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31.03.09

Trotz Krise: In der Eifel weniger Arbeitslose

Monschau. Im Vergleich zum Vormonat vermeldete die Geschäftsstelle der Bundesagentur für Arbeit mit 827 Arbeitslosen 39 weniger , im Vergleich zum Vorjahresmonat, als noch niemand das Wort Krise in den Mund genommen hat, sind es 30 weniger.

Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 4,6 Prozent, im Februar lag sie bei 4,8 Prozent, im März 2008 waren es 4,7 Prozent.

Die größten Gruppen unter den Arbeitslosen sind die Langzeitarbeitslosen mit 31,2 Prozent (258) und die Arbeitnehmer zwischen 50 und 65 Jahren mit 29,5 Prozent (244).

Im März haben sich in Monschau 126 Personen neu oder erneut arbeitslos gemeldet. Das sind 17 Personen und zwölf Prozent weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig haben 161 Menschen ihre Arbeitslosigkeit beendet, trotz der Krise.

27.03.09

„Logistikpotenziale in der Region Aachen – Chancen für die Zeit nach der Krise“ - Logistikmeeting Region Aachen, 23. März im TZA

Aachen. Die Logistikbranche stellt eine der wichtigsten Dienstleistungsbranchen in NRW dar und besitzt - der aktuellen Konjunkturkrise zum Trotz - einen Zukunftsmarkt mit großen Wachstumspotenzialen. Aber wo steht die Logistikbranche in der Region Aachen? Welche Entwicklungstrends und -hemmnisse gibt es?

Diese und weitere Fragen wurden beim ersten regionalen Logistikmeeting mit dem Titel „Logistikpotenziale in der Region Aachen – Chancen für die Zeit nach der Krise…“ am Montag, den 23. März von 17 Uhr bis 20 Uhr im Technologiezentrum am Europaplatz (TZA) in Aachen diskutiert. Organisiert wurde die Veranstaltung von der regionalen Wirtschaftsförderungsagentur AGIT und der IHK Aachen.

Die hohe Beteiligung von rund 70 Logistikunternehmern und Wirtschaftsförderern der Region zeigt, dass sich die Region Aachen nicht hinter anderen Regionen verstecken muss.
„Die Verkehrsinfrastruktur ist der Standortfaktor Nummer Eins“, sagt Monika Frohn, Verkehrsreferentin der IHK Aachen. „Insofern hat die Aachener Region eine gewisse Standortgunst, denn hier ist die Autobahndichte um 40 Prozent höher als im Bundesdurchschnitt. Zahlreiche Logistikbetriebe haben sich entlang der Verkehrsachsen A4, A44 und A1 angesiedelt. Das ist ein Beleg für diese günstige Lage. Mit fast 24 000 Beschäftigten ist die Logistikbranche ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. Wir müssen deshalb diese Standortgunst erhalten, verbessern und in die Infrastruktur der Region investieren", so Frohn weiter.

Einen Beitrag der stetigen Zunahme der Güterverkehrsleistung und der damit verbundenen Überlastung der Infrastruktur zu begegnen, leistet das von Herrn Professor Henning (ZLW/IMA) vorgestellte Konzept von „Zügen auf der Straße“. Im Rahmen des Projektes KONVOI wurde in enger Kooperation zwischen einer Forschergruppe der RWTH Aachen und der regionalen Logistikwirtschaft - beteiligt waren hierbei u. a die Speditionen Offergeld und Hammer - ein System entwickelt und getestet, das es ermöglicht, elektronisch gekoppelte LKW-Konvois zum Einsatz zu bringen. Die Konvois sparen Verkehrsfläche und erzielen durch Ausnutzen des Windschattens zusätzlich eine erhebliche Kraftstoffersparnis.

„Das Beispiel zeigt nicht nur die technologische Exzellenz der hiesigen Hochschulen, sondern auch, wie durch eine enge Kooperation zwischen Hochschule und Logistikwirtschaft ein konkretes Problem in unserer Region angegangen werden kann“, so Ulrich Schirowski, zuständig für Regionalentwicklung bei der Wirtschaftsförderungsagentur AGIT.


Ansprechpartner:
AGIT mbH
Ulrich Schirowski M.A.
Tel.: +49 (0)241/963-1040
E-Mail: u.schirowski@agit.de

26.03.09

Ausbildungstag 2009 am 28. April im Monschauer Innovationszentrum HIMO: 700 Schüler treffen 50 Unternehmen und Organisationen

„Wenn nicht jetzt, wann dann... einen Ausbildungsplatz finden?“, unter diesem Motto findet am 28. April der Ausbildungstag 2009 im Monschauer Innovationszentrum HIMO statt. Fünfzig Unternehmen und Organisationen präsentieren an diesem Tag ihr Ausbildungsangebot den Eifler Schülerinnen und Schülern. Zu den Ausstellern gehören sowohl große Unternehmen wie die Telekom oder die Sparkasse Aachen als auch die heimischen Handwerks- und Gewerbebetriebe, etwa Friseure oder Dachdecker. Auch Behörden wie die Polizei und Organisationen – das Theater Aachen beispielsweise – zeigen, welche Berufe bei ihnen junge Erwachsene erlernen können.


Neben der Information ist ein Ziel des Ausbildungstages zu zeigen, dass es trotz Krise und steigender Arbeitslosigkeit jede Menge (Berufs-) Chancen gibt, die es zu nutzen gilt – ohne sich verunsichern zu lassen oder sich vor der Bewerbung zu ängstigen.

