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28.12.06

IHK-Veranstaltungskalender zum Thema Existenzgründung erschienen

Aachen. Der Veranstaltungskalender der Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) für das I. Halbjahr 2007 ist erschienen. Er bietet speziell Existenzgründern und Jungunternehmern eine Vielzahl von Informations-, Seminar- und Weiterbildungsveranstaltungen.

Bei der Unternehmensgründung helfen zunächst die turnusmäßig stattfindenden Basisinformationen für Existenzgründer. Ergänzend werden auch Themen wie "Grundlagen der Buchführung", "Kalkulation und Preisfindung", "Maßnahmen zur Kundengewinnung" und vieles mehr behandelt. Das Programm setzt sich fort mit Veranstaltungen wie "Versicherungen rund um die Existenzgründung" und ""Unternehmenssicherung - Unternehmensnachfolge strategisch planen".

Wie im Vorjahr gibt es erneut zahlreiche Veranstaltungen, die Hilfestellung bei technologieorientierten Unternehmensgründungen geben. Das Angebot wird durch Auszüge aus dem IHK-Weiterbildungsprogramm abgerundet.

Der Veranstaltungskalender Existenzgründung, Programm 1/2007 kann kostenfrei bei der IHK Aachen, Fax: 0241 4460 153 oder E-Mail: recht@aachen.ihk.de, angefordert werden.

27.12.06

Bombardier baut in Aachen Intercity-Züge für Niederlande

Aachen. Das Unternehmen Bombardier Transportation wird in Görlitz und Aachen 50 doppelstöckige Intercity-Züge für die Niederländischen Staatsbahnen bauen. Das Volumen des Auftrags beläuft sich auf rund 433 Millionen Euro (569 Millionen. Mit den neuen Zügen stockt NS die speziell für die Niederlande entwickelte Doppelstockflotte auf, die bereits 378 Züge stark ist. Der erste der neuen Züge, die mit ihrer blaugelben Farbgebung auch optisch hervorstechen, soll im Juni 2008 an NS übergeben werden, der letzte im März 2009.

Stephane Rambaud-Meason, President, Mainline & Metros, Bombardier Transportation, erklärte: "Bombardier hat im Jahr 2002 die ersten VIRM-Züge an NS geliefert. Seither ist die Zahl der Fahrgäste, die diese modernen Doppelstockzüge nutzen deutlich gestiegen. Dies ist ein guter Beweis dafür, dass moderne und zuverlässige Züge das Reisen mit der Bahn attraktiver machen.“

Beert Meerstadt, Geschäftsführer NS: “Die von Bombardier gebauten doppelstöckigen Intercityzüge erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit bei unseren Fahrgästen. Da die Zahl der Bahnreisenden in den Niederlanden schnell steigt sind wir sehr erfreut, dass wir ihnen in nur zwei Jahren 20.000 mehr Sitzplätze anbieten können.

Das IRM Konzept wurde für den Intercity Service in den Niederlanden entwickelt. Der Triebzug verfügt über energiesparenden Drehstromantrieb. Das Prinzip der doppelten Stockwerke schafft zusätzlichen Raum. Größere Kapazität und wirtschaftlicher Energieeinsatz machen den VIRM zur optimalen Lösung für den Schienenverkehr in Ballungsräumen.

Die Fahrgäste profitieren auch von dem angenehmen Reisekomfort der modern ausgestatteten Züge. Dazu zählen der niedrige Geräuschpegel, die Vollklimatisierung, bequeme Sitze, durchsichtige Trennwände und reichlich Stauraum für Gepäck und Fahrräder. Breite Türen ermöglichen einen zügigen und sicheren Fahrgastwechsel. Die Triebzüge sind mit behindertengerechten WCs ausgestattet.

Das Aachener biopharma Unternehmen Paion AG nominiert für Deutschen Gründerpreis

Aachen. Das biopharmazeutisches Unternehmen Paion ist für den Deutschen Gründerpreis in der Kategorie "Visionär" nominiert. Die Jury beeindruckt das große Potenzial des von Paion entwickelten Wirkstoffes Desmoteplase, sowie die klare Zielorientierung des branchenerfahrenen Führungsteams.

23.12.06

Kreis Aachen und Fachhochschule Aachen schließen Kooperationsvertrag

Eifel. "Wir müssen nicht alles neu erfinden. Vieles ist schon da. Unsere Aufgabe ist die Verknüpfung", fasste der Bundestagsabgeordnete Karl-Heinz Scherhag die Idee der "Zukunftsinitiative Eifel" zusammen. Einen wichtigen Beitrag dazu leisteten Landrat Carl Meulenbergh und Rektor Prof. Dr.-Ing. Manfred Schulte-Zurhausen durch die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen dem Kreis Aachen und der Fachhochschule (FH) Aachen bei der Auftaktveranstaltung im Monschauer Druckerei Museum Weiss.

Gemeinsam wollen die FH und der Kreis Aachen durch eine verstärkte Netzwerkarbeit im Bereich Technologietransfer und Innovation in Zukunft weitere Impulse im Strukturwandel geben. "Technologisches Wissen vollzieht sich über Köpfe. Das Know-How ist bei uns in der Fachhochschule vorhanden, und wir wollen einen aktiven Beitrag dazu leisten, die Unternehmen in ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu stärken", so Rektor Prof. Schulte-Zurhausen. Durch eine enge Vernetzung mit den Professoren solle das Wissen der FH Aachen vor allem bei der Produkt- und Methodenentwicklung in den Firmen eingesetzt und die erfolgreiche Umsetzung von Forschungsergebnissen in der Wirtschaft der Region beschleunigt werden. Dazu trägt sicherlich auch die Kooperationsdatenbank DACOR bei, in der das wissenschaftliche Leistungspotenzial der FH Aachen mit Arbeitsgebieten, Ausstattung und Experten in kompakter und übersichtlicher Form dargestellt ist.

"Brücken schlagen insbesondere zu den klein- und mittelständischen Unternehmen" will auch Prof. Dr. rer. nat. Johannes Gartzen. Der Maschinenbauprofessor der FH Aachen stellte während der Talkrunde zum Thema "Netzwerkaufbau für die Eifel" dar, wie wichtig Netzwerke sind. "Derzeit stehe ich ständig mit bis zu 25 Firmen aus der Eifeler Region in Kontakt", so Prof. Gartzen. Meist wenden sich die Firmen mit Problemstellungen über das Dezernat Technologie- und Wissenstransfer oder direkt über die Professoren an die Hochschule. In Studien- und Diplomarbeiten lernen die Studierenden dann zum einen potentielle Arbeitgeber aus der Region kennen und zum anderen treten die Unternehmen schon während des Studiums mit Nachwuchsingenieuren in Kontakt.

Im Rahmen der "Zukunftsinitiative Eifel" bauen nun in den kommenden Jahren insgesamt zehn nordrhein-westfälische und rheinland-pfälzische Eifel-Kreise, Handwerkskammern, Wirtschaftsförderungsgesellschaften und Hochschulen das "Wirtschaft-Wissenschaft-Netzwerk" auf. Ihr allgemeines Ziel ist es, gemeinsam regionale Kompetenzen zu entwickeln und den Wirtschaftsraum Eifel wettbewerbs- und konkurrenzfähiger machen.

21.12.06

Neuer Aufsichtsrat bei Parsytec - Bisherige Mandate wurden zum 31. Januar 2007 niedergelegt

Aachen. Parsytec AG – Anbieter von Oberflächeninspektionssystemen für Bahnwaren – erhält einen neuen Aufsichtsrat.

Die bisherigen Mitglieder des Aufsichtsrates Waldemar Jantz, Dieter Keller und Dieter Strüver haben ihre Mandate zum 31. Januar 2007 niedergelegt und zugleich im Einvernehmen mit dem Vorstand vorgeschlagen, als neuen Aufsichtsrat die Herren Rolf Geisen, Siegfried Hoffmann und Dr. Michael Becker zu berufen. Die dazu erforderlichen Anträge beim Amtsgericht Aachen werden kurzfristig gestellt. Die gerichtliche Bestellung soll bis zur nächsten Hauptversammlung erfolgen, deren Tagesordnung die Neuwahl des Aufsichtsrats vorsehen wird.

Mit der Amtsniederlegung reagierten die bisherigen Aufsichtsratsmitglieder auf die sich weiterentwickelnden Marktverhältnisse, unter denen die Gesellschaft in der Lage sein muss, ggf. aktiv an möglichen Umgestaltungsprozessen teilzunehmen. Hierzu ist eine besonders aktive Unterstützung des Vorstands durch den Aufsichtsrat erforderlich, so dass der zeitliche Aufwand für einzelne Aufsichtsratsmitglieder erheblich ansteigen kann. Vor diesem Hintergrund haben die bisherigen Mitglieder des Aufsichtsrats sich entschieden, daran mitzuwirken, die Verantwortung für die Kontrolle des Vorstands in andere, aber dennoch bewährte Hände zu legen.
Bei den drei Herren des designierten Aufsichtsrates handelt es sich um ehemalige Führungskräfte der Gesellschaft, die in den vergangenen Jahren herausragende Positionen im Management der Parsytec wahrgenommen haben und insofern mit dem Geschäftsbetrieb der Parsytec vertraut sind. Sie verfügen sowohl über den zeitlichen Freiraum, um die Kontrolle und Überwachung der Geschäftsführung durch den Vorstand mit dem erforderlichen Engagement auszuüben, als auch über die erforderliche Erfahrung, um die geschäftliche und strategische Entwicklung der Gesellschaft zukünftig zu begleiten.
Der Vorstand dankt den bisherigen Aufsichtsratsmitgliedern im Namen der Gesellschaft für die immer sehr wertvolle und zum Teil langjährige Arbeit, wünscht dem neuen Aufsichtsrat viel Erfolg und freut sich auf die kommende Zusammenarbeit.

20.12.06

Quanta Computer will Produktion in Aachen ausbauen

Aachen. Laut eines Bericht von heise online will das taiwanische Unternehmen Quanta Computer Germany (QCG) will seine Produktion in Aachen im Jahr 2007 erheblich ausbauen und rund 600 neue Arbeitsplätze schaffen, teilte das seit drei Jahren in Aachen ansässige Unternehmen mit

Weiterlesen bei heiseonline.de.

19.12.06

Jülicher Gewinner des Deutschen Zukunftspreises mit Ausstellung im Deutschen Museum geehrt

Jülich, Bundespräsident Horst Köhler eröffnet heute Abend um 19.00 Uhr die "Hall of Fame" der deutschen Wissenschaft. Das Deutschen Museum in München stellt in einer Dauerausstellung die bisherigen zehn Gewinner des Deutschen Zukunftspreises vor. Darunter sind zwei Forscherteams aus Jülich: Maria-Regina Kula und Martina Pohl wurden 2002 ausgezeichnet für die Entwicklung von biologischen Katalysatoren und Peter Grünberg erhielt den Preis 1998 für die Entdeckung des GMR-Effektes, der die Speicherdichte von Festplatten enorm steigerte.

