« Oktober 2007 | Hauptseite | Dezember 2007 »

30.11.07

Treffen für Unternehmer mit Wachstumsperspektive

Am Montag, 3. Dezember findet um 19 Uhr im Konferenzzentrum der Handwerkskammer Aachen, Sandkaulbach 21, ein Unternehmerabend statt. Im Rahmen von AC² - die wachstumsinitiative 2007/08 wird Dr. Axel Thomas, Leiter der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kreis Aachen mbH, zum Thema "Produktentwicklung" referieren. Eingeladen sind alle mittelständischen Unternehmer aus der Wirtschaftsregion Aachen, Düren, Euskirchen, Heinsberg.

Nähere Informationen und Anmeldung:

GründerRegion Aachen
Michael F. Bayer
Theaterstraße 6-10
52062 Aachen
Telefon: 0241 / 4460-350
Telefax: 0241 / 4460-351
E-Mail: info@ac-quadrat.de
Internet: www.ac-quadrat.de

28.11.07

Edel-Mazda evo hat Premiere auf der Essen Motor Show 2007 - Junges Tuning-Unternehmen aus Simmerath startet durch

evo3 HeckSimmerath. Mazdas gelten als sehr zuverlässige, sehr vernünftige PKWs, deren Leidenschaftsfaktor aber sehr ausbaufähig ist.

M individual GmbH i. Gr., Simmerath, ändert dies jetzt: Das junge Unternehmen produziert die beliebtesten Mazda-Serienmodelle in Kleinserie als Edelversionen, die die Mazda-Stärken Qualität und Preis-Leistungs-Verhältnis mit individuellem Design verbinden. Der erste "evo" auf der Basis des Mazda MPS 3 hat jetzt auf der Essen Motor Show vom 1. bis zum 9.12.2007 Premiere (Halle 1, Stand 123).

Frontspoiler mit Lufteinlässen, aerodynamisch stark modifizierte Heckschürze, schwarze Kühlgrills im Waben-Look, Dachspoiler mit 2. Abrißlippe aus Carbon, Endschalldämpfer mit Edelstahl Doppelendrohren machen aus dem Mazda MPS 3, was seine 250 PS versprechen: einen bis ins Detail gestylten, exklusiven Kompaktsportwaren für lediglich 34.950 Euro. Die Serienproduktion des evo3 beginnt im Januar 2008, Bestellungen sind ab sofort möglich.

M individual schließt mit Modellen wie dem evo3 eine Lücke, die Mazda durch ein sparsames Angebot an Sondermodellen und -ausstattungen lässt und die andere Hersteller mit eigenen Individualversionen nicht entstehen lassen. In diese Nische platziert die Neugründung ihre optisch und wahlweise auch leistungsmäßig veredelten High-End-Modelle. Sie adressieren sportlich orientierte, individualistische Vernunftmenschen, die mit der Modellpolitik von Mazda bislang nicht angesprochen wurden.

Verkauft wird der evo3 und alle weiteren M individual Modelle direkt über das Internet auf der eigenen Seite http://www.mindividual.de und über ausgesuchte europäische Stützpunkthändler. Neben den selbst produzierten Modellen bietet M individual auch an, bereits vorhandene Fahrzeuge umzubauen.

Der evo3 auf Basis des Mazda MPS 3 im Detail:
Motor: Reihe
Zylinder: 4
Hubraum (cm³): 2.261
Leistung (kW / PS): 191/260
Zuladung (kg): 425
Gesamtgewicht (kg): 1.910
0-100 km/h (s): 6,1
Vmax (km/h): 250
Verbrauch (L/100 km): 9,7
Kraftstoff: Superplus
Auspuffanlage: Endschalldämpfer Edelstahl mit Doppelendrohr mittig
Reifen: 225 / 40-19 auf 8 x 19" Alusportfelgen
Aerodynamikkit: Front- & Heckschürze, Heckspoilerlippe Echtcarbon
Leistungssteigerung: optional
Short-shift Schaltgestänge: optional
Alu-Schaltknopf & Handbremsgriff: evo 3Interieurapplikationen in silber
Instrumenteneinleger
Recaro Sportsitze (optional)

26.11.07

Vorstandswechsel in der Sparkasse Aachen

Aachen. Peter Graf, Vorstandsmitglied der Sparkasse Aachen, verabschiedet sich Ende 2007 nach 20-jähriger Zugehörigkeit zum Vorstand und 45 Berufsjahren in den Ruhestand.

Für ihn rückt, so der Verwaltungsrat des kommunalen Geldinstituts, Ralf Wagemann (48) nach. Der Dipl.-Kaufmann und IT-Spezialist ist seit Juni 2001 stellvertretendes Vorstandsmitglied.

Ein Artikel hierzu gibt es in der AZ-Web.de

Wolfgang Becker neuer Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei Grünenthal

Aachen. Die Grünenthal GmbH hat den bisherigen Geschäftsleiter des Geschäftsbereichs Deutschland, Wolfgang Becker, zum Geschäftsführer für den weltweiten Geschäftsbereich Marketing und Vertrieb ernannt. Diese Position hatte Wolfgang Becker beim Aachener Familienunternehmen bereits einige Monate ad interim übernommen. "Mit Wolfgang Becker haben wir eine überzeugende Führungspersönlichkeit im Bereich Marketing und Vertrieb für uns gewonnen, die ihre Fähigkeiten in dieser Position bereits unter Beweis gestellt hat", erklärte der
Beiratsvorsitzende Prof. Dr. Brun-Hagen Hennerkes. Über die Nachfolge im Geschäftsbereich Deutschland wird Grünenthal zu einem späteren Zeitpunkt informieren.

