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21.12.07

Norddeutsche Affinerie AG setzt auf das Fertigungsleitsystem aus Würslen

Würselen. 4Production, Anbieter von produktionsoptimierenden Lösungen, gewinnt einen Global Player aus der Metallindustrie als Kunden: Die Norddeutsche Affinerie AG, einer der weltweit größten Kupferproduzenten, wird in Hamburg das Fertigungsleitsystem 4P MES implementieren, um neue Wachstumsoptionen zu erschließen.

Der im MDAX notierte Konzern produziert jährlich ca. 800.000 Tonnen Kupfer und Kupferprodukte aus Primär- (Kupfererze) und Sekundärrohstoffen (Altkupfer und Recyclingmaterialien). Im Hamburger Werk der Norddeutschen Affinerie AG (NA) werden in drei Schichten rund um die Uhr ganze Schiffsladungen von Kupfererzen in der Rohhütte geschmolzen. Das hier hergestellte Roh-Kupfer wird in der Elektrolyse zu Kupferkathoden mit einem Reinheitsgehalt von 99,995 % verarbeitet. Dieses wird an der Londoner Börse gehandelt und zu Draht, Profilen und Blechen weiterverarbeitet.

Die Planung und Steuerung der mehrstufigen Produktion erfolgt überwiegend manuell. Das soll sich nun ändern: Das Team von 4Production hat die Aufgabe, die durchgängig dokumentierten Geschäftsprozesse mit dem Fertigungsleitsystem 4P MES vollständig abzubilden. Das neue Stoff- und Materialflussmanagement wird alle Abläufe im gesamten Produktionsprozess darstellen und steuern. Optimierungspotenziale können so identifiziert und genutzt werden.

Im Zielfokus des einjährigen Projektes stehen Transparenz und Flexibilität. Das schafft Möglichkeiten tagesaktuell zu reagieren und zu disponieren. Und die Reaktionsfähigkeit ist entscheidend für den Erfolg im Kupfermarkt, in dem sowohl Ein- und Verkauf von der Börse bestimmt werden. Zudem würde die deutliche Verringerung der Bestände die Investition in die IT-Lösung schnell rentabel machen.

Das Fertigungsleitsystem 4P MES wird nach der Implementierung von der NA selber betreut. Die open-source-Architektur ermöglicht jederzeit Prozessanpassungen und funktionale Erweiterungen durch den Kunden.

20.12.07

IHK-Veranstaltungskalender zum Thema Existenzgründung erschienen

Der neue Veranstaltungskalender der Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) für das I. Halbjahr 2008 ist erschienen. Er bietet speziell Existenzgründern und Jungunternehmern eine Vielzahl von Informations-, Seminar- und Weiterbildungsveranstaltungen.

Bei der Unternehmensgründung helfen zunächst die turnusmäßig stattfindenden Basisinformationen für Existenzgründer. Ergänzend werden auch Themen wie "Grundlagen der Buchführung", "Kalkulation und Preisfindung", "Maßnahmen zur Kundengewinnung" und vieles mehr behandelt. Veranstaltungen wie "Versicherungen rund um die Existenzgründung" und "Unternehmenssicherung - Unternehmensnachfolge strategisch planen" stehen ebenfalls mit auf dem Programm.

Wie im Vorjahr gibt es erneut zahlreiche Veranstaltungen, die Hilfestellung bei technologieorientierten Unternehmensgründungen geben. Das Angebot wird durch Auszüge aus dem IHK-Weiterbildungsprogramm abgerundet.

Der Veranstaltungskalender Existenzgründung kann kostenfrei bei der IHK Aachen, Fax: 0241 4460-153 oder E-Mail: recht@aachen.ihk.de, angefordert werden.

17.12.07

RWTH Aachen vereinbart Forschungszusammenarbeit mit MIT und Columbia im Bereich Nanowissenschaften

Aachen. Die Rheinisch Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen hat mit dem massachusetts institute of technology (MIT) in Cambridge und der Columbia University in New York Forschungskooperationen im Bereich der Nanowissenschaften verabredet. Der Rektor der RWTH Aachen, Prof. Burkhard Rauhut, vereinbarte dies mit Vertretern der beiden US-Universitäten im Beisein von Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart am Freitag in New York.

"Die Abkommen sind wichtige Schritte auf unserem Weg, die transatlantischen Wissenschafts- und Technologiebeziehungen auszubauen", sagte Pinkwart. Mit diesem Ziel war der nordrhein-westfälische Innovationsminister in der vergangenen Woche mit einer sechsköpfigen Delegation aus Nordrhein-Westfalen nach Washington und New York gereist. Das Land NRW unterstützt die Kooperationen in den kommenden drei Jahren mit insgesamt 1,2 Millionen Euro.

