« Dezember 2007 | Hauptseite | Februar 2008 »

31.01.08

PAION-Vertrag mit Lundbeck tritt in Kraft und sichert Weiterentwickelung von Desmoteplase sowie wie 8 Mio. Vorauszahlung für Paion

Wie bereits Berichtett, haben PAION und Lundbeck ihre
bestehende Zusammenarbeit bei der Entwicklung der Desmoteplase
erweitert. Im Rahmen der neuen Vereinbarung ist Lundbeck für kommende
Studien und den späteren Zulassungsprozess verantwortlich. PAION bringt
hierzu sein Expertenwissen ein. Im Fall der Zulassung verfügt Lundbeck
zukünftig über die weltweiten Vertriebsrechte, während PAION Optionen für
eine Co-Vermarktung von Desmoteplase in Deutschland, der Schweiz und
Österreich behält.

Entsprechend der neuen Vereinbarung könnte PAION bis zu EUR 71 Mio. an
Upfront- und Meilensteinzahlungen erhalten. Zusätzlich zu den im ersten
Quartal fälligen EUR 8 Mio. sind dies EUR 38 Mio. Meilensteinzahlungen bis
zur Zulassung sowie EUR 25 Mio., die mit Beginn der Vermarktung und bei
Erreichen bestimmter, nicht veröffentlichter Umsatzziele fällig werden.
Darüber hinaus wird PAION Netto-Umsatzbeteiligungen im zweistelligen
Prozentbereich erhalten, d.h. dass die Umsatzbeteiligungen, die PAION an
die Bayer-Schering Pharma AG, den ursprünglichen Lizenzgeber der
Desmoteplase, zahlen muss, davon bereits abgezogen sind.

Während die Topline-Ergebnisse der DIAS-2 Studie (Desmoteplase In Acute
ischaemic Stroke) mit der Substanz Desmoteplase keine endgültigen Aussage
ermöglichten, zeigte eine erweiterte Analyse der Daten, dass Desmoteplase
tatsächlich einen Vorteil für Schlaganfall-Patienten bedeuten könnte. Zu den
wichtigsten Erkenntnissen dieser Analyse gehört, dass im Gegensatz zu
früheren Phase-II-Studien mehr als die Hälfte der DIAS-2-Patienten zum
Zeitpunkt des Behandlungsbeginns keinen sichtbaren Gefäßverschluss
aufwies und diese Patienten daher eine geringere Chance hatten, vom
Einsatz eines Gerinnsel auflösenden Medikaments zu profitieren.

Darüber hinaus zeigte sich bei der Analyse, dass sich in Patienten-
Untergruppen mit Gefäßverschluss die Ansprechrate in der Placebo-Gruppe
reduzierte und ein positiver Effekt von Desmoteplase gegenüber Placebo
beobachtet werden konnte. Dieser Effekt war allerdings aufgrund der geringen
Anzahl der Patienten in den Untergruppen statistisch nicht signifikant.
Hingegen ließ sich der statistisch signifikante Nachweis einer Wirksamkeit von
Desmoteplase führen, wenn man zur Analyse kombinierte Daten aus den
Phase-II- und Phase-III-Studien (DIAS/DEDAS/DIAS-2) heranzog und dabei
Patienten ohne sichtbaren Verschluss in großen Hirnarterien ausschloss.
Außerdem lieferte die Analyse Hinweise darauf, dass Patienten, die zwar
keinen sichtbaren Gefäßverschluss aufwiesen, dafür aber eine große
Penumbra, ebenfalls von einer Behandlung mit Desmoteplase profitieren
könnten.

Lundbeck beabsichtigt nun, den Zulassungsbehörden Daten zu präsentieren,
auf deren Basis die Zustimmung für die geplante neue Phase-III-Studie
eingeholt werden soll, deren Start durch Lundbeck für das zweite Halbjahr
2008 erwartet wird.

"Als die Vereinbarung im Dezember 2007 unterzeichnet wurde, dauerte die
standardmäßig durchzuführende Patentprüfung noch an. Dieser Prozess
konnte nun im erwarteten Zeitrahmen abgeschlossen werden und sein
positiver Ausgang bestätigt den soliden Patentstatus von Desmoteplase", so
PAIONs CEO Dr. Wolfgang Söhngen. "Unsere erweiterte Zusammenarbeit mit
Lundbeck steckt einen klaren Rahmen für die weitere Entwicklung von
Desmoteplase ab und sichert PAIONs Anspruch auf eine substantielle
Erfolgsbeteiligung. PAION wird nun seinen Prozess der Diversifizierung
vorantreiben, was die Einlizenzierung neuer Entwicklungskandidaten
bedeuten könnte, aber auch die Sondierung möglicher M&A-Optionen."

30.01.08

The Laser Welding Company auf der LASYS


Auf der Stuttgarter LASYS vom 4. bis 6. März präsentiert die ProLas GmbH gebündeltes Know-how, das weit über den eigentlichen Laserschweißprozess hinausgeht: ProLas bietet kundenindividuelle Gesamtlösungen, die über die individuelle Anlage hinaus auch eine umfassende Prozessanalyse, optische Komponenten und ganzheitliche Qualitätsmanagements-Tools beinhalten.

