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29.04.09

20. Mai PWC Veranstaltung Lösungen für die Krise

im Frühjahr 2008 zeigte sich der deutsche Mittelstand von der Finanzkrise noch weitgehend unbeeindruckt. Heute, ein Jahr später, halbiert sich die Zahl derer, die von der Krise überhaupt nicht betroffen sind, fast monatlich. Trotz aller negativen Schlagzeilen gibt es sie immer noch: Mittelständler, die mit berechtigten Wachstumserwartungen und stabilen Geschäfts-zahlen glänzen.

Hier gilt es, zu analysieren, welche „Erfolgsgeheimnisse“ vorhanden sind. In diesem Sinn kommen die Experten von PricewaterhouseCoopers AG WPG (PwC), eine der weltweit größten Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften, in die Aachener Region, um von deren Erkenntnissen zu berichten. Sie berichten aus ihrer täglichen Arbeit mit erfolgreichen bzw. erfolgreich umstrukturierten Unternehmen. Hier verfügt PwC über besondere Expertise, da Anträge auf Landesbürgschaften über PwC zu stellen sind.

PwC gibt Einschätzungen zur aktuellen Lage sowie Lösungsansätze, mit denen der Krise wirksam begegnet werden kann, damit Sie gestärkt aus dieser Phase hervorgehen!

Im Einzelnen behandeln wir folgende Themen:


  • (Kennzahlenorientierte) Unternehmenssteuerung und Kommunikation mit Finanzierungspartnern

    Referent: Patrick Ziechmann, Partner PricewaterhouseCoopers AG

  • Wirtschafsprüfungsgesellschaft, Geschäftsbereich Business Recovery Service
  • Krisenorientiertes Maßnahmenmanagement im Bereich des Arbeitsrechts

    Referentin: Dr. Nicole Elert, Fachanwältin für Arbeitsrecht, Senior Managerin,
    PricewaterhouseCoopers Legal AG, Rechtsanwaltsgesellschaft

Darüber hinaus wird angesichts der Vielzahl der Fragen zur Restrukturierung oder Bürgschaft Herrn Björn Schubert als Vertreter des NRW-Wirtschaftsministeriums (Referat Unternehmenssicherung) einen Vortrag zum Thema:

mittelstandsorientierte Hilfen durch die öffentliche Hand

halten.

Die Veranstaltung findet statt

am: 20. Mai 2009
von: 15.00 bis 18.00 Uhr
im: Technologiepark Herzogenrath (TPH),
Kaiserstraße 100, 52134 Herzogenrath.

Herr Wirtschaftsprüfer / Steuerberater Dr. Norbert Vogelpoth, Mitglied des Vorstandes der PwC Deutsche Revision AG, wird - wie auch schon bei unserer vielbeachteten Veranstaltung zum Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz im September 2008 – in die Thematik der Vorträge einführen.

Nach Ende der Veranstaltung stehen alle Referenten für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

Im Anschluss wird ein kleinen Imbiss die Möglichkeit zum weiteren fachlichen Austausch angeboten.

Trotz dieser hochkarätigen Referenten wird das Seminar kostenlos anboten.

Anmeldungen unter: info@wfg-aachen.de

Stolberger Dämpferhersteller Weforma bilanziert „sehr erfolgreiches“ Geschäftsjahr 2008

Stolberg. Die Weforma Dämpfungstechnik GmbH, Hersteller von hydraulischen Dämpfungselementen mit Sitz in Stolberg bei Aachen, blickt auf ein überaus erfolgreiches Geschäftsjahr 2008 zurück. Bereits zum sechsten Mal in Folge lautet die Bilanz: bestes Jahr der Firmengeschichte.
Den Umsatz konnte Weforma um 9,5% auf den Rekordwert von 9,6 Mio. Euro steigern werden. Der konsolidierte Gruppenumsatz verbesserte sich auf 10,7 Mio. Euro (plus 9,1%).

Danei baute das Unternehmen seine führende Marktposition im Segment der Schwerlastdämpfer für Regalbediengeräte weiter aus. Mit über 380 Standardprodukten bietet Weforma zudem die größte Angebotsvielfalt an hydraulischen Industriestoßdämpfern mit Anschlussgewinden von M4 bis M115. Schwerlast- und Aufzugsdämpfer sowie Vorschub- und Dämpfungszylinder runden das umfangreiche Weforma-Lieferprogramm ab.

Den Grund für den über Jahre anhaltenden wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens sehen die Geschäftsführer Armin und Thomas Schmidt vor allem in der Produktion „vor Ort“ sowie in der Flexibilität bei der Fertigung von Modifikationen und Sonderlösungen. Weiter gefestigt wurde die Marktstellung auch durch Präsenz auf wichtigen in- und ausländischen Fachmessen – darunter die Automatica in München.

26.04.09

Aachener Wirtschaftsblog jetzt auch auf Twitter

Die Meldungen des Aachener Wirtschaftsblog erscheinen jetzt auch auf Twitter. Die Adresse: http://www.twitter.com/aachenbusiness.

Auch AWB-Herausgeber Herausgeber Hartmut Giesen twittert übrigens: http://www.twitter.com/hartmut_giesen

Wirtschaftwochen Ranking für Hochschule: RWTH Aachen fünf erste Plätz, FH Aachen zwei

Der Hoschulstandort Aachen darf sich freuen: Die RWTH Aachen und die FH Aachen haben beim Ranking der Wirtschaftswoche groß abgeräumt. Die RWTH belegt Platz ein bei den Fächern Maschinenbau, E-Technik, Informatik, Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen, die FH Aachen reüssiert in den Disziplinen Maschinenbau und Elektrotechnik.

Herzliche Glückwünsch vom Aachener Wirtschaftsblog.

Hier geht es zum Wiwo-Artikel: Aachen siegt im Uni-Ranking

24.04.09

AGIT-Pressebrunch 2009 - Rückblick 2008 - Ausblick

Aachen. Unter ihrem Motto „Gründen. Ansiedeln. Fördern.“ hat die AGIT im vergangenen Jahr wieder viele Erfolge erzielen können.

