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30.10.07

Existenzgründer und Unternehmer wachsen über sich hinaus:Auftaktveranstaltung für die Wettbewerbe AC² - gründen und wachsen

Aachen. 300 Gründer, Wachstumsunternehmer und Berater informierten sich bei der großen Auftaktveranstaltung im Ballsaal des Alten Kurhauses Aachen über die Wettbewerbe AC² - der gründungswettbewerb und AC² - die wachstumsinitiative. Die Wettbewerbe finden bereits zum fünften Mal in der Wirtschaftsregion Aachen, Düren, Euskirchen, Heinsberg statt.

Dr. Peter Kramp, Geschäftsführer der Smurfit Kappa Zülpich Papier GmbH und Schirmherr der Initiative AC² - gründen und wachsen 2007/08 brach in seiner Begrüßungsansprache eine Lanze für das Unternehmertum: "Unsere Volkswirtschaft braucht Unternehmer und neuen Gründergeist. Existenzgründungen schaffen Wachstum und Arbeitsplätze – gerade im Mittelstand. Deshalb brauchen wir in der Wirtschaftsregion Aachen, Düren, Euskirchen, Heinsberg Menschen, die neue Ideen und Mut zu unternehmerischem Handeln haben." Die Wettbewerbe AC² - gründen und wachsen richten sich mit ihrem Angebot speziell an Existenzgründer, Unternehmensnachfolger sowie kleine und mittelständische Unternehmen.

Die Gäste in dem von Bernd Büttgens, stv. Chefredakteur der Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten moderierten Podiumstalk, der Schirmherr Dr. Peter Kramp, der Euskirchener Gründer Ralf Düster, der Heinsberger Unternehmer Jürgen Tiskens sowie Dr. Ralf Lengen, Gründer und Betreiber der Internetplattform biz-awards, Berlin, unterstrichen den besonderen Wert der Initiative für all Entrepreneure aus der Wirtschaftsregion Aachen, Düren, Euskirchen, Heinsberg. Dr. Ralf Lengen, profunder Kenner der europäischen Businessplanwettbewerbe hob für AC² - gründen und wachsen besonders das exklusive Coachingangebot für alle angehenden und bereits bestehenden Unternehmen hervor. Während der fünf Monate dauernden Wettbewerbe stehen den Teilnehmern die über 170 ehrenamtlichen Mitglieder des AC² - Beraternetzwerks mit Rat und Tat zur Seite.

Im anschließenden informellen Teil der Veranstaltung knüpften die anwesenden Gründer und Wachstumsunternehmer dann bereits rege Kontakte zu den Mitgliedern des AC² - Beraternetzwerkes. In persönlichen Gesprächen wurden erste Informationen über die anvisierten Gründungs- und Wachstumsideen ausgetauscht. Aufgelockert wurde der Abend durch die Künstlergruppe "Finesse", die in verschiedenen Rollen humorvoll die Kommunikation unter den Anwesenden förderte.

AC² - gründen und wachsen 2007/08

Im Rahmen von AC² - der gründungswettbewerb werden Unternehmer in spe bei der Erstellung ihres ersten Produktes unterstützt: dem Geschäftsplan. In den fünf Monaten des Wettbewerbs steht dabei jedem teilnehmenden Gründer kostenlos ein persönlicher Mentor aus dem AC² - Beraternetzwerk zur Seite. Bei Spezialfragen kann zusätzlich auf weiteres externes Expertenwissen zugegriffen werden. Jeder eingereichte Geschäftsplan wird durch bis zu vier Gutachter bewertet. Die besten Geschäftspläne stellen sich einer unabhängigen Jury und erhalten bis zu 10.000 Euro Preisgeld. Sechs interessante Coaching-Abende vermitteln weiteres Hintergrundwissen zum Thema Unternehmensgründung. Ein Einstieg in den Wettbewerb ist jederzeit möglich.

AC² - die wachstumsinitiative unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen mit besonderem Wachstumspotenzial bei der Planung einer nachhaltigen Wachstumsstrategie. Alle teilnehmenden Unternehmen erhalten an drei Tagen kostenlose professionelle Unterstützung von einem Berater aus dem AC² - Netzwerk. Die besten Wachstumskonzepte stellen sich einer unabhängigen Jury und erhalten bis zu 5.000 Euro Preisgeld. Fünf Wachstumsabende mit Informationen zur Unternehmensentwicklung und Gelegenheit zu interessanten Gesprächen mit Unternehmern, Beratern und Geldgebern runden das Angebot ab. Anmeldeschluss für die Wachstumsinitiative ist der 19.11.

26.10.07

regio iT aachen entwickelt Wissensmanagement für kommunale Rechtsämter (WikoR)

WikoR (Wissensmanagement für kommunale Rechtsämter) ist ein Modellprojekt zur systematischen und überregionalen Zusammenarbeit von Rechtsämtern in Kommunen. Wissensmanagement-Netzwerke wie WikoR reduzieren Arbeitsaufwände und Kosten. Für die Technik im Projekt sorgen die regio iT aachen und neofonie.

Im Forschungsprojekt WikoR wird eine Wissensmanagement-Lösung für öffentliche Verwaltungen am Beispiel der kommunalen Rechtsämter entwickelt. WikoR ist ein multimediales Wissensmanagement-System mit rechtsamtindividuellen Datenbanken und einem zentralen Wissensserver. Die Plattform WikoR ist für die Rechtsämter über Standard-Internetbrowser voll verfügbar.

Die regio iT aachen analysierte die Anforderungen an eine webbasierte Plattform für den Wissensaustausch. Gemeinsam entwarfen und entwickelten neofonie und regio iT aachen die zugrunde liegende technische Infrastruktur: Ein service-orientiertes Peer-to-Peer-Netz verbindet die Rechtsämter miteinander. In das Peer-to-Peer-Netz integrierte die neofonie eine amtsübergreifende Suche. Dabei werden zusätzlich zu der Suche in den Rechtsämtern bei einer Suchanfrage auch externe Datenquellen, wie z.B. Juris und Google, abgefragt. So erhält der Benutzer über nur eine Anfrage Informationen aus allen relevanten Informationsquellen, eine erhebliche Arbeitserleichterung. Außerdem werden zusätzlich zu der herkömmlichen Volltextsuche semantische Informationen amtsübergreifend für den Nutzer verfügbar, die intern durch Ontologien repräsentiert werden.
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Weil Kommunen bürgernah sind, werden sie oft als erstes mit neuen Rechtsfragen konfrontiert und müssen zeitnah Entscheidungen treffen. Rechtsämter in Gemeinden, Städten und Kreisen bearbeiten häufig ähnliche Rechtsfragen, die immer komplexer werden. Trotz ähnlich gelagerter Aufgaben und Dienstleistungen für Bürger und Wirtschaft wird der überregionale und interkommunale Austausch nur unzureichend praktiziert. Bereits vorliegende Arbeitsergebnisse sind für andere Rechtsämter nicht immer transparent. In der Folge ergeben sich doppelte Arbeitsaufwände, juristisch folgenschwere Fehlentscheidungen und kostenintensive Nutzungen externer Datenbanken.

Wissen auszutauschen liegt nahe, doch Strukturen zur überregionalen Zusammenarbeit fehlen. Innovative Lösungen auf Basis von Ontologien können hier Abhilfe schaffen. Solche Wissensmodelle erfassen relevantes Know-how von Unternehmen, Verwaltungen, Interessenbündlern oder Communities einheitlich. Gerade vor dem Hintergrund des aktuellen Sparzwanges der öffentlichen Verwaltungen nehmen Initiativen wie WikoR mehr als nur eine Modellfunktion ein. Die Rechts- und Verfahrenssicherheit der öffentlichen Verwaltung ist für die Privatwirtschaft von hoher Bedeutung. Wissensmanagementnetzwerke innerhalb des Public Sectors bestimmen also auch die Qualität des Wirtschaftsstandorts Deutschland.

Das Projekt WikoR wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert und wird planmäßig Ende 2007 beendet sein. Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie unter www.wikor.com, bei Rolf Mosemann, regio iT aachen (rolf.mosemann@regioit-aachen.de), und bei Dr. Christian Herta, neofonie GmbH (christian.herta@neofonie.de).

25.10.07

Ulrich Prinz verläßt LANCOM Systems

Aachen. Ralf Koenzen ist ab sofort alleiniger Geschäftsführer der LANCOM Systems GmbH. Ulrich Prinz ist aus persönlichen Gründen als Geschäftsführer ausgeschieden. Er hat das Unternehmen gemeinsam mit Ralf Koenzen in mehr als fünf Jahren aufgebaut. Ralf Koenzen übernimmt die Verantwortung für Vertrieb, Service und Support von Ulrich Prinz.

Ralf Koenzen wird Produkte und Vertriebskanäle auf dem eingeschlagenen Weg weiter ausbauen und die bisherige erfolgreiche Geschäftspolitik konsequent fortsetzen. Das gilt insbesondere auch für das Bekenntnis der Lancom Systems zum indirekten Vertrieb und die Fortsetzung der Expansion in Europa. Auch den Ausbau der Produktlinien Security (Internet Access und VPN), VoIP und Wireless LAN wird Lancom unter alleiniger Ägide Ralf Koenzens weiter fortsetzen. Die Ansprechpartner für Kunden, Lieferanten und Geschäftspartner bleiben unverändert.

„Wie auch die Mitarbeiter der LANCOM Systems bedauere ich das Ausscheiden von Ulrich Prinz sehr“, kommentiert Ralf Koenzen. „Wir danken ihm für die langjährige erfolgreiche und wertvolle Zusammenarbeit und wünschen ihm alles Gute für seinen weiteren Weg.“

24.10.07

AIXTRON erhält Großauftrag von Epistar aus Taiwan

Aachen. Die AIXTRON AG hat eine Bestellung über mehrere MOCVD-Anlagen von Epistar, einem Hersteller von ultrahellen LEDs, erhalten. Die Bestellung beinhaltet sowohl CRIUS Close Coupled Showerhead- (CCS) Anlagen als auch AIX 2800G4 HT Planetenanlagen, beides Anlagen der neuesten Generation für die Massenproduktion von Galliumnitrid-LEDs. Alle Anlagen werden im Jahr 2008 installiert und erhöhen Epistars LED-Produktionskapazitäten so, dass das taiwanesische Unternehmen seine Expansionspläne umsetzen kann, um der steigenden Nachfrage nach LED-Chips gerecht zu werden. Diese Bestellung ist einer der größten Einzelaufträge von AIXTRON in diesem Jahr.

