« August 2007 | Hauptseite | Oktober 2007 »

28.09.07

„Preis der Besten“ in Gold für Kronenbrot - Großbäckerei für jahrzehntelange Qualitätspolitik ausgezeichnet

Würselen/Aachen .Die Kronenbrot KG wurde am 26. September von der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) für ihre jahrzehntelange Qualitätspolitik mit dem „Preis der Besten“ in Gold geehrt. Bäckermeister Günter Götting, Mitglied der Geschäftsleitung bei Kronenbrot, empfing Medaille und Urkunde im Rahmen der DLG-Lebensmitteltage von DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer.

„Kronenbrot hat sich diese anspruchsvolle Auszeichnung über Jahre hinweg durch konsequente Qualitätsorientierung hart erarbeitet“, lobte Bartmer die nordrhein-westfälische Familienbäckerei. Bereits zum zwanzigsten Mal erhielt Kronenbrot das Qualitätszertifikat und zählt damit zu den Spitzenbäckern Deutschlands.

„Wir alle bei Kronenbrot in Aachen, Köln und Witten freuen uns sehr, diese hohe Auszeichnung zu erhalten. Sie belegt, dass wir täglich unsere ganze Aufmerksamkeit dem frischen, leckeren und hochwertigen Backen schenken“, so Günter Götting nach der feierlichen Preisübergabe in Bad Soden.

Getestet wurde durch zahlreiche sensorische Prüfungen von neutralen DLG-Experten aus Handwerk, Industrie, Wissenschaft und Lebensmittelüberwachung. Am Wettbewerb können alle Unternehmen teilnehmen, die Brot, Back- und Süßwaren oder Getreidenährmittel herstellen. Als Bewertungsmaßstab gilt den Sachverständigen eine sorgfältige Rohstoffauswahl und die optimale Verarbeitung und Zubereitung.

Mit der „A4-Initiative“ auf der Überholspur

Düren/Eschweiler/Stolberg/Würselen. Düren, Eschweiler, Stolberg und Würselen machen ab sofort gemeinsame Sache bei der Vermarktung ihrer Logistik-Gewerbeflächen – jetzt erstmals auf der Expo-Real in München.

Konkurrenz – so sagt man – belebt das Geschäft. Es kann aber auch dazu führen, dass man sich nicht mehr auf das Wesentliche konzentriert, sich verzettelt und schwächt. „Das wollen wir vermeiden, denn wir haben ein gemeinsames Ziel, dem wir verpflichtet sind: die Schaffung von neuen, zukunftssicheren Arbeitsplätzen,“ erklärt Eschweilers Bürgermeister Rudi Bertram und genau so sehen es auch seine Amtskollegen Paul Larue aus Düren, Ferdi Gatzweiler aus Stolberg und Werner Breuer aus Würselen.

Verbindendes haben die vier Städte entlang der Autobahn A 4 so einiges. Jetzt will man in Sachen Wirtschaftsförderung, Unternehmensansiedlung und Gewerbeflächenvermarktung noch enger zusammen rücken. Wichtiger Ansatzpunkt dabei ist die Logistikwirtschaft. Ein Standort in der Region Aachen – gerade an einer so wichtigen Verbindungsachse wie der A 4, die alle nordwest-europäischen Ballungsräume innerhalb einer LKW-Tagesreise miteinander verbindet, ist für die Unternehmen der Branche ein wichtiger Faktor. „Und wir brauchen uns mit unseren Potenzialen wirklich nicht zu verstecken“, weiß Dürens erster Bürger Paul Larue. „Wir haben hervorragende Ansiedlungsflächen und bieten in Sachen Wirtschaftsförderung das Gesamtpaket, das die Unternehmen brauchen.“

Wichtig aus Sicht der Kommunen ist dabei vor allem der arbeitsmarktpolitische Effekt der Logistikwirtschaft, denn bei moderner Warenhaltung, Umkonfektionierung und Distribution, der Warenverteilung im Vertrieb entstehen neue Jobs. „Und dies in einem Bereich in dem auch und gerade eher gering qualifizierte Beschäftigte eine Chance haben“, erläutert der Stolberger Bürgermeister Ferdi Gatzweiler und spricht damit eine Problematik an, die sein Würselener Kollege Werner Breuer aufgreift: „Bei allen Bemühungen um technologie- und innovationsorientierte Unternehmensansiedlungen dürfen wir eben nicht vergessen, dass nicht nur erstklassig ausgebildete Hochschulabgänger einen Arbeitsplatz suchen.“

Große Ziele, die aber nur mit vielen kleinen Schritten erfolgreich angegangen werden können. Den ersten in Sachen „A4-Initiative“ vollziehen die Bürgermeister jetzt auf der Expo Real in München, der weltweit größten Gewerbeimmobilienmesse. Zum Messestart Anfang Oktober reisen die „vier von der A 4“ mit einer frisch aufgelegten Informationsbroschüre im Gepäck. Vor Ort will man auf die Standortvorteile aufmerksam machen und auch bereits mit möglichen Investoren sprechen. Ein Vorstoß, der von der gemeinsamen Aachener Messepräsenz („1a aachen“) in München unterstützt werde, wie Detlef Funken vom Zweckverband StädteRegion Aachen unterstreicht.

Unterstützung erhalten die vier Städte auch von der regionalen Wirtschaftsförderungsagentur AGIT. Denn Ulrich Schirowski, bei der AGIT verantwortlich für die Regional- und Clusterentwicklung sieht in der „A4-Initiative“ einen ersten konkreten Ansatzpunkt für mehr. „Was die „A4-Initiative“ in Sachen zielgerichteter Kooperation hier vormacht, das sollten sich andere Kommunen durchaus als gutes Beispiel nehmen – und zwar nicht nur für den Logistikbereich.“ Die Möglichkeiten der gesamten Region Aachen mit ihrer Lage, den verkehrsinfrastrukturellen Erschließungen, den Flächenpotenzialen, den Möglichkeiten der Einbindung der Hochschulkompetenzen und vielem mehr, sei längst noch nicht ausreichend genutzt worden. Das Ziel müsse ein Logistik-Cluster sein, ein Ansatz der ggf. auch im Rahmen der NRW-EU Strukturfondsförderung unterstützt werden könnte. „Wenn wir uns gemeinsam neu positionieren, dann können wir unsere offensichtlichen Stärken ausspielen und als Logistik-Region Aachen im Konzert der Großen mitspielen.“

Ansprechpartner:
Ulrich Schirowski
AGIT mbH
Tel: +49 (0)241 963-1040
E-Mail: u.schirowski@agit.de

27.09.07

IHK: Veranstaltungsreihe für Existenzgründer im Oktober

Im Rahmen des IHK-Jahresthemas 2007 "Chance Unternehmen - gründen, wachsen, sichern" bietet die IHK Aachen Existenzgründern und Jungunternehmer im Oktober eine Vielzahl von Veranstaltungen rund um das Thema Unternehmensgründung an. Themenbereiche sind unter anderem Ideenfindung, Grundlagen der Betriebswirtschaft, Entwicklung eines Werbekonzeptes und Steuern für Existenzgründung.

