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26.11.08

Aachen China Office - Offizielle Eröffnung in Ningbo

Region Aachen. Anfang November fand die offizielle Eröffnung des Aachen China Office in Ningbo, China, statt. Von diesem Büro aus werden chinesische Unternehmen als potenzielle Investoren für die Region Aachen akquiriert. Bereits seit Mai dieses Jahres wird das von Stadt Aachen, Sparkasse Aachen, IHK Aachen und AGIT getragene Projekt durch die ECS GmbH vorangetrieben.

In den ersten sechs Monaten konnten Kontakte zu über 40 Firmen mit Erweiterungsabsichten geknüpft werden. Konkretes Interesse an einem Standort in der Region besteht bereits bei drei Unternehmen. Im Dezember wird der Textilkonzern Beyond Garment die Region besuchen. Bereits im Frühjahr hatte das Unternehmen ersten Kontakt zum Aachen China Office aufgenommen. Das Hauptgeschäftsfeld der Firma ist die Textilproduktion. Es bestehen bereits Geschäftsbeziehungen nach Europa. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 2 500 Mitarbeiter, der Jahresumsatz liegt bei über 50 Mio. US Dollar.

Im Juni dieses Jahres präsentierte sich die Technologieregion Aachen erstmals auf der chinesischen Industriemesse Zhejiang Investment and Trade Show ZJITS in Ningbo.

Ende September besuchten chinesische Textilunternehmen und offizielle Repräsentanten aus der Region Ningbo auf Initiative des Macro Euro-China Entrepreneurs Clubs und der IHK die Region Aachen. Sie informierten sich über die Wirtschaftsregion Aachen, das Aachen China Office und die Besonderheiten interkultureller Geschäftsaktivitäten in Europa.

Zeitgleich fand im Aachen China Office eine Wirtschaftskonferenz statt, um das Büro bei lokalen Firmen aus der Ningbo High – Tech Zone bekannt zu machen.
Für das kommende Jahr sind neben weiteren Delegationsbesuchen und Messeauftritten regelmäßig stattfindende Unternehmensstammtische in Ningbo geplant.

25.11.08

GKD baut zwei neue Produktionshallen

Aachen. Düren. Mit Hochdruck baut die technische Weberei GKD Gebr. Kufferath mit Hauptsitz in Düren derzeit zwei neue Produktionshallen.

Ab Januar 2009 startet dort bereits die Produktion für verschiedene Großprojekte mit Mediamesh und Illumesh, den weltweit stark nachgefragten Edelstahlgeweben mit integrierter LED-Technologie.

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21.11.08

Innovationspreis Region Aachen 2008 - Festliche Preisverleihung an

Region Aachen. Am 21. November wurden im Rahmen eines Festabends im Krönungssaal des Aachener Rathauses drei Unternehmen mit dem mit je 5 000 Euro dotierten Innovationspreis Region Aachen 2008 ausgezeichnet. In den drei Kategorien "Gründung", "Wachstum" und "Handwerk" hatten sich insgesamt 42 Unternehmen beworben.

In der Kategorie Gründung überreichte AGIT-Geschäftsführer Dr. Helmut Greif den Preis an das Unternehmen iOpener Media GmbH, welches sich erst Anfang dieses Jahres gegründet und in Aachen niedergelassen hatte.

iOpener hat ein System entwickelt, das reale und mobile Objekte durch Positions- und Telemetrie-Daten via Internet in virtuelle Umgebungen integriert. Die so genannte patentierte "iOpener-Echtzeit-Spieloption" ermöglicht es Fans von Computer-Autorennen, sich in Echtzeit während eines Formel 1-Grand-Prix mit den Profifahrern am Bildschirm zu messen. Hierzu muss der Spieler sich lediglich in seine PlayStation, Xbox oder seinen PC online einloggen, und schon erhält der Computer die reellen Positionsdaten der F1-Fahrer über Satellitennavigation sowie Telemetrie-Daten der realen F1-Wagen. Zusätzlich wird über Künstliche Intelligenz, einer
Eigenentwicklung des Unternehmens, ein optimales Gleichgewicht zwischen realer und virtueller Welt hergestellt. Zum Beispiel muss dem Umstand Rechnung getragen werden, dass die echten Rennfahrer den Wagen des Spielers nicht sehen. Um ein virtuelles "Überfahren" der Amateure zu vermeiden, wird ein Überholmanöver simuliert. iOpener stellt darüber hinaus die
gespeicherten Renndaten bereit, sodass Spieler ein echtes Rennen im Nachhinein mitfahren können. Basierend auf derselben Technologie können beim Fahrertraining in Simulatoren z.B. die gefahrene Abweichung von der Ideallinie sowie die Linie der schnellsten Runde eines Fahrers visualisiert und die Trainingseffizienz verbessert werden. Genannte und weitere Anwendungen auf Basis der iOpener-Technologie sind u. a. auf Motorradrennen, Flugsimulatoren, Fahrrad, Ski- und Snowboard, aber auch für hoheitliche Aufgaben, z.B. von Polizei und Feuerwehr und Sicherheitskräften übertragbar, oder reichen gar in Bereiche erweiterter Television.

Den beiden ebenfalls nominierten Unternehmen m2p-labs GmbH aus Aachen und Robatex GmbH aus Stolberg wurden Anerkennungsurkunden überreicht.

