« Dezember 2008 | Hauptseite | Februar 2009 »

29.01.09

Europäischer Fusions-Computer kommt nach Jülich - Fusionsforschungsinstitute beauftragen Forschungszentrum mit Bau und Betrieb eines Supercomputers

Jülich. Ein neuer Supercomputer wird die komplexen physikalischen Effekte im Innern des Fusionsreaktors ITER verstehen helfen. Der HPC-FF genannte Rechner wird etwa 100 Teraflop/s Rechenleistung liefern und ist optimal für die Simulationsprogramme der Fusionsforscher geeignet. Die Gemeinschaft der Fusionsforschungsinstitute in Europa (EFDA, European Fusion Development Agreement) beauftragte ihr Mitglied, das Forschungszentrum Jülich, als eines der weltweit führenden Supercomputerzentren mit Bau und Betrieb des Rechners.

"Wir sind stolz, dass EFDA auf das Jülicher Know-how setzt", sagt Prof. Achim Bachem, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums. "Jülich wird zeigen, was der Supercomputerstandort Europa für die Energieforschung leisten kann."

Das Konzept für den Supercomputer Bull HPC-FF wurde vom Team um Thomas Lippert, Direktor des Jülich Supercomputing Centres, entworfen und gemeinsam mit den Partnerfirmen Bull, Intel, Mellanox und ParTec optimiert und umgesetzt. "HPC-FF wird eng mit dem Jülicher 200-Teraflop-System JuRoPA gekoppelt, sodass die Fusionsforscher bei Bedarf sogar auf eine Rechenleistung von insgesamt 300 Teraflop/s zugreifen können", so Lippert.

"Der neue Supercomputer in Jülich wird uns helfen, den Weg zu einem ersten Fusionskraftwerk schneller zu beschreiten, indem nun die kostspieligen Großexperimente durch intelligente und relativ preiswerte Computermodelle ergänzt werden können", sagt Prof. Ulrich Samm, Leiter des Jülicher Projekts Kernfusion: "Europas Führungsrolle in der Kernfusionsforschung wird mit dem Jülicher HPC-FF deutlich gestärkt."

Die Fusionsforscher wollen mit der Rechenleistung von HPC-FF die komplexen Mechanismen in der 100 Millionen Grad heißen Fusionsmaterie, dem Plasma, im Innern von ITER besser verstehen. Sie werden Computer-Simulationen entwickeln, die wichtige physikalische Effekte realitätsnäher als bislang berücksichtigen können. Unverzichtbar ist Supercomputing zum Beispiel für das Verständnis turbulenter Prozesse, die die Auskopplung von Energie aus dem Plasma auf die Materialoberflächen der Ersten Wand der Brennkammer bestimmen.

Der Supercomputer HPC-FF (High Performance Computing – for Fusion) ist ein Best-of-breed-System. Er wird aus 1080 Rechenknoten bestehen, die jeweils mit zwei Nehalem-EP-Quadcore Prozessoren von Intel ausgestattet sind. Die insgesamt 8640 Prozessoren besitzen eine Taktrate von je 2,93 GHz, sie können auf 24 Gigabyte Gesamt-Hauptspeicher zugreifen und sie sind wassergekühlt. Ihre Gesamtrechenleistung von 101 Teraflop/s entspricht heute Platz 30 in der Liste der schnellsten Supercomputer. Als Netzwerk wird Infiniband ConnectX QDR der israelischen Firma Mellanox verwendet. Die administrative Infrastruktur basiert auf Servern des Typs NovaScale R422-E2 des französischen Supercomputerherstellers Bull, der das System liefert und in Jülich integriert. Als Cluster-Betriebssystem wird "Parastation" von der Münchener Softwarefirma ParTec eingesetzt. Finanziert wird HPC-FF von der Europäischen Kommission bzw. EURATOM, den Mitgliedsinstituten von EFDA und dem Forschungszentrum Jülich.

ITER wird 2018 in Betrieb gehen und soll der erste Fusionsreaktor mit mindestens 500 Megawatt Leistungsüberschuss werden. Er wird damit Wegbereiter für künftige Kernfusionskraftwerke sein und maßgeblich zur Schaffung einer kohlendioxidfreien Energieversorgung beitragen. ITER – lateinisch "der Weg" – wird im südfranzösischen Cadarache gemeinsam von der Europäischen Union, Japan, den USA, China, Russland, Indien und Südkorea gebaut.

EFDA (European Fusion Development Agreement) ist der Verbund der europäischen Fusionsforschungsinstitute. Als Bindeglied zur Europäischen Kommission koordiniert EFDA die Forschung und Technologieentwicklung in Europa sowie die EU-Beiträge im internationalen Rahmen. EFDA betreibt außerdem mit großem Erfolg und maßgeblicher Jülicher Beteiligung das seit Mitte der Achtzigerjahre bestehende europäische Fusionsexperiment JET in Großbritannien. Der neue Jülicher Supercomputer steht allen Mitgliedsinstituten von EFDA zur Nutzung offen.