Die Ausstellung unter dem Titel "Aus Ideen Erfolge machen. Für die Menschen. Für das Land." zeigt anhand von Exponaten die preisgekrönten Projekte aus 10 Jahren Deutschem Zukunftspreis. An dem Exponat über den GMR-Effekt im Deutschen Museum hat der Jülicher Physiker Peter Grünberg selbst mitgewirkt. Der Besucher kann eigenhändig, aber computerunterstützt ein Magnetfeld mit einem empfindlichen GMR-Sensor ausmessen. "Die Ausstellung soll junge Leute dazu anreizen, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen", sagt Peter Grünberg und freut sich darüber, dass seine Arbeit in diesem Rahmen dazu beitragen kann.

Der Riesenmagnetowiderstands- oder kurz GMR-Effekt (englisch: Giant Magnetoresistance) findet sich heute in über 90 Prozent der produzierten Festplatten. Der GMR-Effekt dient zum präzisen Auslesen von Daten. Diese sind auf engstem Raum in winzigen Bereichen unterschiedlicher Magnetisierung gespeichert. Ein Sensor, der den GMR-Effekt nutzt, registriert diese Unterschiede als große messbare Änderung und arbeitet daher hochempfindlich.

Die Zukunftspreisträger 2002 Maria-Regina Kula und Martina Pohl machten eine wirtschaftlich besonders interessante Gruppe von Enzymen für den Einsatz in industriellen Produktionsprozessen nutzbar. Enzyme beschleunigen die chemischen Abläufe in der Zelle millionenfach und sind unverzichtbare Helfer in der Medizin und in der Lebensmittel-, Papier- und Textilindustrie. Die Forschung der Preisträgerinnen machte es möglich, in industriellen Produktionsprozessen kostengünstig und nachhaltig "sanfte Chemie" einzusetzen.

Der Deutsche Zukunftspreis zeichnet Wissenschaftler für eine hervorragende Innovation aus. Deren gesicherte Anwendung, verbunden mit uneingeschränkter Marktfähigkeit sowie der Schaffung von Arbeitsplätzen sind die notwendigen Kriterien für die Preisvergabe.

Mehr Transparenz für Planung und Vermarktung - Gewerbeflächen-Monitoring-Bericht 2005 für die Aachner Region erschienen

Aachen. Welche Gewerbestandorte bieten welche Möglichkeiten? Wie erfolgreich wurden im Jahr 2005 Gewerbegrundstücke in der Region verkauft? Diese und weitere Fragen beantwortet der Bericht zum Gewerbeflächen-Monitoring 2005.

Region Aachen. Eine systematische Beobachtung erhöht die Transparenz am Gewerbeflächenmarkt, der sonst eher stark zersplittert ist. Zum Stichtag 1. Januar 2006 konnten im Monitoringbericht erstmals Daten für alle 46 Kommunen in der Region Aachen berücksichtigt werden. Insgesamt 219 Gewerbe- und Industriegebiete mit einer Nettofläche von 5.314 Hektar, darunter Flächenreserven von 1.424 Hektar wurden mithilfe eines internetgestützten Arbeitsinstruments erfasst.

Verfügbares Gewerbeflächenangebot

Das sofort zur Verfügung stehende Gewerbeflächenangebot in der Region Aachen stieg gegenüber dem Vorjahr um 19 Prozent auf 655 Hektar. Die regionale Preisspanne für den Quadratmeterpreis ist mit sechs bis 150 Euro weiterhin sehr groß. „Der regionale Durchschnittspreis blieb in diesem Jahr mit 42 Euro relativ stabil und liegt damit 50 Prozent niedriger als etwa in der benachbarten Provinz Limburg“, so Winfried Kranz, Projektleiter bei der AGIT.
Veräußerte Gewerbegrundstücke
Mit nur 26,2 Hektar erreichten die insgesamt gemeldeten Veräußerungen bezogen auf die Fläche einen Tiefststand, während sich die Zahl der Grundstücksverkäufe mit 61 leicht gegenüber dem Vorjahr erhöhte. Hierzu Winfried Kranz: „Man erkennt den Trend zu kleineren Grundstücksgrößen. Während Großparzellen nur vereinzelt Abnehmer fanden, machten dagegen Grundstücke bis 0,5 Hektar fast 74 Prozent aus.“
GISTRA - Gewerbeflächen auf einen Klick
Mit der Weiterentwicklung des Modellprojektes für NRW „Gewerbeflächen-Monitoring in der Region Aachen“ wurde 2006 die Grundlage für die vielfältige Nutzung der Monitoringdaten in der Gewerbeflächenvermarktung und -planung gelegt. Durch die Möglichkeit der tagesaktuellen Fortschreibung der parzellenscharfen Daten wird diese Datenbasis auch für das neu entwickelte Gewerbeflächen-Informationssystem der Technologieregion Aachen - GISTRA - genutzt. In Zukunft wird es auch einen Datentransfer zur neu gestalteten Gewerbeflächenbörse für NRW „germansite“ geben. Damit gewährleistet GISTRA konsistente Informationen für alle Zielgruppen; vom lokalen Handwerker bis zum internationalen Investor.
Der Bericht zum Gewerbeflächen-Monitoring 2005 beinhaltet detaillierte Informationen zum Flächenbestand in allen 46 Kommunen, den Gewerbeflächenpreisen und der Nachfrage nach Gewerbegrundstücken in der Region. Er kann ab sofort gegen eine Schutzgebühr von 30 Euro bei der AGIT, Winfried Kranz, Tel.: 0241-963-1034, w.kranz@agit.de erworben werden.

Der "Gewerbeflächen-Monitoring-Bericht 2005" zum downloadhttp://www.agit.de/uploads/media/19__Gewerbeflaechen-Monitoring-Bericht_2005.pdf

HK Aachen unterstützt neue Ausbaupläne am Landeplatz Aachen-Merzbrück

Aachen. Die Flugplatz Aachen-Merzbrück GmbH (FAM) und die Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) wollen enger zusammenarbeiten. Auf Initiative von Staatssekretär Achim Großmann entsendet die IHK Aachen ab dem 1. Januar 2007 ein Mitglied der Geschäftsführung in den Aufsichtsrat der FAM.
In Anwesenheit von Staatssekretär Achim Großmann unterzeichneten IHK Hauptgeschäftsführer Jürgen Drewes und der Aufsichtsratsvorsitzender der FAM GmbH, Bürgermeister Werner Breuer, die Vereinbarung zur Zusammenarbeit am 18. Dezember 2006. Die IHK unterstützt die nun vorgelegten Pläne, die Start- und Landebahn des Landesplatzes Aachen-Merzbrück in einem ersten Ausbauschritt auf mindestens 900 Meter zu verlängern.

"Ein leistungsfähiger Verkehrslandeplatz in Merzbrück in Verbindung mit dem angrenzenden Gewerbegebiet ist eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte für die Zukunft der Aachener Region", so Staatssekretär Achim Großmann.
"Die neuen Pläne stimmen mit den Vorstellung der IHK überein und ermöglichen eine optimale Verbindung der Verkehrsträger Straße/Schiene/Luft, so dass sich für den Standort eine besondere Qualität ergibt", erläutert Jürgen Drewes. Die aktuellen Ausbaupläne seien ein wichtiger erster Schritt, um den geltenden EU-Sicherheitsvorschriften zu entsprechen und ließen gleichzeitig Raum für weitere Optionen. "Aus Gesprächen mit unserer Mitgliedsunternehmen wissen wir, dass die neuen Pläne dem Infrastrukturbedarf der Firmen entsprechen", erläutert Jürgen Drewes.
"Wir müssen gemeinsam alle Anstrengungen unternehmen, den Ausbau des Landeplatzes zu realisieren, denn dadurch erhält er endlich eine Zukunftsperspektive", führt Bürgermeister Werner Breuer aus.

18.12.06

Januar Seminare des Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen

Aachen. Das Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen veranstaltet im Januar zwei Seminare. Am 18. Januar Product Lifecycle Management mit Dr. Sebastian Schöning und am 30 Januar Termintreu fertigen mit Dr.-Ing. Sebastian Gottschalk.
Bei beiden Veranstaltungen sind noch Plätze frei.
Weiter Informationen zu den Seminaren und die Möglichkeit zur Anmeldung bietet die WZL Hompage
Product Lifecycle Management
Termintreu fertigen

15.12.06

IHK Aachen: Entwicklung bei den Lehrstellen sehr positiv

Die Zahl der neu eingetragenen Ausbildungsverträge im Bereich der Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) hat sich sehr erfreulich entwickelt. Zum 30. November 2006 waren im Kammerbezirk 8,4 Prozent mehr neue Ausbildungsverhältnisse zu verzeichnen als im Vorjahr. Die Steigerungsrate ist damit fast doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt mit einem Zuwachs von 4,9 Prozent.

"Unsere Zielsetzung, zum Jahresende 4000 Neuverträge zu registrieren, haben wir bereits jetzt mit 4126 eingetragenen Ausbildungsverhältnissen deutlich übertroffen", freut sich Heinz Gehlen, zuständiger Geschäftsführer der IHK Aachen.

Die aktuellen Zahlen sind nach Auffassung der IHK ein deutliches Zeichen dafür, dass die Unternehmen der Region ihrem Ausbildungsauftrag nachkommen und damit trotz der wirtschaftlich immer noch angespannten Lage ihre gesellschaftspolitische Verpflichtung erfüllen.

Forschungszentrum Jülich: Rückblick und Ausblick zum 50. Geburtstag

Jülich. Am 11. Dezember 1956 beschloss der Landtag von Nordrhein-Westfalen auf Vorschlag von Staatssekretär Prof. Leo Brandt die Gründung eines "Atomforschungszentrums". Dieser Beschluss gilt als die "Geburtsstunde" des heutigen Forschungszentrums Jülich. Genau 50 Jahre später, am 11. Dezember 2006, legte das Forschungszentrums Jülich ein Buch mit den beiden Titeln "Rückblick" und "Ausblick" vor. Es enthält zwei Bände in deutscher und englischer Sprache. Band 1 zeigt die Retrospektive, Band 2 die Visionen, mit denen das Forschungszentrum den Herausforderungen der Zukunft begegnet.

Wie Vergangenheit und Zukunft des Forschungszentrums eine Einheit bilden, so sind auch die beiden Buchteile untrennbar miteinander verbunden. Wendet man das Buch auf die andere Seite, ändert sich die Perspektive.