Forscher am Institut für Halbleitertechnik in Aachen und am Nanostrukturlabor des MIT werden künftig gemeinsam an der kostengünstigen Herstellung extrem kleiner Nanostrukturen arbeiten. Zum Einsatz kommt diese Technologie beispielsweise in den fingernagelgroßen DNA-Chips zur Bestimmung von Genen oder in Mikroreaktoren. Ziel der RWTH-Kooperation mit dem Nano-Stucture-Laboratory der Columbia University ist die Entwicklung einer nächsten Generation von Computerchips, die schneller, leistungsfähiger und energiesparender sind als die heutigen Chips. Das erläuterte der Aachener Nano-Forscher und Institutsleiter Prof. Heinrich Kurz während eines deutsch-amerikanischen Workshops in New York.

Die RWTH Aachen möchte mit beiden US-Einrichtungen langfristige Forschungskooperationen etablieren und wird im kommenden Jahr den Austausch von Doktoranden und Wissenschaftlern mit MIT und Columbia beginnen. Beide Kooperationen verbinden Grundlagenforschung und angewandte Forschung, in die die RWTH Aachen auch andere nordrhein-westfälische Hochschulen einbinden werde, sagte Rauhut.

Nordrhein-Westfalen nimmt bereits jetzt mit mehr als 300 Professuren, zahlreichen Forschungsinstituten und mehr als 220 Unternehmen im Nano-Mikro-Bereich und zahlreichen weiteren Unternehmen im Bereich der Neuen Werkstoffe im internationalen Vergleich auf dem Gebiet Nano/Mikro/Innovative Werkstoffe eine Spitzenposition ein. Die nordrhein-westfälische Landesregierung wird in den kommenden Jahren zusätzlich 100 Millionen Euro für die Förderung von Forschung und Entwicklung auf diesem Gebiet bereitstellen.

14.12.07

Fort Dodge Veterinär GmbH feiert Umsatz von 1 Milliarde US Dollar

Würselen. Die Firma Fort Dodge Veterinär GmbH mit Sitz in Würselen hat am Abend den Umsatz von einer Milliarde US Dollar gefeiert. Die Firma ist Teil des Unternehmens Fort Dodge Animal Health International mit Sitz in Iowa. Am Nikolaustag der vergangenen Woche hat der Konzern den Jahresumsatz von einer Milliarde Dollar zum ersten Mal seit Gründung des Unternehmens im Jahre 1912 geknackt.

Alle rund 3.500 Mitarbeiter von Fort Dodge haben am Abend weltweit zum gleichen Zeitpunkt gemeinsam auf diesen Moment angestoßen - das Unternehmen ist auf allen Kontinenten vertreten. Die Belegschaft des Unternehmens aus Würselen hat sich in Dortmund auf der Hohensyburg getroffen, und sich im Rahmen der Weihnachtsfeier mit den Kollegen auf der ganzen Welt mit Champagner zugeprostet.

„Fort Dodge ist mit diesem Ergebnis eines der TOP 4 Unternehmen auf der Welt für Tiergesundheit. Ich bin so stolz Teil der „Billion Dollar Company“ zu sein, die in diesem Jahr innovative Produkte auf den Markt gebracht hat. Nur mit einem so engagierten Team ist möglich, an dem großen Erfolg von Fort Dodge Animal Health beteiligt zu sein“, so Wim Van Cotthem, Geschäftsführer der Fort Dodge GmbH.

Zwei Bundesbeste aus dem IHK-Bezirk Aachen unter Deutschlands

Aachen. Zum zweiten Mal zeichnete die IHK-Organisation die besten Azubis Deutschlands aus. Die 231 Top-Absolventen in den IHK-Berufen ließen sich am Mittwochabend im Berliner Palais am Funkturm für ihre herausragenden Leistungen feiern. DIHK-Präsident Ludwig-Georg Braun und Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, überreichten die Pokale und Urkunden.

Mit Sascha Skorupa, Mathematisch-Technischer Assistent bei der RWTH Aachen, und Oliver Jan Fuhrmanns, Holzmechaniker, Fachrichtung Möbel- und Gehäuseindustrie, ausgebildet bei der Fa. Gebr. Jacobs in Aachen, waren auch zwei Bundesbeste aus dem IHK-Bereich Aachen in Berlin dabei. "Diese Auszeichnung zeigt, dass es nach wie vor zahlreiche junge Menschen gibt, die zielstrebig und engagiert zu Höchstleistungen bereit und auch fähig sind", freut sich Heinz Gehlen, Geschäftsführer Berufsbildung der IHK Aachen. Eine besondere Ehre wurde den beiden Bundesbesten aus Aachen durch Ulla Schmidt, Bundesministerin für Gesundheit, zuteil, die es sich trotz ihrer knapp bemessenen Zeit nicht nehmen ließ, höchstpersönlich zu dieser hervorragenden Leistung zu gratulieren.

