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29.09.08

Kurzfilmbeiträge zum Thema "Unternehmertum" gesucht

Aachen. Die Initiative GründerRegion Aachen ruft zur Produktion und Einreichung von Kurzfilmen zum Thema "Unternehmertum/Selbstständigkeit/Existenzgründung" auf. Jede interessierte Einzelperson, Gruppe oder Unternehmung aus der Region Aachen, Düren, Euskirchen, Heinsberg kann einen selbst gedrehten Filmbeitrag (Animation, Handyfilm, Comic, Profikurzfilm etc.) einreichen. Einsendeschluss ist der 21. Oktober.

Nach der Auswahl durch eine Jury mit Vertretern von Zeitungsverlag Aachen GmbH, Kulturwirtschaftliches GründerZentrum e.V., Kaleidoskop Filmforum in Aachen e.V., fimea - Kompetenznetz Film und Medien Aachen e.V., GründerRegion Aachen und dem überregional bekannten Filmkritiker Günter Jekubzik werden die besten drei Filme im Rahmen der Kick-off-Veranstaltung von AC² - gründen und wachsen 2008/09 am 4. November im Cineplex im Kapuzinerkarree, Aachen vorgeführt. Die drei Gewinnerbeiträge werden zudem mit attraktiven Sachpreisen der Firmen Bang & Olufsen in der Elisen-Galerie, Aachen, und CINETOWER Kinopark, Alsdorf, ausgezeichnet.

Die Teilnahme an der Kurzfilmaktion ist kostenfrei. Eingereicht werden können Filmbeiträge in den Datenformaten wmv oder swf mit einer maximalen Länge von 180 Sekunden. Die Einreichung muss auf einer CD/DVD erfolgen.
Die gestalterische Umsetzung der Filmbeiträge ist frei, d.h. alle Formen der Darstellung bewegter Bilder (Animationen, Trickfilme, Handyfilme, Profifilme u.ä.) sind erwünscht.

Informationen und Teilnehmer-Anmeldung unter: www.gruenderregion.de/kurzfilm

Kontakt:
GründerRegion Aachen
Stichwort: Kurzfilmaktion
Theaterstraße 6-10
52062 Aachen

24.09.08

Preisverleihung vision-Unternehmerinnenpreis 2008 - - Frauenpower der regionalen Wirtschaft

Aachen. Drei besonders erfolgreiche Unternehmerinnen aus der Wirtschaftsregion Aachen wurden am 23. September mit dem vision-Unternehmerinnenpreis ausgezeichnet und stellten sich der Öffentlichkeit vor.

Den mit 3.000 Euro dotierten ersten Preis erhielt Cathrin Jo Ann Wind, WINCOMMUNICATION Werbeagentur aus Aachen für die konsequente Verfolgung und Umsetzung ihrer Ziele. Sie führt eine erfolgreiche, national und international tätige Werbeagentur, die Kommunikation, Design und Fotografie in einer Agentur vereint. Das Unternehmen ist kontinuierlich gewachsen, hat 35 Mitarbeiter und gerade die erste Dependence in Köln eröffnet.

Martina Herbst aus Herzogenrath hat im Jahr 2000 als alleinerziehende Mutter von drei Kindern die MH Gebäudereinigung gegründet und beschäftigt mittlerweile 41 Mitarbeiter. Sie legt besonderen Wert auf die soziale Komponente in ihrem Unternehmen. Bei der Einstellung von Mitarbeitern sucht sie gezielt nach Bewerbern aus der Arbeitslosigkeit, die sie dann entsprechend einarbeitet und weiterbildet. Frau Herbst ist noch oft selbst mit an der Front und hält so den Kontakt zu ihren Kunden und zu ihren Mitarbeitern. Sie belegte den zweiten Platz und erhält einen Scheck über 1.500 Euro.

Astrid Siemens begegnet mit der in Aachen gegründeten Visitatis GmbH, einem ambulanten Pflegedienst, den Anforderungen, die sich aus dem demografischen Wandel ergeben. Es wird immer mehr Pflege und Betreuung auch im häuslichen Bereich benötigt. Diesen Wunsch erfüllt sie u.a. mit der 24-Stundenbetreuung. Darüber hinaus wurde das Pflegeangebot bereits auf ambulante Kliniken ausgedehnt. Beide Bereiche sollen weiter expandieren. Ihr Engagement wurde mit dem dritten Platz und 750 Euro belohnt.

Das ausgezeichnete Potenzial von erfolgreichen Unternehmerinnen sichtbar zu machen und zukünftige Existenzgründerinnen zu motivieren, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen, war das Ziel der Initiatoren des im Zweijahresrhythmus stattfindenden vision-Unternehmerinnenpreises der GründerRegion Aachen und des Netzwerks für Existenzgründerinnen in der Wirtschaftsregion Aachen.

"Frauen setzen ihre unternehmerischen Ideen längst nicht mehr nur im Nebenerwerb um. Allein die besten sechs Unternehmerinnen haben in ihren Betrieben 382 Arbeitsplätze geschaffen. 45 Unternehmerinnen haben sich in diesem Jahr insgesamt beteiligt. Auch der Anteil an Gründungsgesprächen bei Frauen steigt. Diese Zahlen zeigen, dass das Konzept eines Mutmacher-Preises für Unternehmerinnen auch nach der fünften Runde noch Sinn macht", freut sich Jürgen Drewes, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK), in seiner Begrüßungsrede.

