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31.07.08

Innovationspreis Region Aachen 2008 – Nur noch vier Wochen bis zum Bewerbungsschluss

Region Aachen. Innovative regionale Unternehmen haben noch bis zum 31. August Zeit, sich um den diesjährigen Innovationspreis Region Aachen zu bewerben. Der Preis wird in den drei Kategorien Gründung, Wachstum und Handwerk vergeben und ist mit jeweils 5 000 Euro dotiert. Gesucht werden Spin-offs und Unternehmen, die nicht älter als fünf Jahre sind, Firmen, die älter als fünf Jahre sind und den Bereichen Industrie und Dienstleistungen zuzuordnen sind, sowie innovative Handwerksunternehmen.
Informationen und das Bewerbungsformular stehen unter www.innovationspreis-region-aachen.de zur Verfügung. Weitere Auskünfte erteilt die AGIT mbH, Gaby Mahr-Urfels, Tel. 0241/963-1035,
innovationspreis@agit.de.

30.07.08

Das Kohlscheider Oel-Wärme-Institut OWI ist europaweit Spitze

Herzogenrath. Spitzenforschung wird in Herzogenrath betrieben. Unter anderem im Technologiepark, denn dort hat das Oel-Wärme-Institut (OWI) seinen Stammsitz. Das OWI gilt europaweit als absolute Nummer eins im Bereich der energieeffizienten Wandlung flüssiger Brenn- und Kraftstoffe.

Ein Artilel zu OWI gibt es in der AZ-Web

25.07.08

Management-Buy-out bei Rodriguez - Mehr Freiraum, um Kundenbedürfnissen gerecht zu werden

Eschweiler. Gunther Schulz, Geschäftsführer der bisherigen R.A. Rodriguez GmbH in Eschweiler, hat zum 1. Juli 2008 die deutsche Tochter des gleichnamigen amerikanischen Vertriebsunternehmens für Antriebstechnik übernommen und ist nun 100%iger Eigentümer. Die Gesellschaft firmiert ab sofort unter Rodriguez GmbH.

Die Geschäftsführung für den Bereich "Vertrieb und Technik" obliegt weiterhin Gunther Schulz. Wirtschaftsingenieur Jochen Remmert übernimmt die Geschäftsführung für den Bereich "Finanzen und Fertigung", für den er bereits seit zweieinhalb Jahren bei Rodriguez verantwortlich zeichnet. Zu dem Management-Buy-out gehört auch die Niederlassung Süd in Marbach am Neckar, das französische Vertriebsbüro St. Germain En Laye bei Paris sowie die Rodriguez-Deutschland-Tochter ICB International Customized Bearings, die 2002 in Charlotte, North Carolina/USA, gegründet wurde. Die neue Gesellschaft beschäftigt insgesamt 105 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 84 davon sind am Standort in Eschweiler tätig, der seinen Ursprung Mitte der 70er-Jahre in einem Ingenieurbüro hat. Im Zuge des erfolgreichen Vertriebs von hochwertigen Antriebskomponenten wie den Kaydon-Dünnringlagern hat Gunther Schulz 1984 die GmbH gegründet und das weltweite Exportgeschäft für die R.A. Rodriguez, Inc. in New York abgewickelt. Bis heute hat er die deutsche Tochter zu einem leistungsstarken Systemlieferanten mit einem Jahresumsatz von 40,2 Mio. Euro in 2007 aufgebaut.

Seit gut zehn Jahren gehört dazu auch eine eigene Fertigung, die kontinuierlich ausgebaut wird. Vor dem Hintergrund dieses Wachstums wird aktuell der Standort in Eschweiler um Büro- und Lagerflächen erweitert.