Gründen.

Aus den im Jahr 2008 erfolgten 70 Gründungsberatungen der AGIT sind 25 technologieorientierte Gründungen in der Region Aachen entstanden. „Laut Businessplan werden diese im ersten Jahr nach der Gründung mit 502 Arbeitsplätzen fast viermal so viele Arbeitsplätze schaffen wie im Vorjahr“, teilte Dr. Helmut Greif, AGIT-Geschäftsführer, der Presse beim zweiten AGIT-Pressebrunch mit. Die meisten Gründer (32 Prozent) bieten technologische Dienstleistungen an, wie beispielsweise Prototypen-Entwicklung, Forschung oder Ingenieur-Dienstleistungen. Jeweils 20 Prozent sind in den Bereichen Life Sciences und Produktionstechnik tätig, je 12 Prozent der Gründer gehören der Informations- und Kommunikations- sowie der Automobiltechnik-Branche an. 4 Prozent arbeiten im Bereich Moderne Werkstoffe.

Insgesamt konnte die AGIT im vergangenen Jahr 114 Unternehmen bei ihren Wachstumsabsichten unterstützen. Dazu zählt neben der Finanzierungsvermittlung (20 Unternehmen) die Innovationsberatung (94 Unternehmen) im Rahmen des bundesweiten Programms „SIGNO“ zu Schutzrechten und Patenten. Die AGIT ist einer der Mitgründer des SIGNO-Netzwerkes (ehemals INSTI) und Ansprechpartner in der Region Aachen. „Wir sind stolz, dass wir in der Qualitäts- und Quantitätsbewertung unserer Beratungsleistungen im Bereich Innovation in einem bundesweiten Ranking aller Partner auf dem fünften Platz liegen“, so Greif. Das Ranking erfolgte durch das Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi). Insgesamt sind rund 45 Institutionen in Deutschland Partner des Netzwerkes.

2008 konnten 15 neue Unternehmen im Technologiezentrum am Europaplatz Aachen TZA und zwei Unternehmen im Medizintechnischen Zentrum Aachen MTZ räumlich versorgt werden, wobei die Nachfrage nach Räumen für beide Häuser erheblich höher war. Ende 2008 waren 89 Firmen im TZA und 25 im MTZ ansässig. Das TZA war 2008 unverändert zum Vorjahr durchschnittlich zu 97 Prozent ausgelastet. Im MTZ konnte die durchschnittliche Auslastungsquote nochmals um fünf Prozentpunkte von 94 Prozent in 2007 auf 99 Prozent in 2008 gesteigert werden. Wegen der hohen Nachfrage von technologieorientierten Existenzgründern nach Flächen im TZA und MTZ konnte der Anteil der innovativen, technologieorientierten Unternehmen von über 70 Prozent beibehalten werden.

Die beiden Aachener Zentren gehören zum Netzwerk der insgesamt 13 Technologie- und Gründerzentren (TGZ) in der Region Aachen. Die Anzahl der in den zentren ansässigen Unternehmen blieb mit 513 nahezu gleich zum Vorjahr (514 Firmen). Davon waren 247 Gründer und 266 Gewerbetreibende. Die Anzahl der Mitarbeiter in den Mieterfirmen ist von jedoch 2007 auf 2008 um 2,3 Prozent auf 5.240 angestiegen.

Ansiedeln.

Im Jahr 2008 gab es 59 Kontakte zu potenziellen Investoren. Davon suchten 37 Ansiedlungsinteressenten Standorte in der gesamten Region. 22 interessierten sich für bestimmte Flächen bzw. Standorte, die sie bereits vorab nach eigenen Recherchen, vor allem über das von der AGIT angebotene Gewerbeflächen-Informationssystem GISTRA, vorselektiert hatten. 63 Prozent der Anfragen entstanden durch eigene Akquisitionstätigkeiten der AGIT. 47,5 Prozent Anfragen stammten aus Deutschland, 27 Prozent aus Europa, 15,3 Prozent aus Asien und 10,2 Prozent aus Nordamerika. Bei den Ansiedlungsanfragen 2008 waren die Bereiche Life Sciences und Logistik mit 19 Prozent am häufigsten vertreten, gefolgt von Energie- u. Umwelttechnik mit 15 Prozent, Handel mit 14 Prozent und Moderne Werkstoffe mit zwölf Prozent. Weitere Branchen waren Informations- und Kommunikationstechnologien (acht Prozent), Dienstleistungen (sieben Prozent), Maschinenbau (drei Prozent) und Mess- und Regeltechnik (drei Prozent).

Ende 2008 waren 17 Ansiedlungsanfragen noch offen. Es gab acht Standortentscheidungen für die Region Aachen, davon drei Standorterweiterungen/-verlagerungen innerhalb der Region aus dem TZA heraus und 5 realisierte Ansiedlungen wie beispielsweise Charles Vögele aus der Schweiz oder Nuvo Research aus Kanada).

Im Mai 2008 unterzeichneten AGIT, Stadt Aachen, IHK Aachen, Sparkasse Aachen und ECS einen Kooperationsvertrag zur Vermarktung der Region in China. Das „Aachen China Office“ in Ningbo macht seitdem potenzielle Investoren auf die Region Aachen aufmerksam. „Im vergangenen Jahr konnten bereits Kontakte zu mehr als 40 chinesischen Unternehmen mit Interesse am Standort geknüpft werden. Bei vier Unternehmen bestehen bereits konkrete Niederlassungsabsichten“, berichtete Greif.

Als ein wichtiges Instrument für das Standortmarketing hat sich der Euregionale Informations-Service EIS entwickelt. Dieses interaktive Statistik-Webportal bietet aktuelle und grenzüberschreitend vergleichbare Daten und Metadaten (z.B. Struktur- und Innovationsdaten). Im vergangenen Jahr wurde EIS mit dem Preis des NRW.Bank-Ideenwettbewerbs 2008 ausgezeichnet. Insgesamt gab es 130 Bewerber.

