« April 2008 | Hauptseite | Juni 2008 »

30.05.08

RWTH Aachen: Rohbau für Kommunikationsnetze steht

Aachen. Am 2. Juni wird das Richtfest zum Neubau des Lehrstuhls für Kommunikationsnetze (ComNets) der RWTH Aachen gefeiert. Das ComNets Forschungsgebiet "Algorithmen und Protokolle für zukünftige Mobilfunknetze" ist führend in Europa.

Der Termin findet statt am Montag, 2. Juni 2008 um 14 Uhr im Rohbau ComNets, Kopernikusstraße 1, 52074 Aachen.

Rund 2,7 Millionen Euro Baukosten sind für das neue Institutsgebäude veranschlagt. Finanziert wird der Neubau aus Eigenmitteln des Lehrstuhls. Die Architekten und Ingenieure der Aachener Niederlassung des Bau- und Liegenschaftsbetriebes NRW setzten bei der Planung auf ein flexibles Konzept: Die Büroflächen können offen oder geschlossen aufgeteilt werden, die Datennetze innerhalb des Gebäudes den jeweiligen Anforderungen und Entwicklungen flexibel angepasst werden. Neben Seminarräumen, Bibliothek, Archiv, Lager und Technikflächen entstehen zwei offene studentische Arbeitszonen mit insgesamt 30 Arbeitsplätzen.

Der Lehrstuhl für Kommunikationsnetze zählt zu den großen Einrichtungen der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik. Das ComNets Forschungsgebiet "Algorithmen und Protokolle für zukünftige Mobilfunknetze" ist führend in Europa. Die wissenschaftlichen Veröffentlichungen des Lehrstuhls werden rund 55.000 mal pro Jahr von der ComNets Homepage in alle Welt kopiert und intensiv von Dritten zitiert. Das jährliche Drittmittelaufkommen von rund zwei Millionen Euro stammt aus Forschungskooperationen mit Herstellern von Mobilfunk-Infrastruktur und Netzbetreibern sowie aus der Forschungsförderung von DFG, EU und BMBF.

Im September 2008 werden die ComNets Mitarbeiter und Hilfskräfte das Gebäude beziehen können. Der ComNets-Neubau wird die Arbeitsbedingungen absehbar erheblich verbessern und dazu beitragen, das bestehende hohe Niveau der Forschung im Bereich der Kommunikationsnetze an der RWTH Aachen weiter zu steigern.

Metsä Tissue errichtet 36.000 qm großes Logistikzentrum in Düren

Metsä Tissue, ein Entwickler und Hersteller von verschiedensten Papier- und Küchentüchern sowie Backpapier, baut eine über 36.000 m² große Logistikanlage in Düren. Der Bauauftrag ging an die Firm Goodman Auf einem 6,3 ha großen Grundstück errichtet Goodman neben der knapp 36.000 m² umfassenden Logistikanlage auch 250 m² Bürofläche. Das neue Lager mit einer Innenhöhe von 10 m verfügt über 15 Rolltore. Als Teil seiner Supply Chain Optimierung nutzt Metsä Tissue die neue Anlage als Zentrallager und erweitert somit gleichzeitig seine Lagerkapazität in Europa.

Das neue Logistikzentrum liegt in unmittelbarer Nähe zu der bereits bestehenden Produktionsstätte. Duisburg, Köln und der Flughafen Köln/Bonn können über die direkte Anbindung mit der Autobahn A 4 innerhalb kürzester Zeit erreicht werden. Die Bauarbeiten für die Logistikanlage beginnen im Juni 2008, die Übergabe ist noch für dieses Jahr geplant. Goodman wird die Logistikimmobilie gemäß seiner Fondsstrategie, Kunden und Investoren hochwertige Logistikimmobilien in strategisch günstiger Lage zu bieten, in den Goodman European Logistics Fund übernehmen.

„Die Konsolidierung unserer Logistikaktivitäten wird die Effizienz unserer Supply Chain steigern und die Kundenzufriedenheit weiter erhöhen. In Goodman haben wir einen sehr erfahrenen Partner gefunden, der unsere spezifischen Ansprüche kompetent und kosteneffizient umsetzt“, so Juhana Kalpio, Senior Vice President, Supply Chain, Metsä Tissue. „Wie viele unserer Kunden hat Metsä Tissue erkannt, wie wichtig eine schlanke Supply Chain für den gesamten Geschäftsablauf ist. Wir freuen uns sehr, Metsä Tissue bei der Optimierung seiner Lagerstruktur zu unterstützen“, erklärt Werner Knan, Managing Director Logistics Goodman Germany.

28.05.08

Merck Finck & Co expandiert nach Aachen - Privatbankiers wollen "Bedürfnisse anspruchsvoller Kunden besser bedienen"

Aachen. Merck Finck & Co, Privatbankiers ist seit heute offiziell auch mit einer Dependance am Standort Aachen vertreten. Bei der Eröffnungsveranstaltung mit rund 300 Gästen hob Georg Freiherr von Boeselager, persönlich haftender Gesellschafter bei Merck Finck & Co, die in der Branche atypische Expansionsstrategie des Hauses hervor: "Während vor allem die größeren Institute sich aus der Fläche zurückziehen, machen wir das Gegenteil und kommen immer näher zum Kunden." Die Privatbankiers sind mittlerweile an 22 deutschen Standorten mit rund 170 Beratern in der Vermögensverwaltung aktiv. Von Boeselager gratulierte auch Marc Kurtenbach, Leiter der Kölner Niederlassung von Merck Finck & Co und Wirtschaftsbotschafter der Stadt Köln, der die Expansion nach Aachen vorangetrieben hatte.

Der Aachener Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden begrüßte die neue Präsenz der Privatbankiers und gratulierte zur Standortwahl: "Aachen ist für das, was Sie vorhaben, der geeignete Standort." IHK-Präsident Michael Wirtz sieht in der Entscheidung ebenfalls Vorteile für den Standort: "Den vielen familiengeführten, mittelständischen Unternehmen bietet sich mit Merck Finck & Co ein weiterer Partner für ihre zahlreichen Vermögensfragen." Neben der 140-jährigen Erfahrung des Hauses komme den Kunden auch die so genannte Produktneutralität zugute: Statt vertriebseigener Produkte wählen die Vermögensberater für jedes finanzielle Ziel das beste jeweils am Markt verfügbare Produkt aus.

Laut Doris Robben und Jean Stollenwerk, die das Geschäft in Aachen vorantreiben, sind die Privatbankiers genau zum richtigen Zeitpunkt in die prosperierende "Euregio" gekommen; man beginne bereits mit einem beträchtlichen Volumen an betreuten Vermögen. "Das werten wir gerne als Vorzeichen für die weitere Geschäftsentwicklung", so Robben.

AUFBRUCH 2008 - Fachmesse für Existenzgründer und junge Unternehmer

Aachen. Am 6. Juni findet in Euskirchen von 14 bis 20 Uhr die sechste Fachmesse für Existenzgründer und junge Unternehmer in der Kreisverwaltung Euskirchen statt. Im Rahmen des kostenlosen Messeangebots haben Interessierte die Möglichkeit sich aus acht Workshopangeboten zwei Themen auszuwählen, um ihr Wissen aufzubauen oder zu vertiefen. Themenfelder wie Marketing, Finanzierung, Steuer- und Rechtsfragen und Kommunikation werden bearbeitet. So können Gründungsideen entwickelt, noch Ungeklärtes beantwortet und Risiken minimiert werden.
An zahlreichen Informationsständen beraten Experten von Kreditinstituten, Arbeitsagentur, Wirtschaftskammern und Beratungseinrichtungen rund um das Thema Existenzgründung.

Nähere Informationen und Anmeldung:

GründerRegion Aachen
Michael F. Bayer
Theaterstraße 6-10
52062 Aachen
Telefon: 0241 / 4460-350
Telefax: 0241 / 4460-351
E-Mail: info@gruenderregion.de
Internet: www.gruenderregion.de

Informationen ohne Grenzen – neues Webportal zur grenzüberschreitenden Statistik online!