Flexibles Anlagenkonzept mit Online-Prozessregelung

Auf dem Messestand stellt ProLas sein flexibles Anlagenkonzept vor, das bei Bedarf sehr einfach in bestehende Montagelinien integriert werden kann. Im Mittelpunkt der Präsentation steht eine wesentliche und qualitätsbestimmende Komponente bei der Materialverarbeitung von Kunststoffen mittels Laserschweißen: ProLas’ Online-Prozesssensorik zur Prozessreglung, -visualisierung und –steuerung. Die Prozesskontrolle ermöglicht es, die Qualität weiter zu steigern.

Interaktive Softwaretools zur Qualität- und Leistungssteigerung

Die Online-Prozessregelung wurde speziell für die Überwachung und Regelung beim Laserschweißen von Kunststoffen und Laserlöten geschaffen und dient der Optimierung von Fügeprozessen. Zur einfachen Bedienung der Online-Prozessregelung wurde eine windowsbasierte Software entwickelt. Über die Software erfolgt die Einstellung aller Parameter, sowie die Analyse von prozessrelevanten Daten. Die Software ermöglicht es, Temperatur- und Leistungsprofile frei zu definieren, so dass selbst komplexe bzw. bauteilspezifische Verläufe realisiert werden können. So ist WeldControl ein ideales Tool zur Qualitätssicherung und Dokumentation.
Die Besonderheit bei der Prozessregelung ist, dass mehrere Prozessparameter während des Bearbeitungsprozess aufgenommen und ausgewertet werden. So ist es möglich, Fehlstellen sowie Materialfehler zu identifizieren. Tritt eine Veränderung während des Bearbeitungsprozesses auf, wird dies grafisch angezeigt und es wird daraufhin korrigierend in den Prozess eingegriffen. Somit kann über eine geeignete Prozessstrategie der Ausschuss auf ein Minimum reduziert werden. Die Software WeldControl ist modular aufgebaut und verfügt über eine Vielzahl weiterer Tools für die Prozessregelung, Archivierung und Prozessverfolgung.

Neuheit - WeldControl Viewer Pro: Analyse von Schweißspektren in 3D

Bisher war die Auswertung der Schweißspektren aus WeldControl und der Vergleich einzelner Spektren untereinander nur mit großem Aufwand möglich. Das neuentwickelte WeldControl Viewer Pro bietet die Möglichkeit, eine Auswahl von Schweißspektren zur detaillierten Analyse in 2D oder wahlweise 3D darzustellen und die Konfigurationen mit wenigen Mausklicks für den Schweißvorgang zu optimieren.

Interaktiv den Laserschweißprozess begreifen

Der Besucher hat die Möglichkeit interaktiv den Laserschweißprozess zu beeinflussen. Mit den Tools


  • WeldControl Viewer Pro: Graphische Auswertesoftware zur Ermittlung von Trends bzw. Änderungen, Auswertung der Schweißspektren und Vergleich einzelner Spektren mit wahlweise 2 D- oder 3 D-Ansicht, Neudefinition der Konfiguration

  • WeldControl: integrierte Online-Prozessregelung

  • WeldControl Viewer: Graphische Auswertesoftware zur Ermittlung von Trends bzw. Änderungen der Schweißungen und Neudefinition von Grenzen
  • kann der Besucher auf der Messe die breiten Möglichkeiten des „Advanced Laser Welding of Plastics“ erkunden.

Aachener Klinik will 500 Jobs auslagern

Aachen - Eine geplante Teilprivatisierung in der Dienstleistung hat unter den Beschäftigten des Aachener Klinikums Unruhe ausgelöst. 500 Stellen stünden auf dem Prüfstand, sagte der Personalratschef Helmut Lemaire am Dienstag.

Mehr in der Kölnischen Rundschau

29.01.08

Epistar erweitert erneut LED-Produktionskapazitäten mit mehreren AIXTRON-Anlagen

Aachen. AIXTRON AG hat eine dritte Bestellung über mehrere MOCVD*-Anlagen im vierten Quartal 2007 von Epistar, einem der weltweit führenden Hersteller von ultrahellen LEDs, erhalten. Die Bestellung beinhaltet wieder sowohl CRIUS Close Coupled Showerhead- (CCS) Anlagen als auch AIX 2800G4 HT Planetenanlagen, beides Anlagen der neuesten Generation für die Massenproduktion von Galliumnitrid-LEDs.
Alle Anlagen, mit denen Epistar seine Pläne zur Erweiterung der LED-Produktionskapazitäten fortführt, sollen dieses Jahr geliefert werden. Zusammen mit der im Oktober 2007 berichteten Bestellung setzt Epistar damit einmal mehr Maßstäbe in der Investition in LED-Technologie.

