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26.04.07

Aachen Spitze bei Patentanmeldungen in NRW

Mit 375 Patentanmeldungen im Jahr 2005 liegt die Stadt Aachen auf Platz eins in Nordrhein-Westfalen, deutlich vor Köln und Düsseldorf mit 319 bzw. 309 Patentanmeldungen. Zusammen mit den 110 Patentanmeldungen im Kreis Aachen ergibt sich im bundesweiten Vergleich ein außerordentlich positives Bild für die Städteregion Aachen. "Die Städteregion Aachen gehört mit 485 Patentanmeldungen neben den Regionen München, Stuttgart, Bodensee, Erlangen und Dresden zu den führenden Innovationsregionen Deutschlands", stellt IHK-Geschäftsführer Michael Bayer fest. Aus dem aktuellen Patentatlas 2006 des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA) wird auch die typische Europaorientierung Aachens deutlich. So wurden etwa 2002 mehr Patente beim europäischen (366) als beim deutschen (349) Patentamt angemeldet. Patentanmeldungen dienen auch als wichtige regionale Innovationsindikatoren. Und die Innovationskraft der Region wirkt ungebrochen: 2005 wurden mit 375 acht Prozent mehr Patente angemeldet als im Jahr 2002. Die Patentanmeldungen in anderen Städten nahmen zum Teil deutlich ab: München minus fünf Prozent, Köln minus 20 Prozent, Düsseldorf minus 25 Prozent.

Freiland-WLAN-Anbindung mit LANCOM-Access-Points für Palm-Island-Projekt in Dubai

Aachen. Jan De Nul NV, ein weltweit agierendes Nassbaggerunternehmen, verwendet eine drahtlose Datenübertragungslösung für die Verbindung zwischen ihren Schiffen, die beim Palm-Island-Projekt in Dubai eingesetzt werden, und ihrem Firmensitz in Aalst, Belgien. Zu diesem Zweck entschied sich das Unternehmen für eine WLAN-Verbindungen auf Basis von Outdoor Access-Points LANCOM OAP-54 Wireless von LANCOM Systems.

Vor der Küste Dubais in den Vereinigten Arabischen Emiraten sind zahlreiche Projekte im Gange, darunter die Schaffung der weltgrößten künstlichen Inselgruppe. Jede der drei als „Palm Islands“ bezeichneten Inseln (Palm Jumeirah, Palm Deira und Palm Jebel Ali) hat die Form einer Palme. Die Inseln werden mit Methoden der Neulandgewinnung auf See errichtet. Zu diesem Zweck wird Sand vom Grund des Persischen Golfs ausgebaggert und zum Bau der Inselfundamente eingesetzt. Die erste Insel wurde 2004 fertiggestellt; die Landgewinnungsmaßnahmen für die letzte Insel, Palm Island Jebel Ali, wurden Ende 2006 abgeschlossen.

Ebenso wie das Waterfront-Projekt westlich der Insel wurde auch Palm Jebel Ali von der Jan De Nul Group errichtet, dem weltweit führenden Spezialisten für Nassbaggertechnik. Die Baggerschiffe der Jan De Nul Group werden von kleineren Vermessungsschiffen begleitet, die Tiefenmessungen durchführen. Diese Daten müssen zur Weiterverarbeitung so schnell wie möglich den Firmenstandort an Land erreichen.
Michel De Vylder vom Bereich IT-Betrieb und Netzwerke bei der Jan De Nul NV: „Nach der Durchführung der Messungen können wir die gewonnenen Daten jetzt sofort weiterleiten, ohne kostbare Zeit zu verlieren. Obwohl die Einrichtung einer See-zu-Land-WLAN-Verbindung ziemlich hohe Investitionen erforderte, hat sich das System innerhalb von sechs Monaten amortisiert.“

Um die Kommunikation zwischen dem Baugebiet in Dubai und dem belgischen Firmensitz zu verbessern, untersuchte die Jan De Nul NV die Möglichkeit, eine drahtlose WLAN-Verbindung zwischen ihren Standorten an Land und ihren Schiffen einzurichten. Mitte 2006 beschloss die Firma, eine küstenbasierte Punkt-zu-Mehrpunkt-Verbindung mit Hilfe von drahtlosen Access-Points des Typs LANCOM OAP-54Wireless aufzubauen.

Patrick Casteels, Geschäftsführer von Kappa Data, einem belgischen Distributor von Netzwerk- und Sicherheitslösungen, und verantwortlich für das Projekt: „Wir empfehlen LANCOM Systems für Projekte dieser Art. LANCOM liefert hochwertige und stabile Lösungen zu fairen Preisen. Für dieses Projekt haben wir mit zwei Integratoren zusammengearbeitet, All Communications und Technovisie, die zunächst 19 und später weitere fünf OAP-54-Access-Points von LANCOM Systems installiert haben. Jedes der Vermessungsschiffe ist mit einem drahtlosen OAP-54-Access-Point mit omnidirektionaler Antenne ausgerüstet; zwei Sektor-Antennen werden für die küstenbasierten Verbindungen eingesetzt. Sowohl an Land als auch auf den Schiffen wurde zusätzlich je eine Firewall für die Zugriffskontrolle installiert. Mit Hilfe von 1 Watt-Verstärkern lässt sich auf See eine Gesamtreichweite von 20 Kilometern erreichen. Das WLAN-Netzwerk wird vom Firmensitz in Aalst aus verwaltet.“

Die Jan De Nul NV ist äußerst zufrieden mit der WLAN-Verbindung von LANCOM Systems und der Zusammenarbeit mit Kappa Data. „Die Erfahrung und die Mehrwertdienste, die Kappa Data zur Verfügung gestellt hat, haben uns überzeugt. Zusammen mit dem Integrator hat Kappa Data das passende Konzept für uns vorgeschlagen und uns beim Aufbau der Testkonfiguration in unserem Labor unterstützt“, kommentiert Michel De Vylder. „Dank der drahtlosen Verbindungen von LANCOM Systems funktioniert die Kommunikation jetzt reibungslos, trotz der manchmal ziemlich großen Entfernungen auf dem Meer. Die Installation der drahtlosen Verbindung stellt einen wichtigen Durchbruch dar, der es uns ermöglicht, Daten unmittelbar nach Abschluss der Bagger- oder Vermessungsarbeiten zur Küste zu senden, was für unsere Mannschaft eine enorme Zeitersparnis bedeutet. Zugleich können wir die Kosten der Datenübertragung minimieren.“ E Mail- und Dateiübertragungen finden ebenfalls über die WLAN-Verbindung statt. Die IT-Abteilung in Aalst ist sogar in der Lage, die Kontrolle über die Bordcomputer zu übernehmen, wenn Probleme auftreten.

Jan Buis, Country-Manager für die Benelux-Länder bei LANCOM Systems: „Die Jan De Nul Group ist eines unserer Prestige-Projekte, und wir freuen uns sehr, dieses führende Nassbaggerunternehmen als unseren Kunden betrachten zu können. Dieses Projekt ist das Ergebnis einer soliden Zusammenarbeit mit unserem belgischen Distributor Kappa Data, der bereits eine Reihe prominenter belgischer Kunden gewinnen konnte.“

Die Jan De Nul NV plant den weiteren Ausbau der Anbindung im Projektgebiet mit höheren Antennenmasten und prüft derzeit auch die Möglichkeit, ein weiteres WLAN in Abu Dhabi aufzubauen, wo ein neues Projekt der Jan De Nul Group stattfindet.

