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28.08.08

Veranstaltung: „CRM ja – aber richtig“ am 10. September im TZA

Aachen. Von Kundenmanagement können auch kleine und mittlere Unternehmen profitieren. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft AGIT mbH, Aachen, informiert darüber in der Veranstaltung „CRM ja – aber richtig!“, sie zeigt an praktischen Beispielen, wie ein systematisches
Kundenbeziehungsmanagement entwickelt werden kann.

Die kostenlose Veranstaltung findet am Mittwoch, 10. September, von 14.00 bis 17.30 Uhr im Technologiezentrum am Europaplatz (TZA) in Aachen statt. Anmeldung per E-Mail an d.mueller@agit.de oder unter Tel. 0241/ 963 1020.

27.08.08

Veranstaltung Forum Eifel: Breitbandversorgung – Standortqualität für Monschau! am 19.09.2008 – 19:00 im HIMO

„Moderne Arbeitsplätze benötigen eine moderne Infrastruktur. Die Versorgung mit Breitbandanschlüssen ist längst zu einem Faktor geworden, an dem sich Standort- und Investitionsentscheidungen orientieren. Er ist nicht nur für die Stärkung des Wirtschaftsstandortes von entscheidender Bedeutung“, so Margareta Ritter, Beigeordnete der Stadt Monschau, die am 19.09.2008 das Forum Eifel zu diesem Thema mit eröffnen wird.

„Breitband“ steht als übergeordneter Begriff für die schnelle Datenübertragung im Internet. Entscheidend für den Anwender ist, dass ein Breitbandinternetzugang eine Datenübertragung ermöglicht, die einem Vielfachen der Geschwindigkeit von Zugangstechniken wie der analogen Modemeinwahl oder ISDN entspricht. Häufig wird der Begriff „Breitband“ mit DSL gleichgesetzt. DSL ist nur eine bestimmte festnetzgebundene Variante (mit nicht unerheblicher Reichweitenbegrenzung) unterschiedlicher Breitbandtechnologien wie: WiMAX, Standleitungen, Mobilfunk oder Satellit.

„Um der Abwanderung von Unternehmen, dem Rückgang von Lebensqualität sowie dem Wegzug von Einwohnern entgegen zu wirken, muss die Verbindung ins Breitband-Internet gefördert werden. Immer mehr Geschäftsmodelle und Geschäftsprozesse, Dienstleistungen und Serviceangebote funktionieren nur mit Breitbandanschluss. Die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit Monschaus hängt entscheidend vom schnellen Auf- und Ausbau einer leistungsstarken Breitbandinfrastruktur ab“, so Silke Marczincik, HIMO Zentrumsleiterin und Mitorganisatorin des Forums. „Dies waren die Gründe, die zur diesjährigen Themenauswahl massiv beigetragen haben. Das HIMO selbst, schon seit Beginn des Jahres mit einer Funkantenne ausgestattet, um schneller ins Internet zu gelangen, kennt die Probleme der hiesigen Unternehmen.“

Ein wichtiges Kriterium für einen schnellen Internetzugang ist die Frage, ob es sich um leitungsgebundene oder leitungsungebundene Lösungen handelt. Manchmal können auch Mischlösungen zum Einsatz kommen.


  • Leitungsgebundene Lösungen DSL, Standleitung, Kabel TV, Powerline
  • Drahtlose Lösungen WLAN/WiMAX, Mobilfunk, Satellit, Richtfunk

Welche Alternative für einen User die optimale ist, hängt von sehr vielen Faktoren ab. Alternative Technologien zur Breitbandversorgung sind insbesondere funkgestützte Systeme. Angeboten werden derzeit sowohl Lösungen, bei denen der Breitbandanschluss über eine Satellitenverbindung realisiert wird, als auch über terrestrische Funknetze, bei denen – ähnlich wie beim Mobilfunk – im Bereich der zu versorgenden Orte kleine Sendeanlagen errichtet werden. Hierbei kommen entweder Standleitungen oder Richtfunkverbindungen als Zuführung zum lokalen Netz zum Einsatz.

Diese komplexen Themen werden den interessierten Teilnehmern ab 19.00 Uhr durch fachlich kompetenten Referenten näher gebracht und verständlichen erläutert. Vertreter der Stadt, der AGIT, der Kammer, der RWTH Aachen, der Wirtschaft und Unternehmer mit dem Schwerpunkt Kommunikation, werden geführt durch eine ansprechende Moderation das Themenfeld der Breitbandversorgung für Monschau, in Form einer Podiumsdiskussion behandeln. Den Teilnehmern wird danach eine Diskussionsrunde angeboten, die mit einem kleinen Imbiss endet. Das Forum wird unterstützt durch vis-á-vis die Brancheninitiativen der Region Aachen.