Dr. Ming-Jiunn Jou, Executive Vice President von Epistar, berichtet: „Wir gehen nun den nächsten Schritt der Produktionserweiterung an und haben uns erneut für AIXTRONs MOCVD-Anlagen entschieden. Unsere beiden Unternehmen arbeiten schon seit über einem Jahrzehnt erfolgreich zusammen und haben dabei den MOCVD-Prozess für die Produktion kostengünstiger ultraheller LEDs ständig verbessert. Heute zeichnen sich die Anlagen durch ihre hervorragende Homogenität, effiziente Ausnutzung der Ausgangsmaterialien und weiteren Schlüsseleigenschaften aus. Wir bereiten uns zusammen mit dem AIXTRON-Service vor Ort schon jetzt auf die Installation und Inbetriebnahme der Anlagen vor, damit wir der Nachfrage am Markt entsprechen können.“

Epistar ist der erste Referenzkunde für die AIX 2800G4 HT- und CRIUS-Anlagen; die MOCVD-Systeme mit den jeweils weltweit größten Kapazitäten ihrer Art.

Epistar ist ein führender Hersteller von ultrahellen LEDs für Mobiltelefone, Automobilbeleuchtung, Farbbildschirme und -displays, Verkehrsanlagen und Anzeigen in elektronischen Geräten. Zudem werden Epistars Hochgeschwindigkeits-LEDs als Lichtquellen in der Glasfasertechnik eingesetzt.

25.01.08

Kronenbrot präsentiert zahlreiche Innovationen auf der Internationalen Süßwarenmesse 2008 in Köln

Würselen. Kronenbrot setzt auf der Internationalen Süßwarenmesse (ISM) drei Themenschwerpunkte: Finger-Food, kleine Verpackungsgrößen und zuckerfreie Süßwaren.

Als köstliche Finger-Food-Variante wird das nach traditionellem Hausrezept gebackene Stollenkonfekt vorgestellt. Dank der hervorragenden Qualität wurde das Stollenkonfekt diesen Monat bereits mit der „Gold-Medaille“ der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) prämiert – die höchste Qualitätsauszeichnung für Brote und Kleingebäcke. An dem europaweit führenden Qualitätswettbewerb nahmen 250 Unternehmen mit 1.600 Produkten teil.

Aufgrund der hohen Nachfrage bietet Kronenbrot zahlreiche 200g-Ministollen auf der ISM an. Ein Highlight ist der neue 200g-Diabetiker-Stollen. Er wird ohne Zucker, Orangeat und Zitronat gebacken. Sein weihnachtliches Aroma erhält der Diabetiker-Stollen durch die reichliche Zugabe von Sultaninen, Mandeln und einer Spur Jamaika-Rum. Die selbe Rezeptur des 500g-Diabetiker-Stollens erhielt diesen Monat ebenfalls die „Gold-Medaille“ der DLG.

Auch die Kronenbrot Käse-Cracker feiern ihre Premiere auf der ISM. Das pikante Butter-Käse-Mürbegebäck wird als praktischer Finger-Food serviert. Sein herzhaftes Aroma erhält es mit einer hauseigenen Mischung aus mediterranen Kräutern und Gewürzen.

Bereits zum 38. Mal findet vom 27. bis 30. Januar 2008 die größte und wichtigste Süßwarenmesse der Welt in Köln statt. Erwartet werden 1.600 Aussteller aus 70 Nationen und 36.000 Besucher aus 155 Ländern.

24.01.08

Susensoftware meldet Rekordverkäufe für 2007 - Anwender aktivieren so viel stille Software von SAP, Microsoft und IBM wie nie zuvor

Aachen, 24.01.2008 - susensoftware hat 2007 erstmalig in der Firmengeschichte über 10.000 Softwarelizenzen verkauft. Der Handel mit wiederverkauften Lizenzen boomt und bestätigt die Ausrichtung des Unternehmens. In Zukunft will susensoftware sich noch stärker auf SAP-Produkte konzentrieren.

Mit 11.050 in 2007 verkauften Lizenzen hat susensoftware einen neuen Rekord aufgestellt. Bei den Programmen handelt es sich um Software von SAP, Microsoft und IBM. Größter Einzelabnehmer war Continental. „Wenn Sie sich ein Bild davon machen wollen, wie viel stille Software das ist“, erläuterte Axel Susen, Geschäftsführer von susensoftware, „dann stellen Sie sich vor, wir würden die Programme als einzelne Pakete verkaufen: Aufeinander gestapelt ergäbe das einen Turm von über 550 Metern Höhe! Zum Glück verkaufen wir aber meist Verträge mit Lizenzen, sonst bräuchte unsere Logistik einen eigenen Transporter.“

Dr. Walter Plesnik, Unternehmensberater im ERP-Umfeld, zeigte sich beeindruckt: „Ich gehe allerdings davon aus, dass die Hälfte SAP-Lizenzen sind. Diesen Anteil zu verdoppeln, könnte ein realistisches Ziel für dieses Jahr sein, da der Markt bei kleineren Mittelständlern reif ist für eine Ablösung hin zu SAP und große Unternehmen weltweit expandieren. Hier ist eine Umschichtung möglich.“

Die SAP-Produkte machen in der Tat noch nicht den Hauptanteil aus. Aber susensoftware will die Strategie, sich auf SAP zu spezialisieren, konsequent weiterverfolgen. „Die Produkte von SAP sind ausgereift und zukunftsfähig“, bestätigt Achim Urbanke, Marketingleiter von susensoftware.
„SAP ist ja nicht ohne Grund Marktführer geworden.“ Außerdem stelle SAP für eventuelle Fragen oder Probleme ein exzellentes Helpdesk zur Verfügung.

