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31.01.07

Auf dem devolo Messestand in Halle 13 dreht sich alles um Produkte für die einfache Vernetzung über die hausinterne Strom- und Coax-Leitung

Aachen, Die Aachener devolo AG präsentiert dieses Jahr wieder zahlreiche Produktneuheiten für die Vernetzung über die hausinterne Stromleitung.
Unter dem Motto „Einfacher ist besser“ präsentiert devolo das dLAN 200 AVeasy, bei dem sich mittels eines kleinen Knopfes am Gehäuse eine gesicherte Verbindung herstellen lässt. Wird der Knopf am Gerät gedrückt, synchronisieren sich alle dLAN 200 AVeasy-Adapter im Stromnetz auf ein gemeinsames Passwort. Die Konfiguration erfordert somit weder PC noch Software.

Entertainment in kompakter Form stellt dLAN Audio extender dar – ein Adapter, der Musik über das Stromnetz in jeden Raum eines Hauses bringt. dLAN Audio extender verfügt über zwei Chinchbuchsen und eine Klinkenbuchse und ermöglicht es so Audio und MP3-Daten vom PC über das hausinterne Stromnetz zu einer Stereoanlage oder Aktiv-Lautsprechern zu streamen. Die Vorteile von dLAN und WLAN vereint das neue dLAN Wireless extender in einem Gerät. Mit Übertragungsraten von 85 Mbit/s über dLAN und 54 Mbit/s über WLAN ermöglicht der handliche Adapter wireless Surfen in jedem Raum eines Hauses – auch jenseits von dicken Betonwänden. Außerdem verfügt das dLAN Wireless extender erstmals über einen LAN-Anschluss für den direkten Anschluss eines PCs.

Eine weitere clevere Kombination mehrerer Geräte findet sich im neuen dsl+ 1100 dLAN, das ADSL2+ Modem, Router, Firewall und einen dLAN-Adapter in einem Gehäuse vereint. Die integrierte dLAN-Technik mit einer Übertragungsrate von bis zu 85 Mbit/s ermöglicht die direkte Integration des Geräts in ein Stromnetzwerk. Über die integrierte LAN- und USB-Schnittstelle können PCs auch direkt an dsl+ 1100 dLAN angeschlossen werden.

Neben den bekannten Business-Produkten dLAN 200 AVpro und dLAN 200 DSpro, die eine Vernetzung sowohl über die hausinterne Strom- als auch über die Coax-Leitung ermöglichen, stellt devolo das dLAN 200 AVhost vor. Das dLAN 200 AVhost verfügt über einen Linux basierten Host-Controller und bietet damit eine neue Plattform zur Weiterentwicklung der devolo Business-Produkte. Gedacht ist dLAN 200 AVhost zur Vernetzung größerer Gebäude wie Hotels oder Krankenhäuser, die ein zentrales Netzwerkmanagement erfordern. Der modulare Aufbau erlaubt es, das Gerät sowohl nach dem HomePlug- als auch mit UPA-Standard arbeiten zu lassen um Kompatibilität zu den vorhanden devolo Business-Produkten sicherzustellen.

Otto Junker kauft in Schweden zu

Simmerath. Die OTTO JUNKER GmbH Zum 1. Januar 2007 übernimmt die Mehrheitsbeteiligung an der IUT AB in Schweden.
Mit dieser Akquisition setzt die OTTO JUNKER Gruppe ihre Strategie der Komplettierung des Produkt-Portfolios entlang der gesamten Prozessketten der Leichtmetall- und Stahl -Industrie fort. IUT ist in führender Marktposition bei der Planung und Konstruktion sowie Herstellung von Anlagen im Bereich Warmauslagerung von Aluminiumprofilen, Matrizenöfen sowie kontinuierlichen Homogenisierungsanlagen für Aluminium Strangpreßbarren und ergänzt die Kompetenz und Präsenz der Unternehmensgruppe auf dem Aluminium-Markt optimal.die Mehrheitsbeteiligung an der IUT AB in Schweden.
Mit dieser Akquisition setzt die OTTO JUNKER Gruppe ihre Strategie der Komplettierung des Produkt-Portfolios entlang der gesamten Prozessketten der Leichtmetall- und Stahl -Industrie fort. IUT ist in führender Marktposition bei der Planung und Konstruktion sowie Herstellung von Anlagen im Bereich Warmauslagerung von Aluminiumprofilen, Matrizenöfen sowie kontinuierlichen Homogenisierungsanlagen für Aluminium Strangpreßbarren und ergänzt die Kompetenz und Präsenz der Unternehmensgruppe auf dem Aluminium-Markt optimal.

Mit dieser Akquisition setzt die OTTO JUNKER Gruppe ihre Strategie der Komplettierung des Produkt-Portfolios entlang der gesamten Prozessketten der Leichtmetall- und Stahl -Industrie fort. IUT ist in führender Marktposition bei der Planung und Konstruktion sowie Herstellung von Anlagen im Bereich Warmauslagerung von Aluminiumprofilen, Matrizenöfen sowie kontinuierlichen Homogenisierungsanlagen für Aluminium Strangpreßbarren und ergänzt die Kompetenz und Präsenz der Unternehmensgruppe auf dem Aluminium-Markt optimal.

Als Technologieführer für Warmauslagerungsöfen von Aluminiumprofilen und Erwärmungsöfen für Strangpreßmatrizen bietet IUT beste kundenspezifische Prozesslösungen mit technisch ausgereiften Produkten, die von hoher Funktionalität und Verarbeitungsqualität sind. Darüber hinaus verfügt IUT über innovative Produkte für die Wärmebehandlung von Qualitätsbauteilen für die Automobil- und Luftfahrtindustrie.

Damit bildet die IUT eine wertvolle Ergänzung des bisherigen Produktprogramms der OTTO JUNKER Gruppe. Das umfangreiche Know-how stärkt die Position der OTTO JUNKER Gruppe als Komplettanbieter, insbesondere für die Aluminium Halbzeugindustrie

Mit dem Zusammenschluss kann das weltweite Vertriebsnetz der Otto Junker Gruppe auch von IUT genutzt werden.

Die hervorragenden Kundenbeziehungen und regionalen Kontakte von IUT stellen im Gegenzug für die Otto Junker Gruppe eine nutzbringende Ergänzung dar.

Die bewährten Fertigungskapazitäten der Otto Junker Gruppe in Deutschland, Großbritannien,China und Tschechien stehen nun auch IUT zur Verfügung.

Die Konstruktionsbereiche der erweiterten Gruppe werden eng zusammen arbeiten, um eine optimale Ressourcennutzung zu gewährleisten.

Der Zielsetzung zur kontinuierlichen weiteren Stärkung von Know How, Kompetenz und Leistungsfähigkeit der Otto Junker Gruppe auf dem Al-Markt wird mit diesem Zusammenschluss der Unternehmen Rechnung getragen.

Diese strategische Verbindung der Unternehmen Otto Junker in Lammersdorf, Elhaus in Rielasingen, Thermcon Ovens in Geldermalsen und IUT in Göteburg stellt einen weiteren Schritt zur Sicherung der jeweiligen Standorte dar.

29.01.07

Lancom auf der CeBIT 2007: LANvantage, WLAN Controller, VoIP Phone und vieles mehr

Würselen. Die LANCOM Systems GmbH wechselt mit ihrer diesjährigen Messepräsenz in die Netzwerk-Halle 13. Highlight ist die Vorstellung der neuen WLAN Controller WLC 4010 und WLC 4100. Darüber hinaus präsentiert Lancom Produktneuheiten wie das Voice over IP (VoIP)-Telefon VP-100, sowie das Partnerprogramm LANvantage. Damit wird der deutsche Qualitätshersteller seine Erfolgsgeschichte gemeinsam mit seinen Channel-Partnern fortschreiben.

„Für uns ist die CeBIT nach wie vor eine lohnende Investition“, kommentiert Ralf Koenzen, Geschäftsführer der Lancom Systems GmbH. „Deshalb werden wir auch dieses Jahr wieder mit zahlreichen spannenden Neuheiten nach Hannover reisen. Wir erwarten, dass uns auch der Umzug in die Netzwerk-Halle 13 zusätzlichen Auftrieb verleiht. Mit unserem Schwerpunkt auf professionellen Kommunikationslösungen sehen wir uns dort bestens aufgehoben.“

Die neuen WLAN-Controller stellen moderne Hardware-Komponenten für Management und Überwachung mittlerer oder großer WLAN- Installationen dar. Hauptmerkmale der Geräte sind ein zentrales Management, welches die Einrichtung und den Betrieb von WLAN-Installationen deutlich vereinfacht. WLAN-spezifische Funktionen aller LANCOM Access Points werden dazu in einen zentralen WLAN-Controller verlagert. Die Kombination der WLAN-Controller mit dem eigenem Betriebssystem LCOS ermöglichen intelligentes Netzwerkmanagement und bieten maximale Investitionssicherheit. Bereits bestehende Lancom Wireless LAN Access können einfach und sicher integriert werden.