Dr. Ming-Jiunn Jou, Executive Vice President von Epistar, erklärt: „Wir arbeiten schon lange mit AIXTRON als unserem Hauptlieferanten von MOCVD-Anlagen zusammen und haben ausgiebige Erfahrungen mit den Systemen gesammelt. Mit deren wichtigsten Eigenschaften wie hoher Durchsatz, hervorragende Homogenität und effiziente Ausnutzung der Ausgangsmaterialien, haben wir bis heute unerreichte Betriebskosten und Ausbeute erhalten. Wir werden nun unsere Produktion nach Plan erweitern, um der steigenden Nachfrage des aufkommenden LED-Marktes nachzukommen. Die zeitgerechte Lieferung der Anlagen und die Unterstützung durch den AIXTRON-Service vor Ort werden uns ermöglichen, unsere Wachstumsziele zu erreichen.“

AC² - gründen und wachsen startet in die fünfte Runde

Aachen, 23.10.07 – Der Countdown läuft: Am Montag, 29. Oktober, findet um 19 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr) im Ballsaal des Alten Kurhauses in Aachen die Kick-off-Veranstaltung von AC² - gründen und wachsen 2007/08 statt. Eingeladen sind alle potenziellen Existenzgründer und wachstumsstarke mittelständische Unternehmen aus der Wirtschafts-region Aachen, Düren, Euskirchen, Heinsberg.

Im Rahmen von AC² - der gründungswettbewerb werden Unternehmer in spe bei der Erstellung ihres ersten Produktes unterstützt: dem Ge-schäftsplan. In den fünf Monaten des Wettbewerbs steht dabei jedem teilnehmenden Gründer kostenlos ein persönlicher Mentor aus dem AC² - Beraternetzwerk zur Seite. Bei Spezialfragen kann zusätzlich auf weiteres externes Expertenwissen zugegriffen werden. Jeder ein-gereichte Geschäftsplan wird durch bis zu vier Gutachter bewertet. Die besten Geschäftspläne stellen sich einer unabhängigen Jury und er-halten bis zu 10.000 Euro Preisgeld. Sechs interessante Coaching-Abende vermitteln weiteres Hintergrundwissen zum Thema Unter-nehmensgründung.

AC² - die wachstumsinitiative unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen mit besonderem Wachstumspotenzial bei der Planung einer nachhaltigen Wachstumsstrategie. Alle teilnehmenden Unter-nehmen erhalten an drei Tagen kostenlose professionelle Unter-stützung von einem Berater aus dem AC² - Netzwerk. Die besten Wachstumskonzepte stellen sich einer unabhängigen Jury und erhalten bis zu 5.000 Euro Preisgeld. Fünf Wachstumsabende mit Informationen zur Unternehmensentwicklung und Gelegenheit zu interessanten Ge-sprächen mit Unternehmern, Beratern und Geldgebern runden das An-gebot ab.


Nähere Informationen und Anmeldung:

GründerRegion Aachen
Michael F. Bayer
Theaterstraße 6-10
52062 Aachen
Telefon: 0241 / 4460-350
Telefax: 0241 / 4460-351
E-Mail: info@ac-quadrat.de
Internet: www.ac-quadrat.de

23.10.07

Verabschiedung von AGIT-Geschäftsführer Bernd Thomas

Aachen. Am 22. Oktober fand im Technologiezentrum am Europaplatz Aachen (TZA) die offizielle Verabschiedung des langjährigen AGIT-Geschäftsführers Bernd Thomas statt, an der über 160 geladene Gäste teilnahmen. Dr. Michael Stückradt, Staatssekretär im Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes NRW und Karl-Heinz-Lambertz, Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, ließen es sich nicht nehmen, Thomas für sein Engagement und seinen Einsatz persönlich zu danken. Aachens Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden schilderte Thomas Erfolge in der internationalen Positionierung der Region Aachen und bei den unter seiner Leitung erfolgten Ansiedlungen. Dieter Philipp, Aufsichtsratsvorsitzender der AGIT, skizzierte die Entwicklungen der Gründer- und Technologiezentren als Katalysator für technologieorientierte Unternehmen, an denen Thomas maßgeblich beteiligt war. Im Anschluss an die Verabschiedung von Bernd Thomas wurde sein Nachfolger Dr. Helmut Greif eingeführt. Er wird seine Tätigkeit ab 1. November beginnen.


Bernd Thomas war fast 19 Jahre Geschäftsführer der AGIT und verkörpert wie kein anderer das Unternehmen und seine Mission. Im Januar 1989 nahm er seine Tätigkeit als Vorsitzender der AGIT-Geschäftsführung auf. „Wir haben mit der AGIT ein Entwicklungsinstrument in der Hand, um das uns viele beneiden. Es hängt wohl auch damit zusammen, dass alle Partner einmütig zusammenarbeiten“, sagte Thomas kurz nach seiner Berufung zum Vorsitzenden. Der damals 46-jährige war zuvor langjähriger Verwaltungsdirektor des Aachener Klinikums. Ab 2002 wurde er alleiniger Geschäftsführer der AGIT. Fachliches Wissen, die Affinität zur Technologieregion Aachen und die Begeisterung für die europäische Idee qualifizierten ihn damals wie heute für diese Position.


In den Anfangsjahren hat es Bernd Thomas nicht nur verstanden, die regionalen Zentren TZA und MTZ in Aachen aufzubauen und zu entwickeln, sondern auch insgesamt an dem Netzwerk der Gründerzentren in der Region erfolgreich mitzuwirken.


„Im Gefolge der Gründung der AGIT 1984 mit dem Technologiezentrum Aachen und dem nachfolgenden Medizintechnischen Zentrum auf insgesamt 18.500 qm Fläche kann man wirklich von der Lokomotive für diese gesamte Entwicklung in der Region sprechen“, so Dieter Philipp.


Auch die Gründungszahlen selbst sprechen hier für sich: 372 Unternehmen, davon 292 technologieorientierte Existenzgründungen, haben eine Heimat zunächst im TZA und dem MTZ gefunden. Zurzeit sind 114 Firmen in den beiden Häusern ansässig. Diese beschäftigen heute schon ca. 950 Mitarbeiter, was sicher in der heutigen Gründersituation eine beachtliche Leistung ist.
Unter Thomas hat sich die AGIT kontinuierlich weiterentwickelt. Er war insbesondere für die so genannte „Technologieorientierte Wirtschaftsförderung und Ansiedlungswerbung“ zuständig. Unter seiner Leitung haben sich Unternehmen wie das Ericsson Eurolab oder das Ford Forschungszentrum Aachen in der Region Aachen angesiedelt. Dr. Frode Maaseidvaag, der damalige Direktor des Ford Forschungszentrums, sagte anlässlich des ersten Spatenstiches:

„Nicht nur die Zusammenarbeit mit der Stadt hat seit 1994 vorzüglich funktioniert. Zudem sitzen bei der AGIT die besten Manager im Technologietransfer-Bereich Europas“.

Die AGIT hat von 1989 bis heute über 100 überwiegend ausländische Unternehmen bei der Ansiedlung in der Region Aachen unterstützt. In den jüngsten Jahren sind hervorzuheben: das europäische Dienstleistungszentrum Quanta Computer Germany des taiwanesischen Unternehmens in Aachen, das japanische Denso Aachen Engineering Center in Wegberg-Wildenrath und das amerikanische Unternehmen Cardinal Health in Baesweiler. Von den über 100 Ansiedlungen sind derzeit noch die Hälfte in der Region ansässig. Insgesamt wurden von den Firmen in der Region Aachen 2731 Arbeitsplätze geschaffen.

Ab Mitte der 1990er Jahre in der Phase nach der Wiedervereinigung wurde es schwieriger, ausländische Unternehmen für den Standort Deutschland zu interessieren. Da war es nur richtig, den Fokus noch stärker auf das endogene Potenzial zu lenken und High-Tech-Unternehmen und Dienstleister mit verschiedenen Maßnahmen zu unterstützen. Angesichts des fortschreitenden Strukturwandels und den damit verbundenen Herausforderungen wurde 1995 die umfassende Fortschreibung des Regionalen Entwicklungskonzepts beschlossen, die von der Regionalkonferenz 1999 verabschiedet wurde. Ein Kernstück des Konzepts war die Stärkung der besonderen technologieorientierten Kompetenzen, die treibende Kräfte im Innovationsprozess der Region Aachen sind: Cluster Informations- und Kommunikationstechnologien, Automobiltechnik/Schienentechnik und Life Sciences. Kriterien für die Auswahl waren eine möglichst vollständige Wertschöpfungskette, hohes Wachstumspotenzial und die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Entsprechend dieser Richtschnur hat die AGIT konsequent auf die Förderung zukunftsweisender Technologiefelder in der Region gesetzt.

Schon zu Beginn seiner Karriere bei der AGIT hat Thomas erkannt, dass der Aktionsradius der Region Aachen zur Erreichung bestimmter Ziele zu klein war. Über die Jahre sind unter seiner Leitung enge Partnerschaften u. a. zu den euregionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaften LIOF, SPI+, WfG Ostbelgien und GOM (heute: POM) sowie vielen weiteren Partnern aufgebaut worden. Ein Schwerpunkt der grenzüberschreitenden Kooperation der AGIT lag auf der Stärkung der gemeinsamen Kompetenzen in den Technologiefeldern. Den Anfang machte die AGIT in den Life Sciences.

Auch zu den europäischen Einrichtungen hat die AGIT unter der Ägide von Thomas beste Kontakte geknüpft. Es ist nicht zuletzt seinem leidenschaftlichen Einsatz zu verdanken, dass die Region Aachen in Europa einen so guten Ruf und ein so klares Profil als innovative, technologieorientierte und grenzüberschreitend arbeitende Region genießt. Sein internationales Denken hat die AGIT und die Region Aachen entschieden geprägt.

„Bernd Thomas hat ganz entscheidend ein Stück Internationalität in die Region Aachen gebracht“, sagte Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden. „Sein Name steht für erfolgreiche Ansiedlungen, für wirtschaftlichen Optimismus und hohes Engagement.“

19.10.07

Stadt Aachen freut sich über ihre Elite-Uni

Die Stadt Aachen freut sich mit der TH über den Elite-Titel, den sie heute gemeinsam mit den den Unis in Göttigen, Freiburg, Konstanz, Heidelberg und Berlin (FU) gewann.