Uneingeschränkt bedarfsgerecht handeln
Rodriguez-Kunden können weiterhin auf die differenzierten Qualitätsprodukte aus den Berei-chen Precision Bearings, Customized Bearings, Lineartechnik und Automotive zählen. Sie profitieren zudem von dem freieren unternehmerischen Handeln, das Schulz nun möglich ist. Mit dem Ausbau der eigenen Fertigung erhöht die Rodriguez GmbH ihre Flexibilität: Zum Beispiel lässt sich die Endenbearbeitung von Führungswellen und Kugelgewindetrieben in maßgeschneiderten und qualitativ hochwertigen Ausführungen zu wirtschaftlicheren Konditionen und vor allem mit kurzen Lieferzeiten realisieren - ein wichtiger Aspekt bei der anhaltend ho-hen Nachfrage im Maschinen- und Anlagenbau. Produktangebot und damit verbundene Ser-vices können nun konsequent auf die entsprechenden Märkte bzw. Kundenbedürfnisse aus-gerichtet und Trends sowie sich ändernden Rahmenbedingungen bestmöglich entsprochen werden.

Standort und Arbeitsplätze gesichert
Ein weiterer Grund für das Buy-out liegt Schulz persönlich besonders am Herzen: "Mir war es wichtig, langfristig zu sichern, was ich aufgebaut habe." Eine eventuelle Übernahme seines Lebenswerkes durch ein externes Unternehmen nach dem Heuschrecken-Prinzip wollte Schulz unbedingt ausschließen. "Ich möchte ebenfalls vermeiden, dass eines Tages eine Führungskraft das Ruder übernimmt, die den Betrieb möglicherweise nicht in meinem Sinne weiterführt." Dazu würde beispielsweise die Konzentration auf eine bestimmte Produktgruppe gehören, was mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Stellenabbau zur Folge hätte. Schulz hingegen plant, den Fokus zunehmend auf die kundenspezifische Fertigung auszurichten und blickt zuversichtlich in die Zukunft: "Damit ist die Schaffung weiterer Arbeitsplätze verbunden." Ziel ist es, in den nächsten vier Jahren 18 weitere Stellen zu schaffen und zu besetzen. Zudem soll das Engagement als Ausbildungsunternehmen gesichert werden.

Preissteigerungen und Finanzkrise – VDEB Verband IT-Mittelstand erwartet Zangenangriff auf deutsche IT-Wirtschaft

Aachen. Die Konjunkturprognosen trüben sich ein. Der IWF erwartet für 2009 ein sinkendes Wachstum der Realwirtschaft. Zudem bleiben die Auswirkungen der Finanzkrise spürbar. „Die US-Wirtschaft wird in erster Linie von der Immobilienkrise in eine Rezession getrieben, die sich mit Zeitverzug auch auf die Exportnation Deutschland übertragen wird“, erklärt Oliver Holtemüller, Konjunkturexperte und Professor für Makroökonomie der RWTH Aachen. Eine Studie der Creditreform belegt, dass für bereits ein Drittel der deutschen Unternehmen die Kreditaufnahme schwieriger geworden ist. Parallel hierzu schätzt eine Goldman Sachs Studie den Kreditbedarf europäischer Banken auf 90 Milliarden Dollar. „Es kann kein Zweifel bestehen, wenn auch keine Kreditklemme existiert, wird die Kreditaufnahme teurer und die Bonitätsprüfung schärfer werden“, ist sich Professor Oliver Holtemüller sicher.

„Gerade die deutsche IT-Wirtschaft wird durch die wirtschaftlichen Entwicklungen in eine Zange genommen“, meint darauf bezugnehmend Dr. Oliver Grün, Vorstand des VDEB Verband IT-Mittelstand e.V.. Dabei habe sich die IT-Wirtschaft in den vergangenen Jahren konsolidiert. Die Geschäftsmodelle seien nach den Börsenumwälzungen der Jahrtausendwende solider geworden. Etliche Anwendungen im Internet wurden profitabel. Laut IFO-Konjunkturtest berichteten die EDV-Unternehmen von einer zufriedenstellenden Geschäftslage der vergangenen sechs Monate.