Eingeladen zum Ausbildungstag sind vor allem Schülerinnen und Schüler der Schuljahre 8 und 9 an den Haupt- und Realschulen, aber auch künftigen Abiturienten der Stufen 11 und 12. Von 9 bis 14 Uhr haben die jungen Besucher am 28. April die Möglichkeit, sich über ihren künftigen Berufsweg und die dafür notwendigen Qualifikationen und Fähigkeiten umfassend zu informieren.

23.03.09

Aachen. Am 20. März fand im David-Hansemann-Saal der Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) die Ehrung der „sehr guten“ Prüflinge aus dem Wintertermin 2008/2009 statt. Insgesamt hatten 1.428 Prüflinge teilgenommen, 61 erreichten die Note „sehr gut“.

Der Präsident der Kammer Aachen, Bert Wirtz, gratulierte den „sehr guten“ Absolventen und überreichte ihnen neben ihren Prüfungszeugnissen eine Urkunde sowie ein Präsent der Kammer. „Es gibt nichts Schöneres als jungen Menschen, die sich als die Besten ihres Ausbildungsberufes hervorgetan haben, die Ehre zu erweisen und sie auszuzeichnen“, versicherte Wirtz. Sie gehörten zur Elite der dualen Berufsausbildung.

Trotz der Finanz- und Wirtschaftskrise könnten gerade die „sehr guten“ Absolventen positiv in die Zukunft blicken, machte Wirtz den Prüflingen Mut. Die Wirtschaft brauche auch in schweren Zeiten gut ausgebildete junge Menschen, um auf den international ausgerichteten Märkten wettbewerbsfähig sein zu können. Voraussetzung für eine berufliche Karriere seien zunehmend Flexibilität und Mobilität. Wirtz appellierte an die Prüflinge, sich weiterzubilden, denn Stillstand sei Rückschritt und der Begriff long-life-learning werde sie sicher in den nächsten Jahrzehnten begleiten.

Weiter betonte Wirtz, dass die Wirtschaft sich ihrer Verantwortung, Fachkräfte für die Zukunft ausbilden zu müssen, voll bewusst sei. So habe das vergangene Ausbildungsjahr den absoluten Rekord der letzten 20 Jahre ergeben und auch im vierten Quartal seien die Zahlen nicht eingebrochen. Dieser Trend habe sich in den ersten beiden Monaten des neuen Jahres fortgesetzt.
Wirtz bedankte sich auch bei den ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern, den Ausbildern der Unternehmen sowie den Lehrern der Berufskollegs, die alle zum Erfolg ihrer Schützlinge beigetragen haben.

Die geehrten Prüflinge und Ihre Ausbildungsbetriebe bei der Ehrung am 20.03.2009

Selcuk Arslan, Maschinen- und Anlagenführer, Schwerpunkt Metall- und Kunststofftechnik,
AQuS Ausbildungs- und Qualifizierungsservice GmbH, Alsdorf

Laura Baaske, Kauffrau im Einzelhandel,
KAUFHOF Warenhaus AG, Aachen

Björn Becker, Automobilkaufmann,
Kohl-Automobile GmbH, Aachen

Roman Beulen, Bankkaufmann,
Volksbank Erkelenz-Hückelhoven-Wegberg e.G., Erkelenz

Nadja Breuer, Bankkauffrau,
Sparkasse Aachen

Janine Brillot, Bürokauffrau,
C. Schlossmacher OHG Vertrieb TA Output Systeme, Düren

Dennis Claus, Kaufmann im Einzelhandel,
Garten- und Zoocenter Samen Mack, Inh. Ralf Wirtz e.K., Jülich

Maurice Damböck, Kaufmann im Einzelhandel,
KAUFHOF Warenhaus AG, Aachen

Stephanie Dekielinski, Reiseverkehrskauffrau,
FLIGHT SHOP REISEBÜRO GmbH, Aachen

Jessica Dichter, Chemielaborantin,
DALLI-WERKE GmbH & Co. KG, Aachen

Sabine Drießen, Kauffrau für Bürokommunikation,
inside Beteiligungs- und Vertriebsgesellschaft mbH, Aachen

Nathalie Duraj, Fachkraft für Lagerlogistik,
Sihl GmbH, Düren

Patricia Dyczka, Kauffrau für Bürokommunikation,
ika - Lehrstuhl und Institut für Kraftfahrwesen der RWTH Aachen, Aachen

Heike Sabine Eichinger, Buchhändlerin,
Thalia Universitätsbuchhandlung GmbH, Düren

Jessica Ernst, Kauffrau im Einzelhandel,
KAUFHOF Warenhaus AG, Aachen

Dennis Faßbänder, Elektroniker für Geräte und Systeme,
Lehrstuhl für Werkstoffchemie der RWTH Aachen, Aachen

Markus Filz, Kaufmann für Versicherungen und Finanzen, Fachrichtung: Finanzberatung,
Hofmeister-Latour OHG, Jülich

Sebastian Fuchs, Technischer Zeichner, Fachrichtung: Maschinen- und Anlagentechnik,
WIRTH Maschinen- und Bohrgeräte-Fabrik GmbH, Erkelenz

Ziza Gashi, Verkaufshilfe,
Berufsförderungswerk Düren gemeinnützige GmbH, Zentrum für berufl. Bildung Blinder und Sehbehinderter, Düren