„Von einer flächendeckenden Breitbandversorgung ist nicht nur Monschau sondern vor allem NRW dennoch weit entfernt. Das Forum Eifel, ist daher speziell der Frage nach den Möglichkeiten der Breitbandversorgung in der Monschauer Region gewidmet“, so die Beigeordnete Ritter weiter. „Je optimaler die heutige
Planungen ausgeführt werden, desto besser ist man für die Zukunft gerüstet.“
Zentrales Instrument der Breitbandpolitik ist die Initiative Breitband NRW. Landkreise und Kommunen sollen in die Lage versetzt werden, nicht nur ihre spezifische Breitbandversorgung zu erfassen, sondern darüber hinaus die Breitbandversorgung in sämtliche Planungsprozesse für Wohn- und Gewerbegebiete einzubeziehen. Flankiert durch ortsbezogene Wirtschaftsdaten, topographische Merkmale, Ausschlussentfernungen zur übergeordneten Breitbandinfrastruktur u. ä. wird somit eine hohe Treffergenauigkeit ermöglicht, um die geeigneten Erschließungstechnologien und den Wirtschaftlichkeitsgrad der Erschließung zu identifizieren.

Anmeldung unter Tel.: +49(0)2472 8025808 beim HIMO Serviceteam erwünscht - begrenzte Teilnehmerkapazität.

26.08.08

Rurtalbahn will Container-Terminal in Nörvenich bauen

Düren. Dem Güterverkehr auf der Schiene gehört zweifelsohne die Zukunft, die Wachstumsprognosen sind enorm. Auf dem lukrativen Markt setzt seit längerem auch die Rurtalbahn (RTB) Akzente.
Ein gigantisches Projekt auf einer Fläche von rund 50 Hektar, das RTB-Aufsichtsrat Ewald Schmitz am Donnerstag im Kreisentwicklungsausschuss vorstellen wird: ein Terminal, rund 700 Meter lang, mit vier von Kränen überspannten Gleisen, Container-Lagerplätzen an beiden Seiten und Raum für die Ansiedlung von Speditionen.

Ein ausführlichen Artikel hierzu gibt es bei der AZ-Web

Gründerinnen- und Unternehmerinnentag 2008 in Heinsberg

Der Gründerinnen- und Unternehmerinnentag ist das optimale Forum zur Planung des persönlichen Unternehmenserfolges von Frauen. Er bietet Information, Beratung, Qualifizierung und Austausch für Unternehmensgründerinnen und Unternehmerinnen aus den Kreisen Aachen, Düren, Euskirchen und Heinsberg und der Stadt Aachen.Die Veranstaltung findet seit 1996 jedes Jahr an einem anderen Ort der Wirtschaftsregion Aachen und in diesem Jahr in Heinsberg statt. Ob Sie Fragen zu Fördermöglichkeiten haben oder Ihr Marketingkonzept planen möchten, der Gründerinnen- und Unternehmerinnentag bietet Workshops, Vorträge und Foren zu diesen und vielen anderen Themen, die für die Unternehmensgründung und -führung von Bedeutung sind.Erleben Sie außerdem die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, gemeinsam neue Ideen zu entwickeln und Kooperationen anzubahnen: Beraterinnen und Berater der Netzwerkinstitutionen freuen sich auf den Dialog mit Ihnen.
Ort: Carolus Magnus Centrum, Carlstraße 50, 52531 Übach-Palenberg

Veranstalter: Netzwerk für Existenzgründerinnen in der Wirtschaftsregion Aachen

weitere Informationen: Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg mbH, Frau
Elke Schreeck, Valkenburger Str. 45, 52525 Heinsberg, Telefon 02452
131825 – Telefax 02452 131850 schreeck@wfg-kreis-heinsberg.de
Entgelt 15,00 Euro

22.08.08

Erfahrungsaustausch Datenschutz in der IHK

Aachen. Jedes Unternehmen muss sich über wichtige Fragen des Datenschutzes informieren. Dabei kann ein praxisorientierter Erfahrungsaustausch die Orientierung wesentlich erleichtern. Die Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) und der Erfa-Kreis Aachen der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherung e.V. (GDD) bieten dafür eine neue Plattform.