Einen Überblick zu allen Veranstaltungen gibt es im Veranstaltungskalender "Existenzgründung" auf den Internetseiten der IHK Aachen: www.aachen.ihk.de

Xenon-Technologie aus Aachen rettet Leben und senkt den CO2-Ausstoß

Eine gestern veröffentlichte Studie des TÜV Rheinland belegt, dass Xenon-Licht in Autos die Unfallhäufigkeit bei Nacht deutlich vermindert: 18 Prozent weniger Todesopfer wären in Deutschland bei einem flächendeckenden Einsatz zu beklagen. Zudem senkt Xenon-Licht den CO2-Ausstoß der Autos um rund 1,3 g/km – während die EU händeringend nach Wegen sucht, wie man den CO2 Ausstoß eines Fahrzeuges um weitere 10 g/km reduzieren kann.

Philips ist der weltweit führende Hersteller von Xenon-Lampen für das Auto. Das Unternehmen entwickelt und fertigt die technologisch aufwendigen Lampen im Kompetenzzentrum für Automobil-Frontbeleuchtung in Aachen.

Xenon-Lampen geben etwa 200 Prozent mehr Licht als klassische Autoscheinwerfer auf Halogen-Basis. Sie verbessern die Sicht der Autofahrer deutlich und beugen Ermüdungserscheinungen bei Nachtfahrten vor. Zudem gleicht das Lichtspektrum der Xenon-Lampe dem Tageslicht stärker als das Lichtspektrum der herkömmlichen Halogenscheinwerfer. Studien haben gezeigt, dass sich der Fahrer so besser konzentrieren kann. „Xenon-Lampen erhöhen somit die Sicherheit und den Komfort von Autofahrern deutlich“, sagt Hans de Jong, verantwortlich für den Bereich Automotive Lighting bei Philips.

Positive Auswirkungen hat der Einsatz der Xenon-Technologie auch auf den CO2-Ausstoß. „Im Vergleich zu Halogen-Autolicht ist der CO2-Ausstoß von Autos mit Scheinwerfern auf
Xenon-Basis wegen des geringeren Energieverbrauchs reduziert“, sagt Hans de Jong. Bei einem flächendeckenden Einsatz könnten 190.000 Tonnen Kohlendioxyd jährlich in Deutschland eingespart werden. Hinzu kommt, dass Xenon-Lampen in der Regel ein ganzes Autoleben lang halten, während herkömmliche Halogen-Lampen bei gleicher Fahrleistung im Schnitt drei Mal ersetzt werden müssen.

Xenon-Lampen erzeugen Licht mittels einer Gasentladung statt mit einer Glühwendel. Basis des Produkts ist ein mit dem Edelgas Xenon und Metallsalzen gefüllter Lampenkolben aus Quarzglas. Um das Gas dauerhaft zum Leuchten zu bringen, wird zwischen zwei Elektroden elektrische Hochspannung erzeugt. Die Entwicklung und Produktion der Xenon-Lampen ist technologisch sehr aufwendig. „In Aachen haben wir unsere weltweiten Kompetenzen im Bereich Xenon über Jahre hinweg gebündelt. Nur die hohe Qualifikation unserer Mitarbeiter vor Ort ermöglicht es uns, den technologischen Vorsprung in diesem Bereich zu halten“, sagt Standortleiter Paul van den Kerkhoff.

Quelle: bahnfahren.info

GIF-Ingenieure geben Gas mit Kegelring-Getriebe

Alsdorf. Die GIF/Gesellschaft für Industrieforschung mbH, Alsdorf, hat ein neues Pkw-Getriebe entwickelt, das derzeit von vier Lizenznehmern aus der Kfz-Branche durchgetestet wird.

Artikel weiterlesen in der AZ

25.09.07

EFIC Grunenthal Grant 2007: Gewinner stehen fest!

Aachen, Deutschland, 24 September, 2007. Die europäische Schmerzgesellschaft EFIC (European Federation of Chapters of the International Association for the Study of Pain, IASP) und das Pharmaunternehmen Grünenthal GmbH haben die Gewinner des diesjährigen EFIC Grünenthal Grant bekannt gegeben. Einmal jährlich honoriert der Preis junge, international ausgerichtete Schmerzforscher für ihre exzellenten Arbeiten, die sich mit den Schmerzmechanismen sowie der innovativen klinischen Schmerzforschung beschäftigen. In diesem Jahr haben 29 junge Wissenschaftler aus acht Ländern Ihre Bewerbung um den mit insgesamt € 100.000 dotierten Förderpreis eingereicht.

Obwohl akuter Schmerz im Allgemeinen oftmals als Symptom einer Krankheit oder einer Verletzung eingeordnet wird, sind chronische Schmerzen spezifische Beschwerden, die als eigenständige Krankheit definiert werden müssen. Hierfür setzen sich EFIC und Grünenthal ein und fördern Projekte junger Wissenschaftler in der klinischen und experimentellen Schmerzforschung.

Prof. Marshall Devor, PhD, Vorsitzender des EFIC Forschungs-Komitees und Professor am Institut für Naturwissenschaften und Zentrum für Schmerzforschung der Hebräischen Universität in Jerusalem, erklärt: „Chronische Schmerzen wie Arthritis, Rückenschmerzen und Kopfschmerzen beeinträchtigen die Lebensqualität von Millionen von Menschen in ganz Europa, fast 20% aller Erwachsenen sind betroffen. Trotzdem wird an den Hochschulen noch immer bedrückend wenig in die Aufklärung der Schmerzentstehung investiert. Grünenthal nimmt mit durch die Partnerschaft mit EFIC und dem EFIC Grünenthal Grant-Programm hier eine Vorreiterrolle ein“.

„Die Europäische Union gibt jährlich Milliarden von Euro für die Schmerzbehandlung aus. Ohne die Forschungsergebnisse junger Universitätswissenschaftler würde die Aufklärung der Mechanismen, die Schmerzen verursachen, kaum verstanden“, so Wolfgang Becker, Geschäftsführer (ad interim) der Grünenthal GmbH. „Deswegen engagiert sich Grünenthal für diesen Forschungspreis und fordert die Europäische Union auf, chronischen Schmerz als eigenständige Krankheit und nicht nur als Symptom anzuerkennen. Schmerzen lindern bedeutet für den Patienten, wieder aktiv am Leben teilzunehmen. Das so gesparte Geld könnte etwa genutzt werden, um Heilungsmethoden für andere Krankheiten zu finden.“

„Schmerz wird von Ärzten fast aller Fachrichtungen als ’bloßes Symptom’ abgetan - trotz der Tatsache, dass Schmerzen der Hauptgrund für die Menschen sind, medizinische Hilfe aufzusuchen. Wir müssen damit beginnen, Schmerzen - zumindest chronischen Schmerz - als eigene Krankheit wahrzunehmen, die nur durch spezifische ärztliche Fortbildung und durch Erforschung der Ursachen geheilt werden kann“, so Prof. Serdar Erdine, M.D., EFIC Präsident und Direktor der Abteilung Algologie der medizinischen Fakultät der Universität Istanbul.