Anna Gromowski, Chemikantin,
Grünenthal Pharma GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Aachen

Sabine Haas, Biologielaborantin,
Grünenthal Pharma GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Aachen

Claudia Hamel, Bankkauffrau,
Sparkasse Aachen

Cliff Hogen, Industriekaufmann,
caverion GmbH, Aachen

Tobias Jäger, Informatikkaufmann,
Grünenthal Pharma GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Aachen

Sabine Johnen, Bankkauffrau,
Aachener Bank eG, Aachen

Anke Kanwischer, Kauffrau im Einzelhandel,
Deutsche Telekom AG, Aachen

Mario Kedzo, Kaufmann im Einzelhandel,
C + C SCHAPER GMBH, Aachen

Britta Keutgen, Industriekauffrau,
Energieversorgungs- und Verkehrsgesellschaft mit beschränkter Haftung Aachen , Aachen

Nadine Kommer, Bankkauffrau,
VR-Bank eG, Würselen

Norbert Kuhl, Chemielaborant,
Grünenthal Pharma GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Aachen

Björn Lacroix, Verkäufer,
Aldi GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Aachen

Philipp Laufenberg, Fachinformatiker, Fachrichtung: Anwendungsentwicklung,
VEDA GmbH, Alsdorf

Maike Lehmann, Bürokauffrau,
Sparkasse Köln Bonn, Köln

Kathrin Lyne von de Berg, Kauffrau im Einzelhandel,
Buchhandlung Peter Lyne von de Berg, Geilenkirchen

Walter Michalik, Maschinen- und Anlagenführer, Schwerpunkt Metall- und Kunststofftechnik,
AQuS Ausbildungs- und Qualifizierungsservice GmbH, Alsdorf

Stefanie Möller, Verkäuferin,
Penny-Markt GmbH, Düren

Ellen Nagelschmitz, Kauffrau für Bürokommunikation,
Günter Bernhard Schröder, Kall

Leszek Nowak, Kaufmann im Einzelhandel,
Saturn Techno-Markt Electro-Handelsgesellschaft mbH., Aachen

Ludwig Paul, Kaufmann im Einzelhandel,
audiophil Foto Handels-Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Aachen

Christiane Paustenbach, Chemikantin,
Grünenthal Pharma GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Aachen

Angela Pichler, Kauffrau im Einzelhandel,
Michael Thadäus Schweitzer, Simmerath

Jakob Psota, Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung,
DHL Freight GmbH, Würselen

Michael Rademacher, Elektroniker für Geräte und Systeme,
Forschungszentrum Jülich GmbH, Jülich

Sebastian Sauer, Verkäufer,
Aldi GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Stolberg

Jana Schmitz, Kauffrau im Einzelhandel,
Deus GmbH, Aachen

Saskia Marina Schuback, Chemielaborantin,
Forschungszentrum Jülich GmbH, Jülich

Julia Schweiger, Kauffrau für Versicherungen und Finanzen, Fachrichtung: Versicherung,
AachenMünchener Versicherung AG, Aachen

Franziska Sommerfeld, Kauffrau im Einzelhandel,
KAUFHOF Warenhaus AG, Aachen

Jessica Sorgenfrei, Bankkauffrau,
Kreissparkasse Heinsberg - Zweckverbandssparkasse des Kreises Heinsberg und der Stadt Erkelenz -, Erkelenz

Kai Thorsten Stegmann, Anlagenmechaniker,
Stadtwerke Aachen Aktiengesellschaft, Aachen

Ismail Tasci, Maschinen- und Anlagenführer, Schwerpunkt Metall- und Kunststofftechnik,
AQuS Ausbildungs- und Qualifizierungsservice GmbH, Alsdorf

Sylvia Traini, Kauffrau im Einzelhandel,
Intertoys Holland B.V., Aachen

Alexander Vakhrushev, Verkäufer,
Aldi GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Aachen

Eleni Varzakanos, Verkäuferin,
Getränkesupermarkt Kopiecki KG, Aachen

Heike Therese Völl, Technische Zeichnerin, Fachrichtung: Maschinen- und Anlagentechnik,
IGEMA Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Aachen

Sandra Walendy, Chemielaborantin,
Lehrstuhl für Technische Chemie und Petrolchemie, Aachen

Stefanie Weißen, Chemielaborantin,
Grünenthal Pharma GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Aachen

Sandra Wieschalka, Kauffrau im Einzelhandel,
KAUFHOF Warenhaus AG, Aachen

Ulrike Wolter, Kauffrau im Einzelhandel,
Erwin Wolter, Aachen

Kevin Wynands, Mechatroniker,
Bombardier Transportation GmbH, Aachen

Tobias Zander, Kaufmann im Einzelhandel,
Saturn Techno-Markt Electro- Handelsgesellschaft mbH, Düren

Europas modernstes Nutzfahrzeug-Zentrum öffnet seine Tore in Eschweiler

Eschweiler. Heute wird das neue Nutzfahrzeug-Zentrum Aachen-Eschweiler im Industrie- und Gewerbepark Eschweiler bei Aachen im Beisein von Hubertus Troska, Leiter Mercedes-Benz Lkw, und Matthias Hindemith, Leiter des Nutzfahrzeug-Zentrums und der Mercedes-Benz Niederlassung Aachen, eröffnet. Verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A4 gelegen, entstand in einer Bauzeit von nur neun Monaten der modernste Nutzfahrzeug-Betrieb der Daimler AG.