DJ Singulus legt Standort Würselen bei Aachen still

Würseln. Die Singulus Technologies AG wird den Standort Würselen bei Aachen zum 31. Dezember 2007 stilllegen. Er wolle so Produktivitätsverbesserungen im Bereich Bau von Spritzgussmaschinen erzielen, teilte der Hersteller von Produktionsanlagen für DVD und CD mit Sitz in Kahl am Main am Montag mit.

23.11.07

8. Baesweiler BioTec-Meeting - Biotechnologie im Dialog

Die räumliche Konzentration von erstklassigen Hochschulund Forschungsinstituten sowie von hochkarätigen innovativen BioTec- und Pharma-Unternehmen haben dazu geführt, dass sich die Aachener Region als international renommierter BioTec-Standort etabliert hat. Allein im Technologiezentrum sowie im Gewerbepark Baesweiler finden sich zahlreiche überregional bekannte BioTec-Unternehmen, wie die AplaGen GmbH, die BBT Biotech GmbH und die chemagen AG.

Zusammen mit dem its Baesweiler veranstalten diese zum 8. Mal das "Baesweiler BioTec-Meeting", das sich dieses Jahr dem Thema: "Förderstrategien im Vergleich - Ziele, Umsetzung und Erfolge" widmet. Die Biotechnologieförderung in Deutschland und in NRW hat sich in den letzten Jahren auf drei Konzepte kapriziert: Unternehmensförderung, Programmförderung und Clusterförderung.

BMBF-Programme, wie BioChancePLUS, zielen auf eine Unternehmensförderung, Ausschreibungen, wie der BMBF-Aufruf "BioPharma", fördern industrie-getriebene Partner-Konsortien, die sich nach einem vorgegebenen Programm zusammenfinden. Clusterförderung wird schließlich mit Programmen wie der BMBF-Ausschreibung BioIndustrie 2021 betrieben.

Am Beispiel des erfolgreichen NRW-Antrags CLIB 2021 im Clusterwettbewerb BioIndustrie 2021 wollen wir auf dem 8. Baesweiler BioTec-Meeting Ziele, Umsetzung und Erfolge der verschiedenen Konzepte erörtern. Vor allem auf die Bedürfnisse der nordrhein-westfälischen Biotechnologie-KMU soll in solchen Förderausschreibungen der Schwerpunkt gelegt werden.

Eine Broschüre mit einer Agenda und eines Anmeldeformulars können Sie hier herunterladen

22.11.07

Wirtschaft trifft Wissenschaft in Monschau - Arbeitskreis InTeK- Innovation im Technischen Kundendienst zu Gast im HIMO

Monschau. "Die Himmelsleiter verbindet nicht nur die Eifel mit Aachen, sondern auch Wissenschaft und Wirtschaft", so eröffnete der Monschauer Bürgermeister Theo Steinröx
mit einem Augenzwinkern im letzten Jahr den 1. Unternehmertalk im HIMO.

Das Gründer- und Technologiezentrum der Nordeifel hatte Unternehmen der Region sowie den Geschäftsführer des Forschungsinstituts für Rationalisierung (FIR) an der RWTH Aachen, Dr.-Ing. Volker Stich, zum interdisziplinären Wissensaustausch geladen.

Die sich dadurch anbahnende Zusammenarbeit zwischen dem HIMO und dem FIR wurde bisher durch Einladungen und Teilnahmen an Foren, Seminaren sowie Weiterbildungsveranstaltungen des HIMO verstärkt. Grund genug für das FIR am 24.November den Arbeitskreis "InTeK - Innovation im Technischen Kundendienst"
im HIMO stattfinden zu lassen.

Ziel des Arbeitskreises ist es, Unternehmern aus dem Maschinen- und Anlagenbau aktuelle Ergebnisse der Forschung vorzustellen um gemeinsam innovative Lösungen zur Serviceoptimierung zu erarbeiten. Der Arbeitskreis stellt mit seinem regelmäßigen Treffen eine Austauschplattform dar, die sowohl den Transfer aktueller Ergebnisse aus der Forschung in die Industrie als auch die frühzeitige Berücksichtigung industrieller Belange bei der Erarbeitung innovativer Lösungen für Serviceangebote im Maschinen- und Anlagenbau unterstützt.

"Es ist mir ein besonderes Anliegen", so die Zentrumsleiterein Silke Marczincik, "den seit über zehn Jahren bestehenden Arbeitskreis im HIMO begrüßen zu dürfen. Da es das
HIMO-Primärziel ist, Unternehmen der Monschauer Region mit anderen Unternehmen und Themen der Wirtschaft sowie der Wissenschaft miteinander zu verbinden. Wir freuen uns, wenn mehr als 25 Unternehmer aus den verschiedensten Fachbereichen den Weg in die Eifel finden".
Im Rahmen des Arbeitskreises werden aktuelle Herausforderungen, Problemstellungen und Lösungsmöglichkeiten rund um das Thema "Internationalisierung industrieller Dienstleistungen" erörtert. Einblicke in das Themengebiet geben:
Niels Schumann, Voith Industrial Services Holding GmbH (Dienstleistungen erfolgreich im Ausland vermarkten), Rowena Coode, SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG (Begleitung eines internationalen Dienstleistungsprogramms aus Sicht des Produktmanagements und Marketing) Lars Gey, CemeCon AG (Customer Care/Proaktiver Service im Ausland) Dr. Hans-Peter Grothaus, CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH (Modulare Angebote und standardisierte Prozesse steigern Qualität und Wirtschaftlichkeit von Dienstleistungen).