In einer Talkrunde mit Moderator Bernd Büttgens, stellvertretender Chefredakteur des Aachener Zeitungsverlags, berichteten zwei Preisträgerinnen aus dem Jahr 2006 und die amtierende Mutmacherin, Gabriele Mohné, Geschäftsführerin der Leonhard Mohné GmbH & Co. KG Farben- und Tapetenvertrieb, den Gästen von ihren Erfahrungen mit dem Wettbewerb.

Seifriz-Preis für Waagenbau Dohmen und Professor Sander - Kooperation bahnt Weg zu automatischem Wiegesystem

Aachen/Stuttgart. Mit dem Professor-Adalbert-Seifriz-Preis 2008 sind die Waagenbau Dohmen GmbH (DoWü) und Professor Dr. Volker Sander ausgezeichnet worden. Das Würselener Handwerksunternehmen und der Forscher von der Fachhochschule Aachen, Campus Jülich, haben gemeinsam eine Software für automatische Wiegeprozesse in Biogasanlagen entwickelt.

Die bundesweit renommierte Auszeichnung, die für gelungenen Technologietransfer verliehen wird, nahmen DoWü-Geschäftsführer Peter Dohmen und Professor Sander, Lehrstuhlinhaber für Angewandte Informatik, am Freitag im Stuttgarter Hotel Maritim entgegen. Neben ihnen freuten sich drei andere Teams aus Handwerkern und Wissenschaftlern über die Vergabe des Seifriz-Preises, der vom Münchener Wirtschaftsblatt "handwerk magazin" ausgeschrieben wird und mit insgesamt 20.000 Euro dotiert ist.

Das Gewinnerpaar aus der Aachener Region überzeugte die Jury des Wettbewerbs "Meister sucht Professor", zu dem zahlreiche Bewerbungen eingereicht waren, mit seiner zielgerichteten Kooperation bei der Entwicklung der Software "Do-Profi", die automatische Wiegevorgänge auf der Unterflur-Straßenfahrzeugwaage WD10s erlaubt. Das Komplettsystem wurde pünktlich zur Erntezeit 2008 fertig und wird bereits von sechs Kunden eingesetzt.

Vorteil gegenüber dem bisherigen Verfahren: Ein Fahrer, der Mais, Kartoffeln und andere Rohstoffe anliefert, braucht seinen Traktor nicht mehr zu verlassen. Nach Auffahrt auf die Waagenbrücke ermittelt er vom Führerhaus aus mit einer Funkfernsteuerung das jeweilige Bruttogewicht. Anschließend werden die Zahlen mit dem dokumentierten Leergewicht verrechnet und einschließlich Identifikationsnummer, Uhrzeit und Lieferantendaten in die stationäre EDV übertragen. Sobald der Vorgang beendet ist, gibt eine Ampel den Weg für die Weiterfahrt frei.

Mit der Entwicklung des Datenerfassungsprogramms für die Mobilgeräte und die stationären PCs war der Würselener Waagenspezialist, der 25 Mitarbeiter beschäftigt, allein überfordert. Deshalb stellte Diplom-Ingenieur Michael Franssen, Technologieberater der Handwerkskammer für die Region Aachen, den Kontakt zu den Jülicher Wissenschaftlern her. Am Ende der intensiven 18-monatigen Kooperation stand eine völlig neue Software, die auf einer Microsoft-Plattform mit einer SAP-Datenlösung arbeitet.

"Ihr Bespiel sollte anderen Handwerksunternehmen in unserer Region Mut machen, auf das Know-how der Hochschulen zurückzugreifen", betonten Kammerpräsident Dieter Philipp und Hauptgeschäftsführer Ralf W. Barkey in einem Glückwunschschreiben an die Waagenbau Dohmen GmbH. Dies eröffne die Möglichkeit, zukunftsweisende Produkte auf den Markt zu bringen, die bewährte handwerkliche Qualität mit neusten technologischen Errungenschaften verbinden.

23.09.08

Innovationspreis Region Aachen 2008 - Bekanntgabe der neun nominierten Unternehmen

Innovationspreis Region Aachen 2008 - Bekanntgabe der neun nominierten Unternehmen

Region Aachen. Die StädteRegion Aachen und die Kreise Düren, Euskirchen und Heinsberg verleihen in diesem Jahr zum dritten Mal gemeinsam den Innovationspreis Region Aachen. In den drei Kategorien „Gründung“, Wachstum“ und „Handwerk“ wurden heute von dem Innovationspreis-Kuratorium aus insgesamt 42 eingegangenen Bewerbungen drei nominierte Unternehmen pro Kategorie ausgewählt, die für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Region Aachen von besonderem Interesse sind, und im Anschluss an die Sitzung öffentlich bekannt gegeben. Diese sind

in der Kategorie „Gründung“:

- iOpener Media GmbH, Aachen
- m2p-labs GmbH, Aachen
- Robatex GmbH, Würselen

in der Kategorie „Wachstum“:

- Agroisolab GmbH, Jülich
- Deutsche Mechatronics GmbH, Mechernich
- HG Baunach & Co. KG, Hückelhoven

in der Kategorie „Handwerk“:

- Waagenbau Dohmen, Würselen
- Orthopädie-& Berufsschuhtechnik Dirk Giesa, Aachen
- Heinrichs Stahl- und Metallbau GmbH, Simmerath

Nähere Informationen zu den Innovationen der einzelnen Unternehmen finden Sie hier >>

Die neun nominierten Unternehmen werden im Rahmen eines Festabends am 21. November im Krönungssaal des Aachener Rathauses präsentiert und ihre Innovationen gewürdigt. Pro Kategorie wird es einen Gewinner geben, der den mit jeweils 5 000 Euro dotierten Innovationspreis der Region Aachen erhalten wird.


