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29.06.09

Tourismus-Barometer Region Aachen 2008 erschienen - Trotz Finanzkrise: Gäste und Übernachtungen weiter gestiegen

Region Aachen. Auch wenn die globale Wirtschafts- und Finanzkrise im letzten Quartal 2008 schon deutlich zu spüren war, hat die Zahl der Gäste und Übernachtungen im regionalen Tourismusgewerbe im vergangenen Jahr nochmals zugelegt. In der gesamten Region Aachen – von Wegberg im Norden bis Blankenheim im Süden – wurden 2008 1,04 Mio. Gäste mit insgesamt 2,58 Mio. Übernachtungen gezählt. Damit konnten die bisherigen Bestmarken aus dem Vorjahr mit 11 000 Gästen und 24 000 Übernachtungen mehr nochmals leicht übertroffen werden.

Diese und weitere aufschlussreiche Informationen enthält das neue „Tourismus-Barometer Region Aachen 2008“, das die regionale Wirtschaftsförderungsagentur AGIT vorgelegt hat. Bereits zum dritten Mal wurden mittels einer regionsweiten Befragung die aktuellen Besucherzahlen touristischer Einrichtungen und kultur-touristischer Veranstaltungen ermittelt.

Diese und weitere aufschlussreiche Informationen enthält das neue „Tourismus-Barometer Region Aachen 2008“, das die regionale Wirtschaftsförderungsagentur AGIT vorgelegt hat. Bereits zum dritten Mal wurden mittels einer regionsweiten Befragung die aktuellen Besucherzahlen touristischer Einrichtungen und kultur-touristischer Veranstaltungen ermittelt.

Dass Tourismus und Naherholung in der Region zunehmend an Bedeutung gewinnen, zeigen beispielsweise die neuen Daten zum Nationalpark Eifel: Allein in den vier Nationalparktoren sowie dem Nationalpark-Infopunkt Monschau wurden 2008 insgesamt 356 606 Besucher gezählt. Zusammen mit den Besuchern der Burg Vogelsang und den Teilnehmern an Führungen des Nationalparkforstamtes konnten somit 577 720 registrierte Besucher in die Region gelockt werden, die dem Gastgewerbe steigende Umsätze bescherten.
Von fünf Gästen, die in die Aachener Region reisten, besuchten zwei die Kaiser- und Kongressstadt Aachen, je einer besuchte die Kreise Euskirchen und Aachen, während sich die Kreise Düren und Heinsberg den verbleibenden Besucher „teilten“.

Dabei ist die Region Aachen nicht nur bei deutschen, sondern vor allem auch bei ausländischen Touristen besonders beliebt. Bereits nahezu jeder vierte Gast kommt aus dem Ausland, was die Region innerhalb NRWs zu einem der wichtigsten Ziele nicht-deutscher Gäste macht. Mit einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer ausländischer Gäste von 2,5 Tagen belegt die Region Aachen unter den zwölf Reisegebieten NRWs hinter dem Sauerland den zweiten Platz.

Als regionale „Tourismusmagnete“ stachen im vergangenen Jahr die Altstadt von Monschau mit 2 Mio. Besuchern, der Rureifel-Tourismus (1,7 Mio.) das UNESCO-Weltkulturerbe Aachener Dom (1,5 Mio.), die Altstadt von Bad Münstereifel sowie der Drei-Länder-Punkt bei Aachen-Vaals-Gemmenich (beide je 1 Mio. Besucher) besonders hervor. Unter den regionalen Attraktionen mit Besucherzahlen um 200 000 bis 500 000 verkörpern die Thermal- und Spaßbäder, wie die Aachener Carolus-Thermen, das Würselener Aquana-Freizeitbad oder auch die Mechernicher Eifel-Therme Zikkurat, eine besondere Stärke der Region im Bereich Wellness & Erholung. Daneben bilden die kultur-historischen Einrichtungen, wie etwa die Aachener Domschatzkammer, der Brückenkopfpark Jülich, das Rheinische Freilichtmuseum Kommern oder auch die Burg Vogelsang markante Anziehungspunkte im Tages- und Ausflugstourismus. Unter den verschiedenen Tiergärten der Region bildet der Aachener Tierpark die am meisten besuchte Adresse.