Weitere Informationen zum FIR und dem Arbeitskreis unter www.fir.rwth-aachen.de
Forschungsinstitut für Rationalisierung FIR an der RWTH Aachen - Pontdriesch 14/16 - D-52062 Aachen
Tel.: +49 241 477 05229 oder -231- E-Mail: InTeK@fir.rwth-aachen.de
(sma)

Capgemini öffnet Niederlassung im WTC

Die Beratungsgesellschaft Capgemini wird Anfang 2008 eine Niederlassung im World Trade Center Heerlen Aachen (WTC) er-öffnen. Capgemini ist ein Dienstleister für Management- und IT-Beratung, Technologie und Outsourcing. In der ersten Stufe wer-den im WTC 15 bis 20 Arbeitsplätze eingerichtet. Genutzt werden können diese von den rund 50 Beratern, die bei Kunden in den südlichen Niederlanden im Einsatz sein werden. Bei dem er-warteten starken Wachstum des Unternehmens kann das WTC flexibel zusätzliche Bürokapazitäten zur Verfügung stellen, so dass die Personalkapazitäten schnell aufgestockt werden können. „Capgemini als international renommiertes Unternehmen mit weltweit mehr als 80.000 Beschäftigten als Mieter zu gewinnen ist ein großer Erfolg und eine Bestätigung für das Konzept des WTC“, bewertet IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Drewes die Ansiedlung. Drewes, der gleichzeitig als Geschäftsführer des WTC fungiert, sieht in der Standortentscheidung auch eine Be-stätigung für die Strategie der Industrie- und Handelskammer durch das WTC die Internationalisierung des Wirtschaftsraum Euregio Maas-Rhein voranzutreiben.

Positive Effekte sieht auch René Seijben, Vorstand der Avantis GOB NV: „Die Ansiedlung eines weltweit führenden Dienstleisters in diesem Sektor beweist, dass das Konzept von Avantis auch große internationale Unternehmen anspricht.“ Möglich wurde die Ansiedlung durch die gute Zusammenarbeit zwischen den Part-nern bei der Stadt Heerlen und im Gewerbegebiet AVANTIS. Das WTC hatte Anfang 2007 ein neues Gebäude mit 3.500 Quadrat-metern bezogen. Mit Capgemini und den übrigen Mietern ist das Gebäude nun zur Hälfte belegt.
Weitere Informationen:
WTC Heerlen Aachen, Vogt 21, NL-6422 RK Heerlen,
Tel. 0031 625002030
Ansprechpartner: Jürgen Drewes, Tel. 0241 4460-215
www.wtc-heerlen-aachen.com

21.11.07

AIXTRON Vorstand William ‘Bill’ Elder geht in den Ruhestand

Aachen. Dr. William ‘Bill’ Elder (69), hat altersbedingt den Rücktritt von seinem Vorstandsposten bei der AIXTRON AG erklärt. Der Rücktritt wird zum 30. November 2007 wirksam.

Dr. Bernd Schulte, Vorstand für das operative Geschäft bei AIXTRON, wird die Aufgaben von Dr. Elder übernehmen und zeichnet mit sofortiger Wirkung auch verantwortlich für die Weiterentwicklung des Siliziumgeschäfts der AIXTRON Gruppe.

Paul Hyland, Vorstandsvorsitzender von AIXTRON, sagt hierzu: “Bill’s umfassendes Wissen und seine große Erfahrung im Halbleitergeschäft waren Schlüsselfaktoren bei der Integration der von Bill vor über 20 Jahren gegründeten und 2005 übernommenen Genus Inc., in die AIXTRON Gruppe.

Es war für die Kollegen, die Bill näher kannten, keine Überraschung, mit welchem Enthusiasmus und welcher Energie er den Integrationsprozess und die Unternehmensentwicklung vorangetrieben hat.

Ich persönlich werde Bills Präsenz und seine beträchtliche Mitwirkung am Tagesgeschäft sehr vermissen. Ich wünsche seiner Frau und ihm viel Freude bei den zahlreichen Aktivitäten, die er wegen arbeitsreicher Zeiten jahrelang zurückstellen musste.

Wir bei AIXTRON und Genus bedanken uns bei Bill für mehr als 20 Jahre engagierter Tätigkeit, die für ihn nicht nur eine erfüllende Aufgabe, sondern stets auch eine Herzensangelegenheit war. Ich hoffe, dass er zwischen vielen geplanten Reisen Zeit finden wird, mit uns in Verbindung zu bleiben und mit zu erleben, wie sich das AIXTRON Siliziumgeschäft in den nächsten Jahren erfolgreich weiterentwickeln wird.“

20.11.07

Nach dem Nobelpreis ist noch lange nicht Schluß - Peter Grünberg wird am Forschungszentrum Jülich neue Arbeitsgruppe aufbauen

Jülich. Das Forschungszentrum Jülich verleiht Prof. Peter Grünberg wegen seiner besonderen Verdienste die erste Helmholtz-Professur und sichert damit seine herausragende Kompetenz für den Standort Jülich. Der Physik-Nobelpreisträger will die damit verbundenen Ressourcen nutzen, um mit seiner Arbeitsgruppe weiter innerhalb der Spintronik zu forschen. An der feierlichen Verleihung heute in Bonn nimmt auch die Bundesforschungsministerin Annette Schavan teil.