Alle Super-Azubis haben ihre Prüfung mit mindestens "sehr gut" bestanden – den Ausschlag gab die Gesamtpunktzahl. Über den Titel "Bundebeste" oder Bundesbester" musste dann oft sogar die zweite Stelle hinter dem Komma entscheiden. DIHK-Präsident Braun beglückwünschte die jungen Leute: "Sie haben eine Spitzenleistung vollbracht, auf die sie sehr stolz sein können. Sie sind die besten Prüfungsabsolventen Deutschlands 2007 in Ihrem Beruf – und das bei mehr als 320.000 Teilnehmern an den Abschlussprüfungen."

Über 1.000 Gäste nahmen an der Veranstaltung teil. Darunter, neben den Super-Azubis und ihren Familienangehörigen, auch Vertreter der Ausbildungsbetriebe, des DIHK und der Industrie- und Handelskammern, der Berufsschulen und aus der Politik.

Braun würdigte den Anteil der Eltern am Erfolg ihrer Kinder und die Leistung der ausbildenden Betriebe, die nach der Veranstaltung eine Urkunde erhalten werden: "Keine Beste und kein Bester ohne einen engagierten Ausbildungsbetrieb. Die herausragende Leistung Ihres Azubis ist auch Ihre Leistung!"

11.12.07

Parsytec AG gibt die Berufung eines neuen Vorstandsmitgliedes bekannt.

Aachen. Ab sofort ist Michael Trunkhardt zusammen mit dem Vorsitzenden Dr. Rudolf Krampe im Vorstand verantwortlich für den Bereich Vertrieb.

Michael Trunkhardt zählt zu den erfahrensten Führungskräften der Parsytec. Vor seiner Berufung in den Vorstand stellte er seit über 10 Jahren in verschiedenen Positionen des Unternehmes national und international seine ausgezeichnete Erfahrung in den Bereichen Vertrieb, Geschäftsführung und globale Prozesse unter Beweis. So ist der Aufbau der Vertriebsaktivitäten in der Region Asia/Pacific (ca. 30% Umsatzanteil im Geschäftsjahr 2006) untrennbar mit seiner Person verbunden. Zurzeit ist Herr Trunkhardt zuständig für den Vertriebsbereich Surface Vision in der Region Asia/Pacific. Zudem verantwortet er weltweit das Partner-/OEM-Geschäft.

Für Parsytec ist die Berufung von Herrn Trunkhardt ein weiterer Schritt zur Stärkung der internationalen Sales-Aktivitäten. Dr. Rudolf Krampe, Vorstandsvorsitzender der Parsytec AG: "Herr Trunkhardt wird unseren zukünftigen Erfolg im wachsenden Asien-Geschäft absichern".

07.12.07

Junges Tuning-Unternehmen aus Simmerath erregt Aufsehen - Startkampagne von M Individual wirkt – Konkurrenz bemüht die Anwälte

Mit so viel Aufmerksamkeit hatte das junge Unternehmen nicht gerechnet: Kaum war die Automobilfirma M Individual mit der ersten Eigenentwicklung, einem individualisierten Mazda 3 MPS, auf der Essen Motor Show am Start, gab es Post von einem großen Mitbewerber. Ein süddeutscher Hersteller von Automobilkarossen sah durch den Firmennamen seine Markenrechte verletzt.
Geschäftsführer Klaus Kerth war erstaunt. Denn vor der Gründung hatten Anwälte die Namenswahl gründlich recherchiert und herausgefunden, dass keinerlei Markenrechte eingetragen waren. Auch waren die entsprechenden Internet-Adressen nicht belegt und konnten alle frei ausgewählt werden. Der Firmenname lag nahe, da sich das Unternehmen ausschließlich mit der Individualisierung von Mazda-Serienfahrzeugen beschäftigt und dies durch die gewählte Buchstaben-, Begriffs- und Slogankombination „Mazda individuell erfahren“ treffend und insbesondere unverwechselbar symbolisiert wird.
M Individual sieht deshalb im gewählten Namen, unter dem der erste Messeauftritt außerordentlich erfolgreich absolviert wurde, keine Rechteverletzung und hat seinerseits die Anwälte mit einer gütlichen Klärung der Angelegenheit beauftragt


Über M Individual
Im Unternehmen M Individual fließen die Autoleidenschaft, das Tuning-Know-how und die Erfahrungen mit der Marke Mazda der drei Gründer Klaus Kerth, Udo Thomas und Ralf Rudolf zusammen. Sie entwickeln und fertigen gemeinsam die Prototypen der Kleinserien unter Berücksichtigung der jeweils besten Komponenten auf dem Markt oder auch von Eigenentwicklungen in Zusammenarbeit mit bekannten Firmen der Automobil- und der Tuningbranche.
Die Kompetenz der M Individual Gründer schlägt sich in der Qualität jedes einzelnen Fahrzeugs nieder. Als Produktionspartner konnte u.a. ein europäischer Auftragsfertiger für OEM Fahrzeuge gewonnen werden, in dessen ISO 9000 qualitätszertifizierten Werk aus einem Serien-Mazda ein individueller evo von M Individual entsteht. Der Vertrieb der Produkte erfolgt über die Internetplattform sowie über selektierte Stützpunktbetriebe in Europa.
Die Gründer Ralf Rudolf, Udo Thomas und Klaus Kerth weisen zusammen über 50 Jahre Erfahrung im Tuning-, Kundendienst- und Automobilgeschäft der Marken BMW, Opel, Toyota, Volkswagen/Audi und Volvo im In- und Ausland auf und Herr Kerth hat sich darüber hinaus als Berater und Autor zur Strategie und Organisation von Automobilherstellern und Händlerorganisationen einen Namen gemacht.