Jetzt aber drohen die erreichten Erfolge im Strudel der verschlechterten Wirtschaftsentwicklung und der Finanzkrise unterzugehen. Die verschärfte Bonitätsprüfung trifft auf eine im internationalen Vergleich nach wie vor beunruhigend schmale Eigenkapitalausstattung kleiner und mittlerer Unternehmen gerade im IT-Sektor. Während die großen Globalplayer der IT-Industrie über genügend finanzielle Ressourcen verfügen, müssen die kleineren IT-Firmen fürchten, dass ihnen die Kredite für dringend benötigte Investitionen zu bisherigen Konditionen versagt werden.

„Die Kredite werden sich zwangsläufig verteuern“, erwartet auch Doris Dreyer, die in ihrem Tagesgeschäft mit dem Problem konfrontiert wird. Sie ist Geschäftsführerin des 1993 gegründeten, mittelständischen Software-Hauses FibuNet aus Quickborn, das Systeme für die Finanzbuchhaltung und das Controlling entwickelt. Die höheren Zinsen können für manches Projekt und sogar Unternehmen bei ohnehin scharfer Kostenkalkulation das Ende bedeuten. „Die Konzentration in der deutschen IT-Wirtschaft wird sich dann weiter fortsetzen, kleinere Unternehmen werden sterben, wie schon vorher zum Beispiel in der Foto- und Nahrungsmittelindustrie.“ Dadurch wiederum würde sich die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland vor dem Hintergrund einer verschärften globalen Konkurrenz in Zukunft verschlechtern.

„Es kann aber nicht sein, dass die kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) der IT-Wirtschaft jetzt für Fehler bezahlen müssen, die an anderer Stelle geschehen sind“, so Dr. Oliver Grün. Dies sieht auch Wirtschaftsminister Michael Glos ähnlich, der zur Wachsamkeit aufruft, um eine Kreditklemme für KMUs zu verhindern. Dies alleine aber sei nicht ausreichend, bemerkt Dr. Oliver Grün. Vielmehr gelte es jetzt endlich, die Rahmenbedingungen für die IT-Wirtschaft so zu justieren, dass ihre Krisenanfälligkeit reduziert werde. „Wir brauchen endlich eine an langfristigen Zielen orientierte Politik, die den Bedürfnissen des IT-Mittelstands gerecht wird“, erklärt er.

Dazu gehörten beispielsweise der Einsatz für offene Schnittstellen, Beseitigung von Bildungsbarrieren, die Bilanzierung immateriellen Vermögens und die Förderung von regionalen Netzwerken und mittelständischen Forschungsinnovationsclustern. „Die Bevorzugung großer Unternehmen durch die Politik gegenüber dem Mittelstand muss aufhören“, so Doris Dreyer. „Unternehmen wie Nokia gehen weg, wir bleiben vor Ort und schaffen Arbeitsplätze.“

23.07.08

14 Interessenten für Siebweberei Kufferath

Düren. Kursverluste und eine aggressive Wachstumspolitik sind die Gründe für die Insolvenz der Siebweberei Andreas Kufferath GmbH in Mariaweiler. Das teilte jetzt Insolvenzverwalter Wilhelm Klaas mit. Der bemüht sich unterdessen, für das Dürener Unternehmen einen Käufer zu finden.

Klaas hat 14 ernst zu nehmende Interessenten auf seiner Liste; drei Interessenten haben bereits in der ersten Woche ein Team aus Wirtschaftsprüfern und Rechtsanwälten nach Düren geschickt.

Ein Artikel hierzu gibt es in der AZ-Web

22.07.08

vision-Unternehmerinnenpreis 2008: Bewerbungsfrist endet am 28. Juli

Aachen. Im April startete der Aufruf durch das Netzwerk für Existenzgründerinnen in der Wirtschaftsregion Aachen und die GründerRegion Aachen zur Teilnahme am fünften "vision-Unternehmerinnenpreis" für engagierte Frauen der Region. Die Bewerbungsfrist endet am 28. Juli.