IHK: Marketingwissen für Existenzgründer

Aachen. Am Dienstag, 3. Februar, findet um 19 Uhr in der Industrie- und Handelskammer Aachen, Theaterstraße 6 – 10, ein Informationsabend für Existenzgründer statt. Im Rahmen von AC² - der gründungswettbewerb 2008/09 wird Bernd Steinbrecher, Geschäftsführender Gesellschafter der Power & Radach Werbeagentur GmbH, Aachen zum Thema "Marketing" referieren. Eingeladen sind alle interessierten Existenzgründer aus der Wirtschaftsregion Aachen, Düren, Euskirchen, Heinsberg.

Nähere Informationen und Anmeldung:

GründerRegion Aachen
Michael F. Bayer
Theaterstraße 6-10
52062 Aachen
Telefon: 0241 / 4460-350
Telefax: 0241 / 4460-351
E-Mail: info@ac-quadrat.de
Internet: www.ac-quadrat.de

27.01.09

Wirtschafts Krise erreicht die Region.

Aachen. Gleich doppelt schlechte Nachrichten gibt es heute in den Aachener Nachrichten. Während beim Automobil-Zulieferer Saint-Gobain Sekurit schon die ersten Kündigungen raus gegangen sind, stehen bei Pyrm weitreichende Maßnahmen zur Restrukturierung, wie die Schließung oder Zusammenlegung von Standorten, an.

Zum Bericht über Sekurit
Zum Bericht über Pyrm

26.01.09

Mehr als 50 Mio. Euro Fördermittel fließen in die Region Aachen

Aachen. An Unternehmen und Hochschuleinrichtungen in der Region Aachen sollen mehr als 50 Mio. Euro Fördermittel fließen. Nicht ohne Stolz verkündeten dies am heutigen Morgen Aachens Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden und Carl Meulenbergh, Landrat des Kreises Aachen, im Rahmen einer Pressekonferenz im Aachener Rathaus. Hintergrund: Anfang 2007 hat die EU-Kommission ein Förderprogramm zur Bewältigung des Strukturwandels aufgestellt. Es umfasst den Zeitraum bis zum Jahr 2013.

In Richtung Nordrhein-Westfalen fließen zwei Mrd. Euro und das Land organisiert die Verteilung dieser Mittel auf die Regionen des Landes. Dies regelt das Land über die so genannten Förderwettbewerbe, in deren Rahmen sich die besten Ideen und Konzepte durchsetzen sollen. Und die Besten kommen offensichtlich aus der Region Aachen, denn Aachen hat im Vergleich zu anderen NRW Regionen die meisten - insgesamt 44 Wettbewerbe gewonnen. Linden: „Das zeigt, dass wir nicht nur als Region gut funktionieren, sondern auch, dass wir das Potential der Region derzeit optimal nutzen.“

Lob ging vor allem auch in Richtung der Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer AGIT, die den Prozess in der Region auf der Arbeitsebene steuert. Koordiniert werden die zu den Förderwettbewerben angemeldeten regionalen Projekte im Lenkungsausschuss der Regionalkonferenz, den Dr. Manfred Sicking, Co-Dezernent bei der Stadt Aachen und Leiter der Wirtschaftsförderung, koordiniert. Mit dabei sind nicht nur die Stadt und der Kreis Aachen, sondern auch die Kreise Heinsberg, Düren und Euskirchen. Ulrich Schirowski von der AGIT machte im Rahmen der Pressekonferenz darauf aufmerksam, dass bei den meisten Projekten die RWTH Aachen bzw. andere Hochschul- oder Forschungseinrichtungen Hauptantragsteller seien, gleichwohl aber zahlreiche regionale Unternehmen bzw. Institutionen als Partner an den Projekten beteiligt seien.

Für Landrat Carl Meulenbergh liegt der Erfolg der Region darin, dass man alle Partner einbinde, dass der Informationsfluss funktioniere und es einen intensiven Austausch zwischen Landräten und Oberbürgermeister gebe. Die RWTH sei nicht nur für die Stadt, sondern auch für die Region wichtig. Auch Manfred Sicking sprach von einer „neuen Qualität der Zusammenarbeit“.

Unisono bezeichneten alle Beteiligten diese EU-Förderung als eine Art Konjunkturprogramm, das dem jetzt von der Bundesregierung aufgelegten durchaus vergleichbar sei. Auch hier gehe es um die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen.

Alle blickten auch zuversichtlich in die Zukunft, konnte doch vermeldet werden, dass die Region auch bei den ersten Wettbewerben des Jahres 2009 schon wieder die Nase vorn hat.