Am Mittwoch, 3. September, 14 Uhr, kommt der GDD-Erfa-Kreis im Haus der IHK Aachen, Theaterstr. 6 - 10, David-Hansemann-Saal, zu seiner ersten Sitzung zusammen. Das Schwerpunktreferat befasst sich mit der Frage der Arbeitnehmerüberwachung. Die Veranstaltung ist kostenfrei und steht auch interessierten Zuhörern offen.

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, entweder per E-Mail: heike.krier@aachen.ihk.de oder unter Tel. 0241 4460-226.

NuvoResearch lässt sich in Aachen nieder

Aachen. Das kanadische Pharmaunternehmen Nuvo Research Inc. eröffnet Ende August in Aachen ein Büro des deutschen Tochterunternehmens Dimethaid GmbH zur Koordination seiner Aktivitäten in Deutschland und Europa.
Gründe für einen Standort in der Region Aachen waren zunächst die zentrale Lage in Europa, aber auch bereits ansässige Pharmaunternehmen. „Für die Stadt Aachen sprach die gute verkehrliche Anbindung, z. B mit dem ICE in 90 Minuten zum Frankfurter Flughafen oder
auch die Nähe zu den Niederlanden, wo wir bereits mit Kooperationspartnern in Kontakt stehen“, so Vorstand Dr. Henrich Guntermann, der das Aachener Büro leiten wird. „Die zentrumsnahe Adresse in der Martinstraße bietet für mich darüber hinaus den Vorteil,
dass ich den oft internationalen Geschäftspartnern auch ein Stück deutscher Geschichte und Urbanität näher bringen kann“, so Guntermann weiter. In Aachen startet der Mediziner zunächst alleine, mittelfristig werden drei Mitarbeiter beschäftigt sein. Weltweit hat das Unternehmen etwa 100 Beschäftigte.

„Wir freuen uns, Nuvo Research in der Region Aachen begrüßen zu
dürfen“, sagt Dr. Helmut Greif, Geschäftsführer der regionalen
Wirtschaftsförderungsagentur AGIT mbH.
Im Fokus der Forschung steht für das 1983 noch als „Clark Pharmaceutical
Laboratories Ltd.“ gegründete Unternehmen die Entwicklung
therapeutischer Produkte mit minimalen Nebenwirkungen. Dies erfolgt
durch neuartige Technologien zum einen durch eine gezielte
Wirkstofffreisetzung über die Haut, zum anderen über neue Medikamente
zur Regulation des Immunsystems. Nach der erfolgreichen Zulassung
eines Produkts zur Behandlung von Osteoarthritis auf dem kanadischen
Markt sowie einigen europäischen Ländern (u.a. Großbritannien,
Griechenland, Portugal), soll nun für das Folgeprodukt eine Zulassung für
den wichtigen US-amerikanischen und gesamten europäischen Markt
beantragt werden.

Neben der Zentrale in Toronto verfügt das Unternehmen bereits über
Produktionsstandorte im kanadischen Montreal in der Provinz Quebec, und
in Wanzleben, Sachsen-Anhalt, sowie über eine Forschungs- &
Entwicklungsabteilung in San Diego in Kalifornien, USA.

21.08.08

IHK-Themenabend am 27. August: Selbstständig neben Job, Studium oder bei Arbeitslosigkeit

Aachen. Der nebenberufliche Start in die Selbstständigkeit ist für viele Gründer/innen oft die richtige Entscheidung. Neben der wirtschaftlichen Betrachtung des Vorhabens sollten im Vorfeld rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen bekannt sein sowie Grundinformationen zur persönlichen Absicherung eingeholt werden.

Im Rahmen eines kostenfreien Themenabends informiert die Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) am 27. August von 17 bis 19:30 interessierte Personen, welche die Gründung eines Unternehmens neben Job, Studium oder bei Arbeitslosigkeit in Erwägung ziehen.

Zu der Veranstaltung ist aus organisatorischen Gründen eine schriftliche Anmeldung erforderlich, die auch per E-Mail: recht@aachen.ihk.de oder per Fax: 0241 4460-153 erfolgen kann.

20.08.08

Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen für Prof. Peter Grünberg -

Jülich. Der Jülicher Nobelpreisträger Prof. Peter Grünberg ist am 20. August mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen geehrt worden. Ministerpräsident Jürgen Rüttgers überreichte die Ehrung für außerordentliche Verdienste um das Land Nordrhein-Westfalen und seine Bevölkerung im Rahmen einer Feierstunde im Düsseldorfer Ständehaus an den Physiker und weitere 14 Persönlichkeiten.

Der Physiker Peter Grünberg, der seit 1972 im nordrhein-westfälischen Jülich lebt und arbeitet, erhielt den Verdienstorden für seine herausragenden Verdienste als Forscher sowie für seinen Einsatz als Botschafter für die Grundlagenforschung.

