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28.02.07

LANCOM Systems stellt auf der CeBIT neue WLAN-Controller vor

Aachen, Die LANCOM Systems GmbH stellt ihre neuen WLAN-Controller WLC-4010 und WLC-4100 auf der CeBIT 2007 in der Netzwerk-Halle 13 vor. Die LANCOM WLAN-Controller bieten ein deutlich vereinfachtes WLAN-Management und ermöglichen so erhebliche Kosteneinsparungen im Betrieb. So können vorhandene WLAN-Netzwerke durch das "Dazustecken" eines neuen Access-Points einfach und sicher erweitert werden. Alle Konfigurations- und Überwachungsaufgaben übernimmt der Controller selbständig.

Darüber hinaus sorgen die WLAN-Controller automatisch dafür, dass alle im Netzwerk vorhandenen WLAN-Access-Points der firmenweiten Sicherheitsrichtlinie entsprechen. Eine permanente Überwachung - auch über Standortgrenzen hinweg - beseitigt vielfach vorhandene Sicherheitslücken.

Als "Smart Controller" der neuesten Generation können die neuen WLAN-Controller WLC-4010 und WLC-4100 die Daten flexibel und je nach Anwendung passend weiterleiten. So verhindern sie, dass aus dem Controller selbst - anders als bei vielen herkömmlichen Implementationen - ein zentraler Flaschenhals wird.

Alle aktuellen LANCOM Access-Points und WLAN-Router können mit einem kostenfreien Firmware Update durch die neuen WLAN-Controller verwaltet werden. Damit steht dem Anwender ein großes Portfolio aus Indoor, Outdoor- und Industrie Access Points zur Verfügung. LANCOM bietet so einen optimalen Migrationsweg für vorhandene WLAN Installationen und eröffnet LANCOM Kunden und Fachhändlern einen umfangreichen Investitionsschutz.


Der LANCOM WLC-4010 für das Management von bis zu 10 (optional bis 25) Access-Points wendet sich in erster Linie an kleine und mittlere Unternehmen. Er wird ab dem dritten Quartal 2007 verfügbar sein.

Der LANCOM WLC-4100 für 50, 100 oder 250 verwaltete Access-Points wendet sich in erster Linie an größere Unternehmen sowie Universitäten und Krankenhäuser. Seine Markteinführung für das vierte Quartal 2007 geplant.

Christian Schallenberg, Leiter Produktmarketing bei der LANCOM Systems GmbH: "Mit den neuen WLAN-Controllern eröffnet LANCOM ein einfaches wie sicheres WLAN-Management für Unternehmen und Institutionen, die bislang wegen Sicherheitsbedenken oder schlicht aus Aufwandsgründen auf WLAN verzichteten. Einmalig ist die Auswahl von über 10 verschiedenen Access Points, Clients und WLAN Router für Indoor, Outdoor und industrielle Umgebungen. Damit bieten wir allen unseren Kunden Kosteneinsparungen, verbesserte Sicherheit, Investitionsschutz und ermöglichen auf einfachste Art und Weise neue Anwendungen wie Voice-over-WLAN und sichere WLAN-Gastzugänge.“

LANCOM Systems auf der CeBIT 2007 (15.- 21.03.2007):
Halle 13, Stand C32

Infos während der Messe unter:
0172 / 936 01 27 (Eckhart Traber)
0170 / 33 44 0 85 (Detlev Henning)

Die IHK lädt ein zum Vortrag "FMEA als Werkzeug des Risikomanagements"

Kann man das Risiko, welches sich in einem Unternehmen akkumuliert, berechnen? Gibt es Checklisten und Leitfäden, um die Risiken, die für ein Unternehmen relevant sind, zu erfassen?

In der Industrie wird die FMEA (Failure Mode and Effects Analysis oder auch deutsch: Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse) vorwiegend dazu benutzt, um strukturiert technische Risiken zu erfassen und zu bewerten sowie Maßnahmen zur Risikominderung zu ergreifen. Die Technik der FMEA wird hier klassischerweise für die Bereiche Produktentwicklung (Konstruktions-FMEA) und Produktion (System-FMEA) eingesetzt. Jedoch kann man die FMEA auch auf die Gesamtheit der unternehmerischen Tätigkeit anwenden, quasi als Werkzeug des Risikomanagements. Hierbei führt das methodische Vorgehen zum Erkennen von Schwachstellen im Betrieb eines Unternehmens dazu, Organisationsfehler aufzudecken und dem Organisationsverschulden vorzubeugen.

Für die kommende Sitzung des DGQ-Regionalkreis können wir Ihnen die o.g. Thematik gleich von drei Referenten in kurzen, aufeinander abgestimmten Vorträgen vorstellen lassen.

Thema:
FMEA als Werkzeug des Risikomanagements
Referenten:
Ingenieur Büro Vistra, Karlsruhe
Termin:
Donnerstag, 15. März 2007, 17:00 – 19:00 Uhr
Ort:
Industrie- und Handelskammer Aachen
Theaterstr. 6 – 10, 52062 Aachen
(Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Einladung)

Bitte melden Sie sich für diese kostenlose Veranstaltung unter intus@aachen.ihk.de an. Die IHK Aachen freut uns auf Ihr Kommen

27.02.07

AGIT zieht Bilanz aus 2006

Aachen. Nach wie vor ist die Anzahl der technologieorientierten Gründungen in der Region Aachen überdurchschnittlich hoch. 2006 konnte die AGIT alleine 23 technologieorientierten Unternehmern in die Selbstständigkeit verhelfen, was einem Viertel der im vergangenen Jahr insgesamt beratenen Unternehmen entspricht. Diese Gründer wollen im ersten Jahr 49 Arbeitsplätze in der Region schaffen. Das Investitionsvolumen liegt bei über 1,5 Millionen Euro. Die wichtigsten Branchen sind Technologische Dienstleistungen/ innovatives Handwerk, Informations- und Kommunikationstechnologien und Produktionstechnik.
32 Firmen erhielten intensive Unterstützung bei der Finanzierungssuche. Seit Dezember 2006 ist die AGIT als Coach für den High-Tech-Gründerfonds akkreditiert. Dadurch steht Firmen ein weiterer Vermittlungsservice zur Verfügung, um ihre Finanzierungsoptionen zu verbessern.

Im vergangenen Jahr hat die AGIT knapp 60 Unternehmen zu Schutzrechten und Patenten beraten. Dies entspricht einer Steigerung zum Vorjahr um fast 70 Prozent. Die AGIT reagiert auf diese erhöhte Nachfrage, indem sie u.a. mehr Patentsprechtage veranstaltet, eine Patentverwertungsplattform im Internet online stellt und zusätzlich eine INSTI-Erfinderfachauskunft anbietet.

 Im Projekt Next AC, in dem potenzielle Existenzgründer aus dem Dienstleistungsbereich qualifiziert werden, sind bisher 43 Gründungen zu verzeichnen, was einer Gründungsquote von fast 50 Prozent entspricht. Erfreulicherweise stieg im Jahr 2006 die Anzahl der durch die AGIT betreuten Ansiedlungen an. Von knapp 40 Interessenten haben sich fünf Unternehmen für einen Standort in der Region entschieden. „In den ersten beiden Monaten dieses Jahres (2007) sind bei uns bereits elf Standortanfragen eingegangen – so viele wie noch nie in diesem Zeitraum“, sagte AGIT-Geschäftsführer Bernd  Thomas. „Auch das ist ein Anzeichen für die gute Konjunkturlage. Unternehmen suchen über ihre bisherige Bestandssicherung hinaus wieder Standorte für eine Verlagerung bzw. Erweiterung.“ Durch die Ansiedlungen im vergangenen Jahr werden circa 70 Arbeitsplätze entstehen.