Die Anzahl und die Qualität der eingegangenen Bewerbungen hat es dem Kuratorium wieder nicht leicht gemacht, neun Unternehmen als besonders innovativ hervorzuheben.


Unternehmen, die in diesem Jahr nicht ausgewählt wurden, sind aufgerufen, die Chance im kommenden Jahr zu nutzen, um sich dann erneut zu bewerben. Neben Produktinnovationen werden auch innovative Unternehmenskonzepte ausgezeichnet.

Für die Unterstützung des Innovationspreises Region Aachen 2008 gilt ein besonderer Dank den Sparkassen der Region Aachen und der NRW.Bank. Weiterhin unterstützen als Sponsoren folgende Unternehmen den Preis: Philips Technologie GmbH, Prospekt Fernsehproduktion GmbH, FEG Textiltechnik mbH, GIF Gesellschaft für Industrieforschung mbH, Kreiswasserwerk Heinsberg, NUON Industriepark Oberbruch GmbH & Co. KG, Paion AG, Frans Zentis GmbH & Co. und Hamacher Maschinenbau GmbH.

Zum Innovationspreis Region Aachen
Der Innovationspreis versteht sich als eine Auszeichnung für besondere unternehmerische Leistungen. Im vergangenen Jahr wurde der Innovationspreis erstmals in der gesamten Region Aachen ausgelobt. Der innovative Aspekt sollte sowohl in der Entwicklung neuer Technologien bestehen, als auch in betrieblichen Maßnahmen zur Verbesserung des Umweltschutzes und der Energieversorgung, in neuen Ansätzen zur Schaffung und zum Erhalt von Arbeitsplätzen, zur besonderen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, neuen Lösungen zur Verbesserung betrieblicher oder öffentlicher Infrastruktur sowie auch Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zu einzelnen Problemen der Stadt- und Regionalentwicklung.


Dem Innovationspreis-Kuratorium gehören neben den Verwaltungsspitzen der Gebietskörperschaften und den Hauptgeschäftsführern der Kammern unter anderen die Rektoren der Hochschulen sowie weitere Vertreter von Forschungseinrichtungen, Unternehmerverbänden, des Gewerkschaftsbundes und der regionalen Wirtschaftsförderungsagentur AGIT an.


Informationen stehen im Internet unter der Adresse www.innovationspreis-region-aachen.de zur Verfügung

18.09.08

GRÜN Software maximiert Anwenderschutz durch Softwarehinterlegung beim TÜV SÜD

Aachen.Das Wort "Escrow" bezeichnet eine gesiegelte, an einen Dritten treuhänderisch übergebene Urkunde, die von diesem erst unter bestimmten Bedingungen herausgegeben werden darf. "Software Escrow" bedeutet dem entsprechend "Quelltexthinterlegung" von Software und wird in den USA schon seit Jahren praktiziert. Diese Quasi-Versicherung garantiert dem Nutzer eines Softwareprogramms im Schadensfall den Zugang zu dem für ihn betriebsnotwendigen internen Knowhow, das ein Softwareunternehmen im Regelfall nicht preisgibt.

Welcher EDV-Anwender fühlt sich nicht in gewisser Weise dem Programmierer oder Administrator ausgeliefert? Was passiert, wenn diese Knowhow-Träger plötzlich nicht mehr greifbar sind? Die Lösung heißt "Software Escrow".

Das Wort "Escrow" bezeichnet eine gesiegelte, an einen Dritten treuhänderisch übergebene Urkunde, die von diesem erst unter bestimmten Bedingungen herausgegeben werden darf. "Software Escrow" bedeutet dem entsprechend "Quelltexthinterlegung" von Software und wird in den USA schon seit Jahren praktiziert. Diese Quasi-Versicherung garantiert dem Nutzer eines Softwareprogramms im Schadensfall den Zugang zu dem für ihn betriebsnotwendigen internen Knowhow, das ein Softwareunternehmen im Regelfall nicht preisgibt.

Die GRÜN Software AG, Aachener Spezialist für Branchensoftware, hinterlegt bei der TÜV SÜD Product Service GmbH in München nicht nur den aktuellen lauffähigen Objektcode ihrer Programme VEWA und eVEWA, sondern auch den gesamten Quellcode, die Anwenderdokumentation sowie Updates ihrer verschiedenen Versionen und Releases. Das garantiert, dass die Mitglieds- und Spendenorganisationen sowie Veranstaltungsanbieter, deren Geschäftsprozesse durch die Software der VEWA-Familie gesteuert werden, selbst im theoretischen Fall einer Insolvenz des Softwarehauses nicht beeinträchtigt würden. Weitere denkbare Risiken werden im Vertrag zwischen der GRÜN Software AG und dem TÜV SÜD vertraglich genau festgelegt.

Der TÜV SÜD verwahrt nicht nur die Informationen, sondern kontrolliert als unabhängiger Dienstleister seinerseits die Qualität des Quellcodes auf Lesbarkeit und Virenfreiheit in einem differenzierten Prüfverfahren.

Die treuhändische Hinterlegung beim TÜV SÜD hilft Anwendern, ihre Geschäftsrisiken auch im Hinblick auf Basel II - Ratings abzusichern. Das honorieren die Banken nämlich mit der Vergabe von kostengünstigen Krediten.