24.04.07

GründerStart-GmbH beteiligt sich an der SEMIKON Detector GmbH

Aachen, Die GründerStart-GmbH unterstützt die SEMIKON Detector GmbH, eine Ausgründung aus dem Forschungszentrum Jülich. Das junge, im Technologiezentrum Jülich (TZJ) ansässige Unternehmen entwickelt und realisiert auf Halbleiter basierende Detektoren und Detektorsysteme zum Nachweis ionisierender Strahlung (z.B. Ionen, Photonen oder Teilchen). "Wir haben uns besonders von der weit ausgereiften und praxiserprobten Technologie und dem serviceorientierten Ansatz der SEMIKON überzeugen lassen", begründet Iris Wilhelmi, GründerStart-GmbH das neue Engagement. Anwender sind in erster Linie internationale Forschungseinrichtungen, die bereits in der Vergangenheit mit diesen Detektoren zum Teil bahnbrechende physikalische Ergebnisse erzielt haben. Weitere Einsatzgebiete sind in der Sicherheits- und Medizintechnik möglich. Die Detektoren werden beispielsweise in Systemen eingesetzt, die radioaktive Materialien auf Grund ihrer besonderen oder natürlichen Strahlung aufspüren können. Durch das weltweit stark angestiegene Sicherheitsbedürfnis und die Terrorbekämpfung tritt die SEMIKON damit in einen wachsenden Markt. In der Medizintechnik könnten die Detektoren in der Krebstherapie, aber auch in der Strahlendiagnostik, Strahlentherapie und Nuklearmedizin angewendet werden.

Als Basis dienen die Entwicklungen des Instituts für Kernphysik des Forschungszentrums Jülich, an denen Thomas Krings, Geschäftsführer der SEMIKON Detector GmbH, maßgeblich beteiligt war. "Mit unseren Entwicklungen bedienen wir Spezialmärkte für die verschiedensten Anwendungen. Unsere Kunden erhalten ihre Detektoren ,maßgeschneidert’. Dadurch werden zusätzliche Einsatzmöglichkeiten in der physikalischen Forschung, aber auch in der Medizin- und der Sicherheitstechnik geschaffen. Durch den lückenlosen Übergang vom Forschungslabor zum Unternehmen können wir ohne Verzögerung mit der Produktion der ersten Bestellungen beginnen", so Thomas Krings.

Das Unternehmen hat seinen Standort im TZJ Jülich, Thomas Krings hat aber die Möglichkeit, die Räumlichkeiten, die Anlagen und die Infrastruktur des Forschungszentrums Jülich zu nutzen. "Der Abschluss von zugehörigen Nutzungsverträgen ist nur ein Element einer Vielzahl von Unterstützungsmaßnahmen, mit der der Geschäftsbereich Technologie-Transfer des Forschungszentrums junge Gründer von der Geschäftsidee bis zum Tag der Gründung und auch darüber hinaus begleitet. Denn oft sind die Gründer von heute ja die Kooperationspartner von morgen", kommentiert Dr. Hartmut Fischer, Forschungszentrum Jülich, den erfolgreichen Start von Thomas Krings. Zusammen mit der Unterstützung der GründerStart-GmbH bietet diese Konstellation SEMIKON beste Voraussetzungen für ein kontinuierliches Wachstum. Bereits jetzt gibt es bei SEMIKON neben Thomas Krings einen weiteren festangestellten Mitarbeiter. Weitere Einstellungen sind geplant.

Ansprechpartner:

Herr Thomas Krings
SEMIKON Detector GmbH
E-Mail: t.krings@fz-juelich.de
Telefon: +49-2461-616980

Internationale Investoren erhalten "Meuse Rhine Triangle Investment Award 2007"

Die Euregio Maas-Rhein, das so genannte „Meuse Rhine Triangle“ (MRT), ist die erste europäische Region, die gemeinsam einen Preis an Unternehmen mit den bedeutsamsten Investitionen in einer Euregio verleiht. Die Präsentation der “Meuse Rhine Triangle Investment Awards 2007” ist eine Initiative der vier regionalen Wirtschaftsförderungsagenturen im Dreiländereck Belgien, Deutschland und den Niederlanden.
Insgesamt sind zwölf Unternehmen nominiert, von denen vier den erstmals ausgelobten Preis erhalten werden. Unter den deutschen Investmentprojekten wurden Quanta Computer Germany QCG, Cardinal Health Germany und Microsoft Innovation Center EMIC nominiert. Die Gewinner werden am 24. April ab 17 Uhr auf Schloss Rahe in Aachen bekannt gegeben. Die Preise werden überreicht von Karl-Heinz Lambertz, Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgien und Vorstandsmitglied der Euregio Maas-Rhein.

Die Vergabe der Investment Awards ist ein Ergebnis des internationalen Projektes „Meuse Rhine Triangle – Heartbeat of Business in Europe“. In dieser Initiative arbeiten die Marketingfachleute der Wirtschaftsförderungsagenturen AGIT (Region Aachen), Spi+ (Provinz Lüttich), der Provinz Belgisch Limburg und LIOF (Niederländisch Limburg) seit drei Jahren zusammen, um die Dreiländer-Region als herausragenden Investitionsstandort in Europa für ausländische Unternehmen bekannt zu machen und international zu positionieren.

Als Teil des Projektes, welches bis Ende April befristet ist, wurden beispielsweise gemeinsame Kommunikationsmaßnahmen initiiert, Werbung in internationalen Magazinen geschaltet und Veranstaltungen für internationale Unternehmen, die die Euregio besuchen, organisiert.

„Die Tatsache, dass zahlreiche ausländische Unternehmen neue Aktivitäten im Dreiländereck etablieren und bestehende Firmen expandieren, zeugt von der Attraktivität dieses trinationalen Wirtschaftsraums. Dies gilt nicht nur für Forschung und Entwicklung, Service und Distribution, sondern auch für Produktion“, so Victoria Appelbe, Leiterin der Abteilung Regionalmarketing und Ansiedlung bei der AGIT. „Mit Namen wie zum Beispiel Microsoft, Ford oder Sabic bilden alle Nominierten exzellente Beispiele für das anhaltende Engagement internationaler Unternehmen in unserer Euregio.“

Die zwölf nominierten Investitionen wurden von einer Jury begutachtet. Kriterien waren u.a. die Unternehmensgröße (sowohl finanziell als auch in Bezug auf Arbeitsplätze), der technologische Wert und der Innovationsgrad, die zukünftige Entwicklung und Wachstumschancen sowie die generelle Bedeutung des Unternehmens für das Dreiländereck.

Die Vergabe der MRT Investment Awards bildet zwar das Ende dieses Projektes, aber die Partner AGIT, Spi+, Provinz Belgisch-Limburg und LIOF erarbeiten bereits ein neues Kooperationsprojekt.

Hinweis:
Bitte registrieren Sie sich für Ihre Teilnahme an der Preisverleihung am 24. April (ab 17 Uhr, Schloss Rahe, Schloss-Rahe-Str. 15, 52072 Aachen) auf der Internetseite www.heartbeatofbusiness.org oder per Faxantwort (s. Anlage). Weitere Informationen zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem Einladungsflyer in der Anlage oder der Tabelle am Ende dieses Dokuments. Die Veranstaltung wird in englischer Sprache abgehalten.

Vielen Dank!

Weitere Informationen:
AGIT mbH
Gaby Mahr-Urfels
Tel. 0241/963-1035
E-Mail: g.mahr-urfels@agit.de

MEUSE RHINE TRIANGLE INVESTMENT AWARDS 2007
Nominierte Unternehmen

Region Aachen
• Quanta Computer Germany
• Cardinal Health Germany
• Microsoft Innovation Center

Belgisch Limburg
• Hansen Transmissions
• Ford Werke
• Scania

Provinz Lüttich
• Jyco
• Coopervision
• Lyreco

Niederländisch Limburg
• Sabic Europe
• Solland Solar
• Sekisui Chemical

Vier Unternehmen, jeweils eines aus jeder Teilregion des Meuse Rhine Triangle, werden den MRT Investment Award 2007 erhalten. Zusätzlich hat die Jury eines der zwölf Unternehmen für einen weiteren Preis ausgewählt. Die Jury möchte damit das bemerkenswerteste Investment in der Euregio in den letzten drei Jahren auszeichnen.