Auf einer Fläche von rund 43.000 Quadratmetern wird ein besonders breites Leistungs-spektrum an Nutzfahrzeug-Services für Lkw, Busse und Transporter der Marken Mercedes-Benz und Setra angeboten. Anspruchsvolle Service-komponenten sowie innovative Werkstatt-technik unterstreichen einmal mehr die Nutzfahrzeug-Kompetenz der Daimler AG. "Im Transportgewerbe ist die ständige Einsatzbereitschaft der Nutzfahrzeuge Grundvoraussetzung, um im Geschäft und wettbewerbsfähig zu bleiben. Das neue Nutzfahrzeug-Zentrum Aachen-Eschweiler ist zukunftsweisend und entspricht dem hohen Standard unserer Premiummarken Mercedes-Benz und Setra in Service und Ausstattung sowie im Vertrieb von neuen und gebrauchten Lkw und Transportern. Unsere Kunden werden nachhaltig von dem deutlich ausgeweiteten Leistungsangebot profitieren", sagte Hubertus Troska, Leiter Mercedes-Benz Lkw, heute während der feierlichen Eröffnung.

Lasertechniker 4JET aus Alsdorf ist das innovativste Gründungsunternehmen 2009 - Bundessieger beim „Gründerchampions“ Wettbewerb

Berlin / Alsdorf. Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des 25. Deutschen Gründer- und Unternehmertage (deGUT) wurde die 4JET GmbH aus Alsdorf mit dem Unternehmenspreis „GründerChampions 2009“ als Bundessieger ausgezeichnet.

Bei einer Feierstunde im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin wurde 4JET in der Kategorie „technische Innovation“ für seine Lasersysteme ausgezeichnet, mit deren Hilfe insbesondere Dünnschicht-Solarzellen in der Produktion berührungslos entschichtet werden können. Die Methode ermöglicht eine schonendere, umweltfreundlichere und schnellere Behandlung des Materials.

4JET wurde aus einer Gruppe von über 200 Unternehmen zuvor als einer von 16 Landessiegern ausgezeichnet, und wurde in der finalen Runde nun auch als Bundessieger prämiert. Der KfW Unternehmenspreis „GründerChampions“ wurde in 2009 bereits zum dritten Mal vergeben und ist insgesamt mit 18.000 Euro dotiert.

20.03.09

Vorstand der SOPTIM AG wird Erweitert

Ralf LemkeAachen. Aufgrund der stetig steigenden Auftragseingänge der SOPTIM AG wird Ralf Lemke mit Wirkung zum 01.04.2009 zum Vorstandsmitglied berufen. Mit der personellen Verstärkung soll das nachhaltige und profitable Wachstum gesichert und die Marktposition sowohl im Inland als auch international ausgebaut werden. „Entgegen dem derzeitigen Trend können wir aktuell Auftragszuwächse verzeichnen. So haben wir uns intern neu aufgestellt, um unseren Kunden auch weiterhin die gewohnt hohe Leistung zu bieten.“, begründet Vorstandsvorsitzender Dr. Hans Röllinger die Erweiterung, „Derzeit kommen mehr Aufgaben und v. a. auch mehr größere Projekte auf uns zu, so dass an dieser Stelle auch eine entsprechende Anforderung an die Verteilung der Rollen und Aufgaben aller Mitarbeiter gestellt wird. Ralf Lemke ist hier der richtigen Partner, um die SOPTIM AG auf Erfolgskurs zu halten. Wir freuen uns, dass wir ihn für diese Aufgabe gewinnen zu konnten. Nach einer Umsatzsteigerung von fast 20 % im letzten Geschäftsjahr hat die SOPTIM AG im kürzlich beendeten Geschäftsjahr erneut eine Steigerung in gleicher Höhe zu verzeichnen. Entsprechend der Nachfrage nach den Leistungen des Unternehmens wächst auch die Mitarbeiterzahl. In diesem Jahr wurden bereits 19 neue Mitarbeiter eingestellt. Derzeit sind ca. 30 Stellen sowohl für den Standort Aachen als auch für die Niederlassung Essen vakant. Ralf Lemke kam 1987 als Systemanalytiker zur damaligen SOPTIM GmbH. Von 1990 bis 2000 führte er zahlreiche Datenbankprojekte im Energieversorgungsumfeld – zuletzt als Bereichsleiter. Seit 2001 ist er Prokurist und Leiter der Niederlassung Essen.

18.03.09

MCA bietet JTAPI als Schnittstelle für Telefonie mit Java-Applikationen - Unified Communications für alle Fälle

Stolberg, im März 2009. Die MCA GmbH, Stolberg, bietet mit JTAPI eine Schnittstelle, um von Java-Applikationen aus die Telefonanlagen aller wichtigen Hersteller anzusteuern. Konkret bedeutet dies, dass sich damit Telefoniefunktionen in Java- und Weblösungen integrieren lassen und Nutzer aus diesen Applikationen heraus telefonieren können. So entwickelt sich der Browser aus User-Sicht zur Kommunikationszentrale auf dem Arbeitsplatz-PC. Dies ist vor allem für Unternehmen von großem Wert, die Webapplikationen an mehreren, auch weltweit verteilten Standorten nutzen. Sie greifen via JTAPI von allen Standorten aus auf eine zentrale Telefonanlage zu, sodass im Extremfall ein Unternehmen trotz beliebig vieler Niederlassungen mit nur einem einzigen System auskommt.