Insbesondere mittlere und große Firmen, Universitäten oder Krankenhäuser bekommen mit den Lancom WLAN Controllern ihre WLAN-Infrastruktur besser in den Griff.

Optimal abgestimmt auf das Lancom-Produktportfolio ergänzt das LANCOM-SIP-Hardphone VP-100 die LANCOM Business VoIP Gateways und VoIP-Optionen anderer Lancom-Produkte. Kunden erhalten so insbesondere über Lancom-Partner vollständige Filial-Lösungen für die Sprachübertragung mittels Internetprotkoll (VoIP).

Mit dem erneuerten LANvantage Partnerprogramm bietet Lancom für viele IT-Fachhändler und Systemhäuser künftig noch mehr Leistungen und direkte Unterstützung im Channel. Lancom möchte damit weitere qualifizierte Partner aufbauen und ihnen als deutscher Hersteller besonders intensive Unterstützung zukommen lassen.

Lancom Systems auf der CeBIT 2007 (15.- 21.03.2007): Halle 13, Stand C32

Infos während der Messe unter:
0172 / 936 01 27 (Eckhart Traber)
0170 / 33 44 0 85 (Detlev Henning)

Ansprechpartner:

Herr Eckhart Traber
E-Mail: eckhart.traber@lancom.de
Telefon: 089/6656178-67
Fax: 089/6656178-97
Zuständigkeitsbereich: Pressesprecher

Herr Detlev Henning
E-Mail: detlev.henning@axicom.de
Telefon: +49 (0)89 800 908-14
Fax: +49 (0)89 800 908-10

Über LANCOM Systems GmbH:
Die LANCOM Systems GmbH ist führender deutscher Hersteller zuverlässiger Kommunikationslösungen für große, mittelständische und kleine Unternehmen, Behörden und Institutionen. Das Angebot umfasst Produkte und Software für IP-basierte VPN-, VoIP- und drahtlose Netzwerke sowie Support- und Serviceangebote. Die Produkte und Lösungen werden speziell für die Anforderungen von Unternehmenskunden geplant und entwickelt. Schwerpunkte sind Internet-Zugangsprodukte mit integrierter hochwertiger Firewall für ADSL, SDSL, ISDN, UMTS-Zugänge und umfassende Lösungen für Network-Connectivity und -Security mit virtuellen privaten Netzwerken (VPN), drahtlosen Netzwerken (Wireless LAN) und Public Spots. Die LANCOM Systems GmbH hat ihren Sitz in Würselen bei Aachen und unterhält Vertriebsbüros in München, Wien, London, Madrid, Bozen-Bolzano, Tilburg/Niederlande und Prag. Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens sind Ralf Koenzen und Ulrich Prinz.

27.01.07

RWTH Aachen: Grundstein für das SuperC

Aachen. Am 30. Januar wird der Grundstein für den Bau des neuen Studierenden-Servicezentrums SuperC der RWTH Aachen gelegt.
Zur offiziellen Grundsteinlegung im Beisein des Staatssekretärs im
Innovationsministerium, Dr. Michael Stückradt, des Aachener
Oberbürgermeisters Dr. Jürgen Linden, des Geschäftsführers des Bau-
und Liegenschaftsbetriebes NRW, Ferdinand Tiggemann, und der
Sponsoren des Gebäudes laden der Rektor der RWTH, Univ.-Prof. Dr.
Burkhard Rauhut, und der BLB-Niederlassungsleiter Harald K. Lange die
Vertreter der Medien herzlich ein.
Der Termin findet am Dienstag, 30. Januar 2007, um 11 Uhr auf der
Baustelle neben dem RWTH-Hauptgebäude am Templergraben statt

Das SuperC verdankt seinen Namen der künftigen Seitenansicht, die
an den Buchstaben C erinnert. Der 7.500 Quadratmeter große Neubau
wird 23 Millionen Euro kosten. Finanziert wird das Projekt über
Zuschüsse von Land und Bund, Sponsorengelder sowie den Bau- und
Liegenschaftsbetrieb NRW, der auch als Bauherr und Projektleiter
fungiert. Das Gebäude wird acht Stockwerke umfassen und mit Hilfe
einer 2.500 Meter tiefen Erdwärmesonde beheizt. Das Gebäude wird
unter anderem einen Tagungs- und Konferenzbereich, eine
Multifunktionshalle mit bis zu 800 Besucherplätzen und eine Cafeteria
beherbergen. Es dient als studienfunktionales Zentrum und ist damit
zentrale Anlaufstelle für Studierende während ihres gesamten
Studienverlaufs an der RWTH.
Auch das Studierendensekretariat, das International Office, das
Prüfungsamt und das Career Center werden nach Fertigstellung im
SuperC untergebracht sein.

Exzellenzcluster der RWTH will Anlaufzeiten in der Fertigung verkürzen - Virtuelle Produktion verhilft zum schnellen Serienstart

Aachen. Der Produktionsanlauf in der Serienfertigung ist für Hersteller wie Anwender automatisierter Fertigungsanlagen ein großer Unsicherheits- und Kostenfaktor. Bislang erfolgen abschließende Testserien in der Regel an realen Maschinen vor Ort beim Kunden. Vor allem in Hochlohnländern kann dies aber ein teures Unterfangen sein. Um im globalen Wettbewerb bestehen zu können, lässt sich bereits vor der eigentlichen Produktion - auf dem Weg von der Produktidee bis zum Serienstart - einiges verbessern. Hierzu gehört, die gesamte Prozesskette im Vorfeld mit dem Computer zu simulieren, um damit Planungszeiten und Kosten zu reduzieren.
n diesem breiten Forschungsfeld ist auch das Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH unter anderem in einem Teilbereich des Exzellenzclusters "Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer" aktiv. Das einzige Cluster für Produktionstechnik, welches von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen der Exzellenzinititaive im Jahr 2006 bewilligt wurde, wird in den nächsten fünf Jahren mit insgesamt 32 Millionen Euro gefördert.

Die Simulation in der Produktion ist zwar bereits verbreitet, aber es sind noch Insellösungen. Sie werden zur Untersuchung von Einzelaspekten wie beispielsweise dem thermischen, statischen, dynamischen, steuerungs- oder antriebstechnischen Verhalten eingesetzt", erläutert Diplomingenieur Werner Herfs, der am WZL für den Bereich "Steuerungstechnik und Automatisierung" verantwortlich ist. Bisher würden nur einzelne Entwicklungs- oder Produktionsschritte am Rechner simuliert. Da die Datendurchgängigkeit nicht vorhanden ist und Schnittstellen oder Simulationsmodelle für einen durchgängigen Ansatz fehlen, könnten heutige Simulationssysteme nicht miteinander kommunizieren. Eine komplexe, technologie- und maschinenübergreifende virtuelle Abbildung und Optimierung der gesamten Prozesskette ist daher derzeit noch nicht möglich.
Dies möchten die WZL-Forscher ändern. Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie (IPT) in Aachen arbeiten sie im Rahmen des Exzellenzclusters an einer integrierten Simulationslösung. "Die DFG-Förderung bietet die einzigartige Chance, die vielfältigen Kompetenzen des IPT und WZL in Aachen gut zu vernetzen", betont Werner Herfs. Nach Aussagen des Ingenieurs beinhaltetet das Zukunftsszenario, dass möglichst alle Beteiligten auf die homogenen und stets aktuellen Datenbestände einer Firma in sämtlichen Stufen der Prozesskette Zugriff haben. Und: "Ein gemeinsamer modularer Datenstamm kann letztendlich auch die Grundlage für eine komplexe virtuelle Simulation am PC sein. Die Software reagiert intelligent auf Veränderungen und macht teilautomatisiert Lösungs- oder Optimierungsvorschläge."
Zudem müsse die Simulation einzelner Fertigungsschritte optimiert werden. "Wenn beim Testlauf heute die Bearbeitungszeiten nicht erreicht werden oder Ungenauigkeiten auftreten, stellt sich die Frage: An welchen Prozess- oder Maschinenparametern ist eine Veränderung herbeizuführen?" erläutert Dipl.-Ing. Mirco Vitr, ebenfalls Mitarbeiter des WZL. "Im schlimmsten Fall müssen einzelne Komponenten oder das gesamte Maschinenkonzept überarbeitet werden, was einem Werkzeugmaschinenhersteller teuer zu stehen kommen kann", führt der Gruppenleiter für NC-Technik fort.
Auch Programmänderungen werden meist noch direkt an der Maschine vorgenommen. Die Folge: Programmversionen und Datenbestände in der Arbeitsvorbereitung seien häufig nicht auf dem aktuellen Stand, was sich bei Umstellungen in der Produktion bemerkbar mache. "Heute liegt das Detailwissen meist beim Bediener der Maschine. Ziel muss aber sein, dass das Wissen in einer intelligenten Software allen Abteilungen von der Entwicklung bis zur Produktion zur Verfügung steht", erklärt Herfs. So sollten beispielsweise Temperaturveränderungen einzelner Maschinenkomponenten oder Verschleißerscheinungen an der Werkzeugmaschine sofort von der Software registriert und entsprechend verarbeitet werden, um Ungenauigkeiten bei der Fertigung zu vermeiden.
Im Cluster "Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer" der RWTH Aachen werden generell neue Konzepte, Strategien und Technologien erarbeitet, um die Produktion in Hochlohnländern zukunftsfähig zu halten. Es wurden anlässlich der Exzellenzinitiative vier Forschungsschwerpunkte - so genannte Domains - festgelegt, bei denen das WZL mit renommierten Aachener Instituten sowie Industriepartnern kooperiert. So wird mit Exzellenzförderung außer im Bereich "Virtuelle Produktionssysteme" in den Bereichen "Hybride Produktionssysteme", "Selbstoptimierende Produktionssysteme" und "Individualisierte Produktion" geforscht.