Einladung >>

Faxantwort >>

20.04.07

„Region Aachen ist bestens gerüstet für die neue NRW-EU Förderphase“

Aachen. Viel Lob aus berufenem Munde gab es am gestrigen Donnerstag für die neuen Beratungs- und Entscheidungsstrukturen der Region Aachen in Sachen NRW-EU Strukturfondsförderung 2007-2013. Die Region Aachen verfolge einen geradezu vorbildlich integrativen Ansatz von Wirtschafts- und Strukturentwicklung und Arbeitsmarktpolitik, betonte Dr. Wilhelm Schäffer, Abteilungsleiter Arbeit. im NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales. „Ich sehe der neuen Förderphase sehr positiv entgegen - jedenfalls für diese Region.“ Ganz ähnlich sah das auch der Kölner Regierungspräsident Hans-Peter Lindlar und machte deutlich: „In anderen Teilen des Landes ist man längst nicht so weit.“ Jetzt gehe es darum, die weit reichenden Möglichkeiten der neuen NRW-EU Fondsphase optimal zu nutzen.

Es geht um sehr viel Geld: Bis 2013 stellt die EU mehr als 2,3 Mrd. Euro an Fördermitteln für eine innovative und zukunftsorientierte Gestaltung der Wirtschafts-, Struktur- und Beschäftigungsentwicklung im Land zu Verfügung. Im Mittelpunkt stehen dabei

  • die Ziel 2 Förderung im Rahmen des Europäischen Sozialfonds (rd. 700 Mio. Euro),
  • die sog. INTERREG-Förderung mit der auch künftig grenzüberschreitende Projekte im gesamten deutsch-niederländisch-belgischen Grenzraum unterstützt werden können (rd. 140 Mio. Euro, wovon 72 Mio. Euro auf die Euregio Maas-Rhein entfallen)
  • die Fördermöglichkeiten des Europäischen Landwirtschaftsfonds mit der Schwerpunktförderung im ländlichen Raum (rd. 250 Mio.)
  • und vor allem die Ziel 2 Förderung des Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE). Mit rd. 1,3 Mrd. Euro Volumen das größte Wirtschaftsstruktur-Förderprogramm, dass Brüssel jemals für das Land NRW zur Verfügung gestellt hat.

Die europäischen Fördermittel, die sich aufgrund der notwendigen nationalen Kofinanzierung auf insgesamt rund 4 Mrd. Euro aufsummieren, stehen dem ganzen Land zu Verfügung. Wenn die Region Aachen im Landeswettbewerb um europäische Fördermittel erfolgreich sein will, bedarf es vor allem guter Projekte. Ebenso wichtig: die Projekte müssen von der Region getragen werden – von der Wirtschaft, der Wissenschaft und der öffentlichen Hand. Nur mit einem entsprechenden regionalen Konsens versehen wird man sich in den Förder-Wettbewerbesverfahren, die das Land ausloben wird, gegen andere Regionen durchsetzen können.

Und dementsprechend sind die neuen regionalen Entscheidungsstrukturen mit Vertretern der wichtigsten regionalen Institutionen aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand besetzt. Bei der neuen Struktur bilden die AGIT mbH und die REGIO Aachen e.V. eine enge Kooperation. Die Geschäftsstelle des Lenkungsausschusses ist bei der REGIO Aachen angesiedelt. Vier Fachausschüsse arbeiten dem Lenkungsausschuss zu: für die Fachausschüsse Wirtschaft und Strukturentwicklung sowie Arbeit, berufliche Bildung und Qualifizierung ist die AGIT zuständig; die REGIO betreut die Ausschüsse Kultur und soziale Integration. Dieter Philipp, Aufsichtsratsvorsitzender der AGIT, sagte die AGIT sei „eine erfahrene Struktur bei der Umsetzung der innovativen Kräfte.“ Die vertiefte Zusammenarbeit mit der REGIO Aachen e.V. zeige, dass die Kräfte jetzt effektiver gebündelt werden.“ Für die neue Förderphase gehe es darum, “Innovationen zu finden, aus denen Wachstum und Beschäftigung entstehen können“.

Auch Dr. Manfred Sicking, Wirtschaftsförderer der Stadt Aachen und Vorsitzender des Lenkungsausschusses, betonte die Bedeutung der Kooperationsbereitschaft innerhalb der Region – einerseits im Hinblick auf die Strukturfondsförderung, aber auch in Bezug auf die große Entwicklung, die letztlich für die gesamte Region von Bedeutung ist: die Realisierung der StädteRegion Aachen im Jahre 2009.

Sicking war es auch, der die neue Informationsbroschüre „Region Aachen konkret“ vorstellte, in der die neuen Förderprogramme ebenso wie Beratungs- und Entscheidungsstrukturen in der Region Aachen anschaulich dargestellt werden.

Downloads zum Thema:

19.04.07

HK Aachen: Wirtschaft ist 2006 deutlich gewachsen - Zukunftserwartungen weiter positiv

Aachen. Optimistisch blickt die Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) auf die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Die Zahlen des letzten Jahres geben Anlass zur Freude: Der Gesamtumsatz des Produzierenden Gewerbes im Kammerbezirk stieg gegenüber 2005 um 6,9 Prozent auf 15,6 Milliarden Euro. "Dies ist ein beeindruckendes Ergebnis. Das Wachstum war deutlich höher als im Land. NRW-weit stiegen die Umsätze im Produzierenden Gewerbe nur um 2,2 Prozent", bilanziert Jürgen Drewes, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen. Die fünf umsatzstärksten Branchen im Kammerbezirk – Papier, Ernährung, Chemie, Gummi- und Kunststoffwaren und Maschinenbau – schlossen mit einem Plus von 8,2 Prozent ab. Insgesamt erwirtschafteten diese Branchen 52,9 Prozent des Gesamtumsatzes. "Die Gesamtumsätze im Produzierenden Gewerbe nahmen überall im Kammerbezirk zu", sagt Jürgen Drewes. Am erfolgreichsten war das Produzierende Gewerbe im Kreis Aachen und im Kreis Euskirchen. Hier legte der Gesamtumsatz um 8,4 bzw. 8,3 Prozent zu.

Der Auslandsumsatz stieg gegenüber 2005 um 7,9 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro. Das war der höchste Anstieg der Auslandsumsätze seit dem Jahr 2000, der gleichzeitig höher ausfiel als im NRW-Durchschnitt (7,4 Prozent).

Die Exportquote im Kammerbezirk erhöhte sich um 0,4 Prozent auf 41,0 Prozent und liegt damit knapp über der Quote von Nordrhein-Westfalen mit 40,7 Prozent.
"Spitzenreiter beim Export bleibt der Maschinenbau mit 61,0 Prozent", informiert Drewes. Doch auch der Inlandsumsatz war hervorragend: Im Kammerbezirk waren es 6,9 Prozent Zuwachs, nachdem er 2005 mit 0,1 Prozent annähernd stagnierte.

Im Gegensatz zum allgemeinen Trend am Arbeitsmarkt drückt sich die positive Entwicklung im Produzierenden Gewerbe allerdings nicht in der Entwicklung der Beschäftigtenzahlen aus. Hier gab es einen leichten Rückgang um 0,1 Prozent. Die stärksten Einbußen verzeichnete der Kreis Aachen mit minus 2,4 Prozent. In der Stadt Aachen und im Kreis Euskirchen stieg die Zahl der Beschäftigtenzahl dagegen um 2,7 Prozent bzw. 1,5 Prozent an.

Die Arbeitslosenquote blieb im Jahresdurchschnitt bei 13,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresdurchschnitt konstant. "Die Zahl der Arbeitslosen ist im Verlauf des vergangenen Jahres jedoch deutlich zurückgegangen und lag am Jahresende mit 11,9 Prozent weit unter dem Jahresdurchschnitt. Und die Aussichten sind positiv, dass sich diese Entwicklung weiter fortsetzt", erklärt der IHK-Hauptgeschäftsführer. "Der wirtschaftliche Aufschwung hat den Arbeitsmarkt erreicht und führt in einzelnen Bereichen sogar schon zu einem Personalmangel, da gut ausgebildete Fachkräfte fehlen."