Bewerben können sich Unternehmerinnen mit dem Standort in der Wirtschaftsregion Aachen, die in der Zeit vom 1. Januar 1997 bis 31. Dezember 2006 ein Unternehmen gegründet oder übernommen haben. Interessierte erhalten einen Fragebogen, den sie ausfüllen und mit Lebenslauf und Informationsmaterial ergänzen können. Die für eine Auszeichnung infrage kommenden Unternehmerinnen präsentieren ihr Geschäftsmodell vor der Hauptjury. Die Preisverleihung findet am 23. September 2008 ab 18 Uhr im Großen Foyer der Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) statt. Neben einer öffentlichen Präsentation und wertvollen Tipps und Anregungen der Jury erhalten die drei Preisträgerinnen folgende Geldpreise: 1. Preis: 3000 Euro, 2. Preis: 1500 Euro und 3. Preis: 750 Euro.

Der vision-Unternehmerinnenpreis 2008 wird unterstützt von der Leonhard Mohné GmbH & Co. KG Farben- und Tapetenvertrieb, GO!, das Gründungsnetzwerk NRW, EXIST, Techniker Krankenkasse, HDI-Gerling sowie der Aachener Zeitung und den Aachener Nachrichten.

Informationen:
Ansprechpartnerinnen sind Monika Hennes, GründerRegion Aachen, Tel.: 0241 4460-362, Fax: 0241 4460-351, E-Mail: info@gruenderregion.de, und Sabrina Müller, Netzwerk für Existenzgründerinnen, Tel.: 0241 4460-104, Fax: 0241 4460-153, E-Mail: sabrina.mueller@aachen.ihk.de.
Informationen im Internet unter www.gruenderregion.de und www.netzwerk-gruenderinnen.de.

16.07.08

Rodriguez investiert Millionen in Eschweiler

Eschweiler. Gute Nachrichten aus dem IGP: Die Rodriguez GmbH, weltweit tätiges Unternehmen für die Entwicklung und Fertigung von Wälz-, Linear- und Sonderlagern sowie Baugruppen und antriebstechnischer Produkte, sichert Engagement und Arbeitsplätze in Eschweiler langfristig.

Lesen Sie hierzu den Artikel in der AZ-Web

Wehmeyer: Ein Dutzend Investoren hat sich gemeldet

Aachen. Der vorläufige Insolvenzverwalter des Modehauses Wehmeyer, Frank Kebekus, hat nach eigenen Angaben durch Verhandlungen mit den Beteiligten den Geschäftsbetrieb an allen Standorten stabilisieren können.

Lesen Sie hierzu den Artikel in der AZ-Web

11.07.08

PAION VOR START DER KLINISCHEN ERPROBUNG SEINES SEDATIVUMS CNS 7056

Aachen (Deutschland), Cambridge (Vereinigtes Königreich), 9. Juli 2008 - Das
biopharmazeutische Unternehmen PAION AG (ISIN DE000A0B65S3;
Frankfurter Wertpapierbörse, Prime Standard: PA8; London AIM: PAI.L) gab
heute bekannt, dass die US-amerikanische Food and Drug Administration
(FDA) für das Beruhigungsmittel (Sedativum) CNS 7056 die Genehmigung zur
Aufnahme klinischer Erprobungen am Menschen erteilt hat und der INDAntrag
(Investigational New Drug) nun wirksam geworden ist.

Eine Genehmigung der Ethikkommission des Prüfzentrums liegt ebenfalls vor,
so dass PAION nun den Start einer ersten Phase-I-Studie vorantreibt. Die
Studie wird in den USA durchgeführt und soll bis Ende des Jahres
abgeschlossen werden.

