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31.08.07

Forest Laboratories steigt beim Paion aus

Aachen. Paions Forschungspartner Forest Laboratories beendet die Kooperation bei der Entwicklung von Desmoteplase. Das Unternehmen gibt die Nordamerika-Rechte an das Aachener Biotechunternehmen zurück, nachdem Desmoteplase in einer klinischen Studie der abschließenden dritten Phase enttäuschende Ergebnisse brachte. Mit dem zweiten Partner, H. Lundbeck A/S, werte man weiter die Studiendaten aus, so Paion am Donnerstag in einer Pflichtmitteilung. Aufgrund der Beendigung der Kooperation kann Paion einen außerordentlichen Ertrag von 4,3 Millionen Euro verbuchen, der aus der Auflösung von Rückstellungen basiert.

Quelle: 4investors

30.08.07

Aachener Pharmaunternehmen Grünenthal hilft Erdbebenopfern in Peru Spende in Höhe von 20.000 Euro

Aachen. Den Opfern des Erdbebens in Peru hilft das Aachener Familienunternehmen Grünenthal mit Medikamenten und einer Geldspende in einem Gesamtwert von 20.000 Euro.

„Die Kollegen unserer Tochtergesellschaft in Peru haben uns auf die Tragödie aufmerksam
gemacht. Glücklicherweise sind sie selbst nicht betroffen“, sagt Sebastian Wirtz,
Geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens Grünenthal. „Wir haben
beschlossen, dass wir sofort etwas tun müssen.“
Neben der Geldspende sendet Grünenthal auch Medikamente zur medizinischen
Grundversorgung in das Erdbebengebiet. Grünenthal beteiligt sich damit an der Aktion
„Erdbebenhilfe in Peru“ der Deutsch-Peruanische Industrie- und Handelskammer (AHK). Die
AHK Peru setzt sich für die Versorgung der Erdbebenopfer mit Wasser, Lebensmitteln und
Sachgütern und für den Wiederaufbau der Region ein.
Am 15. August hat ein Erdbeben der Stärke 7,9 Städte und Dörfer im Süden Perus verwüstet.
Mehr als 500 Menschen kamen ums Leben und mehr als 1500 sind schwer verletzt. Die am
schwersten betroffenen Städte Pisco, Chincha und Ica südlich von Lima sind bis zu 70 Prozent
zerstört. Hilfe wird dringend benötigt, um die gesamte Infrastruktur wieder aufbauen zu
können.

September-Ausgabe der" Wirtschaftliche Nachrichten der IHK Aachen" steht zum Download bereit

http://www.aachen.ihk.de/de/standortpolitik/download/wn_09_2007.pdf

(Dateigröße: 4,16 MB)

28.08.07

LANCOM Systems baut am Haus der Zukunft

Aachen, 27. August 2007 – Gerade drei Monate nach der Grundsteinlegung feiert Deutschlands innovativste Immobilie, das inHaus2, Richtfest. Neun Institute der Fraunhofer-Gesellschaft arbeiten hier mit Partnern aus der Wirtschaft in einer Forschungsplattform für das zukünftige Bauen und Betreiben von Gewerbeimmobilien zusammen. LANCOM Systems ist als Komponentenpartner an dem Projekt beteiligt. Der deutsche Hi-tech-Anbieter stattet die Baustelle mit kabellosen Netzwerken aus.

Die beteiligten Partner beschreiten bei Bau und Betrieb des inHaus2 völlig neue Wege. Eine zentrale Rolle nimmt dabei die Dokumentation ein. Eine digitale Gebäudeakte dokumentiert den kompletten Lebenszyklus der Immobilie. Sie hilft Sparpotenziale zu erkennen und zu nutzen. Alle Informationen, die im Lebenszyklus des Gebäudes relevant sind, werden den Beteiligten so zur Verfügung gestellt. Das Ziel ist eine gerichtsfeste Dokumentation von Gebäudeerstellung und -management. Über das LANCOM-Netz sind u.a. drei Kameras verbunden, die fortlaufenden Einblick in die Baufortschritte ermöglichen. So kann sich die Bauleitung nicht nur jederzeit einen Überblick verschaffen. Der Bauträger erstellt auch in regelmäßigen Abständen Fotos, die am Ende des Bauabschnitts zu einem Zeitrafferfilm zusammen gefügt werden; eine völlig neue Methode zur Baudokumentation.

Die LANCOM-Netze werden auch für die Umsetzung weiterer innovativer Ansätze benötigt. Alle Geräte und Waren werden mit Radio Frequency Identification (RFID)-Etiketten versehen und bei der Toreinfahrt automatisch erfasst. Die Anbindung der Erfassungsgeräte erfolgt über die kabellosen Netze von LANCOM. RFID-Technik wird auch für die Materialüberwachung eingesetzt. So wird auf der Baustelle schnell verdichtender Beton verwendet, der aufgrund seiner Oberfläche auch sehr gut Schall absorbiert. Mit dem Beton werden RFID-Sensoren vergossen und überwachen den Aushärteprozess. Ihre Lebensdauer reicht über viele Jahre, so dass sie während des Betriebs des Gebäudes Daten aus dem Inneren der Mauer liefern, etwa zu Temperatur oder Feuchtigkeit. Auch diese Daten werden über das LANCOM-Netz erfasst und gesammelt.

Die LANCOM-Komponenten decken zudem das gesamte Gebäude und Gelände mit kabellosem Netzzugang ab. Alle Beteiligten können jederzeit über WLAN-fähige Geräte auf zentrale Daten und das Internet zugreifen. Dass LANCOM auch die WLAN-Versorgung während des Betriebs der Immobilie sicher stellen wird, versteht sich da schon fast von selbst.

„Das inHaus2 ist die nächste Stufe des vernetzten Hauses“, erläutert Ulrich Prinz, Geschäftsführer der Lancom Systems GmbH. „Es macht uns deshalb stolz, als Partner an dem Projekt beteiligt zu sein. Als Anbieter von Hi-tech Made in Germany fühlen wir uns der Innovation verpflichtet und schauen auch über den Tellerrand der Standardnetzwerktechnik hinaus. Die Beteiligung am inHaus2 war deshalb folgerichtig für uns.“

27.08.07

zwEIFELlos innovativ – das HIMO und die Zukunftsinitiative Eifel, Netzwerk Technologie und Innovation, laden gemeinsam am 21. September 2007, 18:30 Uhr zum Forum EifelTEC ein.

Monschau Regionale Kompetenzen ihrer Bedeutung entsprechend für die Eifel in Wert zu setzen und nachhaltig zu stärken, dies ist das Ziel der Zukunftsinitiative Eifel. Dabei steht die gezielte Entwicklung des Wirtschaftsraumes Eifel im Vordergrund.