Die Gewinner des diesjährigen EFIC Grünenthal Grant sind:

  • Thomas Graven-Nielsen, Aalborg University, Denmark
    • 'Referred pain related to 'Memory' in the nociceptive system'

  • Valéry Legrain, Université Catholique de Louvain, Brussels, Belgium
    • 'Behavioural and neurophysiological explorations of cognitive modulations of pain'

  • * Christian Netzer, Cologne University, Germany
    • 'Comprehensive genetic analysis of the calcitonin-gene-related-peptide pathway in migraine with aura'

  • Markus Ploner, Technical University, Munich, Germany
    • 'Gamma oscillations and human pain perception'

  • Dieuwke Veldhuijzen, University of Utrecht, The Netherlands
    • 'Functional imaging of sympathetic arousal in fibromyalgia'


Die Preisverleihung findet am 15. November 2007 in Aachen statt.
Die nächste Bewerbungsphase für den EFIC Grünenthal Grant 2008 beginnt Oktober 2007.

Weitere Informationen zum EFIC Grünenthal Grant finden Sie unter www.e-g-g.info.

Eröffnungsveranstaltung: Aachener Labor für Verkehrssimulation

Zusammen mit dem Institut für Kraftfahrwesen (ika) eröffnen die RWTH Aachen, das Zentrum für Lern- und Wissensmanagement und Lehrstuhl Informatik im Maschinenbau (ZLW/IMA), am 28. September 2007 zwischen 9.30 und 16.00 Uhr das "Aachener Labor für Verkehrssimulation" der RWTH Aachen (Steinbachstraße/Mathieustraße, 52074 Aachen). Als Gäste werden verschiedene Vertreter aus Wirtschaft und Politik erwartet, u. a. von CAE Stolberg GmbH, EADS Immenstadt GmbH und DaimlerChrysler AG.

Im Fokus des "Aachener Labors für Verkehrssimulation" steht die Entwicklung und
Bewertung von Systemen zur Erhöhung der Fahr- und Verkehrssicherheit, die nutzergerechte Auslegung von Mensch-Maschine-Schnittstellen und Bedienelementen sowie die Analyse des Fahr- und Fahrerverhaltens. Hierfür werden bedarfsgerecht unterschiedliche Werkzeuge eingesetzt. So erfolgt die Entwicklung erster Konzepte und Ideen und deren Bewertung in der Verkehrsflusssimulation PELOPS. In einem sogenannten "Laborsimulator" können Eindrücke aus Fahrersicht im Vorfeld gesammelt werden. Weitere Untersuchungen und Entwicklungsarbeiten erfolgen je nach Randbedingung in einem statischen oder dynamischen Fahrsimulator, indem sowohl Pkw als auch Lkw betrachtet werden können, wobei mit Hilfe einer selbstentwickelten Software realitätsnahe Strecken automatisch generiert und visualisiert werden können. Daran anschließend können die Systeme in realen Versuchsfahrzeugen integriert und auf der anliegenden Teststrecke analysiert werden.

Einsatzgebiete des Aachener Labors für Verkehrsimulation sind Hardware-in-theloop / Software-in-the-loop Tests, Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen, Akzeptanz- und Belastungsuntersuchungen, Schulungen und Sicherheitstrainings, sowie die Lehre und Ausbildung von Studierenden im Bereich Simulation. Darüber hinaus soll der dynamische Simulator des Labors langfristig in Kooperation mit weiteren Lehrstühlen der RWTH Aachen zu einem kombinierten Verkehrssimulator für Straße, Schiene und Luft ausgebaut werden. Die vorhandene Simulationssoftware wird durch ein modulares Framework ersetzt, welches zukünftig Fahr-, Zug- und Flugsimulationen ermöglicht.

Dipl.-Inform. Philipp Meisen
ZLW/IMA der RWTH Aachen
Dennewartstr. 27
D-52068 Aachen

Telefon : ++49 241 80 911-47
Fax : ++49 241 80 911-22
E-Mail : meisen@zlw-ima.rwth-aachen.de
Weitere Informationen:
http://www.zlw-ima.rwth-aachen.de

24.09.07

Jugend in Arbeit plus: Mehr als 380 Jugendliche aus dem Raum Aachen in Arbeit

„Dieses Programm ist unkompliziert und arbeitgeberfreundlich“. Achim Frey, Bauleiter bei der IES GmbH in Krezau, ist sehr zufrieden. Insgesamt drei Jugendliche hat er schon über Jugend in Arbeit plus eingestellt. „Besonders wichtig war und ist auch die gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten im Prozeß. Wenn es mal Probleme gibt, haben wir immer einen Ansprechpartner“, so Birgit Stevens, Personalverantwortliche bei der IES. Das Programm Jugend in Arbeit plus, finanziert durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds, bietet einer besonderen Zielgruppe echte Perspektiven: Jugendlichen bis zu 25 Jahren, die ein halbes Jahr lang keiner sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit nachgegangen sind und Vermittlungsprobleme am Arbeitsmarkt haben.

Bis zum 15. September 2007 wurden in der Region Aachen (Stadt und Kreis Aachen, Düren, Heinsberg, Euskirchen) über 900 Jugendliche beraten, mehr als 380 haben eine Festanstellung auf dem ersten Arbeitsmarkt gefunden.

Hinter diesen Zahlen stehen Schicksale: der Jugendliche, der nach einer mehr schlecht als recht abgeschlossenen Berufsausbildung direkt in die Arbeitslosigkeit entlassen wurde, eine junge Frau, die früh Mutter wurde und den Anschluss an das Berufsleben verpasst hat und der junge Mann, der in seiner Vergangenheit einige dunkle Punkte aufgearbeitet hat. Durch „Jugend in Arbeit plus“ sind die Jugendlichen qualifiziert beraten worden, um auf ihre ganz individuellen Probleme einzugehen. Manchmal bedeutet das nur, die Bewerbungsunterlagen in Ordnung zu bringen oder zu einem pünktlichen Erscheinen zu animieren, manchmal müssen berufsqualifizierende Maßnahmen oder ein Führerschein nachgeholt werden. Die Berater stehen auch nach Abschluss eines Arbeitsvertrages bei Problemen im Betrieb zur Verfügung.

Nach Abschluss der Beratungsphase werden dann von den Kammerfachkräften Arbeitsplätze gesucht, im besten Fall werden die Jugendlichen selbst bei der Suche nach einem Arbeitplatz aktiv. Die Zahlen sprechen für sich: exakt 387 Jugendliche wurden vermittelt. Dass das Programm in der Region Aachen so erfolgreich läuft, hat auch mit dem guten Zusammenspiel der Akteure vor Ort zu tun: Die Regionalagentur Aachen koordiniert den Prozeß, lädt zu Runden Tischen und steht bei Fragen zur Verfügung. Die Arbeitsagenturen sowie die ARGEn und die Optionskommune Düren weisen Jugendliche zu, die für das Programm in Frage kommen. Die qualifizierte Betreuung von Beratern in der gesamten Region hält die Wege für die Jugendlichen kurz. Die Fachkräfte von IHK und HWK sind dann für den tatsächlichen Übergang ins Berufsleben zuständig. Alle haben nur ein Ziel: Junge Menschen in Arbeit zu bringen.

20.09.07

Weiterbildungsprogramm 2008 der IHK Aachen online

Bereits jetzt ist das Weiterbildungsprogramm der IHK Aachen für das Jahr 2008 online verfügbar. Mehr als 160 Veranstaltungen mit Themen von A wie "Ablage und Dokumentenmanagement im Sekretariat" bis Z wie "Ziel- und Zeitmanagement für Führungskräfte" sind unter http://www.aachen.ihk.de/wbprogramm abruf- und buchbar.