Im Rahmen der Studie sollen ansteigende Dosierungen von CNS 7056
eingesetzt werden, wobei Sicherheit und Pharmakokinetik der Substanz im
Mittelpunkt stehen. Hervorzuheben ist, dass auch die beruhigende Wirkung
der Substanz untersucht werden soll, so dass die Studie bereits Daten für die
Bestätigung der Wirkungsweise (Proof-of-concept) liefern wird. Im Anschluss
an die Phase-I ist eine Phase-II-Studie mit Patienten geplant, die sich einem
medizinischen Eingriff wie beispielsweise einer Darmspiegelung (Koloskopie)
unterziehen und dabei begleitend Sedativa erhalten.
PAION erwarb CNS 7056 im Rahmen der kürzlich abgeschlossenen
Akquisition der CeNeS Pharmaceuticals. Es handelt sich dabei um ein neues,
kurz wirkendes Sedativum, dessen Wirkung durch sogenannte GABAARezeptoren
im Gehirn vermittelt wird. In präklinischen Studien konnte gezeigt
werden, dass bei intravenöser Gabe der Substanz sehr schnell eine starke
Beruhigung eintritt. Besonders hervorzuheben ist, dass dieser Effekt auch
sehr schnell wieder nachlässt, sobald keine Substanz mehr zugeführt wird.
Diese schnelle Neutralisierung der Wirkung ist auf den Abbau der Substanz
durch sogenannte Esterasen zurückzuführen. Diese Enzyme sind im Körper
weit verbreitet. CNS 7056 wird zunächst als Sedativum für den Einsatz bei im
Krankenhaus durchgeführten medizinischen Eingriffen wie z.B. Endoskopien
entwickelt, hat jedoch weiteres Potenzial für die Einleitung und
Aufrechterhaltung von Narkosen sowie für die Langzeitsedierung im Bereich
der Intensivmedizin.
„Die jetzt erhaltene Genehmigung für den Eintritt von CNS 7056 in die
klinische Phase I, in der bereits Daten für den Proof-of-concept generiert
werden sollen, zeigt, dass wir in der Lage sind, schnell wertsteigernde Schritte
für unsere erweiterte Entwicklungspipeline umzusetzen. Dies wird sich auch
positiv auf unseren kurz- bis mittelfristigen Newsflow auswirken“, so PAIONs
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Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang Söhngen. “CNS 7056 ist ein aufgehender
Stern in PAIONs Portfolio und wir beabsichtigen, das Programm rasch
voranzutreiben. Mein Dank gilt dem Entwicklungsteam, dem es gelungen ist,
trotz des damals laufenden Akquisitionsprozesses die Arbeiten wie geplant
voranzubringen. Ich sehe dies als Zeichen, wie gut die Integration der CeNeS
bereits gelungen ist.”

10.07.08

Aachen und Maastricht planen erste Europäische Universitätsklinik

Aachen/Maastricht (ddp-nrw). Die Universitätskliniken in Aachen und Maastricht arbeiten an den Plänen für das erste Europäische Universitätsklinikum. Laut einer am Dienstag vorgestellten Studie ist ein solches Gemeinschaftsunternehmen rechtlich und ökonomisch machbar.
Es würde die Qualität und die internationale Wettbewerbsfähigkeit beider Häuser in Krankenversorgung, Forschung und Lehre stärken, hieß es in der Untersuchung, die im Auftrag beider Kliniken erstellt wurde.

Die Studie spricht sich dafür aus, die Stärken des Aachener Universitätsklinikums (UKA) und des niederländischen Maastricht Universitair Medisch Centrums (Maastricht UMC+) etwa im Bereich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu bündeln und als gemeinsame Behandlungs- und Forschungsschwerpunkte auszubauen. Dies sei vor dem Hintergrund eines wachsenden Kostendrucks auf niederländischer wie auf deutscher Seite ein Stück Zukunftssicherung.

«Wir streben ein abgestimmtes strategisches Herangehen in der Weiterentwicklung von Klinik und Forschung an und eine gemeinsame unternehmerische Gesamtverantwortung», erläuterte der Vorstandschef des Aachener Uniklinikums, Henning Saß.

In ausgewählten Kompetenzfeldern wollen sich das UMC und das UKA als Europäisches Spitzenzentrum etablieren. Diese Leistungen sollen im Technologiepark Avantis genau auf der Grenze zwischen Deutschland und den Niederlanden angeboten werden. Hier sollen ein Herz-Gefäß-Zentrum und ein Partikeltherapiezentrum für die neuartige Strahlenbehandlung von Krebserkrankungen entstehen. Für die Patienten werden die regionalen Versorgungsangebote in Maastricht wie in Aachen erhalten bleiben.