Der Aufbau des Forschungszentrums Jülich war getrieben von der Notwendigkeit, den wissenschaftlich-technischen Rückstand der Kriegsjahre zu überwinden. Es entstand eine Großforschungseinrichtung, die mit der Entwicklung der Thorium-Hochtemperatur-Reaktoren (THTR) das einzige ursprünglich deutsche Reaktorkonzept verwirklichte. Mit der Konzentration von fachübergreifendem Wissen zur Kernforschung wuchs in Jülich eine Schlüsselkompetenz, die das Forschungszentrum an der Schnittstelle zum gesellschaftlichen, politischen und volkswirtschaftlichen Bedarf als Berater und Pionier von Problemlösungen auszeichnet. Die exzellenten interdisziplinären Forschungs- und Entwicklungskapazitäten wurden laufend neuen Herausforderungen in den Bereichen Energie, Gesundheit, Umwelt, Materie, Material und Information angepasst.

Die Retrospektive rafft die Entwicklung des Forschungszentrums Jülich von 1956 bis 2006 in ihren wichtigsten Stationen. Ausgehend von den mit der Geschichte des Forschungszentrums untrennbar verbundenen Persönlichkeiten und dem Standort in der Forschungsstadt Jülich werden die herausragenden Etappen der Entfaltung des Forschungszentrums dargestellt. Schlaglichter werden geworfen auf das Institut für Plasmaphysik als erstem und ältestem Institut, auf die Entwicklung der Infrastruktur und die besonderen forschungsgeschichtlichen Höhepunkte. Die vorgestellten Anwendungen sind Erfolge des systematischen Technologietransfers. Sie zeigen eindrucksvoll, wo die Grundlagenforschung Jülicher Prägung Einzug in die industrielle Entwicklung und teilweise auch in unseren Alltag genommen hat.

Die Darstellungen zur Geschichte münden in eine chronologische Übersicht. Schlaglichtartig werden in Wort und Bild die großen Ereignisse beleuchtet. 50 Jahre prominente Forschungsgeschichte - 50 Jahre Zukunft.

Im Ausblick beschreibt das Forschungszentrum die großen Herausforderungen der Menschheit auf den Gebieten Gesundheit, Information, Umwelt und Energie, auf die sie nicht nur politisch, sondern auch naturwissenschaftlich antworten muss:
* die Sicherung von Ernährung und Gesundheit einer wachsenden Weltbevölkerung
* die Bereitstellung und lösungsorientierte Verknüpfung großer Mengen an Information
* der verantwortliche Umgang mit den natürlichen Ressourcen der Umwelt
* die nachhaltige und umfassende Versorgung mit Energie.

Diesen Herausforderungen, den "Grand Challenges", widmet sich das Forschungszentrum Jülich, das größte multidisziplinäre Forschungszentrum in Europa. Es nutzt sein Jubiläumsjahr 2006 zur weiteren Fokussierung seines einzigartigen Profils. Organisatorische und strukturelle Veränderungen unterstützen diesen Weg.

Im Ausblick kommen auch Prominente zu Wort: unter anderen Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, Staatssekretär Michael Müller, NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben, Helmholtz-Präsident Jürgen Mlynek und DPG-Präsident Eberhard Umbach. Namhafte Wissenschaftsjournalisten portraitieren Jülicher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Visionen und Ehrgeiz.

"Rückblick/Ausblick", 288 Seiten, in deutscher und englischer Sprache.
Vertrieb über: Forschungszentrum Jülich, Zentralbibliothek, Verlag, Roswitha Relius, E-Mail: r.relius@fz-juelich.de
Preis: 7,50 Euro, für Mitarbeiter und Rentner des Forschungszentrums: 5 Euro

Forschungsstation im Nationalpark Eifel aufgebaut - Jülicher Forscher auf der Pirsch

Eifel, Jülich, Aachen. Neben Ozeanen sind auch Böden wichtige Speicher für das Treibhausgas Kohlendioxid. Werden Boden oder Vegetation durch den Menschen verändert, kann dadurch Kohlendioxid gebunden oder freigesetzt werden. Dies wiederum beeinflusst die Klimaentwicklung. Um diese Zusammenhänge in einem großen Waldgebiet zu erforschen, hat das Forschungszentrum Jülich mit dem Geographischen Institut der RWTH Aachen im Nationalpark Eifel eine Forschungsstation eingerichtet.

Mit moderner Messtechnik ist das Forschungszentrum Jülich im Nationalpark Eifel dem Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) auf der Spur. "Wir möchten herausfinden, wie sich der Kohlenstoffhaushalt eines Waldes ändert, wenn sich dieser von einem reinen Fichtenforst in Monokultur zu einem naturnahen Laubmischwald entwickelt", erklärt Dr. Thomas Pütz vom Umweltinstitut Agrosphäre des Forschungszentrums Jülich. "Dabei ist interessant, dass die Versuchsfläche im Wassereinzugsbereich eines Baches liegt, da wir so Stoffabflüsse besser bilanzieren können."


Dazu haben die Jülicher Umweltforscher in Kooperation mit der RWTH Aachen eine Forschungsstation in einem rund 60 Jahre alten Fichtenwald aufgebaut, der vom Nationalparkforstamt Eifel zu einem naturnahen Mischwald aus heimischen Laubbaumarten umgeforstet werden soll. Ein zehn Meter hoher Wettermast liefert minütlich Klimadaten über Windgeschwindigkeit, Lufttemperatur und Lichteinfall. An einem künstlichen Wehr im nahe gelegenen Bach wird unter anderem der Gehalt von verschiedenen Nähr- und Schadelementen ermittelt. Zusammen mit umfangreichen Bodenanalysen des Geologischen Dienstes NRW und einem Laserscan-Reliefmodell des Versuchsgeländes wollen die Wissenschaftler die Dynamik der Nähr- und Schadelemente im Boden abschätzen und den Wasser- und Kohlenstoffhaushalt im Waldbestand erforschen.

Im Anschluss an die Untersuchungen wird die Nationalparkverwaltung die Fichten - die natürlicherweise im Nationalpark nicht heimisch sind - roden und junge Laubbäume pflanzen, damit sich ein naturnaher Wald entwickeln kann. "Ich bin gespannt, wie sich der Wasserhaushalt des Bachlaufs und die Verteilung von z.B. Kohlenstoff, Stickstoff und anderer Elemente im Boden nach der Rodung der Fichten entwickeln", erklärt Dr. Michael Röös, Dezernent im Nationalparkforstamt Eifel. Die Untersuchungen liefern wichtige Erkenntnisse, wie sich die Tier- und Pflanzenwelt im Laufe der Waldentwicklung verändert, und helfen damit bei der Planung künftiger Maßnahmen entlang von Fließgewässern, im und außerhalb des Nationalparks. Schon jetzt zeigen zahlreiche Institutionen aus dem Bereich Naturschutz, Wasserwirtschaft und praktischer Waldwirtschaft Interesse an den Ergebnissen.

RWE Power unterstützt Fortbestand der Lehre im Bereich Kerntechnik an der FH Aachen

Aachen "Wir müssen eigenen Nachwuchs ausbilden, wenn wir nicht bald gezwungen sein wollen, Know-how aus dem Ausland einzukaufen", so unlängst Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart über die Lehre auf dem Gebiet der Kernenergie- und Kernsicherheitsforschung. Um genau diesen Kompetenzverlust im Bereich Kerntechnik zu vermeiden, unterstützt RWE Power in den kommenden fünf Jahren den bereits etablierten Bachelor-Studiengang "Maschinenbau/Kerntechnik" sowie den Master-Studiengang "European Master in Nuclear Applications" der Fachhochschule (FH) Aachen am Campus Jülich.

Am Mittwoch, 20. Dezember, unterschreiben der Rektor der FH Aachen, Prof. Dr.-Ing. Manfred Schulte-Zurhausen und Dr. Gerd Jäger, Vorstandsmitglied der RWE Power für das Ressort Kernkraftwerke und regenerative Energien, den Vertrag zur Förderung des kerntechnischen Hochschulstudiums. Mit dem Förderbetrag von insgesamt 375000 Euro werden insbesondere die Lehrbeauftragten, Mentoren, Tutoren und wissenschaftlichen Mitarbeiter sowie notwendige Geräte – später auch deren Wartung - für ein weiterhin praxisnahes Studium der Nachwuchsingenieure finanziert.

Nuance präsentiert Sprachlösungen für die mobile Kommunikationauf auf der 3GSM World Congress 2007 in Barcelona

Aachen. Nuance Communications, aus Aachen, Anbieter von Sprach- und Bildbearbeitungslösungen für Unternehmen und Privatkunden, zeigt auf dem 3GSM World Congress 2007 eine Reihe von Sprachlösungen, die die mobile Kommunikation erleichtert. Nuance Mobile(TM) erleichtert Handy-Anwendern die Bedienung ihres Geräts und erschließt Mobilfunkanbietern, Geräteherstellern und Inhaltsanbietern neue Ertragsquellen. Der 3GSM World Congress, die weltweit größte Veranstaltung zum Mobilfunk, findet vom 12. bis 15. Februar 2007 zum zweiten Mal in Barcelona statt. Nuance wird dort mit einem Stand vertreten sein.

Im Mittelpunkt des Nuance-Messestandes steht Nuance Mobileâ„¢, eine Gesamtlösung, die das vollständige Angebot von Nuance-Sprachlösungen für die Anwender der mobilen Kommunikation bietet. Anbieter und Betreiber von mobilen Anwendungen können ihr Angebote mit dieser Sprachlösung erweitern: von moderner Spracherkennung über die Umwandlung von Text in Sprache bis hin zu einer drastisch vereinfachten Bedienbarkeit des Gerätes. Auf dem Nuance-Stand haben die Besucher die Gelegenheit, sich mit dem gesamten Spektrum der Nuance-Lösungen vertraut zu machen sowie Handys, Navigationssysteme und andere Mobilgeräte mit bereits integrierter Nuance-Sprachtechnologie testen.

Ein Highlight von Nuance Mobile(TM) ist die Mobile Speech Plattform: Mit ihrer HIlfe surfen Anwender per Sprachbefehle durch das Internet, um z.B. nach Klingeltönen oder dem nächsten Blumenladen zu suchen, eine komplette SMS oder auch eine E-Mail-Nachricht zu diktieren. Sprachbefehle steuern auch einen in das Handy integrierten MP3-Player. Die Text-to-Speech-Technologie von Nuance liest eingehende SMS oder das Handy-Display vor dem Nutzer vor.

Die Nuance-Sprachtechnologien finden bereits Anwendung in Call Centern, drahtlosen Netzwerken, Autos und in einer Vielzahl von Navigationssystemen und Spielkonsolen.

14.12.06

Neue Chefin im Holiday Inn Aachen

Aachen. Simone Czelinski ist die neue Direktorin des Aachenr Holiday Inn Hotel. Zuletzt war sie als Business Development Manager im Hamburger Queens Hotel tätig.

