Unterschied: Metallgehäuse) ist es erstmals möglich, über die Coax-Leitung beispielsweise Internet in alle Zimmer eines Hotels oder Krankenhauses zu bringen. Denn Antennendosen sind in der Regel in diesen Zimmern vorhanden. dLAN 200 AVpro und dLAN 200 AVpro i sind ab sofort für 159,90 Euro bzw. 179,90 Euro im Handel erhältlich.

Die speziell für Businesskunden entwickelten Produkte bieten an jeder Steck- oder Antennendose innerhalb eines Gebäudes eine breitbandige Netzwerkverbindung. Die Vernetzung über Coax-Leitungen erschließt Business Anwendern neben der Vernetzung über Stromleitungen ganz neue Möglichkeiten. Denn im Gegensatz zu Stromleitungen bieten Coax-Leitungen weitere Vorteile: So überzeugen sie mit sehr niedrigem Rauschverhalten, einer niedrigen Dämpfung und einer sehr hohen Reichweite. Und das Schöne daran: Bei der Installation muss nicht ein einziges Kabel neu verlegt werden. Die beiden Tischgeräte verfügen über einen Ethernet-, einen Coax-Anschluss sowie einen Eurostecker für den Anschluss an das Stromnetz.

Sicherheit eingebaut

HomePlug AV ist der neue internationale Standard für die Datenübertragung über das hausinterne Stromnetz oder Coax-Kabel und ermöglicht eine Datenübertragung von bis zu 200 Mbit/s - und das mit integrierter Quality of Service Funktion (QoS). Die Sicherheit in einem dLAN-Netzwerk ist dabei besonders hoch. Anders als bei WLAN-Netzen muss sich ein potentieller Eindringling physischen Zugang zum Strom- bzw. Coax-Netz des Anwenders verschaffen, um an die Daten zu gelangen.
dLAN 200 AVpro und dLAN 200 AVpro i gewährleisten eine besonders hohe Datensicherheit durch die integrierte 128bit AES (Advanced Encryption Standard) Verschlüsselung.

Im Handel verfügbar

Das dLAN 200 AVpro und das dLAN 200 AVpro i werden ab sofort für 159,90 Euro bzw. 179,90 Euro im Handel erhältlich sein.

22.11.06

Successful Introduction of Parsytec Surface Inspection on Indian Market - Ispat Industries in India orders Hot Mill Inspection System

Aachen, Parsytec AG – the world’s leading supplier of surface inspection systems for strip products – won its first order in the Indian metals market: the Indian steel manufacturer Ispat Industries orders for its hot strip mill an espresso SI surface inspection system and a parsytec 5i coil release application.

Ispat Industries Ltd., one of India’s leading metal manufacturers founded by Mohan L. Mittal, is well known as the largest private sector producer of hot rolled coils. Ispat now equips its state-of-the-art hot strip mill for carbon steel in Dolvi, Maharashtra, with Parsytec’s latest surface inspection solution espresso SI. At Dolvi, more than 3 million t/a hot rolled coils are produced. In order to guarantee outstanding quality for e.g. the fast growing Indian automotive market, Ispat decided to install espresso SI for advanced surface inspection and reliable classification results.

In addition, Ispat Industries will exploit the inspection data with the surface quality yield platform parsytec 5i. Besides the option to build applications in order to support operator actions such as coil grading or coil release decisions, Ispat also integrates WWW Publishing Extensions. This web add-on grants access to coil or quality reports with a standard internet browser.

Key factors for Ispat’s decision are:

1. The partnership with MACO Corp. provides outstanding support and
service.
2. espresso SI offers the most compact hardware, requires least
maintenance effort and hence has the lowest Total Cost
Total Cost of Ownership in the inspection market. Ispat Industries
favoured also Parsytec’s enhanced detection and classification
software and Parsytec’s outstanding position with 10 years
experience and 60 installations in this field.
3. parsytec 5i is valued as a crucial component in order to turn inspection
data into consistent quality information.

Parsytec AG is the world's largest vendor of surface inspection systems: today, all of the top 10 steel producers and 15 of the top 20 paper producers apply Parsytec products. With more than 400 installations worldwide, espresso by Parsytec is the most advanced surface inspection system providing Parsytec customers with reliable and comprehensive information about the relevant surface defects at all production steps. The innovative software platform parsytec 5i enables customers to easily create individual surface quality yield management applications and integrates surface quality data with process data. Parsytec is headquartered in Aachen, Germany, and maintains subsidiaries in North America, Korea and China.

Branchenreport Rheinland: Zahlen, Fakten, Prognosen

Aachen. Fünf IHKs werten ihre Konjunkturumfragen gemeinsam aus und liefern erstmals detaillierte Brancheninformationen.
„Der Aufschwung ist da", lautete die frohe Botschaft der IHKs im Rheinland vor einigen Wochen. In ihren Konjunkturberichten beschrieben die IHKs Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Düsseldorf, Köln und Mittlerer Niederrhein die Lage in ihrem IHK-Bezirk und wagten erste Prognosen für die kommenden Monate. Zu detaillierten Branchenanalysen aber reichte die Datenbasis der einzelnen IHK-Konjunkturumfragen häufig nicht.

Diese Informationslücke schließt ab sofort der neue Branchenreport Rheinland der IHKs Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Düsseldorf, Köln und Mittlerer Niederrhein. Die erweiterte Datenbasis erlaubt Aussagen zur Geschäftslage in einzelnen Branchen, zu den Zukunftserwartungen - und ganz wichtig: den Investitions- und Beschäftigungsplänen der Unternehmen in den betreffenden Branchen. „Der Branchenreport Rheinland gibt zudem einen guten Überblick über die Stärken der Wirtschaftsstruktur im Rheinland mit den vielen Leitbranchen wie Chemie, Automotive, Maschinenbau, Papier, IT und TK sowie Handel und Versicherungswirtschaft", beschreibt Fritz Rötting, Geschäftsführer der IHK Aachen, den Nutzen des Branchenreports. Das neue Produkt der Konjunkturexperten der IHKs helfe zudem, die Aussagen der Konjunkturberichte der einzelnen IHKs regional besser einzuordnen, weil temporäre oder lokale Ausreißer nach oben oder unten schnell zu erkennen sind. Rötting: „Zusammen mit den räumlich engeren Konjunkturberichten der einzelnen IHKs hilft der neue Branchenreport Rheinland, ein umfassendes Bild zur Lage und der konjunkturellen Entwicklung der Wirtschaft im Rheinland zu zeichnen."

Branchenreport Rheinland Herbst 2006 zum herunterladen

Für deutschen Zukunftspreis nominiert: Hirnschrittmacher aus Jülich

Zu den Projekten, die für den Deutschen Zukunftspreis nominiert sind, gehört auch ein neuer Hirnschrittmacher. Der Schrittmacher, der in zwei Jahren Patienten mit Morbus Parkinson, Epilepsie oder psychiatrischen Erkrankungen helfen soll, wird von den Wissenschaftlern Peter A. Tass, Forschungszentrum Jülich, und Professor Volker Sturm, Universität Köln, entwickelt. Mit dem Deutschen Forschungspreis zeichnet Bundespräsident Horst Köhler morgen eine Spitzenleistung aus Technik, Ingenieur- oder Naturwissenschaften aus.

Ein großer Bericht dazu auf den Seiten von Handelsblatt.com:
Gezielt aus dem Takt gebracht

21.11.06

Unternehmen aus Herzorgenrath entwickelt alternativen Motor weiter - DBU fördert

Herzogenrath. In einer Werkshalle der Firma Meta Motoren- und Energietechnik in Herzogenrath steht ein in Einzelteile zerlegter PKW. Das ist soweit nichts Verwunderliches - wäre der Antrieb des Wagens kein Prototyp für einen innovativen Erdgasmotor. Der alternative Kraftstoff kann in Zeiten steigender Spritkosten eine sparsame Variante sein: "Wir wollen den Verbrauch so weit
verringern, dass der Fahrer eines Gasautos nur noch vier anstatt momentan fünf Euro auf 100 Kilometer zahlen muss", meint Meta-Geschäftsführer Dr. Peter Kreuter. Zum Vergleich: Als Benziner kostet der PKW rund zehn Euro auf die Distanz. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) unterstützt das Projekt mit 300.000 Euro. Schließlich schont der alternative Kraftstoff auch die Umwelt: Der weiterentwickelte Erdgasmotor soll bis zu 40 Prozent weniger Kohlendioxid aus dem Auspuff pusten als ein
Benziner. Um diese Ziele zu erreichen, kombiniert der Mittelständler erstmals drei bekannte technische Ansätze miteinander.

"Anders als in vielen Sektoren sind die vom Verkehr ausgehenden Kohlendioxidabgase zwischen 1990 und 2000 um über zwölf Prozent angestiegen", zitiert DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde eine Umweltbundesamt-Studie. Um Treibhausgase zu vermeiden, müssten Motoren so optimiert werden, dass sie weniger Energie verbrauchen.

"Außerdem sollten wir alternative Kraftstoffe einsetzen, die nicht so viel Kohlendioxid produzieren", so Brickwedde. Das Projekt der Firma Meta vereint beide Lösungsansätze: Die Mitarbeiter verbessern den Motor, um den alternativen Kraftstoff Erdgas wirkungsvoller zu verbrennen. Ein Vorhaben, das sich lohnt: "Wir gehen davon aus, dass sich die Zahl der mit Erdgas betriebenen Fahrzeuge in den kommenden Jahren deutlich erhöht", meint Brickwedde.

"Unsere Technik ist kompatibel mit jedem Otto-Motor", weiß
Kreuter. Die Energietechniker nutzen an sich schon bekannte
Komponenten. Mit Hilfe eines Turboaufladers wollen sie die Luftzufuhr
zum Zylinder verbessern. "Außerdem gestalten wir den Ladungswechsel
von Abgasen und Verbrennungsluft mit Hilfe einer besonderen Ventilsteuerung energiesparender", erläutert Kreuter. Beide Aspekte zielen darauf ab, dass der Motor weniger Gas verbraucht und damit auch weniger Kohlendioxid produziert. Außerdem soll mit der neuartigen Technik vermieden werden, dass der mit Erdgas betriebene Motor an Leistung verliert - ein Problem, das bislang mancher Umrüstung im Weg stand.

Das Testfahrzeug der Firma Meta spare alleine rund 20 Prozent Kohlendioxid dadurch, dass es die Mitarbeiter für die Erdgasnutzung umgerüstet haben. "Ein Turbo sorgt zudem dafür, dass hinreichend viel Luft im Zylinder ist, damit die Leistung bei kleinerem Hubvolumen konstant bleibt", sagt Kreuter. Anstelle des
Zwei-Liter-Ursprungsmotors reiche so ein 1,4-Liter-Antrieb. Immer
kleinere Hubräume mit weniger Reibung und Gewicht bei gleicher Leistung: "Downsizing" nennt sich das Prinzip, das in diesem Projekt rund zehn Prozent Kohlendioxid einsparen soll. Und leiser sei der Motor dadurch auch.

