Monschau/Prüm. Vorsicht - scharf! Bei der Regionalmarke EIFEL geht es neuerdings besonders würzig zur Sache. Mit der historischen Senfmühle wurde ein neuer Marketing-Partner gewonnen, dessen Produkte bei den Gastgebern der Marke EIFEL zum Einsatz kommen. Gleichzeitig hat sich das Senfmühlen-Restaurant „Schnabuleum“ selbst als Regionalmarke-Gastgeber qualifiziert.
Die historische Senfmühle in Monschau ist seit fünf Generationen im Besitz der Familie Breuer. In dem kleinen Imperium mit Senfmühle, Museum, Mühlenladen, Weinkeller und Restaurant Schnabuleum dreht sich alles um den hier hergestellten Senf. 19 Sorten hat Senfmüller Guido Breuer auf seiner Angebotsliste. Die Senf-Dynastie mit ihrer spannenden Geschichte wurde schon in zahlreichen Fernsehsendungen, Zeitungsberichten und Internet-Stories vorgestellt - von „mittwochs in…“ (1981/WDR) über Fahr mal hin (SWR) bis zur Sendung mit der Maus. Derzeit laufen Dreharbeiten von „Arte“ zu einer einstündigen Sendung über Senf. So hat sich das Familienunternehmen mit den Jahren zu einem Publikumsmagneten ersten Ranges in der Eifel gemausert.
Da ist zum einen die Senfproduktion. Nach streng geheimen Rezepten im traditionellen Kaltmahlverfahren hergestellt, wird dieses uralte Gewürz in immer neuen Varianten verfeinert. Nach wie vor sind die Grundzutaten Senfmehl, Essig, Wasser, Senfkörner, Salz und Zucker. Dazu kommen dann je nach Geschmack Kräuter oder die verschiedensten Gewürze; die neuesten Senfkreationen sind Feige, Riesling und Ingwer/Ananas sowie anlässlich der 125 Jahr-Feier der Senfmühle der neu aufgelegte „Kaisersenf“ anno 1897.
Die Breuers sind immer für eine neue Attraktion gut: Eine Spezialität sind beispielsweise die Senf-Pralinen. Zunächst mit großer Skepsis aufgenommen, haben sie mittlerweile viele Feinschmecker begeistert. Neu ist eine Spirituosenserie vom Senfgeist bis zum Likör.
Kreatvität ist auch im Restaurant „Schnabuleum“ angesagt. Hier gehört Senf wirklich in jedes Gericht - von der Vorspeise bis zum Dessert. Ein Blick in die Speisekarte bringt überraschende Einsichten und verlockende Aussichten auf besonders pikante Köstlichkeiten.
Grundlagen dieser besonderen Kochkunst sind neben dem eigenen Senf nun die Produkte der Regionalmarke EIFEL. Vom Eifel-Weidemastbullen bis zum Premium-Schwein - hier kommt Qualität aus der Region auf den Teller - frisch, schmackhaft und kontrolliert.
Mit Senfmüller Guido Breuer teilt sich Tochter Ruth Breuer die Geschäftsführung. „Wir haben von Anfang an die Qualifizierungskurse der Marke EIFEL mitgemacht und viel davon profitiert. Das war auf allen Gebieten sehr interessant und hat uns bestärkt, auf unserem eingeschlagenen Weg weiterzugehen in eine Richtung, die Zukunft hat.“ Für Ruth Breuer passen die Senfmühle und die Regionalmarke bestens zusammen: „Unsere Produkte stehen für Monschau und die Eifel. Wir setzten auf die regionaltypische Küche und haben eine saisonal wechselnde Karte. Da steht zum Beispiel der Eifeler Döppekooche ganz oben drauf. Aber auch der Eifeler Senfbraten ist ein Renner. Wenn dann zum Dessert unsere Ingwer-Senf-Kirschen serviert werden, hat schon mancher Gast unseren Küchenchef einen „Zauberer“ genannt, weil bei ihm Phantasie und Geschick zusammenkommen.“
Aufgetragen werden die Gerichte in dem liebevoll restaurierten Baudenkmal „Schnabuleum“, weil man dort nach Herzenslust schnabulieren kann.
Man darf gespannt sein, was bei der Zusammenarbeit der Regionalmarke EIFEL mit dem Senf-Imperium alles zustande kommt - herzhafte Überraschungen sind vorprogrammiert.
Informationen unter www.regionalmarke-eifel.de und www.eifel-kulinarisch.de.