Ein kleines Portrait gibt es in der Allgemeinen Hotel und Gastronomie Zeitung

13.12.06

300 neue Arbeitsplätze in der Region Aachen durch die Initiative AC2 - gründen und wachsen

Aachen. «Mit der Initiative ,AC2 - gründen und wachsen' hat die Gründerregion Aachen den Nachweis erbracht, dass sie auch angesichts knapper Kassen in der Lage ist, ihre Kräfte zu bündeln.» Diese Dreijahresbilanz zog Jürgen Drewes für die GründerRegion Aachen, in der sich seit 1999 rund 40 Akteure zusammengefunden haben, die sich mit der Förderung neuer betrieblicher Existenzen befassen.

Zum Bericht in der AZ-Web " Wettbewerb «Gründen und wachsen» sorgt für neue Jobs"

Brennstoffzellen für Heinsberg

Der australische Hersteller von Brennstoffzellen Ceramic Fuel Cells Ltd errichtet im Heinsberger Industriepark Oberbruch eine Fabrik mit zunächst 200 Arbeitsplätzen. Läuft alles wie geplant, produzieren bis 2012 sogar 400 Mitarbeiter in einer neuen 40.000 Quadratmeter großen Fertigungshalle maximal 150.000 Brennstoffzellen pro Jahr. Die Zellen erzeugen die Wärme- Strom-Energie in Blockheizkraftwerken für Ein- und Mehrfamilienhäuser. Die Ansiedlung von Ceramic Fuel Cell fördert das Land NRW mit 3,2 Millionen Euro.

Den Bericht der Aachener Zeitung über die Ansiedlung finden Sie hier. Ausführliche Informationen inklusive Präsentation finden Sie auf der Homepage von Ceramic Fuel Cell.

12.12.06

Platz eins bis drei des Businessplan-Wettbewerb der Medizinwirtschaft gehen an Jungunternehmer aus der Aachener Region

Aachen. DerBusinessplanwettbewerb der Medizinwirtschaft, gestiftet durch die Startbahn MedEcon Ruhr GmbH, hat seine ersten Preisträger: Gestern wurden in der Kokerei Zollverein vier Gründerteams für ihre im Rahmen des Wettbewerbs erarbeiteten Geschäftspläne ausgezeichnet. Insgesamt 50.000 Euro Preisgelder waren zu vergeben, 45.000 Euro davon landeten in die Region Aachen.

Platz eins ging an das Aachener Team von ILIASmedical. Geld gab es aber keines, da ILIASmedical bereits in einem anderen Wettbewerb erfolgreich ware. Die Unternehmensgründer entwickeln mobile Systeme zur ambulanten Therapie von schweren Lungenschäden.

Den zweiten Platz sicherte sich der Aachener Dr.Lars Meincke mit seiner sensAmotion GmbH. Er darf sich nun über 35000 Euro für sein Unternehmen freuen. Die sensAmotion bietet medizintechnische Produkte und Dienstleistungen für die Bereiche Diagnostik, Rehabilitation und Prävention an.

Der dritte Platz sowie 15000 Euro gehen an den Alsdorfer Dr. Kai U. Markus. Sein Unternehmen "Vimecon" entwickelt laserbasierte Katheter gegen Vorhofflimmern.

Mäurer + Wirtz kauft 4711

Stolberg. Laut n-tv hat das Stolberger Unternehmen Mäurer + Wirtz die Traditionsmarken 4711, Tosca, Sir Irish Moos und Extase von Procter & Gamble gekauft. Zusammen mit den Duftwassermarken hat das Unternehmen auch ein interessante Immobilie erworben. So ist Mäurer + Wirtz jetzt der neue Besitzer des berühmten Traditionshaus von 4711 in der Kölner Glockengasse.

Weiter zum n-tv Artikel "4711 in neuen Händen"

Sechs Aachener Azubis unter den besten Deuschlands

Aachen. In der ersten "Nationale Bundesbestenehrung" in Berlin lobte Bundeskanzlerin Merkel die hohe Qualität der Berufsausbildung. Sechs Azubis aus dem IHK-Bezirk Aachen nahmen an der Ehrung teil.

Die besten Azubis Deutschlands wurden heute in Berlin zum ersten Mal vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) ausgezeichnet. Sie kommen aus 212 Berufen. Mit dabei sind auch sechs Auszubildende aus dem Kammerbezirk Aachen. Gastgeber DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun betonte: "Die Feier soll zum einen den Stellenwert der dualen Ausbildung stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. Zum anderen soll sie die Vielfalt der IHK-Berufe aufzeigen." Diese reicht vom beliebten Mechatroniker über den bekannten Koch, die Werbekauffrau und den Sport- und Fitnesskaufmann bis hin zum Weinküfer und zur Tierpflegerin.

Ehrengast Bundeskanzlerin Angela Merkel unterstrich in ihrer Festrede: "Die Veranstaltung des DIHK belegt die hohe Qualität der Berufsausbildung in Deutschland. Das duale System ist eine der Stärken des Wirtschaftsstandortes Deutschland." Merkel appellierte an die Unternehmen: "Unser Land braucht weiterhin gut ausgebildete Fachkräfte. Deshalb wünsche ich mir, dass die Unternehmen die Zahl der betrieblichen Ausbildungsplätze noch weiter steigern."

Alle Super-Azubis haben ihre Prüfung mit mindestens "sehr gut" bestanden. Entscheiden musste letztlich oft sogar die zweite Stelle hinter dem Komma. Braun, der die feierliche Ehrung im Hangar 2 des Tempelhofer Flughafens vor rund 1000 Gästen vornahm, beglückwünschte die jungen Leute: "Sie haben eine Spitzenleistung vollbracht, auf die sie sehr stolz sein können. Sie sind die besten Prüfungsabsolventen Deutschlands 2006 in Ihrem Beruf – und das bei einer Zahl von über 300.000 Prüfungsteilnehmern! Sie haben damit die besten Voraussetzungen, erfolgreich ins Berufsleben durchzustarten."

Braun dankte ausdrücklich auch den ausbildenden Betrieben, die ebenfalls eine Urkunde erhalten werden: "Die herausragende Leistung Ihres Azubis ist zu einem großen Teil auch Ihre Leistung!" Der DIHK-Präsident sprach sich in seiner Rede für eine Weiterentwicklung der dualen Ausbildung aus. Sie muss vor allem zwei Anforderungen Rechnung tragen: Da ist zum einen der Wunsch der Betriebe nach immer stärker spezialisierten Fachkräften. Gleichzeitig ist es wichtig, dass Absolventen problemlos von einer Firma zur anderen wechseln können. Braun kündigte an, dass der DIHK hier in Kürze ein umfassendes Konzept vorlegen wird.

Die Sechs der "Super-Azubis" aus dem Kammerbezirk Aachen:

Rene Aleweiler, Düren, Textilmaschinenführer Vliesstoff
Heimbach GmbH & Co. KG, Düren

Nico Hampe, Jülich, Biologielaborant,
Forschungszentrum Jülich GmbH, Jülich

Melanie Mießen, Monschau, Versicherungskauffrau
AachenMünchener Versicherungen AG, Aachen

Eugen Widicker, Hückelhoven, Zerspanungsmechaniker Schleiftechnik
Hegenscheid-MFD GmbH & Co. KG, Erkelenz

Julia Wiedemann, Jülich, Textilstopferin
Tuchfabrik Wilhelm Becker GmbH, Aachen

Sven Wingartz, Bad Münstereifel, Drogist
DM Drogerie Markt GmbH & Co. KG, Euskirchen

devolo AG goes Macintosh - Alle dLAN Produkte jetzt mit OS X-Unterstützung

Aachen. Der Aachener Netzwerkspezialist devolo AG, der Pionier der HomePlug-Technologie und Marktführer in Europa, kann für seine dLAN-Produkte ab sofort allen Mac-Anwendern eine flächendeckende Mac OS X-Support anbieten. Damit verfügen die Eigenentwicklungen von devolo als einzige Inhouse-Powerline-Produkte am Markt über eine komplette MAC OS X Unterstützung.

Diese nativen Programme für MAC OS X umfassen die Unterstützung der Konfiguration in sechs Sprachen. Darüber hinaus unterstützen die dLAN-Produkte des Aachener Netzwerkspezialisten natürlich alle gängigen Windows Betriebssysteme inklusive Windows Vista. Für Heiko Harbers, Vorstandvorsitzender der devolo AG, steht Service und Support ganz weit vorne. Als Hersteller von Netzwerkprodukten mit hoher Qualität gehört ein umfangreicher Betriebssystem-Support einfach zum Kundenservice. Dies gilt natürlich auch für den Macintosh-Markt.“ Für devolo habe gerade auch die Apple-Umgebung mehr als nur eine Nischen-Bedeutung, betont Heiko Harbers.

11.12.06

Lancom: 500 IT-Fachhändler und Systemhäuser besuchen Roadshow LANupdate

Aachen, Mit einem neuen Teilnehmerrekord ging vor wenigen Tagen die von Lancom Systems initiierte und durchgeführte Roadshow „LANupdate Herbst 2006“ zu Ende. In 13 Städten der D/A/CH-Region nutzten insgesamt 500 Besucher die Gelegenheit, sich detailliert über das aktuelle LANCOM Produktportfolio, Features, Trends und zukünftige Entwicklungen zu informieren.

Das LANupdate fungiert nicht nur als reine Informationsveranstaltung, sondern versteht sich gleichzeitig als Feedbackplattform. „Davon profitieren sowohl unsere Fachhändler als auch wir als Hersteller gleichermaßen“, fasst Wolfrahm Ohn, Leiter Training & Support und Hauptreferent der Roadshow das Veranstaltungskonzept zusammen. Jeder Teilnehmer hat während der Veranstaltungsreihe die Möglichkeit, seine speziellen Wünsche zu Funktionen, Applikationen oder Features der einzelnen Produkte zu äußern. Dieses Feedback wird von LANCOM-Spezialisten ausgewertet und im Anschluss direkt an das Produktmanagement weiter gegeben.

Mit dem LANupdate werden mittlerweile seit vier Jahren Teilnehmer aus dem IT-Fachhandels- und Systemhausumfeld unterstützt. Das daraus gewonnene Feedback erhöht zum einen die Zufriedenheit der Kunden und zum anderen können die Produkte noch besser den gewünschten Anforderungen im Markt gerecht werden.

Mit Hilfe des neuen Service: „LANupdate FAQs“ wird die Roadshow noch individueller und bedürfnisorientierter gestaltet. Alle Teilnehmer können vorab online und anonym in einer Datenbank Fragen und Anmerkungen zu LANCOM Produkten stellen. Der Referent kann daraufhin die regelmäßige Veranstaltungsreihe noch gezielter vorbereiten. Die „LANupdate FAQs“ wurden von den Teilnehmern rege genutzt und werden für das nächste LANupdate im Frühjahr 2007 wieder angeboten.

Die stetig wachsende Teilnehmerzahl verdeutlicht, dass der gegenseitige Know-how Transfer wie beispielsweise das Aufzeigen des Potentials innerhalb des WLAN-Sektors im Markt gewünscht wird.