Roermond/Aachen. Die Drei-Länder-Region um Aachen, Maastricht und Lüttich hat ein neues, unter den europäischen Grenzregionen bislang einzigartiges Highlight zu bieten: „Euregionaler Informations-Service“, kurz E.I.S., heißt die neue Informationsplattform, die aktuelle und grenzüberschreitend vergleichbare Daten bereitstellt. Diese stehen jedem nun entsprechend seiner individuellen Bedürfnisse im Internet zur Verfügung. Unter www.eis-statistics.eu sind umfassende Informationen zu verschiedensten Themen wie zum Beispiel Bevölkerung, Tourismus, Arbeit und Wirtschaft sowie Innovation abrufbar.

Das neue Portal, das unter maßgeblicher Beteiligung der regionalen Wirtschaftsförderungsagentur AGIT entwickelt worden ist, wurde am vergangenen Montag anlässlich eines trinationalen Symposiums zur grenzüberschreitenden Statistik in Roermond (NL) freigeschaltet.

Eine Besonderheit stellt nicht allein die Transparenz dar, die vergleichbares Zahlen- und Faktenmaterial erstmals für eine trinationale Grenzregion schafft. Auch die vielfältigen Möglichkeiten der Präsentation suchen in dieser Form in Europa ihresgleichen: Über wenige „Klicks“ kann der Nutzer für alle Gemeinden, Kreise und Partnerregionen der Euregio mehr als 100 Indikatoren individuell abrufen und in ansprechende Graphiken und thematische Karten umwandeln. Außerdem können zu insgesamt neun Themenbereichen für die gesamte Euregio bereits vorgefertigte Fakten (sog. Reports) herunter geladen werden.

Ferner wurde das im letzten Jahr erstmals veröffentlichte statistische Jahrbuch „Euregio Maas-Rhein in Zahlen“ mit vollständig aktualisiertem Datenmaterial neu aufgelegt. Neben einem Vergleich der euregionalen Teilregionen zeigt das Jahrbuch in diesem Jahr, wie sich die Euregio Maas-Rhein als eine der innovativsten Wirtschaftsregionen gegenüber der Konkurrenz in Europa behauptet.

Bei Interesse kann das neue Jahrbuch „Euregio Maas-Rhein in Zahlen 2007“ kostenlos bei der AGIT mbH (Peter Gier, Tel.: 0241-963-1034, p.gier@agit.de) angefordert werden.

Der Euregionale Informations-Service wird gefördert aus INTERREG IIIA-Mitteln.

27.05.08

Die neue ZyWALL USG 100 von ZyXEL

Würselen. Mit der ZyWALL USG 100 stellt ZyXEL ein neues UTM Security Appliance vor, das für den Einsatz in Small Business-Netzwerken mit bis zu 25 Usern konzipiert ist. Zu einem Preis von 629 Euro inkl. MwSt. wird das neue USG-Security-Modell im Juni 2008 verfügbar und wird - dank einem umfangreichen Funktionsumfang - Zeichen setzen in Sachen Preis/Leistung.

Mit dem Neuzugang erhöht sich die neue USG Serie auf insgesamt vier Modelle. Die „Kleinste“ Firewall USG 100 gesellt sich zu den bereits erhältlichen Modellen USG 200, USG 300 und USG 1000, die für den Einsatz in Unternehmen unterschiedlicher Größe bestimmt sind.

Umfassendes Security-Konzept
Die ZyXEL USG Serie beinhaltet die Funktionalitäten Firewall, Hybrid-VPN, Anti-Virus, IDP, Anti-Spam und Content Security. Damit sind die neuen ZyWALLs optimal ausgestattet, um Netzwerke nicht nur optimal gegen alle Gefahren abzuschirmen. Darüber hinaus ermöglicht die USG 100 die konzeptionelle und effektive Umsetzung von Sicherheitsrichtlinien, die maßgeschneidert auf individuelle Unternehmensbedürfnisse und Anwenderprofile zugeschnitten werden können.

3G und 7 Gigabit Ports

Die ZyWALL USG 100 ist mit sieben Gigabit-Ethernet-Ports ausgestattet, wovon zwei fix als WAN Ports vordefiniert sind. Fünf Ports können frei einer der Sicherheitszonen LAN/DMZ/WLAN zugeordnet werden. Außerdem verfügt die USG 100 über einen PC Card Slot und zwei USB Ports, die für 3G- und WLAN-Anwendungen eingesetzt werden können.

VPN für alle Anforderungen
Die ZyWALL USG 100 bietet als universelle VPN-Konzentratoren 50 IPsec- oder L2TP-Tunnel. Darüber hinaus sind zwei gleichzeitige SSL-VPN-Tunnel enthalten, die auf 5 SSL-Tunnel erweitert werden können. Damit ist die ZyWALL USG 100 ideal für jede Anbindung von Remote-, Heim- und Außendienstmitarbeitern, egal ob dieser dazu ein Notebook, PDA oder Mobiltelefon über VPN benutzt.

Als weitere Highlights verfügt das neue USG-Modell über eine hardwarebeschleunigte Gateway Anti-Virus-Lösung und ein verbessertes Application Patrol, bei dem unabhängig vom verwendeten Port IM- und P2P-Anwendungen bis auf den einzelnen User herunter gebrochen kontrolliert werden können. Ausfallsicherheit und Hochverfügbarkeit wird mit einer zweiten identischen ZyWALL USG im Aktiv-/ Passiv-Modus möglich. Die Konfiguration wird regelmäßig synchronisiert. Fällt die aktive Firewall aus, übernimmt der Backup die Gateway-Funktion.

Kostenfreier RBL-Spamschutz und Firmware-Updates

Die ZyWALL USG 100 unterstützt den kostenlosen Schutz vor Spam-Mails via DNSBL (DNS-Blocklist), auch bekannt als Realtime-Blackhole-List (RBL). In diesen Listen sind die Absender von Massenmails aufgeführt. Auf der Firewall lässt sich nun konfigurieren, was mit der Mail eines solchen Absenders geschehen soll. Damit kann die Expertise der RBL-Ersteller genutzt werden, ohne nur auf die proprietäre Lösung eines Herstellers zu setzen.

Wie bei ZyXEL üblich, stehen zukünftige Firmware-Updates auch bei den neuen Modellen kostenfrei zum Download bereit.

26.05.08

Baumesse mit Schwerpunkt Energiesparen in Düren

Düren. Seit nunmehr zehn Jahren ist die MESA GmbH aus Düren als Messeveranstalter bundesweit aktiv. Was liegt da näher, als zum runden Geburtstag eine Fachmesse am Firmenstandort zu veranstalten? Und so heißt es vom 3. bis 5. Oktober auf dem Annakirmesplatz: „Bauen-Wohnen-Renovieren-Energiesparen“. Bürgermeister Paul Larue hat die Schirmherrschaft übernommen. Bis zu 150 Aussteller werden auf 8.000 Quadratmetern alles bieten, was das Herz von Mietern, Vermietern und Bauherren begehrt. Im Bereich der fachbezogenen Publikumsmessen sind Becker und sein 15-köpfiges Team längst keine Unbekannten mehr. In Rheinberg, Rheda-Wiedenbrück, Offenbach, Sinsheim und Hofheim nehmen bis zu 250 Aussteller an den Messen teil. Tendenz steigend!

„Wir sprechen gezielt Handwerker, Dienstleister und Fachleute vor Ort an und unterbreiten jedem ein maßgeschneidertes Angebot“, erklärt MESA-Geschäftsführer Wolfgang Becker das Veranstaltungskonzept. Über 80 Prozent der Aussteller kommen aus der jeweiligen Region. Damit wird nicht nur die Wirtschaft vor Ort gefördert, sondern das Konzept ist auch ein Garant für ein fachbezogenes Publikum. Diese Idee stößt auch in Düren auf großes Interesse, zahlreiche Fachbetriebe aus der Rur-Region haben sich schon einen Standplatz gesichert. Jeder Aussteller erhält kostenlos Freikarten in unbegrenzter Stückzahl. Die Kunden von Dachdecker A sind auf der Messe auch an den Arbeiten von Fliesenleger B interessiert und vielleicht kommen Sie ja auch mit Ofen-Spezialist C ins Gespräch.