JTAPI ist bereits bei den ersten Kunden im Einsatz. Dort hat das Interface dazu beigetragen, webbasierende Kommunikationsprozesse zu optimieren und gleichzeitig die Telekommunikationskosten zu senken.

Die Java-Telefonieschnittstelle ergänzt das breite Portfolio an Connectoren und Middleware-Lösungen, mit denen MCA technologieunabhängig nahezu jedes Telekommunikationssystem in eine beliebige IT-Infrastruktur integrieren kann. MCAs Fähigkeit, Unified Communications "für alle Fälle" zu realisieren, wird von großen Unternehmen sowohl auf der IT- als auch auf der Telekommunikationsseite anerkannt. Sie hat zu intensiven und zertifizierten Partnerschaften mit IBM und dem Geschäftskundenbereich der Deutschen Telekom AG geführt.

Stadt Aachen setzt Software ION jetzt auch im Ausbildungsprojekt APROPOS ein - Organisationssoftware durchdringt Verwaltung

Übach-Palenberg. Die Stadt Aachen setzt die Organisationssoftware ION der EBO GmbH jetzt auch im Ausbildungsprojekt APROPOS ein. Die Lösung hat dort die Aufgabe, das Qualifikationsprofil von Auszubildenden mit den Anforderungen von freien Ausbildungsplätzen in Produktionsunternehmen abzugleichen. Damit sollen gleichzeitig der Fachkräfte- und der Ausbildungsplatzmangel bekämpft werden. In einer ähnlichen Funktion ist die Organisationssoftware bereits seit 2006 bei der Stadt Aachen im Einsatz. Im Projekt Krass gleicht ION das Qualifikationsprofil von über 50-jährigen Arbeitslosen mit freien Stellen in Unternehmen ab, um Arbeitssuchende passgenau an geeignete Arbeitgeber zu vermitteln.
Auch der Fachbereich Wirtschaftsförderung/Europäische Angelegenheiten der Stadt Aachen arbeitet bereits mit ION. Er hat mit der Software eine Unternehmerdatenbank aufgebaut, die die verschiedenen Förderungsaktivitäten koordiniert, bündelt und ihre Organisation vereinfacht.

Das Einsatzspektrum von ION dehnt sich auch regional aus. Der kommunale IT-Dienstleister für Stadt und Kreis Aachen, die regio IT, bietet die Lösung jetzt allen seinen Kunden als strategisches Organisationswerkzeug an. Selbst in die Weiterentwicklung von ION hat die regio IT, die auch die städtischen Projekte realisiert hat, investiert: Gemeinsam mit EBO hat sie ein eigenes ION-Webinterface für die dezentrale Dateneingabe im Krass-Projekt entwickelt.

APROPOS ist eine Kooperation zwischen dem Fachbereich Wirtschaftsförderung/Europäische Angelegenheiten der Stadt Aachen und dem Verein für Europäische Sozialarbeit, Bildung und Erziehung (VESBE) e.V. und wird im Rahmen der JOBSTARTER-Initiative aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Europäischen Union/Europäischer Sozialfonds gefördert. Die Initiative hat das Ziel, dem verschärften Mangel an Fachkräften und der sinkenden Ausbildungsbereitschaft der Betriebe entgegenzuwirken und für Auszubildende den Übergang von der Schule zum Beruf zu erleichtern.

Während der zweijährigen Projektlaufzeit werden 50 zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen und vorhandene Ausbildungsplatzkapazitäten im Bereich der Produktionstechnologie und angrenzender Dienstleistungen in Aachen erschlossen. Gleichzeitig wird das Projekt diese Stellen - mit Hilfe von ION - passgenau besetzen.

APROPOS bietet zahlreiche Dienstleistungen rund um das Thema Ausbildung an, um so Unternehmen zu entlasten und die Ausbildungsbereitschaft zu erhöhen.

Organisationssoftware ION als Rückgrat-Lösung für die öffentliche Verwaltung

Als "Rückgrat-Lösung" dient ION Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen als Universalwerkzeug für alle Administrations-, Verwaltungs- und Managementaufgaben. Die Mitarbeiter nutzen nur noch eine einzige Software, die ihnen die Instrumente, Informationen, Daten und Dokumente für ihre Aufgaben gebündelt unter einer bedienungsfreundlichen Oberfläche zur Verfügung stellt.

ION bietet für das Unternehmens- und Verwaltungsmanagement strategische Übersicht, etabliert verwaltungsweit strukturierte, rationelle Arbeitsprozesse (Workflows) und ist für die Mitarbeiter eine ergonomische Arbeitsumgebung. Sie verschwenden keine Zeit mit der Bedienung verschiedener Applikationen und Datenbanken oder dem Suchen von Dokumenten in unendlichen Dateiverzeichnissen, kommunizieren kompetent und informiert mit Kunden, Partnern oder Bürgern, arbeiten effektiv in einer effizienten Struktur.

16.03.09

IHK-Veranstaltung: Ethik in der Wirtschaft

Aachen. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen bietet in Kooperation mit dem Bund Katholischer Unternehmer e.V. (BKU) am Dienstag, 17. März, im Hause der IHK von 17:30 bis 19:30 Uhr eine kostenlose Veranstaltung zum Thema "Ethik in der Wirtschaft – Ethisches Handeln von Unternehmen in Zeiten der Wirtschaftskrise" an.