"Wir wollen unsere Kunden optimal schützen und ihnen eine langfristige Planungs- und Investitionssicherheit gewährleisten", so Dr. Oliver Grün, Vorstand der GRÜN Software AG. "Mit Software Escrow haben wir uns als einer der ersten für ein modernes Verfahren entschieden, dass in Europa immer mehr Fuß fasst."

Auf maximalen Kundenschutz hat GRÜN bereits erfolgreich im vergangenen Jahr gesetzt. Anlässlich des Umzugs war das neue Bürogebäude mit Alarmanlagen- und Kameraüberwachung, biometrischen Kontrollen und zusätzlichen Richtfunkstrecken versehen worden, um die Kundendaten zu sichern.

17.09.08

Veranstaltung im TZA: „Brennpunkt IT-Sicherheit - Haftungsfallen erkennen, abwehren, vorbeugen“

Aachen. Die Veranstaltung findet statt am 24. September 2008 von 14:00 bis 18:30 Uhr im Technologiezentrum am Europaplatz in Aachen. Veranstalter sind das Aachener Kompetenzzentrum für den Elektronischen Geschäftsverkehr gemeinsam mit den Partnern AGIT und IHK. Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch ist eine Voranmeldung erforderlich bei Doris Müller, d.mueller@agit.de, Tel. 0241 / 963 1020.

Weitere Informationen unter www.acc-ec.de


Als Chef stehen Sie für die Einhaltung vieler Vorschriften in Ihrer EDV gerade: GmbHG, KontraG, HGB, AO, GoB usw. Deshalb verlangt auch Ihr Steuer- bzw. Wirtschaftsprüfer rechtskonforme IT-Compliance. Ohne klares Sicherheitskonzept handelt Ihr Personal evtl. illegal - und Unwissenheit schützt Sie hier nicht vor Strafe! Wenn z. B. Ihr Server durch eine Sicherheitslücke für Computerkriminalität missbraucht wird, bleiben Sie auf dem Schaden sitzen - und Ihre Haftpflicht (D&O) greift ins Leere! Sie bekommen konkrete Hilfestellungen, um sich vor Haftungsfallen und Betriebsstörungen zu schützen. Einführend wird die Bedeutung von IT-Compliance aufgezeigt. Beispiel: "parkt" ein Mitarbeiter MP3-Raubkopien im Büro, landet Ihr Firmenserver bei der Kripo - Betriebsstillstand hin oder her! Im Anschluss werden spezielle Haftungsfragen für die Geschäftsführung erläutert. Liegt z. B. die Lizenzierungsrate Ihrer Software bei "guten" 70%, haften Sie zu 100%! Den Abschluss bilden Handlungsanleitungen, mit denen Sie das Risiko für Ihr Unternehmen sicher bewerten und durch effektive Strategien der Haftungsvermeidung minimieren.

15.09.08

Chinesische Textilfirmen aus Partnerstadt Ningbo zu Gast bei IHK Aachen

Aachen. 13 Textilunternehmen und sechs offizielle Repräsentanten der chinesischen Region Ningbo nehmen am 29. September an einer Veranstaltung der Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) teil. Die Veranstaltung findet von 14 bis 17 Uhr im Hermann-Heusch-Saal im Erdgeschoss des IHK-Gebäudes statt.

Die Unternehmen aus der langjährigen Partnerstadt Aachens suchen europäische Kooperationspartner für Technik, Produktion oder Verkauf.
Ziel der Veranstaltung ist, Kooperationsmöglichkeiten der chinesischen Firmen mit hiesigen Unternehmen zu erörtern und die Kontaktaufnahme zu fördern.
Zu der von dem Macro Euro-China Entrepreneurs Club, Beijing organisierten Veranstaltung sind auch Textilfirmen aus der niederländischen Nachbarkammer Limburg und der belgischen Nachbarkammer Eupen eingeladen.

Nach einem eineinhalbstündigen Präsentationspart, der sich vorwiegend an die chinesischen Gäste richtet, haben die deutschen, niederländischen und belgischen Unternehmen ab 15.30 Uhr die Gelegenheit, Kontaktgespräche mit den chinesischen Unternehmensvertretern zu führen. Dazu stehen sowohl englische als auch deutsche Übersetzer zur Verfügung.

Anmeldeschluss für die kostenfreie Veranstaltung ist der 19. September. Nähere Informationen erteilt Helge Ostermann, IHK Aachen, Tel. 0241 4460-129, E-Mail:
helge.ostermann@aachen.ihk.de

12.09.08

Glasstec-Premiere: MoSi2-Heizmodule Made in Germany

Aachen. Die M.E.SCHUPP Industriekeramik GmbH & Co. KG, Anbieter von Schlüsselkomponenten für die Hochtemperatur-Öfen, präsentiert auf der internationalen Leitmesse der Glasindustrie, der Glasstec (Düsseldorf, 21. - 25.10.2008), erstmals elektrische Heizelemente aus MoSi2 für Schmelzöfen bis 1850°C aus der eigenen Produktion (Halle 13, Stand D37). Die unter dem Markennamen Molycom®-Ultra erhältlichen Heizelemente werden bereits seit Anfang des Jahres in Aachen gefertigt. M.E.SCHUPP® ist damit der einzige Hersteller von MoSi2-Heizelementen in Deutschland und der zweite in Europa. In Düsseldorf stellt der weltweit agierende Anbieter von Hochtemperatur-Komponenten die Heizmodule „Made in Germany“ für elektrisch betriebene Schmelzöfen und –wannen für Labor- und Industrieanwendungen nun erstmals einer größeren Öffentlichkeit vor. Gezeigt werden dem Anlass entsprechend praktische MolyCom®-Anwendungen für die Glasindustrie. Dazu gehören auch integrierte Paket-Lösungen, etwa MolyTec-Heizelemente, die aus MolyCom®-Heizelementen und AL2O3-Isolierboards bestehen, oder komplette Ofenmodule, die M.E.SCHUPP® im Kundenauftrag fertigt.