„Es ist ein besonderes und vorrangiges Anliegen, den Wissenstransfer insbesondere aus der Aachener Hochschulregion in die Eifel auf diesem Weg zu unterstützen“, erläutert Ruth Roelen, die sich beim Kreis Aachen federführend um die Netzwerkaktivitäten auf nordrhein-westfälischer Seite kümmert.

Innovation fördern - ein gewichtiger Grund, um das alljährlich im HIMO stattfindende Forum Eifel mit der Zukunftsinitiative Eifel zu verbinden. „Technologisches Wissen ist ein wichtiges Kapital für unsere Region und ihre Unternehmen, um sich im überregionalen wie weltweiten Wettbewerb zu behaupten. Die Nutzung dieser Ressourcen durch die Einführung neuer Produkte oder Produktionsverfahren sichert die Wettbewerbs- und Leistungs-fähigkeit der Eifel“, so die Zentrumsleiterin Silke Marczincik.

Interessierte Unternehmer der Region sind herzliche eingeladen um am 21. September 2007 ab18:30 Uhr, im HIMO zum Forum EifelTEC innovative Themen, Kontakte und Ideen mit zu vernetzen.

Das HIMO, als eine der Relaisstationen des Netzwerkes Technologie und Innovation im Rahmen der Zukunftsinitiative Eifel, präsentiert an diesem Tag wie unkompliziert und effektiv die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Wissenschaft gelingt.

Unternehmen wie DÜRR, Otto Junker, PICARD, Studenten aus der Eifel und Vertreter der FH, wie Frau Prof. Mayer und Herr Prof. Gartzen, lassen sich hier in die Karten schauen und erläutern, wie Wissenstransfer funktionieren kann.
Dabei gibt es ausreichend Gelegenheit, persönlich mit den teilnehmenden Akteuren sowie mit den Technologietransferstellen der Aachener Hochschulen und dem Forschungszentrum Jülich und den Technologievertretern der gewerblichen Kammern in Kontakt zu treten, um einen Mehrwert für das eigene Unternehmen an zu stoßen. „Wer als Unternehmer interessiert ist an einer Kontaktaufnahme zur Fachhochschule, sollte sich zwEIFELlos diesen Abend nicht entgehen lassen“, so Silke Marczincik.

Weitergehende Informationen erhalten Sie bei Frau Roelen, Kreis Aachen unter der Tel. 0241 5198 2528. Anmeldungen zu zwEIFELlos innovativ richten Sie bitte bis zum 17.09.2007 per
Fax an 0241 – 5198 2324.

AIXTRON verkauft eine Anlage für die Herstellung von E-Paper

Aachen. Plastic Logic Ltd. mit Sitz in Cambridge, UK hat eine AIXTRON Gen 3.5 Beschichtungsanlage gekauft, mit der sie die Schlüsselschicht, ein dünnes organisches Dielektrikum, für flexible organische Dünnfilmtransistoren (TFT) herstellen. Das Unternehmen hat einen spezifischen Herstellungsprozess für besondere Aktiv-Matrix-Backplanes entwickelt, die auf einer Kunststofffolie aufgebracht werden. Wird diese mit einer Ansteuerungselektronik versehenen Folie und mit einer bildgebenden Anzeige auf Basis eines so genannten elektronischen Papiers (E-Papier) kombiniert, können dünne, leichte und robuste Bildschirme hergestellt werden. Laut Plastic Logic wird somit ein Lesekomfort erreicht, der dem bedruckten Papier wesentlich näher kommt als ihn andere Technologien je bieten konnten.

Die eigens für diese Anwendung von AIXTRON neu entwickelte Anlage beruht auf dem patentierten Close Coupled Showerhead- (CCS) Konzept. Sie wird Anfang 2008 in Plastic Logics Fertigungslinie, in der auf Gen 3.5-Substraten produziert werden soll, installiert und integriert.

Dr. John Mills, Vorstand der Firma Plastic Logic, kommentiert dieses Projekt: „AIXTRON hat einen außergewöhnlichen Ruf bei der Entwicklung und Lieferung von Anlagen für komplexe Gasphasen-Beschichtungsprozesse in der Halbleiterindustrie. Aufgrund ihrer Erfahrung mit Beschichtungsprozessen für großflächige organische Halbleiter sind wir der Meinung, dass sie uns die beste Systemlösung für unsere speziellen Anforderungen liefern.“

Im Januar 2007 gab Plastic Logic bekannt, dass sie für 100 Mio. USD das erste Werk für die Produktion von Plastikelektronik für elektronisches Papier, errichten wollen. Die Produktionsstätte wird in Dresden, dem so genannten „Silicon Saxony“, in direkter Nachbarschaft zu AMD und Infineon gebaut. Dort wird Plastic Logic Displaymodule für tragbare elektronische Geräte herstellen, die Text wie auf Papier anzeigen. Die Produktion wird 2008 beginnen und eine Kapazität von mehr als einer Million Displaymodule pro Jahr haben.

24.08.07

Jahresbilanz 2006: regio iT aachen erzielt ein positives Geschäftsergebnis

Aachen, Mit einem Ergebnis von 910.000 Euro blickt die regio iT aachen auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2006 zurück. Hiermit konnte der IT-Dienstleister der Stadt Aachen, der Kommunen im Kreis Aachen und Heinsberg sowie deren kommunalen Unternehmen das positive Ergebnis des Vorjahres von 630.000 Euro noch weiter steigern. Ausschlaggebend für die Ergebnisverbesserung war die Umsatzsteigerung seit der Gründung im Jahr 2003 bis 2006 um 37%.

Das jüngste Ergebnis spricht für die gute Unternehmensentwicklung. Geschäftsführer Dieter Rehfeld gibt sich selbstbewusst: „Wir haben nicht erst im vergangenen Jahr auf die richtigen Themen gesetzt, sondern schon zum Start der regio iT entscheidende Weichen gestellt. Bereits in der Konsolidierungsphase haben wir die Messlatte hoch gehangen - das hat sich ausgezahlt.“

Besonders im Umfeld der kommunalen Unternehmen - aus dem Sektor der Energieversorgung, des Energiehandels und der Entsorgung - hat die regio iT in 2006 Umsatzzuwächse erzielt. Diese Kundengruppe konnte die regio iT mit ihrer Erfahrung und Kompetenz im SAP-Umfeld überzeugen. Das von der SAP AG offiziell als "Customer Competence Center" zertifizierte SAP-Team der regio iT hat sich bereits in den letzten Jahren als langfristiger Partner in der Region bewährt.

Auch im Geschäftsfeld Bildung und eLearning konnte die regio iT ihre Umsätze deutlich erhöhen. In den vergangenen Jahren hat sie 48 Grundschulen in Aachen und Umgebung, 34 Allgemeinbildende Schulen sowie neun Berufskollegs mit rund 6.000 PC ausgestattet. Im Rahmen eines Full-Service betreut die regio iT diese Arbeitsplätze sowie 90 Server für alle Schulen. Zum Aachener Schulprojekt, das mittlerweile als beispielhaft für ganz Nordrhein-Westfalen gilt, gratulierte dann auch im November 2006 NRW-Schulministerin Barbara Sommer der Stadt Aachen und der regio iT.