In der Kategorie Wachstum, bei der sich Unternehmen, die älter als fünf Jahre sind, bewerben konnten, erhielt die Agroisolab GmbH aus Jülich aus den Händen von Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden den Preis. Das Unternehmen war bereits im vergangenen Jahr mit einer anderen Innovation nominiert, und stellt alleine dadurch seine Innovationsfähigkeit unter Beweis. Der Wettbewerb im globalen Markt und insbesondere der Schutz von Markenprodukten und Schutz vor Haftungsansprüchen führen zu dem Kundenwunsch, Produkte jederzeit analytisch wieder finden zu können. Dies ist mit dem neuen Markerkonzept, einer patentierten neuen Messtechniken bzw. einem neu entwickelten Verfahren, bei nahezu vollständiger Fälschungssicherheit möglich. So kann das Unternehmen beispielsweise für einen Futtermittelhersteller spezielles Futter für Legehennen markieren. Dadurch kann zum einen die Herkunft des Futters aus dieser Futtermühle nachgewiesen werden. Darüber hinaus kann durch Analyse der Eier nachgewiesen werden, dass der Landwirt auch tatsächlich dieses spezielle Futter eingesetzt hat. Agroisolab hat in den letzten drei Jahren Produkte mit definierten und
einzigartigen Markierungen entwickelt. Damit ist eine unauffällige Kennzeichnung von Lebensmitteln, Bedarfsgegenständen und kosmetisch/pharmazeutischen Produkten garantiert, ohne dass die Produkte optischen oder chemischen Veränderungen unterliegen.

Die Anerkennungsurkunden in dieser Kategorie gingen an die Deutsche Mechatronics GmbH aus Mechernich und HG Baunach GmbH & Co. KG mit Sitz in Hückelhoven.

In der Kategorie Handwerk konnte die Waagenbau Dohmen GmbH aus Würselen von Wolfgang Spelthahn, Landrat des Kreises Düren und diesjähriger Vorsitzender des Kuratoriums, den Preis entgegennehmen. Seitdem die Materialströme nachwachsender Rohstoffe in Biogasanlagen statistisch und mengenmäßig erfasst werden müssen und die Abrechnung der eingefahrenen Mengen mit den Landwirten nach Gewicht erfolgt, wurde seitens der Anlagenbetreiber eine
neue Anforderung gestellt: Um eine Biogasanlage rentabel zu bewirtschaften, darf sie nur mit wenig Personal betrieben werden. Dies betrifft u. a. auch die Fahrzeugwaage. Deshalb hat Waagenbau Dohmen die Software "Do-Profi" entwickelt, die es ermöglicht, dass LKW-Fahrer zum Verwiegen Ihrer Fracht den Schlepper nicht mehr verlassen müssen, sondern per Knopfdruck über Funk ihre Fahrzeuge selber verwiegen können. Der Messvorgang erfasst dabei alle relevanten Daten automatisch und dokumentiert diese gleichzeitig. Diese Entwicklung hat das Unternehmen in Zusammenarbeit mit Prof. Volker Sander von der FH Aachen entwickelt. Die Innovation des Unternehmens ist seit Mai 2008 auf dem Markt.

Die Anerkennungsurkunden in dieser Kategorie gingen an die beiden Firmen Orthopädie- und Berufsschuhtechnik Dirk Giesa, Aachen, und Heinrichs Stahl- und Metallbau GmbH, Simmerath.

Preisverleihung
Am Festabend wurden die herausragenden Innovationen aller neun nominierten Unternehmen vor über 500 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft filmisch präsentiert. Als Festredner konnte Professor Dr. Andreas Groß, Leiter des Klebtechnischen Instituts am Fraunhofer IFAM in Bremen, gewonnen werden. Er hielt einen spannenden Vortrag über "Innovation und Fußball", in dem er die heutigen Anforderungen und die Wichtigkeit moderner innovativer Werkstoffe anhand verschiedener Fußballstadien vorstellte. Die musikalische Begleitung des Festabends übernahm der bekannte Jazz-Musiker Claudius Valk. Er begeisterte das Publikum mit eigenen Musikkompositionen.

Als Hauptsponsoren unterstützten den diesjährigen Innovationspreis Region Aachen die NRW.Bank und die Sparkassen der Region Aachen. Weitere Sponsoren waren Philips Technologie GmbH Forschungslaboratorien, Prospekt TV sowie FEG Textiltechnik GmbH, GIF Gesellschaft für Industrieforschung mbH, Kreiswasserwerk Heinsberg, NUON Industriepark Oberbruch GmbH & Co. KG, Paion AG, Franz Zentis GmbH & Co. und Hamacher Maschinenbau GmbH.

20.11.08

spenden.de wird gemeinnützig

Aachen. Der Betreiber GRÜN Software AG kündigt an, das Charity-Portal www.spenden.de zukünftig in einer gemeinnützigen Form zu betreiben.