06.12.07

Zwölf Landesbeste aus dem IHK-Bezirk Aachen – sechs aus Stadt und Kreis Aachen

Aachen. "Landessieger im Siegerland" – unter diesem Motto ehrten die 16 nordrhein-westfälischen Industrie- und Handelskammern in Siegen die besten 229 Auszubildenden des Prüfungsjahrgangs 2007, darunter auch sechs aus Stadt und Kreis Aachen.

Die Landessieger erhielten Ehrenurkunden und eigens zu dieser Feierstunde angefertigte Glastrophäen.

Die Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen ehren jährlich die landesweit besten Auszubildenden. "Wir wollen damit auch ein politisches Zeichen setzen, dass es nach wie vor zahlreiche junge Menschen gibt, die mit herausragenden Leistungen dem Bild einer Jugend widersprechen, die lustlos und ziellos durchs Leben geht", sagte Heinz Gehlen, Geschäftsführer der IHK Aachen.

Folgende sechs Absolventen Stadt und Kreis Aachen wurden geehrt:

Christopher Dohmen, Alsdorf, Verfahrensmechaniker Glastechnik,
SAINT-GOBAIN SEKURIT Deutschland GmbH & Co. KG, Herzogenrath

Pascal Fedler, Roetgen, Gießereimechaniker Fachrichtung Handformguss,
Otto Junker Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Simmerath

Oliver Jan Fuhrmanns, Aachen, Holzmechaniker Möbel- und Gehäuseindustrie
Gebr. Jacobs, Aachen

Michael Holztröger, Monschau, Werkstoffprüfer,
Institut für Werkstoffanwendungen im Maschinenbau, Aachen

Solveig Kattentidt, Aachen, Fachkraft für Süßwarentechnik Konfekt,
Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli GmbH, Aachen

Sascha Skorupa, Alsdorf, Mathematisch-Technischer Assistent,
Lehrstuhl für Allgemeine Elektrotechnik und Datenverarbeitungssysteme, Aachen

05.12.07

Förderprogramm „Strategisch Innovieren“ - Informationsgespräch der AGIT im HIMO

Simmerath. Innovation ist der Motor, der Unternehmen auf Dauer lebensfähig hält. Sie manifestiert sich in neuen Produkten, neuen Dienstleistungen, effizienteren Prozessen und Arbeitsabläufen – Innovation hat viele Gesichter.
Die Europäische Union und das Land NRW stellen Fördermittel für Unternehmen der Region Aachen zur Verfügung, um eine Innovationsberatung in Anspruch zu nehmen. Im Rahmen des Förderprogramms „Strategisch Innovieren“ bietet die AGIT - Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer und das HIMO Monschau am 11.12.2007 um 16:30 Uhr im Seminarraum (1. Etage) im HIMO, Am Handwerkerzentrum 1, 52156 Monschau ein ausführliches Informationsgespräch an.
„Alle Ansprechpartner für das Förderprogramm sowie die vier Vertreter der beratenden Einrichtungen, zwischen denen Unternehmer im Rahmen von „Strategisch Innovieren“ auswählen können, werden anwesend sein, Fragen beantworten und die Vorgehensweise beschreiben“, so Ute Steinbusch, zuständig für Clusterentwickung bei der AGIT.

Strategisch Innovieren bietet noch mehr:
Wurde einmal die Beratung durchlaufen und benötigt das Unternehmen zur Umsetzung einer Maßnahme externe Hilfe, so steht sogar eine pauschale Förderung in Höhe von 2.000,- Euro in Aussicht.
Das Projekt verschafft auch Kooperationen über die Grenzen hinaus, denn Kooperationspartner in der Euregio Maas-Rhein beteiligen sich ebenfalls aktiv an Strategisch Innovieren. Auf diese Weise werden hilfreiche Partnerschaften und Kontakte vermittelt.

Anmeldungen unter HIMO: 02472-801 0

04.12.07

HOCHTIEF übernimmt den Betrieb des Philips-Industrieparks Rothe Erde

HOCHTIEF Facility Management übernimmt ab sofort für zunächst fünf Jahre das
Parkmanagement im Philips-Industriepark-Rothe-Erde in Aachen. Beide Unternehmen
schlossen darüber jetzt eine entsprechende Vereinbarung. Zu den Aufgaben des
Dienstleisters an diesem Philips-Standort gehören das technische, kaufmännische sowie
infrastrukturelle Facility-Management sowie fertigungsnahe Services.