Darüber hinaus hat sich das Unternehmen im bundesweiten Wettbewerb mit verschiedenen organisationsübergreifenden und prozessorientierten Lösungen durchgesetzt.

Die Investitionen wurden in den Jahren 2004 mit 2,5 Mio Euro bis 2006 mit 4,8 Mio Euro nahezu verdoppelt. Dieter Ludwigs, kaufmännischer Leiter, erklärt hierzu: „Als kommunaler IT-Dienstleister stärken wir mit unseren Investitionen nicht nur den Wirtschaftsstandort. Mit unseren Crossover-Leistungen sorgen wir im kommunalen Umfeld auch ganz konkret für Transparenz, Effektivität und Effizienz. Dies rechnet sich nicht nur für die Verwaltungen und kommunalen Unternehmen. Gerade auch die Bürgerinnen und Bürger profitieren von neuen IT-Lösungen.“ Ob das Ratsinformationssystem in Aachen, Wegberg oder Würselen, über das auch interessierte Bürgerinnen rund um die Uhr online über Ratssitzungen Auskunft erhalten, eine neue Einwohnerlösung für 15 Kommunen in der Region, ein neues Modellprojekt für erfolgreiches Baustellenmanagement, das allen Verkehrsteilnehmern eine Abnahme der baustellenbedingten Behinderungen um zwei Drittel in Aussicht stellt oder ganz einfach nur die städtischen Gebührenbescheide: An den Lösungen der regio iT führt kein Weg vorbei. Und in Summe betreute die regio iT in 2006 bei ihren Kunden rund 12.000 Clients.

„Doch die wichtigste Investition haben wir wohl im Bereich der Personalentwicklung getätigt.“, unterstreicht Dieter Rehfeld. Denn die Zahl der regio iT-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist von 182 im Jahr 2004 auf 220 in 2006 angewachsen, darunter sind knapp 20 Auszubildende. „Ein Verhältnis, das sich sehen lassen kann. Wir sind uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung durchaus bewusst.“

Ferner stand das Geschäftsjahr 2006 für die regio iT im Zeichen des Wandels. Eingeleitet wurde das Jahr mit dem Umzug in das neue IT-Zentrum in der Lombardenstraße. Mit der Zusammenlegung der bisherigen drei Standorte wurde auch das Rechenzentrum an höchsten Anforderungen in punkto Technik, Betrieb und Sicherheit ausgerichtet. Der klassische Rechenzentrumsbetrieb verwaltet eine gespeicherte Datenmenge von 30.000 Gigabyte bzw. 30 Terabyte. Das entspricht 43.000 voll gepackten CD-ROMs. Und als Umschlagplatz sichert er pro Monat 180 Terabyte Daten. Ein Ausdruck hiervon wäre halb so schwer wie der Kölner Dom - rund 88.000 Tonnen. In 2006 sind 100.000.000 eMails auf den Servern der regio iT gelandet.

Auch hat die regio iT in 2006 ein ganzheitliches integriertes Managementsystem eingeführt und das internationale Qualitätssiegel DIN EN ISO 9001:2000 erhalten. Mit dieser Zertifizierung ist das Unternehmen Vorreiter im kommunalen IT-Umfeld.

Angesichts der guten Auftragslage erwartet das Unternehmen für 2007 ein ähnlich positives Ergebnis.

22.08.07

Virtuelles IHK-Netzwerk Automotive bringt besseren Marktüberblick

Nachdem die Industrie- und Handelskammer (IHK) kürzlich das "IHK-Netzwerk Life Sciences" ins Netz gestellt hat, ist nun auch das angekündigte "IHK-Netzwerk Automotive" online.

Gekoppelt an das branchenübergreifende "Internet-Business-Network" der IHK Aachen bieten diese Netzwerkdatenbanken eine branchenspezifische Bündelung von Unternehmensinformationen. Die netzinterne Suchmaschine ermöglicht eine schnelle und gezielte Suche nach geeigneten Anbietern, Produkten und Dienstleistungen von Firmen aus dem Kammerbezirk Aachen. Die Datenbank bietet online Zugriff auf Produktions- und Dienstleistungsspektren, Unternehmensprofile, Referenzen und Ansprechpartner der Unternehmen und kann von den Unternehmen selbst online gepflegt werden. Einen umfassenden Branchenüberblick mit allen Unternehmensinformationen bietet eine tagesaktuelle Broschüre, die per Mausklick online im PDF-Format erzeugt werden kann.

Firmen aus dem Kammerbezirk Aachen, die Produkte oder Dienstleistungen in den Bereichen Life Sciences / Automotive anbieten, können ihre Aufnahme in die jeweiligen Netzwerke online beantragen und unmittelbar nach Erhalt ihres Passwortes ihre Unternehmensdaten ergänzen.

Die "IHK-Netzwerke" befinden sich im Internet-Auftritt der IHK-Aachen unter www.aachen.ihk.de unter dem Menüpunkt Unternehmensdaten.

Weitere IHK-Netzwerke für die Technologiefelder Umwelttechnik und Kunststofftechnik befinden sich zurzeit im Aufbau

20.08.07

29. GründerFoyer World Trade Center Heerlen Aachen (WTC

Aachen. Am Dienstag, 4. September, 18 bis 20 Uhr, findet im World Trade Center Heerlen Aachen (WTC), Vogt 21 in Heerlen, das 29. GründerFoyer der GründerRegion Aachen mit Unterstützung der WFG Ostbelgien VoG statt.

Seit Juli 2005 leitet Thomas Plum eine LKW- und PKW-Waschanlage in Eynatten, Belgien. Das Geschäft macht ihm und seinen Mitarbeitern Spaß, auch wenn sie tagtäglich mit neuen Herausforderungen konfrontiert werden.

Wie weit darf das "Laissez-faire" mit Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten gehen? Qualität oder Taktzahlerhöhung? Bauchgefühl oder betriebswirtschaftliche Kostenkalkulation? Warum Kontakt zu einer Wirtschaftsförderungsgesellschaft? Diese und andere Fragen werden an diesem Abend vom Existenzgründer, Thomas Plum, aufgeworfen und mit den Teilnehmern, Gründungsberatern und weiteren Experten diskutiert.

Neben dem Erfahrungsbericht wird den Existenzgründern und Jungunternehmern kurz das Angebot des WTC vorgestellt. Hierzu gehören im Gebäude vorhandene Büroflächen, Beratungsdienstleistungen zum Beispiel für den Aufbau internationaler Geschäftskontakte und Marktinformationen über die benachbarten Länder.

Im Anschluss haben die Teilnehmer die Möglichkeit, erste oder neue Geschäftskontakte zu knüpfen. Für Fragen zum Thema Existenzgründung stehen Gründungsberater und weitere Experten zur Verfügung.