Das Spendenportal spenden.de bringt Spender mit Spendenorganisationen zusammen. Potenzielle Spender informieren sich über Tätigkeiten und Projekte von Hilfsorganisationen. Das Portal führt auch eine neutrale redaktionelle Berichterstattung über Projekte der Spendenorganisationen durch, so dass eine objektive Wahl einer begünstigten Organisation für Spender viel einfacher wird. Eine gezielte Online-Spende ist dann direkt auf der Plattform spenden.de an über 100 Organisationen möglich. Partnerorganisationen sind unter anderem Aktion Deutschland hilft, Misereor, Johanniter-Unfallhilfe, Deutsches Kinderhilfswerk, NABU Naturschutzbund Deutschland, Bethel oder der Deutsche Tierschutzbund.
"Spenden.de ist bereits heute ein gesellschaftliches Engagement, da der Betrieb weit mehr Kosten als Erlöse verursacht. Das Portal soll zukünftig noch nachhaltiger die Spendenbereitschaft in soziale Projekte anregen, so dass wir uns entschlossen haben, die Plattform in einen gemeinnützigen Rahmen einzubringen. Auch als mittelständisches Unternehmen muss Engagement im Sinne einer Corporate Social Responsibility Teil unserer Strategie sein", führt Dr. Oliver Grün aus, Vorstand der GRÜN Software AG.
Nach eigenen Angaben hat GRÜN bisher einen sechsstelligen Betrag in Aufbau und Betrieb des Charity-Portals investiert, bei dem alleine die generische Domain spenden.de eine erhebliche Werthaltigkeit darstelle. Aktuell werden Gespräche mit verschiedenen Partnern geführt, um eine nachhaltige Umsetzung eines zukünftig gemeinnützigen Betriebes sicherzustellen. Hierbei kommen nach Angaben des Unternehmens neben einer eigenen Betriebsform auch Partnerschaften etwa mit anderen Spendenportalen in Frage. Bis zum Jahresanfang 2009 soll eine Lösung gefunden und vorgestellt werden.

Maximales RFID-Know How auf den RFID-Anwendertagen 2008 des VDEB Verband IT-Mittelstand e.V.

Aachen. „Das hohe Innovations- und Wachstumspotenzial, das der Querschnittstechnologie Radio Frenquency Identification (RFID) in vielen Studien bescheinigt wurde, beginnt sich nun herauszukristallisieren“, eröffnete Dr. Oliver Grün, Vorsitzender des VDEB, die RFID Anwendertage 2008 in seiner Begrüßungsansprache. Dabei konnte er auf gute Zahlen bezüglich des Marktwachstums der RFID-Technologie für 2008 verweisen. Der Verkauf von rund 2,16 Mrd. RFID-Tags werde für dieses Jahr weltweit erwartet. Dabei werde der Umsatz laut Analysen die Grenze von 5,3 Milliarden US-Dollar durchbrechen. „Die RFID-Technologie ist aus dem Stadium der Entwicklung in das Stadium der Anwendung übergegangen“, resümierte Dr. Oliver Grün vor einem interessierten Publikum aus Endanwendern und Experten die Entwicklung der vergangenen Jahre.

Dr. Christian Plenge von der METRO Group bestätigte diese Auffassung in seinem Vortrag. „Unser festes Ziel ist es, RFID in zehn Jahren als ein Steuerungsinstrument für unsere gesamte Lieferkette zu verwenden“, erklärte er am ersten Tag der RFID Anwendertage, der dem Thema RFID in Handel und Logistik gewidmet war. Damit unterstrich er den Stellenwert von RFID für die Konzernentwicklung der METRO Group im Speziellen und für den Handel insgesamt. Von der Produktion beim Hersteller über die Kommissionierung im Distributionscenter bis hin zum Regalmanagement in der Filiale wird RFID derzeit bei der METRO Group genutzt und in Zukunft noch stärker genutzt werden, so die nachdrückliche Absicht des Großhandelskonzerns. Eine ähnlich dezidierte RFID-Strategie verfolgt auch die REWE Group, die mittels Electronic Product Code (EPC) und RFID Prozessführerschaft anstrebt. „Mit diesem Anspruch wollen wir eindeutig zum Ausdruck bringen, dass für uns die ganzheitliche Betrachtung und Optimierung der Prozesse und der Prozessqualität im Vordergrund stehen, das heißt, wir haben für uns nicht Kosten- oder Technologieführerschaft als primären Zweck definiert“, erläuterte Jörg Sandlöhken den Ansatz der REWE Group.

In diesem Kontext zeigten Anwenderberichte von Lieferanten wie der Mars GmbH und der Nestlé Deutschland AG, wie durch RFID die Perfektionierung der Prozesse zum beiderseitigen Vorteil von Lieferanten und Handel erreicht werden kann. Schon in seinem Keynote-Vortrag hatte Stefan Hockenberger von der SAP AG nach einem Überblick über den derzeitigen Stand der RFID-Technik und einem Ausblick in das zukünftige Internet der Dinge verschiedene praktische Umsetzungen des Softwarehauses dargestellt.

Derartige innovative Lösungen zur Realisierung der Kundenstrategien wurden dann im letzten Themenblock in aller Ausführlichkeit behandelt. Die Wichtigkeit des Themas EDI (Electronic Data Interchange) zur Vernetzung komplexer Logistiknetzwerke wurde diesbezüglich besonders hervorgehoben. Dementsprechend konnte Klaus-Peter Stoll von der e-integration GmbH feststellen: „RFID nicht ohne EDI!“

RFID für den Mittelstand bildete den Schwerpunkt des zweiten Tages. Den enormen Kostendruck, dem insbesondere mittelständische Unternehmen im Wettbewerb ausgesetzt sind, griff Harald Dittmar von der sys-pro GmbH in seinem Keynote-Vortrag auf und hielt diesem Rationalisierungseffekte und Einsparpotenziale aufgrund von RFID entgegen. Jens Oehlmann (Elmicron GmbH) formulierte es prägnant: „RFID-Integration macht fit für die Zukunft.“
Wie sehr die heutigen Erfolge von RFID jedoch auch auf Anstrengungen der Vergangenheit beruhen, wurde von Ralf Vinzenz Bigge von der GS1 Germany GmbH verdeutlicht, der mit der Erläuterung des EPC die Brücke zwischen vergangenen Standardisierungsleistungen und den heutigen unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten von RFID schlug. Die Vielfalt von RFID-Anwendungen wurde in den Berichten über verschiedene Branchen, wie Sicherheitstechnik, Industrie und Pharmazie, ersichtlich. Abgeschlossen wurde die Veranstaltung mit der Verleihung des VDEB RFID-Awards 2008 an die Silverstroke AG.