Das dritte technische Detail ist eine spezielle Einlassventilsteuerung im Zylinderkopf: Es ersetzt die sogenannte Drosselklappe, die in normalen Otto-Motoren den Zustrom an Frischluft regelt. Doch je stärker diese die Zufuhr begrenzt, desto größer wird der Unterdruck zwischen Klappe und Zylinder. Gegen Widerstand zu arbeiten, kostet Leistung und demnach Treibstoff. "Der Ladungswechsel beim Motor ist vergleichbar mit dem Ein- und Ausatmen beim Menschen. Mit einer Drosselklappe arbeitet der Motor wie wir mit Schnupfen:
Durch die angeschwollenen Schleimhäute strengt uns das Atmen weit aus
mehr an. Mit der neuen drosselfreien Steuerung kann der Motor freier
atmen", erklärt Kreuter. Das spare Energie und wiederum zehn Prozent
Kohlendioxid.

Insgesamt soll sich der Wirkungsgrad des Antriebs vor allem bei mittlerer und niedriger Leistung verbessern. "Deshalb erwarten wir im Stadtverkehr bei Bussen oder Taxen, die selten Vollgas fahren, gute Praxistests", meint Kreuter. Eine erfolgsversprechende Innovation:

Nach Angaben der Firma habe das neue Fahrzeug auf Konferenzen der
Automobilindustrie bereits reges Interesse geweckt.

20.11.06

ITER: Jülich am Milliardenprojekt beteiligt - Feierliche Vertragsunterzeichnung in Paris

Jülich, 20. November 2006 - Das internationale Fusionsprojekt ITER wird am Dienstagmorgen offiziell ins Leben gerufen. Die Forschungsminister der sieben beteiligten Staaten unterschreiben im Pariser Elysée-Palast das rechtliche Abkommen zum Bau der fünf Milliarden Euro teuren Anlage. Anwesend werden auch Frankreichs Staatspräsident Jacques Chirac als Gastgeber und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso sein. Das Forschungszentrum Jülich liefert für ITER das Material-Know-how für die Innenwände der mit heißem Plasma gefüllten Fusionskammer. In dieses Teilprojekt werden in den nächsten 10 Jahren 50 bis 100 Millionen Euro fließen. "Jetzt kann die ITER-Organisation ihre Mission beginnen: eine weltweite internationale Anstrengung, die der gesamten Menschheit eine neue Energiequelle erschließen wird", sagt der ITER-Generaldirektor Kaname Ikeda zu dem nun ratifizierten Übereinkommen. ITER ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen China, der Europäischen Union, Indien, Japan, Südkorea, Russland und den USA und wird nahe Cadarache in Südfrankreich gebaut werden.

"Das Forschungszentrum Jülich freut sich zusammen mit seinen internationalen Partnern, diese Herausforderung anzugehen", sagt Achim Bachem, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrum Jülich. "Wir werden unsere einmalige Jülicher Materialkompetenz in dieses Projekt einbringen, um einen weiteren Baustein zur nachhaltigen Energieversorgung zu setzen." Das Forschungszentrum Jülich betreibt exzellente Energieforschung mit breiten Ansatz: Von Photovoltaik bis Fusion, von Brennstoffzellen bis Turbinenwerkstoffen, von Systemanalyse bis Sicherheitsforschung.
"Mit diesem historischen Akt tritt die Fusionsforschung in eine neue Ära ein", freut sich Ulrich Samm, Direktor am Jülicher Institut für Plasmaphysik, auf die kommenden Aufgaben. Er und seine Mitarbeiter werden federführend die Materialen und das Design der inneren Kammerwand gestalten, die den hohen Temperaturen des 100 Millionen Grad heißen Plasmas standhalten muss. Seit seiner Gründung 1956 betreibt das Forschungszentrum Jülich Plasma- und Fusionsforschung. Seit 1988 ist es an den Konzeptstudien und Vorbereitungen für ITER beteiligt. "Dank neuer Materialien hoffen wir, den wirtschaftlichen Dauerbetrieb eines Fusionskraftwerkes bis 2035 erreichen zu können", so Samm.

Aachener Zeitung: SISO macht weiter

Wie die Aachener Zeitung berichtet, arbeitet das insolvente Textilunternehmen SISO weiter, wenn auch mit kleinerer Mannschaft. Mit 80 Mitarbeitern sollen die Bereiche Filialistenbelieferung und Großhandel fortgeführt - vor Jahren beschäftigte SISO über tausend Mitarbieter. Zum Beitrag der Aachener Zeitung geht es hier lang.

17.11.06

Innovationspreis Region Aachen 2006 wurde am 17. November in festlichem Rahmen verliehen

Aachen. Im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung im Krönungssaal des Aachener Rathauses erlebten mehr als 570 geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft eine unterhaltsame und spannende Verleihung des Innovationspreises Region Aachen 2006. Die neun nominierten Unternehmen bzw. deren Innovationen wurden dem Publikum zunächst in Filmen vorgestellt, und die Preisträger - wie bei der Oscar-Verleihung - erst im Anschluss an die Präsentationen bekannt gegeben. Die Gewinner in den Kategorien Gründung und Wachstum wurden von Professor Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW, der Preis- träger aus der Kategorie Handwerk von Dr. WolfgangGlaser, stellvertretender Vorstandsvorsitzender derbundesweit tätigen Zertifizierungsgesellschaft ZDH ZERT in Bonn, verkündet. In der Kategorie Gründung konnte die Firma Essedea GmbH & Co. KG aus Wassenberg den Preis entgegennehmen. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt dreidimensionale Textilien aus 100% Polyester, so genannte Abstandsgewirke, die im Verhältnis zu bisherigen Sitzpolster-Ausführungen eine überlegene Klimakomfort-Lösung bieten. Durch eine konstruktiv durchlüftbare Oberfläche entstand eine weltweit bisher einzigartige Klimakomfort-Innovation. Diese Innovation, bekannt unter der Marke 3DEA®-Produkte, findet in vielen Bereichen des alltäglichen Lebens, in denen es auf Komfort oder Wellness ankommt, Verwendung. Zum Beispiel werden Abstandsgewirke als Inlays in Sitzen von Nutzfahrzeugen oderMatratzen zur Krankheitsprophylaxe genutzt. Die Mitarbeiter des Aachener Werks der Continental AG durften sich über den Innovationspreis in der Kategorie Wachstum freuen. In der Begründung des Kuratoriums hieß es: „In einem außergewöhnlichen Kraftakt ist es der Continental AG gelungen, den SSR-Reifen in kürzester Zeit in der zentralen Forschungsabteilung in Hannover zu entwickeln und parallel dazu hier in Aachen zu industrialisieren. Dies konnte nur durchden großen und unermüdlichen Einsatz der 1.400 Beschäftigten des Aachener Werkes gelingen, die - wie es die Werksleitung formuliert - „alle diesen neuen Hochleistungsreifen leben!“. Der Preis wurde dementsprechend an die gesamte Belegschaft des Werks für die Gemeinschaftsleistung vergeben, welche zurStandortsicherung und zum Arbeitsplatzerhalt in Aachen beigetragen hat. In der Kategorie Wachstum erhielt die Metallguss Herpers GmbH aus Aachen den Innovationspreis für ihre patentierte Innovation „AeroSande“. Das Fertigungsverfahren Gießen ist das älteste technisch angewandte Formgebungsverfahren. In Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt ist es Herpers gelungen, aus der Kombination von Aerogelen und klassischen Gießereisanden das völlig neue Produkt zu entwickeln. Neben der Kostenreduzierung bietet es auch Wettbewerbsvorteile durch hohe Qualität und weit reichende Einsatzmöglichkeiten. „Die Innovation beschränkt sich nicht nur auf das eigene Unternehmen, sondern verleiht der gesamten Gießereibranche neue Marktimpulse“,so Dr. Wolfgang Glaser, der die Kuratoriums- begründung verlas. Aus der Zusammenarbeit von Handwerk und Forschung entsteht nun ein neues Unternehmen, welches AeroSande weltweit vertreiben wird. Um dem Publikum zu zeigen, wie groß die Palette an Innovationen in der Region Aachen ist, wurde - außer Konkurrenz - das Unternehmen Superwurm aus Düren filmisch vorgestellt. Das innovative Unternehmenskonzept sieht die Entwicklung und den Vertrieb von Produkten rund um den Regenwurm vor und ist derzeit einigartig in Deutschland. Dass die Mitarbeiter der Firma Continental für ihren Einsatz mit dem Innovationspreis ausgezeichnet wurden, zeigt, dass nicht nur Entwicklungen neuer Technologien, sondern auch betriebliche Maßnahmen und Ansätze zur Schaffung und zum Erhalt von Arbeits- plätzen mit dem Preis honoriert werden. Das Kuratorium wünscht sich für das kommende Jahr, dass noch mehr Bewerber sowohl ihre innovativen Produkt als auch Konzepte einreichen. Der Innovationspreises Region Aachen 2006 wurde unterstützt von der NRW.Bank, Philips Technologie GmbH und Microsoft Innovation Center Europe sowie Sparkasse und FEG Textiltechnik Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH, Hellweg Maschinenbau GmbH & Co. KG, Hamacher Maschinenbau GmbH und SPACECAST Präzisionsguss GmbH & Co KG.

Aachener Architekten bauen Keltenmuseum am hessischen Glauberg

Am hessischen Glauberg baut das Aachener Büro KadaWittfeldArchitektur gemeinsam mit Kölner Kollegen ein neues Keltenmuseum. Wie der hessische Rundfunk berichtete, haben die Aachener die Aachener Planer den vom hessichen Ministerium für Wissenschaft und Kunst ausgeschriebenen Architekturwettbewerb um den Auftrag gewonnen:

Eine neue Residenz für den Keltenfürsten

Am Glauberg in der Wetterau ist in den 90er Jahren das Grab des "Keltenfürsten vom Glauberg" ausgegraben, restauriert und zur Besichtigung hergerichtet worden.

Erfolgreiches Innovieren in KMU - Systematischer Einsatz von Wissensmanagementmethoden im Innovationsprozess

Aachen. Der Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Technologie- und Innovationsmanagement (Prof. Schröder) an der RWTH Aachen hatte sich mit dem Projekt WiPro Anfang 2004 das Ziel gesetzt, zusammen mit Industriepartnern eine Software zu entwickeln, mit deren Hilfe kleine und mittelständische Unternehmen ihre Innovationsprozesse durch den systematischen Einsatz von Wissensmanagement-Methoden verbessern können.

Nun ist der Prototyp der Software WiPro fertig gestellt, der im Rahmen einer Transferveranstaltung vorgestellt werden soll: "Erfolgreiches Innovieren in KMUs – Systematischer Einsatz von Wissensmanagement-Methoden im Innovationsprozess" 6. Dezember 2006, ab 14.30 Uhr bis 19:15 Uhr, Hermann-Heusch-Saal, Industrie- undHandelskammer Aachen, Theaterstraße 6 - 10, 52062 Aachen.

Bei dieser Veranstaltung wird in sechs praxisnahen Vorträgen erläutert:

· mit welchen Problemen hinsichtlich des Wissensmanagements KMU im
Innovationsprozess konfrontiert sind,
· wie KMU projektspezifische Innovationsprozesse gestalten können,
· wie KMU situationsspezifische Methoden einsetzen können,
· wie der 3W-Lösungsansatz der Software WiPro aussieht –
Wissensmanagement wo, wie und mit welchen Methoden,
· welche Erfahrungen in der Praxis mit WiPro hinsichtlich der Gestaltung des Innovationsprozesses gemacht wurden und welche Erfahrungen in der Praxis mit WiPro hinsichtlich des Methodeneinsatzes gemacht wurden.