Neben dem Premierenprodukt breitet M.E.SCHUPP in Düsseldorf das gesamte Produktportfolio für den Bau und den Betrieb von Glasschmelzanlagen aus. Am Messestand finden die Besucher Komponenten und Materialien aus den Glasstec-Produktbereichen Feuerfestmaterialien, Vorherdtechnik, Glasschmelzhafentechnik, elektrisch beheizte Systeme sowie Dämm- und Isolierstoffe.

Mit dem Produktionsstandort Aachen bietet M.E.Schupp der Glasindustrie in Europa eine zweite Quelle für MoSi2-Heizelemente. Als „Made-in-Germany“-Produkte garantieren sie eine kontinuierlich hohe Qualität, die sich bei elektrischen Heizelementen an Kriterien wie einem konstanten elektrischen Widerstand, einer homogenen Maximaltemperatur, hoher Temperaturwechselbeständigkeit und langer Lebensdauer bemisst. Die Produktion gemäß den etablierten Industriestandards erlaubt den Einsatz von neuen und alten Elementen nebeneinander sowie den gleichzeitigen Betrieb von Molycom®-Ultra und Heizmodulen anderer Hersteller.
Molycom®-Ultra wird in allen Durchmessern von 3/6 mm bis 12/24 mm mit bis zu zwei Metern Länge produziert. Die Hot-Bending-Technologie, die nur wenige Fertiger weltweit beherrschen, erlaubt auf Kundenwunsch die Realisierung komplexer Heizelement-Geometrien.

11.09.08

IHK-Veranstaltung zum Thema "Online-Handel"

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen bietet am Dienstag, 23. September von 14 bis 16 Uhr eine kostenlose Informationsveranstaltung zum Thema "Online-Handel" an. Neben den Informationspflichten für Online-Anbieter werden unter anderem das Zustandekommen von Online-Verträgen einschließlich der wirksamen Einbeziehung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie datenschutzrechtliche Aspekte thematisiert.

Eine Vielzahl von Unternehmen nutzt das Medium Internet als weiteren Vertriebskanal, sei es über einen eigenen Online-Shop oder die Nutzung von Internet-Plattformen, wie zum Beispiel eBay. Hierbei ist die Kenntnis der rechtlichen Vorgaben unerlässlich. Insbesondere bei Angeboten, die sich an Endverbraucher richten, unterlaufen Online-Anbietern mitunter Fehler, die gegebenenfalls kostspielige Abmahnungen zur Folge haben können.

Zu der Veranstaltung ist aus organisatorischen Gründen eine Anmeldung erforderlich, die per E-Mail: recht@aachen.ihk.de oder Fax: 0241 4460-153 erfolgen kann.

Neues IHK-Netzwerk Textiltechnik

Aachen. Die Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) hat für den Bereich Textiltechnik ein neues IHK-Netzwerk online bereitgestellt. Sie bietet ihren Unternehmen damit eine weitere Möglichkeit, ihre Produkt- und Dienstleistungsspektren sowohl im Internet als auch in der online abrufbaren tagesaktuellen Broschüre "Textiltechnik-Unternehmen der Region Aachen" kostenfrei zu präsentieren.

Bislang hat die IHK neun Netzwerke entwickelt für die Bereiche
· Automotive,
· Energie,
· IT-Dienstleister,
· Kunststofftechnik,
· Life Sciences,
· Textiltechnik,
· Transport und Logistik,
· Umwelttechnik und
· Weiterbildungsanbieter.
Die virtuellen Netzwerke sind integriert in die branchenübergreifende Unternehmensdatenbank "Internet-Business-Network" der IHK Aachen und nutzen dadurch vorhandene Daten. Die Suchmaschine ermöglicht eine gezielte, branchenspezifische Suche nach Produkten und Dienstleistungen regionaler Unternehmen.
Um die Unternehmensprofile und Produkt- die Dienstleistungsspektren aktuell zu halten, ist die IHK auf die Mitarbeit der Unternehmen angewiesen: Jedes Unternehmen kann online (passwortgeschützt) seine Daten aktualisieren. Die Broschüren werden aus den aktuellen Datenbankinhalten erstellt und erfassen diejenigen Unternehmen, die ihre Profile online ergänzt haben.
Unternehmen, die noch nicht in den Netzwerken vertreten sind und entsprechende Produkte oder Dienstleistungen im Business- to-Business-Bereich anbieten, können dies auf der Internetseite der IHK Aachen www.aachen.ihk.de unter dem Menüpunkt Unternehmensdaten online beantragen.