Schwerpunkt der MESA-Messen ist der Bereich „Energiesparen“. Damit ist der Messeveranstalter am Puls der Zeit. Gilt es doch, die Umwelt und den Geldbeutel gleichermaßen zu schonen. Ob Photovoltaik, Wärmepumpe, Biomasse oder effiziente Dämmung. Zahlreiche Experten bieten in Praxis und Theorie alles, was zu diesem Thema wichtig ist. Dazu zählen auch die stündlichen Fachvorträge zu Themen wie Energieausweis, Energiesparverordnung und staatliche Fördergelder. Hier lässt sich für die Besucher im wahrsten Sinne des Wortes Geld verdienen … und dadurch für die Aussteller auch. Neutrale Beratung bietet die Dürener Verbraucherberatung auf der Messe an.
Die Stadt Düren wird nicht nur Gastgeber, sondern auch Aussteller sein. Ebenfalls mit dabei ist das Forschungszentrum Jülich. An einem Stand wird sich das Zentrum mit seinen Schwerpunkten und Ausbildungsmöglichkeiten präsentieren. Darüber hinaus wird ein Fachmann des Instituts für Photovoltaik über den „Einsatz von Photovoltaik im Wohnungsbau“ referieren.
Übrigens: Die MESA GmbH legt großen Wert auf eine familienfreundliche Atmosphäre. Deshalb werden Kinder ab drei Jahren an allen drei Tagen kostenlos mit Spiel und Spaß auf der Messe betreut. So können sich die Eltern in aller Ruhe informieren und die Kids erleben mit Sicherheit eine schöne Zeit.


Die Messe im Überblick:
• 3. bis 5. Oktober 2008
• Öffnungszeiten: jeweils 10 bis 18 Uhr
• Ausstellungsort: Annakirmesplatz, 52349 Düren
• Eintrittspreise: 5 Euro pro Person,
Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre frei
• Kinderbetreuung: freitags, samstags und sonntags kostenlos
• Ausstellerkatalog und Fachvorträge: für Messebesucher kostenlos
Weitere Informationen unter http://www.baumesse.de

Zwei neue virtuelle Netzwerke der IHK Aachen online

Welche regionalen Unternehmen sind im Bereich Kunststofftechnik tätig, welche im Bereich Energie? Welche Produkte und Dienstleistungen bieten diese Firmen an? Kann man gezielt nach Stichworten suchen? Diese Fragen beantworten die neuen IHK-Netzwerke branchenspezifisch auf Mausklick. Durch die Anbindung an die branchenübergreifende Online-Datenbank Internet-Business-Network (IBN) der IHK Aachen werden vorhandene Daten genutzt und können von den Unternehmen bedarfsgerecht online aktualisiert und ergänzt werden.

Eine tagesaktuelle Branchenübersicht in Form einer Broschüre entsteht durch die Möglichkeit, alle Unternehmen mit Profilen, Produkt- und Dienstleistungsspektren, Ansprechpartnern, Referenzen und Kontaktdaten als PDF-Datei auszudrucken.

Zusammen mit den bestehenden IHK-Netzwerken Life Sciences, Automotive, Umwelttechnik, Transport und Logistik, IT-Dienstleister und Weiterbildungsanbieter wurden bisher insgesamt acht neue Plattformen geschaffen, in denen sich die Unternehmen kostenfrei im Internet präsentieren können.

Firmen aus dem Kammerbezirk Aachen, die Produkte oder Dienstleistungen in diesen Bereichen anbieten, können ihre Aufnahme in die jeweiligen Netzwerke online beantragen und unmittelbar nach Erhalt ihres Passwortes ihre Unternehmensdaten online ergänzen.

Alle IHK-Netzwerke sind im Internet-Auftritt der IHK Aachen unter www.aachen.ihk.de unter dem Menüpunkt Unternehmensdaten zu finden.

23.05.08

Ernst M. Schmachtenberg wird neuer Rektor der RWTH

Der neue Rektor der RWTH Aachen steht fest. Der Senat unter Vorsitz von Univ.-Prof. Dr. Max Kerner bestätigte in seiner heutigen Sitzung einstimmig die Wahl des Hochschulrates von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Ernst M. Schmachtenberg zum Nachfolger von Univ.-Prof. Dr. Burkhard Rauhut, der nach neunjähriger Amtszeit aus Altergründen ausscheidet.

Professor Schmachtenberg wird sein Amt als 48. Rektor der RWTH Aachen am 1. August 2008 antreten. Der gebürtige Aachener, Jahrgang 1952, wurde nach dem Studium des Maschinenbaus in Aachen an der RWTH promoviert. Nach Industrie- und Hochschultätigkeiten war er von 2001 bis 2006 Inhaber des Lehrstuhls für Kunststoff-Werkstofftechnik sowie Mitglied der Institutsleitung des Instituts für Kunststofftechnik an der RWTH Aachen. Seine Führungsqualitäten stellte Professor Schmachtenberg in leitenden Funktionen in der Wirtschaft und in drei Universitäten unter Beweis. Derzeit hat Professor Schmachtenberg den Lehrstuhl für Kunststofftechnik der Universität Nürnberg-Erlangen inne.

Die offizielle Amtsübergabe findet zu Beginn des kommenden Wintersemesters statt.

Ausbildungsmarkt weiter im Aufwind

Die Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) verzeichnete zum 30. April mit bisher knapp 1600 Verträgen erneut ein Plus von 8,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum bei neu eingetragenen Ausbildungsverhältnissen. Damit hält der positive Trend nach dem zweistelligen Zuwachs des letzten Jahres weiter an.

"Durch eine gute Konjunktur sowie vor allem durch die demografische Entwicklung mit sinkenden Schulabgängerzahlen und steigenden Austritten aus dem Berufsleben wird der Bedarf an neuen Fachkräften in naher Zukunft weiter deutlich steigen", schätzt IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Drewes die Lage ein.

Für die Jugendlichen bedeutet das eine erheblich bessere Perspektive beim Übergang von der Schule in den Beruf. Andererseits müssen sich die Betriebe auf eine länger anhaltende Fachkräfteknappheit einstellen, der nur durch frühzeitige und gute Ausbildung entgegengewirkt werden kann. "Es wird für die Unternehmen immer wichtiger, sich schon früh um gute Auszubildende zu bemühen, um freie Plätze besetzen zu können", sagt Jürgen Drewes.

20.05.08

Indischer Staatssekretär Dr. Ramasami im Forschungszentrum

Jülich. Eine indische Delegation besuchte zwei Tage lang das Forschungszentrum Jülich. Der Besuch fand anlässlich der 7. Sitzung des deutsch-indischen Komitees zur wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit statt.

Auf Einladung von Thomas Rachel MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesforschungsministerium, besuchte Dr. Thirumalachari Ramasami, der indische Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Technologie mit einer Delegation am Montag das Forschungszentrum Jülich. Hier wurden die indischen Gäste von Prof. Achim Bachem, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums, dem Leiter der deutschen Delegation Forschungsstaatsekretär Thomas Rachel und dem Nobelpreisträger Prof. Peter Grünberg begrüßt. "Am Beispiel des Riesenmagnetowiderstand sieht man, wie Technologietransfer funktioniert und welchen Wert die Forschung für die Gesellschaft leistet", erklärte Bachem. "Neue Ergebnisse in der Wissenschaft lassen sich vor allem durch Kooperationen und interdisziplinäres Arbeiten erzielen."

Rachel betonte während des Besuchs den hohen Stellenwert der deutsch-indischen Beziehungen: "Indien ist für Deutschland ein sehr wichtiger Partner, weil Indien seine Kompetenzen in Forschung und Entwicklung rasant ausbaut - das gilt besonders für die Biotechnologie, die Gesundheitsforschung, die Produktionstechnologie und die Raumfahrt. Es gibt außerdem einen großen Bedarf, deutsche Technologie an indische Verhältnisse anzupassen - etwa wegen der unterschiedlichen klimatischen Bedingungen. Insbesondere in der Wasser- und Umwelttechnik wird Forschung so zum Türöffner für deutsche Technologie und hilft, die Lebensverhältnisse der Menschen nachhaltig zu verbessern."

Die indische Delegation besuchte anschließend die Institute für Energieforschung und für Umweltforschung, die bereits Kooperationen mit Indien unterhalten sowie den Supercomputer JUGENE. Ebenso informierten sie sich die Gäste über das Jülicher Schülerlabor JuLab.