Vollständiges Programm zum Download

16.11.06

Höchste DPG-Auszeichnung geht nach Jülich - Peter Grünberg erhält den DPG-Preis für seine Arbeiten zu kompakten Magnetspeichern

Jülich. Die begehrte Stern-Gerlach-Medaille der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) geht im Jahr 2007 an Prof. Peter Grünberg vom Forschungszentrum Jülich. Der Festkörperphysiker wird damit für seine Entdeckung des Riesenmagnetowiderstands geehrt. Dank dieses Effekts gelang in den 90er-Jahren der Durchbruch zu Giga-Byte-Festplatten. Peter Grünberg erhielt dafür 1998 den Zukunftspreis des Bundespräsidenten und 2006 den Erfinderpreis der Europäischen Kommission.
In ihrer Begründung hebt die Jury hervor, dass Grünbergs Arbeiten "das Forschungsgebiet Spintronik initiierten und zu revolutionären Fortschritten im Bereich der Magnetspeicher führte." Die Spintronik macht den quantenmechanischen Spin der Elektronen für die Mikro- und Nanoelektronik nutzbar. Der Preis wird im März 2007 anlässlich der Jahrestagung der DPG in Regensburg überreicht.

Grünbergs Riesenmagnetowiderstands- oder GMR-Effekt (englisch: Giant Magnetoresistance) findet sich heute in über 90 Prozent der produzierten Festplatten. Der GMR-Effekt dient zum präzisen Auslesen von Daten. Diese sind auf engstem Raum in winzigen Bereichen unterschiedlicher Magnetisierung gespeichert. Ein Sensor, der den GMR-Effekt nutzt, registriert diese Unterschiede als große messbare Änderung und arbeitet daher hochempfindlich. Das erkannte auch die Industrie sehr schnell: Bereits 1997 brachte IBM einen GMR-Lesekopf für Computerfestplatten auf den Markt. Mittlerweile sind mehr als zehn internationale Firmen Lizenznehmer des Patents. Es bescherte dem Forschungszentrum Jülich Einnahmen in zweistelliger Millionenhöhe. Längst hat der GMR-Effekt in verbesserten Leseköpfen für Festplatten, Videobändern sowie in MP3-Playern weltweite Verbreitung gefunden.

Über das Forschungszentrum Jülich
Das Forschungszentrum Jülich ist mit rund 4 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das größte multidisziplinäre Forschungszentrum in Europa. Seine Themen spiegeln die großen Herausforderungen der Gesellschaft wider: Erhalt von Gesundheit, Umgang mit Information, Schutz der Umwelt sowie Versorgung mit Energie. Langfristige, grundlagenorientierte und fächerübergreifende Beiträge zu Naturwissenschaft und Technik werden ebenso erarbeitet wie konkrete technologische Anwendungen für die Industrie. Charakteristisch für Jülich ist, dass sich die Forscher zwei zentraler Schlüsselkompetenzen bedienen: der Physik und des wissenschaftlichen Rechnens mit Supercomputern.

Grün Software AG zieht um - Investitionen am Standort Aachen

Aachen. Die Aachener Grün Software AG gibt den Umzug an einen neuen Standort im Aachener Stadtgebiet bekannt. Nach Investitionen in Millionenhöhe wird das ehemalige Amtsgericht in der Augustastrasse saniert bezogen.

Aachen, 15. November 2006 - Bereits Ende 2006 soll nach monatelangen Sanierungsarbeiten die Arbeit im neuen Bürogebäude von 40 Mitarbeitern des Software- und IT-Service-Unternehmens aufgenommen werden. Auf einer Fläche von etwa 1.000 Quadratmetern wird neben der hauptsächlichen Büronutzung auch ein hochmodernes Rechenzentrum installiert. Durch einen weiteren Ausbau können am neuen Standort bis zu 80 Mitarbeiter beschäftigt werden, so dass die Voraussetzung zur Schaffung weiterer Arbeitsplätze gegeben ist

Die technische Ausstattung des Gebäudes entspricht den neuesten Standards. Neben Alarmanlagen- und Kameraüberwachung wird die Zugangssteuerung zum Kern des Gebäudes über biometrische Kontrollen per Fingerabdruck geregelt, interne Netzwerkleitungen werden per Lichtwellenleiter mit hoher Geschwindigkeit und Sicherheit verbunden.

Im neuen Rechenzentrum bietet Grün seinen Kunden Hosting- und Housing-Dienstleistungen an. Diese können somit ihre Verwaltung mitsamt der IT-Infrastruktur an Grün outsourcen. Die Kapazität des neuen Rechenzentrums ist zunächst auf 200 Server ausgelegt. Mit dem Umzug des bestehenden Rechenzentrums werden 60 Server bereits belegt sein. Die Internetanbindung erfolgt neben der klassischen Kabel-anbindung auch über eine Richtfunkstrecke vom Dach des Objektes, um den Kunden höchstmögliche Ausfallsicherheit der Rechenzentrumsleistungen zu bieten.

Neben Investitionen in Millionenhöhe für Erwerb und Sanierung des Bürogebäudes unterstreicht Grün mit der Standortwahl sein langfristiges Engagement in der Stadt Aachen: „Eine dichte Infrastruktur, unmittelbare Nähe zu weiteren europäischen Nachbarmärkten sowie die Verfügbarkeit von gut ausgebildeten Fachkräften im Umfeld der Hochschulen bestätigen unseren subjektiven Eindruck einer starken Verbundenheit mit der Stadt Aachen aus den letzten 15 Jahren. Im Zeitalter schneller Innovationszyklen und einer Europäisierung auch von mittelständischen Unternehmen sind dies entscheidende Argumente“, kommentiert Vorstand Dr. Oliver Grün die zunächst durchaus diskutierte Standortentscheidung.

Ab 2007 veranstaltet das Unternehmen, welches Branchensoftware für Mitglieds-, Spenden- und Seminarorganisationen bundesweit anbietet, jährlich einen Infotag für Kunden und Interessenten in Aachen. Auf diesem Weg können sich Anwender der Softwarelösungen über Neuerungen informieren und sich gegenseitig austauschen.

Quelle: openPR


15.11.06

Deutsche EU-Ratspräsidentschaft: Gipfeltreffen der EU-Gesundheitsminister in Aachen

Aachen. Während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr des kommenden Jahres ist Aachen am 19. und 20. April Austragungsort eines Gipfeltreffens der EU-Gesundheitsminister.

Bereits zum Antritt von Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich die Stadt Aachen mit einem Brief des Oberbürgermeisters um ein solches Gipfeltreffen beworben. Weitere Gipfeltreffen finden darüber hinaus u. a. in Berlin, Dresden, Heidelberg, Bremen, Hannover, Leipzig und Essen statt.

Fachhochschule Aachen an der Spitze

Aachen. Die Fachhochschule Aachen ist weiterhin die Nummer eins unter den Fachhochschulen im Bereich der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung. Mit 49 Anträgen in den Förderrunden 2004 bis 2006 belegt die FH Aachen im Forschungsranking "BMBF - Förderprogramm FH3 'Forschung an Fachhochschulen im Verbund mit der Wirtschaft'" wiederum den ersten Platz.
Als leistungsstärkste Fachhochschule auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung wies das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Fachhochschule (FH) Aachen aus. Mit 49 Anträgen in den Förderrunden 2004 bis 2006 belegt die FH Aachen im Forschungsranking "BMBF - Förderprogramm FH3 'Forschung an Fachhochschulen im Verbund mit der Wirtschaft'" den ersten Platz. Damit lässt sie die Hochschule Anhalt (45 Anträge) und die Fachhochschule Gießen-Friedberg (43 Anträge) hinter sich.

Die statistische Auswertung des BMBF bezieht sich auf die Antragstellungen seit dem im Jahre 2004 gestarteten Förderprogramms "Angewandte Forschung an Fachhochschulen im Verbund mit der Wirtschaft". Für dieses Programm können deutsche Fachhochschulen einmal jährlich in den Sparten Ingenieur-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften Anträge zur Förderung von Projekten stellen, bei denen kleine und mittlere Unternehmen ihre Kooperationspartner sind. Gutachter bewilligen oder lehnen diese Bewerbungen anhand von Faktoren wie beispielsweise Innovationspotential, Machbarkeit, ökonomische Verwertungsmöglichkeiten, Kooperationspartner und Transferüberlegungen ab.

Bundesforschungsministerin Annette Schavan lobte die Forschungsaktivitäten der Fachhochschulen: "Die Fachhochschulen prägen mit ihren Spitzenleistungen in der angewandten Forschung und praxisorientierten Lehre die deutsche Hoch-schullandschaft maßgeblich mit. Wir werden die kreativen Potenziale stärker fördern und die Mittel für die Forschung an Fachhochschulen deshalb bis 2008 verdreifachen", sagte Schavan.
Mit einem neuen Programm für die Forschung an Fachhochschulen mit Unternehmen will das Ministerium nun bis zum Jahre 2008 das Fördervolumen auf 30 Millionen Euro verdreifachen. Unter dem Titel "Forschung an Fachhochschulen mit Unternehmen" (FHprofUnd) können Projektanträge mit maximal 260.000 Euro über drei Jahre gefördert werden.

Die erfolgreichste Fachhochschule mit fünf bewilligten Anträgen war die Fachhochschule Aachen. Prof. Dr. Bernhard Hoffschmidt erhält in den nächsten drei Jahren den Förderungshöchstsatz für sein Projekt "Effizientes Selective Catalytic Reduction (SCR) - System unter Verwendung eines innovativen statischen Mischers". Ziel des Projektes ist es, das Bauvolumen eines SCR Systems für den Nutzfahrzeugbereich zu reduzieren. Von seinem Kollegen im Solar-Institut Jüllich der FH Aachen, Prof. Dr. Klemens Schwarzer, ist der Antrag für die "Aquasol-Weiterentwicklung" ebenfalls in voller Höhe bewilligt worden. Damit soll die Optimierung, der Bau und ein Feldtest einer neuartigen solaren Meer- und Brackwasserentsalzungsanlage mit mehrstufiger Wärmerückgewinnung für Küstenländer und aride Gebiete durchgeführt werden. Für das interdisziplinäre Vorhaben mit der Firma Impella Cardio-Systems, dem Forschungszentrum Jülich und der Firma Sentron und dem Labor für Chemi- und Biosensorik erhält Prof. Dr. Michael J. Schöning 259.745 Euro. Unter dem Titel "Opti Sens: Optimierung eines langzeitstabilen Halbleiter-Drucksensors für die Intensivmedizin" wird ein langzeitstabile Halbleiter-Drucksensor entwickelt, der in ein katheterbasiertes Miniaturpumpensystem hybridintegriert wird. Es könnte bei Patienten mit vorübergehendem Herzversagen oder nach einem akuten Herzinfarkt eingesetzt werden. Prof. Dr. Tho-mas Mang erhält für die Erforschung "Immobilisierter Katalysatoren für die chemische Umsetzung in überkritischen Fluiden (Katalysatoren)" 259.975 Euro. Für die "Entwicklung eines Randmoduls für Solarturmkraftwerke mit offenem volumetrischem Receiver zur Nutzung der Strahlung im Receiverandbereich - RaSol" erhält Prof. Dr. Gerd Breitbach in den nächsten drei Jahren ebenfalls 260.000 Euro. Mit dem Vorhaben soll der Energieeintrag im geringer bestrahlten Randbereich des Strahlungsempfängers genutzt und dem nachgeschalteten Kraftwerksprozess zugeführt werden.