"Wir ehren heute Persönlichkeiten aus der Mitte unserer Gesellschaft, die sich selbst nicht genug sind, die bereit sind, Verantwortung für Andere zu übernehmen, die über den Rand des Tellers hinausschauen und die einen Beitrag dazu leisten, dass es in unserem Land fair und menschlich zugeht", so Ministerpräsident Rüttgers in seiner Festrede.

Grünbergs Entdeckung des neuen physikalischen Phänomens des Riesenmagnetowiderstandes war wesentliche Basis für die rasante weltweite Entwicklung der Kommunikations- und Informationstechnologie und für zukünftige Innovationen auf dem Gebiet dieser Schlüsseltechnologien. Er erhielt 2007 den Nobelpreis für Physik zusammen mit dem Franzosen Albert Fert. Die beiden Festkörperphysiker wurden damit für ihre Arbeiten rund um den Riesenmagnetowiderstand geehrt, die in den 90er-Jahren den Durchbruch zu Gigabyte-Festplatten ermöglichten. Ihre Forschung legte den Grundstein für den Forschungsbereich Spintronik, der den quantenmechanischen Spin der Elektronen für die Mikro- und Nanoelektronik nutzbar macht. Dank dieser Grundlagenforschung gelang es, leistungsfähige Lese-Schreib-Köpfe für Festplatten zu entwickeln.

Grünbergs Riesenmagnetowiderstands- oder GMR-Effekt (englisch: Giant Magnetoresistance) findet man heute in fast jeder Festplatte. Der GMR-Effekt dient dem präzisen Auslesen von Daten. Diese sind auf engstem Raum in winzigen Bereichen unterschiedlicher Magnetisierung gespeichert. Ein Sensor, der den GMR-Effekt nutzt, registriert diese kleinen Unterschiede als große messbare Änderung und arbeitet daher hochempfindlich. Das erkannte auch die Industrie: Bereits 1997 kam der erste GMR-Lesekopf für Computerfestplatten auf den Markt. Der GMR-Effekt bescherte dem Forschungszentrum Jülich als Patentinhaber Einnahmen in zweistelliger Millionenhöhe. Längst hat der GMR-Effekt in verbesserten Leseköpfen für Festplatten, Videobänder sowie in MP3-Playern weltweite Verbreitung gefunden. Peter Grünberg erhielt dafür 1998 den Zukunftspreis des Bundespräsidenten und 2006 den Erfinderpreis der Europäischen Kommission.

Der Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ist im März 1986 gestiftet worden. Er wird an Bürgerinnen und Bürger aus allen Gruppen der Bevölkerung verliehen, deren außerordentliche Verdienste für die Allgemeinheit in allen Lebensbereichen erworben wurden. Die Zahl der Landesorden ist auf 2500 begrenzt.

19.08.08

Netzwerk fördert deutsch-niederländische Geschäftsbeziehungen

Stolberg. Niederländische Geschäftsleute sollen künftig bei ihren Aktivitäten im Osten Deutschlands besser unterstützt werden. Auf Initiative in Mitteldeutschland ansässiger Niederländer werde dafür der Verein «Netzwerk Niederlande - Mitteldeutschland» am 28. August auf Schloss Stolberg gegründet, wie eine Sprecherin der Stadt am Samstag mitteilte. Zur Gründungsveranstaltung werde auch Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU) erwartet. Ziel des Netzwerks sei es, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der ostdeutschen Region und den Niederlanden beispielsweise durch Konferenzen zu fördern.
Den Angaben zufolge wird Halle der Sitz des künftig in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aktiven Netzwerks sein. Bereits im Januar war die Eröffnung eines Handelsbüros in Leipzig angekündigt worden. Dieses Büro soll nach seiner offiziellen Eröffnung im September niederländischen Firmen bei Investitionen in Mitteldeutschland beraten und unterstützen.

18.08.08

Grünes Licht für Fabrik von Lidl

Aachen. Die gemeinsam von dem Discount-Riesen Lidl und dem Süßwarenhersteller Weinrich geplante Schokoladenfabrik in dem Städtchen Übach-Palenberg bei Aachen hat ihre nächste Hürde genommen
Die Fabrik der eigens gegründeten 100-prozentigen Schwarz-Tochter Choc 1 GmbH & Co. KG wird dabei in mehreren Stufen errichtet bzw. anschließend erweitert.