«Wir gehen davon aus, dass ein solches Zentrum auch für internationale Patienten und Forscher eine hohe Anziehungskraft haben wird», sagte Guy Peeters, Vorstandschef des Maastricht Universitair Medisch Centrums. Die Vorstände beider Häuser sollen das Projekt bis zum Jahresbeginn 2009 zur Entscheidungsreife bringen.

09.07.08

IHK: Lütticher Cargo Express auch für Aachener Region interessant

Aachen. Gemeinsam mit NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke informierten sich der neue Präsident der Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK), Bert Wirtz, und der Vorsitzende des IHK-Verkehrsausschusses, Tim Hammer, über die verkehrsinfrastrukturellen Möglichkeiten der Lütticher Region. Besonders beeindruckt zeigten sich beide beim Besuch des Flughafens Lüttich Bierset von den dortigen Möglichkeiten für den Gütertransport. Der Frachtflughafen in Lüttich ist heute schon unter den zehn größten Europas zu finden und wird bald über einen direkten Anschluss an die Schiene verfügen. Das so genannte TGV-Cargo-Projekt wird es dann ermöglichen, teure Luftfrachtgüter in umgebauten TGV-Hochgeschwindigkeitszügen mit maximal 250 Stundenkilometern über die Schiene zu transportieren – beispielsweise zwischen Lüttich und Paris.

"Dieser Hochgeschwindigkeitsgütertransport ist auch für unsere Region von großem Interesse. Die Verkehre sollen in der Regel nachts abgewickelt werden, damit könnten freie Kapazitäten auf der Strecke Lüttich – Aachen – Köln effizienter genutzt werden", erläutert IHK-Präsident Bert Wirtz.

"Wir arbeiten schon seit Jahren eng mit dem Lütticher Flughafen zusammen. Eine erweiterte Verknüpfung mit der Schiene birgt interessante Perspektiven. Aber auch wenn die Schienenstrecke Aachen - Köln nachts aktuell freie Kapazitäten bietet, muss sie angesichts der erwarteten Güterverkehrszuwächse um ein drittes Gleis zwischen Aachen und Düren erweitert werden", fordert Tim Hammer. Die von den großen Seehäfen Rotterdam und Antwerpen ausgehenden Verkehre gingen großenteils über die Aachener Region Richtung Osten "Nur wenn ein Großteil dieser Verkehre weiterhin das verkehrstechnische Nadelöhr in unserer Region überwinden kann und unsere Region berührt, können wir daran teilhaben und logistische Mehrwerte schaffen. Ohne weiteren Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in der Aachener Region geht dies jedoch nicht", so Tim Hammer.

07.07.08

microQCM wird 2. beim Businessplanwettbewerb "Best of Biotec"

Aachen. Das vom Aachener Biochemikers Markus Gruber neu entwickelte Sensordesign analysiert Proteine oder Nukleinsäure schneller, einfacher und günstiger. microQCM kann dabei völlig auf Substanz verändernde Marker verzichten.
Diese Entwickelung konnte die Jury des von der Life Sciences Austria (LISA) initiierten Wettbewerbes überzeugen.

06.07.08

Neues E.I.S.-Jahrbuch: Standortsuche leicht gemacht!

Aachen. Zeit ist Geld: Wenn Unternehmen auf der Suche nach neuen Standorten sind, werden hohe Anforderungen an die Wirtschaftsförderung gestellt. Nur wer schnell und passgenau auf Informationsanfragen reagiert und das Unternehmen nicht warten lässt, hat Chancen auf die so genannte „short list“ zu kommen und im Wettbewerb der Regionen um Investoren zu bestehen.

Das wollen Firmen beispielsweise wissen: Wie ist es um die Wirtschafts- und Kaufkraft der Region bestellt? Welches Arbeitskräfteangebot steht in den verschiedenen Sektoren zur Verfügung? Über welche Innovationskraft – etwa gemessen an Patentanmeldungen und Beschäftigten in Wissenschaft und Technologie – verfügt die Region? Wieviel Gewerbefläche steht wo zur Verfügung? Wie leistungsfähig ist die Verkehrsinfra-struktur? Und damit nicht genug: Wo steht die entsprechende Gemeinde oder der Kreis, auf den sich das Ansiedlungsinteresse bezieht, im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, aber auch zu den belgischen und niederländischen Nachbarregionen?