Der Referent, Dr. Klaus-Jürgen Grün, stellv. Vorsitzender des Ethikverbandes der Deutschen Wirtschaft e.V., wird in seinem Vortrag über "Wirtschaftsethik als Warnung vor der Moral" sprechen. Helmut Pospiesch, WIRTH Maschinen- und Bohrgeräte-Fabrik GmbH, Erkelenz, und Markus Warode, Institut für Kirche, Management und Spiritualität, Münster, werden das Thema anschließend in einer moderierten Podiumsrunde sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus unternehmerischer Perspektive betrachten. In einer anschließenden Diskussionsrunde sind die Gäste eingeladen, rege mitzudiskutieren.

Zu der Veranstaltung ist aus organisatorischen Gründen eine Anmeldung erforderlich, die auch per E-Mail: intus@aachen.ihk.de oder per Fax: 0241 4460-316 erfolgen kann. Weitere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer 0241 4460-263.

09.03.09

Berufliche Fortbildung in der Region Aachen leicht gemacht

Region Aachen. Im Idealfall können sich Mitarbeiter von kleinen und mittleren Unternehmen der Aachener Region ab sofort für zwei berufliche Fortbildungen fast aller Art pro Jahr eine Finanzspritze abholen.

Prüfen sollten Fortbildungswillige vorab ihre Berechtigung. Das geht schnell: Wer in Deutschland beschäftigt ist und weniger als 17.900 Euro, beziehungsweise als Eheleute 35.800 Euro, verdient, kann in Form eines Gutscheins einmal im Jahr die Bildungsprämie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beanspruchen. „Das sind 50 Prozent der Kosten oder maximal 154 Euro“, kündigt Weiterbildungsberater Ulrich Erven an. Der letzte Einkommenssteuerbescheid sollte griffbereit zu dem Beratungstermin mitgeführt werden. Angestellte des öffentlichen Dienstes und Ausländer mit Aufenthaltsstatus sind ebenfalls Prämienberechtigt.

Für eine weitere Fortbildung kann der Bildungsscheck des Arbeitsministeriums des Landes NRW beantragt werden. Das geht entweder für sich selbst als Beschäftigter eines Betriebs, der weniger als 250 Mitarbeiter hat oder über den Betrieb. Geschäftsführer oder unterschriftsberechtigte Mitarbeiter können für ihr Unternehmen bis zu zehn Bildungsschecks pro Kalenderjahr beantrage. Dann kann eine Fortbildung mit bis zu 50 Prozent der brutto Kosten oder maximal 500 Euro pro Mitarbeiter unterstützt werden. Über die Einzelheiten der Förderbedingungen geben die Mitarbeiter der Beratungsstellen Auskunft und bieten Unternehmen bei Bedarf auch eine intensive Weiterbildungsberatung am.

Dass die Förderung der Fortbildungen über den Bildungsscheck und die neue Bildungsprämie in der Region Aachen aus einer Hand kommt, dafür hat die Regionalagentur Aachen gesorgt. Breidenbach:

“In NRW ist dieser Service für Betriebe und Arbeitnehmer einzigartig.“

Egal ob die kürzlich eingeführte Bildungsprämie des Bundes oder der Bildungsscheck des Landes NRW, ein kurzer Telefonanruf bei einer der zwölf Beratungsstellen in der Aachener Region oder bei der Regionalagentur Aachen selbst unter der Telefonnummer 0241 - 963-1920genügt. „Die Mitarbeiter geben sofort einen Termin – auch für die kommende Woche“, sagt Elke Breidenbach, Leiterin der Regionalagentur Aachen. Zu dem Termin muss jeder einen amtlichen Ausweismitbringen, sei es Reisepass, Führerschein oder Personalausweis. Breidenbach weiter: „Wer noch keine passende Fortbildung wie beispielsweise einen Computer- oder Sprachkurse gefunden hat, dem helfen unsere Berater gerne weiter.“ Die zwei geforderten Alternativanbieter sind auch leicht gefunden. Eine Recherche bei einer Weiterbildungsdatenbank im Internet verschafft einen guten Überblick.

06.03.09

CeBIT: Initiative Mittelstand hat den INNOVATIONSPREIS-IT 2009 verliehen - Lancom Systems unter den Preisträgern

Aachen. Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung auf der CeBIT hat die Initiative Mittelstand gestern Abend die Sieger des INNOVATIONSPREIS-IT 2009 ausgezeichnet. Vor mehreren hundert Gästen aus Politik, Wirtschaft und ITK-Industrie wurden die innovativsten und am besten für den Mittelstand geeigneten IT-Lösungen aus 2000 Bewerbungen geehrt. Zu den Gewinnern gehören neben Lancom Systems Unternehmen wie Google, Grundig, QSC oder auch Institutionen wie das Steinbeis Transferzentrum.