Bei den offiziellen deutsch-indischen Regierungsgesprächen am Dienstag, die erstmals auf Initiative von Forschungsstaatsekretär Rachel nicht in Berlin sondern an einem Forschungszentrum stattfanden, wurde unter anderem vereinbart, ein Deutsch-Indisches Wissenschafts- und Technologiezentrum (IGSTC) am 09. September 2008 in New Delhi zu eröffnen. Dieses Zentrum soll die Forschungskooperation zwischen Deutschland und Indien verstärken. Das Bundesforschungsministerium fördert dieses Zentrum ebenso wie das indische Ministerium mit jeweils 10 Millionen Euro. Rachel erklärte: "So füllen wir die wichtige strategische Forschungspartnerschaft mit Indien auch ganz praktisch mit Leben. Ich würde mich freuen, wenn sich das Forschungszentrum, das auch bisher schon starke Partnerschaften mit indischen Forschungseinrichtungen unterhält, an den Ausschreibungen erfolgreich beteiligen würde."

Grünes Licht für die RWTH zum Kauf des Geländes Westbahnhof

Aachen. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes NRW hat von höchster Stelle den Auftrag erhalten, das Gelände Westbahnhof zur Verwirklichung des RWTH Aachen Campus anzukaufen. Dies ist das Ergebnis eines Spitzengesprächs, das bei Ministerpräsident Jürgen Rüttgers stattgefunden hat. Teilnehmer waren dabei der Finanzminister des Landes NRW, Dr. Helmut Linssen, der Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Staatssekretär Dr. Michael Stückradt, Aachens Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden sowie für die RWTH Aachen Rektor Burkhard Rauhut, Rektoratsbeauftragter Univ.-Prof. Dr.-Ing. Günther Schuh und Kanzler Manfred Nettekoven.

Bei der Unterredung ist endgültig der Durchbruch für den Ankauf des Bahngeländes Aachen-Westbahnhof durch den Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes erfolgt. Wesentliche Eckpunkte des Projekts sind nunmehr geklärt, verblieben Probleme ausgeräumt. Damit erlangt das Projekt RWTH Aachen Campus eine neue Qualität: Der Immobilienteil des Projekts ist nunmehr abgeschlossen. Die Fläche ist damit arrondiert, auf der in den nächsten Jahren mit Investitionen in Höhe von rund 750 Millionen RWTH Aachen und Industrie in themenorientierten Forschungsclustern gemeinsam arbeiten sollen.

AZ: Neues Daimler-Zentrum in Eschweiler schafft 100 Jobs

Eschweiler. Die neue Niederlassung für Mercedes-Nutzfahrzeuge der Daimler AG wird im Industrie- und Gewerbepark gebaut. Dort werden bis zu 100 Arbeitsplätze entstehen. Im Juni soll mit dem Bau auf dem 40.000 Quadratmeter großen Areal begonnen werden.

Weiterlesen bei AZ-WEB.DE

Wer hat Interesse an Ausstellung seiner Produkte in Reims? - Partnerschaftskomitee Aachen-Reims sucht Aachener Aussteller

Vom 14. bis 15. Juni werden in Aachens französischer Partnerstadt Reims die diesjährigen Fêtes Johanniques stattfinden. Diese Feierlichkeiten zu Ehren der Jungfrau von Orléans in der Reimser Innenstadt gehören zu den bedeutendsten historischen Veranstaltungen in ganz Frankreich. Den Partnerstädten wird die Möglichkeit gegeben, Produkte aus ihrer Region dem Publikum anzubieten. Das Partnerschaftskomitee Aachen-Reims e. V. sucht dazu Aussteller des gestaltenden Handwerks oder Hersteller kulinarischer Spezialitäten aus der Aachener Region, die Interesse haben, ihre Produkte vor schöner Kulisse in Reims anzubieten. Ein Stand wird kostenlos zur Verfügung gestellt, zudem werden Kosten für Unterkunft und Verpflegung übernommen. Interessierte können gerne Kontakt mit dem Partnerschaftskomitee Aachen-Reims unter kontakt@aachen-reims.de aufnehmen

16.05.08

Neuer Geschäftsführer bei der Fort Dodge Veterinär GmbH

Würselen, Mai 2008 – Dr. Johann Betz wird mit Wirkung zum 13. Mai 2008 neuer Geschäftsführer der Fort Dodge Veterinär GmbH mit Sitz in Würselen.

Neuer Geschäftsführer der Fort Dodge Veterinär GmbH: Dr. Johann Betz
(firmenpresse) - Betz war die vergangenen 10 Jahre bei der Pfizer GmbH in Karlsruhe tätig. Er nahm dort die Position des Sales Directors und Business Unit Directors für den Bereich Companion Animals wahr. Zuvor arbeitete der promovierte Tierarzt als Produktmanager für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei Rhone Merieux, Merial und Pfizer.

„Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe in einem Unternehmen, das mit Produktinnovationen und dem daraus resultierenden Wachstum eine Herausforderung darstellt. Zusammen mit meinem Team – den engagierten Mitarbeitern von Fort Dodge – will ich das Unternehmen auf dem deutschen Markt nach vorne bringen“, so der gebürtige Oberpfälzer.

Betz folgt auf Wim Van Cotthem, der weiterhin als Geschäftsführer für Fort Dodge Benelux B.V. tätig sein wird.

15.05.08

Innovationspreis Region Aachen 2008: Jetzt Bewerbung einreichen! Frist bis 31. August.

Region Aachen. Am 15. Mai wurde in Düren der offizielle Startschuss zur Bewerbung um den Innovationspreis Region Aachen gegeben: Unternehmen aus den Kreisen Düren, Euskirchen, Heinsberg und aus der StädteRegion Aachen sind wieder aufgerufen, ihre Innovationskraft und Kreativität unter Beweis zu stellen.

Der mittlerweile zum dritten Mal gesamtregional ausgelobte Preis wird in den drei Kategorien Gründung, Wachstum und Handwerk vergeben und ist mit jeweils 5 000 Euro dotiert. Gesucht werden Spin-offs und Unternehmen, die nicht älter als fünf Jahre sind, Firmen, die älter als fünf Jahre sind und den Bereichen Industrie und Dienstleistungen zuzuordnen sind sowie innovative Handwerksunternehmen.


Wolfgang Spelthahn, Landrat des Kreises Düren und diesjähriger Vorsitzender des Innovationspreis-Kuratoriums, eröffnete offiziell die Bewerbungsphase: „Mit diesem Preis zeichnet die Region Aachen innovative Entwicklungen aus Technologie, Handwerk, Dienstleistung und Gewerbe aus, die für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Region Aachen von Bedeutung sind. In den letzten Jahren haben regionale Unternehmen bereits ihre Innovationskraft unter Beweis gestellt. Auch in diesem Jahr sind wir wieder zuversichtlich, viele interessante Bewerbungen zu erhalten!“

Dr. Helmut Greif, Geschäftsführer der regionalen Wirtschaftsförderungsagentur AGIT und Kuratoriumsmitglied machte den Bewerbungsablauf deutlich: „Für die Bewerbung muss jedes Unternehmen bis zum 31. August seine Innovation anhand definierter Kriterien wie beispielsweise Alleinstellungsmerkmal der Innovation, Kundennutzen oder Wirtschaftliche Auswirkungen für das Unternehmen kurz beschreiben. Im Anschluss wird das Kuratorium die Innovationsfähigkeit prüfen und Ende September die neun nominierten Unternehmen der Öffentlichkeit bekannt geben. “

Am 21. November werden diese dann in feierlichem Rahmen im Krönungssaal des Aachener Rathauses präsentiert und jeweils ein Unternehmen pro Kategorie ausgezeichnet. „Die Nominierten erhalten somit kostenlos Werbung“, so der Landrat. „Neben Veröffentlichungen in der Presse wird von jedem nominierten Unternehmen ein professioneller Kurzfilm gedreht, der den Firmen nach der Preisverleihung zur Verfügung gestellt wird.“ Außerdem könnten Bewerber auch von dem positiven Renommee des Innovationspreises profitieren, was ihnen ggf. bei Finanzierungsgesprächen oder bei der Kooperationssuche Zugute käme.
Der innovative Aspekt kann bestehen in der Entwicklung neuer Technologien, in betrieblichen Maßnahmen zur Verbesserung des Umweltschutzes und der Energieversorgung, in neuen Ansätzen zur Schaffung und zum Erhalt von Arbeitsplätzen oder zur besonderen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, in neuen Lösungen zur Verbesserung betrieblicher oder öffentlicher Infrastruktur sowie in Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zu einzelnen Problemen der Stadt- und Regionalentwicklung.