Auf diese vielfältigen und komplexen Fragen gibt es jetzt Antworten: Die regionale Wirtschaftsförderungsagentur AGIT und die niederländischen Provinz Limburg haben die neue Ausgabe des Statistischen Jahrbuches „Euregio Maas-Rhein in Zahlen 2007“ veröffentlicht. Diese Publikation bietet in vier Sprachen alles, was der interessierte Unternehmer, Wirtschaftsförderer und Bürger an Überblicksinformationen braucht: Von der Demographie bis zur Wirtschaft, von der Bildung bis zur Innovation und vom Arbeitsmarkt bis zur Mobilität. Für Interessierte steht das Jahrbuch ab sofort unter www.eis-statistics.eu zum Download zur Verfügung. Das neue Jahr-buch ist ein Produkt des sog. Euregionalen Informations-Services (E.I.S.), der von der AGIT gemeinsam mit Partnern in Belgien und den Niederlanden entwickelt worden ist. Die Idee, die hinter diesem Vorhaben steht, ist so einfach wie bestechend: Aktuelle, grenzüberschreitend vergleichbare Strukturdaten jedermann zur Verfügung zu stellen und das als dauerhafte, internetgestützte Dienstleistung. Vorteil des Internetangebotes: Die Daten stehen immer aktuell bereit und können ganz nach individuellen Bedürfnissen zusammengestellt und ausgegeben werden!

04.07.08

SLV auf Erfolgskurs

Übach-Palenberg. Der Lampenhersteller SLV in Übach-Palenberg legte im vergangenen Jahr ein beachtliches Wachstum vor. Der Umsatz stieg um mehr als ein Viertel auf 92 Millionen Euro.
Auch für die kommenden Jahre geht die SLV-Gruppe, die seit 2007 dem europäischen Finanzinvestor HgCapital gehört, von einem starken Wachstum aus. Die Mitarbeiterzahl wurde im vergangenen Jahr um zehn Prozent auf 170 erhöht.

03.07.08

Historische Senfmühle Monschau und Restaurant Schnabuleum jetzt Partner und Gastgeber der Marke EIFEL

Monschau/Prüm. Vorsicht - scharf! Bei der Regionalmarke EIFEL geht es neuerdings besonders würzig zur Sache. Mit der historischen Senfmühle wurde ein neuer Marketing-Partner gewonnen, dessen Produkte bei den Gastgebern der Marke EIFEL zum Einsatz kommen. Gleichzeitig hat sich das Senfmühlen-Restaurant „Schnabuleum“ selbst als Regionalmarke-Gastgeber qualifiziert.

Die historische Senfmühle in Monschau ist seit fünf Generationen im Besitz der Familie Breuer. In dem kleinen Imperium mit Senfmühle, Museum, Mühlenladen, Weinkeller und Restaurant Schnabuleum dreht sich alles um den hier hergestellten Senf. 19 Sorten hat Senfmüller Guido Breuer auf seiner Angebotsliste. Die Senf-Dynastie mit ihrer spannenden Geschichte wurde schon in zahlreichen Fernsehsendungen, Zeitungsberichten und Internet-Stories vorgestellt - von „mittwochs in…“ (1981/WDR) über Fahr mal hin (SWR) bis zur Sendung mit der Maus. Derzeit laufen Dreharbeiten von „Arte“ zu einer einstündigen Sendung über Senf. So hat sich das Familienunternehmen mit den Jahren zu einem Publikumsmagneten ersten Ranges in der Eifel gemausert.