Ansprechpartner: Dieter Dembski, Tel.: 0241-4460-277

10.09.08

Kooperation zwischen dem Comet SB-Warenhaus und der Klaus-Hemmerle-Schule

Aachen. Am 10. September 2008 werden das Comet SB-Warenhaus, Aachen, und die Klaus-Hemmerle-Schule, Aachen, ihre Lernpartnerschaft auf der Plattform KURS (Kooperation Unternehmen der Region und Schulen) feierlich besiegeln. Dauerhafte Partnerschaft ist das Ziel der Zusammenarbeit, von der beide Seiten gleichermaßen profitieren: Am Modell des Partnerunternehmens sollen Schüler und Lehrer die Arbeitswelt hautnah kennen lernen und das Thema "Wirtschaft" konkret umsetzen. Know-how aus dem Unternehmen soll in die Fächer und fächerübergreifende Projekte fließen. Das beteiligte Unternehmen wird durch verbesserten Zugang zu potenziellen Azubis, Einblick in die Lehrpläne und einen positiven Dialog mit dem schulischen Partner von der Zusammenarbeit Nutzen ziehen.

"Schule trifft Arbeitswelt. Theorie trifft Praxis. In Zeiten, in denen das Thema Berufswahl- und Arbeitsweltorientierung einen immer größeren Raum einnimmt, hat die Klaus-Hemmerle-Schule einen geeigneten Partner gefunden, der die Schüler und Lehrer auf diesem Gebiet unterstützen wird. Die vielen Möglichkeiten, die das Unternehmen Comet SB-Warenhaus für unsere Schule bietet, können den Unterricht nicht nur in den Bereichen Berufsorientierung und Bewerbungstraining praxisnah gestalten", begrüßt Schulleiterin Monika Schüttert den Start in eine systematische Kooperation mit dem Partnerunternehmen.

"Der Themenkatalog, den wir im Vorfeld der Partnerschaft bereits entwickelt haben, zeigt, dass der Austausch in den verschiedenen Fächern unseren Schülerinnen und Schülern die Praxis eines Unternehmens des Einzelhandels auf vielfältige Weise nahe bringen kann. So bietet die Kooperation, die als fester Bestandteil im Schulprogramm festgehalten werden soll, der Klaus-Hemmerle-Schule und ihren Schülern vielfältige Möglichkeiten, die Arbeitswelt eines Handelsunternehmens kennen zu lernen und daraus wichtige Erfahrungen zu gewinnen."

Josef Stenten, Geschäftsführer, begründet die Motive des Unternehmens, die Kontakte zur Schule aufzunehmen und auf der KURS-Plattform zu intensivieren und systematisch und dauerhaft zu gestalten: "Das Comet SB-Warenhaus freut sich über die Kooperation mit einer bekannten Aachener Hauptschule, die Interesse an einer Partnerschaft mit einem Handelsunternehmen hat. Das Comet SB-Warenhaus hat eine sehr intensive Berufsausbildung. Ich lege großen Wert darauf, den Schülern zu vermitteln, welche vielfältigen Möglichkeiten die Ausbildung im Einzelhandel Absolventen der Hauptschule bieten kann. Wir möchten den Schülern zeigen, dass dieser Beruf sehr interessant und abwechslungsreich angelegt ist. Uns liegt viel daran, einen Beitrag zur Verbesserung der schulischen Bildung zu leisten. Die Entscheidung für eine Lernpartnerschaft mit der Klaus-Hemmerle-Schule ist für uns Teil unserer gesellschaftlichen Verantwortung."
Die Vereinbarung wird im Rahmen des Kooperationsnetzes Unternehmen der Region und Schulen (KURS) geschlossen, einer Initiative, die die Industrie- und Handelskammern Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Köln und die Handwerkskammer zu Köln gemeinsam mit der Bezirksregierung Köln betreiben mit dem Ziel, Wirtschaft und Arbeitswelt ins Klassenzimmer zu bringen und die Schüler besser auf das Arbeitsleben vorzubereiten. "Wir arbeiten mit Nachdruck daran, jeder Schule einen verlässlichen Partner in der Wirtschaft zu vermitteln", erklärt der verantwortliche Koordinator für die Stadt Aachen, Bert Vogelfänger. Ziel der Initiative ist letztlich eine flächendeckende Vernetzung von Unternehmen und Schulen.
Geplant ist, zunächst den Schwerpunkt auf die Berufswahlvorbereitung zu legen. Dies bedeutet, das Unternehmen stellt Praktikumsplätze zur Verfügung, präsentiert Berufsbilder in der Schule und ist beim Tag der Offenen Tür mit einem eigenen Stand präsent. Die Schüler haben die Möglichkeit, mit ihren Lehrern das Unternehmen so besser kennen zu lernen.
Gisbert Kurlfinke, IHK Aachen, begrüßt nachdrücklich die Entwicklung der Lernpartnerschaften mit KURS im Regierungsbezirk Köln. "Die Unterstützung, die die Wirtschaft seit geraumer Zeit dem Bereich der schulischen Bildung zukommen lässt, findet in dieser Partnerschaft ein weiteres positives Beispiel: Ein Unternehmen wie das Comet SB-Warenhaus kann den Schülern der Klaus-Hemmerle-Schule auf vielfältige Weise Einblicke in den Bereich des Einzelhandels praxisnah vermitteln. "

09.09.08

Weitere Leistungssteigerung der SOPTIM AG im Geschäftsdjahr 2007/2008

Aachen. Auf der Hauptversammlung am 9. September 2008 legte Vorstandsvorsitzender
Dr. Hans Röllinger den Geschäftsbericht für das Jahr 2007/2008 vor und zeigte, dass sich die langjährige Geschäftspolitik der SOPTIM AG weiterhin bewährt und auf Erfolgskurs befindet.