Auch in diesem Jahr konnten die RFID Anwendertage 2008 wieder ihren Anspruch als die bedeutendste Veranstaltung für praktische und innovative RFID-Lösungen im deutschsprachigen Raum einlösen. „Mich hat besonders angesprochen, dass zeitnahe Themen diskutiert wurden und die UHF-Technologie erörtert wurde, die alles andere als einfach anwendbar ist, was in den Vorträgen aber auch angesprochen wurde, die mit sehr kompetenten und erfahrenen Referenten besetzt waren“, erläutert Chris Schiebel von der smart-Tec GmbH sein positives Votum für die RFID Anwendertage 2008.

Für diejenigen, die nicht vor Ort sein konnten, ist die Kongressdokumentation nun auf CD-ROM zum Preis von 89,00 EUR (inkl. Versandkosten, zzgl. MwSt.) erhältlich. Ob Fallbeispiele, technische Lösungen oder RFID-Strategien, die Präsentationen lassen keine Fragen unbeantwortet.

Rolf Chung (5128 Zeichen inklusive Leerzeichen)

Hintergrundinformationen VDEB Verband IT-Mittelstand e.V.

Der VDEB ist die Interessensvertretung des IT-Mittelstands in Deutschland. Unsere Mitglieder sind Soft- und Hardwarehersteller ebenso wie IT-Dienstleister und EDV-Beratungsunternehmen. Mit unserer Arbeit stärken wir die mittelständischen IT-Unternehmen in ihrem Wettbewerb mit der IT-Industrie. Wir bringen mittelständische Positionen in die politische Diskussion ein und fordern deren Umsetzung. Der VDEB und seine Mitglieder treten insbesondere für offene Standards und freien Technologiezugang ein. Der VDEB fördert gezielt technologische Innovationen, die Weiterqualifizierung von IT-Fachkräften und organisiert kooperative Geschäftsmodelle für den IT-Mittelstand. Mit dem VDEB-Gütesiegel, dem VDEB-TÜV SÜD-Zertifikat für zertifizierte Software und einer eigenen VDEB IT-Versicherung bietet der Verband allein für den IT-Mittelstand entwickelte Wettbewerbsinstrumente an. Die Interessen der Mitglieder werden durch eine gemeinsame Fach- und Öffentlichkeitsarbeit zum Ausdruck gebracht. Der VDEB ist beim Deutschen Bundestag akkreditiert.

19.11.08

PAION gibt erfolgreichen Abschluss von Phase-I-Studie mit Sedativum/Anästhetikum CNS 7056 bekannt

Aachen, Cambridge. Die PAION AG gab heute den erfolgreichen Abschluss einer Phase-I-Studie mit seinem intravenös verabreichten Sedativum/Anästhetikum CNS 7056 bekannt. Die Studie konnte früher als erwartet beendet werden, nachdem bereits in der neunten von zehn vorgesehenen Dosisgruppen das Zielkriterium, mehr als fünf Minuten Bewusstlosigkeit bei mehr als 50% der Freiwilligen, erreicht wurde. Im Verlauf der Studie wurden keine schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse an PAION gemeldet. Das Unternehmen rechnet damit, Anfang 2009 erste Ergebnisse der Studie bekanntgeben und im Anschluss daran mit dem nächsten Entwicklungsschritt starten zu können.