Auf dem Gelände entwickelt und fertigt Philips Automobilbeleuchtung und Halogenlampen.
HOCHTIEF Facility Management wird in den kommenden fünf Jahren optimale
Produktionsbedingungen und eine effiziente Verwaltung des Parks gewährleisten. Mit dem
Management für den Industriepark Rothe Erde übernimmt HOCHTIEF Facility Management
32 Philips-Mitarbeiter, die bislang für den Standort tätig waren.

HOCHTIEF ist einer der führenden internationalen Baudienstleister. Mit fast 47.000
Mitarbeitern und Umsatzerlösen von 15,51 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2006 ist das
Unternehmen auf allen wichtigen Märkten der Welt präsent. In den USA - dem größten
Baumarkt der Welt - ist HOCHTIEF über die Tochtergesellschaft Turner die Nummer 1 der
General Builder. In Australien ist der Konzern mit der Tochter Leighton Marktführer. Mit
Leistungen in den Bereichen Entwicklung, Bau, Dienstleistungen, Konzessionen und Betrieb
wird die komplette Wertschöpfungskette von Immobilien, Anlagen und Infrastrukturprojekten
abgedeckt. Weitere Informationen unter www.hochtief.de/presse.

HOCHTIEF Facility Management ist einer der führender Anbieter integrierter
Facility-Management-Lösungen in Europa. Mit etwa 4.500 Mitarbeitern werden Leistungen in
Branchensegmenten wie Automotive, Chemische/Pharmazeutische Industrie,
Elektrotechnik/Halbleiterindustrie, Finanzdienstleister/Immobilieninvestoren,
Airports/Aviation, Gesundheitswesen, Sportstätten und Energie erbracht. Die Lösungen von
HOCHTIEF Facility Management gehen deutlich über den Ansatz des klassischen
Facility-Managements hinaus. Das Unternehmen betrachtet Gebäude, Liegenschaften sowie
Prozesse und Anlagen ganzheitlich. Die Lösungen von HOCHTIEF Facility Management
sind auch im Internet zu finden: www.hochtief-facilitymanagement.de.

01.12.07

Innovationspreis der Region Aachen: Weltmarktführer zu werden ist einfach

Viel Beeindruckendes auf der Verleihung des Innovationspreises der Region Aachen am gestrigen Freitag:

Zunächst führte Festredner und Berater Prof. Hermann Simon in das Innovationsthema über einen Vortrag zu den Hidden Champions ein, einen Begriff, den der Gründer der Unternehmensberatung Hermann, Kucher & Partner selbst geprägt hat. Die unbekannten Weltmarktführer zeichnen sich unter anderem durch eine hohe Innovationsrate aus, lassen dabei aber auch den Markt nicht aus dem Blick (dies hätten wohl einige Unternehmen aus der Region vergessen, weshalb sie dann trotz vielversprechender Anfänge zu Vanished statt zu Hidden Champion geworden seien, meint er sinngemäß). Den Innovationspreis-Aspiranten gab er nach 20 Minuten Einblicken in die Hidden-Champion-Strategien abschließend mit auf den Weg: "Es ist so einfach, Weltmarktführer zu werden".

Und tatsächlich waren einige beeindruckende Innovationen zu bestaunen, die einen künftigen Weltmarktführer tragen könnten:
- Das achtförmige Heim für Demenzkranke, in dem diese unendlich weit laufen können, ohne verloren zu gehen (Sieger der Kategorie Gründer)
- Die Software, mit der Computer und damit auch Rollstühle, Autos etc. mit den Augen gesteuert werden können.
- Das stufenlose Automatikgetriebe, dessen einfaches Grundprinzip auf zwei sich gegenläufig bewegende Kegeln beruht (Sieger der Kategorie Wachstum)
- Die revolutionäre einfache Montagemethode für Treppen, die keine sichtbaren Bohrlöcher hinterlässt und rationell von einem einzelnen Handwerker angewandt werden kann (Sieger Kategorie Handwerk

Hier die Sieger im Bild:
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Von links Geschäftsführer Hans Rütten, Pro 8 GmbH (Kategorie „Gründung), Bernd Jenniches, Inhaber/Geschäftsführer, Jenniches Treppen(Kategorie „Handwerk“), Dr. Ulrich Rohs, Vorsitzender der Geschäftsführung und Gesellschafter, GIF Gesellschaft für Industrieforschung mbH (Kategorie Wachstum)

Die komplette Pressemeldung zur Innovationspreisverleihung lesen unter "Weiterlesen".