Ankündigung: „Forum Biogas - Erfahrungen aus der Praxis“ am 23. November

Aachen/Düren. Nicht erst der Blick auf die letzte Tankquittung oder Abrechnung des Energieversorgers macht es deutlich: Das Zeitalter der fossilen Brennstoffe neigt sich dem Ende, auch wenn die Expertenmeinungen hinsichtlich der Reichweite der Ressourcen auseinander gehen. Hinzu kommen vollkommen veränderte Voraussetzungen aufgrund der Globalisierung, wie z.B. die Änderung der europäischen Zuckermarktordnung, die mit einer deutlichen Kürzung der Subventionen einhergeht. Der Druck auf die Landwirtschaft wächst und damit einhergehend die Suche nach Einkommens- und Beschäftigungsalternativen. Energiegewinnung auf Biomassebasis bietet einen viel versprechenden Ansatz. Vor diesem Hintergrund organisieren die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, der Kreis Düren, die regionale Wirtschaftsförderungsagentur AGIT mbH und die Landesinitiative Zukunftsenergien eine Informationsveranstaltung zum Thema „Biogas - Erfahrungen aus der Praxis“ am 23. November (9:00 Uhr - 17:00 Uhr) in der Landwirtschaftskammer Düren (Rüttger-von-Scheven Str. 44, Düren). Nach einem Vortragsteil am Vormittag werden am Nachmittag verschiedene Biogasanlagen besichtigt. Eine Anmeldung ist erforderlich unter der Telefonnummer: 02421-222762 (Frau Johnen, Kreis Düren)

14.11.06

LANCOM lieferte die Netzkomponenten für das mit dem Internationalen Project Management Award ausgezeichnete Projekt der T-Systems


Aachen. T-Systems hat mit ihrem exzellenten internationalen Projektmanagement für die Umsetzung des „REWE-Projektes“ – Vernetzung von rund 5000 Filialen - bei der Preisverleihung zum International Project Management Award (IPMA) in Shanghai den ersten Platz erzielt. LANCOM Systems unterstützte T-Systems innerhalb des Projektes mit innovativen Produkten für die Filialstrukturen und einer professionellen, sehr engen Zusammenarbeit zwischen T-Systems und LANCOM. Der Aachener Hersteller zuverlässiger Kommunikationsprodukte überzeugte bei der Auswahl der Lieferanten mit ausschlaggebenden Mehrwerten seiner Netzwerkkomponenten.


LANCOM Systems lieferte als führender deutscher Hersteller und großer Netzwerkanbieter mit 5.000 LANCOM 821 ADSL/ISDN Routern die professionelle Technik, die alle geforderten Sicherheitsstandards erfüllte und in dem anspruchsvollen Einsatzbereich erfolgreich überzeugte. Die Vernetzung der Filialen erfolgte über eine vom öffentlichen Internet getrennte IP-Datennetzplattform mit DSL-Anschlusstechnik.

Der IPMA zeichnet alljährlich Projektteams im internationalen Vergleich aus, die durch ein vorbildliches Projektmanagement nachweislich Spitzenleistungen erzielt haben. Das „REWE-Projekt“ glänzte von allen eingereichten Projekten mit der höchsten Punktzahl, welche nach einem umfangreichen Kriterienkatalog vergeben werden. Das Projekt konnte durch die hervorragende Teamleistung und mithilfe eines vollautomatisierten Auftragstools schon vier Monate früher als geplant durch T-Systems erfolgreich beendet werden.

Hintergrund LANCOM Systems
Die LANCOM Systems GmbH ist führender deutscher Hersteller zuverlässiger Kommunikationslösungen für große, mittelständische und kleine Unternehmen, Behörden und Institutionen. Das Angebot umfasst Produkte und Software für IP-basierte VPN-, VoIP- und drahtlose Netzwerke sowie Support- und Serviceangebote. Die Produkte und Lösungen werden speziell für die Anforderungen von Unternehmenskunden geplant und entwickelt. Schwerpunkte sind Internet-Zugangsprodukte mit integrierter hochwertiger Firewall für ADSL, SDSL, ISDN, UMTS-Zugänge und umfassende Lösungen für Network-Connectivity und -Security mit virtuellen privaten Netzwerken (VPN), drahtlosen Netzwerken (Wireless LAN) und Public Spots. Die LANCOM Systems GmbH hat ihren Sitz in Würselen bei Aachen und unterhält Vertriebsbüros in München, Wien, London, Madrid, Bozen-Bolzano, Tilburg/Niederlande und Prag. Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens sind Ralf Koenzen und Ulrich Prinz.

13.11.06

Dr. Stefan Ross ist neuer Leiter Entwicklung und Produktion bei SCHOELLER-ALDO

Langerwehe. Dr. Stefan Ross heißt der neue Leiter der Produktentwicklung bei SCHOELLER-ALDO aus Langerwehe. Der 40-Jährige Chemiker übernimmt zudem die Produktionsleitung. Mit dieser Doppelaufgabe will der Folienhersteller Forschung und Produktion näher zusammen rücken, um Neuerungen schneller zum Kunden zu bringen.

„Mit Dr. Stefan Ross haben wir nicht nur einen erstklassigen Mann für unsere Produktentwicklung gefunden, seine große Erfahrung in der Produktion ist ein zusätzlicher Gewinn, wenn es um die Umsetzung von anspruchsvollen Kundenwünschen geht“, sagt Geschäftsführer Gunter Depiereux. Auch der promovierte Chemiker Ross sieht sich selbst ebenso bei den Kunden des Unternehmens wie in der Entwicklungsabteilung im Stammwerk Langerwehe.

Seine Ziele hat der geborene Darmstädter klar gesteckt: Er will das Unternehmen insbesondere bei der Produktveredelung vorantreiben. „Die Kaschierung ist da ein interessantes Thema für SCHOELLER-ALDO“, ist sich Ross sicher. Hier will er in Zusammenarbeit mit dem Vertrieb verstärkt auf die Kunden zugehen und neue Lösungen anbieten.

Vor seinem Engagement bei SCHOELLER-ALDO zeichnete Ross in verschiedenen Unternehmen der Verpackungsindustrie unter anderem als Leiter für die Material-, Produkt- und Anwendungs-
entwicklung verantwortlich und war als Produktmanager tätig.

Über das Unternehmen:
Die SCHOELLER-ALDO GmbH & Co. KG Papier- und Kunststoffwerke ist einer der traditionsreichsten Kunststoffverarbeiter in Deutschland. Die vier Geschäftsführer Gunter Depiereux, Philipp Depiereux, Karl Heinz Thielen und Heinz Mundt haben sich das Thema „Innovation“ auf die Fahnen geschrieben: Neue Produkte und Verarbeitungsmethoden sind dabei genauso wichtig wie die Förderung des Umweltschutzes durch schonende Herstellungsverfahren. SCHOELLER-ALDO beschäftigt an den beiden Standorten Langerwehe und Alsdorf bei Aachen 250 Mitarbeiter. Jährlich werden hier rund 50.000 Tonnen Kunststoff und Papier verarbeitet.

Quelle: openPR

Multi-Commodity-System - ehw bestellt Energy-Engineers-Lösung

Aachen. Der zweite Auftrag für die Energy Engineers zur Lieferung und Einführung eines Multi-Commodity-Systems kommt von der ehw Energiehandelsgesellschaft West mbH in Münster. Die ehw ist eine seit 1998 bestehende Handelsgesellschaft, die als Gemeinschaftsunternehmen von 10 Stadtwerken in Nordrhein-Westfalen für Energieeinkauf und -vermarktung der Gesellschafter zuständig ist. Durch eigenständige Vertriebstätigkeiten hat die ehw in den letzten Jahren die Geschäftstätigkeit erheblich ausgeweitet und auch erste Gas- und CO2-Geschäfte getätigt. Im Bereich von Kraftwerksprojekten erbringt sie entsprechende Portfoliodienstleistungen.

Derzeit setzt die ehw für die Durchführung der Handelsaktivitäten eine Individuallösung ein, die die bei der ehw etablierten Prozesse in diesem Bereich unterstützt. SOPTIM und ProCom werden diese Software durch eine neue IT-Lösung ersetzen, die neben den Prozessen aus dem Strombereich die Sparten Gas und CO2 umfasst. Ergänzend zum Funktionsumfang des derzeitigen Systems soll die Energy-Engineers-Lösung auch die Optimierung von Eigenerzeugung bzw. erzeugungsnahen Verträgen unterstützen.

Die von der ehw gestellten Anforderungen werden durch die Produkte SOPTIM PMS und ZRM sowie das BoFiT-Optimierungsmodul von ProCom abgedeckt. Das Zusammenspiel der einzelnen Produkte wird über BoFiT® Workflow organisiert, welches auch die Anbindung an das bereits vorhandene Lastprognosesystem BoFiT-LP, ein EDM-System sowie das ERP-System von SAP übernimmt. Damit wird der hohe Nutzen der flexiblen und offenen Integrationsplattform der Energy Engineers erneut deutlich.

Energy Engineers
ProCom und SOPTIM kooperieren und vermarkten ihre IT-Lösungen auch unter der Dachmarke »Energy Engineers«. Beide Unternehmen verfügen über langjährige Erfahrungen in der Energiewirtschaft - ProCom als Experte für Optimierungsfragen, Prognosen und Workflow-Technologie; SOPTIM als Berater und Lösungsanbieter auf dem Gebiet von Risikomanagement und Handel, Datenverwaltung und Marktkommunikation.

Weitere Informationen bei: SOPTIM AG, Im Süsterfeld 5-7, 52072 Aachen, www.soptim.de
Ansprechpartner: Stephanie Osthorst, Telefon +49(0)241 – 91879-0,
E-Mail: aachen@soptim.de

Über SOPTIM
Die SOPTIM AG erzielte im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2005/2006 einen Umsatz von 10,8 Mio. Euro und beschäftigt aktuell 130 Mitarbeiter/innen. Zu den Tätigkeitsschwerpunkten zählen Consulting, System- und Prozessanalyse sowie Software-entwicklung. Der Kundenkreis umfasst Energieversorgungs- und Kreislaufwirtschaftsunternehmen sowie Unternehmen in den Bereichen Industrie und Handel.

Quelle: OpenPR

Aachener Zeitschrift PHOTON: Kauf von Solarstromanlagen wegen hoher Preise zurückstellen - hohe Lagerbestände könnten zu massivem Preisrutsch führen

(openPR) - Aachen. Interessenten für Solarstromanlagen sollten wegen zu hoher Anlagenpreise mit ihrem Kauf warten. Branchenkenner sprechen von großen Lagerbeständen. Die Preise dürften daher bald massiv fallen, auch weil potenzielle Exportmärkte noch klein sind. Neuen Erhebungen zufolge gab es im Jahr 2005 in Deutschland einen Rekord: Demnach wurden 912 Megawatt Solarstromleistung installiert. Allein in Bayern wurden mehr Anlagen installiert als in Japan und den USA zusammen. Dies berichtet das Aachener Solarstrom-Magazin PHOTON in seiner aktuellen November-Ausgabe.