Die Veranstaltungen finden an verschiedenen Standorten im Kammerbezirk statt, einige auch in der benachbarten Euregio Maas-Rhein. Das Weiterbildungsangebot ist darauf gerichtet, sowohl die Personalentwicklung in den Unternehmen als auch die individuelle berufliche Karriere zu fördern.

Das Programmheft 2008 ist zurzeit im Druck und ist ab Mitte Oktober verfügbar.

19.09.07

orthoMIT präsentiert sich auf BMT 2007 in Aachen

Aachen. Das Verbundvorhaben orthoMIT – Minimal-invasive Orthopädische Therapie ist eines der größten Projekte im Bereich der orthopädischen Forschung in Deutschland. Im Rahmen der 41. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE – BMT 2007 (26.-29. September 2007, Kármán-Auditorium der RWTH Aachen) präsentiert sich der Verbund rund 600 Experten mit einem umfassenden Informationsstand auf 20 Quadratmetern, einer separaten orthoMIT-Session (Freitag, 28. September 2007, 14:00-18:00 Uhr, Hörsaal Fo7) und zahlreichen anderen Fachvorträgen.

Am orthoMIT-Stand werden aktuelle Forschungsergebnisse und Entwicklungen des orthoMIT-Konsortiums zu sehen sein.

EXPONATE:


  • Haltearmsystem – intelligentes technisches Assistenzsystem für die „dritte Hand“ des Operateurs

  • Wissensbasiert einstellbarer Operationstisch – Der rechnergestützte Assistent empfiehlt eine jeweils ergonomisch optimierte Tischeinstellung und passt die Lagerung des Patienten individuell an die Abläufe der vorgesehenen Operation und die technische Ausstattung an
    Hüftrevisionendoprothetik – Planungssystem und Instrumente zur robotergestützten Zemententfernung

  • Ultraschallsystem – intraoperative Bildgebung zur aktuellen Weichteildarstellung und intraoperativen Navigation für die verbesserte Orientierung des Chirurgen _ Online-Multimediahandbuch – erste Ergebnisse des orthoMIT-Ausbildungs- und Trainingsmoduls mit Videomaterial, 3-D Modellen und erläuternden Texten orthoMIT ist ein Projekt der Superlative: 24 Partner aus Klinik, Forschung und Industrie entwickeln eine Integrierte Plattform für kosteneffiziente und schonende operative orthopädische Therapie. Im Mittelpunkt stehen dabei die Hüft-, Knie- und Wirbelsäulenchirurgie. Das Bundesforschungsministerium (BMBF) fördert den Verbund unter der Leitvision „Schonendes Operieren mit innovativer Technik – SOMIT“ bis zum Jahr 2010 mit fast 13 Millionen Euro.
  • Weitere Informationen und Bildmaterial erhalten Sie hier:
    orthoMIT-Geschäftsstelle
    c/o Aachener Kompetenzzentrum Medizintechnik
    Mareike Feilen,
    Telefon: 0241/963-2425
    Fax: 0241/963-2421
    Email: m.feilen@akm-aachen.de
    Homepage: www.orthomit.de

18.09.07

„zWEIFELlos innovativ - Wissenstransfer Eifel“

von links nach rechts: Silke Marczincik,  ZentrumsleiterinRegion Aachen/Eifel. Die Eifel - Erholungsraum, Freizeitgebiet, Kulturlandschaft und bald auch Technologieregion? Experten sind sich sicher: Die Eifel wird wohl auch künftig nicht der Hochtechnologiestandort Deutschlands sein, aber die Chancen für einen erfolgreichen Technologietransfer stehen nicht schlecht. Nicht umsonst steht der Technologietransfer als eines von fünf zentralen Kompetenz- und Handlungsfeldern im Mittelpunkt der Zukunftsinitiative Eifel - jenem ambitionierten Leitbild der nordrhein-westfälischen und rheinland-pfälzischen Eifelkreise und der Wirtschaftskammern, dass vor rund zwei Jahren aus der Taufe gehoben wurde. Seither hat sich einiges getan - gerade auch in Sachen Technologietransfer: Unter Federführung des Kreises Aachen wurde das Netzwerk „Technologie und Innovation“ zur Förderung des Wissenstransfers insbesondere aus den Aachener Hochschulen in die Eifeler Unternehmen auf den Weg gebracht.

Auf dem Bild von links nach rechts: Silke Marczincik, Zentrumsleiterin HIMO, Marion Großschopf, Projektleiterin AGIT, Ruth Roelen, Kreis Aachen.

„Diese guten Ansätze gilt es zu unterstützen.“ So jedenfalls sieht man es im Düsseldorfer Wirtschaftsministerium - und stellt der Region jetzt Fördermittel für innovative Technologietransfer-Aktivitäten zur Verfügung: EifelTEC nennt sich das auf zunächst ein Jahr angelegte Projekt, dass die AGIT als regionale Wirtschaftsförderungsagentur gemeinsam mit den drei nordrhein-westfälischen Eifelkreisen und weiteren Partnern umsetzen wird. EifelTEC verfolgt dabei gleich eine ganze Reihe von Ansätzen: Eifeler Unternehmen sollen einen besseren Zugang zu den Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen in Aachen und Jülich erhalten - und zwar direkt zu den Professoren und den wissenschaftlichen Mitarbeitern: „Es geht darum, die Leute zusammen zu führen,“ erläutert Marion Großschopf, Projektleiterin bei der AGIT. „Der Maschinenbauer aus Monschau oder Hellenthal soll dieMöglichkeit bekommen, mit dem Professor der RWTH oder der FH, sein spezifisches Praxisproblem zu diskutieren um dann vielleicht auch einen Lösungsweg aufgezeigt zu bekommen.“ Gleichzeitig lernen die Hochschullehrer die Eifeler Unternehmen kennen. „Denn innovative Unternehmen gibt es eben nicht nur im direkten Dunstkreis der RWTH“, weiß Ruth Roelen, Regionalplanerin des Kreises Aachen und im Rahmen der Zukunftsinitiative Eifel die Hauptverantwortliche für das Thema Technologie- und Innovationstransfer. „Wenn man genauer hinsieht, dann wird das Potenzial sehr deutlich - und ich meine damit nicht nur Unternehmen wie Otto Junker, Dürr oder CFM Schiller.“ Nur - im Tagesgeschäft fehlt einfach oft die Zeit, sich die richtigen Partner für die Problemlösung zu suchen. Dies gelte für die Hochschulseite ebenso wie für die Unternehmerseite. „Im Rahmen des Projekts „EifelTEC“ haben wir jetzt die Möglichkeit dazu, die Akteure ganz gezielt zusammen zu bringen,“ freut sich Frau Roelen. Ein Ansatz dabei lautet „Prof`s on Tour.“ Hochschullehrer sollen durch Unternehmensbesuche in der Eifel die Möglichkeit erhalten, sich vor Ort in den Betrieben zu informieren und mit den Eignern und Geschäftsführern Kontakte für weitere mögliche Kooperationen knüpfen zu können. Und auch eine weitere Zielgruppe hat EifelTEC im Visier: Die Studenten und Absolventen der RWTH und der FH Aachen. „An den Aachener Hochschulen werden die jungen Leute ausgebildet - und wandern dann ab nach München, Stuttgart oder sonst wo hin,“ erklärt Marion Großschopf. Die zwar kleinen, aber hochinnovativen Unternehmen in der Eifel suchten hingegen oftmals händeringend nach qualifiziertem Personal. Der Startschuss für das Projekt EifelTEC fällt am 21. September 2007 im Rahmen des alljährlich im HIMO - Innovationszentrum Monschau stattfindenden „Forum Eifel“. Dabei zeigen Unternehmen und Studenten aus der Eifel sowie Vertreter der Fachhochschule Aachen wie unkompliziert und effektiv Wissenstransfer funktionieren kann. Die Technologietransferstellen der Aachener Hochschulen und dem Forschungszentrum Jülich und die Technologievertreter der gewerblichen Kammern stehen Unternehmern ebenfalls zu persönlichen Gesprächen zur Verfügung. „Wer als Unternehmer interessiert ist an einer Kontaktaufnahme zu den Hochschulen, sollte sich zwEIFELlos diesen Abend nicht entgehen lassen“, so Silke Marczincik, Zentrumsleiterin HIMO.