Auch der Blick auf die Wirtschaftsentwicklung im Kammerbezirk in diesem Jahr verheißt Gutes. "Unsere Konjunkturumfrage zum Jahresbeginn lässt uns zuversichtlich nach vorn blicken", so Drewes. Im Produzierenden Gewerbe erwarten 40 Prozent aller Unternehmen steigende Beschäftigtenzahlen, aber auch im Dienstleistungsbereich sind Neueinstellungen zu erwarten.

Die aktuellen Daten befinden sich im Jahresbericht 2006 der Industrie- und Handelskammer Aachen, der im Internet bereitsteht:
http://www.aachen.ihk.de/de/standortpolitik/download/pd_043.pdf
Die allgemeine Statistik des Jahresberichtes 2006 finden Sie unter:
http://www.aachen.ihk.de/de/standortpolitik/download/pd_044.pdf

PNY Technologies bringt neue 4 GB Speichkarte für hochauflösende Kamaras raus.

Würselen, Da bereits gewöhnliche Digitale Kameras mit 4 Megapixeln arbeiten und Modelle mit einer noch höheren Leistungsfähigkeit immer erschwinglicher werden, haben sich die Anforderungen der Kunden im Bezug auf die Leistungsfähigkeit von Flash Karten verändert. Die höhere Auflösung der Bilder benötigt eine höhere Speicherkapazität und die Leistungsfähigkeit der Digital Kamera einen schnelleren Datentransfer, um schnelle Bilderfolgen dauerhaft zu optimieren.
Als Class 6 Karte mit einer Schreibgeschwindigkeit von 9 MB/sek. und einer Lesegeschwindigkeit von 10 MB/sek. sowie 4 GB Speicherkapazität bietet die PNY OPTIMA SDHC Flash Card anspruchsvollen Kunden die nötige Leistung.

PNY gewährt eine 5jährige Garantie auf die PNY OPTIMA SecureDigital(TM) High Capacity Cards. Die Karte ist im Einzelhandel, im Fachhandel und in Elektronik-Großmärkten erhältlich.

Die unverbindliche Preisempfehlung inkl. MwSt. für die PNY SDHC OPTIMA 4 GB liegt bei 99,90 EUR.

Kompatibilität
SDHC Hosts erkennen sowohl SD (bis zu 2 GB) als auch SDHC (4 GB und mehr) Speicherkarten.

SD Hosts können lediglich SD Memory Cards (bis zu 2GB) nutzen.

SDHC Karten sind deswegen grundsätzlich nicht mit SD Hosts kompatibel.

Ob ein Gerät SDHC kompatibel ist, kann der Kunde in der Gebrauchsanweisung erfahren, wobei nur neuere Geräte SDHC kompatibel sind.

Die HC Kompatibilität des Gerätes ist auf der Verpackung und in der Gebrauchsanweisung mit einem Logo vermerkt.

18.04.07

Geschäftsführerwechsel beim Pharmaunternehmen Grünenthal

Aachen, Geschäftsführer Rob Koremans, MD, verlässt in gegenseitigem Einvernehmen das Pharmaunternehmen Grünenthal. Den weltweiten Geschäftsbereich für Marketing und Vertrieb des Aachener Pharmaunternehmens übernimmt ad interim Wolfgang Becker, bisher Geschäftsleiter des Geschäftsbereichs Deutschland. Über den endgültigen Nachfolger wird der Beirat in der gebotenen Zeit entscheiden und unverzüglich informieren.

Kurzvita Wolfgang Becker
Wolfgang Becker wurde 1956 in Camburg an der Saale geboren. Er studierte Psychologie in Marburg an der Lahn und sammelte erste Berufserfahrungen in der Konsumgüterindustrie als Produktmanager bei Procter & Gamble. Seit 1987 ist er in der Pharmaindustrie tätig, unter anderem als Marketing Direktor bei Rhône-Poulenc Rorer in Köln. Weitere Stationen umfassten die Position des Leiters Geschäftseinheit Allergologie/Asthma/Dermatologie und Praxis-Innovationen bei der Aventis Pharma Deutschland in Bad Soden. 2002 kam Wolfgang Becker als Geschäftsleiter Geschäftsbereich Deutschland zur Grünenthal GmbH.

17.04.07

Portugiesischer IPTV Anbieter Sonaecom setzt künftig die devolo dLAN Highspeed Adapter

Aachen, Das portugiesische Telekommunikationsunternehmen Sonaecom - Teil der Sonae Group - hat sich für die devolo dLAN Highspeed Inhouse Powerline Adapter entschieden, um künftig ihre ClixSmarTV-Kunden daheim mit IPTV zu versorgen. Die dLAN Adapter von devolo transportieren die IPTV Signale vom DSL-Modem durch das hauseigene Stromnetz zu einer TV Set-Top Box.
Die devolo AG, Hersteller von HomePlug Produkten, freut sich, dass Sonaecom die devolo Heimnetzwerk-Lösungen für Sonaecom’s Clix SmarTV nutzt. Clix SmarTV ist portugiesischer IPTV Anbieter, der mehr als 3,6 Millionen Haushalte beliefert. Eine der größten Herausforderungen für IPTV ist es, das Signal in die verschiedenen Räume eines Hauses zu bringen. Es gibt nur eine Netzwerk-Technologie, die die nötige Leistung aufbringt und keine aufwändige Installation beim Kunden voraussetzt. Diese Anforderungen können andere Netzwerk-Technologien wie WLAN nicht erfüllen. Besonders die mühsame und kostspielige Installation der Netzwerkkabel stellt ein Problem dar.

Clix hat mit den dLAN Highspeed Adaptern die ideale und kosteneffizienteste Lösung gefunden. Die devolo Adapter ermöglichen einen sicheren Datentransfer über die hausinternen Stromleitungen und bringen die IPTV Signale so in jeden Raum des Hauses. Mit einem Brutto-Datentransfer von 85 Mbit/s bieten die dLAN Highspeed Adapter die notwendige Geschwindigkeit, um eine ruckelfreie Wiedergabe der IPTV Sender zu gewährleisten.

dLAN-Technologie als günstige Alternative

Nicht nur die Konfiguration der dLAN-Technologie ist einfacher, sie bietet auch ein breiteres Spektrum und eine bessere Übertragungsqualität als WLAN. Und dies nicht nur, weil Wände und Decken keine Barriere darstellen. Auch die Installation ist überflüssig. Clix Kunden können bei der ersten Nutzung der devolo dLAN Highspeed Adapter das pure Plug-and-Play-Erlebnis genießen. “Als einer der führenden Anbieter von Inhouse-Powerline-Produkten war es devolo möglich, Clix mit seiner Firmenphilosophie zu überzeugen“, so Heiko Harbers, Vorstandsvorsitzender der devolo AG. „Wir vereinen Innovationen bei hohen Qualitätsstandards und jahrelanger Erfahrung. Wir haben die Firmengeschichte von Clix verfolgt“, betont Harbers, „und sind davon überzeugt, dass Clix ein sehr fortschrittliches Unternehmen ist, das seinen Kunden immer den besten Service bietet.“

Zukünftige Standardlösungen für Inhouse-Netzwerke

devolo Adapter basieren auf der HomePlug Technologie. Dies ist ein internationaler Standard, der von Unternehmen wie u.a. Sony, Samsung, Intel und Motorola unterstützt wird. Bei der Nutzung von hochqualitativer Hardware können dLAN Produkte alle Ansprüche erfüllen, die ein modernes, leistungsstarkes Inhouse-Netzwerk erfordern. “dLAN ist auf dem Weg, das Rückgrat der zukünftigen Inhouse-Netzwerke zu werden. Daher nehmen wir an, dass sich immer mehr Telefongesellschaften beim IPTV-Empfang für devolo dLAN entscheiden werden.“ ergänzt Heiko Harbers.