Interessierte melden sich bitte per E-Mail info@gruenderregion.de oder telefonisch unter 0241 4460-350 an.

Ein neuer Campus für die RWTH Aachen

Aachen. Einen völlig neuartigen Campus plant derzeit die RWTH in Seffent/Melaten. In Erweiterung der bisher bebauten Flächen im Erweiterungsgelände der Hochschule soll in den nächsten Jahren im ersten Bauabschnitt auf einer Fläche von 270.000 Quadratmetern ein Campus für Forschungsinstitute und Industrieunternehmen entstehen, der durch seine räumliche Verzahnung für Lehre und Entwicklung völlig neue Dimensionen eröffnet. Nach Baubeginn 2009 sollen in einem Zeitraum von sechs bis acht Jahren Infrastruktur und Gebäude im Wert von 750 Millionen Euro entstehen. Rund 10.000 neue Beschäftigte werden dort ihren Arbeitsplatz finden. Unter Einbeziehung aller aktuellen Hochschulflächen würde Aachen dann mit einer Gesamtfläche von 2,5 Quadratkilometern über den größten Campus Europas verfügen.

Es handelt sich bei dem zu erschließenden Gelände um ein Gebiet im Nordwesten der Stadt Aachen nahe der niederländischen Grenze zwischen Feuerwache Nord und Universitätsklinikum, auf dessen ersten Flächen seit den 70er Jahren bereits zahlreiche, vor allem ingenieurwissenschaftliche Institute der Hochschule angesiedelt wurden. Im räumlichen Verbund sollen nach den Vorstellungen des zuständigen Rektoratsbeauftragten Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dipl. Wirt.-Ing. Günther Schuh Hochschulinstitute und Firmen als Cluster zusammengefasst werden. Zu diesen unterschiedlich großen Clustern kommen verschiedene Nutzungseinheiten modular hinzu.

Das zugrunde liegende Konzept bietet Unternehmen umfassende Möglichkeiten einer direkten Kooperation: Die Firmen können sich direkt an der Hochschule ansiedeln, um Forschung und Entwicklung zu betreiben. Die RWTH bietet eine direkte Zusammenarbeit mit den praxisorientierten Hochschulinstituten, um aktuelle Forschungsfragen in der nötigen Tiefe und Breite zu bearbeiten. Die Forschungs- und Entwicklungsthemen der Unternehmen werden in mindestens zwölf Clustern bearbeitet, in denen die wichtigsten Zukunftsthemen vertreten sind. Das Konzept umfasst eine kontinuierliche technologische Weiterbildung bis hin zur Management-Ausbildung. Damit können Firmen den Wissensstand ihrer Mitarbeiter auf dem höchsten Stand halten und aktiv Nachwuchssicherung betreiben.

Die ersten Absichtserklärungen von europäischen Unternehmen liegen bereits vor. Die RWTH schafft damit eine völlig neue Qualität der Industriekooperation, die Aachen zu einem führenden europäischen Wissenschafts- und Technologiestandort werden lässt.

15.08.07

Innovationen in Metall – Wirtschaft trifft Wissenschaft

Das Dezernat Technologietransfer und Forschungsförderung sowie das Werkstoff-Forum der RWTH Aachen laden Sie gemeinsam mit den nordrhein-westfälischen Industrie- und Handelskammern ein zur Veranstaltung

„Innovationen in Metall – Wirtschaft trifft Wissenschaft“ am Montag, dem 20. August, 15.30 Uhr, in das Foyer in der 3. Etage der IHK Düsseldorf, Ernst-Schneider-Platz 1, 40212 Düsseldorf.

NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben wird über Zukunftstrends in den für NRW wichtigen Branchen Maschinenbau und Automobilzulieferer sprechen, Institute der RWTH Aachen, die sich im Zentrum Metallische Bauweisen zusammen geschlossen haben, werden über aktuelle Forschungsprojekte informieren und verschiedene Unternehmen werden interessante Neuentwicklungen aus ihrer Zusammenarbeit mit der Wissenschaft vorstellen. Das detaillierte Programm entnehmen Sie bitte der beigefügten Veranstaltungseinladung.

Die Veranstaltung bietet für Forschung und Wirtschaft eine Plattform, weitere gemeinsame Kooperationen auszuloten.

14.08.07

AIXTRON erhält Auftrag aus Taiwan

Aachen. Die Aixtron AG erhielt eine Bestellung über mehrere 300 mm CVD LYNX-iXP-Systeme des neuesten Typs. Mit diesen Anlagen erweitert der Kunde relativ rasch seine Kapazitäten in der Produktionsstätte, die er vor kurzem für Bauelemente mit Strukturgrößen kleiner 70 nm in Taiwan aufgebaut hat. Die Lieferung der Anlagen wird im Laufe des dritten Quartals 2007 erfolgen.

„Der Kunde hat sich für die Genus LYNX-iXP-Anlagen entschieden, weil sie sich mit ihren geringen Betriebskosten, der langen Betriebszeit und Zuverlässigkeit in der Produktion von 300 mm Wafern (für DRAM*-Chips) im Markt bewährt haben. Die Systeme werden zunächst mit dem Prozess für Strukturgrößen von 70 nm in Betrieb genommen, doch laut Plan sollen sie kurzfristig auf die 55 nm-Technologie umgestellt werden. Unser Kunde suchte unter anderem einen technisch innovativen Anbieter, der in kürzester Zeit seine komplexen Anforderungen erfüllen konnte“, erklärt Shams Tabrez, Vertriebsleiter für die Siliziumhalbleiter-Technologie der AIXTRON.

Kunden profitieren von AIXTRONs Niederlassung in Taiwan, da sie kundenspezifischen Service vor Ort erhalten und das Team auf individuelle Anforderungen speziell eingehen kann. Unter diesen Voraussetzungen möchte AIXTRON seinen Kundenstamm im taiwanischen Siliziummarkt erweitern.

In der Siliziumindustrie sind es hauptsächlich die großen Chiphersteller von Speicherbausteinen (DRAM und FLASH**), die die Genus CVD-Anlagen einsetzen. Für den Beschichtungsprozess mit Wolframsilizid (WSix), mit dem die Speicherbausteine überwiegend hergestellt werden, hat sich das patentierte, mit einem Wafer bestückte LYNX-iXP-Kammerkonzept durchgesetzt. Zusammen mit den AIXTRON ALD- und AVD-Systemen bildet die Genus CVD-Plattform für Wolframsilizid ein umfassendes Portfolio an Anlagen für die Halbleiterindustrie. Die Genus CVD- und ALD-Anlagen beruhen auf der gleichen Plattform und haben ein einheitliches Design, um die Handhabung und den Service zu vereinfachen. Diese Merkmale tragen wesentlich zu den geringen Betriebskosten bei. Dadurch können die Anlagen auch einfach an mehrere Technologie-Entwicklungsschritte angepasst werden - ein ausschlaggebendes Kriterium für die Kunden im kostengetriebenen Datenspeicher-Markt.