„Das ist nicht nur ein guter Tag für die RWTH, das ist auch ein bedeutender Tag für unsere Stadt und für die gesamte Region. Ich freue mich riesig. Wir sind stolz auf unsere TH und gratulieren dem Rektor, den Professoren und allen Beteiligten zu dem großen Erfolg.“ Das war die spontane Reaktion des Aachener Oberbürgermeisters Dr. Jürgen Linden, nachdem heute bekannt wurde, dass der Antrag der RWTH Aachen im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder in der so genannten dritten Linie bewilligt wurde und die RWTH damit als „Eliteuni“ gilt.


Weiter sagte der Oberbürgermeister: „Diese Auszeichnung wird in Verbindung mit der Förderung verschiedener Cluster der Hochschule einen Innovationsschub geben, der auch dem wirtschaftlichen Strukturwandel unserer Region, dem Arbeitsmarkt und der Attraktivität unserer Stadt zugute kommt. Es ist internationale Werbung vom Besten – dazu noch kostenlos –, bringt Geld in die Stadt, stärkt den Wissenschaftsstandort, ist Zukunftsperspektive, macht Lust, die TH in der Stadt selbst noch besser zu positionieren.“

RWTH Aachen ist Elite-Uni

Jetzt ist es amtlich: die RWTH-Aachen ist Eliteuni. Die RWTH drückt es etwas kompliziert aus:

Aachens exzellentes Zukunftskonzept ausgezeichnet


Die RWTH hat nunmehr ihre Spitzenposition in der deutschen Wissenschaftslandschaft bestätigt erhalten. Im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder wurde ihr Antrag in der so genannten dritten Linie für das Zukunftskonzept einer integrierten interdisziplinären Technischen Universität „RWTH 2020: Meeting Global Challenges“ von Deutscher Forschungsgemeinschaft (DFG) und Wissenschaftsrat (WR) bewilligt. Dieses Ergebnis hat bei allen Mitgliedern der Universität Freude und Stolz ausgelöst. „Wir sehen dadurch den von uns eingeschlagenen Weg bestätigt“, so RWTH-Rektor Univ.-Prof. Dr. Burkhard Rauhut.

Außerdem erhielt die RWTH Aachen in dieser zweiten Antragsrunde zusätzlich den Cluster „Maßgeschneiderte Kraftstoffe aus Biomasse“ bewilligt. Damit erzielte die RWTH Aachen im Exzellenzwettbewerb eines der besten Ergebnisse überhaupt und gehört zu den TOP-Universitäten in Deutschland.

In ihrem Konzept einer zukunftsweisenden Technischen Universität hat die RWTH Aachen nach intensiven internen Diskussionsprozessen drei Schwerpunkte ihrer zukünftigen Entwicklung formuliert und wird diese nunmehr konsequent umsetzen:

* Die Stärkung der Naturwissenschaften und deren engere Verzahnung mit den ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen.
* Einen noch stringenteren Ausbau der fach- und fakultätsübergreifenden Zusammenarbeit.
* Den Zusammenschluss mit dem Forschungszentrum Jülich auf den Bereichen der Neurowissenschaften, der Simulation und des Höchstleistungsrechnens.

Durch diese Konzentration wird die RWTH für alle ihre Zielgruppen aus Wissenschaft und Wirtschaft noch attraktiver. Sie schärft dadurch ihr Profil und wird sich im internationalen Wettbewerb noch stärker gegen ihre Konkurrenten durchsetzen können. Außerdem wird sie ihre Stärke, die Zusammenarbeit zwischen öffentlicher und privater Forschung, weiter ausbauen. Für den wissenschaftlichen Nachwuchs wird eine nachhaltige Kreativitäts- und Karriereförderung erfolgen sowie eine gezielte Studierendenauswahl der Besten. Darüber hinaus werden die Internationalisierung, die Gleichstellungspolitik in der Wissenschaft sowie die Universitätsverwaltung als Querschnittsaufgaben konsolidiert und modernisiert.

Auch das Thema des bewilligten Clusters belegt den ausgeprägten Praxisbezug Aachener Prägung: Der Exzellenzcluster „Maßgeschneiderte Kraftstoffe aus Biomasse“ unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Stefan Pischinger, Inhaber des Lehrstuhls für Verbrennungskraftmaschinen, nimmt sich der entscheidenden Frage nach der Verfügbarkeit der Ressourcen an. Die langfristige Zielsetzung des interdisziplinären Teams ist die Entwicklung der optimalen Kombination von Kraftstoffkomponenten und deren Herstellungsprozessen, die auf nachwachsenden Rohstoffen und neuen Verbrennungsprozessen basieren. Die Umwandlung von Biomaterialien in maßgeschneiderte Kraftstoffe und die Definition von optimalen Kraftstoffeigenschaften auf einer makroskopischen und molekularen Ebene stellen eine große Herausforderung für die Chemo- und Biokatalyse, die Prozesstechnik, die Verbrennungsforschung sowie die Motorenentwicklung dar. Der Exzellenzcluster „Maßgeschneiderte Kraftstoffe aus Biomasse“ ist insgesamt der dritte von der Gutachterkommission nach Aachen vergebene Forschungsschwerpunkt dieser Art.

In der ersten Antragsrunde des Exzellenzwettbewerbs hatte die RWTH bereits bewilligt erhalten die Cluster

* „Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer“ und
* „Mobile Information und Kommunikation mit höchsten Datenraten“(UMIC)

sowie die Graduiertenschule

* „Aachen Institute for Advanced Study in Computational Engineering Science” (AICES).

IHK Aachen stellt das "IHK-Netzwerk Umwelttechnik" vor

Mit dem neuen "IHK-Netzwerk Umwelttechnik" bietet die Industrie- und Handelkammer Aachen (IHK) Firmen im Kammerbezirk ein weiteres branchenspezifisches Forum. Hier können sich alle Unternehmen, die im Umwelt-Sektor tätig sind, mit ihrem Unternehmensprofil, Produktions- und Dienstleistungsspektrum, speziellen Referenzen und Ansprechpartnern kostenfrei im Internet präsentieren. Zum Start des (virtuellen) Netzwerkes sind bereits über 300 Firmen im Netzwerk vertreten, davon circa 180 mit ausführlichen Firmenprofilen, die von den Unternehmen selbsttätig online gepflegt werden können.
Die integrierte Suchmaschine der Netzwerk-Datenbank unterstützt eine gezielte Suche nach geeigneten Geschäftspartnern, Lieferanten oder Dienstleistern aus dem Bereich der Umwelttechnik.
Wer einen kompakten Branchenüberblick möchte, kann online eine umfassende tagesaktuelle Broschüre aufrufen, die alle mit Firmenprofil vertretenen Netzwerk-Firmen enthält. Diese Broschüren werden auch seitens der IHK bei fachspezifischen Veranstaltungen verteilt.
Weitere "IHK-Netzwerke" gibt es für die Bereiche "Life Sciences" und "Automotive". Firmen aus dem Kammerbezirk Aachen, die Produkte oder Dienstleistungen in diesen Bereichen anbieten, können ihre Aufnahme in die jeweiligen Netzwerke online beantragen und unmittelbar nach Erhalt ihres Passwortes ihre Unternehmensdaten online ergänzen.
"IHK-Netzwerke" finden Sie im Internet-Auftritt der IHK-Aachen unter www.aachen.ihk.de unter dem Menüpunkt Unternehmensdaten.
Für die Technologiefelder Energietechnik und Kunststofftechnik sind weitere "IHK-Netzwerke" in Vorbereitung.
Auskünfte zu den Netzwerken erteilt Dieter Dembski, Tel.: 0241-4460-277.

Paion entwickelt ihren Wirkstoff Desmoteplase weiter. - Gründe für hohe Placebo-Ansprechrate in der Phase III-Studie identifiziert.

Aachen, 18. Oktober 2007 – Die PAION AG gab heute die Auswertung von Erkenntnissen aus der Analyse der DIAS-2 (Desmoteplase in Acute Ischemic Stroke) Studiendaten bekannt. Im Gegensatz zu früheren Phase II-Studien war in der DIAS-2 Studie der primäre Endpunkt nicht erreicht worden, da keine Verbesserung der mit Desmoteplase behandelten Patienten im Vergleich zu Patienten gezeigt werden konnte, die ein Scheinmedikament (Placebo) erhalten hatten. Die zuvor in zwei kleineren Phase II-Studien (DIAS und DEDAS) gezeigte Wirksamkeit konnte somit nicht bestätigt werden. Die Untersuchung von Untergruppen im Rahmen der Analyse ergab nun neue Erkenntnisse hinsichtlich der in DIAS-2 beobachteten unerwartet hohen Placebo-Ansprechrate. Darüber hinaus lieferte sie Hinweise für die Wirksamkeit von
Desmoteplase, die allerdings aufgrund der geringen Anzahl der Patienten in den Untergruppen keine statistische Signifikanz besitzen.