23.01.09

AC² - Wachstumsabend für Unternehmer mit Perspektive

Aachen. Am Dienstag, 27. Januar, findet um 19 Uhr in der Handwerkskammer Aachen (HWK), Sandkaulbach 21, Aachen, ein Unternehmerabend statt. Im Rahmen von AC² - die wachstumsinitiative 2008/09 wird Dr. Axel Thomas, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kreis Aachen mbH, zum Thema "Kostenmanagement" referieren. Eingeladen sind alle kleinen und mittelständischen Unternehmer aus der Wirtschaftsregion Aachen, Düren, Euskirchen, Heinsberg.

Nähere Informationen und Anmeldung:

GründerRegion Aachen
Michael F. Bayer
Theaterstraße 6-10
52062 Aachen
Telefon: 0241 / 4460-350
Telefax: 0241 / 4460-351
E-Mail: info@ac-quadrat.de
Internet: www.ac-quadrat.de

Oerlikon steht vor Kurzarbeit

Übach-Palenberg. Der Textilmaschinenbauer Oerlikon (Schlafhorst) drosselt wegen des weltweiten Auftragseinbruchs an den beiden Standorten Übach-Palenberg und Mönchengladbach die Produktion.

Lesen Sie weiter in der AZ-WEB.DE

22.01.09

Mehr als 50 Mio. Euro Fördermittel fließen in die Region Aachen

Aachen. An Unternehmen und Hochschuleinrichtungen in der Region Aachen sollen mehr als 50 Mio. Euro Fördermittel fließen. Nicht ohne Stolz verkündeten dies am heutigen Morgen Aachens Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden und Carl Meulenbergh, Landrat des Kreises Aachen, im Rahmen einer Pressekonferenz im Aachener Rathaus. Hintergrund: Anfang 2007 hat die EU-Kommission ein Förderprogramm zur Bewältigung des Strukturwandels aufgestellt. Es umfasst den Zeitraum bis zum Jahr 2013.

In Richtung Nordrhein-Westfalen fließen zwei Mrd. Euro und das Land organisiert die Verteilung dieser Mittel auf die Regionen des Landes. Dies regelt das Land über die so genannten Förderwettbewerbe, in deren Rahmen sich die besten Ideen und Konzepte durchsetzen sollen. Und die Besten kommen offensichtlich aus der Region Aachen, denn Aachen hat im Vergleich zu anderen NRW Regionen die meisten - insgesamt 44 Wettbewerbe gewonnen. Linden: „Das zeigt, dass wir nicht nur als Region gut funktionieren, sondern auch, dass wir das Potential der Region derzeit optimal nutzen.“


Lob ging vor allem auch in Richtung der Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer AGIT, die den Prozess in der Region auf der Arbeitsebene steuert. Koordiniert werden die zu den Förderwettbewerben angemeldeten regionalen Projekte im Lenkungsausschuss der Regionalkonferenz, den Dr. Manfred Sicking, Co-Dezernent bei der Stadt Aachen und Leiter der Wirtschaftsförderung, koordiniert. Mit dabei sind nicht nur die Stadt und der Kreis Aachen, sondern auch die Kreise Heinsberg, Düren und Euskirchen. Ulrich Schirowski von der AGIT machte im Rahmen der Pressekonferenz darauf aufmerksam, dass bei den meisten Projekten die RWTH Aachen bzw. andere Hochschul- oder Forschungseinrichtungen Hauptantragsteller seien, gleichwohl aber zahlreiche regionale Unternehmen bzw. Institutionen als Partner an den Projekten beteiligt seien.

Für Landrat Carl Meulenbergh liegt der Erfolg der Region darin, dass man alle Partner einbinde, dass der Informationsfluss funktioniere und es einen intensiven Austausch zwischen Landräten und Oberbürgermeister gebe. Die RWTH sei nicht nur für die Stadt, sondern auch für die Region wichtig. Auch Manfred Sicking sprach von einer „neuen Qualität der Zusammenarbeit“.

Unisono bezeichneten alle Beteiligten diese EU-Förderung als eine Art Konjunkturprogramm, das dem jetzt von der Bundesregierung aufgelegten durchaus vergleichbar sei. Auch hier gehe es um die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen.

Alle blickten auch zuversichtlich in die Zukunft, konnte doch vermeldet werden, dass die Region auch bei den ersten Wettbewerben des Jahres 2009 schon wieder die Nase vorn hat.

21.01.09

IHK-Konjunkturumfrage Jahresbeginn 2009 - Weltweite Rezession erreicht die Region Aachen

Aachen. Die stark exportorientierte Wirtschaft im Kammerbezirk Aachen kann sich der globalen Konjunkturentwicklung nicht entziehen. Dies ist das Ergebnis der Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) zum Jahresbeginn, an der sich rund 380 Unternehmen mit 38.500 Beschäftigten beteiligten. Die Geschäftserwartungen haben sich dramatisch verschlechtert. Über die Hälfte der Unternehmen rechnet mit rückläufigen Geschäften. Die Geschäftlage im Kammerbezirk ist dagegen weiterhin positiv. "Sie ist gegenwärtig besser als im Herbst 2005, zu Beginn des zurückliegenden Booms. Bei den Dienstleistern melden sogar 43 Prozent der Unternehmen gute Geschäfte. Und in der Industrie melden rund zwei von drei Unternehmen eine Produktionsauslastung von 70 Prozent und mehr", berichtet IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Drewes.