* Dynamic Random Access Memory - Halbleiter-Speicherchip
** nichtflüchtiger Computerspeicher

LANCOM Router ersetzen Telefonanlagen - Für den Unternehmenseinsatz wandern Telefonanlagenfunktionen in den Router

Aachen. Das Verschwinden der Telefonanlage war bisher auf den privaten Bereich beschränkt. Mit der neuen Version 7.20 seines Betriebssystems LCOS und seinen Business-VoIP-Routern ermöglicht LANCOM Systems jetzt auch Unternehmen, die Telefonanlage einzusparen.

Nach dem Zusammenwachsen von Sprache und Daten auf einer Leitung erfolgt nun die Integration von Routern und TK-Anlagen in einem einzigen Gerät. Hierdurch kann beispielsweise bei der Einrichtung von Büros, Filialen und Heimarbeitsplätzen der Aufwand erheblich reduziert werden, da alle notwendigen Kommunikationsfunktionen in einem Gerät zusammengefasst sind. Eine separate Telefonanlage wird damit in vielen Fällen überflüssig.

Mit dem kostenlosen Update auf die neue Version 7.20 des LCOS erhalten die Business-VoIP-Router LANCOM 1722, 1723, 1724 und 1823 VoIP ab sofort Funktionen wie Halten, Rückfrage, Makeln, Verbinden, Anrufweiterschaltung, Gruppenrufe und Rufverteilung für lokale SIP-, ISDN- und Analog-Teilnehmer.

Amtsseitig kann eine Anbindung an ISDN-Leitungen, Analog-Leitungen, Internet-VoIP-Provider sowie über VPN an zentrale VoIP-TK-Anlagen erfolgen.

Gleiches gilt für alle LANCOM VoIP Ready Router, bei denen die Telefonie- und TK-Anlagenfunktionen über die LANCOM VoIP Optionen eingerichtet werden können. Dabei werden die bisherigen Router zu vollwertigen SIP-Telefonanlagen mit VoIP- und ISDN-Schnittstellen, die ideal für den Einsatz in Außenstellen oder an Heimarbeitsplätzen geeignet sind.

Die LANCOM Business-VoIP-Router bieten neben den bekannten Netzwerk-Funktionen wie ADSL2+ Router, VPN-Gateway, Firewall und Fernwartung weitere ISDN-, analog- und SIP-Schnittstellen und ermöglichen so die nahtlose Integration von herkömmlichen Endgeräten wie Telefonen und Faxgeräten einerseits und neuen VoIP-Telefonen andererseits.

In der Kombination mit dem neuen VoIP-Telefon LANCOM VP-100 sowie der PC-Telefonsoftware LANCOM Advanced VoIP Client lassen sich so sehr einfach und preiswert Telefonie- und Netzwerkdienste für bis zu 32 Teilnehmer bereitstellen.

Weitere Details zum den Telefonanlagenfunktionen im neuen LCOS 7.20 sind auf der LANCOM-Webseite unter folgender Adresse zu finden: http://www.lancom.de/telefonanlage

Roland Burlaga, Produktmanager Voice over IP bei LANCOM: „Die Integration der bisher getrennten Geräte Router und TK-Anlage in ein Gerät ist ein Meilenstein in der Kommunikationstechnologie. Sie wird das Zusammenwachsen der bisher getrennten IT- und TK-Welten sowie die Verbreitung der VoIP-Technologie weiter beschleunigen. Unser Portfolio an professionellen und preiswerten Produkten mit Fokus auf dem praktischen Einsatz im Geschäftsalltag eröffnet nun auch kleinen und mittelständischen Unternehmen den Umstieg auf Voice over IP. Besonders die schnelle und flexible Erweiterung durch einfaches Anschließen von weiteren LANCOM VP-100 Telefonen und die sekundenschnelle Inbetriebnahme erfüllen die Kundenwünsche in diesem Segment.“

13.08.07

Landesweite Ausbildungstour in Hürtgenwald

Aachen. NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann startet am 6. August seine „Ausbildungstour 2007“ durch die Regionen des Landes. Bis zum 6. September besucht der Minister Betriebe, die mit Hilfe der Landesprogramme wie z.B. Verbund- oder Partnerschaftliche Ausbildung Jugendliche ausbilden oder diese aus Programmen wie Werkstattjahr oder Sonderprogramm übernommen haben.

In dieser Woche war der Minister beim Unternehmen Maschinenbau Richter in Hürtgenwald zu Gast. Die Regionalagentur Aachen, die als Vertreter des Ministeriums in der Region diesen Termin vorbereitet hat, war ebenfalls vor Ort und erlebte einen interessanten Nachmittag in einem vorbildlichen Unternehmen.

Im Rahmen seiner Ausbildungstour 2007 besuchte der nordrhein-westfälische Arbeitsminister Karl-Josef Laumann die Firma Maschinenbau Richter in Hürtgenwald. „Ich will für zusätzliche Ausbildungsplätze werben und die verschiedenen Instrumente der Landesregierung zur Verbesserung der Ausbildungslage bekannter machen“, betonte der Minister die Ziele seiner Tour.

Das Unternehmen Richter ist als Zulieferer von verschleißfesten Bau- und Maschinenteilen aus Stahl und Edelstahl für die Papierindustrie sehr erfolgreich am Markt. Im Jahr 2000 hat die Firma ihr Produktspektrum für die Papierindustrie um den Walzenservice erweitert. Heute produziert das Unternehmen mit über 160 Mitarbeitern in 3 Werken auf insgesamt 20.000 qm Hallenfläche.
Der Betrieb bildet zurzeit in 10 Ausbildungsberufen aus. „Wir wollen unsere Mitarbeiter möglichst eng an uns binden“, so Geschäftsführer Wolfgang Richter. Die Unternehmensphilosophie ist sehr serviceorientiert, so dass die Mitarbeiter am besten „in der Firma groß werden“, um den Kunden gerecht zu werden. Diese positive Einstellung zum Thema Ausbildung sieht man auch daran, dass man einen jungen Mann im Rahmen der partnerschaftlichen Ausbildung zusammen mit dem Sozialwerk Dürener Christen ausbildet.

„Junge Menschen wollen durchstarten. Sich selbst verwirklichen. Etwas auf die Beine stellen. In dieser Lebenssituation ist es das schlechteste aller Zeichen, wenn Jugendliche erfahren, dass sie eigentlich gar nicht gebraucht werden. Deshalb sage ich allen, die darüber entscheiden, ob und wie viele junge Menschen eingestellt werden: Denken Sie immer daran, dass auch Ihnen irgendein Mensch zu Beginn Ihres Berufslebens eine Chance gegeben hat.“, sagte der Minister.