„Ich möchte mich nun mit noch mehr Kraft der Forschung widmen und mit jungen Wissenschaftlern arbeiten“, sagt Peter Grünberg anlässlich der Ehrung. „Es gibt ein paar Aspekte in meinem Arbeitsgebiet, den magnetischen Schichtsystemen, die es wert sind, dass jemand noch mal hinschaut.“ Grünbergs Forschungsgebiet, die Spintronik und Nanoelektronik, hat auch strategische Bedeutung für die zukünftige Computerentwicklung: Sie schafft die Grundlagen, auf denen die Informationstechnologie in den kommenden Jahrzehnten aufbauen kann, um die Miniaturisierung von Computerchips weiterzutreiben.
„Wir wollen mit der Helmholtz-Professur dem oft beklagten „brain drain“ entgegen wirken, der nicht nur junge Wissenschaftler, sondern auch immer mehr ältere Spitzenkräfte betrifft“, erklärt Prof. Achim Bachem, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich. „Mit der Professur für Peter Grünberg sichert sich das Forschungszentrum die Expertise eines Forschers, der wie kein zweiter den Wert von solider Grundlagenforschung verkörpert. Ich bin zuversichtlich, dass er weiterhin wichtige Akzente auf seinem Forschungsfeld setzen wird.“
Die Jülicher Helmholtz-Professur ist die erste ihrer Art. Sie beruht auf einer Initiative der Helmholtz-Gemeinschaft, der das Forschungszentrum Jülich angehört. Sie zeichnet Wissenschaftler mit außergewöhnlicher Bilanz und hoher Produktivität aus und ermöglicht ihnen, auch nach dem Eintritt ins Pensionsalter weiter zu forschen und ihre Erfahrungen an junge Forscher weiter zu geben. Die Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft verleihen die Professuren und stellen finanzielle und personelle Ressourcen. Im Fall Grünbergs wird die Helmholtz-Gemeinschaft sich mit Mitteln in Höhe von 250.000 Euro beteiligen, „weil Peter Grünberg die Idee der Professur auf besonders vorbildliche Weise verkörpert“, wie Prof. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft betont.

19.11.07

Grenzlage als Wirtschaftsfaktor? Die Agit will es wissen

Aachen. Nehmen die Unternehmen im Grenzgebiet Niederlande, Belgien und Nordrhein-Westfalen ihre grenzüberschreitenden Möglichkeiten schon ausreichend wahr? Wer orientiert sich beim Angebot seiner Waren und Dienstleistungen bereits auf Zielgruppen im Nachbarland? Welche Firmen setzen bei der Personalgewinnung gezielt auf Arbeitskräfte aus dem Nachbarland? Wie sehen die Probleme, aber auch die Lösungen aus, wenn Unternehmer euregional tätig werden?

Antworten auf diese wichtigen Fragen will eine aktuelle Untersuchung der Wirt-schaftsförderungsagentur der Region Aachen, AGIT, bringen: 12.000 zufällig ausgewählte Industrie- und Dienstleistungsunternehmen in den Regionen Aachen und Mittlerer Niederrhein, der niederländischen Provinz Limburg, den belgischen Provinzen Limburg und Lüttich sowie in der Deutschsprachigen Gemeinschaft werden in den nächsten Tagen Post erhalten. Zentraler Inhalt ist ein kurzer Fragebogen, um dessen Beantwortung die Unternehmen anonym gebeten werden.

„Wir wollen Licht ins Dunkel bringen und mehr über die ökonomischen und arbeitsmarktrelevanten Verflechtungen unserer Grenzregionen erfahren“, erläutert Ralf P. Meyer, AGIT, zuständiger deutscher Leiter der trinational angelegten Regionalstudie. „Es geht uns aber nicht nur darum mehr zu wissen, sondern dieses Know-how ganz praktisch zur Verbesserung der grenzüberschreitenden wirtschaftlichen Tätigkeiten einzusetzen. Unternehmer, aber auch Wirtschafts- und Arbeitsmarktförderer sollen unmittelbar davon profitieren.“


Die Befragung ist Teil des grenzüberschreitenden Projektes „Euregionaler Informations-Service“ (EIS). Ziel von EIS ist es, grenzüberschreitende Regionalinformationen (Statistiken, Eigenerhebungen, Geodaten) zu sammeln und öffentlich zugänglich zu machen. Die Palette der betrachteten Themen ist sehr breit gefächert: Neben Wirtschaft und Arbeitsmarkt reicht sie von Innovation und Bildung bis hin zu Bevölkerung, Gesundheit und Tourismus.
Partner sind neben der AGIT die niederländische Provinz Limburg, die Entwicklungsgesellschaft für die Provinz Belgisch Limburg (POM), die Universität Lüttich (Segefa) sowie das Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens.


Die Ergebnisse der Befragung werden kurzfristig zur Verfügung stehen: Bis Ende des Jahres ist geplant, ein interaktives EIS-Portal einzurichten, in dem die Resultate abrufbar sind. Darüber hinaus wird dieses Portal es ermöglichen, kostenlos auf alle verfügbaren Struktur- und Innovationsdaten der gesamten Euregio Maas-Rhein bzw. der euregio rhein-maas-nord zuzugreifen.

Nähere Infos zu EIS unter www.agit.de.

Ansprechpartner:
AGIT mbH
Ralf P. Meyer
Tel. 0241/963-1039
r.meyer@agit.de

Aixtron erhält Auftrag von Fraunhofer Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS) in Dresden

Aachen, 15. November 2007 – AIXTRON AG hat einen Auftrag für eine neuartige Anlage zur Herstellung von OLED*-Beleuchtungsmodulen und organischen Photovoltaik-Anwendungen vom Fraunhofer Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS) in Dresden, einem der führenden Forschungszentren im Bereich organischer Materialien und Systeme, erhalten. Das System wird von AIXTRON zusammen mit Sunic System Ltd., Südkorea geliefert und stellt im neuen‚ Center for Organic Materials and Electronic Devices Dresden’ (COMEDD), das am 10. September 2007 seinen Betrieb aufgenommen hat, die Kern-Produktionsanlage dar.

Das System besteht aus Modulen zur thermischen Verdampfung und für organische Gasphasenabscheidung (OVPD**). Die Trägermaterialien mit einer Nutzfläche von 370 x 470 mm2 bestehen aus Glas oder Folien. Die geplante Taktzeit soll drei Minuten betragen, was zu einer Kapazität von ungefähr 13.000 m2 pro Jahr führt. Die Anlage nutzt die Ausgangsmaterialien effizient und bietet besondere Flexibilität für verschiedene Substratgrößen und organische Schichtstrukturen. Es ist weltweit eine der ersten Anlagen dieses Typs für die Herstellung von OLED-Beleuchtungsmodulen und organischen Solarzellen.