26.01.07

4,6 Millionen Euro für Jülicher Nanoelektroniker

Jülich. Das Forschungszentrum Jülich wird seinen Gerätepark für die Nanoelektronik nochmals erweitern. Rund 4,6 Millionen Euro bewilligte das Bundesforschungsministerium nun für neue Anlagen. Innerhalb der „Forschungsplattform Nanoelektronik“ sollen interne und externe Nutzer davon profitieren. Bei der heutigen Auftaktveranstaltung lobte Staatssekretär Thomas Rachel dieses Konzept der „Innovation durch Vernetzung“.

Neue Materialien für die Anforderungen der Chipindustrie von morgen sind Ziel der Jülicher Forscher. Immer kleinere Strukturen unterhalb von 32 Nanometern (etwa einem zehntausendstel Haaresbreite) werden möglich. Gleichzeitig können industrieübliche Siliziumscheiben ("Wafer") bis zu einem Durchmesser von 20 Zentimetern dank der neuen Geräte auch schon in der Forschung genutzt werden.
"Durch industrienahe Verfahren können wir den Erkenntnistransfer zwischen Labor und Chip-Fabrik beschleunigen", sagte Prof. Hans Lüth, Forschungsdirektor für Schlüsseltechnologien in Jülich, anlässlich der heutigen Auftaktveranstaltung zur "Forschungsplattform Nanoelektronik". Mikroelektronik spielt schon heute eine enorme Rolle. Beispielsweise hängen rund 80 Prozent aller Innovationen der Automobilindustrie von ihr ab. Die Elektronikindustrie weltweit macht Umsätze von rund 800 Milliarden Euro. "Grundlagenforschung in Deutschland garantiert, dass auch die Entwicklung hin zur Nanoelektronik nicht an uns vorbei geht", erklärt Lüth.
Das Forschungszentrum Jülich ließ bereits ein Herstellungsverfahren für eine neue Klasse von Halbleitermaterialien patentieren: Verspanntes Silizium (SSOI). Diese Jülicher Entwicklung gilt als Schlüssel für kompakte und schnelle Nanotransistoren. "Unser Material zusammen mit den Geräten eröffnen vollkommen neue Möglichkeiten", erläuterte Prof. Siegfried Mantl, in dessen Gruppe die neuen Anlagen bis September installiert werden. "Wir sind nun in der Lage, auch oxidische Materialien kontrolliert großflächig mit atomarer Dicke zu erzeugen." Unter den sechs neuen Geräten sind Beschichtungs- und Sputter-Anlagen sowie Trockenätz- und Heizmaschinen, die einerseits die nötige Präzision im Nanobereich erreichen und andererseits mit den großen Wafern der Industrie umgehen können.
"Investitionen in leistungsfähige Infrastrukturen sind Grundvoraussetzungen für Exzellenz in Forschung und Entwicklung", betonte Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung. In Jülich könne man aber glücklicherweise auf bereits bestehende Exzellenz aufbauen. Die Jülicher Exzellenz sollte in Zukunft noch verstärkt von Industrie und Forschung genutzt werden, um diesen Standtortvorteil in Deutschland gezielt zu nutzen.
Eine leistungsfähige Forschungsplattform in Jülich unterstützt nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Forschung, sondern auch die der deutschen Halbleiterindustrie, etwa in Dresden. Jülicher Forschung spielt sich weit im Vorfeld der industriellen Entwicklung ab, jedoch ermöglichen industrienahe Geräte und Prozesse einen unmittelbaren Transfer der Ergebnisse. Die Forschungsplattform für Nanoelektronik unterhalb von 32 Nanometern bildet eine Basis für die Informationstechnologie von morgen und soll in Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen kontinuierlich ausgebaut und externen Forschern zugänglich gemacht werden.

25.01.07

stradego erhält Auftrag von Hongkonger Automobil-Club

Auch in 9.500 Kilometer Entfernung können Aachener überzeugen: Der Aachener IT-Dienstleister stradego GmbH erhielt vom Automobil-Club und FIA Vertreter „Hongkong Automobile Association“ aus Hongkong den Auftrag für die Umsetzung eines integrierten Web-Portals für mehr als 20.000 Mitglieder.

Die Organisation ist neben den vielfältigen Aufgaben der Versicherung, Bergung und Koordinierung der automobilen Welt von Hongkong auch für die Motorsportserien zuständig.
Neben der Konzeptionierung und Koordinierung des neuen Portals ist die stradego GmbH ebenfalls für die Umsetzung und das Hosting zuständig. Zum Einsatz kommt dabei der stradego ContentServer der sich durch sehr flexible Gestaltungsmöglichkeiten und viele Optionen zur Anbindung externer Datenquellen auszeichnet.
Bereits in der Vergangenheit konnte die stradego GmbH mehrere Kunden aus China und Hongkong überzeugen: „Durch die Kooperation mit einem chinesischen Partner können wir qualitativ hochwertige Produkte und Services maßgeschneidert anbieten – mehrsprachig und unabhängig von Zeit und Ort“, so Geschäftsführer Andreas von Oettingen.
Die stradego GmbH entwickelt innovative Softwarelösungen in den Bereichen Geschäftssoftware und e-Learning und konnte besonders im Bereich Presse und Marketing große Unternehmen überzeugen: Neben einem großen deutschen Automobilhersteller setzen ebenfalls eine bekannte Leasing-Gesellschaft und viele weitere Unternehmen auf die maßgeschneiderten Lösungen von stradego.

Die devolo AG, Netzwerkspezialist aus Aachen, erweitert seine Produktpalette um einen WLAN USB Stick

Aachen, Der Netzwerkspezialist devolo aus Aachen, erweitert seine Produktpalette um einen WLAN USB Stick, der auch mit Routern anderer Hersteller bequem und einfach eine Verbindung aufbaut. Der devolo WLAN USB Stick, der ab sofort für 34, 90 Euro im Handel ist, verbindet den Rechner kabellos, schnell und sicher mit dem devolo Router dsl+ 1100 WLAN mit IEEE 802.11g++ (125 Mbit/s) oder mit jedem anderen WLAN-Router nach den Standards IEEE 802.11b oder g. Der WLAN USB Stick ist damit ideal für anspruchsvolle Breitband-Internet-Anwendungen.

Kabellos 35 Prozent schneller

Unter Windows XP mit Service Pack 2 installiert sich der neue WLAN USB Stick wie von selbst. Die kompakte Bauform, die besonders einfache Inbetriebnahme und die sichere WPA2-Funkverschlüsselung sorgen direkt für kabelloses Netzwerkvergnügen. Die Unterstützung des WLAN-Modus 802.11g++ (125 Mbit/s) ermöglicht netto eine bis zu 35% schnellere Datenübertragung im Vergleich zu 802.11g (54 Mbit/s). In Verbindung mit einem devolo dsl+ 1100 WLAN ist die Einrichtung eines WPA2-verschlüsselten Funknetzes per WECT-Knopfdruck unkompliziert und spielend leicht.

Einfaches Einrichten eines WLAN

Das Einrichten eines sicheren WLAN-Netzes ist mit dem devolo WLAN USB Stick besonders einfach. Nach zwei Schritten kann man loslegen: Zunächst den devolo WLAN USB Stick in den Laptop/Computer einstecken, dann die Produkt-CD einlegen und den Anweisungen folgen. Fertig! Die Treiberinstallation unter Windows XP mit Service Pack 2 findet automatisch statt. Eine schnelle und sichere Funkverbindung wird automatisch zum dsl+ 1100 WLAN bzw. zum WLAN Access Point eines anderen Herstellers aufgebaut. Und sicher ist es auch! WEP, WPA und WPA2 zur Verschlüsselung der Funkverbindung werden unterstützt.