Als kultur-touristische Großveranstaltungen markierten auch 2008 der Aachener Weihnachtsmarkt mit 1,5 Mio. und die Dürener Annakirmes mit 1 Mio. Besuchern die regionale Spitze. Zu den „regionalen Spezialitäten“ zählen der Öcher Bend (ca. 500 000 Besucher) und das „Weltfest des Pferdesports“ CHIO Aachen (357 000 Besucher). Erstmals erfasst wurden auch der Historische Jahrmarkt in Aachen-Kornelimünster (ca. 250 000) sowie die EUREGIO-Wirtschaftsschau; letztere verzeichnete, wie der Europamarkt der Kunsthandwerker in Aachen, ca. 200 000 Besucher.

Nachdem die früheren Besuchererhebungen der AGIT bereits auf regen Zuspruch getroffen waren, beteiligten sich an der Befragung im Frühjahr 2009 insgesamt 187 von 202 angeschriebenen Einrichtungen und Veranstaltern, was einer ausgezeichneten Rücklaufquote von rund 93 Prozent entspricht. Das „Tourismus-Barometer Region Aachen 2008“ steht kostenlos unter www.agit.de oder www.eis-statistics.eu zum Download bereit.

25.06.09

ION 4.0 – produktive Funktionen, mächtige Datenanalyse, individuelle Oberfläche - Bewährte Organisations- und CRM-Software mit neuer Version

Übach-Palenberg. Die Organisations- und CRM-Lösung ION ist jetzt in der Version 4 erhältlich. ION 4.0 bietet dem Nutzer eine renovierte Oberfläche im Vista-Design und mit neuen Funktionen, erweiterte Individualisierungsmöglichkeiten, beliebige Datensichten sowie die Mailintegration von IBM Lotus Notes. Die Mail-Clients Microsoft Outlook und Novell GroupWise waren auch schon in der Version ION 3.0 integriert.
ION wird von zahlreichen Unternehmen, Konzernabteilungen und öffentlichen Verwaltungen als Universalwerkzeug für das Kundenmanagement sowie für alle Administrations-, Verwaltungs- und Managementaufgaben genutzt. Zu den Anwendern gehören etwa die Stadt Aachen, der Delius Klasing Verlag, Eismann Schweiz, Zeppelin/Caterpillar Österreich oder Sony Audio Video GmbH. ION erfüllt dort jeweils verschiedene Aufgaben: Es dient z. B. als „klassisches“ CRM-System, als Projekt- und Angebotsmanagement-Lösung, als Matchingsoftware für Arbeitssuchende und Arbeitgeber oder als Unternehmensdatenbank.

Mit der neuen Version steigen sowohl die Bedienungs- und Nutzerfreundlichkeit als auch die Funktionsvielfalt und das Einsatzspektrum von ION.
Die erweiterten Datenfunktionen rücken ION 4.0 in die Nähe eines Business-Intelligence-Werkzeugs. Die Lotus-Notes-Integration deckt technologisch einen der letzten „weißen“ Einsatzflecken ab. ION 4.0 ist nun in Kombination mit allen wichtigen Betriebssystem- und Kommunikationsplattformen einsetzbar: Windows, IBM i, Exchange/Outlook, Novell GroupWise und eben Lotus Notes.