Die Käufer der wiederverkauften Software waren zum überwiegenden Teil Bestandskunden von SAP, die expandierten und deshalb die Anzahl ihrer Lizenzen erhöhten. 60 Prozent aller SAP-Nutzer besitzen noch R/3-Lizenzen und wollen nach dem Grundsatz „never change a running system“ ungern auf ERP 6.0 hochrüsten. Auch scheint die R/3 Version 4.7 Enterprise in FI und CO (endlich) völlig fehlerfrei zu laufen, weshalb die erwartete Upgrade-Welle auf dem deutschen SAP-Markt verspätet angelaufen ist (s. Bericht im Fachmagazin CIO Dezember 2007). Urbanke ist sicher, dass dieser Trend anhält: „Wir werden noch bis 2009 R/3-Lizenzen verkaufen können, die Sie dann im freien Markt nur noch bei uns bekommen können.“

Nachdem susensoftware in 2006 etwa 6.000 gebrauchte Lizenzen veräußerte, ist die Steigerung des letzten Jahres auf über 10.000 verkaufte Programme ein deutliches Zeichen für den sich wandelnden Markt: Auf der einen Seite haben die Anwender realisiert, dass Softwareprogramme nicht mehr nur über den Channel beim offiziellen Vertriebspartner des Herstellers zu kaufen sind, sondern sich inzwischen andere interessante Kanäle aufgetan haben. Auf der anderen Seite bevorzugen die Nutzer ihre bereits bewährten Softwareversionen und wollen bei Erscheinen eines Upgrades ungern direkt darauf umschwenken.

Deutsche Telekom, Berufsausbildung Aachen, und Alkuinschule, Aachen, auf Kooperations-KURS

Aachen. Am 23. Januar besiegelten die Deutsche Telekom, Berufsausbildung Aachen, und die Realschule Alkuinschule, Aachen, ihre Lernpartnerschaft auf der Plattform KURS (Kooperation Unternehmen der Region und Schulen) feierlich. Dauerhafte Partnerschaft ist das Ziel der Zusammenarbeit, von der beide Seiten gleichermaßen profitieren: Am Modell des Partnerunternehmens sollen Schüler und Lehrer die Arbeitswelt hautnah kennen lernen und das Thema Wirtschaft konkret umsetzen. Know-how aus dem Unternehmen soll in die Fächer und fächerübergreifende Projekte fließen. Das beteiligte Unternehmen wird durch verbesserten Zugang zu potenziellen Azubis, Einblick in die Lehrpläne und einen positiven Dialog mit dem schulischen Partner von der Zusammenarbeit Nutzen ziehen.

"Die vielen Möglichkeiten, die das Unternehmen Telekom für unsere Schule bietet, können den Unterricht nicht nur in den Bereichen Berufsorientierung und Bewerbungstraining praxisnah gestalten", begrüßt Schulleiter Günter Maaßen den Start in eine systematische Kooperation mit dem Partnerunternehmen. "Der Themenkatalog, den wir im Vorfeld der Partnerschaft bereits entwickelt haben, zeigt, dass der Austausch in den verschiedenen Fächern unseren Schülerinnen und Schülern die Praxis eines modernen Unternehmens auf vielfältige Weise nahe bringen kann."

Anneliese Kinny-Lürken, Leiterin der Berufsausbildung, begründete die Motive des Unternehmens, die Kontakte zur Schule aufzunehmen und auf der KURS-Plattform zu intensivieren und systematisch und dauerhaft zu gestalten. "Wir stehen zu unserer Verpflichtung als Unternehmen für die Region", betonte sie. "Uns liegt viel daran, einen Beitrag zur Verbesserung der schulischen Bildung und damit auch die Verbundenheit zu unserem Standort zu zeigen.

Durch die Kooperation können sich Jugendliche, die sich für einen Lehrberuf im Bereich Telekommunikation interessieren, frühzeitig informieren, zum Beispiel durch die Teilnahme an einem Schülerbetriebspraktikum oder in Workshops im Unternehmen."

Die Vereinbarung wird im Rahmen des Kooperationsnetzes Unternehmen der Region und Schulen (KURS) geschlossen, einer Initiative, die die Industrie- und Handelskammern Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Köln und die Handwerkskammer zu Köln gemeinsam mit der Bezirksregierung Köln betreiben mit dem Ziel, Wirtschaft und Arbeitswelt ins Klassenzimmer zu bringen und die Schüler besser auf das Arbeitsleben vorzubereiten. "Wir arbeiten mit Nachdruck daran, jeder Schule einen verlässlichen Partner in der Wirtschaft zu vermitteln", erklären die verantwortlichen Koordinatoren für die Stadt Aachen, Angelika Trautwein und Bert Vogelfänger. Ziel der Initiative ist letztlich eine flächendeckende Vernetzung von Unternehmen und Schulen.

Geplant ist zunächst den Schwerpunkt auf die Berufswahlvorbereitung zu legen. Dies bedeutet, das Unternehmen stellt Praktikumplätze zur Verfügung, präsentiert Berufsbilder in der Schule bei Elternabenden und beim Tag der offenen Tür. Die Schüler haben die Möglichkeit, mit ihren Lehrern in das Unternehmen zu gehen und den Betrieb so besser kennen zu lernen.