Bereits im sechsten Jahr haben die Initiative Mittelstand und der Huber Verlag für Neue Medien den INNOVATIONSPREIS-IT verliehen. TV-Moderator Markus Brock (SWR) führte durch die Veranstaltung aus dem NORD/LB forum. Die Keynote hielt Internet-Publizist Tim Cole und erklärte unter dem Titel "Das Ende der Eintagsfliege" warum der Mittelstand nachhaltige IT-Innovationen braucht. Stellvertretend für alle von der Jury ermittelten 34 Kategorie- und 18 Landessieger wurden anschließend auf der Bühne die Preise in den Kategorien Green IT, Telekommunikation, On Demand und IT Security überreicht. Prof. Dr. Norbert Pohlmann von der Fachhochschule Gelsenkirchen und Boris Groth, Geschäftsführer des Fraunhofer-Verbund Informations- und Kommunikationstechnik (IuK) repräsentierten die 60köpfige Jury aus Wissenschaftlern, Fachjournalisten und IT-Experten.

Aachener Firma „sprengt“ Verschmutzungen von Oberflächen mit Hilfe von CO2-Trockeneis- bzw. CO2-Schneestrahlen

Aachen. Die Firma HTCW Ltd. Niederlassung Deutschland aus Herzogenrath bei Aachen beschäftigt sich mit der Reinigung stark verschmutzter Oberflächen unter Zuhilfenahme des revolutionären und umweltneutralen CO2-Trockeneis- bzw. CO2 Schneestrahlens.

Das Trockeneisstrahlen ist ein Druckluftstrahlverfahren, bei dem als Strahlmittel festes Kohlendioxid, sogenanntes Trockeneis, mit einer Temperatur von -78,5 °C eingesetzt wird. Das Verfahren wird in der Oberflächentechnik zum Reinigen eingesetzt. Trockeneis ist elektrisch nicht leitend, chemisch inert, ungiftig und nicht brennbar.

Im Gegensatz zu anderen Strahlmitteln geht Trockeneis bei Umgebungsdruck ohne Verflüssigung direkt vom festen in den gasförmigen Zustand über. Mit Hilfe spezielle entwickelter Strahlgeräte werden die Trockeneispartikel mit Druckluft beschleunigt und treffen mit annähernder Schallgeschwindigkeit auf das zu reinigende Bauteil. Beim Aufprall der Trockeneispartikel wird die zu entfernende Schicht lokal unterkühlt, versprödet und löst sich aufgrund unterschiedlicher Wärmeausdehnungskoeffizienten vom Substrat. Nachfolgende Trockeneispartikel dringen in die Sprödrisse ein und sublimieren schlagartig. Durch die Volumenvergrößerung bei der Sublimation um etwa das 700-fache, wird die zu entfernende Schicht vollständig vom Substrat gesprengt. Die Vorteile dieses als wenig abrasiv und korrosiv geltenden Verfahrens liegen in der vernachlässigbaren Schädigung des Strahlguts sowie der Tatsache, dass nach der Bearbeitung kein Reinigungsmedium zur Entsorgung verbleibt.


Beim CO2-Schneestrahlen wird das Strahlmittel in flüssiger Form unter Druck vorgehalten. Erst im Prozess entsteht durch Entspannung ein CO2- Schnee/Gas-Gemisch, das einem Druckluftstrahl zugeführt wird. Die Vorteile der CO2-Schneestrahlverfahren liegen vor allem in der leichteren Automatisierbarkeit durch die kontinuierliche Strahlmittelversorgung.

Aufgrund der Möglichkeit, kleinste Geometrien schädigungsarm und ohne Demontage bearbeiten zu können, werden die Verfahren in der Industrie erfolgreich zum Reinigen von Gussformen, Entlacken von Baugruppen, Reinigen von Austauschmotoren und Produktionsanlagen der verschiedensten Industriezweige, dem Entfernen von Unterbodenschutz, der Oldtimerrestaurierung sowie dem Beseitigen von Gummi, Öl, Silikon und Klebstoffen eingesetzt. Im Bauwesen erzielen die Verfahren unter Anderem bei der Brand- und Asbestsanierung, der Graffiti- und Kaugummientfernung sowie der Denkmalpflege sehr gute Ergebnisse.

CO2-Trockeneis- bzw. CO2 Schneestrahlens ist absolut ungiftig, umweltneutral, lebensmittelecht, nicht leitend und nicht korrosiv, nicht abrasiv und somit produktionssteigernd und kostensenkend.

Keine zusätzliche Klimabelastung: Der Einsatz von CO2 - Strahlmitteln ist aus klimatechnischen Gesichts-punkten völlig unkritisch. CO2 wird sowohl aus natürlichen Quellen als auch aus Abfallprodukten aus industriellen Prozessen gewonnen, sodass keine zusätzliche Klimabelastung entsteht.

04.03.09

Gleich drei Forschungs- und Entwicklungsprojekte der FH_Aachen erhalten eine Förderung vom BMBF - Insgesamt wirbt die FH 710.000 Euro zur Förderung des Informatik-Nachwuches ein

Aachen. Das Jahr fängt gut an für die Informatiker der FH Aachen: Drei ihrer Projekte haben sich beim BMBF-Wettbewerb „Förderlinie Ingenieur 2009 im Fach Informatik“ durchgesetzt. Professorin Ingrid Scholl und Professor Dr. Thomas Ritz vom Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Professor Dr. Volker Sander vom Fachbereich Medizintechnik und Technomathematik freuen sich über Projektförderungen in Höhe von jeweils 250.000 Euro. Ende Februar überreichte der parlamentarische Staatsekretär im Auftrag des BMBF, Thomas Rachel MdB, den drei erfolgreichen Professoren die Urkunden. Die Förderlinie „Ingenieur“ ist Bestandteil des Programms „Forschung an Fachhochschulen“. Mit der diesjährigen Ausschreibung hebt der Wettbewerb auf eine Stärkung des Faches Informatik ab, nachdem in den vergangenen beiden Jahren Maschinenbau und Elektrotechnik unterstützt wurden.