"Innovationspreis Region Aachen 2007 -
Festliche Verleihung an innovative regionale Unternehmen"

Region Aachen. Neun für den Innovationspreis Region Aachen 2007 nominierte regionale Unternehmen bzw. deren Innovationen wurden am 30. November nahezu 500 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft im Rahmen eines Festabends im Krönungssaal des Aachener Rathauses präsentiert. In den Kategorien „Gründung“, „Wachstum“ und „Handwerk“ wurde jeweils ein Unternehmen mit dem mit je 5 000 Euro dotierten Innovationspreis ausgezeichnet.

Kategorie Gründung

Die im Jahr 2003 gegründete Einrichtung für Demenzkranke Pro 8 Lebensqualität für Menschen GmbH aus Erkelenz erhielt den Innovationspreis als Gründungsunternehmen. Der Name der Einrichtung basiert auf deren baulichem Konzept, nämlich der Form einer „Acht“. Dadurch entsteht ein so genannter „unendlicher Rundgang“, an dem sowohl die Aufenthaltsräume für die Kranken als auch deren Zimmer gelegen sind. Die Bauform entspricht dem Bewegungsdrang der an Demenz und Alzheimer erkrankten Heimbewohner und ermöglicht eine maximale Bewegungsfreiheit. Die spezielle psychosoziale Betreuung und die Pflege sind ebenfalls hervorzuheben.
Eine weitere Expansion auf 500 Pflegeplätze ist bereits geplant sowie damit verbundene Neueinstellungen. Mit der zunehmenden Überalterung der Bevölkerung spricht Pro 8 eine immer stärker wachsende Zielgruppe an.

„Die neue Heimform ist ein einmaliges Konzept, auch aus unternehmerischer Sicht“, so Dr. Jürgen Linden, Oberbürgermeister der Stadt Aachen und Kuratoriumsmitglied, der dem Unternehmen den Preis überreichte. Bisher entstanden Einrichtungen in Erkelenz/Kückhoven, Frelenberg und Übach-Palenberg. In Bergheim befindet sich ein Gebäude noch im Bau. Pro 8 möchte das Konzept zunächst in Portugal und Großbritannien, später auch weiteren europäischen Ländern etablieren.

In der Kategorie Gründung waren außerdem CanControls aus Aachen und die Eifel PET GmbH aus Kall nominiert (nähere Informationen s.u.).

Kategorie Wachstum

In der Kategorie Wachstum (Unternehmen älter als fünf Jahre) erhielt die GIF–Gesellschaft für Industrieforschung mbH aus Alsdorf den Innovationspreis für die Entwicklung eines neuen Getriebes für Kraftfahrzeuge, welches als Kegelringgetriebe (KRG) in den Kraftfahrzeugmarkt eingeführt werden soll. Die Realisierung des kostengünstigen, umweltfreundlichen und leicht zu produzierenden Getriebes soll richtungsweisend für den Fahrzeuggetriebe-Weltmarkt sein und damit die Know-how-Führerschaft des Automobilstandortes Deutschland sichern. Das KRG soll zunächst in PKW eingesetzt werden, ist aber grundsätzlich für ein breites Leistungsspektrum (auch Nutzfahrzeuge, LKW, Linienbusse) geeignet. Das neuartige Konzept eines stufenlosen Automatikgetriebes sorgt dafür, dass der Motor bzw. das Fahrzeug ständig in seinem verbrauchsoptimalen Betriebspunkt arbeitet. Hierdurch können deutliche Verbesserungen im Kraftstoffverbrauch realisiert werden.

Die GIF beschäftigt weltweit 350 Mitarbeiter, davon 250 in der Zentrale in Alsdorf und in Aachen. Für die neue Getriebefertigung werden ca. 500 bis 1 000 Dauerarbeitsplätze erwartet. „GIF ist ein Unternehmen, welches eine gesunde Entwicklung in der Region genommen hat“, so Dr. Helmut Greif, Geschäftsführer der regionalen Wirtschaftsförderungsagentur AGIT mbH, bei der Überreichung des Preises. Das Unternehmen startete 1986 als Spin-off aus der RWTH Aachen.

Die Agroisolab GmbH mit Sitz im Technologiezentrum in Jülich und die Zentis Logistik Service GmbH, Aachen, waren die beiden anderen nominierten Firmen in der Kategorie Wachstum (nähere Informationen s.u.).