17.09.07

MCA auf der Systems: kommunikative Business-Lösungen - Telefonierende ERP-Systeme, SMS-sendende CRM-Lösungen

Stolberg. Die MCA GmbH, Spezialist für die Optimierung und Straffung von elektronischen Kommunikations- und Geschäftsprozessen, zeigt auf der Systems, München (23. - 26. Oktober), in diesem Jahr ihre bewährten Lösungen für Real ICT und konvergente Geschäftsprozesse (ICT = Information and Communication Technology), darunter auch Applikationen für die elektronische Signatur. In der ERP/CRM-Area, Halle A1, Stand 201-51, präsentiert das Stolberger Unternehmen Software-Komponenten, die IT- und Telekommunikationswelt verbinden. Konkret geht es dabei beispielsweise darum, Business-Lösungen wie ERP- oder CRM-Systeme mit Kommunikationsfunktionen auszustatten - etwa VoIP, Computer Telephony, Unified Messaging oder Fax.

Kommunikation spielt in puncto grundsätzlicher Funktionalität und Produktivität in immer mehr Geschäftsprozessen eine entscheidende Rolle. Die Integration von Kommunikationsfunktionen in Business-Lösungen gehört daher zu den aktuellen Herausforderungen der IT-Abteilungen und Software-Anbieter. Typische Anwendungsszenarien solcher Konvergenzapplikationen: CRM-Systeme, aus denen heraus telefoniert werden kann oder ERP-Systeme, die automatisch Auftragsbestätigungen bzw. Bestellungen per Fax, SMS oder E-Mail versenden. In vielen dieser Kommunikationsprozesse muss die Identität des Absenders und die Echtheit der digitalen Dokumente zweifelsfrei feststellbar sein. Deshalb gehören zu MCAs Ausstellungsschwerpunkten in München auch Lösungen, die die elektronische Signatur nahtlos in die Prozesse integrieren.
Konsequenterweise stellt MCA seine Software für VoIP, CTI, Unified Messaging und Fax daher gemeinsam mit dem ERP-Anbieter AS/point GmbH vor. Ebenfalls am Stand in der ERP/CRM-Area: das Joint-Venture EBO GmbH, das die beiden Unternehmen MCA und AS/point gemeinsam mit dem System-i-Software-Haus VEDA GmbH betreiben.


Auch für die großen IT- und Telekommunikationsanbieter werden Real-ICT- oder Konvergenzlösungen immer wichtiger. Deshalb agiert MCA als Business-Partner sowohl mit IBM als auch mit T-Systems. Da es nur wenige Unternehmen gibt, die schon seit Jahren erfolgreich an der Schnittstelle zwischen Kommunikations- und Informationstechnologie aktiv sind, laden beide Konzerne MCA regelmäßig zu ihren Präsentations- und Vertriebsveranstaltungen ein.

Bereits seit Anfang 2007 ist MCA in den Vertrieb von T-Systems integriert und informiert potenzielle Kunden über die vielfältigen Möglichkeiten, die die Verbindung von TK-Anlagen mit Unternehmenssoftware bietet. Aus der Partnerschaft sind bereits zahlreiche Konvergenzprojekte hervorgegangen.


Das MCA-Systems-Programm


  • CTI, Unified Messaging und Fax für Lotus Notes, MS Exchange und Novell GroupWise

  • Universelle MCA CTI-Lösungen zur Realisierung von Konvergenzlösungen durch die Kopplung von Business-Lösungen mit beliebigen Telefonanlagen

  • MCA Konvy CTI für System i, die CTI-Lösung für IBM System i, die Kommunikationsfunktionen in Ihre Business-Lösungen integriert

  • kCRM - kommunikatives CRM mit ION für Windows, ION/5 für IBM System i und evo-one für Lotus Notes

12.09.07

Forschungspreis für Aachener Wissenschaftlerin Dr. Alma Zernecke

Aachen. Die Aachener Wissenschaftlerin Dr. Alma Zernecke erhielt kürzlich den Schwarz-Pharma-Preis 2007 der Deutschen Gesellschaft für Angiologie. Die 30-Jährige ist wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Kardiovaskuläre Molekularbiologie (Leitung: Univ-Prof. Dr. Christian Weber) am Universitätsklinikum Aachen. Sie bekam den Preis für ihre Arbeit zur Erforschung von Ursachen und Folgen der Atherosklerose.

Die Atherosklerose entsteht durch chronische Entzündungsprozesse in der Gefäßwand. Dabei spielen Zellen der körpereigenen Immunabwehr eine große Rolle, die über Signalmoleküle gesteuert in die Gefäßwand eindringen. Dadurch können hochgradige Gefäßverengungen entstehen, die Herzinfarkten und Schlaganfällen den Boden bereiten. Eine Widereröffnung oder Aufdehnung solcher Engestellen stellt dann die wesentliche Behandlungsmöglichkeit dar, ist jedoch häufig von einer Wiederverengung der Gefäßwand begleitet, was eine für den Patienten lebensbedrohliche Situation bedeuten kann.

Bei der Erforschung der molekularen Botenstoffe, ihrer Bindungsstellen auf der Zelloberfläche (Rezeptoren) und ihrer Bedeutung für die Entstehung solcher Gefäßveränderungen, ist Alma Zernecke eine wichtige Entdeckung gelungen: Sie konnte zeigen, dass der Rezeptor CCR5 Immun- und Fresszellen anlocken kann und so zu gefährlichen Gefäßverengungen beiträgt. „Wenn es nun gelänge, diesen Rezeptor zu blockieren, so dass Botenstoffe nicht mehr an diesen Rezeptor andocken und damit Fresszellen nicht angelockt werden, könnte die Therapie dieser gefährlichen Verengungen entscheidend verbessert werden“, so die Forscherin. Der Schwarz-Pharma-Preis 2007 wurde Zernecke, die dem Jungen Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften angehört, bei einer Tagung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie in München verliehen.