„Dieser Anlagenauftrag ist für uns ein Meilenstein für zukünftige Aktivitäten. Mit der Plattform für die Pilotproduktion sind wir in der Lage, neuartige organische Beleuchtungslösungen zu entwickeln“, erklärt Jörg Amelung, Geschäftsbereichsleiter beim Fraunhofer IPMS.

Mit dieser Bestellung startet COMEDD seine ersten Aktivitäten beim Fraunhofer IPMS. Um die Markteinführung von OLED-Beleuchtungen, organischen Solarzellen und Bauelementen wie OLED-on-CMOS zu beschleunigen, baut das Fraunhofer IPMS drei Pilotproduktionslinien auf. Deutschlands Landes- und Bundesregierung sowie die EU investieren zusammen € 25 Millionen in COMEDD, um ein führendes europäisches Zentrum zur Entwicklung und Pilotproduktion von Bauelementen auf Basis organischer sog. kleiner Moleküle (small molecules) aufzubauen.

„Die Industrie für organische Beleuchtung und Photovoltaik wird nur entstehen, wenn wir in Europa nicht nur entwickeln und das Design vorgeben, sondern auch hier herstellen. Das Center soll mit der Entwicklung von produktionsrelevanten Prozessen bis hin zur Pilotfertigung als Partner der europäischen Industrie agieren. Und nur modernste Anlagen erlauben uns, das benötigte Forschungs- und Entwicklungsniveau zu erreichen“, bestärkt Professor Karl Leo, Leiter des Fraunhofer IPMS.

„Die Einbindung eines OVPD-Moduls ist für uns ein bedeutender Schritt bei der Entwicklung zukünftiger Produktionstechnologien in neuen Marktbereichen“, bestätigt Dr. Bernd Schulte, Vorstand der AIXTRON AG.

16.11.07

Veranstaltungshinweis: Entwicklung und Pflege erfolgreicher Lieferantenbeziehungen - Absicherung der eigenen Wertschöpfung

Der bei Lieferanten und Dienstleistern zugekaufte Anteil zur eigenen Wertschöpfung und deren begleitenden Prozessen ist nicht unerheblich und gewinnt in der heutigen Marktdynamik ständig an Bedeutung. Diese Entwicklung birgt Chancen, aber auch Risiken und Nebenwirkungen; und dies für alle Beteiligten: Lieferverspätungen oder sogar Lieferausfälle können Gedeih und Verderb eines Unternehmen bestimmen.

Das achte Prinzip der in der ISO 9000 formulierten Prinzipien des Qualitätsmanagements lautet: "Eine Organisation und ihre Lieferanten sind voneinander abhängig. Beziehungen zum gegenseitigen Nutzen erhöhen die Wertschöpfungsfähigkeit beider Seiten."

Ergo hat auch die ISO 9000 die Leistungsfähigkeit der Lieferanten als entscheidenden Erfolgsfaktor erkannt. Ein in der Umsetzung des achten Prinzips konsequent strukturiertes Lieferantenmanagement wird also danach streben, die Potenziale für beide Vertragspartner zu erschließen, zu erhalten und weiter zu entwickeln. Neben dem langfristigen wirtschaftlichen Erfolg spielen dabei technologische, logistische und kommunikative Aspekte eine entscheidende Rolle bei der Ausgestaltung von Lieferantenbeziehungen. Die eigene strategische Ausrichtung ist genauso wichtig wie klare und transparente Regeln zur Auswahl, laufenden Bewertung und langfristigen Entwicklung von Lieferanten.

Diese Veranstaltung soll Einblick in ausgewählte Werkzeuge und Methoden des Lieferantenmanagements geben. Folgende Aspekte werden behandelt:

· Auswahl- und Bewertungssysteme für Lieferanten

· Just-in-Time-Konzepte

· strategischen Wertschöpfungspartnerschaften

· Qualitätssicherungsvereinbarungen

· Lieferantengespräche

· spezifischen Lieferantenaudits

· Kennzahl-Konzepte


Referent:
Dr.-Ing. Dietmar Köppe
GfQS – Gesellschaft für Qualitätssicherung mbh, Aachen

Termin:
Donnerstag, 22.11.2007, 17:00 – 19:00 Uhr

Ort: Industrie- und Handelskammer Aachen
Theaterstr. 6-10, 52062 Aachen
David-Hansemann-Saal, 1. Etage
Veranstalter IHK Aachen und der Regionalkreis Qualität

weitere Informationen Frau Weyerts, Tel.: 0241 4460-263 intus@aachen.ihk.de

14.11.07

Anmeldeschluss für AC² - die wachstumsinitiative 2007/08

Der Countdown läuft: Am Montag, 19. November ist Anmeldeschluss für AC² - die wachstumsinitiative 2007/08. Das Wettbewerbsformat unterstützt alle kleinen und mittelständischen Unternehmen bei der Planung einer nachhaltigen Wachstumsstrategie. Alle teilnehmenden Unternehmen erhalten an drei Tagen kostenlose professionelle Unterstützung von einem Berater aus dem AC² - Netzwerk. Die besten Wachstumskonzepte erhalten bis zu 5.000 Euro Preisgeld. Fünf Wachstumsabende mit Informationen zur Unternehmensentwicklung und Gelegenheit zu interessanten Gesprächen mit Unternehmern, Beratern und Geldgebern runden das Angebot ab.