2006 wurde damit begonnen, für die Region Aachen neben den bekannten Technologiefeldern (Automobil- und Schienentechnik, Life Sciences, Informations- und Kommunikationstechnologien, Moderne Werkstoffe, Innovative Produktionstechnik) bedeutsame neue Technologiefelder zu erschließen. Diese sind Regenerative Energien/Nachwachsende Rohstoffe und die Gesundheitswirtschaft.

Im Bereich Automobiltechnik konnten weitere Fortschritte erzielt werden. Das „automotive innovation center aachen (aic)“ akquirierte mehrere Industrie- Projekte und erhielt einen Förderzuschlag vom Internationalen Büro des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF zur Durchführung von Forschungsmaßnahmen.

Die durchschnittliche Auslastung der beiden Aachener Technologiezentren Technologiezentrum am Europaplatz Aachen (TZA) und Medizintechnisches Zentrum (MTZ) konnte wieder gesteigert werden. Für das TZA lag der Prozentsatz bei 96 (Vorjahr: 91 Prozent), für das MTZ bei 82 (Vorjahr 76 Prozent). Im Dezember waren im TZA 88 Unternehmen und im MTZ 23 Firmen ansässig.

Im Januar 2006 wurde ein neuer Arbeitsbereich „(Eu)regionale Standortbeobachtung und –entwicklung“ etabliert, der der regionalen Wirtschaftsförderung durch (inter)nationale bzw. (eu)regionale Struktur- und Innovationsbeobachtung Orientierungshilfen im europäischen Kontext geben, potenzielle Investoren mit aktuellen Struktur- und Marktdaten versorgen und regionale Entscheidungsträger frühzeitig auf strukturbedeutsame Entwicklungen und Trends aufmerksam machen soll.

Seit Januar 2007 ist die Regionalagentur Aachen der AGIT angegliedert. Ab April wird eine neue Abteilung der AGIT umfangreiche Projekte im Zusammenhang mit der neuen EU-Förderkulisse koordinieren, Förderanträge im Rahmen der NRW-EU Strukturfondsförderung 2007-2013 vorbereiten und entsprechende Anträge mit Partnern der Region entwickeln und in Richtung NRW-Ministerium auf den Weg bringt.

 Ein erfolgreicher Gründer stellt sich vor

Dr. Bernd Schönebeck, Hightech-Gründer und Geschäftsführer der Cognesys OHG mit Sitz im Carolus Magnus Centrum CMC, Übach-Palenberg, hat im vergangenen Jahr das operative Geschäft seines Unternehmens, welches sich mit der Entwicklung von Spracherkenner-Software beschäftigt, starten können. „Wir haben das Rund-um-Förderpaket der AGIT in Anspruch genommen und sind sehr zufrieden mit der ausführlichen sehr guten Unterstützung, insbesondere bei der Finanzierungssuche.“ 2002 wurde er erstmals von der AGIT beraten. Damals konnte er für die Patentierung seiner Erfindung eine Finanzierung über das Bundesprojekt INSTI erhalten. Zu dieser Zeit war es Gründern aus dem IT-Bereich jedoch so gut wie nicht möglich, eine Finanzierung zu bekommen. Heute hat er über das euregionale Projekt euBAn der AGIT einen Business Angel gefunden, der das benötigte Eigenkapital investieren möchte, damit der Gründer eine Finanzierung des Hightech-Gründerfonds erhalten kann. Auch vermittelt durch die AGIT. „Ich bin zuversichtlich, dass wir die bereits bestehenden Anfragen für unser Spracherkennungssystem bald bedienen können“, sagt Dr. Schönebeck. „Einen Großkunden haben wir auch schon in der Pipeline.“, so Schönebeck weiter. Im Gegensatz zu bisherigen Spracherkennungssystemen, welche gesprochene Worte bzw. Schriftzeichen nicht in ihrer Bedeutung erfassen, sondern nur nach Zeichenketten durchsuchen, ist seine Erfindung ein System, welches einen kompletten Satz, auch ohne Grammatik, wirklich verstehen kann. Das System arbeitet nämlich mit Begriffen, denen eine Bedeutung zugeordnet ist, und versteht so komplette Satzzusammenhänge. Bei den bisher bestehenden Spracherkennungssystemen ist eine konkrete maschinenorientierte Eingabe von Worten notwendig, während das neue System eine lockere Kommunikation wie von Mensch zu Mensch ermöglicht. Beispiel: Herr x möchte in seinem Auto-CD-Player ein bestimmtes Musikstück hören. Bisher muss er sagen „Bitte lege CD 1, Titel 5 auf“. Dem Versteher- System würde es reichen, wenn er sagt „Spiele „Die vier Jahreszeiten“ von Vivaldi“.

Kontakt:

AGIT mbH

Gaby Mahr-Urfels

Tel. +49 (0)241/963-1035

g.mahr-urfels@agit.de

Alle Information zum AGIT - Rückblick zum download (pdf-File 2 mb)

26.02.07

Neuer Service: Euregionaler Informations-Service EIS - Struktur- und

Maastricht/Aachen.. Anlässlich der heutigen Pressekonferenz bei der Provinz Limburg in Maastricht wurden zwei Statistische Jahrbücher - eines für die Euregio Maas-Rhein EMR, eines für die euregio rhein-maas-nord - vorgestellt, die ausführliche Informationen über Bevölkerung, Mobilität, Wirtschaft und Bildung bis hin zu Innovationen in den Euregios beinhalten.

Die Vielfalt der EMR ist zwar sprichwörtlich, deren Entfaltung lässt aber aufgrund der bestehenden Grenz- und Wissensbarrieren immer noch zu wünschen übrig. Der Euregionale Informations-Service (EIS) zielt genau auf die Beseitigung dieses Defizits ab. EIS liefert bedarfsgerechte, für die euregionale Entwicklung relevante Informationen: Vergleichbar, aktuell und in Zukunft auch online für jedermann abrufbar!

Dabei geht es jedoch um weit mehr als die Bereitstellung statistischer Daten: Durch EIS sollen neue euregionale Einsichten gewonnnen, Zukunftstrends frühzeitig erkannt, aber auch eine Vergleichsbasis zu anderen europäischen Regionen geschaffen werden. EIS will dazu beitragen, das grenzüberschreitende Bewusstsein in beiden Euregios weiter zu fördern und die internationalen Standortfaktoren im Rahmen des euregionalen Marketing besser zu vermitteln.

Die Initiatoren und Projektpartner sind neben der AGIT mbH die Provinz Limburg (Niederlande), Universität Lüttich, Entwicklungsgesellschaft für Belgisch-Limburg POM und das Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft (alle Belgien).

Die Jahrbücher können online u. a. auf den Seiten der AGIT unter www.agit.de
abgerufen werden. Weitere Informationen erhalten Sie
bei Ralf P. Meyer, 0241/ 963-1039, r.meyer@agit.de.