Wie stark der Abschwung ausfallen wird, lässt sich gegenwärtig nicht sagen. "Die Wirtschaft im Kammerbezirk hat in den vergangenen Jahren durch erhöhte Flexibilität und permanente Produktoptimierung ihre Chancen auf dem Weltmarkt stetig verbessert und dabei ihre Eigenkapitalquote gesteigert", meint Drewes weiter. "Seien wir daher optimistisch, dass sie sich auch in der weltweiten Rezession behaupten werden." Ein erster Baustein ist dabei das neue Konjunkturpaket. "Die Bundesregierung hat damit grundsätzlich ein positives Signal für die Wirtschaft gesetzt", so Drewes weiter. "Das Volumen von 50 Milliarden Euro entspricht in etwa einem Prozent des Bruttoinlandsproduktes - so wie es die führenden Wirtschaftsexperten empfohlen haben", erklärt Drewes weiter. "Es wäre jedoch besser gewesen, das Paket auf wenige spürbare Schwerpunkte zu konzentrieren, insbesondere auf eine stärkere Senkung von Steuern und Abgaben." Bei den öffentlichen Investitionen setze das Paket allerdings an den richtigen Stellen an.


Geschäftslage der Industrie geht deutlich zurück
Die Industrieunternehmen haben seit dem Herbst einen starken Rückgang ihrer Geschäfte zu verzeichnen. Der Saldo sank um 27 Prozentpunkte auf - 2. Trotz dieser negativen Entwicklung melden immer noch 27 Prozent der Unternehmen eine gute Geschäftslage. Dies ist zum einen auf eine geringere Auslastung der Produktionskapazitäten sowie auf verringerte Umsätze und eine verschlechterte Ertragslage zurückzuführen. Die durchschnittliche Auslastung der Produktionskapazitäten sank um sechs Prozentpunkte auf 75 Prozent. Mehr als die Hälfte aller Unternehmen meldet rückläufige Umsätze in den zurückliegenden sechs Monaten. Und während nur jedes fünfte Unternehmen eine verbesserte Ertragslage meldet, berichtet jedes zweite von einer Verschlechterung.

Dienstleister melden gute Lage
Die Geschäftslage der Dienstleistungsunternehmen im Kammerbezirk hat sich nur geringfügig verschlechtert und bleibt weiter positiv. 43 Prozent der befragten Unternehmen bezeichnen ihre gegenwärtige Geschäftslage als gut, nur 10 Prozent als schlecht. Die Dienstleistungsbranche meldet damit eine überdurchschnittlich gute Geschäftslage. Die Ertragslage der Dienstleister hat sich geringfügig verbessert. Gleichzeitig berichten 53 Prozent der Dienstleister von erhöhten Umsätzen in den vergangenen Monaten.

Handel unverändert
Die Geschäftssituation im Handel hat sich kaum verändert. 29 Prozent aller befragten Unternehmen melden eine gute Geschäftslage, ebenso viele eine schlechte. Bei den Großhändlern verringerte sich der Saldo von + 24 auf immer noch gut + 12, im Einzelhandel sank er um 13 Prozentpunkte auf - 9. Regional zeigen sich jedoch deutliche Unterschiede. So meldet im Kreis Euskirchen mehr als jedes zweite Einzelhandelsunternehmen eine gute wirtschaftliche Lage. Im Kreis Heinsberg bewerten dagegen mit einem Saldo von - 42 überdurchschnittlich viele Befragte ihre Situation negativ.

Geschäftserwartungen auf Rekord-Tief
Die Geschäftserwartungen haben sich im Vergleich zum Herbst dramatisch verschlechtert. Nur noch jedes zehnte Unternehmen rechnet in den kommenden zwölf Monaten mit einem besseren Geschäftsverlauf, über die Hälfte der Befragten erwartet dagegen eine negative Entwicklung. Dies ist der niedrigste Wert der vergangenen 15 Jahre.

Globaler Abschwung dämpft Exporterwartungen
Der weltweite Einbruch der Wirtschaft hat die Erwartungen der Unternehmen an die Entwicklung der Exporte deutlich verringert. Die Anzahl positiver Meldungen halbierte sich gegenüber der Herbstumfrage, die Zahl der negativen Meldungen hat sich dagegen verdreifacht. Gleichzeitig erwarten nur neun Prozent der Unternehmen steigende Auftragseingänge aus dem Ausland, während 58 Prozent mit sinkenden Auftrageingängen rechnen. Die Exportumsätze in den zurückliegenden sechs Monaten sind dagegen geringfügig besser: 26 Prozent der Befragten berichten von erhöhten, 49 Prozent von verringerten Umsätzen.