Informationen und Anmeldung:

GründerRegion Aachen
Telefon: 0241 4460-350
E-Mail: info@ac-quadrat.de
Internet: www.ac-quadrat.de

13.11.07

ProLas GmbH einer von 5 Gewinnern des diesjährigen SPE Automotive Awards

Mit der Entwickelung von neuen Verbindungstechnologien mit Lasern für Keyless Entry System, gewinnt die ProLas GmbH SPE Automotive Award:. Der Automobilzulieferer WITTE Automotive in Velbert setzt für die Herstellung seiner schlüssellosen Türaußengriffe für den neuen Passat das Laserschweißen als Verbindungstechnologie ein und nutzt damit die Vorteile des innovativen Fügeverfahrens von Anfang an.

Keyless Entry System
Das Keyless Entry System wird beim Passat erstmals serienmäßig eingesetzt und ist auf Wunsch als Sonderausstatung lieferbar. Pro Jahr verlassen rund 30.000 Fahrzeuge mit einem Keyless Entry Türgriff das Band. Im Gegensatz zu allen Vorgängergriffen des VW Konzerns besticht das Keyless Entry System auch durch das neue Design: das Türschloss existiert zwar noch für den Notfall, es ist aber verdeckt und auf den ersten Blick nicht sichtbar. Kessy besteht aus den zwei Komponenten Griffschale und Ausleger, die im Spritzgussverfahren hergestellt werden. An den Ausleger wird in einem 2. Arbeitsschritt die Elektronik aufgelötet und mit einem
Hotmelt ummantelt. Das Spritzgusswerkzeug arbeitet mit 4 Kavitäten und einem Bananenschieber (Schieber f. parallelförmige Bahn). Zusätzlich wird durch das Gasinnendruckverfahren ein Ausgleich von Einfallstellen durch Schwindung geschaffen.

Laserschweißen statt Kleben
Neben der zugrundeliegenden Elektronik im Inneren, ist auch die Technologie, die die Griffschale mit dem Ausleger verbindet, innovativ und wird erstmals für eine solche Anwendung eingesetzt. Mit dem Laserschweißen lassen sich alle Randbedingungen erfüllen, die an den Türgriff gestellt werden.

· hohe Festigkeit, auch in der Langzeitbetrachtung
· Dichtigkeit
· reproduzierbarer Prozess
· Sicherheit durch Online Prozessregelung
· ohne Abzeichnungen in der Class A Oberfläche
· Einhaltung engster Toleranzen
· Keine Beschädigung der Elektronik im Innern.

12.11.07

Parsytec AG mit neuem Vorstand

Aachen/Deutschland – Die Parsytec AG gibt die Berufung eines neuen dreiköpfigen Vorstandes und die Bildung eines neuen Aufsichtsrates bekannt.

Ab sofort übernimmt Dr. Rudolf Krampe den Vorsitz im Vorstand der Parsytec AG. Er ist zudem verantwortlich für den Vertrieb. Friedrich Lücking wird zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ernannt und ist verantwortlich für Produktmanagement und Marketing. Martin Heinrich übernimmt die Verantwortung für das Ressort Finanzen.

Die bisherigen Mitglieder des Aufsichtsrates Dr.-Ing. h.c. Heribert J. Wiedenhues, Martin Heinrich und Prof. Dr. Henning Tolle haben ihre Mandate niedergelegt. Als neuer Aufsichtsrat wurden die Herren Enis Ersü für den Vorsitz, Dr. Johannes Giet als stellvertretender Vorsitzender sowie Werner Rothermel vorgeschlagen.

08.11.07

Fit für die internationale Wirtschaftswelt - neue Studiengänge in London in Kooperation mit der IHK Aachen

Aachen. Die zunehmende Internationalisierung der Märkte und der Arbeitswelt stellt höhere Anforderungen an die Mitarbeiter und Führungskräfte der Zukunft. Deshalb bietet die Industrie- und Handelskammer Aachen englischsprachige Intensivseminare an, die gezielt auf Angestellte in Bank- und Wirtschaftswesen abgestimmt sind. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, im Rahmen zweier internationaler Studiengänge, Bachelor (BA Honours) in Business and Management und Master of Business Administration (MBA), Studienabschlüsse im Bereich der internationalen Wirtschaft zu erwerben. Durchgeführt werden sowohl die Studiengänge als auch die Seminare in Kooperation mit dem European College of Business and Management, der Berufsakademie der Deutsch-Britischen Handelskammer in London, der University of Wales, Newport, und der Liverpool John Moores University.
Die Studiengänge beinhalten Studienaufenthalte und Wochenendseminare in London, werden jedoch größtenteils per Fernstudium von Deutschland aus absolviert. Die Teilnahme kann daher auch berufsbegleitend erfolgen.
Am 1. Dezember 2007, um 13 Uhr, findet in den Räumen der IHK Aachen eine englischsprachige Infoveranstaltung zu allen Angeboten statt. Interessenten haben die Möglichkeit, neben der Projektleiterin der IHK Aachen, Dr. Angelika Ivens, auch den Direktor des ECBM, Richard Bills, persönlich kennen zu lernen , um Informationen aus erster Hand zu erhalten.

Anmeldung bitte bei der IHK Aachen, Dr. Angelika Ivens oder Angela Wöllenweber, Tel.: 0241/4460352 oder angelika.ivens@aachen.ihk.de

07.11.07

DELTA Systems aus Aachen entwickelte Funk-Mess-System Pollux für RWE

Aachen. DELTA Systems hat das Funksystem "Pollux" entwickelt, das bei minimalem Platzaufwand und maximaler Batterielaufzeit physikalische Größen jeder Art in fast jeder Umgebung messen kann. Die Messwerte werden je nach Bedarf in Echtzeit am Rechner ausgelesen oder in einer Art Black-Box gespeichert. Die Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerke RWE setzen das Mess-System im Tagebau ein.