Redaktion EIS-Jahrbücher:

Winfried Kranz M.A.
AGIT mbH
Tel. 0241 963-1034
w.kranz@agit.de
http://www.technologieregion-aachen.de

GROHNO - Guss GmbH aus Herzogenrath erhält Finanzierung des High-Tech Gründerfonds

Der High-Tech Gründerfonds beteiligt sich an der GROHNO - Guss GmbH, Herzogenrath, einer Feingießerei für moderne Gussprodukte. Sie ist als einzige Gießerei in der Lage, Metallgussteile mit funktionaler Gussoberfläche herzustellen.
Das Startkapital zur Gründung der GROHNO - GUSS GmbH erhielt Dr. Manfred Grohn im Juni 2006 von der GründerStart GmbH, die gemeinsam von Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) und der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) getragen wird. "Diese Beteiligung ist der Beweis, dass unser Konzept der frühzeitigen finanziellen und konzeptionellen Unterstützung von herausragenden Gründern aufgeht", kommentiert IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Drewes die Zusage des High-Tech Gründerfonds.

"Die unbürokratische Einstiegsfinanzierung durch die GründerStart GmbH ermöglichte mir, meine Geschäftsidee zu verwirklichen. Durch das gut funktionierende Netzwerk von RWTH und IHK Aachen konnte ich für meine Gründung wertvolle Kontakte knüpfen. Durch die Mittel des High-Tech Gründerfonds bestehen nunmehr die finanziellen Möglichkeiten, mein Unternehmen weiter aufzubauen", so Dr. Manfred Grohn.

"Die GROHNO - Guss GmbH ist für uns ein sehr aussichtsreiches Unternehmen aus einer Branche, deren Innovationskraft im Beteiligungsgeschäft nicht immer wahrgenommen wird", fügt Esko Stahl, Senior-Investmentmanager beim High-Tech Gründerfonds, hinzu.

Zusätzliche Unterstützung erfährt das Unternehmen durch den beim High-Tech Gründerfonds akkreditierten Coach Ernst G. Mayer, der sein Engagement noch durch eine finanzielle Beteiligung am Eigenkapital untermauert.

Mit dem "StruktoGuss-Verfahren" erhalten beispielsweise Bauteile von Turbinen oder Pumpen eine Oberfläche mit der Struktur einer Haifischhaut oder Schmiertaschen, wodurch Reibungsverluste vermieden werden. Der Metallguss ermöglicht die Herstellung von winzigen Oberflächenstrukturen in einem einzigen Herstellungsschritt und erspart die zeit- und kostenintensive Nachbearbeitung.

Das Angebot der GROHNO - Guss GmbH wird durch Feingussbauteile aus Sonderwerkstoffen in einzigartiger Qualität komplettiert. Das Spektrum reicht vom Prototypen bis zu Kleinserien Bauteilen aus Aluminium, Magnesium, Kupfer, Kobalt-Chrom oder Nickel-Legierungen. Bauteile aus unterschiedlichen Kunststoffen runden die Angebotspalette ab.

Grohns Geschäftsidee wurde mehrfach mit verschiedenen Gründerpreisen ausgezeichnet. Zuletzt als Regionalsieger in einem Wettbewerb des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).

Kontakt:
GROHNO - Guss GmbH
Feinguss & Präzisionsguss
Kaiserstraße 100, 52134 Herzogenrath / Aachen
Telefon: +49 2407 5684-49
E-Mail: m.grohn@grohn.info

23.02.07

AIXTRON erfolgreich in China

Aachen, Im ersten Quartal 2007 erhielt AIXTRON aus China mehrere Aufträge im Gesamtwert von über € 7,5 Mio. für MOCVD*-Depositionsanlagen. Alle Anlagen werden in der zweiten Jahreshälfte installiert und verbucht. Diese Aufträge zeigen, dass sich in China die High-Tech-Industrie langfristig entwickelt und sie eines Tages eine größere Rolle bei der Herstellung von Verbindungshalbleiter-Bauteilen spielen wird.

Alle in Auftrag gegebenen Anlagen sind Nachbestellungen bestehender AIXTRON-Kunden: eine Bestätigung der langfristigen Geschäftsbeziehung und der Zufriedenheit mit den beiden Beschichtungstechniken Planetary Reactor und Close Coupled Showerhead. Es wurde ein Portfolio an unterschiedlichen Produktionsanlagen bestellt, die für die Herstellung blauer und grüner LEDs, aber auch neuartiger, innovativer LEDs auf Galliumnitridbasis eingesetzt werden. Darin enthalten sind auch die beiden in der Produktion bewährten Anlagen CRIUS und AIX 2800G4 HT, die jeweils eine große Kapazität für die Galliumnitridherstellung bieten.

Die CRIUS CCS und die AIX 2800G4 HT Planetary Reactor Anlagen sind AIXTRONs neueste Entwicklungen in der MOCVD-Technik mit einer derzeit im Markt qualifizierten Kapazität von 30x2 und 42x2 Zoll für die Massenproduktion von Galliumnitrid-LEDs.

Dr. Bernd Schulte, Vorstand von AIXTRON, berichtet: „Nachdem unsere beiden großen Anlagen bei verschiedenen Kunden in kurzer Zeit qualifiziert wurden, bestätigen die wiederholt platzierten Aufträge die neueste Technik. Wir freuen uns, dass uns Kunden die verbesserten Eigenschaften der Anlagen wie erhöhter Durchsatz, kompaktere Standfläche, vereinfachte Wartung, einfachere Handhabung und verbesserte Zuverlässigkeit sowie Reproduzierbarkeit bestätigen. Wir bemerken, dass Kunden rasch begeistert sind und die bereits in der Produktion bewährten AIXTRON CRIUS und G4-Anlagen für die Expansion ihrer LED-Kapazitäten wählen.“

21.02.07

Geballte Präsenz aus Aachen auf der CeBIT

Aachen. Ingesamt dreizehn Mitglieder des Regionalen Industrie-Clubs Informatik Aachen («Regina») werden in diesem Jahr an der CeBIT vom 15. bis 21. März teilnehmen. Dabei sind unter anderem renommierte regionale Unternehmen wie die Datus AG, die devolo AG und die CSB-System AG.

Zum vollständigen Artikel in der AZ-Web.de

LANCOM bereit für Windows Vista

Aachen, Mit der Version 2.0 des LANCOM Advanced VPN Client stellt LANCOM erstmalig einen VPN-Software-Client für Microsoft Windows Vista? zur Verfügung. Der Vista-Client integriert in gewohnter Weise alle Sicherheits- und Kommunikations-Funktionalitäten unter einer Oberfläche. Dazu gehören die Personal Firewall, IPSec-VPN, Unterstützung von UMTS- und HSDPA-Karten, sowie die Wireless LAN-Unterstützung.
Dank seiner vielfältigen Internet-Zugangsmöglichkeiten bietet der LANCOM Advanced VPN Client überall und jederzeit die Möglichkeit sicher auf Firmendaten zugreifen zu können. Zusatzfunktionen wie der 0900er-Dialer-Schutz,oder verschiedene Start- und Konfigurations-Optionen, die den Client auch direkt beim Betriebssystem-Start in das Windows-Login integrieren können, machen den LANCOM Advanced VPN Client zum idealen Begleiter für Geschäftsreisende und Heimarbeiter.