Die erste Produktionshalle für die Schokoladenfertigung soll demzufolge eine Länge von 150 Metern und eine Breite von 30 Metern umfassen. Auf einer überbauten Fläche von 1 400 Quadratmetern wird zudem eine Halle zur Abpackung von Trockenfrüchten errichtet.

Geplant ist von Anfang an eine Produktion im Drei-Schicht-Betrieb an fünf Tagen pro Woche. Bereits in den kommenden Wochen sollen die Bagger anrücken, im Herbst des kommenden Jahres ist mit der Inbetriebnahme der Fabrik zu rechnen, heißt es.

Lidls Partner bei dem Projekt ist das Herforder Schokoladenunternehmen Ludwig Weinrich GmbH & Co. KG. Bereits heute beliefern die Westfalen den Discounter mit Schokolade, u.a. unter dem Fairtrade-Logo. Weinrich kommt derzeit auf einen Umsatz von rund 100 Mio. Euro.

Mit Lidls Hilfe dürfte dem Unternehmen der Sprung in eine andere Dimension gelingen. Das neue Werk bei Aachen wird dabei nicht nur auf die Lidl-Nachfrage in Deutschland ausgerichtet, sondern soll für die Niederlassungen des Discounters in ganz Europa produzieren.

15.08.08

„Tourismus-Barometer Region Aachen 2007“ erschienen: Erstmals über eine Million Übernachtungsgäste in der Aachener Region

Region Aachen. Im vergangenen Jahr konnten mehr als eine Million Übernachtungsgäste in die Region Aachen gelockt und damit eine neue Bestmarke aufgestellt werden. Dies ist Ausdruck eines vielfältigen und im Aufbau befindlichen touristischen Angebotes, wie die regionale Wirtschaftsförderungsagentur AGIT in ihrem neuen „Tourismus-Barometer Region Aachen 2007“ näher belegt. Dank eigener Erhebungen gibt dieser Report detailliert Auskunft über die Besucherzahlen touristischer Einrichtungen und kultur-touristischer Veranstaltungen in der Region.

Der Sektor "Tourismus & Naherholung" gewinnt zunehmend auch als Wirtschaftsfaktor an Bedeutung: Im Süden der Region etabliert sich laut Erhebung der Nationalpark Eifel als wichtiger Tourismus-Magnet und beschert den Gemeinden steigende Gäste- und Übernachtungszahlen. Zwei von fünf Gästen, die in die Region kommen, besuchen allein die „Kaiser- & Europastadt“ Aachen mit ihrem besonderen kulturhistorischen Angebot. Aber auch der Kreis Heinsberg verzeichnet einen wachsenden Zuspruch und weist die höchste Entwicklungsdynamik in der Region auf.

Dabei ist die Region nicht nur bei deutschen, sondern ebenso bei ausländischen Touristen beliebt. Jeder fünfte Gast kommt aus dem Ausland, was die Region auch innerhalb Nordrhein-Westfalens zu einem der wichtigsten Ziele nicht deutscher Gäste macht. Bei einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 2,5 Tagen belegt die Region insbesondere bei ausländischen Gästen den dritten Platz unter den elf Reisegebieten NRWs.

Nachdem bereits die letztjährigen Besuchererhebungen der AGIT auf regen Zuspruch trafen, beteiligten sich diesmal rund 100 touristische Einrichtungen und Ausrichter von rund 100 kultur-touristischen Veranstaltungen, was einer Rücklaufquote von 80 bis 90 Prozent entspricht. Das Tourismus-Barometer erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern setzt mit Blick auf das kommende Jahr darauf, dass auch bisher unberücksichtigte Einrichtungen und Veranstalter ihre Besucherzahlen melden.

Bei den Einrichtungen stachen 2007 als „Tourismusmagnete“ das UNESCO-Weltkulturerbe Aachener Dom mit 1,5 Millionen Besuchern, die Altstadt von Bad Münstereifel (mit dem „Heino Café“) sowie der Drei-Länder-Punkt mit dem höchsten „Berg der Niederlande“ (beide je eine Million Besucher) im vergangenen Jahr besonders hervor. Unter den regionalen Attraktionen (zwischen 100 000 und 0,5 Millionen Besucher pro Jahr) wird mit den verschiedenen Thermal- und Spaßbädern, wie den Aachener Carolus-Thermen oder dem Würselener Aquana-Freizeitbad, eine besondere regionale Stärke im Bereich „Wellness & Erholung“ deutlich. Daneben bilden insbesondere kultur-historische Einrichtungen, wie etwa die Aachener Domschatzkammer, das Rheinische Freilichtmuseum Kommern, der Brückenkopfpark Jülich oder auch die Burg Vogelsang als Bestandteil des Nationalparks Eifel markante Anziehungspunkte im Ausflugs- und Tagestourismus. Der Aachener Tierpark zählt ebenfalls zu einer der am meist besuchten Adressen in der Region.