Im Rahmen des Gewerbeflächen-Informationssystems der Technologieregion Aachen GISTRA wurden 2008 weitere technische Verbesserungen realisieren. Mit einer Schnittstelle zur Internetseite www.germansite.de der Wirtschaftsförderung für NRW, NRW.invest, wird die regionale Datenbasis nun auch direkt für die internationale Ansiedlungswerbung des Landes NRW eingesetzt.

Fördern.

Fast alle im Jahr 2008 beim Land NRW im Rahmen der Ziel 2-EFRE-Förderwettbewerbe eingereichten Projekte aus der Region Aachen sind in enger Abstimmung und zum Teil auch in inhaltlicher Kooperation mit der AGIT erstellt worden. Die Region ist in Hinblick auf das Ziel 2 Programm mit 44 Siegerprojekten die erfolgreichste Region in Nordrhein-Westfalen, gefolgt vom östlichen Ruhrgebiet mit 38 Projekten und dem nördlichen Ruhrgebiet mit 35 Projekten. Für die Region Aachen ist damit ein Fördervolumen von mehr als rund 50 Mio. Euro verbunden.

Weiterhin unterstützte die AGIT mit der Förderung der Clusterentwicklung regionale Branchen und Querschnittstechnologien. Schwerpunkte bildeten Aktivitäten in den Bereichen Automobil- und Schienentechnik, Life Sciences und Informations- und Kommunikationstechnologien. Darüber hinaus wurden die Aktivitäten zum Aufbau der regionalen Clusterentwicklung in den Branchenfeldern Erneuerbare Energien, Energie und Klimaschutz, Gesundheitswirtschaft, Logistik, Holzwirtschaft und Tourismus verstärkt.
Ein wesentliches Element bildete 2008 die Begleitung der Cluster bei der Entwicklung und Implementierung von technologie- und innovationsorientierten Förderprojekten. Beispielsweise begleitete die AGIT den erfolgreichen Projektantrag der FH Aachen zur Errichtung des Studiengangs „Holzingenieurwesen”, der eng in die Strukturentwicklung der Eifel-Region eingebunden sein wird.

Eine gemeinsame Initiative der Cluster war die erste „Nacht der Unternehmen“, die Anfang November 2008 im Technologiezentrum Aachen TZA stattfand. Ziel war es, die vorhandenen Unternehmenspotenziale darzustellen, Kontakte zu knüpfen und offene Stellen in Unternehmen zu besetzen. Rund 1000 Studenten und Absolventen besuchten über 70 regionale Unternehmen.

Die Regionalagentur Aachen setzte auch 2008 arbeits- und wirtschaftspolitischer Themen des Landes NRW und der Region Aachen erfolgreich um. Die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen bildete auch im Jahr 2008 einen Schwerpunkt. Beispielsweise wurden im Rahmen der Potenzialberatungen Beratungsprozesse in 150 Unternehmen mit einer Gesamtsumme von ca. 750 000 Euro. gefördert. Der Bildungsscheck bleibt weiterhin ein erfolgreiches Instrument der Qualifizierung. 2008 haben die Bildungsberatungsstellen in der Region Aachen 1 900 Weiterbildungsberatungen in kleinen und mittleren Unternehmen und 3 600 Beratungen mit Beschäftigten und Unternehmensgründern durchgeführt. 35 Prozent aller Fort- und Weiterbildungen sind dem Bereich Gesundheitswirtschaft zuzuordnen.

Ausblick.

Die AGIT wird ihre Akquisitionstätigkeiten im asiatischen Raum verstärken. „Im Gespräch ist ein Kontaktbüro in Indien, das in gleicher Weise betrieben werden soll wie das Aachen China Office in Ningbo“, sagte Dieter Philipp, Aufsichtsratsvorsitzender der AGIT.

Die neue Standort-Werbkampagne „Wussten Sie schon, dass…?“ macht seit Anfang des 2009 national auf die Region Aachen aufmerksam. Unternehmer stellen dar, was sie hier produzieren und entwickeln und vermitteln so ein Bild der Potenziale der Region. Im Laufe des Jahres wird es weitere Motive geben.

Voraussichtlich im Herbst 2009 wird ein neues Standortmagazin herausgegeben, welches die bisherigen Branchenhefte „NEWS“ der AGIT ablösen wird.

Um regionale innovative Unternehmen zu fördern wird der Innovationspreis Region Aachen am 20. November zum 4. Mal vergeben. Am 28. Mai wird der diesjährige Vorsitzende des Kuratoriums, Günter Rosenke, Landrat des Kreises Euskirchen, den offiziellen Startschuss zur Bewerbungsphase geben.

Die erfolgreiche Veranstaltung „Nacht der Unternehmen“ wird in diesem Jahr fortgeführt; sie wird am 5. November stattfinden.

Als Koordinations- und Managementstelle der Region Aachen für den gesamten Ziel 2-Komplex wird die AGIT weiterhin bei der Vorbereitung von Projekten aktiv mitwirken, damit 2009 wieder Fördergelder in die Region fließen können. Die nächste Wettbewerbsrunde ist bereits eingeläutet. Bis 2013 stehen insgesamt rund zwei Milliarden Euro Fördermittel zur Verfügung. „Dass die Region auch 2009 gute Chancen hat, zeigte sich bisher im Wettbewerb Gründung.NRW“, so Philipp. Landesweit wurden zwölf Projekte ausgewählt, darunter auch die beiden aus der Region Aachen eingereichten. Diese haben jeweils ein Volumen von rund 800 Tausend Euro. An einem der beiden Projekte sind neben der AGIT auch die IHK Aachen, die Stadt Aachen, RWTH Aachen sowie die Technik-Agentur Euskirchen TAE beteiligt. Der nächste Wettbewerbsaufruf „Energie.NRW“ startet Mitte Mai mit dem Schwerpunkt Elektroautomobilität. „Auch hier wird die Region ihre Stärken einbringen“, unterstrich Philipp.