Natürlich unterstützt der LANCOM Advanced VPN Client neben Vista auch weiterhin die Betriebssysteme Windows 2000 und Windows XP. Somit können an Endgeräten mit unterschiedlichen Windows-Betriebssystemen übergreifend einheitliche Konfigurationen eingerichtet werden.
Beim Umstieg auf die neue Microsoft Windows Vista? Betriebssystemgeneration sind überwiegend Treiber- oder Softwareaktualisierungen notwendig. Deshalb stellt LANCOM auch ab sofort die neue Version 6.30 der LANCOM Management Software LANconfig, LANmonitor und WLANmonitor zur Download bereit. Die Programme sind uneingeschränkt mit allen Windows Vista? Versionen einsetzbar.
Detaillierte Informationen zu LANCOM Produkten und Windows Vista? stehen im Internet zur Verfügung:
http://www.lancom-systems.de/LANCOM-Produkte-Windows-Vista.619.0.html

16.02.07

devolo bietet neue dLAN-Firmware: Optimierte Geschwindigkeit für dLAN 200 AV-Produkte

Aachen. Kunden der devolo AG können auch nach dem Kauf mit Service-Dienstleistungen des Herstellers rechnen. So bietet der Aachener Netzwerk-Spezialist, Pionier der HomePlug-Technologie und Marktführer in Europa, jetzt ein Firmware-Update für folgende Produkte an: dLAN 200 AV, dLAN 200 AVpro, dLAN 200 AVdesk und dLAN 200 AVpro i. Mit diesen Highspeed-Lösungen sind Datenübertragungsraten von bis zu 200 Mbit/s über das hauseigene Stromnetz möglich.

Die neue Firmware-Version 1.4.5 optimiert die Verbindung zwischen den installierten Adaptern und den angeschlossenen Desktop-Geräten. Für alle gängigen Windows-Betriebssysteme erhöht sich somit der SMB- und TCP-Durchsatz und damit die Geschwindigkeit von Windows Filesharing, Downloads und Internet-Zugang. Außerdem sorgt die neue Firmware-Version für eine höhere Reichweite und einen schnelleren Verbindungsaufbau zwischen den Adaptern.

Darüber hinaus beinhaltet die neue Firmware "Type of Service" (ToS), einen neuen Quality of Service-Mechanismus. Dies erhöht vor allem die Verbindungsqualität bei VoIP-Anwendungen. Kunden von T-Home, Alice (Hansenet) und Maxdome werden darüber hinaus zu schätzen wissen, daß die Firmware speziell für diese IP-TV-Anwendungen optimiert wurde.

15.02.07

RWTH-Forschungscluster "Ultra High-Speed Mobile Information and Communication" wird gefördert

Aachen (ots) - In der ersten Runde der Exzellenzinitiative des
Bundes und der Länder wurden nach Begutachtung von rund 160 Anträgen
durch namhafte internationale Wissenschaftler 17 Forschungscluster
("Cluster of Excellence") zur Förderung ausgewählt. "Ultra High-Speed
Mobile Information and Communication" der RWTH Aachen ist dabei das
einzige Forschungscluster im Bereich der Informations- und
Kommunikationstechnik, das bewilligt wurde. An der Erstellung des
erfolgreichen Antrags waren 12 Lehrstühle der Informatik und der
Elektrotechnik und Informationstechnik der RWTH Aachen maßgeblich
beteiligt.

Schwerpunkt der "UMIC" Forschung sind mobile Informations- und
Kommunikationssysteme der Zukunft. Die vom Benutzer wahrgenommene
Servicequalität dieser Systeme muss bei niedrigeren Kosten um
mindestens eine Größenordnung über dem heutigen Stand liegen. Dies
kann nur durch eine gemeinsame Forschung erreicht werden, die alle
Aspekte von der Anwendung bis zur höchst integrierten Implementierung
einbezieht. Hauptsäulen der Clusterforschung sind zukünftige mobile
Anwendungen und Dienste, Mobilfunk-Plattformen (Wireless Transport
Platforms) sowie Hochfrequenzbaugruppen und höchstintegrierte
Systeme. Ganz wesentlich für den Erfolg des Clusters ist die enge
interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Arbeitsgruppen, entsprechend
sind transdisziplinäre Methoden und Werkzeuge ein weiterer wichtiger
Forschungsschwerpunkt. Für die Entwicklung besonderer, neuartiger
Komponenten sowie für den Aufbau von komplexen Testumgebungen und von
Demonstratoren wird ein zentrales Labor (das "UMIC-Center")
eingerichtet werden, das auch den interdisziplinären Arbeitsgruppen
zur Verfügung steht.

Namhafte Unternehmen aus dem Mobilfunkbereich haben bereits ihre
Absicht erklärt, eng mit den UMIC-Forschungsgruppen
zusammenzuarbeiten. Das Cluster ist offen für weitere interessierte
Unternehmen, die am Partnerprogramm und bei Forschungsprojekten
teilnehmen möchten.

Pressekontakt:

RWTH Aachen
Exzellenzcluster UMIC
ISS - 611810 -
Templergraben 55
D-52056 Aachen
Tel.: +49-241/80-27882
sekretariat@iss.rwth-aachen.de
www.umic.rwth-aachen.de

Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Gerd Ascheid


14.02.07

Biomedica 2007

Aachen. Am 21. und 22. März 2007 findet im Eurogress in Aachen die Biomedica statt, eine euregionale Veranstaltung im Dreiländeck Deutschland - Niederlande - Belgien.
Die Themenbereiche Medizintechnik und Biotechnologie werden in einer Reihe von Sessions und Diskussionsrunden intensiv behandelt.
Dabei berichten hochkarätige Wissenschaftler aus Forschung und Industrie aus ihren speziellen Fachgebieten.

Das Biomedica 2007 Programm zum herunterladen

VDE/DGBMT organisiert in Aachen eine interdisziplinäre Expertentagung für Ärzte, Ingenieure und Naturwissenschaftler

Um die wichtigsten Trends und Innovationen in den Bereichen Biomedizinische Technik, Bioengineering, Klinische Medizintechnik und Medizinische Informations- und Kommunikationstechnik geht es bei der 41. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE (http://www.vde.com/VDE/Fachgesellschaften/DGBMT). Die Spannbreite reicht von bildgebenden Verfahren über "Medizintechnik meets Pharma" bis zu aktuellen Fragen aus dem Bioengineering. Die BMT 2007 findet vom 26. bis 29. September an der RWTH Aachen statt. Mitorganisator ist das Helmholtz-Institut der RWTH Aachen. Mit über 500 Beiträgen, Workshops, Symposien sowie einer Ausstellung gilt die BMT-Tagung als größte Veranstaltung ihrer Art. Ärzte, Ingenieure und Naturwissenschaftler aus Forschungsinstituten, Industrie und Kliniken kommen an drei Tagen zu einem intensiven Gedankenaustausch zusammen.

Durch das interdisziplinäre Zusammenwirken sind Fortschritte in der Medizin und dem Gesundheitswesen möglich. Nur so lässt sich die starke Stellung Deutschlands im internationalen Vergleich halten. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und andere nationale und internationale Organisationen informieren im Rahmen der Tagung über neue Schlüsselbereiche der Forschung und Förderprojekte. Die BMT 2007 bietet ihren Teilnehmern ein einzigartiges Forum für Kontakte zu ärztlichen Anwendern, technischem Krankenhausmanagement ebenso wie zu Entscheidern aus den FuE-Abteilungen von Medizintechnikunternehmen.

- für Institute
Institute präsentieren ihre Forschungs- und Entwicklungspotenzial einem breiten Kreis von Teilnehmern aus der Industrie, die auf der Suche nach neuen Projektpartnern sind. Sie kommen ins Gespräch mit Fördergebern aus Ministerien und Projektträgern und ärztlichen Anwendern als ihren möglichen Forschungspartnern.