Lancom-Roadshow bietet Netzwerkwissen an 13 Standorten

Würselen, Vom 17. April bis zum 14. Juni ist LANCOM Systems wieder mit der traditionell zweimal jährlich stattfindenden Roadshow LANupdate unterwegs: Die Frühjahrsausgabe dieser kostenfreien Informationsveranstaltung für ITK-Fachhändler und Systemhäuser führt auch diesmal durch 13 Städte der D/A/CH-Region.
In kompakter halbtägiger Form bringt das LANupdate technisches Know-How auf den Punkt. LANCOM-Spezialisten aus den Bereichen Training, Support und Vertrieb sichern den kompetenten persönlichen Kontakt und informieren über aktuelle Produkte und technologische Trends zu den Themen Voice-over-IP (VoIP), Secure Internet Access und Wireless LAN.

Produktseitig stehen die auf der CeBIT vorgestellten Highlights, das neue Voice-over-IP SIP-Telefon, die neuen LANCOM-WLAN-Controller und die im zweiten Quartal kommende LCOS-Version 7 mit neuen Funktionen im VPN-Bereich wie ARF und 1-Click-VPN sowie integrierter TK-Anlage im Vordergrund.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Vorteilen der aktuellen Erweiterungen des Partnerprogramms LANvantage, wie beispielsweise Demogerätekauf, Produktleihstellungen oder Projektregistrierungen.

Die Anmeldung zu der kostenlosen Veranstaltung kann online über www.lancom.de/lanupdate erfolgen.

Termine und Veranstaltungsorte:

17.04.2007 Hamburg
18.04.2007 Dortmund
19.04.2007 Köln
24.04.2007 München
25.04.2007 Nürnberg
25.04.2007 Wien
26.04.2007 Zürich
05.06.2007 Berlin
06.06.2007 Leipzig
07.06.2007 Hannover
12.06.2007 Stuttgart
13.06.2007 Frankfurt
14.06.2007 Kaiserslautern

16.04.07

Visitenkartenparty im Jülicher Technologiezentrum

Düren. Nach dem riesigen Erfolg – über 250 Unternehmer nutzten das Angebot im vergangenen Jahr – bietet die Gesellschaft für Wirtschafts- und Strukturförderung im Kreis Düren mbH (GWS) auch in diesem Jahr Unternehmerinnen und Unternehmern aus dem Kreis Düren und darüber hinaus eine Plattform zum Aufbau von Unternehmenskontakten an. Am Donnerstag, 26. April, von 18 bis 23 Uhr findet sie im Technologiezentrum Jülich, Karl-Heinz-Beckurts-Str. 13, statt.

Neben Musik, Imbiss und der Auslosung der Visitenkartentombola mit attraktiven Sachpreisen wird es diesmal ein geändertes Rahmenprogramm geben. Ausreichend Zeit wird natürlich dem vorrangigen Ziel des Abends zur Verfügung gestellt - nämlich dem Austausch von Visitenkarten und beruflichen Informationen sowie dem Aufbau eines persönlichen Netzwerkes.

"Wir hoffen, dass Unternehmer aus den unterschiedlichen Branchen bei angenehmer Atmosphäre miteinander ins Gespräch und vielleicht auch ins Geschäft kommen", betont Michael Müller, Geschäftsführer der GWS.

Nach der erfolgreichen ersten Veranstaltung im Jahr 2005 und der zweiten Party 2006 in Düren hat das Vorbereitungsteam das Angebot der Visitenkartenparty erweitert. So erhalten Besucher, die an diesem Abend ihre Visitenkarte beim Einchecken abgeben, die Möglichkeit, ihr Unternehmen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern kurz vorzustellen, wenn ihre Karte ausgelost wird. Auch in diesem Jahr ist die direkte Terminvereinbarung mit anderen Teilnehmern vorab per Internet möglich.

Die Unternehmer der Region sollten die Visitenkartenparty als Chance sehen, auf direktem Wege und in angenehmer Atmosphäre neue Kunden akquirieren zu können. "Denn", so betont Landrat Wolfgang Spelthahn, "egal, ob man es Netzwerkbildung oder Beziehungsmanagement nennt, Geschäftskontakte werden immer noch persönlich gemacht und hierzu bietet die GWS mit der Visitenkartenparty eine ideale Plattform."

Nähere Informationen zur Visitenkartenparty 2007 gibt es telefonisch unter 02421/4885-124 oder im Internet unter www.visitenkartenparty-gws.de .

PNY bietet mehr Speicherplatz für Mobiltelefone

Würselen, Der Markt für hochleistungsfähige Mobiltelefone mit Slot für Speicherkarten wächst stetig. Anwendungen wie Kamera, MP3 Player, PDA oder Spiele benötigen immer mehr Speicherplatz, deshalb erweitert PNY Technologies sein Flashspeicher-Sortiment um Speicherlösungen mit hohen Kapazitäten.

Die neuesten Generationen von Mobiltelefonen nutzten meist die Micro SD(TM) Karte als Speicherformat. Mit der 2 GB Micro SD(TM) geht PNY auf die Bedürfnisse der Anwender ein, und bietet noch mehr Speicherkapazität.

Die neuesten Generationen von Mobiltelefonen nutzten meist die Micro SD(TM) Karte als Speicherformat. Mit der 2 GB Micro SD(TM) geht PNY auf die Bedürfnisse der Anwender ein, und bietet noch mehr Speicherkapazität.

"2 GB Speicherplatz bieten dem Anwender zahlreiche Möglichkeiten", sagt Laure Lapègue, PNY Category Manager für Flash Karten, "es lassen sich bis zu
34 Stunden MP3s, 12 Stunden MPEG4-Videos oder 2000 Digitalbilder (aufgenommen mit einer 2 Megapixel-Digitalkamera in hoher Auflösung) auf einer einzigen Flashkarte speichern!"

Die PNY Micro Secure Digital(TM) Karte wird mit einem SD Adapter geliefert, so kann sie auch mit jedem Standart SD Secure Digital(TM) Slot genutzt
werden: Die Daten können so problemlos von einem Multimedia-Gerät auf einen anderes überspielt werden. Nun sind alle Daten jederzeit mobil.

Die 2 GB Mini SD(tm) Karte ist im Einzelhandel, im Fachhandel und in Elektronik-Großmärkten erhältlich.

Alle neuen Produkte sind kompatibel zu allen Mobiltelefonen, MP3-Playern, Camcordern und PDAs, die diese Miniformate unterstützen.

Die unverbindliche Preisempfehlung inkl. MwSt. liegt bei 84,90 EUR für die PNY Micro SD(tm) 2 GB.

13.04.07

Forschungszentrum Jülich präsentiert auf der Hannover Messe marktorientierte Brennstoffzellen und Prüfverfahren für Handgepäck

Jülich, Neue Techniken kommen häppchenweise: Zuerst werden die Nischen besetzt, dann der Markt überrollt. Den ersten Schritt tut nun die Direktmethanol-Brennstoffzelle aus Jülich und findet ihren Platz in einem Hubwagen, der auf der Hannover Messe erstmals zu sehen ist. Daneben wird ein neues Identifikations-Verfahren für Flüssigkeiten vorgestellt, das bei der Handgepäckkontrolle auf Flughäfen eingesetzt werden könnte.

Wer Kisten und Kästen transportiert, bedient sich dazu oft Paletten und Elektro­hubwagen. So lassen sich die schwersten Lasten schnell und flexibel bewegen - im Supermarkt um die Ecke genau so wie in riesigen Lagerhallen. Das einzige, das heute noch aufhält, ist die lange Ladezeit für die Akkus der Hubwagen. Am Stand G32/4 in Halle 13 der Hannover Messe stellen das Forschungszentrum Jülich und Partner aus der Industrie nun den Prototypen des ersten mit Methanol betriebenen Elektrohubwagens vor. Eine Brennstoffzelle wandelt die chemische Energie des flüssigen Methanols direkt in elektrischen Strom für den Antrieb um. Statt langer Akku-Ladezeiten lässt sich das Gefährt wie ein Auto in wenigen Minuten betanken. Trotzdem ist es in geschlossenen Räumen nutzbar, da es keine Schadstoffe produziert.