10.09.07

Aachen im Städtranking der Wirtschaftswoche auf Platz 45 abgerutscht

Berlin/Köln. – München und Dresden sind strahlende Sieger beim Großstadt-Ranking
2007 von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche. Die
Bayern-Metropole sichert sich Platz 1 im Gesamtranking der 50 wichtigsten deutschen
Großstädte – vor Stuttgart, Karlsruhe, Münster und Frankfurt/Main. Dresden erringt den
ersten Platz im Dynamikranking. In keiner deutschen Großstadt entwickelte sich im Zeitraum
2001 bis 2006 die Wirtschaft besser als in der sächsischen Hauptstadt. „Der Freistaat
Sachsen hat indes noch eine zweite Überraschung zu bieten“, erklärt INSMGeschäftsführer
Dieter Rath. „Neben Dresden kommt auch Leipzig unter die deutschen
Top Ten der Wirtschaftsdynamik: Platz 7.“
Aachen landet, vorallem durch eine schwache Investitionsquote und eine geringe Arbeitsplatzversorgung (nur 46,5% aller Aachener haben einen versicherungspflichtigen Arbeitsplatz) auf Platz 45.

zum Großstadt-Ranking in der WiWo

120 neue Azubis im Forschungszentrum Jülich - Ausbildungs-Partnerschaften mit Jülicher und regionalen Unternehmen

Jülich. Für 120 junge Leute begann Anfang September ein neuer Lebensabschnitt: Im Forschungszentrum Jülich traten sie ihre Berufsausbildung an. In den nächsten drei oder dreieinhalb Jahren werden sie in jeweils einem von 18 verschiedenen Berufen ausgebildet.

Prof. Achim Bachem begrüßte die neuen Auszubildenden im Großen Hörsaal des Forschungszentrums. Er betonte den großen Wert, den der Vorstand der Berufsausbildung beimisst, und hob die Qualität Jülicher Ausbildung hervor. Erste Eindrücke ihres Ausbildungsbetriebs erhielten die jungen Frauen und Männer bei einer Informationsrallye, organisiert von der Jugend- und Auszubildendenvertretung. In die einzelnen Abteilungen der Zentralen Berufsausbildung führten Ausbilder und Auszubildende älterer Jahrgänge.

24 Abiturienten mit sehr guten Noten in Mathematik hatten sich für die elektronische Datenverarbeitung entschieden; sie werden Mathematisch-Technische Software-Entwickler. Gleichzeitig sind sie an der Fachhochschule Aachen für das Studium zum "Bachelor of Scientific Programming" eingeschrieben. Dort haben sie die Option für den aufbauenden Master-Studiengang "Technomathematik". Einige andere lokale und regionale Unternehmen und Institutionen vertrauen dem Forschungszentrum ihre angehenden Mathematisch-Technischen Software-Entwickler zur Ausbildung an.

Die 120 Auszubildenden waren aus etwa 2100 Bewerbern ermittelt worden.

07.09.07

Energieeffizienz contra Design? - Kongress „Energiemanagement in Gebäuden2007“ (EMiG) am 25. Oktober 2007 in Aachen

Das Thema „Architektur und Energie“ steht im Mittelpunkt der diesjährigen Tagung „Energiemanagement in Gebäuden” (EMiG) am 25. Oktober in Aachen. Unter anderem wird dort über die Frage diskutiert, ob gute Architektur mit gutem Design im Gegensatz zu energieeffizientem Bauen steht, oder ob sich beide Zielsetzungen verbinden lassen.

Ambitionierte Architekten wissen, wie schwer es ist, ihre ästhetischen Vorstellungen und Architektur-Ideen gegenüber Fachingenieuren zu vertreten und durchzusetzen. Und auch Fachingenieure klagen immer wieder über die „Ignoranz“ der „Gestalter“ gegenüber physikalischen Gesetzen und technischen Möglichkeiten. Diese alte Debatte hat an neuem Schwung gewonnen, seitdem der Energiebedarf von Gebäuden zunehmend in den Focus gerät, und Architektur und Gebäudetechnik auch unter dem Aspekt der Energieeffizienz auf den Prüfstand gestellt werden. Die EMiG 2007 will dieses Thema unter der provokativen Fragestellung „Energieeffizienz contra Design?“ beleuchten und diskutieren.

Weitere Themen der eintägigen Veranstaltung sind „Green Buildings als neuer Markt“, „Energie-Monitoring“ und „Gebäudeautomation“. Dazu finden am Nachmittag drei spezielle Sessions statt.
Die Referenten der EMiG 2007 kommen aus den Bereichen Architektur, Energie, Wohnungs- und Gebäudewirtschaft, Gebäudeautomation, Kreditwirtschaft und Recht. Parallel findet eine Ausstellung mit Produkten und Dienstleistungen zum Nachhaltigen Bauen und energieeffizienten Gebäudebetrieb statt.
Die Tagung richtet sich an breites Fachpublikum. Eingeladen sind Architekten, Fachplaner, Liegenschaftsbetreiber, Gebäudemanager, Energiebeauftragte, 2/3 Energieberater, Energietechniker, Versorgungsunternehmen, ausführende Betriebe und alle, die sich als Dienstleister, Hersteller, Eigentümer oder Nutzer mit Energiefragen rund um Gebäude beschäftigen.

Die EMiG findet in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal statt. Veranstalter sind – wie bereits in den Vorjahren – die VIKA Ingenieurgesellschaft und der Forschungsund Entwicklungsschwerpunkte Energiemanagement der Fachhochschule Aachen. Als dritter Veranstalter ist zum ersten Mal die TEMA Technologie Marketing AG dabei.

Die Website www.emig2007.de bietet weitere aktuelle Informationen. Dort ist auch eine Anmeldung möglich.

Information für den Terminkalender

Tagung „Energiemanagement in Gebäuden EMiG 2007 - Architektur und Energie”, Kongress mit Ausstellung, 25. Oktober 2007, ganztägig, Aachen, Erholungsgesellschaft, Teilnehmerbetrag 280 € zzgl. MWSt.
Weitere Infos und Anmeldung: www.emig2007.de oder www.tagung-emig.de
sowie emig@tema.de.


Veranstalter:

Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkt Energiemanagement an der Fachhochschule Aachen – Prof. Dr.-Ing. Gregor Krause. Der Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkt „Energiemanagement“ im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik entwickelt Konzepte und Techniken zum rationellen und wirtschaftlichen Energieeinsatz in Gebäuden und Anlagen. Der gezielte Einsatz der aktuellen Informationstechnologie spielt dabei eine immer wichtigere Rolle.

www.krause.fh-aachen.de

06.09.07

Sieben Partner unter einem Dach – transferallianz aachen setzt auf effektive Nutzung der Forschungskapazitäten aus den Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit der Wirtschaft

Region Aachen. In der Technologieregion Aachen unterstützen die Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Wirtschaftskammern, die regionale Wirtschaftsförderungsagentur AGIT und die Technik-Agentur Euskirchen seit Jahren erfolgreich den Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Um diese gewachsenen Beziehungen noch effizienter zu nutzen und weiter auszubauen, haben sich die RWTH Aachen, die Fachhochschule Aachen, das Forschungszentrum Jülich, die Industrie- und Handelskammer Aachen, die Handwerkskammer Aachen, die AGIT und die Technik-Agentur Euskirchen unter dem Label „transferallianz aachen“ (taa) zusammengeschlossen.
Das Land Nordrhein-Westfalen hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2015 zum Innovationsland Nr. 1 in Deutschland zu werden. Zur Unterstützung dieses Ziels haben 23 NRW-Hochschulen den Verein „InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen e.V.“ gegründet, um im Rahmen des partnerschaftlich organisierten Netzwerks den Ausbau der Innovationsfähigkeit in NRW zu leisten. Da die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte im Technologietransfer in der Region Aachen zeigen, dass ein Transfer, der neben Innovationen auch beschäftigungspolitische Impulse setzen soll, nur in strategisch miteinander verzahnten regionalen Strukturen gedeihen kann, hat sich die taa als regionales Transfernetzwerkes diesem NRW-weiten Innovationsnetzwerk angeschlossen.