IHK-Geschäftsführer Heinz Gehlen begrüßt nachdrücklich die Entwicklung der Lernpartnerschaften mit KURS im Regierungsbezirk Köln. "Die Unterstützung, die die Wirtschaft seit geraumer Zeit dem Bereich der schulischen Bildung zukommen lässt, findet in dieser Partnerschaft ein sehr interessantes Beispiel: Ein traditionsreiches und gleichzeitig modernes Unternehmen wie die Deutsche Telekom, Berufsausbildung Aachen kann den Schülern und Schülerinnen der Alkuinschule auf vielfältige Weise Wirtschaft praxisnah vermitteln. Und diese Unterstützung ist wie Pisa und auch nachfolgende Studien zeigen, dringend erforderlich."

23.01.08

IHK-Konjunkturumfrage Jahresbeginn 2008: Unsicherheiten bremsen den Konjunkturschwung


Nr. 11
22.01.08


IHK-Konjunkturumfrage Jahresbeginn 2008:
Unsicherheiten bremsen den Konjunkturschwung

Die Unternehmen im Kammerbezirk starten mit verhaltenem Optimismus in das neue Jahr. Dies ist das Ergebnis der Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) zum Jahresbeginn, an der sich 342 Unternehmen mit 47.500 Beschäftigten beteiligten. "Es zeigen sich zwar erste Abschwächungstendenzen, die Konjunktur bleibt aber weiterhin auf hohem Niveau", fasst IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Drewes die Umfrageergebnisse zusammen. Geschäftslage und -erwartung der befragten Unternehmen haben sich trotz der widrigen Umstände gegenüber den guten Umfrageergebnissen zum Herbst 2007 nur geringfügig verschlechtert. "Wir rechnen damit, dass sich das Wachstum trotz der Turbulenzen auf den Finanzmärkten in leicht abgeschwächter Form fortsetzen wird", sagt Jürgen Drewes

Industrie weiter stark
Die Geschäftslage der Industrieunternehmen im Kammerbezirk ist weiterhin gut, zeigt aber rückläufige Tendenzen. 54 Prozent der Unternehmen berichten von einer guten Geschäftslage. Gleichzeitig melden elf Prozent eine schlechte Situation. Für 38 Prozent der Unternehmen hat sich die Ertragslage in den letzten sechs Monaten verbessert. Gleichzeitig sank die Produktionsauslastung gegenüber der Herbstumfrage leicht ab. 57 Prozent der Industrieunternehmen berichten von einer Auslastung ihrer Produktionskapazitäten von mehr als 85 Prozent. Vier von fünf Unternehmen haben eine Produktionsauslastung von über 70 Prozent. Bei den Dienstleistern hat sich die Geschäftslage auf hohem Niveau stabilisiert. 58 Prozent der befragten Unternehmen bezeichnen ihre gegenwärtige Geschäftslage als gut, nur fünf Prozent als schlecht.

Handel uneinig
Im Handel hat sich die Geschäftslage rückläufig entwickelt. Unverändert blieben die Positivmeldungen: 39 Prozent der Großhändler und 32 Prozent der Einzelhändler schätzen ihre Lage als gut ein. Dennoch sank der Saldo aus positiven und negativen Antworten im Einzelhandel von + 25 auf + 15. Regional zeigt sich die Entwicklung unterschiedlich: Der Einzelhandel im Kreis Aachen berichtet von einer guten Geschäftssituation, in allen anderen Kreisen sowie in der Stadt Aachen ist der Saldo rückläufig. Ähnliches gilt auch für den Großhandel. Hier melden die Unternehmen in der Stadt Aachen sowie in den Kreisen Düren und Heinsberg eine verbesserte Geschäftslage, in den Kreisen Aachen und Euskirchen dagegen rückläufige Tendenzen. Insgesamt hat der Aufschwung die Verbraucher immer noch nicht erreicht.

Geschäftsaussichten trüben sich ein
Die Geschäftserwartungen haben sich im Vergleich zum Herbst zwar leicht eingetrübt, bleiben aber auf hohem Niveau. 31 Prozent der befragten Unternehmen rechnen in den kommenden zwölf Monaten mit einem besseren Geschäftsverlauf. Die Ertragslage der Unternehmen hat sich in den letzten sechs Monaten leicht rückläufig entwickelt.

Export bleibt Stütze der Wirtschaft
Die Erwartungen der Unternehmen an den Export bleiben optimistisch. Die Anzahl der Industrieunternehmen, die steigende Auslandsumsätze erwarten, ist trotz des schwachen Dollarkurses nochmals gestiegen. "Die familiengeführten mittelständischen Unternehmen, die für unsere Region prägend sind, haben individuelle Wege in die internationalen Märkte gefunden und sind damit erfolgreich", so Jürgen Drewes.

Arbeitsmarkt wird weiter entlastet
In den kommenden Monaten ist weiterhin mit einem Aufbau des Personals zu rechnen, wobei sich das Tempo der Einstellungen abschwächt. 29 Prozent der befragten Unternehmen erwarten in den kommenden zwölf Monaten steigende Beschäftigtenzahlen gegenüber 33 Prozent bei der Herbstumfrage. Die Arbeitslosigkeit in der Region Aachen verringerte sich im vergangenen Jahr deutlich stärker als in Bund und Land: Sie fiel von 12,2 Prozent im Januar auf 9,6 Prozent im Dezember. Somit entspricht die Arbeitslosenquote im Kammerbezirk dem Landesdurchschnitt in NRW, liegt allerdings über den Bundeswerten (9,1 Prozent).

