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Wirtschaftsforum zur Ziel 2 Förderperiode: NRW-Wirtschaftsministerium informiert über geplante Förderwettbewerbe

Aachen. „Langsam kommt ein wenig mehr Klarheit in diese Sache“ so der Kommentar eines Bürgermeisters aus der Region Aachen nach Ende des „Wirtschaftsforums zur Ziel 2 Förderung“ am Mittwochabend im Technologiezentrum am Europaplatz Aachen. Auf Einladung der Bezirksregierung Köln und der AGIT mbH waren drei hochrangige Vertreter des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW nach Aachen gekommen, um die Region über die ersten Einzelheiten der bevorstehenden Ziel 2 Förderwettbewerbe im Rahmen des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) zu informieren. Und rund 180 Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verwaltung waren gekommen, um sich die durchaus diffizilen Verfahrenswege erläutern zu lassen.

Ministerialrat Martin Hennicke, der Leiter der so genannten Ziel 2 Verwaltungsbehörde der Landesregierung, präsentierte die Grundzüge der neuen Förderphase 2007-2013, die einen weit reichenden Strategiewechsel der EU- und Landespolitik im Hinblick auf die Wirtschafts- und Strukturförderung darstellt. Nicht mehr Ausgleichsleistungen für schwache und rückständige Regionen stehen im Mittelpunkt, sondern innovationsorientierte Ansätze zur gezielten Stärkung von starken Wirtschaftszweigen und Branchenverbünden – so genannten Clustern. Erklärtes Ziel dabei: Mehr Wachstum und vor allem mehr Beschäftigung in ganz NRW.


Ab Mai 2007 werden Förderwettbewerbe für 16 ausgewählte „NRW-Cluster“ stattfinden – einer der ersten soll „CHeK.NRW“ lauten – und auf die Chemie- und Kunststoffbranche zugeschnitten sein. Verantwortlich dafür zeichnet Ministerialrat Dirk Meyer. Oberstes Ziel dieser Clusterwettbewerbe ist es, Anreize zur Kooperation zwischen Unternehmen der Branche entlang der Wertschöpfungskette, und zwischen Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen zu schaffen. Innovationen sollen markfähig gemacht werden und für Mehrwert sorgen.


Keine leichte Aufgabe für die regionalen Akteure – aber eine, die sich im Sinne einer erfolgsorientierten wirtschaftlichen Entwicklung lohnt. Und deshalb, so betonten die Vertreter der Landesregierung, werde man die Regionen bei der Entwicklung der anstehenden Aufgaben auch nicht im Regen stehen lassen. Die Landesregierung versteht sich nicht nur als die Fördermittel bewilligende Stelle, sondern auch als „Sparringspartner“ bei der Entwicklung von innovativen Projektideen - auch dies ist eine neue Qualität in der NRW-EU Strukturförderung.

Alle Beiträge der Referenten können auf der Webseite der AGIT herunter geladen werden.


Außerdem plant die AGIT in den nächsten Monaten eine Reihe Informationsworkshops zu einzelnen Förderwettbewerben, beispielsweise zu den Themenschwerpunkten, Maschinenbau, Automotive, Neue Energien, Life Science und Existenzgründungsförderung.

Ansprechpartner:
AGIT mbH
Ulrich Schirowski
Regionalentwicklung und Wettbewerbsverfahren
Tel.: 0241/963-1040
E-Mail: u.schirowski@agit.de

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