Als drahtloses System kann Pollux in verschmutzten oder rotierenden Umgebungen eingesetzt werden, die für drahtgebundene Messgeräte nicht zugänglich sind. Das Funksystem kann mit vielen Sensoren ausgestattet werden.
Jeder erfasst gleichzeitig bis zu drei beliebige Messgrößen und nimmt bei einer Batterielaufzeit von mehr als vier Jahren über 100 Millionen Einzelmessungen auf. Dabei ist das Gerät kleiner als eine Butterbrotdose.

Messungen können online in Echtzeit übermittelt oder im Standalone-Betrieb im Gerät gespeichert werden. Zum Online-System gehören entweder ein USB-Funkstick und eine PC-Software, mit der die Daten verarbeitet, visualisiert und exportiert werden, oder eine Datenverarbeitungszentrale, die direkt in die Maschinensteuerung eingreift (zum Beispiel ein Not-Aussystem). Im Standalone-Betrieb mit integriertem Logspeicher funktioniert das System wie eine Black-Box, die über Monate oder sogar Jahre hinweg den kompletten Lebenszyklus einer Maschine aufzeichnet.

Eingesetzt wird Pollux zum Beispiel im Tagebau des RWE, wo riesige Kugellager großer Schaufelradbagger alle zwei Jahre ausgetauscht werden müssen. Dazu muss der Bagger an drei Hebepunkten absolut gleichmäßig angehoben werden, denn schon eine Schieflage von wenigen Millimetern würde ihn abrutschen lassen. Pollux misst den Druck der Hydraulikzylinder im Sekundentakt, so dass die Gleichmäßigkeit des Hebevorgangs auf dem Bildschirm eines Laptops beobachtet und kontrolliert werden kann. Mithilfe der Funksystemtechnik konnte der Zeitaufwand für den Austausch des Kugellagers im Vergleich zu früher um mehr als 90 Prozent gesenkt werden.

Pollux ist für den Einsatz in Industrie, Bergbau und Fahrzeugtechnik geeignet. Bisher hat das Funksystem Größen wie Hydraulikdruck, Temperatur, Länge, Dehnung, Neigung, Gewicht und Beschleunigung gemessen. Es können aber auch Sensoren für jede andere physikalische Größe integriert werden.

Die Kapazität des Systems reicht aus, um Daten auch bei hohen Abtastraten über Jahre aufzuzeichnen. Für die Dokumentation können die Daten mit einem Zeitstempel versehen werden.

06.11.07

Einstieg in das Arbeitsrecht – Wie hätten Sie entschieden? - Seminar im HIMO in Kooperation mit der Vereinigung der Unternehmerverbände (VUV)

Das Arbeitsrecht, ein Thema das bei Firmeninhabern, Geschäftsführern und Personalverantwortlichen immer wieder zu Fragen und Unsicherheiten führt. Grund genug um im HIMO, gemeinsam mit der Vereinigung der Unternehmerverbände ein sehr informatives Praxisseminar für diese Zielgruppe anzubieten. Rechtsanwalt Wilfried Haas der VUV erörtert u. a. Rechtsfragen anhand von aktuellen Urteilen von Arbeitsgerichten verschiedener Instanzen, die im Zusammenhang mit Arbeitsverhältnissen – von der Begründung bis zur Beendigung – stehen.

Das kostenfreie Seminar findet am Dienstag, 6. November 2007 von 17.30 Uhr bis 19.00 Uhr im HIMO Seminarraum, Am Handwerkerzentrum 1, in Imgenbroich statt. Anmeldungen bis zum 05.11.2007 unter 02472 – 801 103 möglich.

05.11.07

12. Aachener Unternehmerabend am 14. November 2007 - Informationsprodukte - Neue Herausforderungen in der Informationslogistik

Der diesjährige 12 Unternehmerabend am 14. November in Aachen rückt das Thema des informationszentrierten Produktmanagements in den Blickwinkel von Entscheidern. Referenten aus der Theorie und Praxis werden erläutern, weshalb die Informationsbereitstellung und die Informationslogistik eine zunehmende Bedeutung in der Wertschöpfung, gerade auch in der produzierenden Industrie, erfahren wird. Für diesen Abend sind sowohl Experten von T-Mobile und Arvato als auch von Anwendungsunternehmen wie der Aachener Trianel eingeladen und werden den Gästen des Unternehmerabends ihre Sicht auf das Informationsprodukt der Zukunft darlegen. Wie auch schon beim letzten Unternehmerabend wird Herr Prof. Dr. Schuh, als Direktor des Forschungsinstituts für Rationalisierung den Eingangsvortrag halten und den Abend zusammen mit dem Geschäftsführer des FIR moderieren.

In einer lockeren Atmosphäre können die Gäste anschließend bei einem gemeinsamen Imbiss die Herausforderungen aus der jeweiligen Unternehmenssicht mit den Referenten vertiefen. Die Veranstaltung ist eine erstklassige Vernetzungsplattform für Vertreter innovativer Unternehmen im Raum Aachen.

Erstmals werden im Vorfeld des Unternehmerabends zwei Praxisworkshops zum Thema Auswahl von DMS und IT-Komplexitätsmanagement angeboten.