Ziel der taa ist es, in einem gemeinsamen Netzwerk alle Dienstleistungen zu bündeln, um somit Innovationspotenziale optimal nutzen zu können. Zum Angebot gehören neben der fachkundigen Beratung auch individuelles Coaching und Matching von Vorhaben. Die Mitgliedsinstitutionen wollen im Rahmen der Allianz ihre bestehenden Angebote besser bündeln, transparenter machen und nach Bedarf der Kunden erweitern.
Im Rahmen des ersten Innovationsdialogs NRW am 10. September in Essen wird die taa die Region Aachen vertreten. Neben dem gemeinsamen Stand der taa-Partner werden Innovationsbeispiele aus den Hochschulen und dem Forschungszentrum Jülich als Exponate ausgestellt. Dazu gehört auch ein Solarturm, der als solarthermisches Versuchskraftwerk in Kooperation mit der Fachhochschule Aachen, Campus Jülich entwickelt wird. Alle Interessenten aus der Region, insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen, sind herzlich eingeladen, an dieser Konferenz als Gast teilzunehmen.

Weitere Informationen unter: www.transferallianzaachen.de

05.09.07

WILKA Schließtechnik GmbH optimiert Vertrieb mit CRM-System ION/5 für IBM System i - Schließtechnik besser verkaufen/CRM in zwei Monaten implementiert

Übach-Palenberg. Die Wilka Schließtechnik GmbH setzt zur Festigung ihrer Vertriebserfolge das CRM-System ION/5 der EBO GmbH ein (CRM = Customer Relationship Management). Das CRM-System für IT-Infrastrukturen mit IBM System i als Server und Windows-PCs als Clients führt alle Informationen und Daten zu den am Vertriebsprozess beteiligten Personen und Organisationen zusammen. Dazu greift die Software native auf die DB2/400 zu und "holt" die Daten von dort in die Windows-Welt. 42 Inhouse-Vertriebsmitarbeiter und 15 externe Vertreter haben jetzt von ihren PCs aus direkten Zugriff auf alle Informationen, die auf der IBM System i liegen: Kontaktdaten, Preislisten, Debitoren etc. Dies vereinfacht ihre Vertriebsarbeit erheblich und sorgt für mehr Umsatz.

Die WILKA Schließtechnik GmbH hat in den letzten Jahren sehr erfolgreich neue Produktlinien eingeführt, beispielsweise Komplettlösungen für Fluchttürsysteme nach EN 179 und EN 1125 sowie mechatronische und elektronische Zutrittslösungen. Um den Anfangserfolg zu sichern, wollte WILKA ein CRM-System einführen, das alle Informationen und Daten zu den am Vertriebsprozess beteiligten Personen und Organisationen zusammenführt. Als Endergebnis schwebte WILKA ein 360-Grad-Infocenter vor, das die Daten für den Vertrieb kundenorientiert und per Mausklick auf einen Blick präsentiert.

Neben den funktionellen Anforderungen waren einige technische Randbedingungen zu beachten: Als Datenbank war die DB2/400 auf einer IBM System i gesetzt. Richtung Clients musste eine reibungslose Outlook-Synchronisierung und die Datennutzung mit Windows-Applikationen gewährleistet sein.
WILKA setzt schon seit Jahren Kommunikationslösungen der MCA GmbH, eine der EBO-Gesellschafterfirmen, ein und faxt und mailt mit den Lösungen des Unternehmens direkt aus dem ERP-System Cimdata und aus Windows-Applikationen heraus. Über EBO hat WILKA auch das konzipierte 360-Grad-Vertriebscenter in "Reinform" realisiert. Mit ION/5 hat die EBO ein CRM-System im Portfolio, das sich ideal in eine System-i-Windows-Umgebung einpasst. Es greift native auf die DB2/400 zu und "holt" die Daten in die Windows-Welt. So haben jetzt 42 Inhouse-Mitarbeiter und 15 externe Vertriebsbeauftragte von ihren Windows-PCs aus direkten Zugriff auf alle Informationen, die auf der System i liegen: Kontaktdaten, Preislisten, Debitoren etc. Dies vereinfacht ihre Vertriebsarbeit erheblich und sorgt für mehr Umsatz.
Neben der System-i-Tauglichkeit war die Ausbaufähigkeit von ION/5 das zweite Kriterium für die Einsatzentscheidung. In einer ersten Stufe wurde die Lösung bereits von 25 auf insgesamt 57 Arbeitsplätze aufgerüstet. Neben dem bereits implementierten Fax wird künftig CTI das Telefonieren direkt aus der Software heraus erlauben. Nach dem Vertrieb werden jetzt auch Einkauf und Qualitätsmanagement ION/5 und seine Fähigkeit, Daten aus verschiedenen Daten-Quellen unter einer Oberfläche zusammenzuführen, nutzen. Ebenfalls integriert wird der externe Vertrieb/Außendienst. Mit ION/5 erhalten Handelsvertreter direkten Zugriff auf das Unternehmens-CRM. Im Wettbewerb um die Ressourcen der Vertriebsmitarbeiter ist dies ein wichtiger Punkt.

In das Projekt waren sowohl die Fachabteilungen des Vertriebes als auch die IT-Abteilung von WILKA integriert. Entsprechend hoch ist bei beiden die Zufriedenheit. IT-Leiter Uwe Simsch freut sich, dass "die ION/5-Implementierung nach der sehr schnellen Einführung den hohen IT-Anforderungen des Hauses entspricht und bei den Nutzern bereits eine hohe Akzeptanz genießt." Wolf Sausmikat und Volker Mann aus der Vertriebsleitung ergänzen: "Die CRM-Software löst das Problem ‚Informationslogistik' für den Vertrieb vollständig. So können sich unsere internen und externen Mitarbeiter voll auf die Beratung der Kunden konzentrieren und sind dabei über den Kundenstatus des Gegenübers immer voll im Bilde."

04.09.07

http://www.kronenbrot.de/ger/index.php

Würselen/Aachen. Die Bäckerei Kronenbrot und der Delikatessen-Spezialist Merl verweisen im Rahmen einer Cross-Promotion-Aktion gemeinsam auf ihre ausgezeichneten Spezialitäten.

Unter dem Aktionsmotto „Gesundes und leckeres Essen aus der Region“ möchten die beiden Familienunternehmen gegenseitig auf die hervorragende Qualität ihrer handwerklichen Frischwaren aufmerksam machen.

Kronenbrot wird auf den Frontseiten von zehn ausgewählten Verpackungen jeweils einen Merl-Feinkostsalat vorstellen, der mit den Broten und Backwaren geschmacklich harmoniert. Im Gegenzug wird Merl ausgezeichnete Kronenbrot Backwaren seinen Feinkost-Kunden präsentieren.

Die nordrhein-westfälischen Unternehmen legen größten Wert auf beste Zutaten und frische Zubereitung. Kronenbrot und Merl verzichten bewusst auf Konservierungsstoffe. 2007 wurde die Kronenbrot KG bereits zum 22. Mal mit dem Bundesehrenpreis vom Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz für die erstklassige Qualität ihrer Brot und Backwaren ausgezeichnet. Freiwillig zertifiziert sich die Bäckerei seit vielen Jahren gemäß dem International Food Standard und der EG-Öko-Verordnung als Bio-Bäckerei.