- für Dienstleister und Zulieferer
Dienstleister und Zulieferer stellen hier ihre Ideen und Entwicklungen vor, um zusammen mit Medizintechnik-Unternehmen und ärztlichen Anwendern aus allen Fachbereichen der Medizin erfolgversprechende Anwendungsfelder zu identifizieren und Partner zu finden.

- für Medizintechnik-Unternehmen
Medizintechnik-Unternehmen sichern ihre Innovationstätigkeit ab, in dem sie künftige Produkte und Verfahren innovativen Ärzten und Forschern präsentieren. Sie lernen hier neue Partner für ihre FuE und ihre klinischen Tests kennen. Recruitement par excellence: Mehr als 200 Studierende, Berufseinsteiger und Doktoranden wollen mit der Industrie ins Gespräch kommen.

Call for Papers
Die DGBMT lädt dazu ein, Beiträge und Poster aus allen Arbeitsgebieten der Biomedizinischen Technik, Bioengineering, Klinische Medizintechnik und Medizinische Informations- und Kommunikationstechnik insbesondere der

o Bildgebung und Bildverarbeitung
o Bildgeführte Eingriffe
o Biomaterialien und Biokompatibilität
o Biomechanik
o Biosensorik und Bioanalytik
o Biosignalverarbeitung
o Cellular & Tissue Engineering
o Chirurgietechnik
o Ergonomie
o Funktionelle Elektrostimulation
o Gesundheitsinformationssysteme
o Implantate
o Integrierte OP-Systeme
o Mikro- und Nanosysteme
o Modellbildung und Simulation
o Neuroprothetik
o Organunterstützungs- und Hybridsysteme
o Personal Healthcare
o Rehabilitationstechnik
o Risikomanagement
o Telemedizin
o Wissensbasierte Systeme

einzureichen. Einsendeschluss ist der 01. Mai 2007.

Studentenwettbewerb
Die DGBMT ruft Studierende zur Präsentation ihrer Ergebnisse aus Projekt-/Diplomarbeiten auf. Die besten Beiträge (Poster und Vorträge werden gesondert gewertet) erhalten Urkunden und Preise im Wert von 2.000 Euro. Wertungskriterien sind Qualität, Innovationsgrad und Präsentation der wissenschaftlich-technischen Arbeit.

BMT 2007: 26. bis 29. September 2007
Veranstaltungsort:
Kármán-Auditorium, RWTH Aachen
Eilfschornsteinstraße 15
52062 Aachen
Weitere Informationen:
http://www.bmt2007.de - nähere Infos zur BMT 2007

13.02.07

STEAG ETA-Optik GmbH har einen neuen Besitzer.

Aachen. Die STEAG ETA-Optik GmbH aus Heinsberg ist von der HamaTech AG an das schwedische Unternehmen AudioDev AB verkauft wurden. Der Verkaufspreis beläuft sich auf 3,25 Mio. €.

12.02.07

PNY Technologies bringt neue Speichermodulen für PC und Laptop auf den Markt

Würselen. PNY Technologies Europe kündigt neuen Zuwachs in der unbuffered DDR2 Desktop und Laptop Speichermodul-Familie an. Erhältlich sind die Kits in den Größen 1 GB und 2 GB und unterstützen die jüngste Generation von PC 6400 Computersystemen. Die neuen Dimm DDR2 800 MHz Speichermodule verdoppeln die Systembandbreite wenn die beiden aufeinander abgestimmten Arbeitsspeicherbausteine installiert werden.

Mit einer Geschwindigkeit von 800 MHz können PC-Liebhaber und Spielefans die Leistungen der laufenden Computeranwendungen deutlich steigern“ berichtet Laure Lapégue, Category Manager für Speichermodule, PNY Technologies Europe. „Auch wenn nur das System aufgerüstet, die neuesten Onlinegames gespielt, eine hohe Anzahl von Computer-Anwendungen durchgeführt oder mit dem Microsoft VISTATM Betriebssystem gearbeitet werden soll, liefern PNY DDR 800 MHz Speichermodule eine unschlagbare Performance.“

Die DDR2 800 MHz Speichermodule von PNY unterstützen das Dual Channel System. Dies bedeutet, dass der Computer gleichzeitig zwei Datenflüsse verarbeitet. Die Speichermodule müssen jedoch in entsprechenden Paaren eingesteckt werden.

Die Erweiterung des Systems mit einem „2 Modul Kit Dimm DDR2 800 MHz“, ermöglicht eine Steigerung der Datentransferrate um bis zu 30%. Die PNY Dimm DDR2 800 MHz Module kommen in einer handlichen Blister-Verpackung in den Handel.

Wichtige Eigenschaften der PNY Technologies DDR2 Speichermodule:


 

Kit Dimm DDR2 PC 5300

Kit Dimm DDR2 PC 4300

 - A 1.8V Powersupply

 - A 1.8V Powersupply

 - Geschwindigkeit von 800 MHz abwärtskompatibel

 - Geschwindigkeit von 800 MHz abwärtskompatibel

 - Erhältliche Größen: Kit 1 GB (2 x 512 MB) und Kit 2 GB (2 x 1 GB)

 - Erhältliche Größen: Kit 1 GB (2 x 512 MB) und Kit 2 GB (2 x 1 GB)

 - 6.4 GB/sek Speicherbandbreite 12.8  GB/sek Dual Channel System Bandbreite

 - 6.4 GB/sek Speicherbandbreite 12.8  GB/sek Dual Channel System Bandbreite

 - CAS Latency: 5 

 - CAS Latency: 5 

 

Als einer der führenden Anbieter von Arbeitsspeichermodulen, bietet PNY eine ganze Palette von Notebook- und Desktop-Speichermodulen an, darunter SDRAM, DDR und DDR2 High Performance Speicher. Auf alle PNY Speichermodule gibt es 10 Jahre Garantie.

Kit 1 GB DIMM DDR2 800 MHz 139,90 €

Kit 2 GB DIMM DDR2 800 MHz 269,90 €

Für zusätzliche Informationen, Technischen Support und FAQs, besuchen Sie bitte PNY’s Website unter http://www.pny.eu.

RWTH Aachen: Grundstein für Kármánateliers

Aachen. Am 14. Februar wird der Grundstein für den Bau der
Kármánateliers im MOGAM-Gebäude der RWTH Aachen gelegt.

Rund 1,7 Millionen Euro wird das Gebäude kosten und in neun Monaten Bauzeit fertig gestellt. Die Projektleitung für den auf einer Grundfläche von 7 mal 37 Meter errichteten Neubau liegt bei der Aachener Niederlassung des BLB NRW. Über vier Geschosse und eine Empore verteilt entstehen knapp 600 m² Nutzfläche. Jedes Geschoss wird als zusammenhängendes Atelier für Studierende ausgebaut. Zwischen den Lehrveranstaltungen der benachbarten Institute und des Kármán-Forums können Studierende im MOGAM lesen, lernen, an Laptops arbeiten oder sich austauschen. Die Ateliers und die als Himmelsleiter ausgebildete Haupttreppe liegen hinter einer Fassade aus Kunststoffhaut und raumhohen Glasflächen.

Das MOGAM-Gebäude kann aufgrund der großzügigen Spende des koreanischen RWTH-Absolventen Dipl.-Ing. Dr.-Ing. h.c. Young-sup Huh verwirklicht werden. Dr. Huh ist Chairman des Pharmaunternehmens Green Cross Corp., Präsident der deutsch-koreanischen Gesellschaft und Ehrensenator der RWTH Aachen.