24.01.07

Waste to Value: pbo analysiert und optimiert Abfallaufbereitung - Abfallaufbereitung als Produktionsprozess

Aachen, im Januar 2007. Die pbo Ingenieurgesellschaft für Abfallaufbereitung, Deponietechnik und Altlasten-Sanierung startet für Betreiber von Abfallaufbereitungsanlagen das „Waste-to-Value-Programm“. Innerhalb dieses Programms analysieren die Ingenieure Abläufe, Methoden und Technik in den Anlagen und erarbeiten ein Konzept für die Optimierung der Aufbereitungsprozesse. Die Aachener Spezialisten sind davon überzeugt, dass sich die Abfallaufbereitung heute an Produktionsprozessen in der Industrie orientieren muss. Produktspezifikationen, Technologie, Durchsatz und Abläufe sind nach den gleichen Kriterien zu organisieren wie in der industriellen Produktion, damit aus Abfall wertvolle Produkte mit definierten Qualitätsstandards hervorgehen können.

Beim „Waste-to-Value-Programm“ profitieren die Betreiber von Abfallbehandlungsanlagen von der engen Verbindung zwischen pbo und dem Institut für Aufbereitung und Recycling fester Abfallstoffe der RWTH Aachen (I. A. R.), dessen Leiter, Prof. Dr. Thomas Pretz, zugleich einer der drei Gründer und Geschäftsführer von pbo ist. Damit ist gesichert, dass Analyse und Optimierungskonzepte den neuesten wissenschaftlichen Standards entsprechen und aktuelle Erkenntnisse berücksichtigen.
Da pbo neben der wissenschaftlichen Theorie auch die praktische Umsetzung beherrscht, kann die Ingenieurgesellschaft Optimierungskonzepte auch effizient realisieren.
Als Einstieg in das „Waste-to-Value-Programm“ bietet pbo ein Standardpaket an, das aus einem Analyse-Tag vor Ort und einer Konzeptskizze besteht. Für Analyse und Konzepte gilt ein Festpreis von 2000 Euro zzgl. MwSt.

23.01.07

Toom Baumärkte setzen auf LANCOM-Technologie - WLAN-Infrastruktur „Made in Germany“ für modernes Warenmanagement

Aachen, Die zur REWE Group gehörende Toom Baumarkt GmbH setzt zur Modernisierung ihrer IT-Infrastruktur auf Produkte von LANCOM Systems. Der Aachener Netzwerkspezialist hat bis Ende 2006 bereits 210 Filialen mit insgesamt rund 1.900 Geräten zur kabellosen Datenübertragung per Wireless LAN (WLAN) ausgestattet. In diesem Jahr sollen nochmals weitere 20 Baumärkte hinzukommen. Damit sind dann 230 von 250 Märkten an Tooms Projekt zur Waren- und Regalkommunikation (WaRe) beteiligt.

Mit WaRe werden bereits bestehende Prozesse in den Baumärkten optimiert oder neue Prozesse eingeführt. Dies geschieht im ersten Schritt in den Bereichen Disposition, Wareneingang und Regalpflege. Ziel des Projektes der Baumarktkette ist es, die Prozesse nicht nur einfacher und schneller zu gestalten, sondern dem Kunden ihre Dienstleistungen bei Bedarf an jedem Ort des Betriebsgeländes zu Verfügung zu stellen. Dafür wurden bisher 1710 WLAN Access Points vom Typ LANCOM L-54g Wireless sowie 190 WLAN Outdoor Access Points LANCOM OAP-54 Wireless installiert.
Das EDV- und Projektteam der Toom Baumarkt GmbH hat sich für diese Lösung entschieden, da so die Mitarbeiter für die Kunden wesentlich besser erreichbar sind und die Prozesse durch die neuen mobilen Abläufe flüssiger und strukturierter gestaltet sind. Dies bedeutet auch eine effizientere Warenbestandskontrolle und erleichtert zudem die Nachbestellvorgänge. Auch durch die intensive Unterstützung seitens LANCOM bei der Integration, die bereits in der Konzeptionsphase geleistet wurde, hat sich LANCOM als sehr kompetenter und flexibler Partner erwiesen.
Frank Jacob, Geschäftsführer der migrasys GmbH: „Als verantwortliches Systemhaus zur Umsetzung des Projektes WaRe haben wir bei der Evaluation der Hardware verschiedene Produkte unterschiedlicher Hersteller intensiv geprüft. Dabei stellten wir fest, dass die Kombination der beiden Access Points LANCOM L-54g Wireless und LANCOM OAP-54 Wireless am besten mit den sehr unterschiedlichen baulichen Gegebenheiten in den einzelnen Märkten zurecht kommt. Die Einsatzmöglichkeit der Outdoor Access Points in den Außenbereichen, speziell den Gartencentern, hat wesentlich zu der Entscheidung für Lancom beigetragen.“

22.01.07

Startschuss für eine neue Form der universitären Eliteausbildung - Jülich und RWTH Aachen gründen gemeinsam die German Research School for Simulation Sciences

Aachen/Jülich. Das Forschungszentrum Jülich und die RWTH Aachen gründen gemeinsam die German Research School for Simulation Sciences. In Berlin wurde aus diesem Anlass heute das entsprechende Memorandum of Understanding unterzeichnet. Die School wird Master- und PhD-Studiengänge für besonders begabte Nachwuchswissenschaftler anbieten. Der Studienbetrieb wird zum Herbstsemester 2007 beginnen. Thomas Rachel MdB, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, NRW-Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart und Helmholtz-Präsident Prof. Jürgen Mlynek kamen zur Unterzeichnung, um ihre Unterstützung zu zeigen.


Thomas Rachel sagte anlässlich der Unterzeichnung: "Das Forschungszentrum Jülich und die RWTH Aachen nehmen mit dieser Gründung eine Vorreiterrolle in der Forscherausbildung in Deutschland ein. Sie sind zugleich Modell für die Zusammen­arbeit zwischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungsorganisationen, die wir künftig verstärkt brauchen." Prof. Dr. Andreas Pinkwart sagte, aus Jülich und Aachen gingen seit Jahrzehnten wichtige Impulse aus: "Die Research School ist ein weiterer Meilenstein für den Innovationsstandort Nordrhein-Westfalen und ein klares Bekenntnis zur Exzellenz. Wir wollen für die besten Köpfe so attraktiv wie möglich sein."

Im Mai 2006 hatten erste Gespräche zwischen dem Forschungszentrum Jülich und der RWTH Aachen stattgefunden, wie eine Eliteausbildung für Nachwuchswissen­schaftler aussehen könnte. Bereits im September war das Konzept so weit gediehen, dass Bundesforschungsministerin Dr. Annette Schavan, NRW-Minister­präsident Dr. Jürgen Rüttgers und Helmholtz-Präsident Prof. Jürgen Mlynek ihre Unterstützung und Finanzierungsbeteiligung zusagten.

"Für die Helmholtz-Gemeinschaft ist die Förderung wissenschaftlicher Talente zum Beispiel durch gemeinsame Nachwuchsgruppen mit Universitäten oder Graduierten­schulen sehr wichtig. Dank des Paktes für Forschung und Innovation können wir solche herausragenden Vorhaben noch stärker unterstützen", sagte Mlynek.

"Die ungeheure Dynamik, die diese Initiative entwickelt hat, zeigt, dass wir mit unseren Überlegungen für eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen exzellenter außeruniversitärer Forschung und Spitzenuniversitäten richtig liegen", sagte Prof. Dr. Achim Bachem, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich, heute in Berlin. Der Rektor der RWTH Aachen, Prof. Dr. Burkhard Rauhut, betonte: "Mit der German Research School wird die Zusammenarbeit zwischen RWTH Aachen und Forschungszentrum Jülich um einen weiteren wichtigen Baustein erweitert. Unter maßgeblicher Beteiligung von Bund, Land und Helmholtz-Gemeinschaft erfolgt hier eine weitere Kräftebündelung und Stärkung der Wissenschafts- und Technologieregion Aachen."

Auch in der Wirtschaft trifft das Vorhaben auf großes Interesse. So hat der international sehr erfolgreiche Patentanwalt Dipl.-Ing. Bernhard Frohwitter aus München heute zugesagt, die Initiative durch Einrichtung einer Stiftungsprofessur zu unterstützen.

Die Initiative besteht aus zwei Ebenen: Besonderheiten des Forschungsfeldes Simulation Sciences und Modellcharakter des Ausbildungsgangs für andere Fächer.