Beschäftigungsplanungen gehen zurück
Die schlechten Geschäftsaussichten wirken sich auf die Beschäftigungsplanungen der Unternehmen aus. Nur 15 Prozent aller Befragten erwarten im laufenden Jahr steigende Beschäftigtenzahlen, gleichzeitig gehen aber 37 Prozent von einem Rückgang der Mitarbeiterzahl aus. Der Saldo sank trotz der negativen Geschäftserwartungen vergleichsweise gering. Dies zeigt, dass die Unternehmen in dieser schwierigen Phase alles daran setzen, ihre Mitarbeiter weitgehend zu halten. Dies bestätigt auch die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen, die nur geringfügig angestiegen ist. Im Dezember lag die Arbeitslosigkeit mit 8,7 Prozent weiterhin um 0,3 Prozentpunkte unter der des Landes und lag nur 0,4 Prozentpunkte über der des Bundes.

Den aktuellen Konjunkturbericht finden Sie im Internetangebot der IHK Aachen unter www.aachen.ihk.de/konjunkturbericht/.

20.01.09

Walki legt Produktion im Werk Jülich still

Jülich. Die Walki Gruppe, Espoo/Finnland, einer der führenden Hersteller von Verpackungsmaterialien und technischen Verbundstoffen, plant zur Verringerung der Kapazitäten in einem schwachen wirtschaftlichen Umfeld die Stilllegung der Produktion im deutschen Werk Jülich. Grund für die geplante Maßnahme ist den Angaben des Unternehmens zufolge der anhaltende Rückgang des Bedarfs an Verpackungsmaterial in der Papierindustrie, der seit Monaten eine Unterauslastung am Standort Jülich nach sich zöge.

16.01.09

IDS - Premiere: MoSi2-Heizelemente Made in Germany - Hochtemperaturtechnologie von M.E.SCHUPP® für die Dentalindustrie

Aachen im Dezember 2008. Die M.E.SCHUPP Industriekeramik GmbH & Co. KG präsentiert auf der internationalen Leitmesse der Dentalbranche IDS in Köln elektrische Heizelemente aus MoSi2 für Dentalöfen bis 1850°C (Halle 11.3, Stand A - 64). Die Elemente aus eigener Produktion, die unter den Markennamen Molycom®-Ultra und MolyCom®-Hyper angeboten werden, sind speziell für Dentalöfen entwickelt. Sie ermöglichen das verfärbungsfreie Brennen von technischen Zahnersatz-Keramiken aus ZrO2. Für besonders hohe Reinheitsansprüche bietet M.E.SCHUPP® die Heizelemente MolyCom®-Hyper, deren MoSi2-Anteil bei 99 Prozent liegt.
M.E.SCHUPP® ist der einzige Hersteller von MoSi2-Heizelementen in Deutschland und der zweite in Europa. Auf der IDS zeigt das Unternehmen sowohl einzelne MolyCom®-Heizelemente „Made in Germany“, die in vielfältigen Geometrien und Durchmessern erhältlich sind, als auch komplette Ofensets mit Heizelementen und Isolierungen. Letztere fertigt M.E.SCHUPP® individuell im Kundenauftrag .

Ebenfalls auf dem Messenstand zu sehen, sind Messer mit ultrascharfen und verschleißfreien Zirkonoxyd-Klingen. Sie sind bestens geeignet als Werbegeschenk für Zirkonoxyd verarbeitende Dentallabors und können über M.E.SCHUPP® bezogen werden.
Die „IDS – die 33. internationale Dentalschau“ ist die weltweite Leitmesse für die Zahnärzteschaft, das Zahntechnikerhandwerk, den Dentalfachhandel und die Dentalindustrie. Sie findet vom 24. bis zum 28. März in Köln statt. Die Messe Köln rechnet mit 1750 Ausstellern und über 100.000 Besuchern.

Mit dem Produktionsstandort Aachen bietet M.E.Schupp® der Dentalindustrie in Europa eine zweite Quelle für MoSi2-Heizelemente. Als „Made-in-Germany“-Produkte garantieren sie eine kontinuierlich hohe Qualität, die sich bei elektrischen Heizelementen an Kriterien wie einem konstanten elektrischen Widerstand, einer homogenen Maximaltemperatur, hoher Temperaturwechselbeständigkeit und langer Lebensdauer bemisst. Die Produktion gemäß den etablierten Industriestandards erlaubt den Einsatz von neuen und alten Elementen nebeneinander sowie den gleichzeitigen Betrieb von Molycom®-Ultra und Heizelementen anderer Hersteller.
Molycom®-Ultra wird in allen Durchmessern von 3/6 mm bis 12/24 mm mit bis zu zwei Metern Länge produziert. Die Hot-Bending-Technologie, die nur wenige Fertiger weltweit beherrschen, erlaubt auf Kundenwunsch die Realisierung komplexer Heizelement-Geometrien.

13.01.09

Drei neue Mitglieder im VDEB Verband IT-Mittelstand e.V.