09.02.07

MCA auf der CeBIT: kommunikative Business-Lösungen - Telefonierende ERP-Systeme, SMS-sendende CRM-Lösungen

Stolberg, Die MCA GmbH, Spezialist für die Optimierung und Straffung von elektronischen Kommunikations- und Geschäftsprozessen, zeigt auf der CeBIT in diesem Jahr neue Lösungen für Real ICT und konvergente Geschäftsprozesslösungen (ICT = Information and Communication Technology). Im ERP-Park, Halle 5, Stand 26/1 präsentiert das Stolberger Unternehmen Software-Komponenten, die Business-Lösungen wie ERP- oder CRM-Systeme mit Kommunikationsfunktionen ausstattet, etwa VoIP, Computer Telephony, Unified Messaging oder Fax.

Kommunikation spielt in immer mehr Geschäftsprozessen eine entscheidende Rolle, was ihr grundsätzliches Funktionieren und ihre Produktivität angeht. Deshalb gehört die tiefe Integration von Kommunikationsfunktionen in Business-Lösungen zu den aktuellen Herausforderungen der IT-Abteilungen und Software-Anbieter. Typische Anwendungsszenarien solcher Konvergenzapplikationen sind CRM-Systeme, aus denen heraus telefoniert werden kann, oder ERP-Systeme, die automatisch Auftragsbestätigungen oder Bestellungen per Fax, SMS oder E-Mail versenden. Konsequenterweise stellt MCA seine Software für VoIP, CTI, Unified Messaging und Fax in diesem Jahr im ERP-Park gemeinsam mit dem ERP-Anbieter AS/point GmbH vor. Ebenfalls am Stand ist das Joint-Venture EBO GmbH, das die beiden Unternehmen gemeinsam mit dem System-i-Software-Haus VEDA GmbH betreiben.

Die steigende Bedeutung von Real-ICT- oder Konvergenzlösungen erkennen inzwischen auch die großen IT- und Telekommunikationsanbieter. Deshalb arbeitet MCA sowohl mit IBM als auch mit T-Systems jeweils als Business-Partner eng zusammen. Da es nur wenige Unternehmen gibt, die schon seit Jahren erfolgreich an der Schnittstelle zwischen Kommunikations- und Informationstechnologie agieren, laden beide Konzerne MCA regelmäßig zu ihren Präsentations- und Vertriebsveranstaltungen ein.
Anfang 2007 war MCA bereits zur internen Kickoff-Roadshow für den T-Systems-Vertrieb in sechs Städten eingeladen, um dort die Möglichkeiten durchgängiger Integrationen von der TK-Anlage bis zur Business-Lösung aufzuzeigen.

Auch auf der T-Systems-Roadshow reisten bereits die Partner AS/point und EBO mit. AS/point ist mit seinem ERP-System PIO vor allem in den Branchen Nahrungsmittel und Textil erfolgreich, das Joint-Venture EBO bündelt die Kompetenzen von AS/point, MCA und des dritten Partners VEDA, um ganzheitliche Real-ICT-Applikationen aus einer Hand zu bieten. Zum Produktportfolio gehören Kommunikationslösungen für VoIP, CTI, Unified Messaging und Fax, CRM- und Organisationslösungen für IBM System i und Windows sowie ergänzende Portal-, Archiv- und Dokumentenmanagementsysteme als Informationsbasis.

Das MCA-CeBIT-Programm


  • CTI, Unified Messaging und Fax für Lotus Notes, MS Exchange und Novell Groupwise

  • Universelle MCA CTI-Lösungen zur Realisierung von Konvergenzlösungen durch die Kopplung von Business-Lösungen mit beliebigen Telefonanlagen.

  • iPhone, die CTI-Lösung für IBM System i, die Kommunikationsfunktionen in Ihre Business-Lösungen integriert.

  • kCRM – kommunikatives CRM mit ION für Windows, ION/5 für IBM System i und evo-one für Lotus Notes

  • e-Phone und is-Phone, die VoIP-Lösungen von Iscoord für Lotus Notes und Lotus Sametime

  • TeamCall Audio Conferencing für IBM Lotus Sametime 7.5 von ilLink. Telefonkonferenzfunktionen für Lotus Sametim

08.02.07

Neue Flexodruckmaschine bei SCHOELLER-ALDO

LANGERWEHE.. Schneller und flexibler – die zweite Acht-Farben-Druckmaschine wurde jetzt bei SCHOELLER-ALDO erfolgreich in Betrieb genommen. Damit kann der Kunststoffverarbeiter ab sofort Folien mit einer Breite von bis zu 1450 mm bedrucken. Ein hochmodernes Qualitäts-Kontroll-System und feinere Raster runden die Leistungsmerkmale der Maschine für ein optimales Druckbild ab.

Ab sofort druckt SCHOELLER-ALDO gleich doppelt achtfach gut: Die zweite Acht-Farben-Druckmaschine hat ihren Betrieb erfolgreich aufgenommen. Der Folienhersteller erweitert dadurch seine Kapazität im Foliendruck um 20 Prozent. Damit kann SCHOELLER-ALDO noch flexibler auf große Aufträge reagieren und seinen Kunden jedoch auch bei kleinen Produktionsmengen die Möglichkeit bieten, ihre Produkte in der gewohnten Qualität schnell und kosteneffizient mit bis zu acht Farben bedrucken zu lassen – und das in größeren Breiten. Folien bis zu einer Arbeitsbreite von 1450 mm können mit der neuen Maschine jetzt bedruckt werden.

„Die neue Maschine kommt bei unseren Kunden sehr gut an. Rund 84 Prozent der Aufträge werden bereits in sechs, sieben oder acht Farben gedruckt. Das und die zurzeit sehr gute Auslastung spricht für unsere neue Maschine,“ erklärt Geschäftsführer Philipp Depiereux.

Messtechnik, die Druckaussetzer automatisch erkennt und eine vollautomatische Wascheinrichtung ermöglichen bei der neuen Flexodruckmaschine brillante Druckbilder vom ersten bis zum letzten Meter Folie. Der Direktantrieb an den acht Flexodruckwerken, ein modernes Sleevewechselsystem und die vollautomatische Bahnbeobachtungs- und Kontrolleinrichtung garantieren die Qualität des Druckbildes und machen kleinere Aufträge jetzt auch in brillanter Qualität kalkulierbar.

Daneben steht der Umweltschutz im Mittelpunkt der neuen Acht-Farben-Druckmaschine: Die große Flexibilität ermöglicht kürzere Andruckzeiten und somit weniger Ausschuss, der recycelt werden muss.

07.02.07

AC2 kürt erfolgversprechendste Gründungsideen der ersten Phase

Aachen Gestern wurden im Medienraum des Kreishauses Aachen die zehn erfolgversprechendsten Ideen der ersten Phase von AC² - der gründungswettbewerb mit einem Preisgeld von je 1.000 Euro ausgezeichnet.