Nähere Informationen erhalten Sie unter: http://www.aachener-unternehmerabend.de

Energieforschungszentrum der Niederlande plant Solar-Akademie nahe Aachen

Herelen. ( Solarserver.de )ECN, das Energieforschungszentrum der Niederlande will mit den Partnern Solland Solar Energy, Industriebank Limburg (LIOF) und dem Institut für Halbleitertechnik der RWTH Aachen eine Fortbildungseinrichtung gründen. Solar-Akademie in Heerlen (Limburg) soll professionelle Ausbildungsmaßnahmen für Angestellte der Photovoltaik-Industrie anbieten. Um das starke Wachstum der Produktionskapazität in den Wachstumsmärkten wie Deutschland, Japan, USA und China zu ermöglichen, sei qualifiziertes Personal erforderlich, betont ECN in einer Pressemitteilung. Erfahrene Mitarbeiter aus dem Bereich der Solarzellenproduktion seien jedoch Mangelware. Dies sei eines der größten Hemmnisse für das Wachstum dieses Industriezweigs.
Praxisbezogene Ausbildung an modernen Produktionslinien

Die Kurse der Solar-Akademie werden professionelle praktische und theoretische Einheiten für Operatoren, Ingenieure und Manager der Photovoltaikindustrie enthalten. Die Ausbildung soll an modernsten Produktionslinien mit industrie-kompatiblem Equipment durchgeführt werden. "Neue Arbeitnehmer werden auf diese Weise praxisbezogen ausgebildet, ohne den Produktionsprozess zu stören", heißt es in der Pressemitteilung. "Die Solar-Akademie ist ein hervorragendes Beispiel für den ECN-Technologie-Transfer, der den Bedarf der Photovoltaik-Industrie beantwortet. ECN hat den Nutzen dieses Trainings bereits bei 75 Angestellten verschiedener ECN-Kunden unter Beweis gestellt. Unser Ziel ist es, Hunderte von qualifizierten Angestellten durch die Solar-Akademie auszubilden", sagt Paul Wyers, Manager der Abteilung Solarenergie bei ECN


Beginn der Ausbildung vermutlich im ersten Quartal 2009

Gosse Boxhoorn, Vorstand von Solland Solar, betont: "Solland alleine benötigt in den kommenden Jahren bereits Hunderte von neuen Angestellten und wir sind sehr froh, dass die Solar-Akademie diese in einer praxisnahen Umgebung ausbildet. Dies erlaubt es uns, unseren Focus mehr auf die Produktion als auf die Ausbildung von Personal zu richten!“. René Seijben, Vorstand AVANTIS GOB NV ergänzt: "Ich freue mich über die Entscheidung der Solar-Akademie. Sie wird das Solar-Cluster in dieser Region weiter verstärken und ist ein weiterer Ansiedlungserfolg in unserem Akquise-Schwerpunkt 'Energie' ". Die Solar-Akademie wurde als separate Rechtsperson gegründet und wird im grenzüberschreitenden Science and Business Park "AVANTIS" in Aachen/Heerlen angesiedelt. Die Projektpartner erwarten, dass die Solar-Akademie im ersten Quartal des Jahres 2009 mit der Ausbildung beginnen wird.

05.11.2007 Quelle: AVANTIS Solarserver.de © Heindl Server GmbH
Bildquelle: AVANTIS European Science and Business Park

Software aus Aachen ersetzt Test-Telefonierer

Aachen. Wenn ein Mobilfunk-Anbieter seine Netzsoftware verändert, kann er sie durch Hunderte, wenn nicht Tausende von Testpersonen mit Handys auf ihre Alltagstauglichkeit testen lassen. Er kann aber auch die Geräte der Aachener Firma Qosmotec dazu benutzen.
Die in einem Schloss im Stadtteil Laurensberg residierende Firma ermöglicht mit ihren Testlösungen die Überprüfung neuer Handynetze durch Tausende vollautomatisierter Versuchsreihen.

Ein Artikel über Qosmotec gibt es bei Welt online

01.11.07

Gründerinnen- und Unternehmerinnentag in Jülich

Jülich. Das Netzwerk für Existenzgründerinnen veranstaltet am Samstag, 17. November, von 9 bis 17 Uhr den 12. Gründerinnen- und Unternehmerinnentag im Technologiezentrum Jülich.
Gründerinnen und Jungunternehmerinnen können den Tag dazu nutzen, sich zu informieren, beraten zu lassen und Kontakte zu knüpfen.
Die in zwei Workshopreihen von 10 Uhr bis 12 Uhr und von 14 Uhr bis 16 Uhr angebotenen Themen reichen von Finanzierung über Krisenmanagement bis hin zu Teilzeitgründungen und Steuern. Erstmalig haben Besucherinnen in diesem Jahr die Möglichkeit, an runden Tischen qualifizierte Berater zu speziellen Sachgebieten wie Versicherungen oder gründungsbezogenen Fördermaßnahmen zu befragen und mit Repräsentanten regionaler Verbände zu diskutieren. Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro pro Person (inklusive Tagungsunterlagen und Bewirtung) und ist am Tag der Veranstaltung zu entrichten.

Info-Faltblätter mit Anmeldeformular für die Workshops liegen bei den Kammern, Sparkassen, Gleichstellungsbeauftragten und Wirtschaftsförderungsgesellschaften sowie bei den Agenturen für Arbeit und Weiterbildungsträgern aus. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Arbeitsagentur Düren, Go! das Gründungsnetzwerk NRW, der GründerRegion Aachen, der IKK Nordrhein, Individual Training – Birgit Krug & Ansgar Münsterjohann GbR, der Kanzlei Dr. Beyer und Künzel, dem Technologiezentrum Jülich sowie der Sparkasse Düren.

Ansprechpartner:

Industrie- und Handelskammer Aachen
E-Mail: info@aachen.ihk.de
Telefon: +49 (241) 4460-0
Fax: +49 (241) 4460-259

Cycos: Finanzvorstand verlässt das Unternehmen zum Jahresende

Die Cycos AG gab am Mittwoch eine Veränderung im Vorstand der Gesellschaft bekannt.

Demnach wird der Finanzvorstand Steffen Schuster Cycos mit Wirkung zum 31. Dezember verlassen, um sich neuen Herausforderungen zu widmen. Das Unternehmen wird den Angaben zufolge in Kürze einen neuen Finanzvorstand berufen.