Das Bewerbungsformular steht im Internet unter www.innovationspreis-region-aachen.de als Online-Formular, pdf-Dokument oder Microsoft word-Vorlage zur Verfügung.

Dem Kuratorium gehören neben den Verwaltungsspitzen der Gebietskörperschaften der Region Aachen und den Hauptgeschäftsführern der beiden Kammern unter anderen die Rektoren der Hochschulen sowie weitere Vertreter von Forschungseinrichtungen, Unternehmerverbänden, des Gewerkschaftsbundes und der AGIT an.

Nähere Informationen: www.innovationspreis-region-aachen.de

Bert Wirtz, Heinsberg, soll neuer IHK-Präsident werden

Aachen. Dipl.-Kfm. Michael Wirtz wird am 16. Juni 2008 nach nahezu elf Jahren an der Spitze der Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) das Amt als Präsident niederlegen. Wirtz hatte bereits bei seiner Wiederwahl im Januar 2006 erklärt, das Amt im Laufe der Wahlperiode der Vollversammlung in andere Hände legen zu wollen, um sich noch stärker den Aufgaben im Beirat seiner Stolberger Unternehmensgruppe widmen zu können.
Präsidium und Hauptausschuss der IHK schlagen der Vollversammlung vor, den Heinsberger Unternehmer Bert Wirtz (61) zum neuen Präsidenten zu wählen. Hierüber entscheidet die Vollversammlung der Kammer am 16. Juni 2008.

Bert Wirtz ist geschäftsführender Gesellschafter der Mobau Wirtz-Unternehmensgruppe und der Mobau Wirtz & Classen GmbH & Co. KG mit Sitz in Heinsberg. Er gehört der Vollversammlung seit 1990 an und wurde 2002 erstmals zum Vizepräsidenten gewählt. In der Gruppe, die im Baustoffhandel operiert, sind rund 400 Mitarbeiter tätig, die einen Umsatz von 135 Millionen Euro erwirtschaften.

14.05.08

Wissen auf Rädern

Aachen. Der demographische Wandel wird auch für technologieorientierte Unternehmen immer stärker spürbar. Das Durchschnittsalter der Belegschaften steigt zunehmend an. Fachkräfte werden nicht mehr automatisch nachwachsen. Für das Unternehmen relevantes Know-how kann so, z. B. durch Verrentungswellen, verloren gehen. Wissen stellt aber einen für die Unternehmen zunehmend strategischen Wettbewerbsvorteil dar.

Das Projekt läuft vom 01. August 2007 bis 31. Oktober 2008

Was ist "Wissen auf Rädern" ?
Ein Projekt zur Verbesserung der Wettbewerbssituation von technologieorientierten Unternehmen durch die Entwicklung und Umsetzung von Strategien gegen den Fachkräftemangel sowie Wissenssicherung und –transfer vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels.

An wen richtet sich das Projekt ?
Kleine und Mittlere Unternehmen der Automobilzuliefererindustrie, Informationstechnik, Energiewirtschaft u.a. sowie deren Beschäftigte.

Was bietet "Wissen auf Rädern" ?


  • professionelle Beratungsleistung zum Thema Personal- und Wissensmanagement im Unternehmen

  • passgenaue Qualifizierungen entsprechend dem Bedarf des Unternehmens

  • Unterstützung bei der Bewältigung der Folgen des demographischen Wandels

  • Netzwerkarbeit als gegenseitige Unterstützung und Qualifikation

  • Erfahrungsaustausch und Diskussion mit Experten auf Verbundebene

Wer ist am Projekt beteiligt?
Die Projektleitung liegt beim Fachbereich Wirtschaftsförderung/Europäische Angelegenheiten der Stadt Aachen in enger Kooperation mit den regionalen Clusternetzwerken Regina e. V. und CAR e. V. und deren Mitgliedern sowie verschiedenen Forschungs- und RWTH-Instituten, wie z. B. dem Institut für Arbeitswissenschaften (iaw).

Weitere Informationen und Dokumente

Ansprechpartnerin

Julia Körmendy
Stadt Aachen
Fachbereich Wirtschaftsförderung / Europäische Angelegenheiten
52058 Aachen
fon: 0241/432-7619
mail: julia.koermendy@mail.aachen.de

Besserer Zugang zu Wissen

Der Lehrstuhl für Technologie- und Innovationsmanagement (TIM) der RWTH Aachen erarbeitet in Kooperation mit mecca neue medien GmbH & Co KG Aachen eine Software zur Unterstützung der wissensintensiven Innovationsprozesse. Es ist ein Transferprojekt, das im Rahmen des Programms „Wissensmedia“ durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert wird. Die Software unterstützt kleinere und mittlere Unternehmen bei der projektspezifischen Gestaltung wissensbasierter Produktinnovationsprozesse, kurz WiPro.

Ein zentrales Problem bei Innovationsprojekten ist die Verteilung und Nutzung von Erfahrungswissen. Gerade in kleineren und mittleren Unternehmen führen einzelne Mitarbeiter Projekte größtenteils in Eigenregie durch und verzichten beispielsweise aufgrund der hohen Arbeitsbelastung auf eine ausführliche Dokumentation der Ergebnisse. So entstehen aufgrund redundanter „Neuentwicklungen“ höhere Entwicklungskosten und längere Entwicklungsdauer.

Ein Lösungsansatz für dieses Problem bietet die Methode der Communities of Practise, kurz CoP. Unter einer CoP wird eine Gruppe von Leuten verstanden, die informell aufgrund miteinander geteilten Wissens verbunden sind und ein Interesse an einem gemeinsamen Vorhaben haben. Virtuelle CoP zeichnen sich dadurch aus, dass es keine realen Treffen gibt, sondern ein ständiger Austausch über die Plattform stattfinden kann. Die WiPro-Community ist eine solche virtuelle CoP, die dazu dienen soll, die Software WiPro für den Einsatz in der Praxis zu optimieren und gleichzeitig den Wissensaustausch zwischen Praktikern und Wissenschaftlern im Bereich Innovationsmanagement anzuregen.

Die Nutzung der WiPro-Software und die Mitgliedschaft in der Community sind derzeit noch kostenfrei. Registrieren können sich Interessenten unter www.community.wipro-forum.de. Weitere Informationen erteilt gerne Dipl.-Wirt.-Ing. Uwe Gross von TIM unter gross@tim.rwth-aachen.de.

Kooperationsvertrag zur Vermarktung der Wirtschaftsregion Aachen in Ningbo unterzeichnet

Aachen. Dass China ein Wachstumsmarkt ist, daran gibt es keinen Zweifel. Dass es gilt, zahlreiche ausländische Unternehmen für den Standort Aachen zu interessieren steht außer Frage. Dass ausländische Märkte nur durch kontinuierliche Präsenz vor Ort und aktive Werbung für die Unternehmensansiedlung erschlossen werden können, auch darüber sind sich Fachleute einig.
Industrie- und Handelskammer Aachen, Stadt Aachen, Sparkasse Aachen und die regionale Wirtschaftsförderungsagentur AGIT haben sich dazu entschieden, diese Theorien mit Leben zu füllen und ein Büro zur Vermarktung der Wirtschaftsregion Aachen im chinesischen Ningbo einzurichten, um dort ansässige Unternehmen über den Wirtschaftsstandort Region Aachen und ihre Investitionschancen zu informieren.

