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Innovative Ansiedlung - iOpener startet in Aachen durch

Aachen. Die Firma iOpener hat eine Technologie entwickelt, mit der sich reale Autorennen wie die Formel 1 mit der virtuellen Welt eines Spiels verbinden lassen. Der virtuelle Rennwagen des teilnehmenden Spielers wird in die reale Übertragung des gerade laufenden Rennens simuliert, für ihn entsteht der Eindruck der tatsächlichen Teilnahme.

„Unsere Technik ermöglicht es Spielern, live gegen professionelle Fahrer anzutreten – ohne dass sie selbst ein ‚Schumacher’ sein müssen”, sagt Andy Lürling, Mitgründer und Geschäftsführer von iOpener.

Die von iOpener verwendete Technologie basiert auf Innovationen aus der Raumfahrttechnik. Die Übertragungstechnik von Messwerten, hier durch einen am Rennwagen installierten Sensor, der die Informationen über einen Satelliten in die virtuelle Welt des Spiels übermittelt, ist die Innovation, mit der iOpener den Markt erobern will.

Erst im Januar hat das Unternehmen seinen Firmensitz bezogen. Das noch kleine, aber hoch spezialisierte Team ist mit bereits sieben niederländischen, französischen, englischen und deutschen Mitarbeitern international aufgestellt und soll am Standort Aachen noch in diesem Jahr mit weiteren engagierten und international orientierten Mitarbeitern wachsen.

iOpener ist entstanden aus der Gründungsinitiative der Europäischen Weltraumbehörde ESA, nachdem die Idee den Wettbewerb ‚European Satellite Navigation Competition 2006’ sowie weitere Preise gewonnen hatte.

„Wir freuen uns, eine innovative Firma wie iOpener in der Region Aachen begrüßen zu dürfen“, sagt Verena Kienzle, zuständig für Investorenberatung bei der regionalen Wirtschaftsförderungsagentur AGIT mbH. Die AGIT konnte dem Unternehmen eine Vielzahl von Dienstleistungen bieten, von der Wachstumsberatung über Unterstützung bei der Personalrekrutierung und Förderung von Deutsch-Sprachkursen für die internationalen Mitarbeiter. „Vor allem freuen wir uns darüber, iOpener wichtige Kontakte zu beiden Aachener Hochschulen vermittelt zu haben, und hoffen, dass sich daraus eine erfolgreiche Zusammenarbeit entwickelt“, so Kienzle abschließend.

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