Jeder Jugendliche verdient zu Beginn seines Arbeitslebens eine faire Chance. „Die betriebliche Ausbildung ist für die Mehrzahl der jungen Menschen in NRW der entscheidende Schritt in den Beruf“, betonte Karl-Josef Laumann. Doch gibt es in NRW eine erhebliche Lehrstellenlücke. „Mein Ziel ist es, dass jeder Jugendliche, der ausbildungsfähig und -willig ist, bis spätestens Ende des Jahres ein konkretes und realistisches Angebot bekommt. Deshalb appelliere ich an jedes Unternehmen, Ausbildungsplätze anzubieten. Das Land hat dafür die Rahmenbedingungen geschaffen und Ausbildungshemmnisse beseitigt“, sagte Karl-Josef Laumann.

„Für den Bereich Ausbildung wird die neue Landesregierung allein 2007 rund 104,6 Millionen Euro einsetzen. Das zeigt die erhebliche Anstrengung, die das Land unternimmt, um die Situation auf dem Ausbildungsmarkt zu verbessern“, betonte NRW-Arbeitsminister Laumann. Dazu kommen weitere 34 Millionen Euro für das Programm „Jugend in Arbeit plus“, das langzeitarbeitslosen jungen Menschen durch intensive Begleitung den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt ermöglicht.

„Ich werde alles Menschenmögliche unternehmen, damit sich die Lage auf dem Ausbildungsmarkt entspannt“, sagte Minister Laumann abschließend.

10.08.07

"Forschungsdialog Rheinland" gestartet

Forschungsdialog Rheinland" – unter diesem Titel trafen erstmals die Rektoren der Hochschulen, die Spitzen der Industrie- und Handelskammern Aachen, Bonn, Köln und Düsseldorf sowie die Vorstandsvorsitzenden des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt und des Forschungszentrums Jülich gemeinsam mit Minister Pinkwart in Düsseldorf zusammen. Ziel dieses Dialogs, so Pinkwart, sei es, mit konkreten Projekten die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft im Rheinland zu intensivieren.

Einhellig unterstützen die Teilnehmer die Kandidatur der Region Aachen-Maastricht-Eupen um den künftigen Standort des Verwaltungsrats des Europäischen Technologieinstituts (ETI), auf dessen Aufbau sich im Mai der EU-Wettbewerbsfähigkeitsrat geeinigt hatte.

Wie der Düsseldorfer IHK-Vizepräsident Hartmut Haubrich betonte, gehe es darum, ausgehend von "Forschungsdialog Rheinland" attraktive Pakete für eine engere Kooperation mit der Wirtschaft zu schnüren. Die hochkarätige Gesprächsrunde verständigte sich darauf, sich auch künftig regelmäßig darüber auszutauschen, ob und wie man diesem Ziel näherkommen werde.
Forschung und Wirtschaft im Rheinland sind sich darin einig, dass sie auch im Rahmen der Exzellenzinitiative künftig einen engeren Schulterschluss suchen sollten. Da die Wirtschaft des Rheinlands ein vitales Interesse an einer erstklassigen wissenschaftlichen Ausbildung ihres Fach- und Führungskräftenachwuchses habe, sollte eine Graduiertenförderung mehr Studierenden den Weg in eine Hochschulkarriere ebnen.

Mittelständische Unternehmen, so die Expertenrunde, könnten ihre Chancen verbessern, qualifizierte Hochschulabsolventen zu gewinnen, wenn sie sich bei der Einrichtung von Studienfonds engagierten.

Telekom Austria entscheidet sich für devolo dLAN Highspeed Inhouse Powerline Adapter

Aachen. Die österreichische Telekom Austria hat sich entschieden, in ihren Shops sowie im Online-Shop und über Ihre Vertriebspartner die Inhouse Powerline Adapter von devolo anzubieten. Die Telekom Austria will damit ihren Kunden eine Alternative zur WLAN-Technologie für die einfache DSL-Verlängerung – sprich Internet im ganzen Haus – anbieten.

Die österreichische WiFi-Begeisterung erreicht durch zunehmende Marktsättigung einen natürlichen Höhepunkt. Die Telekom Austria bietet nun mit den dLAN Highspeed-Adaptern eine sinnvolle Erweiterungs-Möglichkeit an, um den Internet-Kunden neben WLAN eine noch komfortablere Internet-Nutzung bis hin zum kompletten Heim-Netzwerk zu bieten. Die devolo Adapter ermöglichen einen sicheren Datentransfer über die hausinternen Stromleitungen ohne Beeinträchtigung durch dicke Wände oder Decken innerhalb einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses. Mit einer Übertragungsrate von 85 Mbit/s bieten die dLAN Highspeed Adapter die notwendige Geschwindigkeit, um problemlos ohne technisches Wissen eine schnelle Internet-Verbindung an jeder Steckdose im Haus aufbauen zu können. Ein weiterer Vorteil: die Technik ist erweiterbar, denn durch einfaches Einstecken eines weiteren Adapters kann ein weiterer PC in das Netzwerk integriert werden.

dLAN-Technologie als günstige und einfache Alternative

Nicht nur die Konfiguration der dLAN-Technologie ist einfacher, sie bietet auch ein breiteres Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten und eine bessere Übertragungsqualität. Wände und Decken stellen für die dLAN-Adapter keine Barriere dar und es müssen keine neuen Kabel gezogen werden! Kunden können bei der ersten Installation der devolo dLAN Highspeed Adapter das pure Plug-and-Play-Erlebnis genießen. Heiko Harbers, Vorstandsvorsitzender der devolo AG. „Unsere Produkte lösen das Problem der Vernetzung im Haus und sind darüber hinaus in einer Minute installiert.“

Zukünftige Standardlösungen für Inhouse-Netzwerke

Die devolo dLAN-Adapter basieren auf der HomePlug Technologie. Dies ist ein internationaler Standard, der von Unternehmen wie u.a. Sony, Samsung, Intel und Motorola unterstützt wird. Bei der Nutzung von hochqualitativer Hardware können dLAN Produkte alle Ansprüche erfüllen, die ein modernes, leistungsstarkes Inhouse-Netzwerk erfordern. “dLAN ist auf dem Weg, das zukünftige Rückgrat der Inhouse-Netzwerke zu werden. Daher gehen wir davon aus, dass sich immer mehr Kunden für dLAN Produkte von devolo entscheiden werden“, ergänzt Heiko Harbers.

08.08.07

Erstmalig Jahresbericht der dreizehn Technologie-, Gründer- und Servicezenten in der Region Aachen veröffentlicht.

Überlebensquote der Firmen in den Zentren liegt bei rund 80

Region Aachen. Die dreizehn Technologie-, Gründer- und Servicezentren (TGZ) in der Region Aachen haben heute erstmalig einen gemeinsamen Jahresbericht veröffentlicht. Der Bericht beinhaltet neben den Zahlen und Fakten aus dem Jahr 2006 auch eine Übersicht über die Entwicklungen in den Zentren seit 1990.