Simulation Sciences - also die rechnerische Simulation von Vorgängen mit Supercomputern - spielen eine Schlüsselrolle für die Forschung in allen Naturwissen­schaften und werden in Zukunft noch wesentlich größere Bedeutung erlangen, weil sie als dritte Säule zwischen Theorie und Experiment eine neue Qualität in das wissenschaftliche Arbeiten bringen. Bislang fehlt es aber an einschlägigen Ausbildungsgängen für Experten, die die Methoden sowohl in der Wissenschaft als auch in Unternehmen anwenden können.

Wissenschaftliche Kompetenz und das entsprechende Umfeld in Jülich und Aachen ergänzen sich hier auf bundesweit einmalige Art und Weise. Die RWTH ist seit Jahren in Forschung und Lehre führend in den Computer-Ingenieur­wissenschaften. Am Forschungszentrum Jülich ist das Scientific Computing neben der Physik die zweite tragende Schlüssel­kompetenz. Jülich ist zudem seit Jahren das größte Höchstleistungs­rechenzentrum in Deutschland und verfügt über einen der schnellsten Super­computer weltweit für die freie Forschung. Beide Institutionen arbeiten seit Jahren in Forschung und Lehre eng zusammen.

Modellcharakter hat die Initiative durch ihre Struktur. Als GmbH privatrechtlich aufgestellt zwischen einer außeruniversitären Einrichtung und einer Universität, ist sie weitgehend eigenständig in den Verfahren wie Zulassung, Studienverlauf und Ausbildungs- und Prüfungsordnung. Prinzipien sind weiterhin, dass

* sie ausdrücklich getragen wird von zwei Institutionen, die auf dem Fachgebiet national und international einen herausragenden Ruf genießen,
* sie einen vollkommen neuartigen Studiengang anbietet,
* sie über eine eigene Ausbildungs- und Prüfungsordnung verfügt sowie eigene akademische Grade über die RWTH vergibt,
* die Ausbildungssprache englisch ist, um eine internationale Ausrichtung zu sichern,
* Unternehmen Gesellschafter werden können und damit für einen Transfer in die Anwendung gesorgt ist.

Damit wäre die German Research School auch Modell für andere Fachgebiete.

19.01.07

Parsytec erhält Auftrag von Arcelor

Aachen. Arcelor-Mittal wird für mehrere Warmbreitbandstraßen in Amerika und Europa Parsytec espresso SI Oberflächeninspektionssysteme beschaffen. espresso SI wurde aufgrund seiner hochwertigen Bildqualität, der herausragenden Klassifikation, der geringen Integrationskosten und der umfangreichen Services ausgewählt. Das erste von fünf geplanten Systemen wurde nun für das Warmwalzwerk in Burns Harbor (Indiana, USA) in Auftrag gegeben.

Arcelor-Mittal, der international größte Stahlproduzent, gab den Parsytec Warmbreitband-Inspektionssystemen angesichts führender Technologie, die Parsytec in mehreren Versuchsinstallationen unter Beweis stellte, den Vorzug. Das erste von insgesamt fünf Systemen wurde im Dezember 2006 zur Installation in Burns Harbor, IN, USA bestellt.
Die herausragende Bildqualität der neuen digitalen Kameras, die vollständig auf Ethernet basierende Systemarchitektur mit dem sich daraus ergebenen minimalen Wartungsaufwand, das in sich geschlossene Sensordesign zur Reduzierung der Integrationsarbeiten sowie die unerreichte Klassifikationsgüte und das vollständige Dienstleistungsangebot gaben den Ausschlag für die Entscheidung zugunsten von espresso SI.
Mit diesem Auftrag honoriert Arcelor-Mittal Parsytecs kontinuierliche Innovationen, das hochentwickelte Serviceangebot und die Erfahrung aus mehr als weltweit 60 Warmwalz-Installationen.

18.01.07

Wirtschaftsinformationen aus dem Internet recherchieren

Aachen. Die IHK - Aachen bietet am 7. Febuar innerhalb des Technologieforum Telekommunikation eine Veranstaltung zum Thema wie man Wirtschtsinformationen im Internet
findet
Die Suche nach Wirtschaftsinformationen über das Internet (Produkt- und Firmeninformationen, Markt- und Branchendaten, statistische Daten, Presseinformationen, Ausschreibungen u.a.) ist für moderne Unternehmen heute unverzichtbar geworden.
Reicht googlen? Die Eingabe eines Suchbegriffes in die gängige Suchmaschine Google liefert meist Tausende von Treffern, ohne dass der Suchende seinem Ziel wesentlich näher kommt. Für das Googlen gibt es aber die Möglichkeit, mit Sonderbefehlen wie „site:*.com“ oder „inurl:aachen“ die Trefferliste zu verkleinern. Dies wird auf der kommenden Forumsveranstaltung zum einen gezeigt, jedoch ist Google ja nur eine von vielen öffentlichen Informationsquellen.

Erst die Kenntnis von qualitativ hochwertigen, meist weniger bekannten Informationsquellen und eine geeignete Suchstrategie sind für ein gutes Rechercheergebnis von hoher Bedeutung. Gleichwohl muss auch unter dem Aspekt „Qualität der Information“ zwischen kostenfreien und kostenpflichtigen Quellen im Internet unterschieden werden.
Muss im Bereich der Wirtschaftsinformationen gut auch gleichzeitig teuer sein? Kann man mit gezielter Suche schnell die gewünschte Information kostengünstig finden? Und rentiert sich ein hoher Such- und Zeitaufwand oder ist es effizienter und sicherer, auf kostenpflichtige Angebote einzugehen?
Diese und weitere Fragen sollen im Rahmen des kommenden Technologieforums Telekommunikation der IHK Aachen erläutert werden. In den Vorträgen werden Beispiele aus der Praxis vorgestellt, Informationsquellen aufgezeigt und Tipps von einem Rechercheprofi vermittelt. Hierfür hat sich als Referent Herr Ulrich Kämper, vom Wissenschaftlichen Informationsdienst WIND in Köln zur Verfügung gestellt. Wir möchten Sie herzlich zu dieser Veranstaltung in die IHK Aachen einladen

Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Bitte melden Sie sich per E-Mail an: intus@aachen.ihk.de Theaterstraße 6 - 10

Das Programm des Technologieforum können sie hier herunterladen.

Marketing zwischen Hammer und Meißel

Handwerk und Marketing - Wie sich diese beiden Themen harmonisch miteinander verbinden und wie ein Handwerker sein Unternehmen erfolgreich am Markt platzieren kann, verrät die Fachhochschule (FH) Aachen am 01.02.2007 um 19:00 Uhr im HIMO

Welche Werbebotschaft kommt bei meinem Kunden an? Wie kann ich mein Unternehmen bekannter machen? Gewinne ich mehr Kunden durch Anzeigen? Wie darf ich überhaupt werben? Wie viel Zeit kostet mich das? Brauche ich das überhaupt?
Dies sind nur einige Fragen, die einen Handwerker beschäftigen, der täglich zwischen Kundengesprächen, Angebotserstellung und Verwaltungsorganisation, Steuerberater und Baustelle seinen "24-Stunden-Tag" verbringt.
Das HIMO präsentiert mit Prof. Dr. phil. Claudia Mayer, Professorin für Kommunikationswissenschaft vom Studiengang C-MD (Kommunikation und Multimedia) der FH Aachen, wie man sich trotz alledem als Handwerksunternehmen werblich gewinnbringend aufstellen kann. Anmeldungen nimmt das HIMO unter
Tel: +49 (0) 2472 /801-103 entgegen.
Weitere Veranstaltungen unter www.himo.de.

15.01.07

Wissenstransfer Aachen - Monschau

Jungen Menschen mit unternehmerischen Ambitionen fehlt häufig das notwendige Rüstzeug, um sich in der Selbständigkeit und verantwortlichen Unternehmensführung erfolgreich zu entwickeln. Die FH Aachen bietet daher den gründungsinteressierten Studenten ein ganz besonderes Seminar - das Unternehmerseminar – an.
Den Studenten wird in den praxisorientierten Vorlesungen und Übungen von unternehmerisch erfahrenen Führungskräften aus dem Industrie- und Dienstleistungsbereich das notwendige Grundlagenwissen vermittelt.