„Weniger als sechs Monate nach der Akquisition sehen wir nun die ersten
Belege für das große Potenzial der Produkte des ehemaligen CeNeSPortfolios“,
so Dr. Wolfgang Söhngen, PAIONs CEO. „Als nächstes erwarten
wir nun die entblindeten Studiendaten. Da wir keine negativen Meldungen
erhalten haben, sind wir zuversichtlich, dass die Studie das von uns erwartete
Wirkstoffprofil bestätigen wird. Aufgrund des zu erwartenden schnellen
An/Aus-Profils im Hinblick auf Sedierung und die anschließende rasche
Erholung, könnte CNS 7056 einen wichtigen Fortschritt für eine Reihe
unterschiedlicher Indikationen bedeuten. In unserem eigenen
Entwicklungsprogramm konzentrieren wir uns allerdings zunächst auf
Anwendungen wie Darmspiegelungen oder endoskopische Eingriffe im
oberen Magen-Darm-Trakt. Gemeinsam mit einem Partner wäre es jedoch
möglich, auch weitere Indikationen für diesen hochinteressanten
Entwicklungskandidaten zu erschließen.“
CNS 7056 ist ein neues, kurz wirkendes Sedativum/Anästhetikum, dessen
Wirkung durch sogenannte GABAA-Rezeptoren im Gehirn vermittelt wird. In
präklinischen Studien konnte gezeigt werden, dass bei intravenöser Gabe der
Substanz die Sedierung sehr schnell eintritt. Besonders hervorzuheben ist,
dass dieser Effekt auch sehr schnell wieder nachlässt, sobald keine Substanz
mehr zugeführt wird.
Insgesamt nahmen 81 Probanden an der doppelt-verblindeten, placebokontrollierten
Phase-I-Studie teil. Im Rahmen der Studie wurden Sicherheit,
Verträglichkeit und Pharmakokinetik von CNS 7056 untersucht, das gesunden
Freiwilligen als Einmalgabe in ansteigenden Dosisgruppen verabreicht wurde.
Darüber hinaus wurde durch Bestimmung des Sedierungsgrads der
Probanden die Wirksamkeit der Substanz ermittelt. Nach jeder Dosisgruppe
entschied das Data Monitoring Committee (eine Sicherheitskommission)
aufgrund der gewonnenen Daten über den Start der nächsthöheren
Dosisgruppe. Zusätzlich wurde ein direkter Vergleich mit Midazolam
durchgeführt, dem derzeitigen Standardwirkstoff für die Sedierung bei
kleineren, chirurgischen Eingriffen. Der Einschluss von Midazolambehandelten
Probanden ermöglicht die effektive Bewertung des Profils der
beiden Substanzen im Hinblick auf Wirksamkeit und Sicherheit.
CNS 7056 wird zunächst als Sedativum für den Einsatz bei im Krankenhaus
oder ambulant durchgeführten medizinischen Eingriffen wie z.B. Endoskopien
entwickelt, hat jedoch weiteres Potenzial für die Einleitung und
Aufrechterhaltung von Narkosen, für die Langzeitsedierung im Bereich der
Intensivmedizin sowie für andere Situationen, in denen die kurze Wirkdauer
Vorteile gegenüber den derzeitigen Alternativen bieten könnte.

Prysmian entlässt 61 Mitarbeiter

Eschweiler. Die «Prysmian Kabelwerke Lynen» in Eschweiler wollen 61 der 261 Mitarbeiter entlassen. Der Sozialplan wurde am Montag von Geschäftsleitung und Betriebsrat unterzeichnet.

Mehr hierzu in der AZ-WEB.de

Grünenthal findet neuen Chef

Aachen. Neuer Vorsitzender der Geschäftsführung des Pharmaunternehmens und ehemaligen Contergan-Herstellers Grünenthal soll nach Informationen von manager-magazin.de Harald F. Stock werden. Bislang verantwortet der 1968 geborene Chemiker die deutsche Orthopädie-Sparte des US-Gesundheitskonzerns Johnson & Johnson.

Quelle: manager-magazin.de

18.11.08

Seminar der Sparkasse im HIMO am 25.11.2008 um 18.00 Uhr

Monschau. Das Innovations-Zentrum Monschau (HIMO) und die Sparkasse Aachen freuen sich, umfassend über das Thema Existenzgründung (auch) aus der Arbeitslosigkeit zu informieren.

In kurzen aber informativen Vorträgen berichten verschiedene Referenten zu wichtigen Themen. Irmgard Breidenich, Sparkasse Aachen, informiert über die perfekte Vorbereitung des Bankgesprächs: Finanzierung von Existenzgründungen unter Einbeziehung öffentlicher Förderprogramme. Rolf Schmetz der Provinzial Rheinland Versicherung AG berichtet über notwendige Versicherungen zu Beginn der Selbständigkeit und Jochen Strauch sowie Horst Lauscher, Mitarbeiter der Agentur für Arbeit ARGE Südkreis Aachen, informieren zur Förderung von Existenzgründungen durch die Agentur für Arbeit.

Im Anschluss an die Vorträge stehen die Referenten und die Zentrumsleiterin des HIMO, Frau Silke Marczincik, gerne zur Beantwortung individuellen Fragen zur Verfügung.

Um Anmeldung unter www.himo.de oder unter 02472-8025808 wird bis zum 21.11.2008 gebeten.

17.11.08

RWTH investiert 3 Millionen Euro in Automobil-Testgelände

Aachen. Die RWTH Aachen investiert 3 Millionen Euro in ein Testgelände im Industriepark Emil Mayrisch in Aldenhoven. Im Automobil-Testzentrum, kurz ATZ, wollen die RWTH-Wissenschaftler beispielsweise Untersuchungen zur Sicherheit von LKWs, zur Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen sowie Fahrdynamikversuche durchführen.

In einem ersten Bauabschnitt wird eine Fahrdynamik- und Verkehrssimulationsfläche errichtet, die mit einem Durchmesser von rund 200 Metern ausreichend Raum bietet. Finanziert wird das Testgelände aus Eigenmitteln der beteiligten Institute sowie der RWTH Aachen. Mit der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts rechnet der verantwortliche Projektleiter Univ.-Prof. Dr.-Ing. Stefan Gies vom Institut für Kraftfahrzeuge zum Juli 2009. Ebenfalls beteiligt sind Univ.-Prof. Dr.-Ing. Stefan Pischinger, Lehrstuhl für Verbrennungskraftmaschinen, und Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dirk Abel, Institut für Regelungstechnik.