Neuer Name und neue Strategie für Forschungszentrum Jülich

Jülich, Bonn. "Jülich ist keine Kernforschungsanlage mehr, sondern ein modernes Großforschungslabor mit Schlüsselkompetenzen in Physik, Simulation und Materialwissenschaft." Mit diesem Selbstverständnis will der Vor-standsvorsitzende Prof. Dr. Achim Bachem das Forschungszentrum Jülich in die Zukunft führen. Auf einer Pressekonferenz gab er heute in Bonn bekannt, dass das Zentrum ab Juli 2007 unter dem neuen Namen Helmholtz-Zentrum Jülich auftreten wird.

"Das Forschungszentrum Jülich ist für die Zukunft sehr gut aufgestellt und wird sicher weiterhin eine her-ausragende Rolle nicht nur in der Helmholtz-Gemeinschaft sondern auch in der deutschen Forschungs-landschaft spielen", so Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung. "Die Umbenennung zum Helmholtz-Zentrum wird dazu beitragen, Bekanntheit und Image der Helmholtz-Gemeinschaft zu steigern."

"Wir stehen zu den Ideen und Zielen der Helmholtz-Gemeinschaft, da war es nur logisch, uns umzubenennen", begründete Bachem die Umbenennung. Ziel des seit Oktober dieses Jahres amtierenden Vorstandsvorsitzenden ist es, das Jülicher Forschungszentrum zu einem "effizienten, im weltweiten Wettbewerb führenden Forschungsunternehmen" zu entwickeln.
Unter einem neuen Namen treten bisher das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (früher GBF) und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ auf. "Je mehr Zentren diesen Schritt machen, desto stärker strahlen die Erfolge eines Zentrums auf alle anderen Mitglieder der Gemeinschaft aus. Auf diese Weise können wir uns besser im globalen Wettbewerb um die besten Köpfe und um Fördermittel positionieren", so Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft. "Der Wiedererkennungseffekt wirkt positiv nach innen und außen. Gleichzeitig bildet eine starke Wissenschaftsmarke auch einen Schutzwall, der verlässliche Rahmenbedingungen und Planungssicherheit schafft."

Weitere Informationen unter www.helmholtz.de/marke und www.fz-juelich.de

Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie, Verkehr und Weltraum. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit 25.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 15 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 2,2 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).

Das Forschungszentrum Jülich ist mit rund 4.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das größte multidisziplinäre Forschungszentrum in Europa. Als Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft arbeitet Jülich auf den Forschungsfeldern Gesundheit, Information, Umwelt und Energie, wo insbesondere die Schlüsselkompetenzen in der Physik der Materie und im wissenschaftlichen Rechnen mit Supercomputern eingesetzt werden. Langfristige, grundlagenorientierte und fächerübergreifende Beiträge zu Naturwissenschaft und Technik werden ebenso erarbeitet wie konkrete technologische Anwendungen für die Industrie.

Factur Billing Solutions GmbH erstellt vollautomatischen B2C-Manager für den Internet-Stromvertrieb

Aachen. Für den automatisierten Stromvertrieb via Internet erstellt die Factur Billing Solutions GmbH, Aachen, eine Plattform, die eine durchgängige Datenbearbeitung vom Browser bis zur Stromabrechnung ermöglicht: Anmeldedaten und Kundeninformationen gelangen ohne Datenbrüche ins SAP-System. Dort lösen sie die zum Abwickeln eines Stromliefervertrags nötigen Prozesse aus. Der ungewöhnlich hohe Automatisierungsgrad gewährleistet eine schnelle, preiswerte und fehlerfreie Bearbeitung. Sie beinhaltet unter anderem Bonitätscheck und Adresskontrolle, eine verteilnetzscharfe Preiskalkulation, das Netznutzungsmanagement sowie das Zahlungswesen, sowohl für die Endkunden als auch für die Netzbetreiber. Damit geht diese Lösung weit über die Funktion eines reinen Web-Frontends bzw. die Vermittlung von Energielieferverträgen hinaus. Initiiert wurde das einzigartige Projekt von der Enetko GmbH – Partner der Trianel, die das System ab Frühsommer 2007 nutzen wird. Das Unternehmen bietet die mandantenfähige B2C-Internet-Plattform Stadtwerken zur Mitnutzung an.

Der Vertragsabschluss per Internet ist für den Kunden oft günstig, selten jedoch effizient für den Anbieter. Denn in der Regel werden Online-Anfragen zwar im Browser erfasst, gelangen dann aber per E-Mail oder als Datensatz in den Vertrieb. Dort werden sie gesichtet und meist manuell in die Datenverarbeitung des Stadtwerks eingespielt. "Hier lauert bereits die erste Fehlerquelle", macht Wolfgang Tiling aufmerksam. Aus Erfahrung weiß der Vertriebsleiter der Factur: "Jeder händische Eingriff birgt die Gefahr der Falscheingabe, jeder nicht elektronisch begleitete Prozess das Risiko, nicht oder verzögert erledigt zu werden."

Mit diesen Nachteilen und der Mehrarbeit durch Handeingabe macht Factur nun Schluss: Im Auftrag der Enetko erstellt der Aachener Abrechnungsspezialist eine Lösung, die das automatische Bearbeiten von Onlineanfragen bis hin zum Stromliefervertrag und der Abrechnung erlaubt. Die B2C-Internet-Plattform ist wie das dahinter liegende SAP-System ohne Einschränkungen mandantenfähig und kann von mehreren Stadtwerken parallel genutzt werden. Das ermögliche doppelte Kostenvorteile, erklärt Tiling. "Zum einen profitieren Mitnutzer der B2C-Internet-Plattform davon, dass sich die Kosten für Entwicklung und Pflege auf mehrere Mandanten verteilen, zum anderen ermöglicht diese Lösung eine deutlich effizientere Bearbeitung." Auf ihr Erscheinungsbild und eigene Tarifstrukturen müssen die Stadtwerke nicht verzichten: Die Plattform lässt sich problemlos dem Corporate Design des jeweiligen Stromanbieters anpassen. Das System kann bei der Online-Offerte den Standort des Interessenten berücksichtigen, so dass die individuellen Netznutzungskosten automatisch in die Preiskalkulation einfließen.

Durchdachtes Procedere vom Angebot bis zur Abrechnung

Die Abläufe im B2C-Manager sind gut durchdacht: Die Kundendaten fließen zunächst aus dem Internetportal in das SAP-CRM-System. Nun findet eine Bonitätsprüfung statt und die Adressdaten werden verifiziert. Erst nach dieser Qualifizierung bekommt der Kunde eine E-Mail-Nachricht über den Bearbeitungsstatus seiner Anfrage. Im nächsten Schritt löst SAP den Lieferantenwechselprozess aus. Nun wird zum Beispiel geprüft, ob der vom Kunden gewünschte Liefertermin zu den Kündigungsfristen seines bisherigen Versorgers passt. Auch die Anmeldung beim Netzbetreiber erfolgt in diesem Stadium. Erst dann laufen die Vorgänge im Vertragsmanagement ab und der Kunde wird zur Belieferung vorgesehen. "Abgerundet wird der Prozess durch die Dienstleistung der Enetko", erläutert Tiling. "Das Stadtwerk muss sich weder um Zahlungsabwicklungen oder eventuelle Mahnungen, noch um die Netznutzungsrechnungen kümmern." Zur Abwicklung der Netznutzungsrechnungen ist eine weitere Innovation geplant: die vollständige kreditorische Rechnungsbearbeitung mit Hilfe von SAP IS-U. Die Finanzbuchhaltung des Stadtwerkes wird über klassischen Nebenbuch/Hauptbuchschnittstellen angebunden. Belieferten Kunden steht für komplizierte Fragen und nicht standardisierbare Vorgänge eine Hotline im Kundenservicecenter zur Verfügung. "Effiziente Prozesse ohne Verzicht auf Servicequalität sollen die Endkunden überzeugen", sagt Tiling.

Damit Enetko und Factur die mit der neuen Plattform verbundenen Ziele erreichen können, setzen sie auf die konsequente Umsetzung des Beschlusses zu "Geschäftsprozessen für die Belieferung mit Elektrizität" der Bundesnetzagentur. Ein Verlängern der dort genannten Umsetzungstermine, wie es von manchen Marktteilnehmern angestrebt wird, kommt für sie daher nicht in Frage.

Der extrem hohe Automatisierungsgrad und die Professionalität der Prozesse könnten dem Online-Stromverkauf neue Impulse verleihen, denn "mit dieser Lösung lassen sich die Kosten im Internetvertrieb drastisch reduzieren", meint Tiling und weist auf die deutlich höhere Wechselbereitschaft und das Kostenbewusstsein der wachsenden Onlinekundschaft hin.

Zyxel will neue Wege gehen

Die in Würselen ansässige Firma Zyxel möchte sich in Zukunft stärker auf das Lösungsgeschäft konzentrieren. Bisher hat das Unternehmen vor allem einen exzellenten Ruf als Modemhersteller. Diesen möchten sie mit Hilfe neuer projektorientierter Reseller für ihre Lösungsangebote wie z.B. im Security Segment erweitern.

Zum Artikel der Information Week
"Zyxel will neue Wege gehen"


08.12.06

Paion schließt Patientenrekrutierung für Phase-III-Studie ab

Aachen, Das biopharmazeutische Unternehmen PAION AG (FSE: PA8) gab heute bekannt, dass es die Aufnahme von Patienten für seine Schlaganfall-Studie DIAS-2 abgeschlossen hat. Primäres Ziel dieser placebo-kontrollierten, multi-zentrischen Phase III-Studie war die Untersuchung der innerhalb von 90 Tagen nach Behandlung erzielten klinischen Verbesserung bei Patienten mit akutem ischämischen Schlaganfall. Insgesamt wurden im Rahmen der Studie 186 Patienten im Zeitfenster von 3 bis 9 Stunden nach Auftreten der Schlaganfall-Symptome entweder mit Placebo, 90μg/kg oder 125μg/kg Desmoteplase behandelt. Die Studie wurde gemeinsam von PAION und Forest Laboratories, Inc. (New York, USA) in Europa, USA, Kanada, Australien, Hong Kong und Singapur durchgeführt.

“Der Abschluss der Patientenrekrutierung der ersten Phase III-Studie mit
unserem am weitesten fortgeschrittenen Medikamentenkandidaten ist ein
bedeutender Schritt vorwärts im Entwicklungsprogramm für diesen neuartigen
Plasminogenaktivator”, so PAIONs Entwicklungsvorstand Dr. Mariola
Söhngen. „Trotz der kurzen Rekrutierungsunterbrechung Ende Oktober
konnte der letzte Patient innerhalb des angekündigten Zeitraums in die Studie
aufgenommen werden. Dies sehen wir auch als Ausdruck des Vertrauens,
das unsere internationalen Prüfärzte, die uns bereits während der gesamten
Studie kräftig unterstützt haben, dem Desmoteplase Entwicklungsprogramm
entgegenbringen.”
PAION und Forest erwarten, Mitte 2007 erste Ergebnisse der DIAS-2-Studie
präsentieren zu können.