„Ende 2006 waren 537 Firmen in den dreizehn Zentren der Region ansässig, davon 312 Gründer und 225 Gewerbetreibende“, stellte Dirk Pfeifferling, Leiter des Internationalen Technologie- und Service Centers its in Baesweiler, die Zahlen aus dem vergangenen Jahr vor. „Zu diesem Zeitpunkt waren 4.822 Mitarbeiter in den Firmen in den TGZ beschäftigt. Dies bedeutet, dass die Zentrumsfirmen durchschnittlich neun Arbeitsplätze bis Ende 2006 geschaffen haben.“ Die am häufigsten vertretenen Branchen der in den TGZ ansässigen Firmen sind Unternehmensnahe Dienstleistungen (74 Unternehmen), Informations- und Kommunikationstechnologien (66 Firmen), Life Sciences (42 Firmen) und Innovative Produktionstechniken (29 Firmen).

Ziele der Technologie-, Gründer und Servicezentren sind neben der Förderung von Existenzgründungen, den Technologietransfer zu forcieren, regionale Wirtschaftsförderung zu betreiben und dabei wirtschaftlich zu arbeiten. Dass die Zentren in der Region Aachen dies in den letzten 16 Jahren mehr als erfüllt haben, zeigen die aktuell erhobenen Zahlen. „Insgesamt haben sich 1.673 Unternehmen seit 1990 in den TGZ gegründet und angesiedelt. Davon sind 596 Ansiedlungen bereits bestehender Unternehmen und 1.077 Existenzgründungen“, so AGIT Geschäftsführer Bernd Thomas, der zur Geschichte und Entwicklung der Zentren Stellung nahm. „Von den Gründungen waren 312 Unternehmen Spin-offs aus RWTH Aachen und FH Aachen, von denen sich wiederum 80 Prozent im direkten Umfeld der Hochschulen im Technologiezentrum am Europaplatz Aachen TZA bzw.Medizintechnischen Zentrum Aachen MTZ sowie im Technologiepark Herzogenrath TPH angesiedelt haben“, so Thomas weiter.

Im Drei-Jahres-Überblick 2004 bis 2006 ist ein Anstieg der in den TGZ ansässigen Firmen zu vermelden. Dies zeigt, dass sich durch angemessene Unterstützung ein Unternehmen auch in wirtschaftlich schwierigen Phasen durchsetzen und erfolgreich arbeiten kann. Die Beschäftigtenzahl in den Zentrumsfirmen ist in den vergangenen drei Jahren um circa neun Prozent ebenfalls angestiegen, und dies trotz der teilweise schwierigen wirtschaftlichen Entwicklung der vergangenen Jahre. Angestiegen ist auch die Zahl der erfolgreichen Aussiedlungen von Zentrumsfirmen und Ansiedlungen an einem neuen Standort außerhalb der TGZ.

Neben den 537 aktuell in den Zentren ansässigen Mieterfirmen sind 53 Prozent der bereits aus den Zentren ausgezogenen Firmen noch in der Region Aachen ansässig. Bezogen auf die Anzahl der nachverfolgbaren ausgezogenen Firmen ergibt sich insgesamt eine Überlebensquote von rund 80 Prozent.

Die Zentren der Region arbeiten intensiv zusammen, um sich den Anforderungen der Wirtschaft zu stellen. Die Zunahme der Studenten- und Absolventenzahlen im Bereich der Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie die hohe Nachfrage nach Fachkräften aus diesen Bereichen sind gerade für neue technologieorientierte Unternehmensgründungen von enormer Wichtigkeit. Deshalb sollen die Aktivitäten zur Akquisition und Betreuung von technologieorientierten Unternehmensgründungen vor allem an den Hochschulen und Forschungseinrichtungen an Intensität, Kontinuität und Qualität deutlich gesteigert werden.

Die Zentren initiieren gemeinsame Projekte und verbessern ihre Dienstleistungen für die Zentrumsfirmen laufend, um einen noch besseren Service bieten zu können.

Weitere Informationen:

Der Jahresbricht 2006 zum herunterladen
Übersicht TGZ in der Region Aachen

06.08.07

RWTH Aachen und das Forschungszentrums Jülich gründen heute die JARA ( Jülich-Aachen Research Alliance )

Düsseldorf. Der Rektor der RWTH Aachen und der Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums Jülich unterzeichneten heute in der Düsseldorfer Staatskanzlei einen Vertrag zur Gründung der Jülich-Aachen Research Alliance (JARA). Ziel der beiden renommierten Wissenschaftseinrichtungen ist es, ein Modell einer international hoch angesehenen Partnerschaft zwischen universitärer und außeruniversitärer Forschung zu schaffen. NRW-Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart, und der Staatssekretär bei der Bundesforschungsministerin, Thomas Rachel, waren bei der Vertragsunterzeichnung dabei und sprachen ihre Anerkennung und Glückwünsche aus.

Die Allianz startet in drei zukunftsträchtigen Forschungsfeldern mit den Sektionen: JARA-BRAIN Translational Brain Medicine (Neurowissenschaften), JARA-FIT Fundamentals of Future Information Technology (Informationstechnologie) und JARA-SIM Simulation Sciences (Simulationswissenschaften). Weitere Sektionen werden in Kürze gegründet, als nächstes auf dem Gebiet der Energieforschung.

NRW-Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart begrüßte den Zusammenschluss mit den Worten: "JARA stärkt das Innovationsland Nordrhein-Westfalen. Diese zukunftsweisende Kooperation macht die Region Aachen/Jülich zu einem Top-Forschungsstandort in Europa, der weltweit wahrgenommen wird."

Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, sagte auf der Pressekonferenz in Düsseldorf: "JARA zeigt, dass eine ganz neue Qualität in der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen möglich ist. Das sollte in ganz Deutschland Schule machen. Denn davon profitiert die Forschung und die Ausbildung von Wissenschaftlern."

"Diese Allianz verbindet gezielt international ausgewiesene Forschungsfelder, die sich in ihrem fachlichen Profil ergänzen und somit in ihrer Leistungsfähigkeit potenzieren und die gemeinsam einzigartige Bedingungen für Forschung und Lehre schaffen", sagte Prof. Dr. Achim Bachem, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich. Mit JARA würden die Chancen genutzt, die sich durch die einzigartige Konstellation Aachen/Jülich eröffnen: Jülich verfüge über grundlagenstarke Naturwissenschaftler und eine einzigartige Geräteausstattung, die RWTH unter anderem über die anwendungsstarken Ingenieurwissenschaftler und eine renommierte Ausbildung. "Damit können wir uns auf dem internationalen Parkett sehr gut sehen lassen", sagte Bachem.