Detaillierte Ergebnisse der Konjunkturumfrage der IHK Aachen zum Jahresbeginn 2008 finden Sie unter

http://www.aachen.ihk.de/de/standortpolitik/download/pd_046.pdf

21.01.08

LANCOM auf der CeBIT - 300 Mbit Access Points, WLAN Controller, UMTS-Router und Update des Partnerprogramms

Aachen. LANCOM Systems zeigt auf der diesjährigen CeBIT in Halle 13, Stand C34 eine Auswahl neuer Produkte im WLAN- und UMTS-Bereich. Daneben stellt LANCOM ein Update seines Partnerprogramms für Fachhändler und Systemhäuser sowie ein erweitertes Trainingskonzept vor.

„Wir bieten unseren Fachbesuchern in diesem Jahr viele neue Produkte und eine erweiterte Unterstützung im Partnergeschäft“, kommentiert Ralf Koenzen, Geschäftsführer der LANCOM Systems GmbH. „Aber auch Neuerungen im bestehenden Produktportfolio werden wir zeigen. Die Cebit ist als Verbindung zu unseren Fachhändlern, Systemhäusern und Kunden unbestritten die wichtigste Messe für Lancom. Daher freuen wir uns sehr auf die Cebit in Hannover.“

Auf einem neuen, größeren Stand mit nunmehr 120 qm Ausstellungsfläche präsentiert der Aachener Hersteller die neuen LANCOM L-300 Wireless Access Point-Serie. Mehr Reichweite, mehr Geschwindigkeit und noch einfacheres Management sind die Hauptmerkmale der neuen Geräte der 300-Mbit/s-Klasse. LANCOM stellt damit die ersten Business Access Points basierend auf dem 802.11n-Draft-2.0-Standard mit Gigabit-Ethernet-Anschluss vor.
Ebenso werden die Wireless LAN Controller LANCOM WLC-4006 und WLC-4025 gezeigt. Sie unterstützen bis zu 100 LANCOM Wireless-LAN-Access-Points und -Router
– selbstverständlich einschließlich der neuen 300-Mbit-Access-Point-Generation.

Die neuen VPN-Router LANCOM 1751 UMTS und 3850 UMTS unterstützen zusätzlich zu kabelgebundenen Breitbandzugängen den funkbasierten Hochgeschwindigkeitszugang per UMTS. Dabei bietet der Business-VPN-Router LANCOM 1751 UMTS mit seinem integrierten UMTS- und ADSL2+-Modem sowie ISDN alle Schnittstellen für eine professionelle Standortvernetzung, während der LANCOM 3850 UMTS über ein integriertes WLAN Modul verfügt. Darüber hinaus zeigt LANCOM sein aktuelles Lösungsportfolio für Standortvernetzung, drahtlose Indoor- und Outdoor-Netzwerke sowie VoIP-Lösungen für kleine, mittlere und große Unternehmen.

18.01.08

IHK Aachen meldet ein sensationelles Lehrstellenergebnis

Aachen. Ein dickes Plus von 11,2 Prozent bei neu eingetragenen Ausbildungsverhältnissen verzeichnete die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen zum Jahresende 2007. Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass bereits 2006 ein Plus von 8,1 Prozent erreicht werden konnte, schlägt die neuerliche Steigerung alle Rekorde.

"Unsere Zielsetzung, zum Jahresende 4.000 Neuverträge zu registrieren, haben wir mit insgesamt 4.665 eingetragenen Ausbildungsverhältnissen bei weitem übertroffen", freut sich Heinz Gehlen, Geschäftsführer der Kammer. "Dies ist die höchste Eintragungszahl seit der Wiedervereinigung."

Die aktuellen Zahlen sind nach Auffassung der IHK ein deutliches Zeichen dafür, dass die Unternehmen der Region ihrem Ausbildungsauftrag nachkommen und mit den nochmals gesteigerten Ausbildungsbemühungen dem drohenden Fachkräftemangel entgegenwirken. Unterstützt wird diese positive Entwicklung ebenfalls durch den konjunkturellen Aufschwung.

Unternehmenskommunikation bei Lancom Systems neu besetzt - Pamela Krosta-Hartl leitet den Bereich Corporate Marketing

Aachen. Lancom Systems hat das Ressort Unternehmenskommunikation neu besetzt. Seit Dezember 2007 leitet Pamela Krosta-Hartl (34) den Unternehmensbereich Corporate Marketing. In dieser Position verantwortet sie die Unternehmenskommunikation und die Marke Lancom Systems.

Krosta-Hartl verfügt über 13 Jahre Erfahrung in der IT-Industrie im In- und Ausland. Zu ihren Stationen zählen Positionen bei Avocent und der SEH Computertechnik. Vor ihrem Eintritt bei Lancom war Krosta-Hartl als Marketing & Communications Manager bei der Siemens Tochter Cycos AG für die nationale und internationale Marketing- und Unternehmenskommunikation verantwortlich.