Als kultur-touristische „Megaveranstaltungen“ konnten 2007 der Aachener Weihnachtsmarkt mit 1,5 Millionen Besuchern, die Dürener Annakirmes mit etwa 900 000 sowie das „Weltfest des Pferdesports“ (CHIO) Aachen mit ca. 340 000 Besuchern überzeugen. Als „regionale Spezialitäten“ (zwischen 50.000 und 0,5 Millionen Besucher) haben Veranstaltungen wie der Aachener Kunsthandwerkermarkt, der Monschauer Weihnachtsmarkt, die Dürener Jazztage oder „Rursee in Flammen“ den Status als Geheimtipp längst hinter sich gelassen. Das 2007 erstmals organisierte September-Special in Aachen konnte sich mit 120 000 Besuchern sofort als eine Top-Veranstaltung der Region etablieren.

Das „Tourismus-Barometer Region Aachen 2007“ steht kostenlos unter www.agit.de oder www.eis-statistics.eu zum Download bereit. Fragen und Hinweise auf bisher unberücksichtigte Einrichtungen und Veranstaltungen nimmt bei der AGIT Peter Gier (Tel.: 0241/963-1052, E-Mail: p.gier@agit.de) entgegen.

13.08.08

Zukunftsinitiative Eifel: Startschuss Unternehmensnetzwerk „Kunststoff“ im HIMO

Monschau. Mehr als 30 Unternehmer aus der Region, die sich direkt oder indirekt mit dem Thema Kunststoff befassen, trafen sich am 12.08.08 zu einem Wissens- und Erfahrungsaustausch in lockerer Runde im Innovationszentrum Monschau. Dies war der Auftakt für ein Unternehmer-Netzwerk „Kunststoff“, das in der Eifel entstehen und den Unternehmen der Branche durch Synergien, gegenseitigen Austausch und Kooperation Nutzen und Wettbewerbsvorteile bringen soll.

Im Rahmen der Zukunftsinitiative Eifel und dem Projekt Eifel-Tec wurden zahlreiche Unternehmen in der Eifel nach Verbesserungspotenzialen und Wünschen bezogen auf das regionale Umfeld befragt. Dabei wurde immer wieder der Wunsch genannt, Synergien durch Kooperation mit benachbarten Unternehmen zu erschließen und so die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.

Die maßgeblichen Akteure Marion Großschopf von der AGIT, Thomas Wendland von der IHK Aachen, Ruth Roelen vom Kreis Aachen, sowie Iris Poth von der Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen organisierten daraufhin zwei Unternehmensnetzwerke in der Eifel.

Das HIMO seit Beginn des Jahres eine der Relaisstationen der Zukunftsinitiative Eifel, öffnete die Tore und die Zentrumsleiterin Silke Marczincik begrüßte die interessierten Teilnehmer.

Der Termin hatte, anders als bei sonstigen Unternehmerseminaren üblich, keine feste Tagesordnung! Ziel war es, möglichst viele Eifeler Unternehmer zum Thema „Kunststoff“ gemeinsam ins Gespräch zu bringen. Die Teilnehmer nutzen rege die Gelegenheit, um sich und ihr Unternehmen vorzustellen und um dann bei einem kleinen Imbiss vertiefende Einzelgespräche zu suchen.

Thomas Wendland von der IHK Aachen erläutert „Wir stellen immer wieder fest, dass Unternehmen Kooperationspartner in Bayern, Niedersachsen oder sonst wo in der Republik haben, dass es aber auch sehr häufig Unternehmen in der Region gibt, die die gleichen Leistungen liefern können. Daher ist der Gedanke entstanden, die Unternehmen der Region und insbesondere der Eifel in Netzwerke zusammenzufassen“.

„Das erste Treffen des Netzwerkes „Kunststoff“ soll dem regelmäßigen Erfahrungsaustausch und dem Aufbau von Kooperationen zwischen den Unternehmen dienen“, sagt Ruth Roelen vom Kreis Aachen, die als „Kümmerer“ des Handlungsfeldes Technologie und Innovation federführend den Aufbau der Netzwerke und anderer Aktivitäten des Handlungsfeldes im Rahmen der Zukunftsinitiative betreut.