Aus Sicht der Mitarbeiter stellt ION 4.0 ein Cockpit dar, das ihnen die Instrumente, Informationen, Daten und Dokumente für ihre Aufgaben gebündelt unter einer bedienungsfreundlichen Software-Oberfläche zur Verfügung stellt. Dem Unternehmens- und Verwaltungsmanagement bietet die Lösung strategische Übersicht und etabliert organisationsweit strukturierte, rationelle Arbeitsprozesse (Workflows). Mitarbeiter, Manager und Unternehmer verschwenden keine Zeit mehr mit der Bedienung verschiedener Applikationen und Datenbanken oder dem Suchen von Dokumenten in unendlichen Dateiverzeichnissen. Sie kommunizieren kompetent auf der Grundlage vollständiger Informationen mit Kunden, Partnern oder Bürgern.

Neue Geschäftsführerin des EUROGRESS Aachen wird Kristina Wulf

Aachen. Neue Geschäftsführerin des EUROGRESS AACHEN wird die 42jährige Oldenburgerin Kristina Wulf. Dies hat der Rat in seiner Sitzung am 24. Juni auf Empfehlung des Betriebsausschusses Eurogress beschlossen. Wulf hatte sich gegen mehr als 70 Bewerber durchgesetzt. Nach einer vom Beratungsunternehmen Kienbaum und Partner durchgeführten Vorauswahl hatten sich acht Kandidaten im Betriebsausschuss vorgestellt.

Kristina Wulf übernimmt die Nachfolge von Eugen Rinder, der nach fast 20jähriger Geschäftsführertätigkeit zum 31. August aus dem Dienst ausscheidet. Allerdings bleibt Rinder noch bis Ende 2010 Geschäftsführer der EUROGRESS AACHEN Betriebs GmbH und wird in dieser Funktion noch diverse Projekte zu Ende führen

Wulf ist seit Februar 2007 Geschäftsführerin der Osnabrücker Veranstaltungs- und Kongress GmbH, einer Gesellschaft mit einem Umsatzvolumen im Jahre 2008 von 2,9 Mio. Euro und mit 53 Mitarbeitern. Zuvor war sie Referentin für Veranstaltungen beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband und dort u. a. für die Organisation interner und externer Fachtagungen und Kongresse zuständig. Zwischen 2001 und 2004 war sie Leiterin des Veranstaltungsmanagement der Lübecker Musik- und Kongresshallen GmbH und Mitglied der Geschäftsleitung.

Die neue Eurogress-Chefin hat an der Universität Lüneburg Kulturwissenschaften studiert. Ihre Magisterarbeit beschäftigte sich mit „Musiksponsoring in der Bundesrepublik Deutschland am Beispiel des Schleswig-Holstein Musik Festivals.“

24.06.09

Staatsanwalt ermittelt gegen Cemecon

Würselen. Hat das Insolvenzverfahren beim Würselener High-Tech-Unternehmen Cemecon AG das Zeug zum Wirtschaftskrimi? So viel steht fest: Die Aachener Staatsanwaltschaft hat bereits Ende April ein Ermittlungsverfahren gegen «verantwortliche Personen» des Unternehmens eingeleitet.

Lesen sie weiter in der AN-online.de

23.06.09

Heinsberg: Genossenschaft wird Öko-Stromanbieter

Heinsberg. In einigen Tagen gibt es einen neuen Stromanbieter. Die Genossenschaft Bürgersolarstrom im Kreis Heinsberg eG wird demnächst ins Register eingetragen und ihre Geschäftstätigkeit aufnehmen. Die Idee: auf öffentlichen Gebäuden werden Photovoltaik-Anlagen installiert und anschließend verpachtet.

Lesen Sie den Artikel bei Idealo.de Stromnews

CHIO 2009: LANCOM und NetAachen realisieren WLAN-Hotspot im Reitstadion in der Soers

Aachen. Kostenlos, schnell und mobil ins Internet: auf dem diesjährigen CHIO profitieren VIPs und Pressevertreter von einem gebührenfreien Highspeed-Internet-Zugang. Die Technologie für den Hotspot kommt vom Würselener Netzwerkhersteller LANCOM, die Anbindung an das Internet stellt das Aachener Telekommunikationsunternehmen NetAachen zur Verfügung.