Gemeinsam haben die Partner der ECS Europe China Solutions GmbH den Auftrag erteilt, eine Infrastruktur einzurichten, die chinesische Unternehmen auf der Suche nach einem Standort in Europa auf den Standort Aachen einschwört. Der Fachbereich Wirtschaftsförderung der Stadt Aachen und die ECS haben das Konzept gemeinsam entwickelt, mit dem jetzt die aufkeimende Privatwirtschaft in China und insbesondere in der Partnerstadt Ningbo auch beginnen kann, sich der Globalisierung in eigener Verantwortung zu stellen. Dr. Ralph Föhr, Geschäftsführer der ECS, betreibt seit fast fünf Jahren das Europe China Services & Technology Center in Ningbo. Er wird den eigens für die Aachen-Aktivitäten eingestellten englischsprachigen Mitarbeiter mit asiatischem und europäischem Hintergrund in der ersten Projektphase anleiten und führen. Dieser wird sich im kommenden Jahr auf die Vermarktung des Standortes und Maßnahmen zur Imagebildung konzentrieren. Föhr selbst verbringt einen Großteil seiner Zeit in China, wo er sowohl chinesische Firmen auf einen Markteintritt in Europa vorbereitet als auch deutsche Unternehmen bei ihrem Markteintritt in China begleitet. „Der Weg in den jeweilig anderen Markt ist für kleine und mittlere Unternehmen sehr steinig. Da ist praktische Hilfe gefragt, die wir jetzt auch in China den Unternehmen zusammen mit den Ansiedlungsspezialisten der AGIT zukommen lassen wollen.“

Noch im Mai wird IHK-Geschäftsführer Fritz Rötting das Büro besuchen und „unserem Repräsentanten in Ningbo“ einen ersten Eindruck von Aachen vermitteln sowie Gespräche mit der Stadt Ningbo und Unternehmen führen.

Der erste Einsatz des neuen Mitarbeiters für den Standort Aachen wird bereits vom 8. bis zum 12. Juni sein, dann findet die Industriemesse „Zhejiang Investment & Trade Symposium“ in Ningbo statt, wo der Repräsentant und ECS die Region zum ersten Mal gemeinsam präsentieren werden. Die Veranstaltung wird flankiert von der gleichzeitig stattfindenden Eröffnung der Hangzhou-Bay-Bridge, der mit 36 km längsten Meeresbrücke der Welt, die Ningbo und Jiaxing miteinander verbinden wird. Zu diesem besonderen Anlass werden zahlreiche prominente Gäste und Geschäftsleute in Ningbo erwartet, die ihre Anwesenheit möglicherweise auch mit einem Messebesuch verbinden.

Gute Gründe sprechen für die Einrichtung des Büros in Ningbo. Wichtigster ist sicherlich die bereits 20-jährige Städtepartnerschaft Aachen-Ningbo und die Möglichkeit, auf bestehende Verbindungen zugreifen zu können. Wichtig ist allerdings auch eine Fokussierung der Marketingaktivitäten auf einen für chinesische Maßstäbe zunächst begrenzten Raum: Ningbo mit derzeit über fünf Mio. Einwohnern - nach Erhebungen der Stadtregierung wird die Einwohnerzahl in den kommenden beiden Jahren auf über acht Mio. steigen - bietet mehr als ausreichende Akquisitionsmöglichkeiten. Ningbo ist wichtige Industriebasis der Provinz Zhejiang und bedeutendes Produktionsgebiet für Nahrungsmittel, Baumwolle, Speiseöl und Seewaren Chinas. In Ningbo ist eine allgemeine Industriestruktur entstanden, die aus der traditionellen Industrie wie Textilproduktion, Kleidung, Maschinenbau und der sich an dem Hafen befindenden Industrie wie Petrochemie, Eisen und Stahl, Stromerzeugung, Papierherstellung besteht. Bezogen auf die Exporttätigkeit liegt Ningbo an achter Stelle aller chinesischen Städte. Mit einem Umschlag von 185 Mio. Tonnen Fracht im Jahr 2003 verfügt Ningbo über den zweitgrößten Hafen in der Volksrepublik China.

08.05.08

Gemeinsam für Gesundheit

Raum Aachen will Modell-Gesundheitsregion sein • Gesundheitswirtschaft: Jobmotor • Vernetzung der Akteure beginnt • 1. Forum Gesundheitswirtschaft der Region Aachen am 19. Mai

REGION AACHEN. Die Gesundheitswirtschaft bietet trotz laufender Strukturveränderungen wie kaum eine andere Branche ein breites Spektrum an wirtschaftlichen Aktivitäten und Arbeitsplätzen. Sie hat damit gute Chancen, unter anderem zum zentralen Beschäftigungsmotor der Region Aachen mit der kreisfreien Stadt Aachen und den Kreisen Aachen, Düren, Euskirchen und Heinsberg zu werden. In 46 Städten und Gemeinden leben in der Region 1,3 Millionen Menschen.
Neben Ostwestfalen-Lippe, dem Ruhrgebiet, dem Münsterland und Köln/Bonn ist der Raum Aachen von Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann zur "Gesundheitsregion" ausgerufen worden. Das langfristige Ziel ist es, die regionalen Akteure im Gesundheitsbereich miteinander zu vernetzen und gemeinsame gesundheitswirtschaftliche Aktivitäten strategisch zu bündeln.

Forum am 19. Mai

Mit dem "1. Forum Gesundheitswirtschaft der Region Aachen" am Montag, 19. Mai, im Technologiezentrum am Aachener Europaplatz wird eine erste Plattform geschaffen, um die Gesundheitsregion Aachen mit Inhalten und Leben zu füllen. Die Akteure der Gesundheitswirtschaft sind zur Teilnahme aufgefordert und werden dabei mit Minister Karl-Josef Laumann zusammentreffen. Unter anderem in vier Fachforen werden vier gesundheitswirtschaftliche Themenbereiche in den Blick genommen, die die intensivierten Aktivitäten in der Gesundheitsregion auch künftig umreißen: "Technologie – Von der Idee bis zur Umsetzung", "Gesundheitstourismus - Regionale Angebote und Entwicklungsperspektiven", "Pflege/Demographie - Pflege der Zukunft - Zukunft der Pflege" und "Grenzenüberschreitende Zusammenarbeit - Grenzenlos Gesund!" Anmeldungen für die von 9.30 bis 16 Uhr dauernde Veranstaltung sind bei der AGIT mbH, Doris Müller, Telefon (0241) 963-1020, email: d.mueller@agit.de, möglich. Nähere Informationen finden sich unter www.gesundheitswirtschaft-aachen.de.

Technologie

Die technologischen Impulse der Gesundheitsregion Aachen entstehen in den Hochschulen und Forschungseinrichtungen, allen voran der RWTH Aachen, der Fachhochschule Aachen, dem Forschungszentrum Jülich und den zahlreichen weiteren privaten und öffentlichen Forschungs- und Entwicklungszentren. Zahlreiche Traditionsunternehmen sind in Sachen Medizin- und Biotechnologie in der ganzen Welt bekannt. Die zweitausendjährige Bade- und Kurtradition in Aachen erhält zudem durch die landesweit höchste Quote von neu gegründeten Unternehmen in medizinischen und medizinnahen Bereichen ständig neue Impulse.
Außerdem ist die Region Aachen ein Tummelplatz der Wissenschaft: Zum Beispiel gibt es hier vier Fraunhofer-Institute; in der Region Aachen leben ein Prozent der Einwohner Deutschlands, aber zehn Prozent der Wissenschaftler. Bahnbrechende Ergebnisse in der Herz- und Hirnforschung oder etwa in der Orthopädie der Zukunft weisen die Forschungs- und Entwicklungs-Kompetenz nach.
Bislang konnte die Gesundheitswirtschaft allerdings selten direkt und regional von der technologischen Stärke profitieren oder gar selbst Impulse liefern. Der Hintergrund: Eigentlich miteinander zu verknüpfende Bereiche sind noch zu stark voneinander getrennt. Die lokale Forschung liefert so Ergebnisse, die eher international für Aufmerksamkeit sorgen als in der Region. Zu selten wird die hiesige Forschungs- und Entwicklungslandschaft direkt aufgefordert, sich konkret regional wirksamen Lösungen zuzuwenden. Mit dem Aufbau der Gesundheitsregion Aachen soll diese Separation überwunden werden - zum Vorteil der Patienten, denen Technologie und Innovation letztlich in optimaler Versorgung zugute kommen.