Iris Poth von der Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen wird am 20.08.08, 18:30 Uhr in die TAE GmbH Technik-Agentur Euskirchen zum ersten Netzwerktreffen „Mechatronik“ begrüßen.

Interessierte Unternehmer aus der Eifel wenden sich für weitere Informationen oder die Anmeldung an Markus Bastek, Kreis Aachen, Telefon: 0241 5198 2605, Markus-Bastek@kreis-aachen.de.

12.08.08

IHK Aachen ehrt 172 "sehr gute" Prüflinge

Aachen. Eine Rekordzahl bei den "sehr guten" Prüflingen meldet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen bei den Absolventen der Sommerprüfung 2008. Sage und schreibe 172 Prüflinge haben mit der Note "sehr gut" bestanden; dies sind stolze 6,9 Prozent. Die Ehrung der "sehr guten" Absolventen fand am 12. August im Industriemuseum Zinkhütter Hof, Stolberg, statt. Die Zeugnisse wurden vom Präsidenten der IHK, Bert Wirtz, überreicht, der die Prüflinge neben einem Präsent auch mit einer Urkunde auszeichnete.

Wirtz gratulierte den "sehr guten" Absolventen zu der hervorragenden Leistung, die mit dieser Note zur Elite der dualen Berufsausbildung gehörten. Er führte weiter aus, wie wichtig auch die Unterstützung aus dem privaten und beruflichen Umfeld sei, die einen großen Anteil an diesem Erfolg habe. Allen voran dankte er in diesem Zusammenhang den ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern, deren Einsatz die duale Ausbildung erst möglich machten.

Rosige Zeiten in beruflicher Hinsicht sagte Wirtz den Prüfungsabsolventen voraus. Die Wirtschaft suche hochqualifizierte und
–motivierte Fachkräfte. Es werde eng auf dem Arbeitsmarkt – nicht nur bei Ingenieuren, sondern auch bei guten Leuten aus der dualen Ausbildung. Eine besondere Stellung nehme hierbei das lebenslange Lernen ein. Dieser Begriff würde die Prüflinge die nächsten Jahrzehnten begleiten. Wirtz forderte weiter auf, die zahlreichen Fortbildungsmöglichkeiten, unter anderem bei der Kammer, zu nutzen, und wies auf die Begabtenförderung hin, die junge Menschen mit bis zu 5.100 Euro unterstütze.

Unitymedia übernimmt PrimaCom-Kabelnetze in Aachen

Aachen (ddp.djn). Der zweitgrößte deutsche Kabelnetzbetreiber Unitymedia hat rund 100 000 Kabelhaushalte in Aachen (Nordrhein-Westfalen) und Wiesbaden (Hessen) von der PrimaCom AG übernommen und wird sie direkt mit Internet, Telefon und TV versorgen. Der Kaufpreis betrage 49 Millionen Euro, teilte Unitymedia am Sonntag in Köln mit. Das Unternehmen rechnet mit weiteren rund sieben Millionen Euro an Investitionen für die Aufrüstung der Netzinfrastruktur der beiden Städte. Das Bundeskartellamt muss der Übernahme allerdings noch zustimmen.
Aachen und Wiesbaden seien die letzten größeren Städte im Unitymedia-Netz, in denen bislang noch kein Zugang zu den Internet- und Telefondiensten des Unternehmens möglich war, sagte Unitymedia-Geschäftsführer Parm Sandhu. Unitymedia hat nach eigenen Angaben über 4,7 Millionen Kunden mit Kabelanschluss.

Verlust der Aachener Biotechfirma Paion geht deutlich zurück

Aachen. Das Aachener Biotechunternehmen PaionPA8G.DE hat die Forschungsausgaben im ersten Halbjahr mehr als halbiert und den Verlust damit deutlich reduziert. Paion habe einen Nettoverlust von 7,0 (Vorjahr: 10,9) Millionen Euro verbucht, teilte Paion am Montag mit. Zwar zogen die Verwaltungskosten durch die Übernahme der britischen Biotechfirma CeNes an. Gleichzeitig gab Paion aber viel weniger Geld für Forschung und Entwicklung aus, da der dänische Partner Lundbeck(LUN.CO: Kurs) inzwischen alle Entwicklungskosten für den Wirkstoff Desmoteplase zur Behandlung von Schlaganfall trägt.

Der Umsatz lag im ersten Halbjahr mit 2,21 Millionen Euro auf Vorjahresniveau. Der Löwenanteil entfällt auf Erstattungen von Entwicklungsleistungen durch Lundbeck. Der dänische Konzern hatte sich die die weltweiten exklusiven Rechte an Desmoteplase gesichert. Dafür könnte Paion bis zu 71 Millionen Euro erhalten.