Kategorie Handwerk

Üblicherweise werden Treppenstufen in Ausfräsungen der Treppenwangen eingelassen und von der Treppenwangen-Außenseite her verschraubt. Diese Verschraubung ist entweder sichtbar oder wird durch eingelassene Holzdübel verdeckt. Jenniches Treppen aus Blankenheim hat einen Kunststoffeinsatz entwickelt, mit dessen Hilfe Treppen wesentlich einfacher und schneller als bisher montiert und verschraubt werden können. Das für die Kunden wesentliche Merkmal dieses Kunststoffeinsatzes ist aber, dass er auf der Treppenstufe und an der Wange unsichtbar ist. Durch das wesentlich einfachere Montageverfahren benötigt das Unternehmen für den Einbau nur noch die Hälfte der bisherigen Zeit, ist für den Kunden dementsprechend kostengünstiger. Für seine Innovation wurde Jenniches Treppen mit dem Innovationspreis in der Kategorie Handwerk ausgezeichnet. „Durch die Entwicklung hat das Unternehmen nicht nur eine Stabilisierung seines Geschäftes erreicht, sondern einen Ausbau erlangt“, gratulierte Stephan Pusch, Landrat des Kreises Heinsberg und diesjähriger Vorsitzender des Kuratoriums bei der Preisüberreichung. Aufgrund des Wegfalls eines großen Auftraggebers hatte Jenniches die Innovation vorangetrieben, und konnte dadurch den Kundenkreis erweitern – das Unternehmen ist mittlerweile deutschlandweit tätig - bzw. seinen Umsatz erhöhen.

Orthopädie- und Berufsschuhtechnik Giesa, Aachen, sowie F.Sodermanns Automobile GmbH aus Wassenberg waren ebenfalls in der Kategorie nominiert (nähere Informationen s.u.).

Die Verleihung

Die jeweils in einer Kategorie nominierten Unternehmen wurden dem Publikum in kurzen Filmen vorgestellt. Im Anschluss wurden die Preisträger - wie bei der Oscar-Verleihung – bekannt gegeben.
Als Festredner stellte der bekannte Professor Dr. Hermann Simon von der Unternehmensberatung Simon-Kucher und Partners, Bonn, Erfolgsstrategien unbekannter Weltmarktführer vor, die „Hidden Champions des 21. Jahrhunderts“. Bei seinen Ausführungen stützte sich Simon auf eigene Untersuchungen von Strategien der wenig bekannten Welt- und Europamarktführer im deutschsprachigen Raum.
Das nicht nur bei Jazzfreunden bekannte Heribert Leuchter Trio sorgte für die musikalische Begleitung des Festabends. Heribert Leuchter komponierte eigens für den Innovationspreis ein Musikstück.
Der Innovationspreis Region Aachen 2007 wurde unterstützt von den Sparkassen der Region Aachen und der NRW.Bank sowie Philips Technologie GmbH Forschungslaboratorien, Prospekt TV, Essedea GmbH & Co. KG, Isatec GmbH, CemeCon AG, Franz Zentis GmbH & Co. und Hamacher Maschinenbau GmbH.

Ansprechpartner:
AGIT mbH
Gaby Mahr-Urfels
Tel. +49 (0)241/963-1035
E-Mail: g.mahr-urfels@agit.de


Informationen zu den weiteren nominierten Unternehmen

Kategorie Gründung

CanControls steht kurz davor, ein neuartiges Verfahren zur Analyse der menschlichen Mimik auf den Markt zu bringen. Dieses Verfahren zeichnet sich dadurch aus, erstmalig unauffällig, preisgünstig und robust einzelne Gesichtsmerkmale wie Kopfhaltung, Blickrichtung, Lidschlag, Bewegung der Augenbrauen und des Mundbildes einzig durch eine Kamera und eine spezielle Software abzutasten und als Steuersignal für technische Peripherie zu interpretieren. Als profitables Anwendungszenarium wurde das Verfahren zunächst zu einer neuartigen Sondersteuerung für elektrisch betriebene Geräte der Gesundheitsbranche zur Serienreife entwickelt. Personen, die bedingt durch ihr Krankheitsbild lediglich Kopfhaltung oder Gesichtsausdruck kontrollieren können, sind durch das System erstmalig in der Lage, Rollstühle, Pflegebetten und Haustechnik zu steuern. Neben dem REHA-Bereich lässt sich das System hervorragend in anderen Anwendungsbereichen wie Luftfahrt, Automobilbau, Medizintechnik und Sicherheitstechnik einsetzen. Zahlreiche Kooperationen konnten 2007 geschlossen, Vertriebskanäle für eigene Produkte aufgebaut werden.

EifelPET hat ein Verfahren zur serienmäßigen Herstellung von Polypropylen- (PP) Flaschen im Zwei-Stufen-Streckblasverfahren entwickelt: Die neuen, glasklaren PP-Flaschen ersetzen im Markt die bekannten leicht milchigen und schweren HDPE (High Density Polyethylen)-Flaschen. Die Kombination des modernen Verfahrens mit dem traditionellen Werkstoff Polypropylen unter Eliminierung der negativen Eigenschaften und Hervorhebung der positiven Eigenschaften, wurde per Modifikation von Material und Maschine erreicht. Das Material besitzt beispielsweise eine mit Glas vergleichbare Transparenz. Eifel PET entwickelte diese Kombination als erste Firma in Westeuropa zur Marktreife.