 

Am 23. Januar 2007 ist das Unternehmerseminar des Fachbereichs Maschinenbau und Mechatronik der FH Aachen im Rahmen einer Exkursion unter der Leitung von Prof. Dr.- rer. nat. J. Gartzen zu Gast im Innovationszentrum HIMO.
"Die Veranstaltung wendet sich insbesondere an Studierende der technischen Disziplinen der FH Aachen“, so Prof. Gartzen, „die gezielt und systematisch nach Abschluss ihres Studiums eine unternehmerische Selbständigkeit oder eine Führungsposition anstreben. Das HIMO bietet für die FH, als Kooperationspartner der Zukunftsinitiative Eifel, eine besondere Plattform. Hier befindet sich ein Netzwerk mit Praxisbezug aus Dienstleistung, Handwerk und Handel.“ Während ihrer Vorlesung im HIMO erfahren die Studenten direkt vor Ort über die Funktionsweise eines Gründerzentrums und was ein junger Unternehmer bei der Auswahl einer Gewerbeimmobilie berücksichtigen muss. Zum Thema Kommunikation doziert Prof. Dr. phil. Claudia Mayer aus dem Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der FH Aachen, die HIMO Zentrumsleiterin Silke Marczincik präsentiert in einem Aktivvortrag über die Grundlagen eines effizienten Networkings

Prof Gartzen   Bild: Prof. Gartzen

Sollten Sie weitere Infos von der FH einholen wollen, wenden Sie sich bitte direkt an:

Fachbereich Maschinenbau und Mechatronik
Dipl.-Ing. H. Lingens, MBA Tel: 0241-6009 52418; lingens@fh-aachen.de

 

 

11.01.07

Michael Mornz ist "Sportmanager des Jahres".

Michael Mronz Geschäftsführer der Aachener Reitturnier GmbH , und Chef des Organisationskomitees der Reit-WM-2006, ist von der Fachzeitschrift Horizont Sportbusiness zum Sportmanager des Jahres 2006 gekürt worden. Der 39-Jährige habe großen Anteil an der nahezu perfekten Veranstaltung gehabt, begründete das Magazin seine Wahl.

Quelle: VT ARD

Japanischer Forschungspreis für Jülicher Wissenschaftler

Jülich. Der international hoch renommierte Japan Prize geht in diesem Jahr an Prof. Peter Grünberg vom Forschungszentrum Jülich. Zusammen mit Prof. Albert Fert von der Universite Paris-Sud teilt er sich das Preisgeld von ca. 350.000 Euro in der Kategorie "Innovationen durch Grundlagenforschung". Überreicht wird der Preis im April vom Japanischen Kaiser Akihito.

Die beiden Festkörperphysiker werden damit für ihre Arbeiten rund um den Riesenmagnetowiderstands geehrt. Dank dieses Effekts gelang in den 90er-Jahren der Durchbruch zu Giga-Byte-Festplatten. Peter Grünberg erhielt dafür bereits 1998 den Zukunftspreis des Bundespräsidenten, 2006 den Erfinderpreis der Europäischen Kommission sowie die Stern-Gerlach-Medaille 2007. Grünbergs Arbeiten legten den Grundstein für den Bereich Spintronik, der sich den quantenmechanischen Spin der Elektronen für die Mikro- und Nanoelektronik nutzbar macht.

In ihrer Begründung hebt die Jury hervor, dass Grünbergs und Ferts Grundlagenforschung "einen immensen Fortschritt für die Informationstechnik" bedeutet. "Die Leistungen sind von unschätzbaren Wert und verdienen einen Platz in der Wissenschaftsgeschichte", ist in der Veröffentlichung der Science and Technology Foundation of Japan zu lesen, die den Japan Prize jährlich in zwei Kategorien vergibt. Überreicht wird der Preis den Forschern am 19. April vom Japanischen Kaiser Akihito.

Grünbergs Riesenmagnetowiderstands- oder GMR-Effekt (englisch: Giant Magnetoresistance) findet man heute in über 90 Prozent der produzierten Festplatten. Der GMR-Effekt dient zum präzisen Auslesen von Daten. Diese sind auf engstem Raum in winzigen Bereichen unterschiedlicher Magnetisierung gespeichert. Ein Sensor, der den GMR-Effekt nutzt, registriert diese kleinen Unterschiede als große messbare Änderung und arbeitet daher hochempfindlich. Das erkannte auch die Industrie sehr schnell: Bereits 1997 kam der erste GMR-Lesekopf für Computerfestplatten auf den Markt. Der GMR-Effekt bescherte dem Forschungszentrum Jülich Einnahmen in zweistelliger Millionenhöhe. Längst hat der GMR-Effekt in verbesserten Leseköpfen für Festplatten, Videobänder sowie in MP3-Player weltweite Verbreitung gefunden.

Synaix baut Rechenzentrum in Aachen

Aachen. Mehr als 3 Mio. Euro – mit dieser Investition in den Standort Aachen schaffen Gesellschafter und das Aachener Unternehmen synaix selbst eines der modernsten Rechenzentren der Region. Mit dem Bezug des Euregiocenters im Aachener Süsterfeld setzen die Informationsarchitekten die Zeichen weiterhin auf Wachstum.
Das Gesamt- Rechenzentrum von synaix mit dem Namen Euregio DataCenter besteht aus zwei unabhängigen Standorten in Aachen, die über mehrere Glasfaserleitungen miteinander verbunden sind. Mit diesem Konzept kann synaix seinen anspruchsvollen Kunden verteilte Hochverfügbarkeitslösungen als Gesamtpaket anbieten. Damit übertrifft das Rechenzentrum hinsichtlich Sicherheit, Platz, technischer Ausstattung und Anbindung die höchsten Erwartungen jedes IT- Verantwortlichen.

„Wir haben hier unsere Vision von technischen Anforderungen umgesetzt, die auch die nächsten Jahre Bestand haben wird“, so Stefan Fritz, der als synaix Geschäftsführer für den Bereich Systembetrieb verantwortlich ist. „Es geht uns nicht um Technik- Spielerei, sondern um Sicherheit, denn das ist das zentrale Thema bei allen vorhandenen und potenziellen Kunden“.

Auch für den Bereich Softwareproduktion eröffnet das neue Rechenzentrum Potentiale für Wachstum und Innovation. "Wir finden hier ideale Bedingungen um Kundenanforderungen effizient in innovative Softwareprodukte umzusetzen", sagt Michael Benden, synaix Geschäftsführer und zuständig für das Aachener Software-Zentrum.

Der Umzug des Rechenzentrums an den neuen Standort konnte zu großen Teilen im alten Jahr abgeschlossen werden. Im Rahmen der Einweihungsfeier für den neuen Standort am 2.2.2007 wird synaix seinen Kunden und Interessenten die Leistungsfähigkeit und die neuen Möglichkeiten präsentieren:

Das neue Euregio DataCenter
- höchste Sicherheitsstandards mit Zwei-Standortkonzept (mit Besichtigung)
- Outsourcing für regionale und internationale Unternehmen
- hoher Automatisierungsgrad durch effiziente Betriebswerkzeuge
- Notfallkonzepte mit virtuellen Maschinen

Die Effiziente Softwareproduktion
- Überblick zu Javabasierten Portalen und Technologien
- Was hat ein Berechtigungskonzept mit Ihren Prozessen zu tun?
- Softwareproduktion vs. Individualentwicklung

synaix baut mit diesem Produktportfolio seine Stellung als Der Integrierte Service Provider in der Euregio weiter aus: von der Konzeption über die Entwicklung bis zum sicheren Betrieb von maßgeschneiderten Informationssystemen auf höchstem Niveau. Mit dem Euregio DataCenter setzt synaix einen Meilenstein an Innovation, der in der Euregio derzeit seinesgleichen sucht.

Aachener Unternehmen müssen sich nicht weiterhin nach Köln oder Düsseldorf orientieren, um integrierte Betriebs- und Rechenzentrumsleistungen aus einer Hand zu beziehen. synaix bietet diese Leistungen in der Region als zuverlässiger Partner des Mittelstands an – Service auf Augenhöhe und direkt vor der Haustür.

Compumatica secure networks expandiert - Neues Vertriebsbüro geht in München an den Start

Aachen / München. Compumatica secure networks hat zum Januar 2007 eine neue Geschäftsstelle in München eröffnet. Der wachsende Kundenstamm des international operierenden IT Security-Spezialisten kann im Süden Deutschlands sowie in Österreich und der Schweiz von München aus bedient werden. Zunächst wird die vertriebliche Unterstützung etabliert, ein Ausbau des Münchner Büros um Wartungspersonal ist mittelfristig geplant. Mit Alexander Nazaruk konnte Compumatica einen erfahrenen und kompetenten Systemberater für die Leitung des Büros gewinnen.