22.04.09

Wirtschaftlich-technologische Kooperationen mit Frankreich im Blick - Aachen erstmals auf der INNOVACT in Reims

Aachen/Reims. Auf Einladung der Region Champagne-Ardenne nahmen die Stadt Aachen und die AGIT Ende März erstmals an der internationalen Businessmesse INNOVACT im französichen Reims teil. INNOVACT ist ein europäisches Forum für innovative Gründer und junge technologieorientierte Unternehmen, das als besonders erfolgreiches Format bereits zum 13. Mal stattfand. Insgesamt 220 Aussteller und über 2500 Besucher wurden in diesem Jahr gezählt. Der Aachener Stand, einzige deutsche Repräsentanz auf der mit französischen, belgischen und weiteren europäischen Partnern besuchten Messe, stieß auf sehr große Besucherresonanz. Bereits am Vortag hatte Ralf Peter Meyer, Leiter Wissensmanagement und Standortentwicklung bei der AGIT, die Gelegenheit, als Sprecher an der ebenfalls dort stattfindenden vierten internationalen Tagung „Forschung und Unternehmen" zu referieren.

Mit Frankreich verbindet die Region Aachen bereits seit Jahrzehnten besonders intensive Bande durch zahlreiche Städtepartnerschaften, die sich bislang vorrangig auf Jugend-, Kultur- und Sportaspekte erstreckten. Vor allem zwischen der Stadt Aachen und der Stadt Reims existiert bereits seit 1967 eine intensive Städtepartnerschaft, deren vielfältige Aktivitäten durch Partnerschaftskomitees auf beiden Seiten koordiniert werden.

Ziel der ersten Kontakte und Konsultationen ist es, zu prüfen, inwieweit die Zusammenarbeit zwischen der Region Champagne-Ardenne und der Region Aachen (beide etwa 1,3 Mio. Einwohner) auch auf wirtschaftlich-technologischem Gebiet vorangetrieben werden kann. Ansatzpunkte bestehen im Bereich technologieorientierter Forschungs- und Unternehmenscluster. Folgende Bereiche, die in beiden Regionen ein besonderes Schwergewicht bilden, könnten dabei eine Rolle spielen: Life Sciences (insbesondere Gesundheit), Neue Materialien & innovative Produktionstechnologien sowie Hightech-Systeme (IuK-Technologien). Darüber hinaus soll ausgelotet werden, inwieweit sich die Zusammenarbeit auch auf den Bereich der technologieorientierten Existenzgründungen sowie Technologiezentren erstrecken kann.

Bereits im Juni wird eine hochrangig besetzte Delegation aus Reims zum Gegenbesuch in Aachen erwartet. Mit diesem und weiteren Austauschtreffen soll ausgelotet werden, inwieweit konkrete Kooperationen im Bereich Forschung und Entwicklung/Wirtschaftscluster sowie technologieorientierte Gründungen angestoßen werden können.


Ansprechpartner:
AGIT mbH
Ralf P. Meyer
E-Mail: r.meyer@agit.de
Tel.: +49 (0)241/963-1039

20.04.09

Jülich präsentiert auf der Hannovermesse innovative Bionik und ausgereifte Brennstoffzellen

Jülich. Auf der diesjährigen Hannovermesse (20. - 24. April) präsentiert sich das Forschungszentrum Jülich an zwei prominenten Ständen: Am Stand des Landes NRW (Halle 2, C38) wird vorgeführt, wie man von der Natur lernen kann, bessere Sensoren zu bauen. Auf dem Forum Wasserstoff und Brennstoffzellen (Halle 13, G66) zeigt es seine neuen Entwicklungen und Methoden auf diesem Gebiet.

„Wie die Grille es schafft, selbst an windigen Tagen den Angriff einer Spinne von fallendem Laub zu unterscheiden, würden wir gern genauer verstehen“, sagt Andreas Offenhäuser, Direktor am Jülicher Institut für Bio- und Nanosysteme. „Denn solch ein kompaktes, leistungsfähiges Signalverarbeitungssystem wäre auch für technische Anwendungen interessant.“ Intelligente Schaltungen und Sensorgitter nach dem Vorbild der Grille könnten etwa in Hörgeräten oder Mobiltelefonen eine effiziente Unterdrückung von Störsignalen gewährleisten oder auf Flugzeugtragflächen Luftströmungen kontrollieren.

Neben den Härchen und Antennen der Grille spielt vor allem die Signalauswertung durch ihr Nervensystem eine zentrale Rolle. Im Verbund filtern wenige hundert Nervenzellen aus dem Rauschen der Haarbewegung die Informationen heraus, die bei der Grille lebensrettende Reflexe auslösen. Verglichen mit dieser Leistung, ist die aktuelle künstliche (Elektro-)Technik noch sehr primitiv und erzielt selbst mit mehr Bauteilen und Energie schlechtere Ergebnisse.

Die Jülicher Arbeitsgruppe mit ihren Partnern untersucht die Prinzipien der natürlichen Sensorsysteme außer bei Grillen auch bei Fischen und Käfern. Daraus könnten Sensoren entstehen, die auch in trüben Medien wie Blut sicher Verkalkungen aufspüren oder die die sehr schnell auf Wärme reagieren.

Sauberer Antrieb dank Jülicher Brennstoffzellen

„Mit unserer Forschung wollen wir nicht nur Grundlagen schaffen“, erklärt Prof. Detlef Stolten, Leiter des Jülicher Instituts für Energieforschung-Brennstoffzellen. „Mit der Methanol-Brennstoffzelle (DMFC) sind wir mit der Entwicklung eines Klima schonenden und effizienten Antriebes bereits weit fortgeschritten. Den Prototypen eines Elektrohubwagens gibt es schon. Aus dieser Marktnische heraus lassen sich immer leistungsfähigere Brennstoffzellen entwickeln, mit denen wir dann weitere Marktsegmente erschließen können.“

Das Jülicher Institut für Energieforschung betreibt Brennstoffzellen-Forschung aus einem Guss - von der Verbesserung der Kernkomponenten für Brennstoffzellen und den Brennstoffzellenstapeln (Stacks) bis zur Entwicklung einbaufähiger Gesamtsysteme. „Mit unserem breiten Ansatz behalten wir alle notwendigen Aspekte im Auge und gewährleisten optimal aufeinander abgestimmte Entwicklungsabläufe. Nur so lässt sich das zukunftsweisende System Brennstoffzelle wirtschaftlich machen“, erklärt Stolten.