Prime Standard: PA8) gab heute die Auswertung von Erkenntnissen aus der
Analyse der DIAS-2 (Desmoteplase in Acute Ischemic Stroke) Studiendaten
bekannt. Im Gegensatz zu früheren Phase II-Studien war in der DIAS-2 Studie
der primäre Endpunkt nicht erreicht worden, da keine Verbesserung der mit
Desmoteplase behandelten Patienten im Vergleich zu Patienten gezeigt
werden konnte, die ein Scheinmedikament (Placebo) erhalten hatten. Die
zuvor in zwei kleineren Phase II-Studien (DIAS und DEDAS) gezeigte
Wirksamkeit konnte somit nicht bestätigt werden. Die Untersuchung von
Untergruppen im Rahmen der Analyse ergab nun neue Erkenntnisse
hinsichtlich der in DIAS-2 beobachteten unerwartet hohen Placebo-
Ansprechrate. Darüber hinaus lieferte sie Hinweise für die Wirksamkeit von
Desmoteplase, die allerdings aufgrund der geringen Anzahl der Patienten in
den Untergruppen keine statistische Signifikanz besitzen.
Aufgrund der Top-line Ergebnisse der Studie war bereits bekannt, dass die in
der DIAS-2 Studie behandelten Patienten im Durchschnitt nur relativ leichte
Schlaganfallsymptome aufwiesen. Im Rahmen der Analyse wurden nun
mittels bildgebender Verfahren erstellte Aufnahmen der Blutgefäße,
sogenannte Angiographien, ausgewertet. Diese Daten machten deutlich, dass
im Gegensatz zu DIAS und DEDAS ein hoher Anteil der DIAS-2 Patienten
zum Zeitpunkt des Therapiebeginns kein Blutgerinnsel in einem der Haupt-
Hirngefäße aufwies, obwohl entsprechend des DIAS-2 Studienprotokolls im
direkten Umfeld des Infarktes rettbares Hirngewebe (Penumbra)
nachgewiesen worden war. Bisher waren Schlaganfall-Experten davon
ausgegangen, dass eine Penumbra auch ein entscheidender Hinweis auf
sichtbare (in größeren Arterien) und nicht direkt sichtbare (in kleineren
Arterien) Blutgerinnsel sei. Die jetzt gewonnenen Erkenntnisse sind
entscheidend, weil die Rolle von Desmoteplase im Wesentlichen darin liegt,
Blutgerinnsel in blockierten Arterien aufzulösen.
Der hohe Anteil von DIAS-2 Patienten ohne Blutgerinnsel in größeren
Hirnarterien scheint daher ein Hauptgrund für das ähnliche klinische Ergebnis
in den unterschiedlichen Dosisgruppen und der Placebo-Gruppe zu sein.
Darüber hinaus lieferte die Analyse der Untergruppen Hinweise, dass
Desmoteplase bei Patienten mit nachweisbaren Blutgerinnseln in den Haupt-
Hirnarterien tatsächlich eine Verbesserung im Vergleich zu Placebo bewirken
könnte. Insbesondere schien die Substanz umso effektiver zu sein, je
schwerwiegender der Gefäßverschluss war. Um statistische Signifikanz zu
erreichen, müssten diese Ergebnisse allerdings anhand größerer
Patientengruppen überprüft werden.
Die neuesten Erkenntnisse zu DIAS-2 werden derzeit mit führenden
Schlaganfallexperten diskutiert, um diese Befunde in potenzielle zukünftige
Studien zu integrieren.
"Wir konnten die wahrscheinlichen Gründe für das unerwartet gute
Abschneiden der Placebo-Gruppe identifizieren, sowie weitere Parameter, die
bei der Auswahl geeigneter Patienten hilfreich sein werden ", so Prof. Dr.
Werner Hacke und Dr. Anthony J. Furlan, Vorsitzende des DIAS-2
Steuerungskomitees. "Wir sehen daher eine wissenschaftliche Begründung,
eine neue Studie in Angriff zu nehmen."
"Die gewonnenen Erkenntnisse liefern unserer Ansicht nach stichhaltige
Gründe für die Weiterentwicklung von Desmoteplase", ergänzt PAIONs CEO
Dr. Wolfgang Söhngen. "Nachdem unsere Studienärzte bereits positives
Feedback gegeben haben, ist das Hauptthema der nächsten Zeit, für die
kommende Entwicklung eine ausreichende Finanzierung zu sichern und
natürlich die neuesten Erkenntnisse in das Studiendesign einfließen zu
lassen. Hierzu ist einerseits der mögliche Nutzen zu bewerten, den ein Patient
von Desmoteplase haben könnte, sowie andererseits die kommerzielle
Attraktivität eines modifizierten Desmoteplase-Entwicklungsprogramms.”
Die Analyse wurde unter der Leitung von PAION durchgeführt. Im August
2007 teilte der frühere Partner Forest Laboratories, Inc. mit, alle aus der
Lizenzvereinbarung resultierenden Rechte an Desmoteplase für Nordamerika
zurückzugeben. PAIONs Partner H. Lundbeck A/S ist derzeit dabei, die
Erkenntnisse der Analyse zu bewerten.

RWTH wahrscheinlich Elite-Uni

Die RWTH Aachen wird wahrscheinlich heute Nachmittag zu Elite-Uni, meldet Spiegel Online.

18.10.07

Automobile Jansen spendet Bäume als Beitrag zum Klimaschutz

Um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, wird die Firma Automobile Jansen in Aachen-Walheim der Stadt Aachen während eines Aktionsmonats vom 24. Oktober bis 24. November für jeden verkauften Neuwagen der Marke Fiat einen Baum schenken.

Die gespendeten Bäume sollen Ende November am Senserbachweg gepflanzt werden und somit einen Teil der Pappeln ersetzen, die dort vor einigen Monaten wegen akuter Windbruchgefahr gefällt werden mussten. Alle Autokäufer erhalten im Rahmen der Pflanzaktion die Möglichkeit, an einem symbolischen Spatenstich teilzunehmen.

Internetsicherheit als Service einkaufen - jetzt als Branchenlösungen Websicherheitsdienst aixGate jetzt für Steuerberater, Banken, Filialeinzelhandel und Krankenhäuser

Würselen. Die ComNet GmbH, Würselen, bietet den Websicherheitsdienst aixGate jetzt in vier Spezialversionen für die Branchen Steuerberater, Krankenhäuser, Filialeinzelhandel und Banken an. Die Spezialversionen basieren auf dem Know-how über die Internet-Nutzung und die speziellen Sicherheitsbedürfnisse in den Ziel-Branchen, das die ComNet in der Zusammenarbeit mit zahlreichen Referenznutzern des Sicherheitsservices erworben hat.

Als Software-as-a-Software-Lösung, die von Nutzern keine Investitionen in Hard- und Software erfordert, sichert aixGate grundsätzlich Internet-Datenverkehr, Netzwerke und E-Mail-Kommunikation. Die Spezialversionen sind bereits an die Anforderungen angepasst, die etwa bei der Vernetzung von Einzelhandelsfilialen mit der Zentrale, der Online-Zusammenarbeit von Steuerberaterkanzleien, der Kommunikation zwischen Bankenstandorten oder der Absicherung von Krankenhaus-Netzwerken zu berücksichtigen sind.

aixGate ist modular als Bündel sich ergänzender Sicherheitsdienste aufgebaut, die der Nutzer separat nach Bedarf "einkauft": vom einfachen Säubern der E-Mail-Kommunikation von Spams und Viren bis zur komplett gesicherten, webbasierenden IT-Infrastruktur für verteilte Standorte.

Der Websicherheitsservice rundet das Leistungsspektrum der ComNet für kleine und mittelständische Unternehmen ab. Dazu gehören Rechenzentrumsdienste oder ASP- und andere Software-as-a-Service-Angebote genauso wie PCs, Server, Netzwerktechnologie, Peripheriegeräte und dazu gehörende Installations- und Wartungsdienstleistungen.


aixGate ist aus konkreten Kundenanforderungen entstanden und wird bereits von zahlreichen Referenzunternehmen zur Absicherung von Datenverkehr und E-Mail-Kommunikation genutzt. Als IT-Dienstleister für freiberufliche Unternehmungen und mittelständische Firmen oder Organisationen ist ComNet früh mit der Anforderung konfrontiert worden, Unternehmensnetzwerke ins Web zu "verlängern" und dabei die interne Infrastruktur gegen Internetgefahren abzusichern. Inzwischen ist daraus mit aixGate eine erprobte Standardlösung entstanden, die schnell und einfach an individuelle Bedürfnisse anpassbar ist.


aixGate Pakete


aixGate ist eine modulare No-Software-Lösung, die dienstweise - E-Mail-Säuberung, Internet-Absicherung, webbasierende Infrastruktur etc. - eingekauft werden kann. Die einzelnen Sicherheitsservices sind in Pakete zusammengefasst:


aixGate Secure Internet Access


aixGate SIA ist das Basispaket für freiberufliche Unternehmungen und mittelständische Firmen, die ihre Internetkommunikation - Mailen, Surfen, Datenverkehr mit Partnern und Kunden - absichern wollen.

aixGate SIA sichert das Unternehmensnetzwerk gegen alle Gefahren aus dem Internet ab und erlaubt so seine unbedenkliche und nahezu unbegrenzte Nutzung (Ausnahmen: Filesharing-Dienste). Zugriffe aus dem Internet auf die Unternehmensinfrastruktur und umgekehrt Zugriffe aus dem Unternehmen auf das Internet unterliegen der vollen Kontrolle. aixGate SIA sichert den E-Mail-Verkehr komplett gegen Viren ab und filtert zuverlässig 99 Prozent aller Spams aus den ankommenden Mails heraus.


aixGate Connect verbindet Filialen, Standorte und Mitarbeiter über sichere Internetverbindungen


aixGate Connect ist die aixGate-SIA-Erweiterung für Unternehmen mit verteilten Standorten: Sie schützt webbasierende Verbindungen zwischen Einzelhandelsfilialen, verteilten Niederlassungen oder Home-Offices mit der Zentrale. So kann das Internet als preiswerte Infrastrukturkomponente genutzt werden, die mit aixGate Connect abgesichert ist.


aixGate Mobile - weltweiter Zugriff auf den eigenen E-Mail-Client


Über die aixGate-SIA-Erweiterung aixGate Mobile greifen Nutzer aus der Ferne direkt auf ihre E-Mail-Programme zu, um E-Mails zu versenden und zu empfangen. Das bedeutet, sie arbeiten immer mit derselben Lösung und haben damit die gesamte E-Mail-Kommunikation im Blick und im Griff - nicht nur die aktuelle.


aixGate MailWash - die aixGate-Einstiegslösung für Viren- und Spamschutz ohne eigene Software- und Hardware-Installation.


aixGate MailWash hält als Einstiegsdienst Viren und Spams von der E-Mail-Box fern. Das Ergebnis: Produktiv agierende Mitarbeiter, die sich nur noch mit den wichtigen E-Mails beschäftigen, Spamflut entlastete und Viren gesicherte Netzwerksressourcen. aixGate MailWash ist bereits in die Basis-Lösung aixGate SIA integriert, kann jedoch auch als preiswerter, aber effizienter aixGate-Einstiegsdienst einzeln geordert werden.

17.10.07

Internationale Investoren auf AVANTIS - Finanzierung von Innovation und Wachstum

Alternative Finanzierungsformen ermöglichen zunehmend interessante Chancen für die Finanzierung aussichtsreicher Projekte in innovativen Unternehmen. Daher bietet die Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) gemeinsam mit Partnern aus der Euregio am 20. und 21. Februar 2008 Unternehmen die Möglichkeit, sich umfassend über bankergänzende Finanzierungsformen zu informieren und in direkten Kontakt zu Investoren zu treten. Unternehmer aller Technologiebranchen sind eingeladen, in informellen Gesprächen ihre Investitionsvorhaben rund 40 bis 50 internationalen Investoren aus Europa, Israel, Asien und den USA zu präsentieren. Den Rahmen dazu bietet der "European Venture Market Aachen /Euregio Meuse-Rhine", der auf dem grenzüberschreitenden Gewerbegebiet AVANTIS stattfindet. Unternehmen mit Wachstumsplänen, die auf der Suche nach Lösungen für die Finanzierung ihrer Zukunftsprojekte sind, haben hier Gelegenheit, sich in Gesprächen mit Fachleuten aus dem Bereich der Finanzierung über Möglichkeiten, Chancen und Risiken austauschen. Bereits der erste "European Venture Market Aachen / Euregio Meuse-Rhine" im Februar 2006 auf AVANTIS war sehr erfolgreich. Mit 250 Teilnehmern, 50 Internationalen Investoren aus Europa, Israel und Asien und 59 Unternehmen, die sich mit ihren Wachstumsplänen präsentierten, gab es eine Menge Gelegenheit, Finanzierungsmöglichkeiten zu diskutieren.