"Mit diesem Prototyp stehen wir nur noch einen Schritt vor der Kommerzialisierung unserer Brennstoffzellentechnik", erklärt Prof. Detlef Stolten, Direktor am Jülicher Institut für Energieforschung. Das Institut betreibt Forschung aus einem Guss - von der Verbesserung der Kernkomponenten für Zellen und Stacks bis zur Entwicklung einbaufähiger Brennstoffzellensysteme. "Wir wollen alle Aspekte im Auge halten und aufeinander abstimmen. Nur so lässt sich das komplexe System Brennstoffzelle wirtschaftlich machen", erklärt Stolten. Einen Einblick in den Jülicher Forschungsansatz gibt Prof. Stolten am 18. April. Ab 14:20 Uhr spricht er auf dem Forum des Gemeinschaftsstandes "Wasserstoff und Brennstoffzelle" (Halle 13, G26).

Schon am Eröffnungstag treten zwei weitere Jülicher Experten auf. Dr. Robert Steinberger-Wilckens, Projektleiter Brennstoffzellen, spricht an gleicher Stelle über die Entwicklung der SOFC-Brennstoffzelle in Jülich (16.04., ab 15:20 Uhr, Halle 13, G26 ). Dipl.-Math. Jürgen Friedrich Hake, Leiter des Bereichs Systemforschung und Technologische Entwicklung am Institut für Energieforschung, moderiert eine große Podiumsdiskussion zum Thema "Ist Energiemanagement Voraussetzung für die Zukunft erneuerbarer Energien?" Als Teilnehmer erwartet werden unter anderem Johannes Lackmann, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie, Dr. Lutz Mez, Geschäftsführer der Forschungsstelle für Umweltpolitik, und Hellmuth Frey, EnBW. (Halle 12, Stand C06, Energieforum "Life needs Power")

Was ist drin? Was ist dran? Diese Fragen beantworten Jülicher Physiker mit zwei neuen Messverfahren auf dem Stand "Innovationsland NRW" (Halle 2, C36). Einerseits können nun Mikrowellenfelder genutzt werden, um die Art der Flüssigkeit in geschlossenen Flaschen zu bestimmen. Harmlose Getränke und Flüssigseifen werden so von brennbaren Lösungen und Säuren unterschieden - in Sekunden­schnelle. Physikalische Grundlage der Microwave Liquid Identification (MLI) bildet dabei die elektrische Leitfähigkeit und Polarisierbarkeit der Stoffe. Mögliche Einsatzgebiete sind neben der Kontrolle von Handgepäck im Flughafen und bei Großveranstaltungen auch die Feuchtigkeitsmessung bei Baustoffen und in der Medizin.

Andererseits entwickeln Jülicher Physiker hochempfindliche supraleitende Sensoren für Magnetfelder, die SQUIDs. Sie ermöglichen es, Risse im Innern von Metallteilen aufzuspüren, mit dem Erdmagnetfeld nach Rohstoffen zu suchen oder das schlagende Herz zu beobachten.

Veranstaltungen in Kürze

16.4., 14.30 Uhr, Halle 12, Energieforum Stand C06, Prof. Jürgen-Friedrich Hake, Podiumsdiskussion "Ist Energiemanagement Voraussetzung für die Zukunft erneuerbarer Energien? ", mit Johannes Lackmann, Dr. Lutz Mez und Hellmuth Frey.

16.4., 15.20 Uhr, Halle 13, Gemeinschaftsstand Wasserstoff & Brennstoffzellen G26, Dr. Steinberger-Wilckens, Vortrag "SOFC - Von Komponenten zu Brennstoffzellensystemen",

18.4., 14.20 Uhr, Halle 13, Gemeinschaftsstand Wasserstoff & Brennstoffzellen G26, Prof. Stolten, Vortrag "Entwicklung der Direktmethanol-Brennstoffzelle"

Projekte in Kürze

Halle 13, Stand G32/4, Gemeinschaftsstand Wasserstoff & Brennstoffzellen,

* Elektrohubwagen mit Direktmethanol-Brennstoffzelle,
* Hochtemperatur-PEFC-Brennstoffzellen-System
* 20kW-SOFC-Teststand

Halle 2, C36, Stand "Innovationsland NRW",

* Squids: hochempfindliche Magnetsensoren für Geologie, Medizin und Materialforschung
* Stoffidentifikation mittels Mikrowellenpolarisation

12.04.07

Samsung bestellt weitere AIXTRON MOCVD-Anlagen

Aachen, Samsung Electro-Mechanics Co hat im Januar 2007 zwei weitere AIXTRON Anlagen zur Herstellung sehr heller, blauer und weißer LEDs auf Galliumnitridbasis bestellt.
Beide Anlagen werden in der SEMCO-Produktionsstätte in Kyungki-Do, Südkorea installiert.
Die schon mehrfach bestellten Anlagen ergänzen die vielen bis heute bei SEMCO installierten Nitrid-Planetenreaktoren, die seit längerem ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt haben. Durch die hohe Nachfrage am Markt werden weitere Anlagen benötigt. Da die Prozesse leicht von einer Anlage zur nächsten transferiert werden können, erwartet SEMCO, dass die neuen Anlagen schnell produktionsbereit sein werden.

Dr. Dong-Joon Kim, der bei SEMCO für beide Anlagen verantwortlich ist, erklärt: „Samsung ist der führende Anbieter heller Galliumnitrid-LEDs in Korea. Gerade vor kurzem haben wir unsere Kapazitäten mit AIXTRON-Planetenanlagen erweitert. Jetzt haben wir uns entschieden, wieder zwei AIXTRON-MOCVD-Anlagen zu bestellen.
Für die Erweiterung unserer Produktion benötigen wir professionellen Service und zuverlässige Systeme. Deshalb haben wir AIXTRON gewählt. Nach unserer Erfahrung arbeiten die AIXTRON-Planetary Reactor sehr reproduzierbar, so dass der Prozess schnell und einfach auf weitere Anlagen übertragen werden kann. Deshalb können wir die Produktion, kurz nachdem die Anlage installiert ist, direkt hochfahren.“

11.04.07

LANCOM Systems präsentiert auf der Hannover Messe Wireless Ethernet Lösungen für industrielle Anwendungen

Aachen, Während in der Bürokommunikation standardmäßig Ethernet eingesetzt wird, kommen im industriellen Umfeld bisher größtenteils herstellerspezifische Lösungen zum Einsatz.
LANCOM Systems präsentiert auf der Hannover Messe vom 16. bis 20. April 2007 auf Ethernet basierende Wireless Lösungen für den anspruchsvollen Einsatz im industriellen Umfeld. Der neue Wireless LAN Client LANCOM XAC-40-1 ist die ideale Ergänzung zu den WLAN-Basisstationen von LANCOM.
Der universell einsetzbare, robuste Funk-Client kann als Abschluss einer WLAN-Funkstrecke eingesetzt werden, beispielsweise um eine stationäre oder mobile Netzanbindung herzustellen.
Er arbeitet dabei als transparenter WLAN-to-Ethernet-Umsetzer und ist für den Einsatz in rauen Umgebungsbedingungen geeignet. Der LANCOM XAC-40-1 überträgt Daten mit bis zu 108 Mbit/s im 2,4 und 5 Ghz Frequenzband und bietet umfangreichste Sicherheits- und QoS-Funktionen sowie schnelle Roaming-Verfahren, um jederzeit eine verlässliche Verbindungsqualität zu gewährleisten. Für Betrieb und Rollout stehen umfangreiche Management-Systeme zur Verfügung.
Das LCOS Betriebssystem (Lancom Operating System) mit seinen Management-Tools und Sicherheitsfunktionen ist dafür die ideale Grundvoraussetzung.

er LANCOM XAC-40-1 erreicht eine sehr hohe Betriebssicherheit durch eine 4-fach redundante Stromversorgung und stabile Hardware, die Erschütterungen und den besonderen EMV-Bedingungen im industriellen Umfeld standhält.
Durch das kompakte Gehäuse für platzsparende Hutschienen-Montage im Schaltschrank, den erweiterten Temperaturbereich von -20°C bis +50°C und ein Gehäuse der Schutzklasse IP-40 eignet sich der LANCOM XAC-40-1 aber auch außerhalb der Produktion für den Einsatz in rauen Umgebungen wie Windkraftanlagen, industriellen Großanlagen und weiten Bereichen des Transportwesens.
Weitere Informationen und das detaillierte Datenblatt stehen unter: http://www.lancom-systems.de/Client-Adapter.46.0.html zum Download bereit.