Das Spektrum der ausgezeichneten Geschäftsplankonzepte ist auch in der vierten Auflage des Wettbewerbs wieder breit gefächert: Mit der "Chatterbox" möchten Olga Blank und Brenda Thatcher, Geilenkirchen, Kindern dabei helfen, mit spielerischen Elementen Englisch zu lernen. "sepO" von Jan Busch, Aachen, hilft Unternehmen verschiedener Branchen bei der Betriebskostenoptimierung durch Regelung von Filtrationsprozessen. Ebenfalls im Bereich Abwasseraufbereitung möchte Ralf Düster, Zülpich, mit dem "DP-DüPlan Ingenieurbüro" Unternehmen beratend zur Seite stehen. Mit seinem Unternehmen "explore DICOM" möchte Felix Fischer, Linnich, mittels einer von ihm entwickelten universellen Software zur Betrachtung radiologischer Bilddaten die Arbeitsabläufe in Arztpraxen erleichtern, während Dr. Christa Gehlen, Roetgen, mit der "ACT Aachener Center for Technology" ein mobiles Sondensystem zur Qualitätskontrolle und Untersuchung von Flüssiggehalten in porösen Medien vermarkten möchte. Der Tischler Thomas Jumpertz, Jülich, fertigt exquisite Möbelprodukte für den Premiumbereich. Mit "EcoDust" bieten die Aachener Oliver Pikhard und Dirk Killmann Recyclingdienstleistungen im Bereich der Aufbereitung von Stäuben an. Andreas Roye und Marijan Barle aus Würselen möchten mit "ROBATEX" ihren lichtleitenden Beton vermarkten, während Ingo Schulz, Aachen, mit seiner Gründung "cassalla" Ingenieurdienstleistungen für die Maschinenbaubranche anbietet und Michael Winkel, Aachen, mit seiner Firma "indurad" ein neuartiges Produkt im Bereich Sensortechnik entwickelt hat.

Bei der Ermittlung der Gewinner stellte die hochkarätig besetzte Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik die nominierten Gründungsideen auf den Prüfstand. Zur Jury gehören Monika Frings (FRITAX GmbH Steuerberatungsgesellschaft), Andera Gadeib (Dialego AG), Prof. Dr. Johannes Gartzen (FH Aachen), Dr. Helmut Greif (Heinz-Piest-Institut für Handwerkstechnik an der Uni Hannover), Fritz Jansen (ehemaliger Leiter Investitionsförderung der Sparkasse Aachen), Dr. Holger Jürgensen (AIXTRON AG), Helmut Krings (Krings & Sieger GmbH & Co. Anlagenbau, Stahlbau, Behälterbau KG), Karl Schultheis (Mitglied des Landtages NRW), Wolf-Joachim Werth (Wolf-Joachim Werth Steuerberatungsgesellschaft mbH). Mit viel Engagement und großem Sachverstand wurde in der Jurysitzung jeder nominierte Geschäftsplan hinsichtlich der maßgeblichen Bewertungskriterien Kreativität, Innovation und Beschäftigungspotenzial diskutiert.

Für die insgesamt 154 Teilnehmer von AC² - der gründungswettbewerb geht es jetzt mit Volldampf weiter in die zweite Wettbewerbsphase, an deren Ende jeder Gründer einen fertigen Detail-Geschäftsplan in Händen halten wird. Ein Einstieg in den laufenden Wettbewerb ist auch jetzt noch möglich und erwünscht. Alle Teilnehmer haben weiterhin die Chance, die Siegerprämie von 10.000 Euro einzustreichen. Daneben wird in diesem Jahr erstmals das erfolgreichste Konzept einer Unternehmensnachfolge mit einem Sonderpreis in Höhe von 3.000 Euro prämiert. Ausführliche Informationen zu den Anmeldeformalitäten und den Veranstaltungen finden sie unter www.ac-quadrat.de

06.02.07

Institut für Integrierte Systeme der Signalverarbeitung besteht seit 30 Jahren - Festkolloquium am 9. Februar 2007

Das Institut für Integrierte Systeme der Signalverarbeitung veranstaltet am Freitag, 9. Februar 2007, anlässlich seines 30-jährigen Bestehens und der Emeritierung des Institutsgründers Professor Dr.sc.techn. Heinrich Meyr ein Festkolloquium. Prof. Meyr prägte die Geschichte des Instituts und leitete dieses seit 2003 gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. Gerd Ascheid.

05.02.07

Grünenthal baut neue Firmenzentrale in Aachen

Aachen. Grünenthal baut den deutschen Standort aus. Die aus Aachen stammende Architektin Eva-Maria Pape gewann den Architektenwettbewerb für die hochmoderne Konzernzentrale, von der aus das weltweite Geschäft der Aachener Pharmafirma gesteuert werden soll.

An dem Preiswettbewerb nahmen insgesamt neun Architekturbüros aus ganz Deutschland teil. Ein hartes Stück Arbeit für die 9-köpfige Jury, die aus Grünenthalern und externen Beratern bestand. Pläne und Modelle wurden eingehend geprüft und intensive Diskussionen geführt bis ein gemeinsamer Favorit feststand.

„Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, denn wir hatten durchweg hervorragende Beiträge zu sichten“, fasst Sebastian Wirtz den Entscheidungsprozess der Jury zusammen. „Das Konzept von Frau Pape und Herrn Sattler hat uns schließlich überzeugt. Dieses Gebäude wird ein Aushängeschild für den Standort Aachen sein.“

Die Sieger des Wettbewerbs, Eva-Maria Pape mit Till Sattler, gelten als erfahrene Architekten von Verwaltungsgebäuden in NRW. Die Aachenerin Eva-Maria Pape ist bekannt geworden durch verschiedene Renommier-Projekte wie das "Super C" für die RWTH Aachen. Pape freut sich über ihren Sieg: „Der Entwurf für das Gebäude war eine große Herausforderung für uns. Unser Entwurf ist kompakt und fördert durch kurze Wege im Inneren die Kommunikation zwischen den Mitarbeitenden.“ Als Aachenerin fühlt sie sich der Region besonders verbunden und ist stolz darauf, „nun zwei spektakuläre Architektur-Projekte in Aachen realisieren zu können“.

Wie geht es jetzt weiter? „Jetzt gehen wir an die Entwurfsplanung des Gebäudes“, erläutert Sebastian Wirtz. „Im Sommer 2007, nach der Freigabe durch den Beirat, freuen wir uns, den Grünenthalern und der interessierten Öffentlichkeit die endgültigen Entwürfe vorzustellen. Sie sollen wissen, wohin die Reise geht.“

Finanziert und getragen wird das Projekt ohne Subventionen oder weitere politische Unterstützung – Grünenthal handelt damit gegen den Branchentrend. Bis Ende 2009 wird Grünenthal das neue Bürogebäude in Aachen-Eilendorf errichten. Der Bürokomplex wird Platz für 300 Grünenthaler bieten – ein Teil davon kommt aus Stolberg, ein anderer Teil zieht innerhalb von Aachen-Eilendorf um. Auch die Geschäftsführung wird in das Gebäude einziehen. Das neue Bürogebäude wird auf dem Terrain gleich gegenüber dem Betriebsrestaurant entlang der Neuenhofstraße in Aachen-Eilendorf gebaut.

02.02.07

Monschauer Schüler gewinnt den Casio Podcast Award "vektoria2006"

Damla Hekimoglu (13. Klasse) vom St. Michael Gymnasium Monschau gewann mit mit dem spannenden Krimi "Das Geheimnis der Zahlen" die "Goldene Vektoria" und das damit verbundene Preisgeld von 1500 Euro.
Aufgabe des aktuellen "Vektoria Award" war, das Thema "Abenteuer Mathematik" als Podcast umzusetzen. Eine Herausforderung, die die teilnehmenden SchülerInnen kreativ und einfallsreich lösten.Im Vorfeld waren bereits zehn Beiträge nominiert und auf www.casio-vektoria-award.de sowie über die Plattformen von podcast.de, dopcast.de und netzcheckers.de als Podcast verbreitet worden.