"Geld ist genügend vorhanden. Der EVM bietet eine hervorragende Gelegenheit, in kurzer Zeit mit vielen potenziellen Geldgebern zu sprechen und verschiedene Finanzierungsmethoden kennen zu lernen. Auch wenn man keinen aktuellen Finanzierungsbedarf hat, können die Kontakte, die man hier findet, langfristig von großem Nutzen sein", beschreibt Thomas Wendland, warum die IHK Aachen sich engagiert, um diese Veranstaltung in der Region zu etablieren.

An der Veranstaltung beteiligen sich neben der Industrie- und Handelskammer Aachen, der Gemeinde Heerlen, dem WTC Heerlen-Aachen und dem European Science and Businesspark AVANTIS alle Partner der grenzüberschreitenden Projekte ELAt (Eindhoven-Leuven-Aachen Triangle) und euBAN – European business angels network, an denen jeweils Partner aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden beteiligt sind. Weitere Partner sind die Sparkassenbeteiligungsgesellschaft S-UBG und die Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüferkanzlei Aretz, Pinhammer und Peters aus Stolberg.

Durch das Engagement der IHK Aachen und ihrer Partner können Unternehmen aus der Euregio Maas-Rhein zu deutlich günstigeren Konditionen teilnehmen als bei anderen European Venture Markets üblich. Informationen erhalten Interessenten bei Thomas Wendland, IHK Aachen, Tel.: 0241 4460-119, intus@aachen.ihk.de).

12.10.07

High-Tech Gründerfonds beteiligt sich an PicoLAS GmbH

Aachen. Der High-Tech Gründerfonds investiert 500.000 Euro in die PicoLAS GmbH, einen Anbieter von Lasertreibern, Spezialstromversorgungen und kompletten Lasersystemen aus Aachen. Das Startkapital zur Gründung der PicoLAS stellte vor gut einem Jahr die GründerStart GmbH, ein Joint Venture von Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen und der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) zur Verfügung, die sich jetzt auch in der weiteren Finanzierungsrunde engagiert. Das Unternehmen wird durch Professor Malte Brettel als Coach begleitet.
PicoLAS entwickelt und produziert bereits heute Stromquellen für Diodenlaser und andere Anwendungen. PicoLAS-Stromquellen können etwas Herausragendes: Extrem kurze elektrische Pulse hoher Leistung speziell für Anwendungen mit Halbleiterlasern bereitstellen. Das Unternehmen hat sich innerhalb kürzester Zeit seit seiner Gründung in diesem Segment europaweit einen Namen gemacht und sich erfolgreich im Markt etabliert.
Dr. Markus Bartram, Gründer und Geschäftsführer der PicoLAS GmbH, hat jetzt die weitere Entwicklung im Blick: "Wir freuen uns über die Beteiligung des High-Tech Gründerfonds, die es uns erlaubt, unsere ehrgeizigen Entwicklungs- und Wachstumsziele zu verfolgen. Dies ermöglicht uns den nächsten Schritt, aufbauend auf unserer Kerntechnologie neue Anwendungen für Diodenlaser zu erschließen – überall dort, wo ultrakompakte Laser mittlerer und höherer Leistung gefordert werden." PicoLAS wird auf Basis von leistungsstarken Halbleiterlasern Systeme aufbauen, die sich gegenüber konventionellen Lösungen durch eine wesentlich kompaktere Bauweise und einen höheren Wirkungsgrad auszeichnen.

"PicoLAS ist ein junges, innovatives und erfolgreiches Start-up Unternehmen. Mit seinen Kurzpulsquellen wurde es in kürzester Zeit bereits Technologieführer in Europa. Zusammen mit der Unterstützung des High-Tech Gründerfonds sind beste Voraussetzungen für ein kontinuierliches Wachstum geschaffen", so Thomas Wendland, GründerStart-GmbH.
René Apitz vom High-Tech Gründerfonds ergänzt: "Bei PicoLAS hat uns beeindruckt, dass das Unternehmen nicht nur eine spannende technologische Basis, sondern auch von Beginn an signifikante Erfolge auf dem Markt vorweisen konnte. Das Unternehmen sollte hervorragende Chancen haben, sich als Systempartner in den schnell wachsenden Märkten für Dioden- und Faserlaser etablieren zu können."
Kontakt:
Dr. Markus Bartram
PicoLAS GmbH
Jägerstr. 17/19
52066 Aachen
Tel.: +49 (0) 241-80-96943
Fax: +49 (0) 241-80-92203
E-Mail: mbartram@picolas.de
Web: www.picolas.de

Meine Idee, mein Unternehmen, mein Erfolg – Ich gründe ein High-Tech-Unternehmen!

Mit der Teilnahme am bundesweiten IHK-Aktionstag "Meine Idee, mein Unternehmen, mein Erfolg – Ich gründe ein High-Tech-Unternehmen!" informiert die IHK Aachen Im Rahmen der Aachener Entrepreneurship Week 2007 der RWTH am 6. November von 17 bis 20 Uhr junge Hightech-Gründer und solche, die es werden wollen.

Innovationen sind Ideen, die erfolgreich in die Tat umgesetzt wurden. Die IHK Aachen zeigt, wie Gründer und junge Unternehmer Ideen systematisch "erzeugen" und wirtschaftlich umsetzen können. Weiter erhalten die Besucher Einblicke, in welcher Weise Design als ein Zeichen für Qualität und zum Kundennutzen eingesetzt werden kann. Genauso vergrößern ein professionelles Produktmanagement sowie eine ausgereifte Vermarktungsstrategie die Chancen für technische Produkte am Markt. "Hier haben wir bewusst einen Vertreter aus der Praxis eingeladen, da dieser nicht nur die Sprache unserer Besucher spricht, sondern auch die Grenzen der Theorie aufzeigt. Dies wird bei der Gründungsunterstützung häufig vernachlässigt", so Michael F. Bayer, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen.

Ein Erfahrungsbericht eines erfolgreichen jungen Hightech-Gründers und eine Podiumsdiskussion mit regionalen Vertretern aus Wirtschaftsförderung und Hochschulen runden das Programm ab.

Information und Anmeldung:
IHK Aachen Telefon: 0241 4460-263
E-Mail: intus@aachen.ihk.de
Entgelt: Kostenfrei

11.10.07

Toho Tenax investiert 51 Millionen in Heinsberg

Nach einem Artikek der SZ investiert Toho Tenax 51 Millionen Euro in eine weitere Produktionslinie im Heinsberger Industriepark Oberbruch.

Zum Artikel der AZ

10.10.07

Export-Workshop in der IHK Aachen

Firmen, die ihren Export ankurbeln, Produkte verstärkt auf ausländischen Märkten anbieten oder aber erstmalig exportieren wollen und geeignete Strategien und Vorgehensweisen bei der Erschließung neuer Märkte suchen, können von dieser Veranstaltung profitieren: Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen bietet Unternehmen während eines kostenfreien Export-Workshops am 19. Oktober hierzu einige Hilfestellungen an. Weitere Informationen: http://www.aachen.ihk.de (Veranstaltungen) oder bei Gudula Kreuzheck, Tel.: 0241 4460-129.

09.10.07

Nobelpreis für Prof. Peter Grünberg vom Forschungszentrum Jülich

Jülich/Stockholm, 9. Oktober 2007 - Das Nobelpreis-Komitee hat den diesjährigen Nobelpreis für Physik dem Jülicher Forscher Peter Grünberg und seinem Kollegen Albert Fert von der Universität Paris zugesprochen. Grünberg und Fert werden für die Entdeckung des Riesenmagnetowiderstands (englisch: Giant Magnetoresistance - GMR) in den 80er-Jahren geehrt. Der GMR-Effekt brachte den Durchbruch zu Giga-Byte-Festplatten, die heutzutage in jedem PC im Einsatz sind. Gemeinsam mit Albert Fert begründete Grünberg die Zukunftstechnologie Spintronik.

Die Festkörperphysiker wurden für ihre Arbeiten rund um den Riesen­magnetowiderstand geehrt, der in den 90er-Jahren den Durchbruch zu Giga-Byte-Festplatten ermöglichte. Ihre Forschung legte den Grundstein für den Forschungsbereich Spintronik, der den quantenmechanischen Spin der Elektronen für die Mikro- und Nanoelektronik nutzbar macht. Dank dieser Grundlagenforschung gelang es, leistungsfähige Lese-Schreib-Köpfe für Festplatten zu entwickeln.

Grünbergs Riesenmagnetowiderstands- oder GMR-Effekt (englisch: Giant Magneto­resistance) findet man heute in fast jeder Festplatte. Der GMR-Effekt dient zum präzisen Auslesen von Daten. Diese sind auf engstem Raum in winzigen Bereichen unterschiedlicher Magnetisierung gespeichert. Ein Sensor, der den GMR-Effekt nutzt, registriert diese kleinen Unterschiede als große messbare Änderung und arbeitet daher hochempfindlich. Das erkannte auch die Industrie sehr schnell: Bereits 1997 kam der erste GMR-Lesekopf für Computer­festplatten auf den Markt. Der GMR-Effekt bescherte dem Forschungszentrum Jülich als Patentinhaber Einnahmen in zweistelliger Millionenhöhe. Längst hat der GMR-Effekt in verbesserten Leseköpfen für Festplatten, Videobänder sowie in MP3-Playern weltweite Verbreitung gefunden. Peter Grünberg erhielt dafür bereits 1998 den Zukunftspreis des Bundespräsidenten und 2006 den Erfinderpreis der Europäischen Kommission.

Peter Grünberg wird im Rahmen einer Pressekonferenz heute nach 14:00 Uhr in den Räumen und Laboren des Instituts für Festkörperforschung auf dem Gelände des Forschungszentrums Jülich (Geb. 04.8, Eingang 14) für Fragen der Presse zur Verfügung stehen.