"Für die Kunden im Süden brauchen wir einen Ansprechpartner vor Ort", erklärt Petra van Schayik, Geschäftsführerin von Compumatica. "Trotz moderner und ultraschneller Transportmittel braucht man für eine Reise nach München, Österreich oder der Schweiz von Aachen aus mehr Zeit, als mit unserem hohen Anspruch an schnellen und guten Kundenservice in Einklang zu bringen ist." Darum sei es die beste Lösung, in München ein Büro zu etablieren, das bei einem weiterhin positiven Wachstum auch bald um weiteres Personal aufgestockt werden könne.
"Von Aachen und Uden in den Niederlanden aus können wir den Norden Deutschlands und Europas schnell und bequem mit Produkten beliefern und auch Service bieten", erläutert van Schayik die Strategie, "nur im Süden Deutschlands konnten wir bisher nicht so flächendeckend arbeiten." Diese Lücke habe man nun mit dem Vertriebsbüro in München geschlossen, das von dem erfahrenen Systemberater Alexander Nazaruk geleitet wird. Nazaruk war lange Jahre bei Siemens angestellt und als technischer Unternehmensberater für internationale Konzerne tätig.
Compumatica hat gerade im letzten wachstumsstarken Jahr durch Kooperationen mit türkischen, indischen und französischen Partnern und internationale Messebeteiligungen die Präsenz auf dem internationalen Markt enorm verstärkt.
Für 2007 nimmt Compumatica sich weiteres Wachstum vor und will auch noch
mehr Personal einstellen.

10.01.07

Euregionale IHK-Datenbank für Technologieunternehmen

Die Euregio Maas-Rhein verfügt mit ihren Hochschulen und Fachhochschulen, ihren zahlreichen Technologieunternehmen und Forschungseinrichtungen über technisches Know-how-Potenzial wie kaum eine andere Region.

Damit Kooperationen zwischen technologieorientierten Unternehmen der Region erleichtert werden und die Kontaktaufnahme mit diesen Unternehmen möglich wird, hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen gemeinsam mit den Euregiokammern eine neue Internetanwendung entwickelt. Sie nennt auf der Homepage www.euregiochambers.com in der Rubrik "Technology Database" Kontaktdaten von Unternehmen der Bereiche Automotive, Umwelt, Life Sciences und Kunststoffe.

Betriebe, die noch nicht in die Datenbank aufgenommen wurden, können gerne angemeldet werden. Informationen zur Registrierung enthält die oben genannte Webseite. Die Firmendaten werden kostenfrei ins Netz gestellt.

08.01.07

Seminar zum Thema Beschwerdemanagement im HIMO - „Wenn die Mäuse auf dem Tisch tanzen…“

Mit dem Seminarangebot „Wenn die Mäuse auf dem Tisch tanzen…“ startet das HIMO ins neue Jahr. Referent Wolfgang Philipp Weber präsentiert anschaulich und praxisbezogen, wie in einem Unternehmen das Beschwerdemanagement geregelt werden kann.
Vielen Kunden platzt schon einmal der Kragen, wenn sie vom Produkt, vom Service oder vom Ergebnis einer erwünschten Leistung enttäuscht werden. Jeder kennt diese Situationen und das Gefühl von Missverständnis und Ärger - doch wie geht ein Unternehmen mit den Rügen der Kunden um? Wie reagieren Mitarbeiter am Telefon oder vor Ort? Wie ist das Beschwerdemanagement geregelt, wenn der CHEF nicht im Hause ist?
Das Seminar startet am 18.01.2007 um 19.00 Uhr im HIMO - Seminarraum, Am Handwerkerzentrum 1, in 52156 Monschau.
Eine Anmeldung ist bis zum 12.01.2007 unter Tel.: 02472/801 103 erforderlich. Die Teilnahmegebühr beträgt 15€ und ist am Veranstaltungstag bar zu entrichten. Weitere Seminarangebote unter www.himo.de.

Geschäft mit SAP-Lizenzen boomt - Hersteller, Händler und Wiederverkäufer melden steigende Nachfrage

Aachen, Susensoftware meldet für 2006 ein außerordentlich großes Interesse an Software-Lizenzen: Nach dem dritten Quartal betrug der Gesamtwert der verkauften SAP-Lizenzen bereits mehr als 7-Mal so viel wie im gesamten Jahr 2005. Kleine und mittelständische Unternehmen entdecken zunehmend die Möglichkeit, bei der Anschaffung zu sparen, ohne die eigenen Qualitätsansprüche herunterfahren zu müssen

Für Axel Susen ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass der Markt boomt: "Im Gegensatz zu manch anderen Lizenzen sind SAP-Lizenzen sauber und legal handelbar", konstatiert Susen, "weshalb auch mittelständische und große Unternehmen diese Sparmöglichkeit für sich entdeckt haben."
Theo Geeroms, Geschäftsführer von CABB Chemicals in Sulzbach, ist ein solcher zufriedener Kunde: Nachdem seine Abteilung sich vom Mutterunternehmen getrennt hatte und die Mitarbeiter mit den gewohnten Software-Programmen weiterarbeiten sollten, nahm er die kostengünstige Möglichkeit in Anspruch, stille Software zu nutzen: "Wir haben fast 50 Prozent im Einkauf gespart, und das bei hoher Qualität und Aktualität der Programme." Nützlich sei dabei die Erfahrung von Axel Susen gewesen, der sich mit den vertragsrechtlichen Fragen rund um stille Software auskennt.
Unternehmen stehen oft vor der Alternative, sämtliche Programme ihrer Mitarbeiter auf eine neuere Version der Software upzudaten oder einige dutzend oder hundert Lizenzen für neue Mitarbeiter hinzuzukaufen. Die Einsparmöglichkeit ist enorm, wenn man sich für die letztere Möglichkeit entscheidet, denn wiederverkaufte Lizenzen sind meist 30 bis 50 Prozent günstiger bei gleicher Qualität: "Software verschleißt nicht wie Autos oder Maschinen", erklärt Axel Susen. "Man erhält für wesentlich weniger Aufwand ein qualitativ gleiches Produkt wie bei einem Neukauf."
Und oft seien die etwas älteren Versionen ja gar nicht mehr neu zu kaufen: "Dann macht sich diese Alternative doppelt bezahlt", rechnet Susen vor. "Sie müssten sämtliche Lizenzen aller Mitarbeiter neu kaufen – oder Sie kaufen nur einige wenige der älteren Version dazu zu einem weit günstigeren Preis." Dies sei eine echte Alternative zum Upgrade-Druck der Hersteller.

Größte Anlage für Blaue LEDs in Asien in Produktion gegangen

Aachen, Die neue AIXTRON MOCVD-Anlage AIX 2800G4 ist bei einem langjährigen Kunden in Asien in Produktion gegangen. Mit einer Waferkonfiguration von 42x2 Zoll ist dieser Planetenreaktor der weltweit größte Reaktor für die Nitrid-Chipherstellung.
Die Anlage wurde innerhalb weniger Wochen nach Lieferung vom Kunden zur Produktion freigegeben, da er von der Leistungsfähigkeit der Anlage überzeugt ist. Diese übertrifft aufgrund des neuen AIXTRON Yield-Plus-Konzepts die der bestehenden Anlagen bei weitem.
Dr. Bernd Schulte, Vorstand der AIXTRON AG, berichtet: „Wir sind sehr erfreut, dass der für die Markteinführung der AIX 2800G4 Anlage gewählte Kunde diese so kurz nach der Lieferung bereits abgenommen hat. Das bestätigt, dass AIXTRONs Technologie die Leistungssteigerung bietet, die von den Herstellern ultraheller LEDs verlangt wird.“

Die neue AIX 2800G4 Anlage ist AIXTRONs jüngste Entwicklung. Dieser Planetary Reactor mit der größten kommerziell erhältlichen Kapazität (42x2 Zoll für die Nitrid-Chipherstellung) bietet mehr als das doppelte Volumen aller Mitbewerbermodelle. AIXTRON entwickelte diesen Reaktortyp, um dem Kundenwunsch nach noch größeren Prozess-Kapazitäten für die kostengünstige Produktion ultraheller LEDs nachzukommen. Das auf AIXTRONs ‘Integrated Concept’ (IC) basierende Design des Systems beinhaltet auch eine Überarbeitung der meisten Komponenten des Reaktorsystems sowie der Reaktorkammer. Zu den wesentlichen Merkmalen gehören eine kompakte Standfläche, vereinfachte Wartung, einfachere Handhabung, verbesserte Zuverlässigkeit und Reproduzierbarkeit im Vergleich zu den Vorgängern.

05.01.07

Regionales Branchenheft NEWS „Life Sciences Region Aachen“ erschienen

Aachen. In der Technologieregion Aachen sind rund 150 Unternehmen in den Bereichen Medizintechnik, Biotechnologie und Pharma tätig. Als idealer Standort für Forschung, Entwicklung und Ausbildung im Bereich Life Sciences hat die Region bereits seit einiger Zeit international auf sich aufmerksam gemacht. Denn diese Konzentration und die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften und Einrichtungen des Aachener Uniklinikums bieten Unternehmen einmalige Bedingungen, um von der ausgezeichneten Infrastruktur und einem optimalen Service zu profitieren. Hier sind nicht nur Traditionsfirmen ansässig, sondern es haben sich viele innovative Unternehmen gegründet, die das hervorragende Innovationsklima nutzen. Dabei wächst der Anteil der Spin-offs, der Gründungen aus den Hochschulen, überproportional.