Mit der Übernahme der auf Wirkstoffe gegen Erkrankungen des zentralen Nervensystems spezialisierten CeNes will Paion seine Produktbasis verbreitern. Neben Desmoteplase, deren Wirkstoff ursprünglich aus dem Speichel der Vampirfledermaus stammt, will sich die Firma auf die Entwicklung von fünf weiteren Substanzen konzentrieren. Dafür hat Paion Finanzmittel bis Ende 2010 in der Hinterhand. Zudem erwägt Paion, weitere Medikamentenkandidaten einzukaufen.

08.08.08

Patalla neuer Geschäftsführer bei Prymetall

Stolberg. Die Stolberger nennen ihn einen «echten Prymaner». Dabei ist Ulrich Patalla in Berlin geboren, in Düsseldorf aufgewachsen, hat in Aachen studiert und lebt in Vossenack. Aber dennoch hat es mit dem Prymaner etwas auf sich.

Ein Artikel zum neuen Geschäftsführer gibt bei der AZ-Web

05.08.08

Wettbewerb "Excellence in Production" - Neun Unternehmen nominiert für das Finale zum "Werkzeugbau des Jahres 2008"

Aachen. Auch in diesem Jahr veranstalten das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen und das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT den Wettbewerb "Excellence in Production" zum "Werkzeugbau des Jahres 2008". Der Wettbewerb für Unternehmen des Werkzeug- und Formenbaus findet bereits zum fünften Mal statt. Mit 327 beteiligten Unternehmen konnten die Veranstalter einen leichten Zuwachs verbuchen.

Für das Finale wurden in diesem Jahr neun Unternehmen nominiert, die sich der Bewertung einer hochkarätigen Jury von Vertretern aus Industrieunternehmen, Verbänden und Forschung stellten. Die Preisverleihung zum "Werkzeugbau des Jahres 2008" findet im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung am 30. September 2008 im Krönungssaal des Aachener Rathauses - während des 8. Internationalen Kolloquiums "Werkzeugbau mit Zukunft" am 30. September und 1. Oktober 2008 in Aachen - statt. Zudem berichten ausgewählte Finalisten in Vorträgen während des Kolloquiums über ihre Erfolgsstrategien.

Im Finale begegnen sich nun die Audi AG Sparte Werkzeugbau aus Ingolstadt, die GKN Driveline Trier GmbH aus Trier, die Hilti AG aus Schaan, die Progress-Werk Oberkirch AG aus Oberkirch, die Siebenwurst GmbH & Co. KG aus Dietfurt, die Summerer Technologies GmbH & Co. KG aus Schechen-Rosenheim, WIRO Präzisions-Werkzeugbau GmbH & Co. KG aus Olpe, die ZF Sachs AG aus Schweinfurt und die z-werkzeugbau-gmbh aus Dornbirn.

Die Jury zeichnet während der Preisverleihung am 30. September 2008 sowohl den Gesamtsieger als auch die Besten innerhalb verschiedener Kategorien mit Preisen und Urkunden aus. Die nominierten Unternehmen können sich schon jetzt zu den besten Werkzeugbau-Betrieben im deutschsprachigen Raum zählen.

Harter Weg zum Sieg - Leistungsfähigkeit zahlt sich aus!

Der Weg zum Sieg ist für die Teilnehmer eine große Herausforderung: So bewerten die Juroren entlang der kompletten Prozesskette die technologische Leistungsfähigkeit sowie finanzielle, organisatorische und strategische Aspekte der Unternehmen. Ein Expertenteam besuchte die Firmen vor Ort und konnte sich somit persönlich von der Leistungsfähigkeit der Unternehmen überzeugen.

Neue Erkenntnisse für Teilnehmer

Alle teilnehmenden Unternehmen erhalten von den Veranstaltern eine individuelle Auswertung über die eigenen Stärken und Potentiale im anonymisierten Wettbewerbsvergleich. Mit dieser Auswertung können nun die Unternehmen gezielt ihre Wettbewerbsposition ausbauen.

Die Ausrichtung des Wettbewerbs und das 8. Internationale Kolloquium "Werkzeugbau mit Zukunft" werden von den Unternehmen Uddeholm Tooling AB, Böhler Deutschland und der DEMAT GmbH, Veranstalter der Branchenmesse EuroMold, unterstützt. Weitere Partner des Wettbewerbs sind die VDI nachrichten, die Fachzeitschrift werkzeug&formenbau und der VDMA Fachverband Präzisionswerkzeuge.