Das Förderprogramm möchte jungen, erstberufenen Professorinnen und Professoren die Möglichkeiten geben, anwendungsorientierte Forschungsthemen der Informatik mit einem Nachwuchsteam zu planen und zu realisieren. Bedingungen sind, dass die Berufung des Fachhochschulprofessors maximal vier Jahre zurückliegt, dass das Projekt in Kooperation mit mindestens einem Unternehmen aus der Branche Informatik durchgeführt wird und dass in das Team Studierende, Absolventen oder Doktoranden eingebunden sind. Die Vorteile liegen auf der Hand: Absolventen können ihre Abschlussarbeit zu bestimmten Teilaspekten des Projektes schreiben. Sie können sich zudem bei der Forschungs- und Entwicklungsarbeit auch auf praktischer Ebene qualifizieren. Für Studierende bieten die Projekte eine Möglichkeit, mit Forschung und Entwicklung in Kontakt zu kommen. Kleine und mittlere Unternehmen aus der Informatik sollen eingebunden werden, um einen echten Praxisbezug sicherzustellen und um das Networking zwischen Fachhochschulen und Industrie zu stärken. Die Einbindung von Universitäten schließlich soll kooperative Promotionen ermöglichen. Die Förderlinie möchte also einen Anreiz und eine Plattform bieten, Netzwerke zu pflegen, Forschungsfelder aufzubauen oder weiterzuentwickeln und Studierende einzubinden. Bis zu vierzig dieser Forschungsprojekte fördert das BMBF pro Ausschreibung.

Bei der Vorbereitung und Durchführung der Projekte können die erstberufenen Professoren von ihren Fachbereichen und der Hochschule unterstützt werden. Um die Vernetzung zwischen den einzelnen Nachwuchsteams zu fördern, ist etwa sechs Monate nach Projektbeginn ein Statusseminar mit einem Workshop geplant.

03.03.09

Radio Aachen: Werbeerlöse dramatisch weggebrochen

Aachen. Radio Aachen hat wegen Zahlungsunfähigkeit Insolvenz angemeldet. Dennoch ist der Sendebetrieb für die nächsten Monate nach Ansicht der Verantwortlichen gesichert.

Lesen Sie den Artikel hierzu auf bei AN-online.de

02.03.09

25 Jahre Kooperationsvertrag zwischen FH und IHK Aachen:Technologie- und Wissenstransfer in der Region soll intensiviert werden

Aachen. Ein runder Geburtstag ist ein guter Anlass, sich Ziele für die Zukunft zu setzen: Vor 25 Jahren, am 28.Februar 1984, haben die FH Aachen und die Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) ihre Zusammenarbeit im Sinne eines Technologie- und Wissenstransfers zum Wohle der regionalen Wirtschaft in einem Kooperationsvertrag festgeschrieben. Anlässlich dieses Jubiläums wollen beide Partnerzusätzliche Angebote für die Unternehmen der Region entwickeln.

"Gemeinsam wollen wir mit Unternehmertagen die Transferleistungen für die Unternehmen der Region jetzt weiter intensivieren", erläutert IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Drewes die konkreten Planungen. Am 2. April stellt der erste Unternehmertag an der FH Aachen den Fachbereich Wirtschaftswissenschaften vor. Alle interessierten Unternehmer erwartet dort fundiertes betriebswirtschaftliches Know-how.

Der Technologie- und Wissenstransfer der FH Aachen und die Innovationsberatung der IHK Aachen haben sich zu anerkannten Drehscheiben von Innovationen sowohl nach außen als auch nach innen entwickelt. Die Mitarbeiter beraten über Förderprogramme von Land, Bund und EU und helfen bei der Kontaktaufnahme und -pflege zu diesen Institutionen und zu anderen Hochschulen. "Künftig steht die FH Aachen noch stärker als Partner für Fragen und Problemstellungen zu neuen Produkten, Verfahren und Dienstleistungen zur Verfügung", so Professor Manfred Schulte-Zurhausen, Rektor der FH.

Bereits in den zurückliegenden 25 Jahren gab es viele gemeinsame Aktivitäten, die die Unternehmen und die FH Aachen in Kontakt bringen. Beispiele für die Zusammenarbeit sind durch die IHK organisierte Unternehmensbesuche von Professoren unter dem Titel "Profs on Tour", die über anschließende Studien- und Diplomarbeiten unmittelbaren Nutzen in den Unternehmen ergaben. Die IHK unterstützt den von der FH initiierten Career-Service für Studierende und Absolventen durch direkte Kontakte zu Unternehmen. Im Rahmen des bundesweiten Förderinstrumentes "Exist-Seed" werden Hochschulabsolventen gefördert, die eine Unternehmensgründung anstreben. Das im Programm obligatorische Coaching der angehenden Gründer übernehmen dabei Experten der IHK. Ein anderes Beispiel erfolgreicher Zusammenarbeit ist der duale Studiengang "Betriebswirtschaft PLuS", der seit 2007 die Ausbildung zum Industriekaufmann mit IHK-Prüfung mit dem Bachelor-Abschluss der FH Aachen kombiniert.