Auf dem Stand in Halle 13 wird anhand von Exponaten und an Mikroskopen gezeigt, wie die Jülicher mit ihrem Know-how aus Materialforschung, Elektrochemie und Fertigungstechnik die Membran-Elektroden-Einheit, das Herzstück der Brennstoffzelle, stetig verbessern. Außerdem werden in Jülich Brennstoffzellensysteme bis hin zu Prototypen und zusammen mit der Industrie bis zur Serienreife weiterentwickelt, etwa zum Einsatz in Palettenhubwagen.

17.04.09

Neue Förderbedingungen für die Potenzialberatung Erfolgsprogramm wird 2009 gestärkt

Aachen. Potenziale in kleinen und mittelständischen Unternehmen können seit dem 1. April 2009 noch besser in Wettbewerbschancen verwandelt werden. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW hat das erfolgreiche Förderinstrument Potenzialberatung noch attraktiver gestaltet. Die Regionalagentur Aachen koordiniert das Programm von Wegberg im Norden bis Blankenheim im Süden.

„Ab sofort können alle Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten unabhängig von ihrer Größe ein Kontingent von maximal 15 Beratungstagen in 15 Monaten in zwei Etappen von jeweils fünf Monaten abrufen“, erläutert Elke Breidenbach, Leiterin der Regionalagentur Aachen, die besseren Förderbedingungen. 50 Prozent der Beratungsleistungen oder bis zu 500 Euro je Tagessatz übernimmt das Land. Die Potenzialberater, in der Regel freie Unternehmensberater, werden unter anderen die Möglichkeiten der Personal- und Kompetenzentwicklung sowie der Gesundheitsförderung bei der Arbeit herausarbeiten. Außerdem beraten sie ausgehend von dem betrieblichen Bedarf zu allen Modernisierungsthemen in der Organisationsentwicklung von kleinen und mittelständischen Unternehmen. Breidenbach: „Mit diesen Themen können wir Unternehmen gerade jetzt in der Wirtschaftskrise noch besser für die Zukunft fit machen.“

Die Erstberatung wird ebenfalls deutlich vereinfacht. Acht Beratungsstellen, darunter die Handwerkskammer Aachen, die Industrie- und Handelskammer Aachen oder die Wirtschaftsförderungsgesellschaften sowie die Regionalagentur Aachen können vor Ort im Betrieb einen ‚Beratungssch€ck Potenzialberatung’ ausstellen. „Mittels unseres neuen Onlinetools können wir auch direkt alle offenen Fragen ausräumen“, erklärt Ulrich Erven, Berater der Regionalagentur Aachen. „Ein Anruf bei uns unter der Telefonnummer 0241 – 963 1920 oder bei den anderen Beratungsstellen genügt, um einen Termin im Unternehmen zu vereinbaren“, ruft Breidenbach die kleinen und mittelständischen Unternehmen der Region auf.

Eingeschlossen sind Unternehmen, die sich in der Kurzarbeit befinden. Ausgeschlossen sind Beratungen neu gegründeter beziehungsweise im Zuge einer Unternehmensnachfolge übernommene Unternehmen in den ersten fünf Jahren. Nach wie vor dürfen im Rahmen der Potenzialberatung Betriebe weder saniert, rationalisiert noch verlagert werden. Personalabbau darf auch nicht Ziel der Beratung sein. Die Beschäftigten müssen in den Gesamtprozess eingebunden werden sowie die Ergebnisse und Handlungsschritte transparent sein und dokumentiert werden. 2008 haben 140 Unternehmen in der Region Aachen die Potenzialberatung genutzt.

15.04.09

RWTH präsentiert Neuheit auf der Hannover Messe 2009

Aachen. Auf der diesjährigen Hannover Messe ist die RWTH Aachen mit zahlreichen Ständen, Veranstaltungen und Exponaten vertreten. Disziplinübergreifend werden vom 20. bis 24. April 2009 zukunftsweisende aktuelle Forschungsprojekte vor allem aus den Bereichen der Energie- und Umwelttechnik im Mittelpunkt stehen und von Wissenschaftlern verschiedener Institute und Lehrstühle vorgestellt.

OXYCOAL-AC

Ein umweltfreundliches Kraftwerk, das bei der Stromerzeugung weder klimaschädliches Kohlendioxid ausstößt, noch durch Atomkraft betrieben wird, ist das Ziel der Forschungsinitiative OXYCOAL-AC. Das Aachener Versuchskraftwerk verbrennt Kohle nicht wie in gewöhnlichen Kraftwerken mit Luft, sondern durch ein Gemisch aus Rauchgas und Sauerstoff und reduziert die Kohlendioxidemissionen auf diese Weise beträchtlich. Seit drei Monaten betreibt das Institut für Werkstoffanwendungen im Maschinenbau (IWM) ein 1,90 Meter hohes Versuchsmodul, in dem durch keramische Membranrohre der Sauerstoff für die umweltfreundliche Kohleverbrennung erzeugt wird. Dieses Laborgerät wird am Stand des IWM in Halle 5, Stand E40, erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Am Bau des Versuchskraftwerks sind insgesamt sechs RWTH-Institute beteiligt. Nach Abschluss der ersten Projektphase wurden ihnen vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BmWi), dem Land Nordrhein-Westfalen sowie von Industriepartnern für die kommenden drei Jahre jetzt weitere rund sieben Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Ein Energiesystem der Zukunft und Wege durch den Software-Dschungel