16.01.08

Die Xada Technologie GmbH übernimmt „Pandaro“ Markenrechte

Alsdorf, 16.01.2008 - Die Xada Technologie GmbH hat am 14. Dezember 2007 die Markenrechte an der Marke „Pandaro“ von der insolventen Comdax24 GmbH übernommen, die in der Vergangenheit Betreiber des Versandhandels www.pandaro.de war.

Die Xada Technologie GmbH wird damit in Zukunft neben dem schon lange etablierten Komponentenhandel unter der Marke Pandaro auch PC-Komplettsysteme vermarkten. Um das Vertrauen der Kunden in die Marke Pandaro zu erhalten bzw. wieder herzustellen, bietet Xada den von der Insolvenz betroffenen Kunden sorgfältig ausgearbeitete Kulanzlösungen an, die den individuell erlittenen Verlust letztendlich ausgleichen können.

Alle betroffenen Kunden wurden durch ein entsprechendes Schreiben von den Möglichkeiten in Kenntnis gesetzt, die sich ihnen bieten, um doch noch ohne finanziellen Schaden ihr bestelltes PC-System zu erhalten. Außerdem haben die GE Money Bank und die RBS Royal Bank of Scotland in Fällen laufender Finanzierungen ihre Unterstützung zugesagt. Damit die ehemaligen Kunden der Comdax24 GmbH eine Anlaufstelle für ihre aktuellen Probleme haben, hat die Xada Technologie GmbH Kontaktadressen eingerichtet, unter denen qualifizierte Mitarbeiter alle offenen Fragen gerne beantworten. Neben der E-Mail-Adresse pandaro-kunde@xada.de ist unter 0800-11 12 15 5 eine kostenfreie Hotline geschaltet, die von MO-FR zwischen 10 und 18 Uhr zur Verfügung steht.

Die Xada Technologie GmbH ist bestrebt, die Marke „Pandaro“ als serviceorientiertes Endkundenlabel zu etablieren, das in den Bereichen Office, Multimedia, Laptops, Zubehör und Software alle Kundenbedürfnisse realisieren soll. Bereits 15.000 zufriedene Kunden schätzen Xada seit Jahren als zuverlässigen und dienstleistungsorientierten Komponentenhandel, der sein Geschäftsfeld nun mit der Übernahme der PC-Fertigung deutlich erweitern wird. Mehr Infos unter www.xada.de.

15.01.08

Innovative und zukunftsweisende Forschung ausgezeichnet

Aachen. Bereits zum zwölften Mal wurde jetzt der Ludwig von Bogdandy-Preis und zum zweiten Mal der Willy Korf-Award verliehen. Die Feier fand in Anwesenheit von Renate von Bogdandy, RWTH-Rektor Burkhard Rauhut und den Mitgliedern der Stiftungen sowie Freunden aus Hochschule und Industrie im Gästehaus der RWTH Aachen statt.

Der Ludwig von Bogdandy-Preis für innovative und zukunftsweisende Forschung in der Metallurgie wird jedes Jahr im Gedenken an den 1996 verstorbenen Prof. Ludwig von Bogdandy verliehen. Er war einer der führenden Wissenschaftler bei der Entwicklung zukunftsweisender Verfahren der Eisen- und Stahlherstellung. In diesem Jahr erhielt Dipl.-Ing. Alexander Grosse den Preis für seine hervorragenden Leistungen im Rahmen seiner Promotion. Grosse untersuchte Desoxidations- und Legierungsmethoden für das Dünnbandgießen von aluminiumberuhigten Kohlenstoffstählen. Die metallurgischen Grundlagen des „dynamischen Legierens" erforschte er an einer von ihm entwickelten Modellanlage am Institut für Eisenhüttenkunde. Seine Methode ermöglicht ein „clogging-freies“ Gießen sowie die Verbesserung des oxidischen Reinheitsgrades und die Erhöhung der Legierungsausbringung des Aluminiums.

Der Willy Korf-Award geht auf den visionären Unternehmer und Ehrendoktor der RWTH Aachen, Willy Korf, zurück. In New York und in Aachen werden diese Auszeichnungen jährlich verliehen. In diesem Jahr ging der Preis an Dr.-Ing. Gunnar Still für seine hervorragenden Vorträge und Vorlesungen. Still, Leiter der Abteilung Umweltschutz bei ThyssenKrupp Steel, schloss sein Studium in Aachen im Fach Eisenhüttenkunde ab und promovierte über „Reaktionen im Hochofen und deren Auswirkung auf die feuerfeste Ausmauerung"; diese Ergebnisse werden in der Industrie erfolgreich eingesetzt. Seit Jahren wirkt Still als Lehrbeauftragter an der RWTH und bringt in Vorträgen Politikern, Stahlfachleuten, Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitern Probleme und Lösungsmöglichkeiten in der Metallurgie nahe.

11.01.08

IHK Veranstaltung: Finanzierungsmöglichkeiten für Existenzgründer

Am Dienstag, 15. Januar, findet um 19 Uhr in der Industrie- und Handelskammer Aachen, Theaterstraße 6 – 10 ein Informationsabend für Existenzgründer statt. Im Rahmen von AC² - der gründungswettbewerb 2007/08 werden Vertreter der Sparkasse Aachen, der Aachener Bank sowie der IHK Aachen verschiedene Möglichkeiten der Finanzierbarkeit von Gründungsvorhaben vorstellen. Eingeladen sind alle interessierten Existenzgründer aus der Wirtschaftsregion Aachen, Düren, Euskirchen, Heinsberg.