Der LANCOM XAC-40-1 ist ab Juni 2007 verfügbar. Inklusive Mehrwertsteuer in Deutschland kostet der Wireless LAN Client 678,30 Euro (570,- Euro netto).


Christian Schallenberg, Leiter Produktmarketing bei der LANCOM Systems GmbH: „Der Industrial-Ethernet-Markt bietet große Möglichkeiten für den Einsatz professioneller Netzwerktechnologie. Dieser neue Markt und seine Chancen haben uns veranlasst, speziell dafür angepasste Produkte zu entwickeln. Wir sind stolz auf die Erfolge, die wir durch die Gewinnung von großen Kunden in diesem Markt für die LANCOM WLAN-Technologie bereits erreichen konnten.“

10.04.07

Die Aachener Docutec AG realisiert die elektronischen´Personalakte für Manpower

Aachen. Der Personaldienstleister Manpower hat sich für die Aachener Docutec AG als Partner zur Realisierung der elektronischen´Personalakte entschieden. Im Verbund des weltweiten Manpower Netzwerks ist Manpower GmbH & Co. KG Personaldienstleistungen in Deutschland an über 200 Standorten präsent. Das Unternehmen beschäftigte im Geschäftsjahr 2006 durchschnittlich 20.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und steht in enger Beziehung zu rund 4.000 Kundenunternehmen bundesweit. Die Beauftragung der Docutec AG zur Realisierung der elektronischen Personalakte durch Manpower festigt die Bedeutung des Aachener Unternehmens als der Partner für Aktenlösungen im HR-Bereich

04.04.07

Ladenmieten in Aachen gestiegen.

Aachen. Das auf Einzelhandelsimmobilien spezialisierte Beratungsunternehmen Kemper’s hat die Hohe der Ladenmieten in Einzelhandelsstandorten mit 250.000 bis 500.000 Einwohnern analysiert. Die Ladenmieten in Aachen in attraktiver Lage sind im letzten Jahr um 5 Euro auf 90 Euro gestiegen. Damit gehört Aachen zu den 10 teuersten Städten in der untersuchten Gruppe.

Der Einstiegspreis für Ladenlokale in 1a-Lagen der 10 stärksten Städte dieser Kategorie beginnt derzeit bei etwa 80 Euro/m² und erreicht in der Spitze knapp 140 Euro/m². Im Durchschnitt sind die Mieten in dieser Gruppe damit immerhin 40 Prozent günstiger als in den 12 größten Städten in Deutschland. Angeführt von Münster erreicht das Spitzentrio mit Mannheim und Wiesbaden 2007 jeweils Mieten über 125 Euro/m². Bielefeld, Dresden, Leipzig und Nürnberg folgen mit Spitzenwerten über 100 Euro/m². In Bonn, Karlsruhe und Augsburg mietet der Handel aähnlich wie in Aachen zu Quadratmeterpreisen zwischen 80 und 100 Euro/m².

Quelle: Kemper's City-Makler

Aixtron liefert Thomas Swan-Anlage zur Laser- und UV-LED-Herstellung an die TU Berlin

Aachen, Das Institut für Festkörperphysik der Technischen Universität Berlin hat bei AIXTRON AG eine Thomas Swan-Close Coupled Showerheadâ„¢-Anlage bestellt. Die Anlage mit einer 3x2 Zoll Waferkapazität wird für die Entwicklung von Lasern und ultraviolett emittierenden (UV) LEDs genutzt. Diese Anwendungen basieren auf Galliumnitrid-Legierungen mit einem hohen Aluminiumanteil. Die Anlage wird neben den AIX 200RF- und AIX 200/4-Anlagen im modernen Reinraum des Eugene-Paul-Wigner Gebäudes der Universität zu stehen kommen.

Das Institut hat sich aufgrund der guten Erfahrung mit den beiden bestehenden AIXTRON-Anlagen für diese neue Anlage entschieden. Professor Dr. Michael Kneissl, Leiter der Arbeitsgruppe Nanophysik und Photonik, erläutert: „Wir arbeiten schon lange mit AIXTRON-MOCVD*-Anlagen und haben auch dank der hervorragenden Unterstützung und des Service eine sehr gute Geschäftsverbindung aufgebaut. Wir haben uns nach gründlicher Überlegung diesmal für eine Thomas Swan-Close Coupled Showerheadâ„¢-Anlage entschieden, weil sie am besten unseren Anforderungen entspricht. Die TS 3x2 FT-Anlage ist in Hinsicht auf Prozessstabilität und die effiziente Ausnutzung der Ausgangsmaterialien deutlich besser als andere vertikale Depositionsanlagen. Diese Anlage hat sich durch ihre Prozessflexibilität, Homogenität der Schichtdicke, Dotierung und Schichtzusammensetzung für die Produktion moderner optoelektronischer Bauelemente bewährt. Zusätzlich können verschiedene In-situ-Kontrollgeräte eingebunden werden. Neben unseren bereits vorhandenen Anlagen wird die neue eine wertvolle Plattform für unsere Entwicklung der Aluminiumnitrid-Laser und sehr hellen ultravioletten LEDs bilden.“

Das Institut für Festkörperphysik der TU Berlin ist als eines der weltweit führenden Forschungs- und Entwicklungszentren für moderne Optoelektronik bekannt. Das am Institut gesammelte Fachwissen gilt als herausragend und hat zu zahllosen Neuentwicklungen geführt.

Professor Kneissls experimentelle Forschungsgruppe für Nanophysik und Photonik entwickelt Halbleiterkristalle mit großer Bandlücke. Zudem untersucht sie die optischen und elektrischen Eigenschaften der Halbleiter und Heterostrukturen, die für neuartige optoelektronische Bauteile verwendet werden. Die Forschung richtet sich insbesondere auf die Kontrolle der Strukturbildung im Nanometerbereich, um die elektronischen Eigenschaften neuer Materialien wie leistungsfähige InGaN-Multi-Quantum-Well-Laser, tief ultraviolette InAlGaN-LEDs, grüne und blaue Laser, Microcavity-Disk-Laser und Galliumnitrid-Vertical-Cavity-Surface-Emitting-Laser (VCSEL) genau bestimmen zu können.

Die neue CCS 3x2 Zoll-Fliptop-Anlage hat eine kleine Standfläche und ist für eine Forschungsanlage besonders leistungsfähig. Mit dem neuen Steuerungssystem ist es möglich, den Gasdurchfluss und -druck digital zu regeln; ein modernes Sicherheitssystem ist ebenfalls eingebaut.


* MOCVD, Metal Organic Chemical Vapor Deposition
= Metall-organische Gasphasenabscheidung


Der Begriff Close Coupled ShowerheadTM ist ein Warenzeichen.

03.04.07

Neue aixGate-Spamfilter-Version mit Webinterface - Keine Spams, keine Investitionen, keine Software

Würselen. Die ComNet GmbH hat ihre Antispam- und Antiviren-Lösung aixGate MailWash (aixgate.com) um ein Kunden-Webinterface erweitert. aixGate MailWash befreit E-Mail-Postfächer von Spam-Mails, Viren und Würmern aller Art, ohne dass die Nutzer Scanner oder Filter installieren, konfigurieren und trainieren müssen. Sie melden sich einfach als aixGate-Teilnehmer an und ihre E-Mails werden im Rechenzentrum der ComNet GmbH nach allen Regeln der Spam-Filter- und Viren-Scanner-Kunst gewaschen. Die Postfacheigner erhalten so bis zu 99 Prozent weniger Spams als bisher und absolut keine Viren mehr.