Am Stand des Forschungsinstituts für Rationalisierung e.V. (FIR), Stand D66, Halle 17, erhalten interessierte Besucher Informationen zu „SmartWatts“, einem mit 10 Millionen Euro geförderten Projektvorhaben, das die grundlegende Modernisierung der technischen Organisation des Energiesystems anstrebt. Ineffizienzen bei der Produktion und Verteilung von Strom sollen beseitigt werden mit Hilfe von sich selbstregelnden Haushaltsgeräten und Stromzählern sowie durch ein „Internet der Energie“, das eine intelligente Vernetzung der Akteure und Anlagen von der Erzeugung bis zum Verbraucher erlaubt. Diese optimierte intelligente Energieversorgung und -nutzung, von der auch die Verbraucher profitieren, wird zunächst in der Modellregion Aachen umgesetzt. Weiterhin stellt das FIR das EU-Projekt „Intelligent Manufacturing Systems 2020“ (IMS2020) vor, das die zukunftsorientierte Entwicklung nachhaltiger und energieeffizienter Produktionssysteme zum Ziel hat. Darüber hinaus bietet das Institut geführte Messerundgänge an, auf denen innovative Softwarelösungen zur Unterstützung der unternehmensspezifischen Geschäftsprozesse präsentiert werden.

Neue Entwicklungen der Fluidtechnik: Miniaturpresse und Hydraulikventil

Das Institut für fluidtechnische Antriebe und Steuerungen (IFAS) ist mit zwei Exponaten in Halle 24, Stand C14/1, vertreten. Vorgestellt wird ein durch die Deutsche Forschungsgesellschaft (DFG) gefördertes schnelles Hydraulikventil, das den steigenden Anforderungen an hydraulische Antriebe hinsichtlich Präzision und Dynamik besonders gerecht wird. Zudem wird eine funktionsfähige hydraulische Miniaturpresse zu sehen sein, die im Rahmen des BMBF Projekets "Fluidtronic" eingesetzt wird. Um die Entwicklungsprozesse fluidtechnisch-mechatronischer Systeme zu optimieren und die Zuverlässigkeit dieser Systeme nachhaltig zu erhöhen, soll durch „Fluidtronic“ der konventionelle Entwicklungsprozess in eine computergestützte Produktentwicklung überführt werden.

Produktionstechnik-Exzellenzcluster zeigt neue Wege aus der Krise

Am Gemeinschaftsstand des „Innovationslandes NRW“ in Halle 2, Stand C38 stellt das Werkzeuglaboratorium der RWTH Aachen (WZL) gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie (IPT) in Aachen aktuelle Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Rahmen des Exzellensclusters „Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer“ aus. Der Exzellenzcluster, an dem 19 Professoren der Aachener Hochschule aus der Werkstoff- und Produktionstechnik sowie mehrere An-Institute wie das Fraunhofer IPT beteiligt sind, verfolgt das Ziel Beiträge zur Erhaltung arbeitsmarktrelevanter Produktion in Hochlohnländern zu liefern. Am selben Stand bietet das Dezernat für Technologietransfer und Forschungsförderung der RWTH Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Vertretern aus Wirtschaft und Politik, Förderinstitutionen und Studierenden ein Forum des Austauschs zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

Wissenschaftlicher Arbeitskreis der Universitäts-Professoren der Werkstofftechnik

Auf dem Gemeinschaftsstand des Wissenschaftlichen Arbeitskreises der Universitäts-Professoren der Werkstofftechnik e.V. (WAW) in Halle 5, Stand B 16, präsentieren sich weiterhin das Gießerei-Institut sowie die Institute für Eisenhüttenkunde, Oberflächentechnik im Maschinenbau und für Kunststoffverarbeitung in Industrie und Handwerk mit Exponaten aktueller Forschungsprojekte. Der WAW fördert und koordiniert wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Werkstofftechnik mit Schwerpunkten auf den Fachgebieten Werkstoffe, Fügetechnik, Oberflächentechnik sowie Eigenschaftsprüfung und Qualitätssicherung.

14.04.09

Wirtschaftsabschwung schon 2008 in der Region Aachen

Aachen. Der wirtschaftliche Abschwung hat die Region Aachen bereits in der zweiten Jahreshälfte 2008 erfasst, stellt die Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) nach Auswertung der statistischen Daten des Landes NRW fest. Die Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes erwirtschafteten 2008 einen Gesamtumsatz von 16,5 Milliarden Euro. Damit ging der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um -2,4 Prozent zurück (16,9 Milliarden Euro), während die Umsätze in NRW um 3,4 Prozent gestiegen sind. Entgegen dem allgemeinen Trend ist der Umsatzrückgang bei den Unternehmen zwischen Erkelenz und Euskirchen primär nicht auf einen Einbruch des Auslandsgeschäftes zurückzuführen. Dieser stagnierte mit 7,2 Milliarden Euro annähernd auf dem Niveau des Vorjahres (-0,2 Prozent). Die Exportquote stieg damit um einen Prozentpunkt auf 43,9 Prozent.

nsbesondere die Chemische Industrie (-14,1 Prozent) sowie die Automobilproduzenten (-10,3 Prozent) hatten 2008 starke Umsatzrückgänge zu verzeichnen. Auch die Bereiche der Metallerzeugung und -bearbeitung haben deutlich weniger Umsatz erzielt als noch 2007. Dies ist unter anderem auch auf die deutlich gesunkenen Rohstoffpreise zurückzuführen.

Einzelne Branchen konnten sich dagegen der schlechten Konjunkturentwicklung deutlich widersetzen. So erzielte der Maschinenbau mit 9,3 Prozent Wachstum einen erneuten Rekordumsatz, ebenso wie das Verlagsgewerbe und die Vervielfältiger von Ton-, Bild- und Datenträgern, die um +12,3 Prozent zulegen konnten. Im Gegensatz zur Automobilbranche konnte die Bahnindustrie mit einem Umsatzplus von +18,3 Prozent deutlich zulegen.

11.04.09

Der Schokohase trotzt der Wirtschaftskrise

Hamburg. Böse Zungen könnten ihn einen Krisengewinnler nennen. Der Osterhase, besonders in seiner schokoladigen Form, ist in Deutschland auf dem Vormarsch. Allein die Gattung "Goldhase" des Premiumherstellers Lindt purzelte in diesem Jahr weit mehr als 87 Millionen Mal von den Förderbändern im Schokoladenwerk in Aachen.