„Trotz großer Investitionen in Wachstum und Weiterentwicklung hat die SOPTIM AG das letzte Geschäftsjahr mit hervorragenden Ergebnissen abgeschlossen, nicht zuletzt weil wir unsere ehrgeizigen strategischen Unternehmensziele nachhaltig verfolgt haben“, so der Vorstandsvorsitzende und verweist auf die interne Ressourcenverstärkung im Wartungsbereich
und Qualitätssicherung, die Aktivitäten im Produktbereich im Hinblick auf Kundenbetreuung sowie Produktmanagement und den erfolgreichen Positionsausbau der SOPTIM AG in den Kernmärkten.

Die dargelegten Geschäftszahlen der SOPTIM AG zeigen durchweg positive
Absatz- ebenso wie Mitarbeiterzahlen: Im Vergleich zum Vorjahr erzielte
sie mit 15,3 Mio. Euro eine Umsatzsteigerung von rund 20%; die erhöhte
Nachfrage in allen Kundensegmenten der SOPTIM AG, sowohl im Bereich
der Industrie, den privaten Eisenbahnen und der Kreislaufwirtschaft als
auch im Bereich der Versorgung führte zu einer Aufstockung der Personalkapazität
um wiederum etwa 15%.
Zwar entsprechen die steigenden Umsatz- und Mitarbeiterzahlen dem
Trend der letzten Jahre, doch eine vergleichbar hohe Umsatzsteigerung
von 20% erreichte die SOPTIM AG zuletzt vor sechs Jahren im Geschäftsjahr
2001/2002.
Aber auch für das laufende Jahr sieht sich die SOPTIM AG mit ihrer strategischen
Ausrichtung und den bereits realisierten Maßnahmen bestens gerüstet.
Aufgrund der guten Auftragslage und der vermehrten Nachfrage
baut die SOPTIM AG nicht nur ihre Aachener Räumlichkeiten für zusätzliche
100 Arbeitsplätze aus, sondern erhöht weiterhin die Zahl der Mitarbeiter
und schreibt derzeit diverse Stellen aus; denn bereits jetzt ist eine na-
hezu vollständige Auslastung aller Mitarbeiter in den Bereichen Beratung
und Entwicklung für mehrere Monate zu verzeichnen.

Aachener Wissenschaftsherbst 2008

Aachen. Seit dem Jahr 2000 richten das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Initiative "Wissenschaft im Dialog" die Wissenschaftsjahre aus. 2008 hat Aachen in diesem Zusammenhang den Zuschlag für einen regionalen Wissen-schaftsherbst erhalten und führt nunmehr in diesem "Jahr der Mathematik" ein Feuerwerk an Veranstaltungen durch. Vom 9. bis zum 18. November 2008 dreht sich in und um Aachen alles um die Mathematik. Gemeinsam mit der Stadt Aachen, dem Forschungszentrum Jülich, der Fachhochschule Aachen, der Katholischen Hochschule NRW, Abteilung Aachen, und der Musikhochschule Köln, Abteilung Aachen, hat die RWTH Aachen ein facettenreiches Programm zusammengestellt: Ob Theater, Film, Kabarett, Vorträge, Workshops, Kolloquien oder Ausstellungen - alles dreht sich in unterhaltsamer Weise um die Welt der Zahlen.

Der Wissenschaftsherbst bietet besonders Kindern und Jugendlichen zahlreiche Möglichkeiten, Mathematik spielerisch zu begreifen. Aber auch allen anderen interessierten Bürgerinnen und Bürgern eröffnet diese Woche vielfältige Gelegenheiten, die Welt der Mathematik in einem lebendigen Kontext neu zu entdecken.

Für die jüngeren Besucherinnen und Besucher des Wissenschaftsherbstes 2008 stehen tägliche Vorführungen des Puppentheaters der Umweltbühne Chemnitz im Programm. Hier wird den Kindern in spielerischer, kindlich verständlicher Form das bewusste Betrachten von Wissenschaft und insbesondere von Mathematik verdeutlicht.

Alle Kinder sind zudem eingeladen, mathematische Spaziergänge durch Aachen zu unternehmen. Unter dem Leitthema "Wie groß war Karl der Große?" werden verschiedene mathematische Themen aufgegriffen und mit Aachener Persönlichkeiten, Bauwerken oder Ereignissen verbunden. Mit Leichtigkeit und Spaß wird dabei der Zahlenzauber des Alltags erforscht.

Wer gerne einmal einen Blick in die Unendlichkeit werfen, anhand eines Supercomputers virtuell den Blutkreislauf des Menschen verändern möchte oder sich fragt, wie es wohl sein mag, im Inneren einer Seifenblase zu stehen, der sollte die beiden Ausstellungen des Wissenschaftsherbstes besuchen. Interaktive Exponate laden Besucher jeden Alters und jeder Vorbildung ein, im SuperC und im Aachen-Fenster Mathematik hautnah zu erleben. Neben zahlreichen Exponaten der teilnehmenden Institute werden auch zehn interaktive Exponate der Wanderausstellung "Mathematik zum Anfassen" des Mathematikums aus Gießen gezeigt. Kostenlose Führungen, bei der komplexe Mathematik anschaulich und begreifbar gemacht wird, können täglich gebucht werden.

Eigeninitiative ist auch bei den angebotenen Workshops gefragt. So werden etwa mit Hilfe mathematischer Modellierung Prognosen über die Interaktion biologischer Systeme gestellt oder die Prinzipien und Tücken statistischer Grafiken herausgearbeitet. Ein gewisses Grundwissen sowie Spaß an Mathematik sollten bei den Teilnehmern vorhanden sein.