Über Desmoteplase
Desmoteplase ist die biotechnologisch hergestellte Version eines
Blutgerinnsel auflösenden Proteins aus dem Speichel der Vampirfledermaus
Desmodus rotundus und der Plasminogenaktivator mit der höchsten
bekannten Fibrin-Spezifität. Für die Indikation akuter ischämischer
Schlaganfall hat die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA der Substanz
den Fast-Track Status erteilt.

Über Schlaganfall
Vor kurzem meldete die American Stroke Association (ASA), dass der
Schlaganfall mittlerweile weltweit die zweithäufigste Todesursache und eine
der wichtigsten Ursachen für schwere, dauerhafte Behinderungen ist. Allein in
Deutschland erleiden jedes Jahr 200.000 Menschen einen Schlaganfall,
davon versterben rund 20 Prozent innerhalb der ersten vier Wochen. Nach
Angaben der ASA werden sich allein in den USA im Jahr 2006 die durch
Krankenhausaufenthalte, Langzeitpflege und Produktivitätsausfälle
entstehenden Kosten voraussichtlich auf 58 Milliarden US-Dollar belaufen.

07.12.06

Comex bringt DVD-Dupliziertower mit 21 Laufwerken

Aachen. Mit 21 Recordern und 16x-Geschwindigkeit ist das »Quickburn 21SY«-Dupliziersystem von Comex international aus Aachen weltweit das erste in diesem Segment. Etwa 500 CDs von 700 MByte oder 180 volle DVDs mit 4,7 GByte kopiert er pro Stunde ohne Einsatz eines Computers. Für ein niedriges Betriebsgeräusch sorgen Pioneer-Laufwerke, betont Comex.
Das Dupliziersystem besteht aus einem Master-Modul mit sieben Recordern und bis zu zwei Slave-Modulen mit ebenfalls jeweils sieben Recordern. Durch die modulare Bauweise kann mit einem 7-er Duplikator begonnen und bei erhöhtem Bedarf nachträglich mit einem oder zwei Slaves nachgerüstet werden.

Unterstützt werden auch Dual-Layer-Medien. Dieses oder alle anderen gängigen Formate werden selbstständig erkannt und der Kopiervorgang wird je nach Einstellung automatisch oder mit einem einzigen Knopfdruck gestartet.
Außerdem verfügt das System über Testmodi zur Verifikation der Master-Disc, bietet diverse Geschwindigkeitseinstellungen und vielfältige Optionen für unterschiedliche Formate. Ferner gibt es einen Track-Editing-Modus, mit dem Audio-Discs von verschiedenen Master-Discs zusammengestellt werden können.
Der brandneue Dupliziertower kostet mit integrierter 160-GByte-Festplatte 2.599 Euro netto. Laut Comex können etwa 1.000 DVDs pro Tag kopiert werden, ohne dass jemand Überstunden machen müsste.

06.12.06

West Pharmaceutical Services baut neue Europa-Zentrale in Eschweiler

Eschweiler. Nach einem Bericht der AZ baut die West Pharmaceutical Services eine neue Europa-Zentrale. Nach dem das bisherige Gebäude zu klein geworden ist, die Firma jedoch an dem Standort Eschweiler festhalten will, entsteht nun auf neu erworbenen Grundstücken das künftige Hauptquartier. Auf dem ehemaligen Firmenparkplatz baut West Pharmaceutical Services darüber hinaus ein weiteres Produktionsgebäude, in dem 30 bis 40 neue Arbeitsplätze entstehen.

Zum Bericht der Aachner Zeitung "Weltmarktführer baut neue Europazentrale"

Aachener Zeitung: 3pagen stellt 150 neue Mitarbeiter ein

Alsdorf. Aufschwung in der Region: Wie die Aachener Zeitung berichtet, stellt das Alsdorfer Versandhaus 3Pagen 150 neue Mitarbeiter ein. Den kurzen Bericht dazu finden Sie hier:

3Pagen stellt 140 neue Mitarbeiter ein

Auftragsmanagement per Handy - Gavitec entwickelt mobiles Controlling-System für den Außenwerber awk

Aachen. Gavitec AG - mobile digit aus Würselen, eine Tochtergesellschaft der NeoMedia Technologies Inc. und führender Anbieter von Mobiltechnologien und Marketing-Lösungen, ist von der awk Aussenwerbung GmbH mit der Entwicklung eines mobilen Auftragsmanagement- und Controlling-Systems auf Grundlage ihrer bahnbrechenden Lavasphere-Technologie beauftragt worden. Handelsübliche Kamera-Handys dienen dabei als mobiles Datenerfassungsgerät und versorgen die awk-Plakatierer zeitnah mit allen erforderlichen Tourdaten. Zugleich funktionieren sie als optische Codelesegeräte und informieren die Ressourcenplaner von awk in Echtzeit über den Fortschritt der Werbemittelplatzierung. Dazu können die Außenteams von awk die in Plakaten enthaltenen Werbemittelcodes mit den Standortcodes der Werbetafeln durch einfaches Anvisieren mit der Handy-Kamera abgleichen. Zusammen mit einem abschließenden Handyfoto, das die Arbeitsqualität dokumentiert, werden sämtliche Daten zur weiteren Auswertung automatisch an den Backend-Server und das Ressourcenmanagement von awk weitergeleitet. Deutschlands Nr. 2 unter den Aussenwerbern setzt damit neue Maßstäbe im Auftrags- und Qualitätsmanagement und steigert wirkungsvoll die Flexibilität seiner Plakatierungen.

„Wir freuen uns sehr, für awk ein prozessoptimiertes System bereitzustellen, das unsere leistungsfähige Synthese aus Mobilfunk und Codelese-Technologie eindrucksvoll demonstriert.“ kommentiert Dr. Christian Steinborn, Vorstandsmitglied der Würselener Gavitec AG – mobile digit, den Vertragsabschluss in sechsstelliger Höhe. „Durch den Rückgriff auf kostengünstige Mobiltelefone ist unsere Lösung ideal geeignet, um personalstarke Außendienste mit einem effizienten Planungs- und Dokumentationswerkzeug auszustatten. In naher Zukunft rechnen wir daher besonders im Bereich Out-of-Home-Medien mit einer deutlich steigenden Nachfrage nach mobilfunkbasierten Controlling-Lösungen.”

Joachim Kleinhans, Geschäftsführer der awk Aussenwerbung GmbH, sagt dazu: “Mit Hilfe des mobilen Controlling werden wir in der Lage sein, unsere rund 45.000 Großflächen im Bundesgebiet zeit- und kostengünstig zu kontrollieren und unseren Kunden jederzeit Aufschluss über den Stand ihrer Kampagne zu geben. Auch kurzfristige Anpassungen von Plakatierungsaufträgen sind über Mobilfunk natürlich jederzeit möglich. Damit erreichen wir einen in der Plakatwerbung bisher unerreichten Grad an koordinierter Aktualität.”

Das für awk zu entwickelnde Auftrags- und Controlling-System ist eine weitere Anwendung der Lavasphere-Technologie von Gavitec. Durch eine einfache Zusatz-Software werden handelsübliche Kamera-Handys zu Codelesegeräten und entziffern briefmarkengroße zweidimensionale Data Matrix Codes durch einfaches Anvisieren mit der Kamera. Ein automatischer Datenbankabgleich über GPRS sorgt dabei für eine Echtzeit-Datenübermittlung. Damit bietet Gavitecs Lavasphere-Technologie völlig neue Möglichkeiten für die Verknüpfung von physischer Umwelt und digitalen Datenbeständen über das Mobilfunknetz.

Mario Joußen, CTO der Würselener Gavitec AG – mobile digit, erläutert dazu: „Mobiles Auftragsmanagement ist nur eine der vielen kreativen Anwendungen von Lavasphere. Das Lesen optischer Codes gehört schon bald zu den klassischen Handy-Applikationen und spielt somit eine wichtige Rolle in den verschiedensten Anwendungen der Unternehmens- und Kundenkommunikation.“

05.12.06

Pinkwart: NRW baut Kompetenzen auf dem Gebiet der Kernenergieforschung aus

Jülich. Nordrhein-Westfalen soll seine Kompetenzen auf dem Gebiet der Kernenergie- und Kernsicherheitsforschung erhalten und weiter ausbauen. Dies kündigte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart heute in Düsseldorf an.
Die RWTH Aachen und das Forschungszentrum Jülich werden gemeinsam mit Unterstützung des Landes NRW drei Professuren - anders als unter der Vorgängerregierung geplant - besetzen und zusätzlich eine weitere Professur einrichten. Alle vier Forscher werden nach den bewährten Kooperationsmodellen auch im Forschungszentrum Jülich tätig sein. Zugleich gaben die Unternehmen RWE Power AG und ThyssenKrupp Steel AG bekannt, die Ausstattung der Lehrstühle mit 3,5 Millionen Euro zu unterstützen.

"Noch hat NRW international anerkannte Kompetenz auf dem Gebiet der Kernenergieforschung. Hier allerdings drohte uns ein Fadenriss. Dies haben wir durch die Stärkung der Forschung in Aachen und Jülich verhindert", sagte Pinkwart. Dies sei aus drei Gründen eminent wichtig.

Erstens gebe es einen großen Bedarf an kompetentem Nachwuchs in Deutschland, sowohl in der Forschung als auch bei Betreibern, Bewilligungsbehörden und Überwachungsstellen. "Wir müssen eigenen Nachwuchs ausbilden, wenn wir nicht bald gezwungen sein wollen, Know-how aus dem Ausland einzukaufen", sagte Pinkwart.

Zweitens dürfe sich Deutschland nicht aus der Entwicklung höchster Sicherheitsstandards ausklinken: "Solange wir Kraftwerke betreiben und folglich auch entsorgen müssen, solange wir Kerntechnologie exportieren und im Ausland noch Anlagen betrieben werden, die von deutschen Unternehmen gebaut worden sind, sehe ich eine rein praktische, aber auch moralische Verpflichtung, weiter auf dem Gebiet forschend und auch ausbildend tätig zu sein", sagte Pinkwart.

Drittens müsse Deutschland, so Pinkwart, auf einen breiten Energiemix setzen, zu dem auch die Kernenergie gehöre. "NRW ist Energieland Nr.1, und wir wollen auch Energieforschungsland Nr. 1 werden. Dazu gehört die Forschung an erneuerbaren Energien genauso wie an der friedlichen Nutzung der Kernenergie, und zwar aus ökologischen wie auch aus ökonomischen Gründen. Wenn man erstens den Ausstoß des Treibhausgases CO2 reduzieren und zweitens den Standort Deutschland nicht in weitere Turbulenzen stürzen will, müssen wir in den nächsten Jahrzehnten die fossilen Energieträger stärker durch erneuerbare Energien ersetzen. Gleichzeitig aus der Kernenergie auszusteigen, ist schlicht unmöglich. Daher brauchen wir die Kernenergie als Übergangstechnologie, bis wir sie ersetzen können. Wir dürfen keine Energiequelle aus ideologischen Gründen ausschließen", sagte Pinkwart und sprach sich zugleich für eine Verlängerung der Laufzeiten deutscher Kernkraftwerke aus.