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10.04.09

PETERHOFF Beteiligungs-GmbH und GründerStart-GmbH investieren in EVOCURA GmbH

Aachen/Düren. Das Dürener Unternehmen EVOCURA GmbH hat eine Gründungsfinanzierung direkt aus der Region erhalten. Die GründerStart-GmbH, ein Joint-Venture zwischen IHK und RWTH Aachen, unterstützt neben dem Hauptinvestor, der PETERHOFF Beteiligungs-GmbH, mit einer finanziellen Anschubförderung und intensivem Coaching.

EVOCURA entwickelt eine neuartige, intelligente, EDV-basierte Managementlösung, die Altenpflegeeinrichtungen ganzheitlich in ihrer täglichen Arbeit unterstützt.

Aus Sicht der GründerStart-GmbH hat das Unternehmen großes Potenzial: "Mit der EVOCURA sehen wir hier eine überzeugende Innovation in einem zukunftsträchtigen Markt, der schnelles Wachstum verspricht – denn das System bietet für die Altenpflegeeinrichtungen einen echten Mehrwert", so Michael F. Bayer, stv. Geschäftsführer der GründerStart-GmbH.

Der Altenpflegemarkt in Deutschland befindet sich im Wandel. Neue Gesetze, neue Rahmenbedingungen und Kundenanforderungen sowie steigender Kostendruck führen zu ständig wachsenden Herausforderungen bei der Führung von Altenheimen. Auch der zunehmende Wettbewerb erhöht den Handlungsdruck für die Einrichtungen, ihre Qualität und Wirtschaftlichkeit zu steigern.

"Mit der Finanzierung der PETERHOFF GmbH und der GründerStart-GmbH", so Gründer und kaufmännischer Geschäftsführer Michael Krauß "gelingt es jungen Unternehmen wie uns, innovative Technologien marktreif zu entwickeln und einen breiten Markteintritt zu erreichen. Erste Projektpartner für Pilotanwendungen können wir bereits vorweisen."

"Bisher", so Dr. Armin Antons, Gründer und technischer Geschäftsführer der EVOCURA, "nutzen Altenpflegeeinrichtungen verschiedene Teilsysteme in den Bereichen Heimverwaltung, Dienstplanung und Pflegedokumentation, von denen bisher keines den hohen Anforderungen an eine durchgängige Prozessunterstützung in der Praxis gerecht wird."

EVOCURA revolutioniert das moderne Pflegemanagement: Es entspricht einer Prozesssteuerungslösung für klassische Wirtschaftsunternehmen und unterstützt die Abwicklung der spezifischen Aufgaben und Abläufe in Altenpflegeeinrichtung und ihren Trägern. Das Gesamtangebot besteht aus einem modularen Softwaresystem mit kombinierten Beratungsdienstleistungen.

Die PETERHOFF Verwaltungs- und Beteiligungs-GmbH, Mutter der gepe Gebäudedienste PETERHOFF GmbH und der gepe Sicherheitsdienste PETERHOFF GmbH, investiert in die Gründung und Entwicklung des Systems: "Da die vorgetragene Idee und die dahinterstehenden Personen uns überzeugt haben", so Geschäftsführer Erich Peterhoff "versprechen wir uns, neben einer gelungenen Entwicklung und Markteinführung auch später Synergieeffekte für unser klassisches Geschäft. Zudem bringen wir in der Entwicklungsphase der EVOCURA über unsere bestehenden Kundenkontakte einen zusätzlichen Mehrwert."

09.04.09

Einstiegsseminar für Gründer von Integrationsunternehmen

Aachen. Interessierte an der Gründung eines Unternehmens, das Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen schafft, können am 21. April 2009, von 14 bis 17 Uhr, kostenlos an einem Einstiegsseminar teilnehmen. Die Regionalagentur Aachen und die Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung (G.I.B.) laden dazu gemeinsam in das Technologiezentrum am Europaplatz, Dennewartstraße 25 – 27, 52068 Aachen, Raum K4, ein.

Die Unternehmensgründungen werden über das Landesprogramm „Integration unternehmen!“ mit 10 Millionen Euro gefördert. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen stellt die Mittel bereit. Ziel ist es innerhalb der kommenden drei Jahre 1.000 zusätzliche Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen in Integrationsunternehmen zu schaffen.

Die Unternehmensgründungen unterliegen den allgemeinen Markt- und ettbewerbsbedingungen und müssen betriebswirtschaftlich solide geplant und geführt werden. Helmut Kleinen und Ulla Böcker von der G.I.B. informieren deshalb darüber, was Integrationsunternehmen auszeichnet, Förderwege, Geschäftsidee und Markt, betriebswirtschaftliche Grundlagen und Unternehmensplanung sowie Informations- und Beratungswege.

Um verbindliche Anmeldung bei der Regionalagentur Aachen unter der Telefonnummer 0241/963-1920 oder per E-Mail an info@regionalagentur-aachen.de wird gebeten.

02.04.09

Deutsch-französische Ausbildung in Paris - Noch freie Plätze zum Ausbildungsbeginn 2009

Die Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) und die Ecole Franco-Allemande de Commerce et d’Industrie (EFACI) in Paris weisen darauf hin, dass für die deutsch-französische kaufmännische Ausbildung in Paris zum Ausbildungsbeginn September 2009 noch einige freie Plätze zur Verfügung stehen.
Die zweisprachige Ausbildung bietet Bewerber/-innen mit Fachhochschulreife oder allgemeiner Hochschulreife die Möglichkeit, sich in einem in Paris ansässigen deutschen oder französischen Unternehmen in zwei Jahren zum Industriekaufmann bzw. zur Industriekauffrau ausbilden zu lassen und gleichzeitig den französischen Abschluss Brevet de Technicien Supérieur (BTS) Comptabilité-Gestion zu erwerben. Das BTS ist ein Kurzstudiengang im Bereich Finanzen und Rechnungswesen.
Mit einem deutschen und einem französischen Berufsabschluss haben die Absolventen der Ausbildung hervorragende Berufsaussichten auf dem europäischen Arbeitsmarkt. Neben hohen fachlichen Qualifikationen fördert die Ausbildung im Ausland auch die interkulturellen, sprachlichen und persönlichen Kompetenzen der Teilnehmer.