"JARA hat Modellcharakter, weil wir vertraglich geregelt eine enge Verschmelzung von Wissenschafts­gebieten vornehmen und vorwärtsweisend institutionelle Hürden überwinden", machte Prof. Dr. Burkhard Rauhut, Rektor der RWTH Aachen, deutlich. So würden die Forschungsziele in den Sektionen gemeinsam definiert und gestaltet, gemeinsam die Ressourcen in Forschung, Lehre und Ausstattung genutzt, gemein­sam Lehraktivitäten entwickelt sowie Personal- und Investitionsentscheidungen gemeinsam geplant. "Durch eine möglichst unbürokratische Zusammenarbeit möchten wir JARA auf schnellem Wege zu einer starken Marke machen", ergänzte Rauhut.

Die RWTH Aachen und das Forschungszentrum Jülich pflegen seit Jahrzehnten eine enge Zusammenarbeit. Gemeinsam verfügen beide Institutionen über 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie über ein jährliches Budget von insgesamt 908 Millionen Euro. Damit bietet JARA mit die größte Forschungskompetenz in Europa. Dank ihres neuartigen organisatorischen und vertraglichen Rahmenwerkes wird die Kooperation zwischen Aachen und Jülich nun auf ein neues Niveau gehoben.

JARA-BRAIN (pdf)

JARA-SIM (pdf)
JARA-FIT

Kraftwerk: In Jülich beginnt der Bau eines Solarturmkraftwerks

Am 31. August 2007 startet der Bau des solarthermischen Demonstrationskraftwerks „Solarturm Jülich“. Mit dem Solarturmkraftwerk wird laut Bundesumweltministerium eine höchst innovative erneuerbare Energietechnik demonstriert. Dies sei ein weiterer Meilenstein einer Entwicklung, die das Ministerium mit seiner Forschungsförderung seit Jahren unterstütze. Das Kraftwerk soll Ende 2008 mit einer elektrischen Leistung von 1,5 Megawatt zur Verfügung stehen und jährlich rund 1.000 Megawattstunden Strom in das öffentliche Netz einspeisen.

Jülich. Sobald die Sonne scheint, richten sich der Sonne nachgeführte Spiegel, so genannte Heliostate, so aus, dass das Sonnenlicht auf den Turm reflektiert wird. Herzstück des Solarturmkraftwerks ist der Receiver. Umgebungsluft von außen und erkaltete Luft aus dem Luftkreislauf wird angesaugt und bis auf 700 Grad Celcius aufgeheizt. Die heiße Luft wird dann zur Erzeugung von Wasserdampf und zum Antrieb einer Turbine genutzt. Im letzten Schritt wandelt ein Generator die Rotationsenergie der Turbine in elektrischen Strom um, der auf der Mittelspannungsebene in das öffentliche Netz eingespeist wird.

Sobald die Sonne scheint, richten sich der Sonne nachgeführte Spiegel, so genannte Heliostate, so aus, dass das Sonnenlicht auf den Turm reflektiert wird. Herzstück des Solarturmkraftwerks ist der Receiver. Umgebungsluft von außen und erkaltete Luft aus dem Luftkreislauf wird angesaugt und bis auf 700 Grad Celcius aufgeheizt. Die heiße Luft wird dann zur Erzeugung von Wasserdampf und zum Antrieb einer Turbine genutzt. Im letzten Schritt wandelt ein Generator die Rotationsenergie der Turbine in elektrischen Strom um, der auf der Mittelspannungsebene in das öffentliche Netz eingespeist wird.

Solarthermische Kraftwerke werden in den kommenden Jahrzehnten - so der zwischenzeitliche Konsens von Politik, Wirtschaft und Forschung - weltweit einen nennenswerten Beitrag zur sicheren Energieversorgung leisten. Der deutsche Anlagen- und Maschinenbau wirkt als Innovationsmotor auf diesem neuen stark expandierenden Markt.

Gemeinsam mit dem Industriepartner KAM (Kraftanlagen München) und den namhaften Forschungseinrichtungen DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) und SIJ (Solar-Institut Jülich der FH Aachen) stellen sich die Stadtwerke Jülich der Aufgabe, in dieser zukunftsweisenden Technologie zugunsten einer nachhaltigen Energieversorgung an der nötigen Pionierarbeit mitzuwirken. Große Teile der finanziellen Aufwendungen werden über Zuschüsse der Länder NRW und Bayern sowie des Bundesumweltministeriums abgedeckt.

Die entscheidenden zum Einsatz kommenden Komponenten des solarthermischen Demonstrationskraftwerks wurden bereits in Almeria in Südspanien erfolgreich erprobt. Im Rahmen des Projekts wird jetzt der mehrjährige Test des Gesamtsystems und damit der konsequente Schritt von der Entwicklung zur Vermarktung angestrebt, so die Stadtwerke Jülich. Wirtschaftliches Gesamtziel ist es, der lokalen, der nordrhein-westfälischen und der deutschen Forschung und Industrie eine solide Basis für eine kontinuierliche Weiterentwicklung zu schaffen und die derzeitige Marktführerschaft zu sichern.

Weitere Informationen: www.stadtwerke-juelich.de/swj-t/html/solarkraftwerk.html

Quelle: solarportal24

03.08.07

IHK Aachen meldet rasanten Zuwachs bei den Ausbildungsverhältnissen

Ein dickes Plus von 16,3 Prozent bei neu eingetragenen Berufs-ausbildungsverhältnissen verzeichnet die Industrie- und Handels-kammer Aachen (IHK). Das sind insgesamt 3.466 Verträge und damit 487 Verträge mehr als zum gleichen Zeitpunkt im vorigen Jahr.

"Damit geht die hiesige Wirtschaft den einzig richtigen Weg, um dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken" sagt Gis-bert Kurlfinke von der Berufsbildungsabteilung der IHK und freut sich, dass bei gleich bleibender Tendenz zum Jahresende eine Zahl von mehr als 4.500 neuen Ausbildungsverhältnissen erreicht werden kann.

Für Jugendliche, die kurzfristig Ausbildungsplätze suchen, lohnt sich ein Blick ins Internet. In zahlreichen Börsen werden hier freie Stellen angeboten. So sind zum Beispiel im Bezirk der IHK Aachen noch mehr als 250 freie Ausbildungsplätze für 2007 registriert unter
http://www.ihk.aachen.de/de/ausbildung/ausbildung.htm

Erneuter Wechsel im Audsichtrat von Parsytec

Aachen. Nach der Übernahme durch die ISRA VISION AG haben Rolf Geisen, Siegfried Hoffmann und Dr. Günter Bleimann-Gather gestern ihre Aufsichtsratsmandate mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Parsytec beabsichtigt, die Bestellung von Prof. Dr. Henning Tolle, Prof. Dr. Folker Weißgerber und Dr.-Ing. h.c. Heribert J. Wiedenhues als neue Aufsichtsratsmitglieder kurzfristig beim Amtsgericht Aachen zu beantragen. Bei den drei Mitgliedern des designierten Aufsichtsrates handelt es sich um branchenerfahrene ehemalige Topmanager und Wissenschaftler.