Mehr Hintergrundinformationen zum Preisträger Peter Grünberg und zu seiner Arbeit

08.10.07

LANCOM steigt mit eigener Produktfamilie in den WLAN-Controller-Markt ein

Aachen. Mit den neuen WLAN-Controllern LANCOM WLC-4006 und LANCOM WLC-4025 präsentiert LANCOM Systems die ersten Geräte seiner neuen Produktfamilie. Die so genannten „Smart Controller“ integrieren schnell und einfach alle drahtlosen Netzwerkkomponenten miteinander für eine noch sichere und einfacher zu administrierende Unternehmensinfrastruktur. Mit dem Start der beiden WLAN Controller eröffnet der Netzwerkspezialist seinen Kunden neue Einsatzszenarien mit komfortablen Applikationen. Der Controller sorgt mit seinem zentralen Konfigurations- und Verwaltungsmanagement für eine noch sicherheitsorientiertere WLAN-Umgebung ganz ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand.
Fachhändler können mit der neuen Produktfamilie nicht nur neue Kundenkreise bedienen, sondern auch abgeschlossene Projekte sinnvoll ergänzen und ihren Umsatz steigern.

„Für unseren Einstieg in den WLAN-Controller-Markt sprechen vor allem zwei Aspekte: Die einfache Verwaltung und die Sicherheit von WLANs. Die Verwaltung der IT-Infrastruktur breitet kleinen bis mittelgroßen Unternehmen heute ebenso Kopfzerbrechen wie großen Konzernen“ kommentiert Ralf Koenzen, Geschäftsführer von LANCOM Systems. „Hier bieten wir ab sofort mit unserer jahrelangen Erfahrung im WLAN-Markt eine Lösung. Bereits bei Einsatz nur weniger WLAN Access-Points macht sich die vereinfachte Verwaltung des WLANs durch einen zentralen Controller bezahlt. Die zentrale Verwaltung sorgt zudem für eine deutlich verbesserte Sicherheit. Ein Administrator kann die Einhaltung der Sicherheitsrichtlinien sehr einfach zentral handhaben und überwachen.“

Rahul Bobba, Produktmanager WLAN von LANCOM Systems ergänzt: „Als „Smart-Controller“ können die WLAN-Controller die Daten je nach Anwendung oder sogar pro Benutzer unterschiedlich weiterleiten – ob direkt in das LAN gebridged für höchste Performance, getrennt vom LAN in ein eigenes VLAN für Gastzugänge, oder getunnelt zum Controller um sie über IP-Subnetze hinweg zu „roamen“. Letzteres sorgt zu Beispiel dafür, dass Gespräche von WLAN-Handys beim Wechsel von einem Sub-Netz zu nächsten nicht mehr abreißen.“

Zusätzlich ist es möglich, neben allen aktuellen LANCOM WLAN Access-Points und WLAN Routern, auch zukünftige LANCOM Access-Points auf Basis des sich abzeichnenden IEEE 802.11n-Standards in das WLAN-Management zu integrieren,, ohne dass der Controller aufgrund der steigenden Bandbreite zum zentralen Flaschenhals wird.

Die ab sofort lieferbaren LANCOM WLAN-Controller managen pro Gerät bis 6 (LANCOM WLC-4006) oder bis zu 25 Access Points (LANCOM WLC-4025). Eine Erweiterungsoption kann die Geräteanzahl auf 12 bzw. 50 Access Points je Controller verdoppeln. Die Preise reichen von 1499 EUR zzgl. MwSt. bis 6249 EUR zzgl. MwSt. (LANCOM WLC-4025).

Detaillierte Datenblätter und weiterführenden Informationen sind auf der LANCOM-Webseite abrufbar: http://www.lancom.de

IHK-Konjunkturumfrage Herbst 2007: Konjunktur weiter stabil auf hohem Niveau

Die Konjunktur im Kammerbezirk zeigt sich im Herbst weiterhin in bester Verfassung. Die Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) verzeichnet die höchsten Herbst-Werte seit dem Jahr 2000. Die hervorragende wirtschaftliche Entwicklung in den vergangenen Monaten hat sich stabilisiert und gegenüber der Frühjahresumfrage kaum verändert. Steigerungen sind in vielen Branchen aufgrund von Kapazitätsengpässen und Fachkräftemangel kaum noch möglich. "Die wirtschaftliche Situation in unserem Kammerbezirk ist sehr gut", so IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Drewes zu den Ergebnissen der Konjunkturumfrage zum Herbst 2007, an der sich 326 Unternehmen mit 46.500 Beschäftigten beteiligten. Eine weitere Verbesserung der Geschäftslage wird allerdings von weniger Unternehmen erwartet als noch vor fünf Monaten. "Sicher belasten die Immobilienkrise in den USA und der starke Euro die Stimmung. Die Basis für eine Fortsetzung des Aufschwungs ist jedoch äußerst robust", meint Jürgen Drewes. So werden die Investitionen und die Beschäftigung weiter zunehmen.

Industrieproduktion am Anschlag
Bei den Industrieunternehmen der Region laufen die Geschäfte weiterhin auf sehr hohem Niveau. Dies zeigt sich in unverändert hohen Auslastungsgraden sowie in einer stabilen Entwicklung von Umsatz und Ertrag. 59 Prozent der Unternehmen berichten von einer guten Geschäftslage. Gleichzeitig melden lediglich zwei Prozent eine schlechtere Geschäftssituation. Annähernd jedes vierte Unternehmen konnte seine Ertragslage in den zurückliegenden sechs Monaten verbessern. Gleichzeitig hat sich die Produktionsauslastung gegenüber dem Frühjahr nochmals steigern können. 92 Prozent aller Industrieunternehmen haben eine Produktionsauslastung von über 70 Prozent; jedes zweite Unternehmen rechnet mit steigenden Auftragseingängen. Auch bei den Dienstleistern hat sich die Geschäftslage weiter verbessert.

Handel mit begrenztem Steigerungspotenzial
Im Handel hat sich die Geschäftslage nach den guten Werten im Frühjahr etwas abgeschwächt. Der Saldo aus positiven und negativen Antworten sank im Einzelhandel von + 34 auf + 25. Dennoch bezeichnen nur acht Prozent der Einzelhandelsunternehmen ihre Geschäftslage als schlecht – weniger Unzufriedenheit hat es seit Beginn des Jahrtausends nicht mehr gegeben. Regional zeigt sich die Entwicklung unterschiedlich: Der Einzelhandel in der Stadt Aachen sowie im Kreis Euskirchen berichtet von einer guten Geschäftslage, im Kreis Euskirchen meldet jedes fünfte Unternehmen eine schlechte Geschäftslage. Gleiches gilt auch für den Großhandel im Kammerbezirk.

Geschäftserwartungen verlieren an Schwung
Die Geschäftserwartungen sind im Vergleich zum Frühjahr weiterhin gut. Dennoch ist die Anzahl der positiven Meldungen rückläufig, die Zahl der negativen Meldungen stieg dagegen leicht an. Der Export wird weiterhin eine tragende Säule der Geschäftsentwicklung bleiben. Annähernd jedes zweite Industrieunternehmen berichtet von steigenden Auslandsaufträgen.

**Personalaufbau nimmt weiter zu**
Auch in den kommenden Monaten ist mit Personaleinstellungen bei den Unternehmen im Kammerbezirk zu rechnen, auch wenn der enorme Schwung des Arbeitsmarktes seit Jahresbeginn leicht abnimmt. Jedes dritte Unternehmen erwartet in den kommenden zwölf Monaten steigende Beschäftigtenzahlen. Jedes fünfte Unternehmen hat gegenwärtig mehr Stellen zu besetzen als noch vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn verringerte sich die Arbeitslosigkeit in der Region Aachen stärker als im Bundes- und Landesdurchschnitt von 12,2 Prozent im Januar auf 10,2 Prozent. Somit liegt die Region nur noch knapp über dem Durchschnitt des Landes Nordrhein-Westfalen (10,0 Prozent). Die Besetzung offener Stelle wird für die Unternehmen zunehmend schwierig. Hintergrund ist hier unter anderem der Mangel an fachlich qualifiziertem Personal. Als Reaktion auf diesen Fachkräftemangel wollen die Betriebe wieder mehr in Aus- und Weiterbildung investieren.

AIXTRON übernimmt Nanoinstruments Ltd.

Aachen. Die AIXTRON AG übernimmt die Nanoinstruments Ltd., GB. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Nanoinstruments ging im Jahr 2005 aus der Universität Cambridge, GB, hervor und stellt plasmagestützte CVD*-Forschungsanlagen zur Abscheidung von Kohlenstoff-Nanoröhrchen (CNT**) und ähnlichen Nanomaterialien her. Diese anspruchsvollen Materialien sollen zukünftig vermehrt in optischen und elektronischen Bauelementen und Anwendungen zum Einsatz kommen. Derzeit testen viele Forschungsgruppen deren Eigenschaften in flachen Displays, Wärmesenken, Chips, Sensoren oder als Elektronenquelle. Mit dieser Erweiterung des Produktportfolios können sich für AIXTRON mittel- bis langfristig neue Perspektiven im Bereich der Nanotechnologie entwickeln.

Der Bereich AIXTRON-Nanoinstruments wird Forschung- und Produktionsanlagen anbieten, die mit dem speziellen Fachwissen der Nanoinstruments- und AIXTRON-Ingenieure entwickelt und gebaut werden. Der Vertrieb und Service erfolgt über AIXTRONs bestehendes, weltweites Netzwerk. Für den neuen Technologiebereich bei AIXTRON werden Nanoinstruments Ltd. Gründer, Dr. Ken Teo, und der technische Leiter, Dr. Nalin Rupesinghe verantwortlich sein.

Paul Hyland, Vorstandsvorsitzender von AIXTRON, erklärt: „Wir sind sehr beeindruckt von dem, was das Nanoinstruments-Team in der kurzen Zeit seit seiner Gründung erreicht hat. Sie haben ihre Anlagen bereits an anerkannte Forschungsinstitute und –unternehmen verkauft, die die CNT-Technologie für neuartige Anwendungen in der Elektronik vorantreiben. Diese bei Kunden gerade entstehende Technologie passt sehr gut zu unserem Kerngeschäft, so dass wir uns auf die Zusammenarbeit mit Ken und Nalin freuen. Wir hoffen, unseren Markt in diesem sehr interessanten Technologiebereich ausweiten zu können. Unsere Erfahrungen sowie unser Fachwissen und das des Nanoinstruments-Teams bieten eine gute Basis.“

Ken Teo, Gründer von Nanoinstruments, fügt hinzu: „Nach unserer Meinung ist AIXTRON der richtige Partner, um diese Technologie voranzutreiben. Unsere bestehenden und potentiellen Kunden werden von dieser Übernahme profitieren, nicht nur in Hinsicht auf verbesserte Forschungs- und Entwicklungsressourcen, sondern auch in Anbetracht der Produktionskapazitäten. Des Weiteren werden wir das weltweite Vertriebs- und Servicenetzwerk nutzen und unsere Kunden von den AIXTRON-Büros in China, Japan, Korea, Taiwan und den Vereinigten Staaten direkt vor Ort betreuen.“

Marketing für Region Aachen in München: Aussteller ziehen positive Bilanz

München. Beispielhaftes und erfolgreiches Zusammenspiel bewies der Gemeinschaftsstand "1aachen" auf der Expo Real gleich zum Auftakt der dreitägigen Immobilienmesse. Unter dem Namen "1aachen" bewirbt die erprobte Standgemeinschaft – neben der StädteRegion Aachen beteiligen sich 21 weitere Partner aus Unternehmen, Städten, Kreisen und Wirtschaftsförderern – seit Montag die Technologieregion Aachen und hat damit auch die grenzüberschreitende Perspektive im Blick. Schulter an Schulter mit der Parkstad Limburg, vertreten durch dessen Vorsitzenden, Heerlens Bürgermeister Toine Gresel, rückt der Wirtschaftsraum Aachen immer näher zusammen.