Die Preise für Anlagen zur solaren Stromerzeugung sind in den letzten beiden Jahren deutlich gestiegen. Gleichzeitig ist die Einspeisevergütung für Solarstrom um jährlich fünf Prozent gefallen. Anne Kreutzmann, Chefredakteurin der Zeitschrift PHOTON: "Wer alle Nebenkosten einkalkuliert, kann zurzeit mit einer Solarstromanlage an sehr vielen Standorten kein Geld mehr verdienen. Dies ist umso ärgerlicher, weil die Hersteller ihre Produktionskosten massiv senken konnten und diese Kostensenkung nicht an die Verbraucher weitergaben."

Hochwertige Solaranlagen mit einer Leistung von bis zu 30 Kilowatt (kW) dürfen inklusive Montage und Netzanschluss nicht mehr als 4.100 Euro je kW netto kosten, damit sie sich für den Käufer lohnen, rät PHOTON. Wer seine schlüsselfertige Anlage 2007 kauft, sollte nicht mehr als 3.900 Euro bezahlen, weil die Einspeisevergütung für Neuanlagen dann fünf Prozent niedriger liegt. Kreutzmann: "Teilweise müssen die Preise noch um bis zu 30 Prozent fallen, damit Solaranlagen wieder eine vernünftige Rendite für den Betreiber bringen. Investitionen in Solaranlagen sind immer mit einem Risiko verbunden, zum Beispiel wenn die Anlage aufgrund eines Defektes zeitweise keinen Strom produziert und der Ausfall nicht über eine Versicherung abgedeckt ist. Deshalb muss die Rendite bei störungsfreiem Betrieb rund sieben Prozent betragen und damit deutlich über der eines sicheren Pfandbriefes liegen. Solch eine Rendite ist zu den aktuellen Verkaufspreisen nicht erzielbar".

Nach Schätzungen eines Branchenkenners liegen mittlerweile Solarmodule mit rund 400 Megawatt (MW) auf Lager, die zum derzeitigen Preisniveau keine Abnehmer finden. Kreutzmann: "Mit solch einem Lagerbestand kann man rund 100.000 Solaranlagen auf Wohnhäuser bauen. Wir rechnen mit einem massiven Preisrutsch. Hauseigentümer sollten daher einfach abwarten."

Kreutzmann: "Potenzielle Exportmärkte sind noch nicht in der Lage, große inländische Lagerbestände aufzunehmen. So wurden in China 2005 nur fünf Megawatt installiert, in Italien wird jährlich nur ein Zubau von 85 MW gefördert, in Spanien werden bis zum Jahr 2010 insgesamt, also kumuliert, nur 400 MW gefördert." Nach neuen Berechnungen der Zeitschrift PHOTON wurden im Jahr 2005 in Deutschland Solarstromanlagen mit 912 MW zugebaut. 2005 wurden insgesamt 0,26 Prozent des deutschen Stroms aus Solarenergie gewonnen. Kreutzmann: "Allein in Bayern kamen 2005 Solarstromanlagen mit 419 MW hinzu. Zum Vergleich: In Japan waren es 290 MW, in den USA rund 100 MW." Bei der Herstellung der Solarzellen und Solarmodule ist weiterhin mit großem Abstand Japan führend.

+++Hintergrundinfos Solarstrom+++

++Einspeisevergütung++
Der von Solarstromanlagen (Photovoltaikanlagen) erzeugte Strom wird in Deutschland in der Regel ins öffentliche Stromnetz eingespeist (Ausnahmen sind z.B. Almhütten und Parkscheinautomaten). Dafür erhält der Anlagenbesitzer von seinem Stromversorger eine Vergütung von aktuell 51,80 Cent pro Kilowattstunde. Diese Einspeisevergütung gilt für 2006 ans Netz angeschlossene Anlagen und wird konstant 20 Jahre lang gezahlt. Anlagen, die 2007 ans Netz gehen, erhalten eine um fünf Prozent niedrigere Vergütung, also 49,21 Cent - ebenfalls 20 Jahre lang. Rechtssicherheit bietet dem Käufer das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Es legt fest, dass die im Vergleich zur konventionellen Stromerzeugung dem Stromversorger entstehenden Mehrkosten auf alle Stromverbraucher umgelegt werden. Die Vergütung, welche in Deutschland für Solarstrom von den Stromverbrauchern aufgebracht werden muss, wird im Jahr 2006 voraussichtlich rund eine Milliarde Euro betragen. Die Vergütung von jetzt 51,80 Cent bezieht sich auf Anlagen bis 30 Kilowatt.

++Zusammensetzung Kosten Solarstromanlagen++
Neben dem Kaufpreis für die Anlage fallen jährlich Gebühren für Stromzähler und Wartung an. An Ersatzteilen muss innerhalb der gesetzlich garantierten Einspeisezeit von 20 Jahren in der Regel mindestens ein neuer Wechselrichter erworben werden. Diese Zusatzkosten betragen jährlich rund 1,5 Prozent des Kaufpreises. Weitere Kosten können durch Ertragsausfälle entstehen, sofern diese nicht von einer Versicherung gedeckt werden. Die Umsatzsteuer braucht beim Kauf nicht berücksichtigt zu werden, da der Käufer seine Anlage als Unternehmen anmelden kann und dadurch die gesamte gezahlte Umsatzsteuer vom Finanzamt zurückerhält.

++Anteil Solarstrom an der deutschen Stromversorgung++
Solarstrom trug im Jahr 2005 mit 0,26 Prozent zur deutschen Stromversorgung bei. Alle hierzulande installierten Anlagen produzierten insgesamt 1.264 Gigawattstunden Strom. Gemäß einer Studie des Bundesumweltministeriums werden im Jahr 2020 rund 1,5 Prozent der deutschen Stromversorgung aus Solarstromanlagen erzeugt. PHOTON hat errechnet, dass dieser Anteil mit sechs Prozent vier Mal so hoch liegen könnte, sofern jedes Jahr rund zehn Prozent mehr Anlagen installiert würden als im Vorjahr.

++Lage der Solarindustrie++
Die durchschnittliche Gewinnmarge der Solarindustrie hat sich in den letzten beiden Jahren von 15 auf 30 Prozent verdoppelt. Grund dafür sind deutlich sinkende Produktionskosten bei gleichzeitig gestiegenen Verkaufspreisen. Bis zum Jahr 2010 könnte die Marge bis auf 38 Prozent zulegen. Dies geht aus der von PHOTON Consulting herausgegeben Studie "Solar Annual 2006" hervor.

++Internationaler Markt++
Im Jahr 2005 wurden rund 45 Prozent aller Solarzellen von japanischen Unternehmen produziert, 19 Prozent von deutschen. Die nächstplatzierten sind die amerikanischen sowie chinesischen Hersteller. Insbesondere die chinesischen Hersteller wachsen dabei stark und haben ihre Produktion im Jahr 2005 verdreifacht. Ungefähr jedes zweite im Jahr 2005 weltweit hergestellte Solarmodul wurde auf deutschen Dächern und Freiflächen installiert. Die Auslandsmärkte betragen jeweils nur einen oft sehr kleinen Bruchteil des deutschen Marktes.

Solar Verlag GmbH
Wilhelmstr. 34
52070 Aachen
Tel. 0241-40030
verlag@photon.de

PHOTON ist die erste und mit 35.000 Exemplaren auflagenstärkste deutsche Fachzeitschrift zum Thema Solarstrom und erscheint seit 1996 im Solar Verlag (www.photon.de). Der Verlag unterhält weitere Büros in Berlin, Madrid, San Francisco, Boston und Hongkong.

KIP 5000 - Flexibler Multifunktions-LED-Plotter mit Farboption

Aachen. Die Anforderungen an digitale Druck-, Kopier- und Scan-Systeme können entsprechend ihrem Einsatz in Maschinenbau- und Konstruktionsabteilungen, Ingenieurbüros, Behörden oder reprografischen Dienstleistungen sehr unterschiedlich ausfallen. Vor kurzem präsentierte hierzu der japanische Hardwarespezialist KIP sein modular erweiterbares und für viele Branchen gleichermaßen geeignetes Multifunktionssystem KIP 5000, das Spitzenproduktivität mit gestochen scharfer Druckqualität und innovativer Farbfunktion vereint.


In der Grundversion ist der KIP 5000 ein hocheffizienter A0-Plotter mit 600 dpi optischer Auflösung und 6 m/min Geschwindigkeit. Garant hierfür ist KIPs bewährte High Definition Print-Technologie und der patentierte Einkomponenten-Toner mit 100%-iger Tonerausbeute. Wie sein Vorgängermodell KipStar 6000 ist der KIP 5000 bestens zum netzwerk- und webgestützten Drucken im DWF-Format auf wahlweise zwei oder vier Medienrollen geeignet. Die intuitive Bedienung am kontraststarken Touchscreen und die wahlweise Ausgabe auf zwei oder vier Medienrollen stellen auch anspruchsvolle Anwender vollstens zufrieden. In der Kopierversion mit aufgesetztem Scanner können technische A0-Zeichnungen sehr kompakt eingescannt und ohne zusätzlichen PC auch mehrfach und als Satzausgabe kopiert werden. Mit zusätzlichem Scansystem verfügt der KIP 5000 über Scan-Automatiken für Linien, Texte, Graustufen, gerasterte Grafiken und Fotos zum schnellen und gestochen scharfen Scannen in einer breiten Palette an Standard-Dateiformaten inklusiv mehrseitigen PDFs und DWF. Dabei lässt sich der Zielort der eingescannten Dateien im Netzwerk, via FTP sowie voreingestellten Projektordnern frei wählen. Stärkster Trumpf des Universaltalentes ist seine integrierte Farbfunktion zum 24bit-Farbscannen und closedloop-farbkalibrierten Farbkopieren auf allen gängigen Farb-InkJet-Druckern. So können technische Zeichnungen, Pläne, Poster, Grafiken und Fotos jeglicher Art direkt via Email versandt und flexibel als Farbkopie ausgegeben werden.

Da sich alle Systemerweiterungen mit aufgesetztem Scanner per Freischaltcode bequem vor Ort durchführen lassen, ist der KIP 5000 auch bei wechselnden Produktionsanforderungen stets eine sehr produktive Lösung.


KIP Deutschland GmbH
Dresdener Straße 3
52068 Aachen
www.kip-deutschland.de
info@kip-deutschland.de
Kontakt, Hintergrundinformationen, Testmöglichkeiten und hochauflösendes Bildmaterial:
Herr Michael Keukert
presse@kip-deutschland.de
Tel: 0241-96830-42

10.11.06

IHK- und DGQ-Referat: Poka Yoke - Eine Methodik, die menschliche Unzulänglichkeit zu berücksichtigen

Immer wieder ist es die menschliche Unvollkommenheit oder Unzulänglichkeit, die bei Aus- oder Unfällen als Ursache genannt wird. Vor allen Dingen bei Tätigkeiten, die keine hohe Konzentration erfordern und fast in die Routine übergegangen sind, treten menschliche Irrtümer auf, die zu Fehlern führen und die für die Erklärung von Ausfällen benutzt werden (z.B. aktuell: Stromausfall). Damit aus menschlichen Irrtümern keine Ausfälle werden, bietet sich die Poka Yoke Methodik an. Man könnte so etwas auch mit "Gestaltung von narrensicheren Herstellungsprozessen und Produkten" bezeichnen.