Die RWTH ist interessiert daran, in einem zweiten Bauabschnitt eine Erweiterung mit einem Oval- und einem Handlingskurs, Bremsstrecken sowie einem Steigungshügel zu errichten. Die Planung hierfür soll nach Fertigstellung des ersten Bauabschnitts beginnen. Durch diese Erweiterung sind zusätzliche Untersuchungen zu Fahrkomfort, Trockenhandling, Dauerlauf, Kalibrierungen und Bremsmanövern möglich. Nutzer des Geländes sollen sowohl RWTH-Wissenschaftler sowie die internationale Automobilindustrie sein, Hersteller von Pkw und Lkw gleichermaßen.

"5. Aachener Innovationstag" am 9. Dezember im TZA

"Informationen rund um das Thema Innovationen, deren Schutz und wirtschaftliche Verwertung"

Aachen. Am 9. Dezember findet bereits zum fünften Mal der „Aachener Innovationstag“ im Technologiezentrum am Europaplatz (TZA) statt. Bei der von der regionalen Wirtschaftsfördereragentur AGIT organisierten Veranstaltung erhalten Teilnehmer Tipps und Ratschläge zu einem erfolgreichen und ausgewogenen Innovationsmanagement.

Die Schwierigkeit des Innovationsmanagements besteht darin, den Spagat zwischen dem kreativen Innovieren und der dazugehörigen nüchternen Kosten-Nutzen-Betrachtung und der Finanzierung zu meistern. Im Rahmen der Veranstaltung werden u.a. Einblicke in die Methoden der Kreativitätstechnik sowie in die Themen der Lizenzierung und Finanzierung gegeben.

„Dieses Mal haben wir den Schwerpunkt darauf gesetzt, wie Innovatoren Kreativität methodisch entwickeln und daraus verwertbare Produkte vermarkten können“, sagt Havva Coskun von der AGIT, die Erfinder und technologieorientierte Gründer und Unternehmer berät und tagtäglich den Bedarf erlebt. Sie freut sich, dass auch bei diesem Innovationstag sehr bekannte Experten aus dem bundesweiten SIGNO-Netzwerk eingebunden werden konnten. Auch der Erfinderclub Eifel e.V. wird in diesem Jahr wieder einige spektakuläre Erfindungen ausstellen.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung, insbesondere zu den angebotenen Workshops, bei denen die Teilnehmerzahl begrenzt ist, muss bis zum 5. Dezember erfolgen. Anmeldungen können per E- Mail an d.pollin@agit.de oder per Fax an 0241/963-1033 eingesendet werden. Dem Programm (s. u.) können Sie den zeitlichen und inhaltlichen Ablauf entnehmen.

Neben dem jährlichen Innovationstag organisiert die AGIT regelmäßige Patentsprechtage an, die kostenlos Einzelgespräche mit Verwertungsgesellschaften, Patentanwälten und den Experten der AGIT bieten. Darüber hinaus ist auch eine kostenlose Patentrecherche unter Anleitung des Patentinformationszentrum der RWTH Aachen PIZ direkt vor Ort möglich.

In Aachen tobt der kalte Keks-Krieg

Aachen. Bahlsen hat in Aachen kurz vor Beginn des Weihnachtsgeschäfts einen Fabrikladen eröffnet - obwohl das Unternehmen dort gar keine Fabrik hat. Die Konkurrenz schmollt

außerdem auf Welt online

auch in Welt online
Region Aachen setzt auf Forschung und Hightech

14.11.08

AACHEN ARKADEN STARTEN ERFOLGREICH

Aachen. In den ersten 4 Geschäftswochen den neuen Centers Aachen Arkaden im Aachener Ostviertel werden von der Zählanlage täglich im Durchschnitt 12.000 Besucher gezählt. Damit erreicht das Shoppingcenter mühelos die branchenüblichen Frequenzen
An besonderen Einkaufstagen wie dem Eröffnungstag mit 50.000 Besuchern und einem verkaufsoffenen Sonntag, dem 2. November mit 25.000 Besuchern, kann das TCN-Managementteam stolz einen sehr starken Andrang verzeichnen.
Ein Center in der Größenordnung der Aachen Arkaden mit einer Verkaufsfläche von rund 27.000 m² kann mit einer täglichen Besucheranzahl von 10.000 rechnen, so die Erfahrung der Herstellerfirma der Zählanlage nach jahrelanger Zusammenarbeit mit Firmen wie der ECE.
Centermanagerin Bettina Fuchs ist zufrieden: „Die Aachen Arkaden laufen sehr gut an, wir haben jetzt schon eine höhere Frequenz als vorhergesagt. Ich bin überzeugt, dass wir mit einer Vollvermietung noch weit aus mehr erreichen können!“

Quelle: Pressemitteilung von: TCN Property Projects

Autohändler schließt Filiale und legt Baupläne auf Eis

Alsdorf. Wegen der schwierigen konjunkturellen Situation legt das renommierte Aachener Autohaus Thüllen seine Neubaupläne für den Nordkreis auf Eis. Damit wird das Konzept, die beiden Niederlassungen an der Jülicher Straße in Hoengen und an der Geilenkirchener Straße in Merkstein an zentraler Stelle zusammenzuführen, vorerst nicht realisiert.

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12.11.08

Eigentümer Sebastian Wirtz verlässt die Pharmafirma Grünenthal

Aachen. Das Aachener Pharmaunternehmen Grünenthal ordnet seine Führungsstruktur neu. Der Beirat hat beschlossen, die Geschäftsführung um einen Vorsitzenden (CEO) zu erweitern.