Aachen. Die renommierten IT-Unternehmen DocuWare, GDC und SMF haben sich zu einer Mitgliedschaft im VDEB entschlossen. Interessenvertretung, Internationalisierung und Netzwerkbildung für und mit IT-KMUs sind dabei die Gründe für ihr Engagement im VDEB.

Aachen, den 12. Januar 2008. Der VDEB versteht sich als die Interessenvertretung des IT-Mittelstands in Deutschland. Mittels seiner Aktivitäten stärkt dieser die mittelständischen IT-Unternehmen in ihrem Wettbewerb mit der IT-Industrie und bringt mittelständische Positionen in die politische Diskussion ein. Ebenso ist der VDEB eine Plattform für den Informations- und Erfahrungsaustausch für Unternehmen der IT-Wirtschaft. Neben einer intensiven Fachgruppenarbeit werden für die angeschlossenen mittelständischen IT-Unternehmen Veranstaltungen zu relevanten Themen organisiert und die Bildung von Netzwerken ermöglicht. Mit diesen Leistungen konnte der VDEB jetzt drei renommierte IT-Unternehmen überzeugen, eine Mitgliedschaft im Verband aufzunehmen.

Die 1988 gegründete DocuWare AG ist heute in über 70 Ländern mit circa 7.500 Installationen und mehr als 100.000 Anwendern vertreten. Kernzielgruppen des Herstellers von integrierten Dokumentenmanagement-Systemen (DMS) sind der Mittelstand, Behörden und Abteilungen großer Konzerne. Über 400 autorisierte DocuWare-Partner (ADP) realisieren Dokumentenmanagement-Lösungen vor Ort – mit ihren Mitarbeitern bilden die Vertriebspartner ein globales Netzwerk von mehr als 1.000 DMS-Experten.

Hauptsitz der DocuWare AG ist Germering bei München. Die Tochtergesellschaft DocuWare Corporation mit Sitz in New York lenkt die Aktivitäten in Nord-, Zentral- und Südamerika. Verantwortlich für das Dokumentenmanagement-Geschäft in Großbritannien und Irland ist die Londoner DocuWare Ltd. DocuWare España mit Sitz in Barcelona betreut den Standort Spanien; DocuWare SARL, Paris, ist für den französischen Markt zuständig.

DocuWare-Lösungen zeichnen sich durch eine sehr einfache Installation, Administration und Bedienung sowie sehr niedrige „Total Cost of Ownership“ (TCO) aus. DocuWare ist in 13 Sprachen erhältlich.

„Wir mittelständische Softwarehersteller brauchen eine aktive Interessenvertretung. Die anderen Branchenverbände sind von den großen Herstellern und IT-Unternehmen dominiert“, beschreibt Jürgen Biffar, als Vorstand der DocuWare AG zuständig für Produkte & Finanzen, die Motivation zum Engagement im VDEB.

Die GDC Software GmbH entwickelt innovative Software für die Bereiche Rechnungswesen und Controlling. Kernkompetenz der GDC Software GmbH ist das GDC Rechnungswesen mit Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung, Anlagenbuchhaltung, Entgeltabrechnung, Controlling und Reporting Services zur interaktiven und ganzheitlichen Steuerung des Unternehmens.

Mehr als 5.000 Anwender arbeiten mit der von der GDC Software GmbH entwickelten Software. Das GDC Rechnungswesen basiert auf innovativer JAVA-Technologie und mehr als 30- jähriger Entwicklungserfahrung.

In Zusammenarbeit mit ihrem strategischen Entwicklungspartner, der BRZ Deutschland GmbH, betreut die GDC GmbH ca. 4.000 Rechnungswesen-Installationen im gehobenen Mittelstand in Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Sie verfügen im Rechnungswesen und Controlling bei Firmen von 1-500 Mitarbeitern deutschlandweit über die drittgrößte installierte Basis.

Die GDC Technologie ist darauf ausgerichtet, Partnerkonzepte zu unterstützen und verschiedene Softwarewelten zu verbinden. Die langjährige intensive Zusammenarbeit und viele gemeinsame Kundenprojekte mit Partnern sind richtungsweisend für innovative, an den Bedürfnissen der Kunden ausgerichtete Lösungen.

„Der Schwerpunkt der Zusammenarbeit wird darin bestehen, Internationalisierungsprobleme im Rechnungswesen zu lösen und internationale, mittelstandsgerechte Lösungen für das Rechnungswesen zu entwickeln und anzubieten“, erklärt Richard Hinz, Geschäftsführer der GDC Software GmbH, den Grund für den Beitritt in den VDEB.

In Zusammenarbeit mit dem VDEB, internationalen Partnern und weiteren mittelständischen IT-Unternehmen, die ebenfalls im Bereich Finanzbuchhaltungssoftware aufgestellt sind, entwickelt GDC derzeit ein neues, wirklich mittelstandsgerechtes Konzept für international tätige Kunden.