Gesundheitstourismus

Die namensgebenden Thermalquellen begründen historisch die Anfänge einer breiten Wahrnehmung Aachens als Ort der Gesundheit. Heute stellt sich der Bäderstandort mit dem rheumatologischen und orthopädischen Schwerpunkt im Kurwesen und der Rehabilitation mit einem ausgezeichneten nationalen und internationalen Renommee dar. Kein Wunder also, dass jährlich rund 4.000 Gastpatienten nicht nur aus dem angrenzenden Ausland, sondern bis hin zum arabischen Raum und den ehemaligen GUS-Staaten in Aachen behandelt werden. Zu beobachten ist, dass nicht nur der ausgezeichnete Ruf der gesundheitswirtschaftlichen Einrichtungen die Patienten in die Gesundheitsregion Aachen lockt: Umfassende allgemeintouristische Aktivitäten wie am Rursee oder im Nationalpark Eifel, gestützt durch die vielfältigen Ansätze des Programms "Aktiv und Gesund", haben weit wirkende Anziehungskraft, fördern Bekanntheitsgrad und positives Image der Region und erleichtern somit den Schritt, sich fernab der Heimat medizinisch versorgen zu lassen.

Pflege

Der demographische Wandel mit der zunehmenden Alterung der Gesellschaft belegt die Notwendigkeit, der "Pflege der Zukunft" ein besonderes Augenmerk zu widmen. Wie werden Städte, aber insbesondere auch der ländliche Raum künftig mit Pflege und ärztlichen Leistungen versorgt werden können? Gute Ideen wie "Pro 8" zeigen auf, dass im Bereich Pflege noch längst nicht alles erfunden ist. Bei Pro 8 handelt es sich um eine Einrichtung für Demenzkranke in Erkelenz, deren bauliche Form auf einer "Acht" beruht und in einem "unendlichen Rundgang" an Demenz erkrankten Heimbewohnern maximale Bewegungsfreiheit ermöglicht - ein Konzept mit weltweiter Strahlkraft.

Grenzen überschreitende Zusammenarbeit

Die Grenzlage Aachens im Dreiländereck ist zudem ein hervorragender Nährboden für zahlreiche, grenzüberschreitende Aktivitäten, wenn Internationalität als Chance verstanden und genutzt wird. Beispiele sind das Europäische Universitätsklinikum als Verbund und Infrastruktur zwischen dem Aachener und dem Maastrichter Universitätsklinikum zur gemeinsamen Forschung, Lehre und Versorgung oder das Eindhoven-Leuven-Aachen-Triangle (ELAT) als Zusammenschluss zur grenzüberschreitenden Technologieentwicklung.
Das Telemedizin-Projekt Med-on-@ix wird international interessiert beobachtet, weil es weltweit eines der größten Forschungsprojekte ist, das die Bereiche eHealth und vorklinische Notfallmedizin verknüpft. Hier wird das Potenzial der Internationalisierung besonders deutlich:
eine europäische Vereinheitlichung gesundheitlicher Strukturen, beginnend mit einer grenzüberschreitenden Kooperation in der präklinischen Notfallversorgung.

Die Organisation der Gesundheitsregion

Der REGIO Aachen e. V. - als Partner für die regionale Abstimmung und Koordination der Zusammenarbeit in der Region und über die Staatsgrenzen hinweg -, die AGIT mbH und die Regionalagentur Aachen als regionale Wirtschaftsförderungsinstitutionen sind die treibenden Kräfte der Gesundheitswirtschaftsregion Aachen. Unterstützt werden sie dabei von den Akteuren aus Stadt und Region Aachen. Ein zentraler Lenkungsausschuss wird von vier Fachausschüssen beraten und in der operationalen Umsetzung des Leitbildes unterstützt. Das Thema Gesundheit ist bislang in drei Ausschüssen jeweils an prominenter Stelle gesetzt: Die Fachausschüsse "Regionale Wirtschaft und Strukturentwicklung", "Arbeit, berufliche Bildung und Qualifizierung" sowie "Familie, Gesundheit und Soziales" haben jeweils aus ihrem speziellen Blickwinkel Projekte angestoßen. Der Raum Aachen will sich auf diesem Weg zu einer Modell-Gesundheitsregion entwickeln, in der die Verknüpfung von Partnern entlang von Prozessketten in der Gesundheitswirtschaft professionell, systematisch und aktiv in einzigartiger Weise betrieben wird.

Nanoelectronic Days 2008 in Aachen

Aachen. Vom 13. bis 16. Mai 2008 treffen sich Wissenschaftler aus 16 Nationen zu den Nanoelectronic Days 2008 im Hauptgebäude der RWTH Aachen. Die Veranstaltung, die zum dritten Mal stattfindet, wird erstmalig von der Jülich-Aachen Research Alliance, kurz JARA, organisiert. Diese Partnerschaft zwischen dem Forschungszentrum Jülich und der RWTH wurde 2007 eingerichtet und findet aktuell in drei Sektionen statt. In der Sektion JARA-FIT arbeiten Wissenschaftler zu den Grundlagen der Informationstechnologie.

Heutige Computer, aber auch fast alle sonstigen elektronischen Geräte, basieren auf dem vor über 50 Jahren entwickelten Transistor, der im wesentlichen aus Silicium, einem Bestandteil des Sandes, besteht. Die darauf basierende, sich stetig weiterentwickelnde Technologie wird als Herzstück des heutigen Informationszeitalters in Zukunft an physikalische Grenzen stoßen. Ob dies in 15 oder in 30 Jahren passiert, ist noch nicht klar. Forscher in aller Welt suchen daher nach Alternativen. Eine solche Alternative sind magnetische Schaltelemente ähnlich denjenigen, die Nobelpreisträger Peter Grünberg vom Forschungszentrum Jülich erfunden hat, und die bereits die Festplatten bis zur heutigen Leistungsstärke getrieben haben. Andere Alternativen sind Kohlenstoffstrukturen als Röhren 10.000-mal dünner als ein Haar oder als Platten so dick wie ein einzelnes Atom. In Zukunft werden vielleicht sogar Quantencomputer, in denen die Bits repräsentiert durch einzelne Elektronen gleichzeitig die Null und die Eins darstellen, viel schneller rechnen können als die heutigen Computer. Diese Alternativen und ihr mögliches Zukunftspotenzial stehen im Fokus der Konferenz.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Univ.-Prof. Dr.rer.nat. Markus Morgenstern vom Lehrstuhl für Experimentalphysik (Festkörperphysik) telefonisch unter 0241/80-2 70 75 oder per E-Mail morgenstern@physik.rwth-aachen.de

07.05.08

AC² - gründen und wachsen prämiert Gewinner

Aachen. Fünf Jahre AC² - gründen und wachsen! Und wiederum galt es, die besten Gründungsideen angehender Unternehmer sowie die besten Wachstumskonzepte bereits bestehender Unternehmen auszuzeichnen. Rund 350 Gäste überzeugten sich denn auch am Dienstag, 6. Mai, im Krönungssaal des Rathauses Aachen bei der Prämierungsfeier von AC² - der gründungswettbewerb und AC² - die wachstumsinitiative vom hervorragenden unternehmerischen Potenzial in der Wirtschaftsregion Aachen, Düren, Euskirchen, Heinsberg.

AC² - der gründungswettbewerb

Der mit 10.000 Euro dotierte erste Preis ging an das Gründungsprojekt InCellTec, Aachen. Daniel Mahlmann und seine Partner Philipp Jacobs, Sandra Müller und Jürgen Ortmann bieten mit ihrem hochinnovativen lichtmikroskopischen Verfahren zur färbungsfreien Zellbeobachtung eine vor allem für die Biotechnologie, die Materialforschung und den Medizinsektor interessante Anwendung. So wird es in Zukunft möglich sein, auch bei der Untersuchung von durchsichtigen Proben eine deutlich höhere Informationsdichte zu erzielen.

Der mit 7.500 Euro dotierte zweite Preis wurde in diesem Jahr sogar doppelt vergeben. Der RWTH-Absolvent und ehemalige WZL-Mitarbeiter Thorsten Ostermann konnte mit seinem Geschäftsplan zur Gründung der mechapro GmbH, Aachen die Jury ebenso überzeugen wie das Aachener Gründungstrio Manfred Hahm, Jürgen Hahm und Hansjörg Greve. Der Ingenieur Ostermann bringt mit Lösungen im Bereich der elektrischen Antriebstechnik Bewegung in die Produktionsprozesse seiner kleinen und mittelständischen Kunden, während die Gebrüder Hahm und ihr Kompagnon mit der Vermarktung einer patentierten Kunststoffhülse für Garne die Lager- und Transportkapazitäten bei Spinnereien und Spulereien optimieren wollen.