Mit dem neuen Webinterface können die Nutzer jetzt über den Browser selbst einstellen, wie scharf die Filter und Scanner E-Mails kontrollieren und was mit Spam-identifizierten Mails passiert. So ist das so genannte Greylisting komplett oder für definierte Adressen (Whitelist) abstellbar. Erkannte Spam-Mails können beispielsweise durch Löschen direkt entsorgt, wenn dies der Postfacheigner selbst so einstellt, oder in ein Sammelpostfach umgeleitet werden, wo sie vor dem Löschen kontrolliert werden können.

Die aixGate Filter- und Scan-Technik läuft als „Software as a Service“ komplett im ComNet-Rechenzentrum. Sie untersucht sämtliche Mails auf Viren und Spams, bevor diese ihre Ziel-Postfächer ohne Zeitverzögerung erreichen - 30 Server mit zehnfachem Schutz übernehmen diese Aufgabe 24 Stunden am Tag. Die Nutzer freuen sich nur noch über eine saubere Mailbox, ohne dass sie das technische Rennen mit Spammern und Virenzüchtern bestreiten müssen. An ihren Systemen müssen die aixGate-Kunden keinerlei Änderungen vornehmen. Außer der Nutzungsgebühr entstehen ihnen keinerlei Kosten. Denn aixGate läuft komplett im Software-as-a-Service-Modus.

Noch mehr Sicherheit: aixGate Secure Internet

Und falls Kunden noch mehr Sicherheit benötigen: Auf Wunsch sichert aixGate den kompletten Datenverkehr über das Internet ab. aixGate Secure Internet schützt Unternehmenssysteme beim Surfen im Netz und schirmt das Netzwerk vor unerwünschten oder bösartigen Zugriffen ab.

Sicherheit und Technik: So werden Postfächer Viren- und Spam-frei

Der Kampf gegen Spams und Viren ist ein technischer Wettlauf. Mit aixGate überlassen Unternehmen und Privatnutzer diesen Wettlauf den „trainierten“ Experten von ComNet.

Im ComNet-Rechenzentrum laufen insgesamt 30 Server, die kontinuierlich an den neuesten Stand der Technik angepasst werden. Jede Mail, die dort eintrifft, muss folgende Hürden nehmen, bis sie das Kunden-Postfach erreicht: Greylisting, Attachment-Blocker, Virenscan und Spam-Filter. Schon allein das Greylisting reduziert das Spam-Mail-Aufkommen um bis zu 96 Prozent. Mit dem Verfahren wird der absendende Mailserver dazu veranlasst, einen zweiten Zustellungsversuch zu unternehmen. Jeder „seriöse“ und richtig konfigurierte E-Mail-Server unternimmt in kurzer Zeit den nächsten Versuch, Spam-Versender aber in der Regel nicht. Die folgenden Prüfungen werden jeweils von den besten verfügbaren Lösungen durchgeführt, die teilweise im Minutentakt mit den neuesten Informationen über Spams, Viren und Würmer gefüttert werden.

VEDA kooperiert mit Kendox

Alsdorf. VEDA und KENDOX arbeiten künftig im Bereich des Dokumenten- und Informationsmanagements eng zusammen. Dabei adressiert VEDA - Anbieter von Unternehmenssoftware für Human Resources und Finance & Accounting – mit der KENDOX Business Edition vor allem Anwender, die nicht auf das IBM System i setzen.

„Mit dem Erfolg unserer javabasierten j-ware wird für uns der Windows-Markt zunehmend bedeutender. KENDOX bietet hier mit seiner Business Edition eine Lösung für das Dokumenten- und Informationsmanagement, die unsere eigenen Anwendungen ideal ergänzt“, begründet Klaus Pohlmann, Geschäftsführer der VEDA GmbH, Alsdorf, die Entscheidung. Zudem habe VEDA mit den Verantwortlichen bei KENDOX auch in der Vergangeheit bereits schon erfolgreich zusammengearbeitet und eine Vertrauensbasis geschaffen, die auch ein gutes Fundament für die jetzt begonnene Kooperation bilde.

Ein weiterer Entscheidungsgrund war die einfache Integrierbarkeit der Lösung. „Die KENDOX Business Edition arbeitet integriert mit einer ganzen Reihe von ERP-Systemen zusammen. Das bedeutet, dass wir hier unseren Kunden ohne großen Aufwand eine voll integrierte Lösung mit einer breiten Funktionalität anbieten können“, so Pohlmann weiter.

KENDOX ist ein international tätiges Software- und Service-Unternehmen mit Standorten in Zürich (CH), München (D), Bremen (D) und Oberriet (CH). Mit dem Konzept der "Knowledge Application Software" geht KENDOX über den Ansatz herkömmlicher DMS- oder ECM-Lösungen hinaus und verbindet Funktionen für Knowledge-Management und Teamarbeit mit Möglichkeiten zur verteilten und intelligenten Dokumentenbearbeitung und zur Medien- und Inhaltsverwaltung.

02.04.07

Für soziales Engagement geehrt: Michael Wirtz erhält höchste Auszeichnung aus Ecuador

Aachen,. Für sein langjähriges Engagement erhielt der Aachener Unternehmer und Präsident der IHK Aachen, Michael Wirtz, am 30. März 2007 von der Republik Ecuador den Nationalen Verdienstorden im Grade eines Offiziers. Dieser Orden ist die höchste Auszeichnung, die der südamerikanische Staat einem Privatmann verleihen kann. Wirtz nahm diese Ehrung in einer feierlichen Zeremonie vom ecuadorianischen Botschafter in Deutschland, Horacio Sevilla Borja, in dessen Potsdamer Residenz entgegen.
Das Land Ecuador honoriert das Engagement von Michael Wirtz sowohl als dessen Honorarkonsul in Nordrhein-Westfalen als auch für seine sozialen und kulturellen Projekte in Ecuador.

Hierzu gehört das Ernährungszentrum, das Wirtz 1995 zusammen mit dem damaligen Bischof Monsignore Emil Stehle in der Stadt Santo Domingo de los Colorados gründete. Das Centro de Recuperación Nutricional (CRN) hilft unterernährten und kranken Kindern und klärt ihre Familien über gesunde Ernährung auf. 2005 hat das Ernährungszentrum 6.300 Menschen betreut, davon 1.600 Kinder. Ergebnis: Die Unterernährung sank um 50 Prozent, die Kindersterblichkeit ging um 70 Prozent zurück. Karies, ursprünglich ein großes Problem, ist für die Kinder fast zum Fremdwort geworden.

Michael Wirtz hat durch seine Unterstützung der Arbeit der Botschaft in Berlin entscheidend dazu beigetragen, die ecuadorianische Kultur in Deutschland bekannt zu machen. Hierzu gehören Publikationen und Ausstellungen mit Werken des herausragendsten Künstlers Ecuadors Oswaldo Guayasamín (1919-1999). 2006 fanden Ausstellungen in Gelsenkirchen, Potsdam und Zehdenick mit über 120 Originalbildern von Guayasamín statt.

Michael Wirtz sagt über seine Auszeichnung: „Ich bin tief berührt. Ich empfinde mein Engagement für Ecuador als großes Glück und hätte nie erwartet, dafür ausgezeichnet zu werden. Es ist die besondere Liebe zu diesem Land. Ich fühle eine tiefe Verbundenheit mit der Kunst, der Kultur und den Menschen Ecuadors.“

Seit rund 34 Jahren ist Michael Wirtz mit seinem Familienunternehmen Grünenthal in Ecuador tätig. Für Grünenthal ist Ecuador mit seiner Niederlassung in der Hauptstadt Quito heute das Drehkreuz aller Aktivitäten in Lateinamerika. Daher investierte das Unternehmen im Jahr 2005 7,5 Millionen US-Dollar in eine vierte erweiterte Produktionsstätte.