Nähere Informationen und Anmeldung:

GründerRegion Aachen
Michael F. Bayer
Theaterstraße 6-10
52062 Aachen
Telefon: 0241 / 4460-350
Telefax: 0241 / 4460-351
E-Mail: info@ac-quadrat.de
Internet: www.ac-quadrat.de

10.01.08

Unternehmenskommunikation bei LANCOM Systems neu besetzt - Pamela Krosta-Hartl neue Leiterin Corporate Marketing

Aachen, 10. Januar 2008 - Die LANCOM Systems GmbH hat das Ressort Unternehmenskommunikation neu besetzt. Seit Dezember 2007 leitet Pamela Krosta-Hartl (34) den Unternehmensbereich Corporate Marketing. In dieser Position verantwortet sie die Unternehmenskommunikation und die Marke LANCOM Systems.

Krosta-Hartl verfügt über 13 Jahre Erfahrung in der IT-Industrie im In- und Ausland. Zu ihren Stationen zählen Positionen bei Avocent und der SEH Computertechnik. Vor ihrem Eintritt bei LANCOM war Krosta-Hartl als Marketing & Communications Manager bei der Siemens Tochter Cycos AG für die nationale und internationale Marketing- und Unternehmenskommunikation verantwortlich.

„Meine neue Aufgabe ist hoch spannend und sehr vielfältig“, erläutert Krosta-Hartl. „Nicht jeden Tag erhält man die Chance, die Marke eines so beeindruckend wachsenden Unternehmens entscheidend mitgestalten zu dürfen.“

Pamela Krosta-Hartl ist verheiratet und hat ein Kind. Sie ist eine begeisterte Bergsteigerin, interessiert sich für moderne Kunst und spielt Violine.

08.01.08

IHK: Treffen für Unternehmer mit Wachstumsperspektive

Aachen. – Am Dienstag, 8. Januar findet um 19 Uhr in der IHK Aachen, Theaterstraße 6 – 10, ein Unternehmerabend statt. Im Rahmen von AC² - die wachstumsinitiative 2007/08 wird der Unternehmensberater Karl Jaquemot zum Thema "Branche und Markt" referieren. Eingeladen sind alle mittelständischen Unternehmer aus der Wirtschaftsregion Aachen, Düren, Euskirchen, Heinsberg.

Nähere Informationen und Anmeldung:

GründerRegion Aachen
Michael F. Bayer
Theaterstraße 6-10
52062 Aachen
Telefon: 0241 / 4460-350
Telefax: 0241 / 4460-351
E-Mail: info@ac-quadrat.de
Internet: www.ac-quadrat.de

07.01.08

Zwei Gründerteams aus Aachen starten durch

Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Gelsenkirchener Schloss Horst wurden jetzt die Preisträger der diesjährigen Herbstrunde des Businessplan Wettbewerbs Medizinwirtschaft gekürt. Dabei konnte das Team „InCellTec“, bestehend aus Mitarbeitern des Aachener Fraunhofer Instituts für Lasertechnik, den mit 15 000 Euro dotierten zweiten Platz entgegennehmen. Den dritten Rang belegt das Team „Implatex“ vom Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen, das sich über ein Preisgeld von 5 000 Euro freute.

„InCellTec“ und die Gruppe von Dipl.-Phys. Daniel Mahlmann konnte die Jury mit ihrer Entwicklung eines lichtmikroskopischen Verfahrens für die färbungsfreie Zellbeobachtung überzeugen. Dadurch lassen sich auch ohne komplizierte Präparation eine Vielzahl an Informationen aus Zellproben gewinnen, beispielsweise die Massebestimmung von Zellkernen, mit der man unter anderem gesunde von Tumorzellen unterscheidet.

Das Team „IMPLATEX“ besteht aus Dr. Michael Klöppels und drei Kollegen vom Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen und der 3T GmbH. Sie arbeiten an der Herstellung von textilen Strukturen als Halbzeug für Produzenten von Implantaten. Die Halbfertigwaren werden von Herstellern zusammen mit anderen Bauteilen zu kompletten Implantaten kombiniert. Unter anderem wird das textile 2D- beziehungsweise 3D-Material zur verbesserten Befestigung oder als Basis für Zellwachstum genutzt. Das Team aus Ingenieuren beherrscht alle textilen Techniken und Fertigungsverfahren und kann deshalb besonders flexibel auf Kundenwünsche eingehen.

Der Businessplan Wettbewerb Medizinwirtschaft wird von der Startbahn MedEcon Ruhr GmbH mit Sitz in Essen durchgeführt. Unterstützt und gefördert wird der Wettbewerb vom Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes NRW und aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. An der aktuellen Runde haben 78 Teams teilgenommen. In den letzten drei Monaten vor der Entscheidung hatten die Bewerber mit professioneller Begleitung in Form von Coaching, Seminaren und Workshops einen zertifizierten Businessplan erstellt.