Wer auch in Zukunft Kernenergie verantwortungsvoll einsetzen wolle, müsse Antworten auf die zentralen Fragen in den Punkten Sicherheit, Entsorgung und Reaktortechnik haben, sagte Pinkwart. "Hier darf sich Nordrhein-Westfalen nicht aus der Spitzenforschung verabschieden, sondern muss im Gegenteil seine exzellenten Forschungszentren wie Aachen und Jülich stärken."

Die RWTH Aachen wird dazu drei Professuren (Reaktorsicherheit und Reaktortechnik; Modellbildung und Simulationen in der Kerntechnik; Ver- und Entsorgung von Kernbrennstoffen) nachbesetzen; das Forschungszentrum Jülich wird eine vierte Professur für Nukleare Entsorgung und Abfallbehandlung unmittelbar wiederbesetzen. RWE Power AG und ThyssenKrupp Steel AG investieren ab 2007 insgesamt 3,5 Millionen Euro in Erstausstattung und Forschungsinfrastruktur.

"Es wäre leichtfertig und unverantwortlich, die weltweit anerkannten Forschungsarbeiten von Herrn Professor Schulten (RWTH Aachen in Zusammenarbeit mit dem FZ Jülich) im Bereich des Hochtemperatur-Reaktors HTR und die in diesem Zusammenhang aufgebauten Kompetenzen aufzugeben", sagte der Rektor der RWTH Aachen, Prof. Burkhard Rauhut.

Innovationsminister Pinkwart kündigte an, sich auf Bundesebene dafür einzusetzen, dass Deutschland sich offiziell dem zwischen den großen Industrienationen wie USA, Frankreich, Japan oder Großbritannien geschlossenen Zusammenarbeitsvertrag bei der Entwicklung neuer Reaktorgenerationen anschließt. "Ich möchte, dass Nordrhein-Westfalen sich beteiligt an der Entwicklung von Reaktoren der IV. Generation. Hierbei geht es um effizientere, inhärent sichere und entsorgungsärmere Reaktoren." Pinkwart verwies auch auf die Möglichkeit, dass NRW nach dieser Entscheidung auch im Bereich Kernenergieforschung am 7. EU-Forschungsrahmenprogramm, das 2007 beginnt und insgesamt ein Volumen von rund 54 Milliarden Euro besitzt, erfolgreich teilnehmen kann.

Mit der Stärkung der Kernenergieforschung setzt NRW einen weiteren Baustein der Innovationsstrategie um. In dem entsprechenden Kabinettbeschluss vom 5. September heißt es: "Die Landesregierung begrüßt die Ankündigung der Bundesministerin für Bildung und Forschung, die Forschungsmittel für Kernenergie- und -sicherheitsforschung zu erhöhen. NRW unterstützt dies und sieht in den Forschungseinrichtungen an den Standorten Jülich und Aachen wichtige Partner für ein solches Programm."

MCA bringt Swyx-Telefonanlagen in die IBM-Welt - Mit iPhone VoIP Lösungen für IBM AS/400 - i5 realisieren

Stolberg. Die MCA GmbH, Spezialist für die Optimierung und Straffung von elektronischen Kommunikations- und Geschäftsprozessen, koppelt die softwarebasierte Swyx-Telefonanlage via CTI an Applikationen auf den IBM Servern AS/400, iSeries und eServer i5. Damit werden die Funktionen der Telefonanlage einschließlich Voice over IP von jeder Applikation auf den IBM-Servern aus verfügbar.
Die Telefonanlagen der Dortmunder Swyx Solutions AG waren bisher nur über PC ansprechbar. Mit dem Einsatz von MCA iPhone, der CTI-Lösung für IBM-Mittelstandsserver, erschließt sich für Swyx-Anlagen nun die IBM-Welt. Damit werden sie jetzt für Unternehmen interessant, die ERP, CRM, Finanzlösungen oder Datenbankanwendungen auf verschiedensten Plattformen mit Telekommunikationsfunktionen ausstatten wollen.

SwyxWare ist eine softwarebasierte IP-Telefonielösung, die die Integration der gesamten Telefonieumgebung eines Unternehmens mit Internet, E-Mail und Faxdiensten in einem Paket bietet. SwyxWare übernimmt nicht nur die Aufgaben einer klassischen Telefonanlage, sondern bietet eine Vielzahl neuer Telefoniefunktionen wie PC-basierte Softphones, PC-CTI, VoiceMail und Extended Call Routing. MCA iPhone bringt nun diese Funktionalitäten direkt auf die IBM-Plattform. Über eine netzwerkweite CTI-Anbindung werden auch Anwendungen, die nicht auf Windows-PCs laufen, an die Swyx IP-Telefonielösungen angebunden.

Über MCA

Als Partner optimiert und strafft MCA die elektronischen Kommunikations- und Geschäftsprozesse von mittelständischen Unternehmen und Konzernabteilungen. Kommunikationsprozesse konzipiert und gestaltet MCA durch die Realisierung konvergenter IT- und TK-Infrastrukturen. Zum Einsatz kommen dabei Kommunikationslösungen der Kompetenzfelder Voice over IP, CTI, Unified Messaging und Fax.
Geschäftsprozesse optimiert MCA durch die Bereitstellung von Dokumenten und Daten in den Formaten und mit den Eigenschaften, wie es der jeweilige Workflow verlangt. Das Lösungsspektrum deckt alle Aufgabenstellungen ab, ganz gleich, ob es darum geht, Dokumente zu versenden, zu empfangen, zu signieren, zu betrachten, zu archivieren oder umzuwandeln.
Auf Basis der Kommunikations- und Geschäftsprozesslösungen bietet MCA darüber hinaus Komplettsoftware für Customer Relationship Management, Contact-Center und die schlanke Organisation in Fachabteilungen wie Vertrieb, Marketing, Human Resources oder Einkauf.

MCA-Lösungen sind immer Teil übergreifender IT- und Kommunikationsinfrastrukturen, in die sie sich nahtlos integrieren. Sie unterstützen die relevanten Mittelstandsplattformen IBM eServer iSeries, Windows und Linux/Unix und arbeiten mit den wichtigen Unternehmenslösungen zusammen, etwa Lotus Notes/Domino, MS Exchange, Novell GroupWise, SAP R/3 oder mySAP sowie anderen ERP- und CRM-Systemen.

In der Beratung und der kreativen Gestaltung der Kommunikations- und Geschäftprozesse profitiert MCA von den Erfahrungen und dem Know-how aus über 20 Jahren Beschäftigung mit dem gesamte Spektrum der unterstützenden Methoden und Technologie. Zu den MCA-Kunden gehören kleine und mittelständische Unternehmen, aber auch große Mittelständler und Konzerne wie die Liebherr-Firmengruppe, Verpoorten, Duravit oder Tengelmann-Plus.
Das Wertversprechen von MCA basiert auf der Tatsache, dass Kommunikationsfähigkeit in der hoch vernetzten Wirtschaft die Grundvoraussetzung für Erfolg ist. Die Konvergenz von IT und Telekommunikation eröffnet Unternehmen die Chance, ihre Kommunikationsfähigkeit zu steigern und sich Wettbewerbsvorteile zu schaffen. Mit "Points of Communication", an denen IT und Telekommunikation verschmelzen, die Informationen und Instrumente für die Kommunikation bündeln, schaffen Unternehmen sich die Grundlagen, um schnell und erfolgreich zu handeln und zu entscheiden.

04.12.06

IT – Sicherheit als Garantie zum Erfolg - Vorträge zum Thema IT-Sicherheit im Agit

Aachen. Das Internet bietet Unternehmen sehr viele Möglichkeiten, ihre internen und externen Geschäftsabläufe effizienter und effektiver zu gestalten. Das hat zur Folge, dass die Abhängigkeit der gesamten Wirtschaft von der Informationsverarbeitung und der zugrunde liegenden IT-Infrastruktur immer wichtiger wird. In entsprechendem Maße müssen daher auch Maßnahmen zur Absicherung der Kommunikation über das Internet und für die Bewahrung von Daten getroffen werden. Dieses komplexe Themenfeld möchten wir für Sie in der Veranstaltung mit verständlichen und übersichtlichen Vorträgen aufarbeiten.

Folgende Themen werden Ihnen von Experten vorgestellt:


  • Sicherheit aus Angreifersicht - Wie schwierig ist ein Angriff auf mein Firmennetzwerk?

  • jMit welchen Strategien führe ich Sicherheit in mein Unternehmen ein und garantiere dadurch Erfolg?

  • Wie kann ich Kosten sparen und effizienter werden durch Outsourcing von IT-Sicherheit?/li>

Die Veranstaltung richtet sich an Geschäftsführer und Angestellte in leitenden Funktionen. Ihnen sollen die Chancen von optimalen Sicherheitsstrategien vorgestellt werden.

Veranstaltungsflyer (pdf-Download)

Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr NEG

Das NEG (www.ec-net.de) ist ein Verbund aus 26 Kompetenzzentren für den elektronischen Geschäftsverkehr. Diese unterstützen Mittelstand und Handwerk bei der Einführung und Nutzung von E-Business. Das Netzwerk wird seit 1998 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert. Das Aachener Competence Center Electronic Commerce (ACC-EC) ist Partner im NEG.

Teilnahme:
Kostenfrei

Informationen:

ACC-EC: Dr. Gisela Kiratli
Tel.: 0241/8869-1756
gisela.kiratli@acc-ec.de

AGIT: Frau Müller
Tel: 0241/963-1020
d.mueller@agit.de

Veranstaltungsbeginn:
08.12.06 15:45 Uhr
Veranstaltungsende:
08.12.06 20:00 Uhr
Veranstaltungsort:
Technologiezentrum am Europaplatz Aachen TZA, Saal 1 (1. OG), Dennewartstr. 25-27, 52068 Aachen
Veranstalter:
Aachener Competence Center Electronic Commerce (ACC-EC)

VPN-Gerät für Verschlüsselung hochsensibler Daten im mobilen Einsatz - CryptoGuard PC 400 ist VS-NfD zugelasse

Aachen. CryptoGuard PC 400, der Aachener Firma Compumatica secure networks, ist für den Nato-Gebrauch zugelassen. Die VPN-Box wird für den sicheren Austausch von hochsensiblen Daten beispielsweise im militärischen Bereich eingesetzt, in dem die Geheimhaltungsstufe "Verschlusssache - nur für den Dienstgebrauch" (VS-NfD) vorgeschrieben ist.