Die Japaner haben diese Vorgehensweise systematisiert, so dass sie heute unter der Bezeichnung "Poka Yoke" weltweit umgesetzt wird. Dabei sollte POKA YOKE nicht nur nach dem Auftreten von Fehlern für die nachträgliche Gestaltung fehlersicherer Herstellungsprozesse und Produkte angewandt werden, sondern es geht darum, diese Denkweise bereits in der Planung von Tätigkeiten einzusetzen. Diese Methodik soll im Rahmen des nächsten Referates des Regionalkreises Qualität der DGQ - Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V. deutlich gemacht und die Vorgehensweise an Beispielen erläutert werden. Es soll gezeigt werden, dass auch beim Einsatz des Menschen "Null-Fehler" zu erreichen sind.

Referent: Prof. Horst Quentin, Aachen

Termin: Donnerstag, 23. November 2006, 17 Uhr - 19 Uhr

Ort: David-Hansemann-Saal 1, 1. Etage
Industrie- und Handelskammer Aachen
Theaterstraße 6 - 10
52062 Aachen

Bitte Anmelden unter: intus@aachen.ihk.de

Förderung der Kontakte zwischen Unternehmen und Bildungseinrichtungen in der Euregio

Die Städte Maastricht, Aachen, Hasselt, Heerlen und Lüttich (MAHHL-Städte), veranstalten am Freitag, 17. November, ein Kolloquium, um die Kontakte zwischen Unternehmen und Bildungseinrichtungen in der Euregio zu intensivieren.

Im Glaspalast der Stadt Heerlen ist in der Zeit von 13.00 bis 17.00 Uhr Gelegenheit, Erfahrungen über die bisherige Zusammenarbeit auszutauschen. Referenten aus Unternehmen und Bildungseinrichtungen werden in Vorträgen darauf eingehen, wie Unternehmen „passgenau“ ausgebildetes Personal finden oder was diese Suche behindert.


Die Funktion der Kammern wird ebenso Thema sein wie die Möglichkeiten der Zusammenarbeit und Kooperationen zwischen Schulen und Ausbildungsbetrieben. Ausdrücklich sollen beim Kolloquium Bildungseinrichtungen aller Ebenen, Berufsschulen ebenso wie Hochschulen, angesprochen und mit in die Diskussion einbezogen werden. Die Vorträge der Referenten aus allen drei Ländern werden simultan übersetzt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Interessierte Unternehmen erhalten bei Brigitte Geduldig vom städtischen Fachbereich Wirtschaftsförderung/Europäische Angelegenheiten weitere Informationen sowie das genaue Programm des Kolloquiums und die Referentenliste. Dort werden auch Anmeldungen zum Kolloquium entgegengenommen

Brigitte Geduldig
fon: ++49 (0) 241 / 4327623
fax: ++49 (0) 241/ 4327629
mail: brigitte.geduldig@mail.aachen.de

09.11.06

Die Zeit: das Aachener Kuschelmodell zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

"Die Zeit" berichtet in ihrer heutigen Ausgabe vom „Aachener Kuschelmodell“, das auf „geradezu unnachahmliche, fast unheimliche Weise“ in Aachen „Wissenschafts-, Wirtschafts- und Bildungsstrukturen verschränkt und vernetzt.“ Als Beispiel beschreibt der Artikel „Päpste in Aachen“ die Beziehungen zwischen der Forschungsgesellschaft für Energietechnik GmbH (FEV) und dem Institut für Thermodynamik der RWTH Aachen. Stefan Pischinger ist gleichzeitig Leiter des Instituts, Inhaber des Lehrstuhls für Verbrennungskraftmaschinen und Geschäftsführer der FEV – alle drei Funktionen hatte auch schon sein Vater und FEV-Gründer Franz Pischinger inne.

Auch das Werkzeugmaschinenlaboratorium (WZL) stellt Autor Burkhard Strassmann vor. Das pflegt nicht nur enge Kontakte zur Industrie und hat Absolventen in allen wichtigen Maschinenbauunternehmen sitzen. Es finanziert sich auch zu siebzig Prozent über Drittmittel der Industrie.

Fazit des Artikels: die enge Verbindung von Wirtschaft und Wissenschaft hat die RWTH Aachen zur führenden Ingenieursuniversität gemacht, die heute in der weltweiten Champions League spielt – auch wenn es mit der Elite-Uni noch nicht ganz geklappt hat.

Der Mix aus anwendungsorientierter Forschung und direkter Belieferung des Marktes mit Produkten und Dienstleistungen ist kennzeichnend für das Aachener Modell.

AIXTRON erhält Auftrag über drei AIX 2600G3 Anlagen für ultrahelle LEDs von Epitech

Aachen. Die AIXTRON AG hat einen Auftrag über drei AIX 2600G3 MOCVD Anlagen von der Epitech Corporation, Tainan, Taiwan, erhalten.

Die drei AIX 2600G3 Anlagen mit 12x4 Zoll Konfiguration werden in Epitechs moderner Produktionsstätte im Science-based Industrial Park in Tainan im Süden Taiwans die bereits vorhandenen AIXTRON MOCVD-Anlagen für die Produktion von AlGaInP-basierenden LEDs ergänzen. Vor einigen Monaten erwarb Epitech bereits eine Thomas Swan CRIUS MOCVD-Anlage mit 30x2 Zoll Konfiguration zur Herstellung von LED-Wafern auf Galliumnitrid-Basis.

Semi Wang, Präsident der Epitech Technology Corporation, kommentiert: „Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung mit den AIXTRON Anlagen und unserem Vertrauen in AIXTRONs Technologie haben wir uns für das AIX 2600G3 System entschieden. Wir sind sehr zufrieden mit der Leistung der bestehenden AIXTRON Anlagen. Zur Zeit stellen wir unsere Produktion für optoelektronische Bauteile auf die neuesten MOCVD-Prozesse um. Die neuen Anlagen ergänzen hervorragend unsere vorhandenen Anlagen, die momentan größtenteils auf die aktuelle Konfiguration umgerüstet werden. Wir sehen insbesondere Vorteile bei der Materialqualität und der Gleichförmigkeit von Schichtdicken und Dotierungen. Die Planetenreaktor-Technologie hat gegenüber anderen MOCVD Reaktorsystemen zahlreiche Vorteile und ist die Grundlage für unsere geplante Produktionserweiterung, die aufgrund der steigenden Nachfrage erforderlich ist.“

Epitech Technology Corporation ist ein LED-Hersteller, der im Mai 2000 gegründet wurde, und zu deren Aktionären der Halbleiterhersteller UMC gehört. Seit fast fünf Jahren stellt Epitech Wafer und Chips her, die für rote, orange und gelbgrüne AlGaInP-LEDs sowie für blaue und grüne InGaN-HB-LEDs (High Brightness LEDs = helle LEDs) benötigt werden.

Die Anlagen der AIXTRON Gruppe spielen eine Schlüsselrolle in Epitechs Kapazitätserweiterung, die ihre Marktposition als Hersteller für erstklassige LED-Wafer des gesamten Farbspektrums von tief rot bis ultraviolett einschließlich weißer Hochleistungs-LEDs für die Beleuchtung weiter stärken wird.

Board Support Package für Windows CE 6.0

Aachen. Die Ka-Ro electronics GmbH liefert pünktlich zur neuen Version von Windows CE 6.0 das passende Board Support Package (BSP) für den Intel/Marvell PXA270. Für den PXA270 Prozessor bietet Ka-Ro electronics seit zwei Jahren einen Embedded Computer (TRITON-270) sowie ein Starter-Kit als Ready-to-use-Entwicklungssystem. Für beide ist das neue BSP ab sofort als Upgrade verfügbar.

Das Starter-Kit III, verfügbar seit Oktober 2004, ist die erste Plattform, die unter Linux und Windows CE 5 läuft. Regelmäßige Updates für das Linux und Windows CE BSP wurden seither kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Die Kernbestandteile des Starter-Kits III umfassen: TRITON-270 520MHz CPU SODIMM Modul mit 64Mbyte SDRAM und 32Mbyte Flash, Trägerplatine mit CompactFlash Type II Socket, SD/MMC Socket, drei RS232 Schnittstellen, USB Host/Device Schnittstelle, D-Sub 15 VGA Connector und 40 Pin LCD Connector; UCB1400 Audiocodec-/TouchScreen-Controller sowie 10/100Mbit/s Ethernet und JTAG-Schnittstelle.

Docutec und GWS intensivieren Zusammenarbeit

Der Aachener Extraktionsspezialist Docutec und das Münsteraner Softwarehaus GWS Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme intensivieren die 2004 vereinbarte Kooperation durch einen jüngst geschlossenen Partnerschaftsvertrag. Die GWS, Anbieter von Warenwirtschaftssystemen für verbundorientierte Handels- und Dienstleistungsunternehmen, erweitert ihr Portfolio um die Scan- und Extraktionslösung Docutec Xtract for Documents. Das Unternehmen bietet seinen Kunden damit eine Komplettlösung: vom Scannen über die Belegerfassung und Warenwirtschaft bis hin zur Rechnungsprüfung und -buchung und revisionssicheren Archivierung.

Docutec gewinnt einen der führenden Lösungs- und Technologiepartner im Bereich Warenwirtschaft für Verbundgruppen hinzu, der über eigenes Branchen-Know-how und eigene Lösungskompetenzen verfügt, die sich mit den Docutec-Lösungen zu einer Gesamtlösung vereinigen.
Beide Unternehmen besitzen Komponenten, die zusammengefügt die gesamte Prozesskette der Rechnungsverarbeitung ganzheitlich abbilden. Docutec Xtract for Documents 2.2 übernimmt dabei das Scannen und die Datenextraktion. Durch die integrierte Scan-Lösung XScan können beliebige Scannprozesse von der Barcode-Erkennung bis hin zur kompletten Rechnungslesung mit Positionsdaten ohne Schnittstellenanpassung aufgesetzt werden. Die Weiterverarbeitung der Rechnungsdaten erfolgt dann in der GWS-eigenen Warenwirtschaft gevis, die beispielsweise die Rechnungsprüfung und -buchung übernimmt. Abschließend erfolgt automatisch die revisionssichere Archivierung.

„Durch den Ausbau der gemeinsamen Geschäftsbeziehungen zu einer umfassenden Partnerschaft ergeben sich für beide Unternehmen neue Impulse und Möglichkeiten in der ganzheitlichen Betreuung von Verbands-Zentralen und den angeschlossenen Mitgliedshäusern. Die gemeinsamen Kompetenzen sowohl im Technologischen als auch in dem Verständnis unserer Kunden sind der Grundstein für unsere Kooperation“, erklärt Axel Riemer, Vertriebsleiter BPO bei Docutec.

„Durch die Partnerschaft zwischen GWS und Docutec fügen sich zwei Bausteine aus der Prozesskette der kreditorischen Rechnungsverarbeitung zu einer Komplettlösung zusammen. Unsere Kompetenz im Bereich der Warenwirtschaft für den verbundorientierten Handel und die Kompetenz von Docutec im Bereich des Scannens und der Datenextraktion sowie die Erfahrung der Aachener im Verbundgruppen-Umfeld machen uns zu einem perfekten Team“, ergänzt Klemens Baumgärtel von GWS.