Grünenthal hat sich zu diesem Schritt entschlossen, weil sich die Pharmabranche mit wachsender Dynamik verändert und die Komplexität des internationalen Pharmaumfelds drastisch zunimmt. Darauf reagiert Grünenthal mit der Erneuerung der Führungsstruktur: Die Gesamtsteuerung des Unternehmens übernimmt künftig ein Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO). Grünenthal geht damit einen weiteren Schritt, um seine Position als ein international führendes Unternehmen für Schmerztherapie weiter auszubauen.

Zugleich teilt das Unternehmen mit, dass Sebastian Wirtz sein Amt als geschäftsführender Gesellschafter auf eigenen Wunsch niedergelegt hat. Im gegenseitigen Einvernehmen wurde der Vertrag aufgehoben. Sebastian Wirtz steht dem Unternehmen auch weiterhin als Gesellschafter unterstützend zur Verfügung. Der Beirat dankt Sebastian Wirtz für seine Arbeit und seinen persönlichen Einsatz beim Thema Contergan.

06.11.08

Konjunkturabschwung erfasst Kammerbezirk Aachen

Aachen. Auch die Region Aachen kann sich den wirtschaftlichen Turbulenzen der vergangenen Wochen nicht entziehen. Eine Blitzumfrage der Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) hat ergeben, dass vier von zehn Unternehmen zwischen Erkelenz und Euskirchen mit einer Verschlechterung der Geschäftslage rechnen. Damit hat sich die Stimmung in der Wirtschaft innerhalb von nur zwei Monaten radikal gewandelt. Damals rechnete nur jeder vierte Befragte mit einem weiteren konjunkturellen Rückgang.

Insbesondere die Industrie ist von den aktuellen Entwicklungen besonders betroffen. Während in der Herbstumfrage nur 15 Prozent der Betriebe eine ungünstige Geschäftsentwicklung erwartet haben, sind dies inzwischen 60 Prozent. Bei den Dienstleistern schätzen 27 Prozent der Unternehmer die weitere konjunkturelle Entwicklung als schlecht ein: doppelt so viele wie noch in der Herbst-Konjunkturumfrage.

"Natürlich wird der Abschwung Auswirkungen in der Region haben", meint IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Drewes. "Die Unternehmen sind Ende 2008 aber in einer deutlich besseren Verfassung als im vorangegangen Abschwung. Sie haben in den letzten Jahren strukturelle Veränderungen vorgenommen, die Kosten im Griff und Gewinne erwirtschaftet. Damit haben sie gute Aussichten, den Konjunktureinbruch besser zu überstehen."

Auch der Arbeitsmarkt wird unter der Konjunkturentwicklung leiden. "Ich rechne aber damit, dass die Unternehmen vorsichtig handeln und zunächst mit Abbau von Arbeitszeitkonten oder Kurzarbeit reagieren werden. Denn: mittelfristig wird es immer schwerer, gute Fachkräfte zu gewinnen", so Drewes.

05.11.08

Forschungszentrum Jülich und Oak Ridge National Laboratory unterzeichnen Memorandum of Understanding

Jülich. Das Forschungszentrum Jülich hat heute eine Kooperationsvereinbarung mit einer der renommiertesten Forschungs­­­institutionen der Welt unterzeichnet, dem US-amerikanischen Oak Ridge National Laboratory (ORNL). Damit beschließen beide Institutionen eine strategische Partnerschaft in der Material-, Energie- und Umweltforschung sowie dem Supercompu­ting. Einen Schwerpunkt bildet die Jülicher Forschung an der Spallations-Neutronenquelle SNS in Oak Ridge. Dr. Thom Mason, Direktor des ORNL und Prof. Achim Bachem, Vorstandsvorsitzender in Jülich, unterschrieben die Kooperations­vereinbarung heute in Bonn.

"Wir freuen uns außerordentlich, dass wir nun die Kontakte vertiefen, die wir schon seit Jahren mit Oak Ridge pflegen, und so die jeweiligen Ressour­cen optimaler einsetzen, um exzellente Wissenschaft zu betreiben", sagte Bachem anlässlich der Unterzeichnung der Vereinbarung in Bonn.

"Wir freuen uns außerordentlich, dass wir nun die Kontakte vertiefen, die wir schon seit Jahren mit Oak Ridge pflegen, und so die jeweiligen Ressour­cen optimaler einsetzen, um exzellente Wissenschaft zu betreiben", sagte Bachem anlässlich der Unterzeichnung der Vereinbarung in Bonn.

An der Spallations-Neutronenquelle SNS in Oak Ridge, an der Jülicher Wissenschaftler schon seit Jahren an ihrer Außenstelle zahlreiche eigene Experimente finanzie­ren und aufbauen, wird gerade eine weitere Neutronenmessstation zur Material­for­schung von Jülicher Wissenschaftlern eingerichtet und betrieben. Keine andere experimentelle Methode gibt eine ähnliche Fülle von Informationen über Anordnung und Bewegung der atomaren Bausteine der materiellen Welt wie die Neutronenstreuung. Die Neutronen sind deshalb zu einem unentbehrlichen Werkzeug in Physik, Chemie, Biologie und Materialforschung geworden. Dazu gehören die Untersuchung von Proteinen oder biologischen Vorgängen in Zellmembranen ebenso wie das Studium von Katalysatoren, Batterien und magnetischen Substanzen bis hin zur Bestimmung der Lebensdauer von Turbinenschaufeln in Düsentriebwerken.