CryptoGuard PC 400 ist für Datenaustausch im hochsensiblen Bereich (VS-NfD) und damit für den Nato-Gebrauch zertifiziert. Die Verschlüsselungslösung kann in Militärflugzeugen, Schiffen und Unterseebooten über Satellitenverbindung genutzt werden. Für den mobilen Einsatz wird die stoßfeste Box vorkonfiguriert. Diese nicht-managebare Version eignet sich besonders für militärische Einsätze und kann auch als Rucksack-Gerät zur Verfügung gestellt werden.

CryptoGuard PC 400 ist ein client-unabhängiges handliches Tischgerät für Einzelplatzrechner oder kleine Netze, das leicht zu transportieren ist. Die vorinstallierte Konfiguration des CryptoGuard PC 400 vereinfacht die mobile Verschlüsselung zwischen Netzwerk und Destination: Das System wird bei ad-hoc-Meetings einfach zwischen den Laptop und das Netz geschaltet und ist sofort einsatzbereit. Dabei baut der Laptop eine One-way-Verbindung zum
Internet auf, die umgekehrte Richtung ist nicht erlaubt. Die Verbindungen eines mobilen Mitarbeiters zu seiner Basisstation funktionieren in beide Richtungen und sind verschlüsselt.

Die Handlichkeit des CryptoGuard PC 400 prädestiniert ihn auch für den mobilen Einsatz bei Polizei und Bundespolizei (vormals Bundesgrenzschutz).Fahndungsdaten können auf diese Weise verschlüsselt abgefragt und Fahndungsergebnisse durchgegeben werden.

RWTH und IHK: Zusammenarbeit stärkt die Region!

Aachen. Der Wirtschaftsraum Aachen hat aus eigener Kraft erfolgreich den Strukturwandel gestaltet und sich mit rasanter Dynamik zu einer Technologieregion von europaweiter Strahlkraft entwickelt. Die Bilanz der letzten 25 Jahre ist beeindruckend: über 1.020 technologieorientierte Unternehmensgründungen mit 28.500 Arbeitsplätzen, Aufbau von 13 Technologie- und Servicezentren und Ansiedlung von Forschungseinheiten internationaler Technologiekonzerne wie Microsoft, Ericsson und Ford. Jüngstes Beispiel ist der Aufbau des E.ON-Institutes, dem größten public private partnership-Projekt einer deutschen Hochschule. Viele haben daran Anteil, dass die Region Aachen heute ein Synonym für wissenschaftliche Exzellenz gepaart mit wirtschaftlicher und technologischer Stärke ist. Aber es gibt zwei Akteure, die dazu besonders beitragen: die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen und die Industrie- und Handelskammer Aachen. Beide haben 1981 eine bis dahin einmalige Zusammenarbeit vertraglich beschlossen und seitdem konsequent mit Leben erfüllt. Dieses Jubiläum gibt Anlass zu einer kurzen Zwischenbilanz und einem Ausblick in die Zukunft.

Es ist gut für alle, dass erfahrene Partner ihr Wissen und ihre Erfahrungen in die stetige Fortentwicklung der Region einbringen. Sie sind der "lebende" Beweis dafür, dass bei klug definierter Rollenverteilung Wissenschaft und Wirtschaft gleichermaßen gewinnen. Sie können auch andere motivieren und mitziehen. So diente jüngst das Aachener Modell als Vorbild für den Kooperationsvertrag der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf mit der dortigen IHK.
Sowohl die RWTH als auch die Kammer bleiben sich treu, wenn wir nach 25 Jahren nicht nur zurück schauen, sondern bereits die nächsten Zukunftsprojekte anpacken: Der Kooperationsvertrag wurde erweitert um Partner aus der Provinz Limburg. Ich bin der festen Überzeugung, dass die aktuell geführte Diskussion um die Innovationsfähigkeit süd-limburgischer Unternehmen beste Voraussetzungen für einen Beitritt zu diesem Kooperationsvertrag bietet.
Das Projekt "RWTH Aachen Campus" wollen wir nach Kräften unterstützen. Es ist ein Leuchtturmprojekt für Aachen und die ganze Region. Auf den nicht genutzten Flächen des heutigen Westbahnhofs soll die Hochschule noch stärker mit unternehmerischer Forschung verzahnt werden - zum Nutzen regionaler Unternehmen, aber auch, um über die Region hinaus Unternehmen dafür zu gewinnen, Forschungsniederlassungen auf dem Campus anzusiedeln. Kurzum: Die RWTH und die weiteren Wissenschaftseinrichtungen bilden den wichtigsten Standortfaktor der Region: Technologie!
Michael Wirtz, Präsident der Industrie- und Handelskammer Aachen
Dieser Kommentar ist der aktuellen Ausgabe der Wirtschaftlichen Nachrichten entnommen.
Hier finden Sie die Gesamtausgabe der Wirtschaftlichen Nachrichten im PDF-Format, Dateigröße 3,4 MB.

01.12.06

Prof. Knut Urban vom Forschungszentrum Jülich erhält Beckurts-Preis

Jülich. Einer von zwei Karl Heinz Beckurts-Preisen geht in diesem Jahr an ein Team von drei Wissenschaftlern, unter Ihnen Prof. Knut Urban vom Forschungszentrum Jülich. Sie werden damit für ihren entscheidenden Beitrag zur Weiterentwicklung von Elektronenmikroskopen geehrt. Durch ihr Engagement wurde es möglich, Materialien und Werkstoffe mit atomarer Auflösung darzustellen.
Prof. Knut Urban, Direktor am Jülicher Institut für Festkörperforschung, Dr. Maximilian Haider von der CEOS GmbH, Heidelberg, und Prof. Harald Rose, früher Technische Universität Darmstadt, erhalten den Karl Heinz Beckurts-Preis 2006 für ihre herausragende wissenschaftlich-technische Leistung, die eine industrielle Innovation bewirkt hat: "Das Team hat den Prototyp eines modernen Elektronenmikroskops geschaffen, auf dessen Basis alle großen Elektronenoptik-Firmen eine neue Generation von Elektronenmikroskopen entwickelt haben", so die Beckurts-Stiftung in ihrer Meldung anlässlich der Preisvergabe.

Der mit 30.000 Euro dotierte Preis wird am 8. Dezember 2006 vom Vorsitzenden der Karl Heinz Beckurts-Stiftung, Prof. Manfred Popp, überreicht. Die Ehrung findet unter Mitwirkung von Dr. Thomas Goppel, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, in der Münchener Residenz statt.
Urbans Forscherteam entwickelte eine neue Art von Linse für Elektronenmikroskope - dadurch konnte das Auflösungsvermögen etwa verdoppelt werden. Elektromagnetische Felder in einer besonderen Konstellation, dem so genannten Hexapol, sorgen für ein gestochen scharfes Bild einzelner Atome. Dabei galt es am Anfang nicht nur technische Schwierigkeiten zu überwinden. "Als wir 1991 mit den Arbeiten an fehlerkorrigierten Elektronenlinsen begannen, bescheinigte uns der Rest der Fachkollegen, dass so etwas niemals funktionieren würde", erinnert sich Urban. "Heute hat die neue Optik die einschlägige Industrie weltweit revolutioniert."
Der Prototyp dieser neuen Gerätegeneration arbeitet seit 2001 erfolgreich in Jülich. Außerdem sind seit diesem Jahr zwei der leistungsfähigsten daraus abgeleiteten kommerziellen Instrumente im Ernst Ruska-Centrum auf dem Jülicher Campus verfügbar, das als nationales Nutzerzentrum für Elektronenmikroskopie allen interessierten Forschern zugänglich ist. Von der Nanotechnologie bis zu neuen Werkstoffen, von der Elektronik bis zur Automobiltechnik - überall geht es heute um Einsichten in die atomare Welt. Das Zusammenspiel der Atome bestimmt die Eigenschaften der Materialien und Bauelemente

Unternehmertalk im Monschauer HIMO: Dr. Volker Stich vom FiR und Michael Förster von Dürr Ecolean über Dienstleistungsqualität und den Standortfaktor Ländlichkeit.

Monschau. Für neues Leben im HIMO sorgt die Leiterin Silke Marczincik des Handwerkerzentrums in Monschau: Am Donnerstag lud sie Dr. Volker Stich vom Forschungsinstitut für Rationalisierung e. V. (FiR) und Michael Förster, Vertriebs- und Service-Leiter bei Dürr Ecoclean ,einem der größten Unternehmen im Monschauer Land, zum ersten Unternehmertalk. Das FiR unterstützt und berät Unternehmen beim Produktions-, Dienstleistungs- und Informationsmanagement, Dürr Ecoclean hilft vor allem der Autoindustrie mit Reinigungs- und Filtersystemen, Werkstücke für den Motoren- und Getriebebau absolut schmutzfrei zu halten.

Zwischen Unternehmensmanager und Wissenschaftler entwickelte sich im Gespräch eine spannende Tour d’ Horizont zu den Herausforderungen, die sich heute ein weltweit agierendes Unternehmen wie Dürr Ecoclean gegenübersieht. Es ging um die wettbewerbsentscheidende Rolle der Dienstleistung, um Dienstleistungsqualität und die Standortfaktoren, die Unternehmen in den ländlichen Raum ziehen und dort halten.

Einig waren sich beide Gesprächspartner darüber, dass Dienstleistungen unter den Bedingungen der Globalisierung der wettbewerbsentscheidende Faktor sind. Produkte sind schnell kopiert und werden von Unternehmen aus vielen Ländern in bester Qualität zu niedrigen Preisen angeboten. Dienstleistungen, zu denen neben Know-how auch eine dienstleistungsorientierte Mentalität und Unternehmenskultur gehören, lassen sich weit weniger gut imitieren. „Unser Wettbewerbsvorteil gegenüber asiatischen Unternehmen ist, dass wir weltweit einen hervorragenden Service bieten können. Unsere Konkurrenten können dies nur sehr eingeschränkt“, erläuterte Michael Förster. Industrieunternehmen müssten deshalb ihren Umsatzanteil, den sie über Dienstleistungen erwirtschaften, erheblich steigern. Heute beträgt er maximal 20 Prozent. Dr. Volker Stich machte sich in diesem Zusammenhang für ein Dienstleistungsgütesiegel stark, das Unternehmen mit Spitzen-Dienstleistungs- und Serviceprozessen auszeichnen solle.

Einen interessanten, eher selten zu hörenden Standortfaktor gab Michael Förster auf die Frage zur Antwort, warum sich ein weltweit agierendes Unternehmen ausgerechnet im ländlichen Monschau ansiedele: Hier könne man Mitarbeiter in Ruhe ausbilden, ohne dass eine hohe Fluktuation zu einem beständigen Know-how-Abfluss führe. Die Bindungen zwischen Mitarbeiter und Unternehmen seien in beiden Richtungen wesentlich fester als in einem städtisch geprägten Umfeld. Womit wir wieder bei der entscheidenden Dienstleistungsqualität wären, die eben nur mit einer entsprechenden Unternehmenskultur zu erreichen ist