03.09.07

Erster Spatenstich für das solarthermische Demonstrationskraftwerk

Aachen. Der Spatenstich zum solarthermischen Versuchs- und Demonstrationskraftwerk am Freitag, 31. August 2007, ist das erfolgreiche Ergebnis der mehr als dreijährigen intensiven Bemühungen von Prof. Dr. Bernhard Hoffschmidt, des Leiters des Solar-Instituts Jülich der FH Aachen

Zur Realisierung dieses weltweit einzigartigen Solarkraftwerks formte Prof. Hoffschmidt das Konsortium aus wissenschaftlichen und industriellen Kooperationspartnern: Stadtwerke Jülich, Kraftanlagen München (KAM), Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Solar-Institut Jülich (SIJ). Unter Hoffschmidt's Federführung wurde zudem die öffentliche Förderung von 11,6 Mio € erreicht, ohne die das Projekt nicht durchgeführt werden könnte.

In der seit Sommer 2006 laufenden öffentlich geförderten Projektphase von insgesamt 5 Jahren trägt das Solar-Institut Jülich der FH Aachen aus Eigenmitteln insgesamt 935.000 Euro bei und investiert damit in die Zukunftsfähigkeit des Forschungsstandorts Jülich. Im Zuge der Projektdurchführung erhalten DLR und SIJ von den Stadtwerken ein exklusives Nutzungsrecht der Anlage für ihre Forschung und Lehre. Hierdurch erlangt die FH Aachen ein international einzigartiges Profil, das zusammen mit dem Neubau der FH Aachen am Standort Jülich eine exzellente Grundlage für den Ausbau attraktiver Studiengänge und weiterführender Forschung schafft.

Solarthermische Kraftwerke sind laut der internationalen Energieagentur die kostengünstigste Form, aus direkter Sonnenstrahlung Strom zu erzeugen. Die Entwicklung dieser Technologie begann bereits in den siebziger Jahren und das technologische und wirtschaftliche Potenzial solarthermischer Kraftwerke gilt heute, angesichts sich verknappender Energieträger, als sehr viel versprechend. Ökonomen wittern bereits einen weltweiten Boom.

Um der Technologie zu ihrem Durchbruch zu verhelfen, wird sich die FH Aachen in den nächsten Jahren zusammen mit ihren Kooperationspartnern auf die Optimierung des Kraftwerkskonzeptes konzentrieren. Mittelfristig wird die Hybridisierung der Anlage mit Biomasse anvisiert und langfristig will das SIJ an Verfahren zur direkten Erzeugung von synthetischen Treibstoffen und Wasserstoff arbeiten. Bereits heute analysiert das SIJ in einer umfangreichen Studie verschiedene Umsetzungsvarianten für die Hybridisierung der Anlage. Gleichzeitig baut das SIJ seine Kapazitäten zur computergestützten Simulation des Kraftwerksprozesses aus, um künftig bei der Auslegung von großen solarthermischen Anlagen mitwirken zu können. In diesem Umfeld prüfen die Kraftanlagen München und die FH Aachen derzeit eine gemeinschaftliche Unternehmensgründung in Jülich.

Während der Entwicklung des solarthermischen Kraftwerks entstanden im SIJ und DLR eine Reihe von Nebenprodukten, so genannte Spin-Offs, die auf Erkenntnisse und Erfindungen im Zuge der Forschungsarbeiten zurückgehen. Diese bilden ein wesentliches ökonomisches Standbein des SIJ. In einem hoch modernen Motorenprüfstand werden Partikelfilter, Katalysatorträgermaterialien und weitere Abgasreinigungssysteme für die Automobilindustrie entwickelt.

Darüber hinaus wird an Strukturen gearbeitet, die - ähnlich denen des Solarabsorbers - zur Filtration verunreinigter Abwässer dienen bzw. als Regenerator in Belüftungs- und Brennersystemen verwendet werden können. Zurzeit wird zusammen mit Siemens AG Power Generation in einem Spezialprüfstand ein aus der Absorbertechnologie abgeleitetes Kühlverfahren für den Einsatz in Gasturbinen getestet.

Das Solarthermische Versuchs- und Demonstrationskraftwerk ist mit seinen vielseitigen Herausforderungen ein Innovationsmotor für den Standort Jülich. Das SIJ der FH Aachen beabsichtigt, diesen Innovationsmotor durch die gezielte Unterstützung von zukunftsorientierten Unternehmen, die sich am Standort Jülich ansiedeln wollen, weiter anzutreiben. Durch seine anwendungsorientierten Angebote ermutigt das SIJ die Industrie zur Zusammenarbeit in weiteren Forschungsprojekten.

Ein erster nachhaltiger Erfolg dieser Initiative ist die Gründung der GAT MultiFlow GmbH, die im ersten Ausbauschritt mehr als 6 Mio € in Jülich investieren wird. Hier werden Partikelfiltersysteme und keramische Mischstrukturen produziert, wie sie als Spin-Off aus der Solarturmtechnologie entstanden sind. Mit einem Kooperationsvertrag zwischen SIJ und GAT MultiFlow GmbH wurden die Voraussetzungen für diese zukunftsweisende Firmengründung geschaffen.

Der Solarturm Jülich stärkt die lokale Wirtschaft, mobilisiert innovative Kräfte und weist als Symbol exzellenter Lehre, Forschung und Anwendung weit über regionale Grenzen hinaus.

Weitere Informationen zu diesem und zahlreichen weiteren Projekten finden Sie unter:

www.sij.fh-aachen.de

Plagiate in der IHK - Ausstellung bis 13. September

Aachen. 30 Milliarden Euro fehlen der deutschen Wirtschaft pro Jahr, schätzt der DIHK, durch Produkt- und Markenpiraterie. Eine Ausstellung, die bis zum 13. September im Eingangsbereich der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen zu sehen ist, veranschaulicht, wie viele Branchen mittlerweile von Produkt- und Markenpiraterie betroffen sind. Kein Produkt bleibt von Fälschungen verschont: Ersatzteile für Autos, Elektrogeräte, Arzneimittel, Parfüms, Luxusartikel, Zigaretten, Software und viele Produkte des täglichen Lebens sind in der Ausstellung im Original und als dessen Fälschung vorzufinden.

Was tun gegen Plagiate? An oberster Stelle steht: gewerbliche Schutzrechte eintragen! Die Region Aachen hat hier den unschätzbaren Vorteil, dass sich an der RWTH Aachen ein Patentinformationszentrum befindet, in dem jeder Bürger gewerbliche Schutzrechte recherchieren und auch anmelden kann.

Unternehmen, die sich von Marken-Piraterie bedroht sehen, haben die Möglichkeit, beim deutschen Zoll vorbeugend und kostenlos das Grenzbeschlagnahmeverfahren zu beantragen. Hierbei meldet das Unternehmen das zu beobachtende Produkt und dessen bestehendes Schutzrecht an den Zoll. Für den Zoll entsteht somit ein Nachschlagewerk, mit dem diese über die Produkte informiert werden, die nicht eingeführt werden dürfen.

Weitere Auskünfte erteilt die IHK Aachen unter der Telefon-Nr. 0241 4460-730.