ORNL-Direktor Thom Mason wies auf die besondere Bedeutung der Zusammenarbeit im Supercomputing hin: "Heute versucht die Wissen­schaft, komplexe Fragen zu lösen, die viele Freiheitsgrade beinhalten, beispielsweise im Bereich der Klima- und Materialwissenschaften. Dies ist nur durch den Einsatz von leistungsfähigen Computern möglich."

Oak Ridge und Jülich stehen bereits seit vielen Jahren in engem Kontakt. Bereits im Jahr 1969 vereinbarten beide Partner den Austausch von Wissenschaft­lern aus der Kern- und Festkörperphysik. Seitdem bestehen enge Kontakte zwischen beiden Institutionen, etwa bei der Analyse und Charakterisierung von Werkstoffen. Dabei bringt das Oak Ridge National Laboratory seine Kompetenzen bei Bild gebenden Verfahren der Material­forschung und bei chemischen Analysen von Festkörpern und Oberflächen ein. Das For­schungszentrum Jülich ist Technologieführer im Bereich Direkt­metha­nol-Brennstoffzelle, also bei der Entwicklung von Materialien, der Produktion von Zellen und Zellenstapeln sowie beim Bau und der Charakterisierung von Gesamtsystemen.

Neues Aachen China Office in Partnerstadt Ningbo

Aachen. Offiziell wird das so genannte Aachen China Office in Aachens chinesischer Partnerstadt Ningbo zwar erst am 12. November eröffnet, doch schon jetzt stattete Dr. Manfred Sicking, Co-Dezernent und Leiter des Fachbereichs Wirtschaftsförderung und Europäische Angelegenheiten bei der Stadt Aachen, dem Büro anlässlich einer privaten Chinareise einen Antrittsbesuch ab. Dabei nahm er auch an einer Wirtschaftskonferenz teil, zu der die neue Leiterin der Aachener Repräsentanz Melanie Wang die Geschäftsführer zahlreicher chinesischer Unternehmen eingeladen hatte und in deren Rahmen sie die Wirtschaftsregion Aachen mit all ihren Vorteilen präsentierte. Das Aachener China Büro ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Aachen, der IHK und der Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer AGIT. Es soll Kontakte zwischen der Aachener Region und dem riesigen chinesischen Markt initiieren, Kontakte, die Aachen als interessanten Standort im Herzen Europas darstellen und zu einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen Aachen und chinesischen Unternehmen führen sollen.

04.11.08

Handy-Dienstleister Cinram Wireless streicht 450 Zeitarbeitsplätze

Der Mobilfunk-Ausrüster Motorola reißt seinen Dienstleister Cinram Wireless GmbH in Alsdorf mit in die Krise. Bei Cinram Wireless sollen 450 Zeitarbeitsplätze gestrichen werden, bestätigte das Unternehmen heute entsprechende Medienberichte. "Wir gehen davon aus, dass alle Zeitarbeitsplätze abgebaut werden", sagte Verkaufsdirektor Cappi Frenger. Wie viele von den 450 festen Stellen darüber hinaus betroffen seien, sei noch nicht absehbar. Auch zu der Zeitschiene konnte er nichts sagen.

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IHK-Visitenkartenparty für Existenzgründer

Die Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) bietet interessierten Existenzgründern und Jungunternehmern die Teilnahme an einer kostenfreien Visitenkartenparty an. Diese findet am Donnerstag, 20 November, von 18 bis 21 Uhr in der IHK, Theaterstr. 6 - 10, statt.

Die Veranstaltung soll Jungunternehmern die Möglichkeit bieten, Kontakte zu knüpfen, Kooperationen zu schließen sowie das Dienstleistungsangebot der Kammer kennenzulernen.

Anmeldung und weitere Informationen zur Veranstaltung unter www.aachen.ihk.de - Veranstaltungen.

03.11.08

Veranstaltungsankündigung: „ERP: Freie Software im Unternehmenseinsatz“ am 19. November im TZA

Aachen. Freie Software ist inzwischen ein etablierter Teil der Softwarewelt und im professionellen Einsatz in Unternehmen eine echte Alternative zu proprietären Softwareanwendungen.


Trotz der Vorteile, die Freie Software bietet, wird sie in kleinen und mittleren Unternehmen und Handwerksbetrieben relativ wenig genutzt. Im Vergleich zu Großunternehmen können sie seltener auf eigenes Know-how und Entwicklungskapazitäten für Open Source Branchen- und Fachanwendungen zurückgreifen.

Die Veranstaltung „ERP: Freie Software im Unternehmenseinsatz“ gibt einen Überblick über die Einsatzmöglichkeiten Freier Software in Unternehmen und geht vertiefend auf die Bereiche der Office- und betriebswirtschaftlichen Anwendungen ein.


Die Veranstaltung findet statt am 19. November von 14:00 Uhr bis 17:30 Uhr im Technologiezentrum am Europaplatz (TZA) in Aachen. Veranstalter sind das Aachener Kompetenzzentrum für den Elektronischen Geschäftsverkehr (ACC-EC) gemeinsam mit den Partnern AGIT und IHK. Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch ist eine Voranmeldung erforderlich bei Doris Müller, d.mueller@agit.de, Tel. 0241 / 963 1020.

Weitere Informationen unter www.acc-ec.de.