Da ist zum einen die Senfproduktion. Nach streng geheimen Rezepten im traditionellen Kaltmahlverfahren hergestellt, wird dieses uralte Gewürz in immer neuen Varianten verfeinert. Nach wie vor sind die Grundzutaten Senfmehl, Essig, Wasser, Senfkörner, Salz und Zucker. Dazu kommen dann je nach Geschmack Kräuter oder die verschiedensten Gewürze; die neuesten Senfkreationen sind Feige, Riesling und Ingwer/Ananas sowie anlässlich der 125 Jahr-Feier der Senfmühle der neu aufgelegte „Kaisersenf“ anno 1897.

Die Breuers sind immer für eine neue Attraktion gut: Eine Spezialität sind beispielsweise die Senf-Pralinen. Zunächst mit großer Skepsis aufgenommen, haben sie mittlerweile viele Feinschmecker begeistert. Neu ist eine Spirituosenserie vom Senfgeist bis zum Likör.

Kreatvität ist auch im Restaurant „Schnabuleum“ angesagt. Hier gehört Senf wirklich in jedes Gericht - von der Vorspeise bis zum Dessert. Ein Blick in die Speisekarte bringt überraschende Einsichten und verlockende Aussichten auf besonders pikante Köstlichkeiten.

Grundlagen dieser besonderen Kochkunst sind neben dem eigenen Senf nun die Produkte der Regionalmarke EIFEL. Vom Eifel-Weidemastbullen bis zum Premium-Schwein - hier kommt Qualität aus der Region auf den Teller - frisch, schmackhaft und kontrolliert.

Mit Senfmüller Guido Breuer teilt sich Tochter Ruth Breuer die Geschäftsführung. „Wir haben von Anfang an die Qualifizierungskurse der Marke EIFEL mitgemacht und viel davon profitiert. Das war auf allen Gebieten sehr interessant und hat uns bestärkt, auf unserem eingeschlagenen Weg weiterzugehen in eine Richtung, die Zukunft hat.“ Für Ruth Breuer passen die Senfmühle und die Regionalmarke bestens zusammen: „Unsere Produkte stehen für Monschau und die Eifel. Wir setzten auf die regionaltypische Küche und haben eine saisonal wechselnde Karte. Da steht zum Beispiel der Eifeler Döppekooche ganz oben drauf. Aber auch der Eifeler Senfbraten ist ein Renner. Wenn dann zum Dessert unsere Ingwer-Senf-Kirschen serviert werden, hat schon mancher Gast unseren Küchenchef einen „Zauberer“ genannt, weil bei ihm Phantasie und Geschick zusammenkommen.“

Aufgetragen werden die Gerichte in dem liebevoll restaurierten Baudenkmal „Schnabuleum“, weil man dort nach Herzenslust schnabulieren kann.

Man darf gespannt sein, was bei der Zusammenarbeit der Regionalmarke EIFEL mit dem Senf-Imperium alles zustande kommt - herzhafte Überraschungen sind vorprogrammiert.

Informationen unter www.regionalmarke-eifel.de und www.eifel-kulinarisch.de.

01.07.08

GründerZentrum Kulturwirtschaft Aachen e.V. - Irit Tirtey zur Vorsitzenden gewählt

Aachen. Im Juni wurde der neue Vorstand des GründerZentrums Kulturwirtschaft e.V. gewählt. Dieser setzt sich zusammen aus Personen, die in der Stadt Aachen im Bereich Kultur, Verwaltung und Politik tätig sind. Zur 1. Vorsitzenden wurde Irit Tirtey, Leiterin der Servicedienste Kultur der Stadt Aachen gewählt, 2. Vorsitzende ist Dr. Manfred Sicking, Co Dezernent und Leiter des Fachbereichs Wirtschaftsförderung und Europäische Angelegenheiten der Stadt Aachen. Weitere Mitglieder des neuen Vorstandes sind: Havva Coskun, AGIT Aachen; Sibylle Reuss, Ratsmitglied der Stadt Aachen; Dr. Margarethe Schmeer, Vorsitzende des Betriebsausschusses Kultur; Regina Sommer, Haus der Märchen und Geschichten sowie Friedrich-Wilhelm Weber, Handwerkskammer Aachen.