Voraussetzungen:
Fachhochschulreife oder allgemeine Hochschulreife, gute Französisch- und Mathematikkenntnisse, Höchstalter: 21 Jahre.
Weitere Informationen und Bewerbung bei Dr. Angelika Ivens und Sandra Richon, www.ausbildunginternational.de/paris

01.04.09

„Innovation mit ZIM“: VDEB und ACC-EC laden zu Infoveranstaltung

Aachen. Der VDEB organisiert am 12. Mai eine Infoveranstaltung zum Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), das im Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) der RWTH Aachen stattfindet. Die Veranstaltung richtet sich hauptsächlich an IT-KMUs.
Innovationen sind eine der wichtigsten Triebfedern der wirtschaftlichen Dynamik. Insbesondere der Fortschritt der IT-Technologie ist vehement, intensiv und rasant. Neue Trends wie Mobility, Green IT, RFID, Webciety, E-Health und IT-Security sind im Entstehen begriffen. Es eröffnen sich neue Chancen für kleinere und mittlere Unternehmen, denn ihre kurzen Entscheidungswege und schlanken Strukturen begünstigen die Entstehung kreativer Neuerungen. Viele Erfolgsgeschichten der vergangenen Jahre sind auf diese Weise entstanden.

Doch bevor neue Ideen im Markt wirksam werden können, ist deren Realisierung in konkreten Prozessen und Produkten erforderlich. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) will mit dem Zentralen Innovationsprogramm die klein- und mittelständischen Unternehmen dabei unterstützen, Ergebnisse von Forschung und Entwicklung (F&E) zügig in wettbewerbsreife Angebote umzusetzen.

Das ZIM startete am 1. Juli 2008 und bietet kleinen und mittleren Unternehmen bis Ende 2013 eine verlässliche Perspektive zur Unterstützung ihrer Innovationsbemühungen. Dies erfolgt zunächst durch die Förderung von Kooperations- und Netzwerkprojekten, die seit 2009 noch um die Förderung von Einzelprojekten ergänzt werden. Damit ist das ZIM das Basisprogramm des BMWi für die marktorientierte Technologieförderung der innovativen mittelständischen Wirtschaft in Deutschland. Unter dem Motto „Impulse für Wachstum“ soll die Innovationskraft der kleinen und mittleren Unternehmen nachhaltig unterstützt und ein Beitrag für deren Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit geleistet werden.

Für alle Interessierten bietet der VDEB Verband IT-Mittelstand in Kooperation mit dem ACC-EC eine umfassende Informationsveranstaltung an. Diese wird am 12. Mai 2009 von 14:00 bis 17:00 Uhr in den Räumen des Forschungsinstituts für Rationalisierung e.V. (FIR) an der RWTH Aachen, Pontdriesch 14/16, 52062 Aachen stattfinden. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Nach einer Begrüßung durch Dr. Volker Stich, Geschäftsführer des FIR, und einem Kurzvortrag zur Bedeutung des IT-Mittelstands als Innovationsfaktor von Dr. Oliver Grün, Vorsitzender des Verband IT-Mittelstand, wird Dr. Jürgen Kühnlenz, Beauftragter des BMWi, die Fördermöglichkeiten für den Gesamtmittelstand durch das ZIM darstellen und sich ergebende Rückfragen beantworten. Martin Hubschneider, Vorstandsvorsitzender der CAS Software AG, ausgezeichnet als Arbeitgeber des Jahres 2009 und Top Innovator 2006, wird danach die Möglichkeiten für Innovationsmanagement in mittelständischen Unternehmen aufzeigen und erläutern.

Alle Interessierten sind vom VDEB Verband IT-Mittelstand herzlich zu der Veranstaltung eingeladen und können sich bis zum 07. Mai 2009 unter den unten angegebenen Kontaktdaten verbindlich anmelden. Auch mittelständische Unternehmen außerhalb der IT-Branche können sicher von einer Teilnahme profitieren.

Paula Hesse, Rolf Chung (3213 Zeichen inkl. Leerzeichen)

Hintergrundinformationen VDEB Verband IT-Mittelstand e.V.

Der VDEB ist die Interessensvertretung des IT-Mittelstands in Deutschland. Unsere Mitglieder sind Soft- und Hardwarehersteller ebenso wie IT-Dienstleister und EDV-Beratungsunternehmen. Mit unserer Arbeit stärken wir die mittelständischen IT-Unternehmen in ihrem Wettbewerb mit der IT-Industrie. Wir bringen mittelständische Positionen in die politische Diskussion ein und fordern deren Umsetzung. Der VDEB und seine Mitglieder treten insbesondere für offene Standards und freien Technologiezugang ein. Der VDEB fördert gezielt technologische Innovationen, die Weiterqualifizierung von IT-Fachkräften und organisiert kooperative Geschäftsmodelle für den IT-Mittelstand. Mit dem VDEB-Gütesiegel, dem VDEB-TÜV SÜD-Zertifikat für zertifizierte Software und einer eigenen VDEB IT-Versicherung bietet der Verband allein für den IT-Mittelstand entwickelte Wettbewerbs¬instrumente an. Die Interessen der Mitglieder werden durch eine gemeinsame Fach- und Öffentlichkeitsarbeit zum Ausdruck gebracht. Der VDEB ist beim Deutschen Bundestag akkreditiert.

Weitere Informationen:

VDEB Verband IT-Mittelstand e.V.
Rolf Chung
Augustastraße 78-80
52070 Aachen

Telefon: 0241 1890-558
Telefax: 0241 1890-555
E-Mail: rchung@vdeb.de
Internet: www.vdeb.de