Quelle: OpenPR

08.11.06

Finanzlage der Stadt Aachen verbessert

"Die Finanzlage der Stadt Aachen hat sich deutlich verbessert". Das war die zentrale Botschaft des Aachener Oberbürgermeisters Dr. Jürgen Linden und der Stadtkämmerin Annekathrin Grehling anlässlich einer Pressekonferenz zur Einbringung des Haushaltsplanentwurfs 2007 in den Rat der Stadt Aachen. Als Gründe nannte der Oberbürgermeister sowohl externe als auch interne Faktoren. So würden in diesem Jahr ca. 22 Mio Euro Gewerbesteuer mehr als geplant fließen. Auch in den kommenden zwei Jahren gehe man von höheren Steuereinnahmen aus. Die Stadt würde zudem im kommenden Jahr mindestens 8 Mio Euro höhere Schlüsselzuweisungen erhalten. Und schließlich erwarte man eine Entlastung in Millionenhöhe aus der abnehmenden Zahl von Arbeitslosen, weil dies die Unterbringungskosten im Rahmen von Hartz IV verringere.
Intern habe man einen strikten Konsolidierungskurs verfolgt, der dazu führe, dass sich die Stadt Aachen im kommenden Jahr von einer Nothaushaltsgemeinde in eine Haushaltssicherungsgemeinde wandle und im Jahre 2009 das strukturelle Defizit des Haushaltes ausgeglichen werden könne. Der Ausgleich könne - so der Oberbürgermeister - ohne strukturelle Einschnitte bei Jugend, Kultur und Sozialem erreicht werden.

Im Jahr 2007 liegt das Defizit des städtischen Haushalts bei 28,7 Mio Euro nach 52,2 Mio Euro im Jahr 2005 und 32,4 Mio Euro im Jahr 2006.

Weitere Informationen dazu auf den Seiten der Stadt Aachen

Cycos AG: Positives EBIT und Umsatzanstieg im Geschäftsjahr 2005/06

Alsdorf. Die Cycos AG hat im Geschäftsjahr 2005/06 nach den heute vorgelegten vorläufigen Geschäftsergebnissen ein positives EBIT von € 0,55 Mio. (i. V.: € 1,41 Mio.) erzielt. Gleichzeitig konnte der konzernweite Umsatz auf € 21,76 Mio. (i. V.: € 20,67 Mio.) gesteigert werden.

Der im Vergleich zum Vorjahr berichtete Ergebnisrückgang entspricht den Erwartungen. Hauptgrund sind im Rahmen der Wachstumsstrategie entstandene höhere Aufwendungen im Personalbereich, die im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2005/06 noch zu einem negativen EBIT von € 0,66 Mio. führten. Insgesamt hat die Cycos AG im Laufe des Geschäftsjahres 24 Mitarbeiter aufgebaut. Zum 30.09.2005 waren 207 Mitarbeiter bei der Cycos AG beschäftigt, am 31.03.2006 waren es 219 Mitarbeiter und zum 30.09.2006 stieg die Mitarbeiterzahl auf 231. Die hier veröffentlichten Zahlen sind vorläufige Angaben.

Der testierte Jahresabschluss wird im Dezember 2006 auf der Website der Gesellschaft veröffentlicht werden.

07.11.06

Heinsberger Agentur metagraphic designbureau realisiert Webauftritt für Mönchengladbacher Traditionsunternehmen

Heinsberg. Wer kann schon von seinem Unternehmen sagen, dass der Absatz sicher ist. Das Mönchengladbacher Traditionsunternehmen Lupos Schuhfabrik GmbH produziert seit über 50 Jahren Sicherheitsschuhe und zwar mit großem Erfolg. Auch die erhöhte Nachfrage war Anlass für Lupos, den Internetauftritt des Unternehmens von Grund auf zu überarbeiten. Die Heinsberger Designspezialisten von metagraphic haben den Auftrag übernommen und in den vergangenen drei Monaten den Umbau der Site realisiert.

„Wichtig bei der Umsetzung war vor allem die Gestaltung eines neuen zeitgemäßen Designs sowie die klare Darstellung des Produktbereichs“, so meta:graphic Designer Jörn Zimmermann. Für die Lupos Kunden - überwiegend Händler und Großkunden aus Deutschland, Europa, Osteuropa und Skandinavien – erleichtert die Internetseite die Bestell- und Suchvorgänge. Einzelne Schuhmodelle können samt technischer Details bequem angesehen und ausgesucht werden. Darüber hinaus steht ein interaktiver Bereich zur Verfügung: Darin können sich Kunden passende Sicherheitsschuhe für bestimmte Einsatzgebiete vorschlagen lassen. metagraphic konzentriert sich auf die Gestaltung von Kommunikationslösungen im Internet- und Printbereich. Illustration, Characterdesign, Comic/Cartoon und Maskottchen sind ein besonderer Schwerpunkt. Die Firma Lupos existiert seit über 50 Jahren. Im Konzern arbeiten derzeit etwa 4.500 Mitarbeiter, die Verkaufszahlen haben mit elf Millionen Paar Schuhe pro Jahr eine neue Höchstmarke erreicht. Mit weiteren Investitionen wurde die Produktionskapazität auf 14 Millionen Paar pro Jahr erhöht.

Über metagraphic

Seit 2001 arbeitet metagraphic, das sind Manou Häusler AGD und Jörn Zimmermann AGD, in den Bereichen Grafik-/Printdesign, Webdesign und Interaktive Medien sowie Illustration. Durch Kooperationen und ein Netzwerk an Spezialisten - Texter, Werbeberater, Programmierer, Fotografen, IT-Fachleuten - können metagraphic die gleichen Leistungen anbieten, wie größere Agenturen und somit auch umfangreiche Projekte annehmen.Das Büro liegt in Heinsberg, NRW, zwischen Mönchengladbach und Aachen. Von dort aus betreuen sie sowohl regionale Auftraggeber als auch internationale Kunden zum Beispiel aus Japan, den USA, Frankreich und Finnland.

KIP Deutschland GmbH gegründet

Aachen. Im Markt für großformatige digitale Reprosysteme (Scanner, Drucker und Kopierer) ist ein neuer Spieler aufgestanden: die KIP Deutschland GmbH mit Sitz in Aachen. Die neue Firma ist der Vertreter des japanischen Herstellers Katsuragawa Electric Co. Ltd. in Deutschland, der seine Großformat-Drucker und –Scanner unter dem Markennamen KIP vertreibt. Die neue GmbH hat zwei Geschäftsführer: das operative Geschäft ist in den Händen von Ludger Hellerhoff; neben ihm steht als zweiter Geschäftsführer der Franzose Patrick Schoenahl, der auch Präsident der KIP Europe S. A. in Paris ist.

„KIP ist eine solide Marke mit einem sehr guten Ruf im Markt für Schwarz/Weiss-Reprographie“, kommentiert Ludger Hellerhoff. „Mit der neuen Kopier-, Scan- und Drucklösung KIP 3000 haben wir eine starke Trumpfkarte, die sich als sehr erfolgreich bewähren wird. Und die kontinuierliche Innovation des Herstellers gewährleistet eine weite Ausbreitung der KIP-Produktlinie“. KIP Deutschland stützt sich beim Vertrieb der digitalen Reprosysteme auf existierende Distributoren, wird aber auch das Vertriebsnetz in Deutschland weiter ausbauen. Ludger Hellerhoff: „Bei uns haben die Vertriebspartner auf jeden Fall Vorrang.“

KIP Deutschland GmbH
Dresdener Straße 3
52068 Aachen
www.kip-deutschland.de
info@kip-deutschland.de

Zahl der Heimnetzwerke verdoppelt sich weltweit in den nächsten fünf Jahren Homeplug AV: Aachener Netzwerkspezialist devolo AG als Weltmarktführer sehr optimistisch

Aachen. Nach einer Studie des amerikanischen Marktforschungsinstituts Parks Associates wird sich die Zahl der Heimnetzwerke in den nächsten fünf Jahren weltweit fast verdoppeln. ,,Die Zahl der Haushalte, die eine Datennetzwerklösung einsetzen, wird von rund 80 Millionen bis Ende 2010 auf rund 145 Millionen ansteigen\", meint Tricia Parks, CEO bei Parks Associates. ,,Standards können bei dieser Entwicklung ein entscheidender Faktor sein, was die Bedeutung des HomePlug-Standards unterstreicht.“ Der Aachener Netzwerkspezialist devolo AG sieht sich damit in seiner Strategie bestätigt. Heiko Harbers, Vorstandsvorsitzender der devolo AG: „Homeplug wird in der Zukunft aus privaten Haushalten nicht wegzudenken sein. Es wird das Rückgrat, das Backbone der Heimvernetzung darstellen und sich als leistungsfähige Netzwerklösung durchsetzen.“

Gerade die neue Generation von Homeplug AV-Produkten wie dLAN 200 AV oder dLAN 200 AVdesk mit einem Datendurchsatz von bis zu 200MBit/s (Video- und TV-tauglich) werde einen weiteren Schub in den Privathaushalten geben, ist sich Harbers sicher. Die devolo AG als Weltmarktführer im HomePlug-Segment wird deshalb auch an der „Connections Europe“, einer Konferenz zum Thema „Digital-Living-Technologies“, vom 14. bis 16. November in Berlin teilnehmen. Diese Expertenrunde bietet für ganz Europa ein gemeinsames Forum zur Erörterung der internationalen Trends und Strategien, die für die Entwicklung der Digital-Living-Technologien maßgeblich sind. Den Text finden Sie unter www.devolo.de im Pressebereich und bei www.konstant.de.

Über devolo AG

Seit ihrer Gründung im Jahr 2002 ist die Aachener devolo AG innerhalb kürzester Zeit zum weltweiten Marktführer im Segment der HomePlug basierenden Heimnetzwerk-Lösungen aufgestiegen. Die HomePlug-Technik ermöglicht den Datenaustausch über hausinterne Stromleitungen und das bei größtmöglicher Sicherheit und geringem technischem Aufwand. Als Spezialist für derartige Heimnetzwerk-Lösungen auf der Basis selbst entwickelter Produkte von höchster Qualität war devolo das erste Unternehmen, das mit dLAN-Produkten Markterfolge verzeichnen konnte. Inzwischen reicht das Produkt-Portfolio von HomePlug-Adaptern der „dLAN“-Serie über analoge Modems und ISDN-Adaptern bis hin zu leistungsstarken ADSL2+ Modems und –Routern. Neben dem Hauptsitz in Aachen unterhält die devolo AG Vertriebsbüros in ganz Westeuropa.

06.11.06

EBO-Organisationlösung hilft bei Reintegration älterer Arbeitsloser - krass in Aachen mit ION

Übach-Palenberg, Aachen. Die Stadt Aachen, Fachbereich Wirtschaftsförderung/Europäische Angelegenheiten, setzt künftig die Organisationslösung ION der EBO GmbH, Übach-Palenberg, bei der Reintegration von über 50-jährigen Arbeitslosen in die Arbeitswelt ein. Innerhalb des Konzeptes zur Reintegration älterer Arbeitsloser in Schlüsselbranchen (krass) gleicht die Software die Anforderungsprofile der Unternehmen mit den Fähigkeitsprofilen der Arbeitssuchenden ab, um diese zusammenzuführen. Auch ein sich daraus beim einzelnen Arbeitssuchenden darstellender Qualifizierungs- und Fortbildungsbedarf wird über ION verwaltet und abgewickelt.