Die Firma SMF KG ist seit über zwanzig Jahren ein kompetenter IT-Partner von Unternehmen der Branchen Handel, Banken, Versicherungen, sowie der Fertigungsindustrie.

Das Dienstleistungsangebot wendet sich an mittelständische Unternehmen und Großkonzerne, die in eigenen IT-Organisationen individuelle Softwarelösungen entwickeln oder umfangreiche Standard-Softwareprodukte einführen. Mit mehreren hundert Personenjahren Erfahrung steht die SMF KG in den Bereichen Beratung, Entwicklung und Umsetzung ihren Kunden erfolgreich zur Seite.

Die SMF Firmengruppe beschäftigt bundesweit etwa 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 80 am Firmensitz in Dortmund. Darüber hinaus engagiert sich SMF im regionalen IT-Verband der networker NRW. Seit 2007 ist Diethard Feuerstein im Vorstand des networker westfalen e.V. vertreten.

„Unser Unternehmenserfolg basiert auf intensivem Austausch unserer Mitarbeiter untereinander. Der Netzwerkgedanke wird bei uns groß geschrieben und wir sind aktive Teilnehmer an Messen, Kongressen und Fachtagungen. Deshalb lag es nahe, auch dem VDEB beizutreten. Die Förderung der Wertigkeit der IT in der öffentlichen Wahrnehmung trägt den Erfolg unserer Gesellschaft in die Zukunft - und damit auch den Erfolg unseres Unternehmens“, so Diethard Feuerstein, Gründer und Geschäftsführer der SMF KG über das Selbstverständnis des Unternehmens.

„Wussten Sie schon, dass…?“ - Neue Werbekampagne macht Investoren auf den Standort aufmerksam

Region Aachen. Rechtzeitig zu Beginn des Jahres startet die AGIT ihre neue Werbekampagne für den Standort Region Aachen. Nicht das Lob des Standorts steht im Vordergrund, vielmehr stellen Unternehmer dar, was sie hier produzieren und entwickeln und vermitteln so ein Bild der Potenziale der Region.

In Zusammenarbeit mit den Firmen hat die AGIT Fragen entwickelt, die den Betrachter anlocken, fesseln und verblüffen sollen und auf einer Tafel zu sehen sind, die der Unternehmer dem Leser entgegen hält:
Wussten Sie schon, dass man in Aachen auf Motoren schießt?
Wussten Sie schon, dass man in Aachen den Europäischen Luftraum sichert?
Wussten Sie schon, dass man in Aachens Wohnzimmern Formel 1 fahren kann?
Wussten Sie schon, dass man in Aachen durch Wände sehen kann?

Dietmar Wald, TMS GmbH, beantwortet die erste Frage: „Während der Produktion von Motorenteilen fallen neben der allgemeinen Verschmutzung sehr viele Späne an. Bevor der Motor zusammengebaut wird, müssen diese entfernt werden. TMS hat die Aqua Cannon entwickelt, die Wasser explosionsartig durch ein Werkstück schießt, wodurch alle Späne restlos entfernt werden. Bisher bietet kein anderes System einen vergleichbaren hohen Wirkungsgrad zu Spanbefreiung. Weltweit nutzen Autobauer dieses Verfahren in ihren Hightech-Fertigungslinien, damit Fahrzeugmotoren eine maximale Lebensdauer erreichen.“

Frank Weiser, Geschäftsführer der LGM-Axone, hat sich bereits für das zweite Plakat beworben. „In der Idee der AGIT sehe ich die Möglichkeit, gute Werbung nicht nur für die Region, sondern auch für mein Unternehmen zu machen.“

Die großformatigen Plakate werben in beleuchteten Schaukästen für die Region, das erste ist bereits am Aachener Hauptbahnhof zu sehen. Darüber hinaus werden die Motive in den ICE-Zügen der dritten Generation auf den Strecken zwischen den internationalen Flughäfen Amsterdam, Brüssel, Düsseldorf, Frankfurt, Köln und München platziert. Sie werden ebenfalls für Internet- und Anzeigenwerbung genutzt.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass unsere Idee bei den Unternehmern so gut ankommt, dass wir bereits weitere Anfragen erhalten haben“, sagt Verena Kienzle von der AGIT. „Im ersten Schritt wollten wir ja nur testen, ob die Kampagne akzeptiert werden würde. Nach so viel Zuspruch werden wir nun auf Firmen und Persönlichkeiten aus Lehre, Forschung und Kultur in der ganzen Region zugehen und versuchen, auch sie für die Idee zu gewinnen.“

Aachener Autozulieferer JÜPO insolvent: Sanierung geplant

Aachen. Auch den Aachener Autozulieferer JÜPO hat es nun getroffen: Anfang Januar sei ein Insolvenzplanverfahren eingeleitet worden, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Lesen Sie mehr bei AZ-WEB.DE

12.01.09

Neuer Chef bei Mäurer & Wirtz

Stolberg. Der Parfümhersteller Mäurer & Wirtz hat einen neuen Geschäftsführer. Der Niederländer Johannes Verhoog, 50, habe zum Januar die Leitung des Familienunternehmens übernommen, teilte die Firma mit Sitz in Stolberg bei Aachen am Freitag mit. Verhoog war unter anderem bei Procter & Gamble. Er folgt auf Bert Lehnen, 65, der sich nach 40 Berufsjahren aus der Geschäftsführung zurückzog. Das 1845 gegründete Unternehmen mit Marken wie Tabac Original und Nonchalance hatte 2007 auch 4711 Echt Kölnisch Wasser übernommen.