An einer Vernetzung zwischen Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Kapitalgebern und der erfolgreichen Weiterentwicklung des Life Sciences Standortes Region Aachen arbeiten verschiedene Kompetenznetze und Life Sciences Initiativen. Die Akteure setzen sich besonders dafür ein, die Zusammenarbeit von Forschungseinrichtungen und Firmen nicht nur in der Region Aachen, sondern auch euregional mit niederländischen und belgischen Partnern voranzutreiben.

n dem aktuell erschienenen Branchenheft NEWS „Life Sciences Region Aachen“ beschreiben Autoren die herausragenden Kompetenzen des Standortes. Neben Beiträgen über aktuelle Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten an Hochschulen und Forschungseinrichtungen, werden die Vorteile der bestehenden Netzwerkaktivitäten erörtert. Ein Überblick über die regionale Wirtschaft mit interessanten Einblicken in regionale Unternehmen, Informationen über das Thema „Intelligente Textilien“ und ein Beitrag über die transnationale Zusammenarbeit im Dreieck Eindhoven, Leuven und Aachen runden die NEWS Life Sciences ab.

Das in Deutsch und Englisch erschienene Branchenheft kann ab sofort bei
der AGIT, Sandra Siekmeier, Tel. 0241/963-1031, s.siekmeier@agit,de
bestellt werden.

04.01.07

SOPTIM und Seven2one stellen ganzheitliche Lösung für das Regulierungsdatenmanagement vor

Aachen. Die Soptim AG, IT Lösungsanbieter aus Aachen, und der Karlsruher IT-Systemspezialist Seven2one vereinen ihr Know-how in der Steuerung von Geschäftsprozessen und im Datenmanagement zu einer Gesamtlösung für das Regulierungsdatenmanagement. In der gemeinsamen Lösung ist die Datenerfassung und -haltung in ein system- und bereichsübergreifendes Workflow-Managementsystem integriert.

Mit ihrem Lösungskonzept unterstützen Soptim und Seven2one Regulierungsmanager und Datenverantwortliche bei der Steuerung der Prozesse des Regulierungsmanagements, der Datenerfassung und dem Datenmanagement. SOPTIM bildet system- und bereichsübergreifend die Workflows im Regulierungsdatenmanagement ab. Dazu wird die egip ProcessEngine eingesetzt. Mit dem übergeordneten Prozessmanagement-Instrument überwachen und steuern die Regulierungsmanager und Datenverantwortlichen den Workflow - von der Dateneingabe bis zum Versand des fertigen Berichtes an die Regulierungsbehörde. Der Status der einzelnen Prozessschritte und Aufgaben wird grafisch und tabellarisch dargestellt.
Mit der Standardsoftware MESAP RDM von Seven2one werden die für das Regulierungsmanagement relevanten Daten in einem zentralen Datenpool erfasst, konsolidiert und gespeichert. Über Schnittstellen werden Kennzahlen wie beispielsweise Umsätze und Lastgänge automatisiert aus bestehenden IT Systemen zusammengetragen und revisionssicher gespeichert. Auch manuell über Client oder Intranet erfasste Kennzahlen fließen in den zentralen Datenpool ein. Zusätzlich werden Informationen wie beispielsweise Datenquelle und -historie zum Zweck der Dokumentation gespeichert.
Mit dem Regulierungsmanagement-System der SOPTIM und Seven2one erfüllen Regulierungsmanager und Datenverantwortliche die Berichtspflichten der Bundesnetzagentur vollständig, schnell und qualitätsgesichert.
Die Lösung ermöglicht kontinuierliche Verbesserungsprozesse: Die Verantwortlichen sind in der Lage, Aufwand und Durchlaufzeit zu minimieren und die Effizienz zu erhöhen. Der direkte Zugriff auf eine zentrale und geschlossene Datenbasis sowie nachvollziehbare Kennzahlen erhöhen die Qualität der Berichte.

03.01.07

STAWAG speist in Straelen Bio-Erdgas ein

Aachen. Die STAWAG speist in Straelen am Niederrhein seit dem 30. Dezember 2006 so genanntes Bio-Erdgas ins Netz der NGW, einer Tochtergesellschaft der GELSENWASSER AG. Dabei wird Bio-Erdgas bundesweit erstmalig als Austauschgas eingespeist. Durch dieses Verfahren wird ein effizienter Einsatz des aus nachwachsenden Rohstoffen erzeugten Biogases an nahezu jedem ans Erdgasnetz angeschlossenen Standort in Deutschland ermöglicht – ein entscheidender Schritt bei der Förderung regenerativer Energien.

„Der Ausbau dezentraler Energieerzeugung ist für die Zukunft der Versorgung in Deutschland entscheidend“, sagt Dr. Dieter Attig, Vorstandsvorsitzender der STAWAG, „wir freuen uns, dass wir mit dem Bio-Erdgas-Projekt in Straelen einen wichtigen Beitrag dazu leisten können.“ Mit der GELSENWASSER AG habe die STAWAG einen guten Partner zur Seite gehabt. „Gemeinsam haben wir die komplexen Fragen zur bislang beispiellosen Einspeisung von Bio-Erdgas ins Erdgasnetz lösen können“, so Attig.

„Wir helfen gern dabei, als Netzbetreiber das Gas nach Aachen zu bringen. Auch wir betreten mit dem Bio-Erdgas-Projekt in vielerlei Hinsicht Neuland“, bestätigt Dr. Bernhard Klocke, Geschäftsbereichsleiter Gas der GELSENWASSER AG. „Es ist ein erster Schritt auf diesem technisch gesehen anspruchsvollen Weg.“

Die STAWAG betreibt in Straelen eine Gasaufbereitungsanlage zur Veredelung von Rohbiogas, das sie von örtlichen Unternehmen bezieht. Per Druckwechseladsorptionsverfahren wird das Rohbiogas gereinigt und mit über 95 Prozent Methananteil auf Erdgasqualität gebracht. Um den speziellen Anforderungen des örtlichen Netzes an die Gasbeschaffenheit gerecht zu werden, wird vor der Einspeisung noch ein geringer Anteil Flüssiggas (LPG) beigemischt. Das so produzierte Austauschgas entspricht exakt der Qualität und dem Brennwert des im Netz vorhandenen Erdgases. Die eingespeiste Gasmenge kann dem Netz dann an anderer Stelle entnommen werden und in Blockheizkraftwerken per Kraft-Wärme-Kopplung besonders effizient genutzt werden. Bei einer Leistung von zwei Megawatt (elektrisch) kann mit der in der Straelener Bio-Erdgas-Anlage erzeugten Energie der Strom- und Wärmebedarf von rund 5200 Haushalten gedeckt werden.

Die STAWAG hat in den Bau der Straelener Anlage rund zwei Millionen Euro investiert. Insgesamt sind Investitionen von 50 Millionen Euro in das Bio-Erdgas-Projekt in den nächsten Jahren geplant, sagt Vorstandsvorsitzender Attig: „Dieses Projekt ist auch ein Teil unserer Strategie, durch mehr Eigenerzeugung von Strom und Wärme zunehmend unabhängig von großen Stromproduzenten und den Entwicklungen am Großhandelsmarkt zu werden.“

Erst vor wenigen Tagen ging im bayerischen Pliening die Biomethananlage eines Fonds der Aufwind Schmack in Betrieb. Dort wird Biogas als Zusatzgas ins öffentliche Netz eingespeist.

Wirtschaftsranking: Aachen im oberen Mittelfeld

Im Ranking der prosperierendsten Städte platziert sich Aachen im oberen Mittelfeld auf Platz 18. Aufgestellt hat die Rangliste der 60 Regionen das Wirtschaftsmagazin Capital gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen Feri.

Die Reihenfolge basiert auf dem Status und der Entwicklung der vier Faktoren Wirtschaftsleistung, Arbeitsplätze, Bevölkerung und Kaufkraft. Der Platz spiegelt wider, welche Region sich bis zum Jahr 2013 wahrscheinlich am besten entwickeln wird. Aachen erreicht insgesamt ein Rating von 53,7 Punkte (100 Punkte maximal).

Angeführt wird die Liste von den üblichen "Verdächtigen": München, Stuttgart, Düsseldorf Hamburg und Köln.

Das vollständige Ranking finden Sie hier:
Capital-Städteranking - Die Schwergewichte setzen sich durch