Auch die Cineasten kommen in dieser Woche auf Ihre Kosten. Verschiedene Filme, in denen die Welt der Mathematik in einem spannenden und unterhaltsamen Kontext gezeigt wird, stehen auf dem Programm des Aachener Wissenschaftsherbstes 2008. In anschließenden Diskussionsrunden haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, gemeinsam mit einem Experten die Fragen und mathematischen Inhalte der Filme zu besprechen. Gibt es eine Formel, die alles erklärt? Kann man Börsenkurse berechnen? Gibt es Systeme für Glücksspiel, die Gewinne garantieren? Diese und andere Fragen werden dabei behandelt.

In den Abendstunden werden neben den Filmen auch Vorträge und Theaterstücke zu unterschiedlichen Themen präsentiert, denen einzig der Bezug zur Mathematik gemein ist. So können sich die Zuschauer auf einen Ausflug in das Chaos des Kosmos freuen und zum Beispiel erfahren,

- welche mathematischen Herausforderungen sich hinter der Planung von Mobilfunknetzen verbergen,
- dass Mathematik auch in wirtschaftlicher Hinsicht ein wichtiger Produktionsfaktor ist und
- wie sich Sturmrisiken durch den Klimawandel verändern.

Dass wir mit Arithmetik und Logik an Grenzen stoßen, wenn es um Liebes- und Vertrauensverhältnisse geht, wird in dem Theaterstück "Der Beweis" deutlich, das vom DASDA-Theater in der Klangbrücke aufgeführt wird.

Das Highlight im Reigen der Veranstaltungen bildet die Aachener Wissenschaftsnacht am 14. November im Kármán-Auditorium der RWTH Aachen, die ebenfalls im Zeichen der Mathematik steht. Wissenschaft in ungewöhnlicher Form zu ungewöhnlicher Zeit präsentieren - diese Idee steckt hinter dem Veranstaltungsangebot der Wissenschaftsnacht "5 vor 12". Dabei wird für alle Generationen Wissenschaft mit einer breiten Angebotspalette an spannenden Vorträgen, Filmvorführungen sowie musikalischen Beiträgen auf unterhaltsame Art und Weise verständlich und greifbar gemacht. Der Aachener Wissenschaftsherbst findet damit seinen ebenso informativen wie kurzweiligen Höhepunkt.
Das vollständige Programm finden Sie in den nächsten Tagen unter www.aachener-wissenschaftsherbst.de

01.09.08

Startkapital für die QuinLogic GmbH - Seed-Fonds Aachen und ERP-Startfonds investieren in Software-

Aachen, 01. September 2008 – Der „Seed-Fonds für die Region Aachen GmbH & Co. KG“ (Seed-Fonds Aachen) hat mit der QuinLogic GmbH sein viertes Investment abgeschlossen. Insgesamt 1,57 Mio. Euro fließen dem jungen Software-Unternehmen mit Sitz in Aachen zu. 1 Mio. Euro werden dabei zu gleichen Teilen vom Seed-Fonds Aachen und dem ERP-Startfonds
der KfW aufgebracht. Weitere 570.000 Euro stellen die Unternehmensgründer bereit. Durch diese erste Finanzierungsrunde soll die QuinLogic-Software für die Bahnwarenindustrie1 zur Marktreife gebracht und ihre Markteinführung realisiert werden.

Optimiertes Qualitätsmanagement für Bahnwaren

QuinLogic entwickelt Software-Lösungen für ein optimiertes Qualitätsmanagement von Bahnwaren wie Stahlträger oder Papier. Die Software wertet systematisch Ergebnisse von Messsystemen aus, die über Qualität und Fehler von Produkten informieren. Erstmals können außerdem vollautomatische Entscheidungsprozesse zur Verwendung der Produkte initiiert werden. Damit bedient QuinLogic ein gewachsenes Kundenbedürfnis und sorgt für eine signifikante Ausweitung des Angebots von nachgelagerten Auswertungs- und Verarbeitungslogiken. „Hersteller von Bahnwaren können mit unserer Software ihren Kunden gegenüber die Anordnung eventueller Fehler der Produkte nachweisen und logische Vorschläge für die Verwendung der Produkte abgeben“, erklärt Friedrich Lücking, Geschäftsführer bei QuinLogic. „Dadurch werden die Material- und Nutzungseffizienz sowie das Ausschussrisiko qualitativ anspruchsvoller Endprodukte erheblich verbessert.“

Einstiegsmarkt Stahlindustrie

QuinLogic beabsichtigt zunächst den Einstieg im Segment der Flachbandproduktion der Metallbranche. Hier besteht unmittelbarer Bedarf an Services und Software-Lösungen für das Qualitätsmanagement. „Durch die massive Konsolidierungs- und Merger-Welle in der Stahlbranche der letzten Jahre stehen die Produktionsdatenerfassung und sich daraus ergebende Optimierungspotenziale weltweit bei allen Herstellern ganz oben auf der Prioritätsliste“, sagt Horst Gier, Geschäftsführer der Managementgesellschaft des Seed-
Fonds Aachen. „Die QuinLogic-Software füllt exakt diese Lücke. Auf dem Markt gibt es kein vergleichbares Produkt.“ Eine Diversifizierung auf andere Bahnwarenindustrien wie Papier oder Folie ist als zweiter Schritt geplant.