Kategorie Wachstum

Agroisolab GmbH befasst sich mit der Erforschung und Umsetzung der Anwendungsmöglichkeiten der stabilen Isotope zur Rückverfolgung bzw. Authentizitätsüberprüfung von Nahrungs- und Bedarfsgütern. Das Unternehmen hat eine weltweit einzigartige Isotopendatenbank mit 82 Produkten aufgebaut. Diese Datenbank gewährleistet, dass Produkte wie z.B. Nahrungsgüter im weltweiten globalen Markt mit wissenschaftlicher Methode rückverfolgbar gemacht werden können. Die Besonderheit der Natur kann gerade im Hinblick auf den globalen Markt nützlich sein, denn mit Hilfe von Referenzen aus den Regionen können Nahrungsgüter wie z.B. Kartoffeln, Eier, Geflügelfleisch als auch Bedarfsgüter wie z.B. Holz in ihren Herkunftsangaben überprüft werden. Es wird damit im globalen Markt eine neue Qualität der Transparenz erreicht und den Produzenten, Großhandelsketten und der öffentlichen Hand Möglichkeiten an die Hand gegeben, Falschdeklarationen und Vermischungen aufzudecken.

Zentis Logistik Service GmbH hat ein innovatives Konzept zur Laderaumoptimierung von Lastkraftwagen entwickelt. Mit der selbst entwickelten Konstruktion werden Leercontainer hydraulisch unter die Decke des Aufliegers geschwenkt. Unter dieser Deckenlast bleibt ein vollwertiger Laderaum für weitere Leercontainer erhalten. Auf diese Weise kann europaweit die Produktivität der LKW-Touren von den Kundenwerken zurück nach NRW um 50 Prozent erhöht werden. Das Konzept wird ebenso für die Transporte der Molkereifertigprodukte an bestimmte Empfängerlager des Lebensmittelhandels genutzt. Durch die geringe Entfernung vieler Handelskunden in NRW zum Zentis-Werk in Aachen können kilometeroptimierte Touren gebildet werden. Nach der Entladung der Milchprodukte fährt der LKW zurück nach Aachen, wo die unter der Decke hängenden Leercontainer entladen werden. Anschließend werden als Ausgangsladung wieder volle Container Fruchtzubereitung für die nächste Molkereibelieferung übernommen. Die mit der Expansion verbundene Reduzierung der Kilometerfixkosten war in den letzten zwei Jahren entscheidend für die Sicherung der aktuell 100 Arbeitsplätze der Zentis Logistik Service GmbH. So konnten in diesem Zeitraum bereits 25 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Es ist abzusehen, dass die Flotte bis zum Jahresende 2007 nochmals um zehn Einheiten mit Containerladegestellen auf dann 66 LKWs verstärkt werden kann.

Kategorie Handwerk

Basierend auf einem standardisierten Fuß-Scansystem der Orthopädieschuhtechnik hat Orthopädie- und Berufsschuhtechnik Giesa eine Datenbank für Berufs- und Sicherheitsschuhe aufgebaut. Da die Erfassung der Fußdaten nicht wie bei bisherigen Systemen als zweidimensionale Maximalwertmessung (Länge und Breite des Fußes), sondern als dreidimensionale Flächenmessung erfolgt, ist eine wesentlich genauere Differenzierung hinsichtlich der Passform möglich. Mit Hilfe eines wesentliche Punkte umfassenden, herstellerunabhängigen, qualifizierten Schlüsselsystems gelingt es dem Unternehmen, Berufs- und Sicherheitsschuhe wesentlich schneller zu klassifizieren und somit einsatzspezifisch zuzuordnen. Die Technologie wird ständig weiterentwickelt. Zurzeit werden die Systeme über ein internes Shopmanagement bedient. Eine Web-Applikation befindet sich derzeit im Aufbau, so dass auch ein externer Zugriff möglich wird.

Menschen mit Behinderungen ein weiteres Stück Lebensqualität (zurück) zu geben ist das Ziel der F. Sodermanns Automobile GmbH. Deshalb bietet das Autohaus technische individuelle Lösungen an, die auf jeden einzelnen Menschen und sein spezielles Handicap angepasst werden. Vom Lenkraddrehknauf über Infrarotfernbedienung vom Lenkrad für die wichtigsten Sekundärfunktionen wie Blinker, Licht, Scheibenwischer etc. bis hin zum Autofahren ohne Lenkrad per Joystick für körperlich schwerstbehinderte Menschen. Doch die Umrüstung für behindertengerechte Fahrzeuge alleine ist noch keine Innovation. Das besondere Angebot ist, dass das Unternehmen „Alles unter einem Dach“ anbietet: Es stehen beispielsweise Fahrschulfahrzeuge zur Verfügung, die auf jede Art der Behinderung anzupassen sind Ein Hol- und Bringservice ohne Kilometerbegrenzung steht zur Verfügung. Neben der Möglichkeit einer 24- stündigen Komplettbetreuung und Versorgung stehen Mietfahrzeuge für Rollstuhlfahrer bereit.