"Wir haben ein starkes Profil", so Gresel. Das müsse man nach außen tragen, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Im Alleingang sei dies kaum möglich. Deutliche Signale für die strategische Partnerschaft zwischen Parkstad Limburg und StädteRegion Aachen setzte auch die deutsche Seite: "Der Ausbau des Schienennetzes zwischen Heerlen und Aachen sowie die Anbindung der Region an Amsterdam hat Priorität", so Landrat Carl Meulenbergh. Unterstützung versprach der Landesminister für Bauen und Verkehr, Oliver Wittke, der am Montag den Stand besuchte.

Ein großes Paket brachte Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden mit an die Isar. Mit 56 aktuellen Bebauungsplänen in der Stadt Aachen könne man sich hier mit Stolz und Selbstbewusstsein behaupten. "Man muss sich präsentieren, wenn man etwas verkaufen will. Und wir haben etwas zu verkaufen", so Linden über den Expo Real-Auftritt. Neben dem Stadionneubau, der Route Charlemagne und vielen weiteren Projekten sei der "Campus Europa" von zentraler Bedeutung. "Die Nähe von Wissenschaft und Wirtschaft wird hier in einzigartiger Weise realisiert", bekräftigte Linden. Mit der Entscheidung des Handyherstellers Motorola, sämtliche Logistikaktivitäten nach Alsdorf zu verlagern, sieht Landrat Meulenbergh die Anziehungskraft der Region bestätigt. "Das müssen wir jetzt nutzen, um die Standortqualitäten für die Logistikbranche zu bewerben", so Meulenbergh.

In die positive Bilanz der Vorjahre kann sich die "1aachen"-Präsenz auf der Expo Real 2007 getrost einreihen. Der rege Austausch mit Kunden, Kollegen und Konkurrenten ist unersetzlich und die Besprechungsplätze am Gemeinschaftsstand sind gefragter denn je – nicht nur, aber vor allem, wenn Aachens Spitzenkoch Christof Lang mit ausgewählten Köstlichkeiten zum Verweilen einlädt. "Der Messeauftritt ist zum festen und erfolgreichen Bestandteil des regionalen Marketings geworden", bestätigte Fritz Rötting, IHK-Geschäftsführer und Organisator des Gemeinschaftsstandes.

05.10.07

Region Aachen massiv vom Fachkräftemangel in Deutschland betroffen - Erfolgreiche IT-Unternehmen suchen händeringend Mitarbeiter

Aachen. Der Wirtschaftsaufschwung macht sich bemerkbar: Die Unternehmen des Kompetenzkreises IT des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft in Aachen stocken ihr Personal auf und suchen Fachkräfte aus dem Bereich Informationstechnik. Über 40 Stellen und Ausbildungsplätze sind nicht besetzt, sogar studentische Hilfskräfte und Diplomanden fehlen.

"Vom bundesweiten Fachkräftemangel sind auch wir betroffen", erklärt Ingrid Silberhorn, Personalmanagement-Leiterin des IT-Lösungsanbieters SOPTIM mit Sitz in Aachen und Essen.
"Bei der derzeitigen Auftragslage könnten wir das Personal noch mehr als bisher aufstocken." Alleine in Aachen sucht das Unternehmen Softwareentwickler, Berater und andere IT-Spezialisten für verschiedene Bereiche - auch Ausbildungsplätze sind noch frei.

Der Alsdorfer Anbieter für Unternehmenssoftware VEDA registriert steigende Nachfrage nach Software für Personalmanagement und Buchhaltung und sucht daher Vollzeitkräfte im Bereich Entwicklung, aber auch eine studentische Hilfskraft und Diplomanden. "Im Interesse der Kundenzufriedenheit brauchen wir Mitarbeiter, die außer ihrer hohen Qualifikation großes Engagement mitbringen", erläutert Personalleiterin Sabine Schmitt die Anforderungen.

"Wir benötigen Verstärkung für Anwendungsentwicklung und Systemadministration", so Renate Vaessen, Personalmanagerin bei regio iT, dem Aachener IT-Dienstleister für Kommunen, kommunale Unternehmen und gemeinschaftliche Organisationen.
"Wir suchen vor allem Vollzeitkräfte zur Festanstellung, aber es besteht auch immer Bedarf an studentischen Hilfskräften."

Innoventure Business Consulting ist ebenfalls auf der Suche nach Informatikern. "Wir brauchen einen Software-Entwickler und bieten außerdem einen Ausbildungsplatz in der Anwendungsentwicklung", stellt Geschäftsführer Michael Anders fest. Darüber hinaus bietet der IT-Berater und Lösungsanbieter aus Aachen Themen und Unterstützung für Diplomarbeiten.

Für Diplomanden und Praktikanten hat auch das Ingenieurbüro Dr. Plesnik Kapazitäten frei. "Es ist sehr schwer, wirklich kompetente Fachleute auf diesem Gebiet zu bekommen, da die Ausbildung die Studenten nur unzureichend auf die Forderungen in der Wirtschaft vorbereitet", erklärt Geschäftsführer Dr. Plesnik. "Wir möchten außerdem mit freiberuflichen Datenbankspezialisten kooperieren und suchen dringend nach studentischen Hilfskräften für die Büroorganisation und Softwareevaluierung."

Interessenten finden Näheres über die gesuchten Qualifikationen auf den Webseiten der genannten Unternehmen:
www.innoventure.de
www.plesnik.de
www.regioit-aachen.de
www.soptim.de
www.veda.net

8. Interdisziplinären und Internationalen Kolloquium des Forums Technik und Gesellschaft :„Szenarien der Zukunft – Technikvisionen und Gesellschaftsentwürfe im Zeitalter globaler Risiken“

Wie verändern neue Technologien die gesellschaftlichen Zukunftserwartungen? Welchen Einfluss haben diese auf die Technikgeschichte? Welche konkreten Zukunftsvisinnen sind mit den Life Sciences, den Informationstechnologien und dem Städtebau verbunden? Welches Wissen über die Zukunft können wir auf der Basis heutiger technologischer Möglichkeiten erlangen? Und was bedeuten unsere heutigen Technikvisionen vor dem Hintergrund der globalen Entwicklung und Risiken? Antworten auf diese und andere Fragen finden Interessierte beim 8. Interdisziplinären und Internationalen Kolloquium des Forums Technik und Gesellschaft unter dem Motto „Szenarien der Zukunft – Technikvisionen und Gesellschaftsentwürfe im Zeitalter globaler Risiken“. Die Tagung findet am 18. und 19. Oktober im Hörsaal Fo4 des Kármán-Auditoriums der RWTH statt. Sie wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Nach einem Eröffnungsvortrag des Generalsekretär des Club of Rome, Uwe Möller, werden zunächst aus kulturwissenschaftlicher Sicht die Wechselwirkungen von Technikvisionen und Zukunftsentwürfen umrissen. In drei aufeinander folgenden Abschnitten werden Natur-, Kultur- und Ingenieurwissenschaftler Technikvisionen für die genannten Technologiebereiche diskutieren. Als gemeinsamer Leitgedanke jeder dieser Teile wird der Bezug zum globalen Problemhorizont hergestellt. Im Anschluss daran ziehen Experten, unter anderem der UNESCO und der EU-Kommission, Schlussfolgerungen für Akteure im Spannungsfeld von Wissenschaft, Technik und Gesellschaft.

Die Veranstaltung setzt die 1986 etablierte Reihe der Interdisziplinären Hochschulkolloquien des Forums Technik und Gesellschaft fort. Diese Reihe ist eine innerhalb und außerhalb der Hochschule angelegte Plattform für die Diskussion globaler und gesellschaftlicher Themen, die sich auf der Entwicklung und dem Einsatz moderner Technologien ergeben.

Als eine der ersten Universitäten etablierte die RWTH in den 1980er Jahren kontinuierlich arbeitende interdisziplinäre Strukturen, die Wissenschaftler quer zu den traditionellen Fakultäten in Themenfeldern von hoher gesellschaftlicher Relevanz zusammenfasst. Aus diesem Ansatz ging 1990 das Interdisziplinäre Forum Technik und Gesellschaft vor. Das Forum ist ein freiwilliger Zusammenschluss von 80 Professoren aller Fachbereiche der Aachener Hochschule, das eng mit den übrigen fünf Interdisziplinären Foren der RWTH zusammenarbeitet.

Das Kolloquium richtet sich an Wissenschaftler aller Fachbereiche, an Experten aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, öffentlichen Institutionen, Unternehmen und Medien sowie an die interessierte Öffentlichkeit. Eine Tagungsgebühr wird nicht erhoben, eine schriftliche Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen jedoch erforderlich.

Weitere Informationen und ein Anmeldeformular erhalten Sie unter www.szenarien.rwth-aachen.de.

04.10.07

Bombardier Aachen freut sich über Auftrag aus Österreich.

Aachen. Österreich setzt auf (den) Talent: Die Österreichische Staatsbahn (ÖBB) sorgt mit einem Großauftrag für so genannte Talent-Züge für glückliche Gesichter in Aachen.

Den gesamten Artikel gibt es in der AZ

Axone wächst am Standort Aachen

Die Axone GmbH ist die deutsche Niederlassung der 1991 gegründeten französischen Unternehmensgruppe LGM mit Sitz in Paris. Mit derzeit sechs Mitarbeitern ist Axone im Aachener Technologiezentrum am Europaplatz TZA tätig.