Der Leistungskurs Mathematik (12. Klasse) des Fichte-Gymnasiums Hagen (NRW), Preisträger der "Silbernen Vektoria" (1.000 Euro), berichtet in "Die Schanze" vom fiktiven Bau einer Sprungschanze im Vorgarten. Die "Bronzene Vektoria" (500 Euro) ging an Vincent Rothe (6. Klasse) von der Wichern-Schule Hamburg, der in "Abenteuer im Märchenwald der Mathematik" Rotzahl gegen die böse Primzahl antreten lässt.

Eine schwere, aber schöne Aufgabe also für die Jury-Mitglieder wie Ulrich Blumenthal, Leiter Wissenschaftsredaktion Deutschlandfunk, und Annik Rubens, Deutschlands bekannteste Podcasterin und Schirmherrin des "Vektoria Award 2006".

"Das Besondere am 'Vektoria Award' ist, dass wir jedes Jahr ein anderes Medium auswählen, in dem das Grundthema 'Mathematik' darzustellen ist", erklärt Sönke Prestin, Manager Online Marketing bei CASIO Europe. "Dies per Podcast, also in einem reinen Audio-Medium, umzusetzen, hielten wir für eine besonders anspruchsvolle Aufgabe. Und wieder haben uns die Schülerinnen und Schüler mit ihren Beiträgen begeistert. So macht Mathe Spaß!"

Die Podcasts sowie Informationen zum "Vektoria Award 2006" finden Sie unter www.casio-vektoria-award.de

01.02.07

HK-Konjunkturumfrage Jahresbeginn 2007 - Konjunktur auf Rekord-Niveau

Die Wirtschaft im Kammerbezirk boomt. Die Geschäftslage bei den Unternehmen hat ein neues Allzeit-Hoch erreicht. Damit wurden die Ergebnisse der ökonomischen Boomphase 2000/2001 übertrumpft. "Die Konjunktur zeigt sich in außerordentlich guter Verfassung. Endlich erreicht der Aufschwung den Arbeitsmarkt. Die Inlandsnachfrage hat angezogen und verleiht zusätzlichen Schwung", äußerte sich IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Drewes zu den Ergebnissen der Konjunkturumfrage zum Jahresbeginn 2007, an der sich 356 Unternehmen mit 43.000 Beschäftigten beteiligten. Über die Hälfte aller Unternehmen schätzen ihre derzeitige Geschäftslage als gut ein, nur sieben Prozent als schlecht. Die Inlandsnachfrage ist weiter angewachsen und hat sich zu einer tragenden Säule der wirtschaftlichen Entwicklung herausgebildet. Auch der Export hat mit neuen Rekordwerten zum Aufschwung beigetragen. Dies wirkt sich inzwischen spürbar auf dem Arbeitsmarkt aus. Die Geschäftserwartungen lassen keine nachlassende Dynamik für das Jahr 2007 erkennen. "Ob es gelingen wird, den Aufschwung langfristig zu sichern, hängt auch davon ab, ob Arbeitgeber und Gewerkschaften zu moderaten Lohnvereinbarungen finden werden", so Jürgen Drewes.

ndustrieproduktion auf Rekordstand
In der Industrie laufen die Geschäfte weiterhin auf hohem Niveau. Dies zeigt sich in hohen Auslastungsgraden sowie in positiven Entwicklungen von Umsätzen und Erträgen. 60 Prozent der Befragten berichten von einer guten Geschäftslage, jedes dritte Unternehmen meldet steigende Erträge. In drei von fünf Betrieben sind die Produktionskapazitäten zu mehr als 85 Prozent ausgelastet. Sehr gut läuft es in der Papierindustrie, der Chemischen Industrie und bei den Herstellern von Gummi- und Kunststoffwaren. Auch die Vorleistungs- und Investitionsgüterproduzenten, das verarbeitende Gewerbe und die Hersteller von Metallerzeugnissen profitieren von der steigenden Nachfrage.

Auch bei den Dienstleistern hat sich die gute Geschäftslage weiter verbessert, insbesondere bei den Verkehrsdienstleistern, der EDV-Branche und den unternehmensorientierten Dienstleistungen. Weiterhin in sehr guter Verfassung zeigt sich der Großhandel: Knapp 60 Prozent der Befragten berichten von einer guten Geschäftssituation.
Einzelhandel im Zwischenhoch
Der Einzelhandel zeigt sich deutlich verbessert. Jeder dritte Einzelhändler mit Gebrauchsgütern und jeder vierte Einzelhändler mit Verbrauchsgütern schätzt seine Situation als gut ein. Über die Hälfte des Großhandels und annähernd 50 Prozent des Einzelhandels erwarten 2007 trotz gestiegener Mehrwertsteuer steigende Umsätze. Die Bauunternehmen spüren den wirtschaftlichen Aufschwung ebenfalls. Die Investitionen im privaten und im öffentlichen Bau haben nochmals zugenommen.

Höhepunkt des Aufschwungs noch nicht erreicht
Die Geschäftserwartungen haben sich nach einer kurzen Delle im Herbst wieder in allen Bereichen positiv entwickelt. "Der Wirtschaft geht es so gut wie lange nicht mehr. Und die Zeichen stehen gut, dass es sogar noch besser wird", meint Jürgen Drewes.

Der Export wird in den kommenden zwölf Monaten weiterhin eine tragende Säule der allgemeinen Geschäftsentwicklung sein. Annähernd jedes zweite Industrieunternehmen berichtet von steigenden Auslandsaufträgen, nur jedes zehnte Unternehmen befürchtet rückläufige Exporte. Vor allem das Ernährungsgewerbe, die Chemische Industrie und der Maschinenbau verzeichnen in diesem Jahr steigende Exporte.

Personalaufbau nimmt weiter zu
Der konjunkturelle Aufschwung hat den Arbeitsmarkt erreicht. Die Beschäftigungsplanungen der befragten Unternehmen sind positiv. Mehr als jedes dritte Unternehmen erwartet in den kommenden zwölf Monaten steigende Beschäftigtenzahlen. In der Industrie erwarten sogar 40 Prozent aller Unternehmen steigende Beschäftigtenzahlen. In allen Wirtschaftsbereichen ist mit einem Personalaufbau zu rechnen, vor allem im Ernährungsgewerbe, bei der Herstellung von Metallerzeugnissen und im Maschinenbau. Unter den Dienstleistern erwarten die unternehmensbezogenen Dienstleister, die EDV-Branche und die Verkehrsdienstleister Personalzuwächse. Auch der Groß- und Einzelhandel sieht ein erhöhtes Angebot an Arbeitsplätzen voraus.

Trotz Stillstands in der Arbeitsmarktpolitik haben sich die Arbeitslosenzahlen in Deutschland und in der Region zum Jahresende deutlich verbessert. Im Kammerbezirk sank die Arbeitslosenquote binnen eines Jahres um 1,5 Prozentpunkte auf 11,9 Prozent. Damit liegt die Quote aber immer noch über dem Landes- und Bundesdurchschnitt. "Bereits heute werden erste Stimmen laut, die einen Mangel an fachlich qualifiziertem Personal prophezeien", so Jürgen Drewes. "Das Thema Ausbildung im Betrieb wird daher für viele Unternehmen eine Zukunftsaufgabe bleiben."