GründerStart-GmbH beteiligt sich an der SEMIKON Detector GmbH
Aachen, Die GründerStart-GmbH unterstützt die SEMIKON Detector GmbH, eine Ausgründung aus dem Forschungszentrum Jülich. Das junge, im Technologiezentrum Jülich (TZJ) ansässige Unternehmen entwickelt und realisiert auf Halbleiter basierende Detektoren und Detektorsysteme zum Nachweis ionisierender Strahlung (z.B. Ionen, Photonen oder Teilchen). "Wir haben uns besonders von der weit ausgereiften und praxiserprobten Technologie und dem serviceorientierten Ansatz der SEMIKON überzeugen lassen", begründet Iris Wilhelmi, GründerStart-GmbH das neue Engagement. Anwender sind in erster Linie internationale Forschungseinrichtungen, die bereits in der Vergangenheit mit diesen Detektoren zum Teil bahnbrechende physikalische Ergebnisse erzielt haben. Weitere Einsatzgebiete sind in der Sicherheits- und Medizintechnik möglich. Die Detektoren werden beispielsweise in Systemen eingesetzt, die radioaktive Materialien auf Grund ihrer besonderen oder natürlichen Strahlung aufspüren können. Durch das weltweit stark angestiegene Sicherheitsbedürfnis und die Terrorbekämpfung tritt die SEMIKON damit in einen wachsenden Markt. In der Medizintechnik könnten die Detektoren in der Krebstherapie, aber auch in der Strahlendiagnostik, Strahlentherapie und Nuklearmedizin angewendet werden.
Als Basis dienen die Entwicklungen des Instituts für Kernphysik des Forschungszentrums Jülich, an denen Thomas Krings, Geschäftsführer der SEMIKON Detector GmbH, maßgeblich beteiligt war. "Mit unseren Entwicklungen bedienen wir Spezialmärkte für die verschiedensten Anwendungen. Unsere Kunden erhalten ihre Detektoren ,maßgeschneidert’. Dadurch werden zusätzliche Einsatzmöglichkeiten in der physikalischen Forschung, aber auch in der Medizin- und der Sicherheitstechnik geschaffen. Durch den lückenlosen Übergang vom Forschungslabor zum Unternehmen können wir ohne Verzögerung mit der Produktion der ersten Bestellungen beginnen", so Thomas Krings.
Das Unternehmen hat seinen Standort im TZJ Jülich, Thomas Krings hat aber die Möglichkeit, die Räumlichkeiten, die Anlagen und die Infrastruktur des Forschungszentrums Jülich zu nutzen. "Der Abschluss von zugehörigen Nutzungsverträgen ist nur ein Element einer Vielzahl von Unterstützungsmaßnahmen, mit der der Geschäftsbereich Technologie-Transfer des Forschungszentrums junge Gründer von der Geschäftsidee bis zum Tag der Gründung und auch darüber hinaus begleitet. Denn oft sind die Gründer von heute ja die Kooperationspartner von morgen", kommentiert Dr. Hartmut Fischer, Forschungszentrum Jülich, den erfolgreichen Start von Thomas Krings. Zusammen mit der Unterstützung der GründerStart-GmbH bietet diese Konstellation SEMIKON beste Voraussetzungen für ein kontinuierliches Wachstum. Bereits jetzt gibt es bei SEMIKON neben Thomas Krings einen weiteren festangestellten Mitarbeiter. Weitere Einstellungen sind geplant.
Ansprechpartner:
Herr Thomas Krings
SEMIKON Detector GmbH
E-Mail: t.krings@fz-juelich.de
Telefon: +49-2461-616980