Neuer Name für SCHOELLER-ALDO
LANGERWEHE, IM SEPTEMBER 2007 - Das Langerweher Traditionsunternehmen SCHOELLER-ALDO verändert zum 01. Oktober 2007 seinen Außenauftritt: Aus SCHOELLER-ALDO wird an diesem Tag alesco. Unter dem neuen Namen firmieren dann nur noch die Bereiche Verpackungsfolien und Papierverpackungen – der Hohlkörperbereich wird unter dem neuen Namen aldoplast als eigenständige Tochtergesellschaft weiter geführt.
Geschäftsführer der neuen Muttergesellschaft bleiben Gunter und Philipp Depiereux, Karl Heinz Thielen sowie Heinz Mundt. Mundt wird in einer Doppelfunktion auch Geschäftsführer der aldoplast GmbH & Co. KG.
„Der neue Name alesco bedeutet keine Übernahme, alesco bedeutet Kontinuität, Verlässlichkeit und hochqualitative Folienlösungen für viele Anwendungen“, erklärt Gunter Depiereux, Sprecher der Geschäftsführung der neuen alesco. Bei SCHOELLER-ALDO hatte man sich für die Neuausrichtung entschieden, um eine stärkere Fokussierung auf das Folien-Kerngeschäft der Muttergesellschaft zu ermöglichen und die internationale Ausrichtung stärker zu betonen.
Doch auch die neue Tochtergesellschaft aldoplast profitiert mit ihrer Hohlkörperproduktion von ihrer neuen Unabhängigkeit vom Mutterhaus: „Wir haben die frühere Hohlkörperabteilung in ein eigenes Unternehmen überführt, um unabhängiger von der Folienproduktion auf die Anforderungen am Markt reagieren zu können“, sagt aldoplast Geschäftsführer Heinz Mundt.
Trotz aller Unabhängigkeit nutzen die beiden Unternehmen auch weiterhin die Synergieeffekte eines gemeinsamen Standortes: produziert werden die Produkte auch weiterhin im Stammwerk in Langerwehe und auch weiterhin am Zweitwerk in Alsdorf.
Die Arbeitsplätze der rund 210 alesco- und 40 aldoplast-Beschäftigten sind durch die Neuordnung nicht in Gefahr. „Durch die Umfirmierung von alesco und aldoplast werden keine Jobs abgebaut“, versichert Gunter Depiereux. Vielmehr ist man sich in Langerwehe sicher, durch die Trennung beider Unternehmensteile zukünftig schneller wachsen zu können.