09.01.09

AC² - Wachstumsabend für Unternehmer mit Perspektive

Am Montag, 12. Januar, findet um 19 Uhr in der Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK), Theaterstraße 6 – 10, ein Unternehmerabend statt. Im Rahmen von AC² - die wachstumsinitiative 2008/09 wird Vojislav Miljanovic von der KAM3 Kommunikationsagentur zum Thema "Presse- und Öffentlichkeitsarbeit – effizientes Instrument im Kommunikationsmix" referieren. Eingeladen sind alle mittelständischen Unternehmer aus der Wirtschaftsregion Aachen, Düren, Euskirchen, Heinsberg.

Nähere Informationen und Anmeldung:

GründerRegion Aachen
Michael F. Bayer
Theaterstraße 6-10
52062 Aachen
Telefon: 0241 / 4460-350
Telefax: 0241 / 4460-351
E-Mail: info@ac-quadrat.de
Internet: www.ac-quadrat.de

07.01.09

Mehr Arbeitslose in der Region im Dezember

Aachen. Erstmals seit Juli des vergangenen Jahres ist die Arbeitslosenquote im Dezember wieder gestiegen. Das geht aus den am Mittwoch veröffentlichten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit hervor.
Demnach haben sich in Aachen im Dezember 12283 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 81 mehr als noch im November, was die Arbeitslosenquote von 10,2 auf 10,3 Prozent steigen ließ.

Lesen Sie mehr in der AN-online.de

06.01.09

IHK-Veranstaltungskalender zum Thema Existenzgründung erschienen

Aachen. Existenzgründer und Jungunternehmer können ab sofort den neuen Veranstaltungskalender der Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) anfordern. In diesem sind eine Vielzahl von Informations-, Seminar- und Weiterbildungsveranstaltungen enthalten.

Bei der Unternehmensgründung helfen zunächst die turnusmäßig stattfindenden Basisinformationen für Existenzgründer. Ergänzend werden auch Themen wie "Grundlagen der Buchführung", "Kalkulation und Preisfindung", "Maßnahmen zur Kundengewinnung" und vieles mehr behandelt. Veranstaltungen wie "Selbstständig neben Job oder Studium" und "Unternehmenssicherung - Unternehmensnachfolge strategisch planen" stehen ebenfalls mit auf dem Programm.

Wie im Vorjahr gibt es erneut zahlreiche Veranstaltungen, die Hilfestellung bei technologieorientierten Unternehmensgründungen geben. Das Angebot wird durch Auszüge aus dem IHK-Weiterbildungsprogramm abgerundet.

Der Veranstaltungskalender Existenzgründung, Programm 2009 kann kostenfrei bei der IHK Aachen, Fax: 0241 4460 153 oder E-Mail: recht@aachen.ihk.de, angefordert werden.

05.01.09

Aachen bereitet sich auf rasche Umsetzung eines Konjunkturprogramms der Bundesregierung vor

Aachen. Im Rahmen des traditionellen Neujahrsfrühstücks mit Vertretern der Kreishandwerkerschaft und der Presse teilte Aachens Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden heute mit, dass er eine Arbeitsgruppe gebildet habe, deren Aufgabe es im Hinblick auf das seitens der Bundesregierung zu verabschiedende Konjunkturprogramm ist, wichtige kommunale Investitionen, die schnell umgesetzt werden können, zusammenzustellen. „Auch wenn die Problematik der Eigenbeteiligung der Stadt noch nicht gelöst ist, sollten wir schnell ein Investitionspaket präsent haben, mit dem wir uns zur Förderung bewerben können.“ Der Verwaltungsvorstand werde sich in seiner Sitzung am 6. Januar ebenfalls mit dem Thema beschäftigen. Linden warnte vor Konjunkturprogrammen, die in den Kommunen nicht umgesetzt werden können, weil sie nicht in der Lage sind, die übliche 20-prozentige Eigenbeteiligung aufzubringen. Wichtig sei zudem, dass Investitionsaufträge mittelständischen Unternehmen der Region zu gute kommen. Schließlich sei in der gegenwärtigen Krise eine enge Zusammenarbeit mit den Argen der Region erforderlich.Der Oberbürgermeister kündigte außerdem an, dass er die Kammern und Vertreter der Privatwirtschaft zu Gesprächen ins Rathaus einladen werde, um zu beraten, wie die Stadt mit der Finanz- und Wirtschaftskrise am besten umgehen könne.