Der dritte Preis in Höhe von 5.000 Euro geht an die Tierärztin Martina Esser aus Jülich. In der von ihr gegründeten Tierarztpraxis hat sie sich auf die Pferdeheilkunde und hier besonders auf die Zahnbehandlung spezialisiert. Der Einsatz eines mobilen Röntgensystems ermöglicht die Betreuung ihrer tierischen Patienten direkt im heimischen Stall.

Auch in diesem Jahr wurde im Rahmen von AC² - der gründungswettbewerb wieder ein Sonderpreis in der Kategorie "Unternehmensnachfolge" ausgelobt.

Mit ihrem Konzept zur Übernahme eines etablierten Hotels konnte das Ehepaar Dr. Michael und Rahel Winter die Jury überzeugen und sich jetzt über die Siegprämie von 3.000 Euro freuen. Das Hotel soll um eine breite Palette an Wellness,- Natur- und Sportangeboten ergänzt werden und so neue Zielgruppen erschließen.

AC² - die wachstumsinitiative

Der mit 5.000 Euro dotierte erste Preis ging an das Unternehmen Carbon Service & Consulting GmbH & Co. KG aus Vettweiß. Dr. Wolfgang Esser-Schmittmann und die Ingenieurin Simone Schmitz beschäftigen sich bereits seit 2002 mit der technischen Beratung und Produktion rund um das Thema Aktivkohle. Der weitere Ausbau des Beratungsgeschäftes sowie die Errichtung einer speziellen Anlage zum Recycling gebrauchter Aktivkohle fördert nicht nur den Umweltschutz, sondern soll auch zwölf zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.

Über den zweiten Preis und 2.500 Euro freuten sich die Gesellschafter der ingeneric GmbH. Dr. Stefan Hambücker, Dr. Olaf Rübenach und Dr. Volker Sinhoff haben sich 2001 mit ultrapräzisen Mikrooptiken für verschiedene technische Anwendungsbereiche, zum Beispiel Laser- und Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt, selbstständig gemacht und beschäftigen in ihrem Unternehmen mittlerweile 25 Personen. Neue Produktentwicklungen und Fertigungsmethoden im Markt für High-End-Lasersysteme sollen die Mitarbeiterzahl in den nächsten Jahren mehr als verdoppeln.

Die SpaceCast Präzisionsguss GmbH & Co. KG, Eschweiler wurde mit dem dritten Platz und einem Preisgeld von 1.000 Euro ausgezeichnet. Das Unternehmen ist seit 1997 im Bereich der flexiblen Fertigung von Einzelteilen, Vor- und Sonderserien aus Gusswerkstoffen tätig. Die Kunden des Unternehmens kommen aus der Automotiveindustrie, dem Maschinen- und Anlagenbau, der Getriebeindustrie und dem Medizintechniksektor. Mit neuen Hochvakuumfeinguss- und Kokillengusstechnologien will der Geschäftsführer Dr. Jürgen Schädlich-Stubenrauch neue Märkte erschließen und so bis zu 14 neue Arbeitsplätze schaffen.

Spürbare Beschäftigungseffekte für die Region

"Die AC² - Wettbewerbe tragen nachweislich zur wirtschaftlichen Erneuerung der Region Aachen, Düren, Euskirchen, Heinsberg bei. Mit den ausgezeichneten Geschäfts- und Wachstumsideen möchten wir das positive Gründungsklima weiter verbessern", fasste Dr. Peter Kramp, Schirmherr der Initiative AC² - gründen und wachsen 2007/08 und Geschäftsführer des Papierherstellers Smurfit Kappa Zülpich Papier, Zülpich die Zielsetzung und den Nutzen der Initiative zusammen. So wurden bei den seit 2003 durchgeführten fünf Wettbewerben bisher 625 Gründungsprojekte und 202 Wachstumskonzepte entwickelt. In den nachweislich erfolgten 167 Unternehmensgründungen von AC² - Teilnehmern sind so bisher mindestens 297 Arbeitsplätze entstanden. Dazu kommen rund 150 neue Beschäftigungsverhältnisse durch die Umsetzung der AC² - Wachstumspläne bei den kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Region Aachen, Düren, Euskirchen, Heinsberg.

06.05.08

onOffice Software GmbH in Kooperation mit meinestadt.de

Aachen Die onOffice Software GmbH bietet ab jetzt in Kooperation mit meinestadt.de vergünstigte Konditionen für onOffice Kunden beim Eintrag in das Städteportal. Damit erweitert die onOffice Software GmbH ihr Servicespektrum für Makler um ein weiteres Akquiseinstrument.

Das Städteportal „meinestadt.de“ bietet Unternehmen die Möglichkeit, sich regional in ausgewählten Städten online zu präsentieren. Gerade für Immobilienmakler ist es wesentlich im Internet möglichst gut und vielfältig positioniert zu sein. So wird das Makler-Unternehmen samt Leistungsangebot von Eigentümern als auch von Interessenten schneller und häufiger gefunden. Mit der Kooperationsvereinbarung zwischen „meinestadt.de“ und onOffice bietet sich ab jetzt Immobilienmaklern ein zielgerichtetes Akquiseinstrument – und dies zu besonders günstigen Konditionen. So gibt es unterschiedliche Eintragsmöglichkeiten, die sich speziell für onOffice Kunden um fast 20% preiswerter darstellen.

Neben der stets weiter entwickelten Produktpalette der onOffice Software GmbH ist es ein weiteres Ziel des Unternehmens, dem Immobilienmakler auch nach Vertragsabschluss ein umfassendes Serviceleistungspaket zu offerieren. Durch die Spezialisierung auf das Maklergeschäft ist onOffice in der Lage, diese Sonderleistungen speziell an den Bedarf des Immobilienmaklers anzupassen. Dies betrifft gleichermaßen sein tägliches Geschäft wie auch die Präsentation nach außen. Durch zahlreiche Kooperationen und Sondervereinbarungen werden dem Immobilienmakler daher viele Vergünstigungen angeboten.

Starker Umsatzwachsum bei CLS

Jülich. Der mittelständige Logistikdienstleister aus Jülich hat das Geschäftsjahr 2007 über den Erwartungen hinaus sehr erfolgreich abgeschlossen. "Für den Zeitraum der letzten 12 Monate konnten wir ein Umsatzwachstum von 137% verzeichnen" so der Geschäftsführende Gesellschafter, Pouyan Dardashti.
Der Wachstum sei vorwiegend auf das kontinuierliche Qualitätsmangement sowie die Auslagerung kostenintensiver Prozesse zurück zu führen. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Pouyan Dardashti einen weiteren Zuwachs von ca. 25%.

02.05.08

World Trade Center Heerlen Aachen mit deutscher Adresse

Aachen. Ab dem 1. Mai 2008 hat die Deutsche Post AG exklusiv für das World Trade Center Heerlen Aachen (WTC) im grenzüberschreitenden Gewerbegebiet Avantis eine deutsche Postanschrift eingerichtet. Das WTC liegt zwar im niederländischen Teil des Gewerbegebietes, trägt aber ab dem 1. Mai auch die deutsche Anschrift Vogt 21, 52072 Aachen.

"Damit kommen wir einem Bedürfnis vieler Unternehmen aus dem WTC nach, die dadurch den grenzüberschreitenden Charakter ihres Unternehmenssitzes nach außen darstellen können. Wir hoffen, dass auch andere Postdienstleister die Adresse akzeptieren und dem Beispiel der Deutschen Post folgen", so der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK), Jürgen Drewes. In seiner Funktion als Geschäftsführer des WTC Heerlen Aachen hatte er sich für die deutsche Adresse stark gemacht.

S-UBG AG veräußert Beteiligung an der Geilenkirchener KSK-Gruppe

Die Beteiligungsgesellschaft S-UBG AG hat ihre Geschäftsanteile an der Geilenkirchener Unternehmensgruppe KSK Industrielackierungen an ihre Mitgesellschafter Toni Karpfinger und Hubert Krückel veräußert.

Ausführlich bei Finanzen Markt & Meinungen