„Bereits im Frühjahr 2006 haben wir unsere Arbeit im TZA aufgenommen. Wir sind in ein NATO-Projekt eingebunden; eine erste Prüfung unserer Arbeit durch Vertreter aller NATO-Staaten kurz vor der Sommerpause haben wir erfolgreich bestanden. Dadurch ist nicht nur der Fortbestand des Projekts gesichert, sondern auch die Einstellung neuer Mitarbeiter möglich“, erklärt Geschäftsführer Yorgo Hernandez.

Axone erstellt ein „Nutzerhandbuch“, die so genannte Interaktive Elektronische Technische Dokumentation für das neue NATO–Flugverkehrsteuerungssystem ACCS, das zukünftig eine derzeit noch große Anzahl nationaler Systeme in NATO- Europa ersetzen wird. „Das Handbuch wird nur digital vorliegen. Würden wir die Dokumentation in Papierform erstellen, würde der Umfang jeden denkbaren Rahmen sprengen. So wiegt beispielsweise die komplette Dokumentation für nur ein Verkehrsflugzeug in Papierform schließlich so viel wie das Flugzeug selber“, so Hernandez.

Die Erstellung der technischen Dokumentation richtet sich nach den internationalen hohen Standards der Logistic Support Analysis LSA, die ursprünglich in den 60er Jahren in den Vereinigten Staaten von Amerika zunächst für militärische Zwecke entwickelt worden ist. Bedeutende Militärstandards, die sich daraus entwickelt haben, dienen heute auch großen zivilen Unternehmen zur globalen Organisation.

Die technischen Redakteure bei Axone arbeiten nach strengen Vorgaben, die die Struktur des gesamten Dokuments, die Struktur der einzelnen Dokumentationsbausteine und die der zugrunde liegenden Datenbank betreffen. Die Dokumentation wird in den beiden offiziellen NATO-Sprachen Englisch und Französisch erstellt. Die wenigsten Mitarbeiter, die das Programm später nutzen werden, haben allerdings Englisch oder Französisch als Muttersprache. Um das Verständnis so weit wie möglich zu erleichtern, wird die Dokumentation im so genannten Simplified English erstellt, das auf festgelegte Textblöcke und immer gleiche Formulierungen zurückgreift und dabei Stilfragen außer acht lässt.

Das ACCS wird Programme zu Streitkräfte-Management, Lufteinsatzsteuerung, Luftraum-Management, Luftverkehrssteuerung, -überwachung und Flugsteuerungs- und -kontrollsystem-Management in sich vereinigen.

„Auch Wartungs- und Reparaturanleitung werden im System zu finden sein, nicht nur beschränkt auf militärisches Material, sondern auch für Büromaschinen und -einrichtung“, so Hernandez weiter und beschreibt damit die Übertragbarkeit des Tools auf die zivile Welt. „Unsere neuen Mitarbeiter sollten sich daher zwar mit dem ACCS auskennen, in jedem Fall aber Erfahrungen mit LSA haben.“

Die Erstinstallation ist an ausgewählten NATO-Standorten in Belgien, Frankreich, Deutschland und Italien bereits eingerichtet. Sobald das Programm fehlerfrei läuft, ist geplant, es an allen NATO-Standorten Europas einzusetzen.

Die AGIT nahm die Anerkennung durch den Auftraggeber NATO zum Anlass, um Geschäftsführer Yorgo Hernandez und seinen Mitarbeitern einen Präsentkorb mit Produkten regionaler Unternehmen zu überreichen. „Wir freuen uns, dass dieses weltweit so bedeutsame Projekt am Standort Aachen erfolgreich ist„, so Verena Kienzle von der AGIT, die Axone seit der Standortsuche in der Region betreut.

02.10.07

Deutsch-Belgisch-Luxemburgische-Gesellschaft am 18. Oktober bei IHK Aachen

Wie sind der Stand und die Perspektiven der deutsch-belgisch-luxemburgischen Wirtschaftsbeziehungen? Welche besonderen grenzüberschreitenden Aktivitäten gibt es hier in der Euregio Maas-Rhein? Über diese Fragen informieren sich die Mitglieder der Deutsch-Belgisch-Luxemburgischen Gesellschaft e. V., Köln, am 18. Oktober 2007 bei einer Veranstaltung in der Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK). Zu den Referenten gehören Hans-Joachim Maurer, Geschäftsführer der Deutsch-Belgisch-Luxemburgischen Handelskammer in Brüssel, sowie Jacques Meessen, Handelssekretär des Wallonischen Exportförderungsamtes AWEX. Nach dem Vortragsteil in der IHK ist die Besichtigung der Firma Laboratoires Ortis, Naturheilmittel, in Elsenborn/ Belgien vorgesehen.

Die Deutsch-Belgisch-Luxemburgische Gesellschaft hat es sich zum Ziel gesetzt, mit Veranstaltungen freundschaftliche, kulturelle und soziale Verbindungen zwischen Deutschland, Belgien und Luxemburg zu fördern. An den Aktivitäten der Gesellschaft Interessierte sind zur Veranstaltung in der IHK Aachen herzlich eingeladen! Ansprechpartner: Dr. Gunter Schaible, Tel. 0241 4460-296, gunter.schaible@aachen.ihk.de.

Jülicher Fusions-Budget um 1,4 Millionen Euro aufgestockt - Forscher entwickeln Messapparaturen für Fusionsexperiment ITER

Jülich. Mit weiteren 1,4 Millionen Euro stattet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vier Jülicher Projekte rund um die Fusion aus. Am Forschungszentrum Jülich werden unter anderem Mess­apparate entwickelt, die im bis zu 100 Millionen Grad heißen Fusionsplasma Temperaturen, Dichte und Magnetfelder berührungslos messen. Eingebettet sind die Projekte in den Bau des internationalen Fusionsexperiments ITER.

In den insgesamt vier Projekten am Jülicher Institut für Energieforschung, Bereich Plasmaphysik, sind bereits 20 Jülicher Wissenschaftler und Ingenieure für ITER tätig. Innerhalb des größten der vier Projekte wird eine der wichtigen Messmethode an ITER aufgebaut, die Ladungsaustausch-Spektroskopie. Dieses System wird mehrere wichtige Kenngrößen der heißen Fusionsmaterie - des Plasmas - gleichzeitig und berührungslos messen. Dazu wird in den Fusionsreaktor ein Strahl von Wasserstoffatomen hineingeschossen. Diese erzeugen Licht, dessen Eigenschaften die gewünschten Informationen liefern: Temperaturen, Magnetfelder, Dichten und vieles mehr.

Bis zum für das Jahr 2013 vorgesehenen Abschluss der Arbeiten in Jülich und dem Einbau und der Inbetriebnahme von ITER im Jahr 2016 gibt es noch viel zu tun: Zum Beispiel auch die Konstruktion und der Bau eines sogenannten "Port-Plugs". Er wird die Hardware der Messapparate beherbergen und wie eine überdimensionale Kassette in einen der vorbereiteten "Einschübe" bei ITER passen (siehe Abbildung). Bis die Forschung am ITER-Standort Cadarache beginnt, werden die Forscher auf die Möglichkeiten des Jülicher Fusionsexperiments TEXTOR zurückgreifen. Seit Anfang der 80er-Jahre dient TEXTOR der internationalen Fusionsforschung als flexible Experimentierplattform. Insbesondere die Frage nach der optimalen Magnetfeldkonfiguration in der Plasmarandschicht und nach widerstandsfähigen Materialien für die Innenwand der Brennkammer wurde von Jülicher Forschern untersucht und gelöst. Ihre langjährige Expertise und hervorragende Infrastruktur machen die Jülicher Wissenschaftler zu starken Partnern in zahlreichen internationalen Kooperationen.

ITER soll der erste Fusionsreaktor mit mindestens 500 Millionen Watt Leistungsausstoß werden, Wegbereiter für künftige Kernfusionskraftwerke sein und damit maßgeblich zu einer kohlendioxidfreien Energieversorgung beitragen. ITER - lateinisch "der Weg" - wird im südfranzösischen Cadarache gemeinsam von der Europäischen Union, Japan, den USA, China, Russland, Indien und Südkorea gebaut.

01.10.07

Neuer Name für SCHOELLER-ALDO

LANGERWEHE, IM SEPTEMBER 2007 - Das Langerweher Traditionsunternehmen SCHOELLER-ALDO verändert zum 01. Oktober 2007 seinen Außenauftritt: Aus SCHOELLER-ALDO wird an diesem Tag alesco. Unter dem neuen Namen firmieren dann nur noch die Bereiche Verpackungsfolien und Papierverpackungen – der Hohlkörperbereich wird unter dem neuen Namen aldoplast als eigenständige Tochtergesellschaft weiter geführt.

Geschäftsführer der neuen Muttergesellschaft bleiben Gunter und Philipp Depiereux, Karl Heinz Thielen sowie Heinz Mundt. Mundt wird in einer Doppelfunktion auch Geschäftsführer der aldoplast GmbH & Co. KG.

„Der neue Name alesco bedeutet keine Übernahme, alesco bedeutet Kontinuität, Verlässlichkeit und hochqualitative Folienlösungen für viele Anwendungen“, erklärt Gunter Depiereux, Sprecher der Geschäftsführung der neuen alesco. Bei SCHOELLER-ALDO hatte man sich für die Neuausrichtung entschieden, um eine stärkere Fokussierung auf das Folien-Kerngeschäft der Muttergesellschaft zu ermöglichen und die internationale Ausrichtung stärker zu betonen.

Doch auch die neue Tochtergesellschaft aldoplast profitiert mit ihrer Hohlkörperproduktion von ihrer neuen Unabhängigkeit vom Mutterhaus: „Wir haben die frühere Hohlkörperabteilung in ein eigenes Unternehmen überführt, um unabhängiger von der Folienproduktion auf die Anforderungen am Markt reagieren zu können“, sagt aldoplast Geschäftsführer Heinz Mundt.

Trotz aller Unabhängigkeit nutzen die beiden Unternehmen auch weiterhin die Synergieeffekte eines gemeinsamen Standortes: produziert werden die Produkte auch weiterhin im Stammwerk in Langerwehe und auch weiterhin am Zweitwerk in Alsdorf.

Die Arbeitsplätze der rund 210 alesco- und 40 aldoplast-Beschäftigten sind durch die Neuordnung nicht in Gefahr. „Durch die Umfirmierung von alesco und aldoplast werden keine Jobs abgebaut“, versichert Gunter Depiereux. Vielmehr ist man sich in Langerwehe sicher, durch die Trennung beider Unternehmensteile zukünftig schneller wachsen zu können.