Als Organisationssoftware ist ION konzipiert, um Informationen, Daten und Dokumente aus verschiedenen Unternehmensbereichen unter einer Oberfläche zusammenzuführen und sie Mitarbeitern und Management je nach Funktion und Aufgabenstellungen auf Knopfdruck zur Verfügung zu stellen. Diese Fähigkeiten sind auch im krass-Projekt gefragt. Dort geht es darum, Unternehmens- und Personendaten, Stellenprofile Qualifizierungsbedarfe und Qualifizierungsangebote aus verschiedenen Quellen zusammenzuführen und abzugleichen.
Krass ist ein Projekt der Arbeitsgemeinschaften für Grundsicherung in der Stadt Aachen und im Kreis Aachen. Es wird im Rahmen des Programms "Perspektive 50plus - Beschäftigungspakte in den Regionen" vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit 4,5 Millionen Euro gefördert. Auftraggeber der EBO und EDV-Projektleiter ist der stadteigene Dienstleister IT-regio.

Innerhalb von Fachabteilungen und Organisationen wirkt ION als Organisationslösung, mit der Geschäftsprozesse optimiert, gestrafft oder, wie im Projekt krass, erst möglich gemacht werden. Im Vertrieb und Marketing setzen Unternehmen ION auch als CRM-Anwendung ein, die Kundendaten an einem Punkt zusammenführt.
Weitere EBO-Lösungen für CTI, Unified-Messaging und Fax machen aus ION eine leistungsfähige Kommunikationslösung. Ergänzt um das revisionssichere und GDPdU-konforme EBO-Archiv wird ION und die Schwesterlösung für Lotus Notes, evo-one, zur kompletten Basis für die kundenorientierte Organisation.
ION arbeitet auf der Basis von MS Office und Windows-Applikationen. Die Schwesterapplikation ION/5 arbeitet ebenfalls mit den Windows-Betriebssystemen NT, 2000 und XP, greift aber außer auf MS SQL und Oracle auch auf die DB2/400 von IBM zu. Als Entwicklungsplattform für Erweiterungen dient Visual Basic.

Über EBO
Die EBO GmbH ist ein Joint Venture der drei Firmen AS/point GmbH, Übach-Palenberg, MCA GmbH, Stolberg, und VEDA GmbH, Alsdorf. Sie bietet aus einer Hand Lösungen für Organisation, Kommunikation und Information. Damit stellt das Unternehmen seinen Kunden eine stabile Plattform zur Verfügung, um Organisation, Management und Kundenbetreuung zu unterstützen und zu rationalisieren. Das Angebotsportfolio setzt sich zusammen aus den Organisations- und CRM-Lösungen evo-one® für Lotus Notes und ION/5 für Windows-iSeries-Umgebungen, den Unified-Messaging-, CTI- und Faxserver-Applikationen ZNV-NT sowie der Archiv- und Dokumentenmanagement-Software InfoStore; ergänzt um Beratungs- und Umsetzungsdienstleistungen.
Die vereinte Expertise dreier auf ihre Kernkompetenzen fokussierter Unternehmen garantiert, dass die Lösungen einerseits alle Aspekte der Unternehmensführung adäquat abdecken, andererseits auch im Detail von erprobter Qualität sind. Gleichzeitig ermöglicht das Know-how-Spektrum die umfassende Beratung der Kunden, um Management- und Organisationsprozesse konzeptionell zu optimieren.

Über krass
Im Auftrag der ARGE in der Stadt Aachen und der ARGE im Kreis Aachen setzt die Stadt Aachen, Fachbereich Wirtschaftsförderung/Europäische Angelegenheiten, gemeinsam mit einem breiten Konsortium von Trägern und Akteuren aus den Bereichen Öffentlicher Träger, Wirtschaft, Wissenschaft, Weiterbildung und Soziales die „Kontaktstelle zur Reintegration älterer Arbeitsloser in Schlüsselbranchen – krass“ um.

Ziel von krass ist es, die Berufs- und Lebenserfahrung, die Kompetenzen und das Leistungsvermögen der über 50-Jährigen auf der einen Seite und die Arbeitsplatzpotenziale der Schlüssel- und Zukunftsbranchen auf der anderen Seite zusammenzuführen. Profitieren sollen ältere Arbeitslose und Unternehmen gleichermaßen. Wachstumsbranchen sind in der Region Aachen die Gesundheits- und Seniorenwirtschaft, der (Shopping-, Kultur-, Event-) Tourismus sowie der Wirtschaftszweig der erneuerbaren Energien. In diesen Schlüsselbranchen werden ältere Arbeitslose qualifiziert und so fit gemacht für wachsende Märkte, neue Arbeitsfelder und neue Arbeitsplätze.
Die Integration der älteren Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt soll geleistet werden über ein Modell, das über den klassischen Dreischritt Profiling – Qualifizierung – Vermittlung hinausgeht. Zwar sind diese unbestritten notwendig, doch bedürfen sie umfangreicher flankierender Maßnahmen, um zum Erfolg zu führen. Das bedeutet:
krass sensibilisiert Unternehmen einerseits für die Problematik des demographischen Wandels (der heute die älteren Arbeitslosen betrifft, morgen aber – aufgrund des Fachkräftemangels – sie selbst); andererseits aber unterstützt krass sie dabei, neue Marktchancen zu erschließen und Potenziale zu nutzen, um Arbeitsplätze auch für Ältere zu schaffen.

- krass reagiert auf die Bedarfe der Märkte und Branchen durch passgenaue Gestaltung der Inhalte seiner Qualifizierungsmaßnahmen.
- krass bindet den Zielgruppen die Möglichkeit, aktiv bei der Entwicklung neuer Produkte, neuer Dienstleistungen und neuer Geschäftsideen einbezogen zu werden.
- krass entwickelt zusammen mit Experten neue Wege der Qualifizierung.
- krass leistet Unterstützung für ältere Arbeitslose durch a) eine zentrale Beratungseinrichtung und b) durch die Begleitung des einzelnen älteren Arbeitslosen im Rahmen eines Jobcoachings, das ihnen auf dem Weg in die Beschäftigung unter die Arme greift.
- krass vernetzt die relevanten Akteure der Region, schafft Bewusstsein und sensibilisiert die Öffentlichkeit für die Problematik des demographischen Wandels und seiner Konsequenzen für ältere Arbeitslose.

04.11.06

Wirtschaftswoche über RWTH: Neues Konzept für Eliteuni-Bewerbung

Die Wirtschaftswoche berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe groß über die RWTH Aachen, über den entgangenen Status als Eliteuniversität und darüber, wie Rektor Burkhard Rauhut in der 2007er-Runde den Titel doch noch gewinnen möchte.

Eines der zentralen Elemente der kommenden Bewerbung als Eliteuni wird die Wissenschaftsstadt sein, die auf dem ehemaligen Güterbahnhof der Deutschen Bahn entstehen soll. Nach den Vorstellungen der RWTH werden dort in Zukunft Hochschul- und Unternehmensforscher gemeinsam an den „Spitzenprodukten für morgen“ arbeiten.

Sowohl der Wirtschaftswoche-Bericht, als auch das zugehörige Interview mit Burkhard Rauhut sind online zu lesen:

Bericht: Aachen will seine Stärken ausspielen
Interview: „Wir haben große Potenziale“

02.11.06

IHK Aachen: Gewerbesteuer - Plus verbietet Steuererhöhung

Die Gewerbesteuereinnahmen der Stadt Aachen haben mit 154 Millionen Euro ein Rekordniveau erreicht. Die Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) fordert die Politik auf, von der im Rahmen der Haushaltskonsolidierung vorgesehenen Steuererhöhung für das Jahr 2008 abzusehen. Schon jetzt würden die Betriebe 19 Millionen Euro mehr an die Stadtkasse überweisen als die Kämmerei ursprünglich für das Jahr 2008 vorgesehen habe. Damit stehe fest, dass das ehrgeizige Konsolidierungsziel ohne die Erhöhung des Gewerbesteuerhebesatzes darstellbar sei. "Die Gewerbesteuer erweist sich als Rettungsanker, der das städtische Budget in erheblichem Maße stabilisiert und aus der Defizitmisere herausführt", stellt IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Drewes fest.

Obendrein halte die positive Ertragslage der meisten Betriebe auch in den nächsten Jahren an. Die Kammer hat dazu die größten Gewerbesteuerzahler in Aachen befragt. Nach Angaben der Betriebe ist auch im Jahre 2007 mit mindestens gleichbleibenden Gewerbesteuerzahlungen zu rechnen. 40 Prozent erwarten sogar eine Steigerung. Dieses positive Ergebnis reflektiere die gute Geschäftslage der Betriebe. "Damit steht fest, dass die Betriebe bereits jetzt ihren Konsolidierungsbeitrag geleistet haben. Die Basis für zusätzliche Steuererhöhungen ist entfallen", so Drewes. Die Kammer appelliert an Politik und Verwaltung, schon jetzt für klare Verhältnisse zu sorgen.

11. Gründerinnen- und Unternehmerinnentag in Aachen

Das Netzwerk für Existenzgründerinnen veranstaltet am Samstag, 25. November, den 11. Gründerinnen- und Unternehmerinnentag im Kármán-Auditorium der RWTH Aachen. Gründerinnen und Jungunternehmerinnen haben hier von 9:30 bis 16:30 Uhr die Möglichkeit sich zu informieren, beraten zu lassen und Kontakte zu knüpfen.

Die in den Workshops angebotenen Themen reichen von "Kommunikationstechniken" über "Steuern für Existenzgründer" bis hin zu "Gründung aus der Hochschule". In einer Talkrunde diskutieren Expertinnen und Experten aus den Beratungseinrichtungen über die regionale Entwicklung der Gründungen durch Frauen und die Situation der weiblichen Unternehmenskultur. Während der ganzen Veranstaltung stehen an zahlreichen Infoständen Vertreterinnen und Vertreter der Beratungseinrichtungen, Verbände und Netzwerke zur Kontaktaufnahme und Beratung zur Verfügung.

Der Kostenbeitrag pro Person beträgt 10,00 Euro. Darin enthalten sind Tagungsunterlagen sowie Getränke in den Workshops. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Aachener Bank, der IKK Nordrhein, Go! das Gründungsnetzwerk NRW, der GründerRegion Aachen, der Sparkasse Aachen sowie der Fachhochschule Aachen und der RWTH Aachen.

Info-Faltblätter mit Anmeldeformular für die Workshops liegen bei den Kammern, Sparkassen, in den Rathäusern bei den Gleichstellungsbeauftragten und den Wirtschaftsförderungsgesellschaften sowie bei den Agenturen für Arbeit und Weiterbildungsträgern aus. Weitere Informationen sind erhältlich bei der RWTH Aachen, Dezernat Technologietransfer und Forschungsförderung, Telefon 0241 8094023, transfer@zhv.rwth-aachen.de.