Die Vorteile für die Gäste liegen auf der Hand: schneller Zugang über Laptop oder Smartphone, einfaches Login und Wegfall teurer UMTS Roaming-Gebühren für Besucher aus dem Ausland.

Basis des Hotspots ist ein modernes Funknetz aus Highspeed WLAN Access Points von LANCOM. Die Geräte unterstützen den schnellen Drahtlosstandard 802.11n und bieten reale Übertragungsgeschwindigkeiten von rund 100 Mbit/s – mehr als das Zehnfache von UMTS. Eine 1 GB/s schnelle Standleitung von NetAachen stellt ausreichend Bandbreite für den Internet-Zugang zur Verfügung.

Der WLAN-Hotspot kann in den VIP- sowie den Pressbereichen am Springstadion genutzt werden, die Zugangsdaten für die kostenlose Nutzung sind am Eingang des Champion Circle sowie im Pressezentrum erhältlich.

„Wir freuen uns, unseren Gästen gemeinsam mit LANCOM und NetAachen einen hochmodernen, drahtlosen Internet-Zugang kostenlos zur Verfügung zu stellen. Vor allem für Journalisten und Besucher aus dem Ausland ist der WLAN-Hotspot von unschätzbarem Wert. Ohne teure Roaming-Gebühren haben sie schnellsten Zugang zu Emails und wichtigen Informationen im Web“, erläutert Michael Mronz, Geschäftsführer der Aachener Reitturnier GmbH.

22.06.09

Erster Spatenstich zum Neubau einer Halle für Ein-Megawatt-Prüfstand - Neue Versuchshalle für Institut der RWTH Aachen

Aachen (ots) - Mit dem Ersten Spatenstich am Dienstag, 23. Juni, haben im Hochschulerweiterungsgebiet Melaten in Aachen die Arbeiten zum Neubau einer Versuchshalle für das Institut für Maschinenelemente und Maschinengestaltung (IME) der RWTH begonnen. Vier Millionen Euro investiert der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) als Bauherr und Vermieter in den Hallenneubau. Schon Ende des Jahres sollen die ersten Versuche in der 800 Quadratmeter großen Halle gefahren werden können.
Das IME bearbeitet in enger Zusammenarbeit mit der Industrie Forschungsthemen zur Steigerung der Verfügbarkeit und Energieeffizienz von Maschinenbauteilen und kompletten Maschinenantrieben.

Nicht nur bei Pkw, sondern auch bei Nutzfahrzeugen und Land- und Baumaschinen wird die heutige Antriebstechnik durch instabile Kraftstoffpreise, neue Gesetze zu Emissionen und Energieeffizienz infrage gestellt.
Die aus dem Pkw-Bereich bekannten Lösungsansätze wie elektrische Hybride können aufgrund der unterschiedlichen Funktionalitäten und Fahrzyklen nur bedingt auf die Antriebsstränge von Nutzfahrzeugen und Land- und Baumaschinen übertragen werden. Mit dem Neubau der Versuchshalle ist der erste Schritt zur Errichtung des Heavy Drive Train Centers (HDTC) zur Untersuchung schwerer Antriebsstränge geglückt. Unter anderem wird im HDTC ein moderner Verspannungsprüfstand aufgebaut, mit dem neuartige Getriebe und Antriebsstrangkonzepte von ausgewählten Nutzfahrzeugen sowie Land- und Baumaschinen im Hinblick auf ihre Energieeffizienz untersucht und weiterentwickelt werden sollen.
Ein weiteres Anwendungsgebiet der Antriebstechnik, in dem Energieeffizienz in Kombination mit der Verfügbarkeit eine bedeutende Rolle spielt, sind die Windenergieanlagen. Das IME wird auch hier seine Forschungsaktivitäten insbesondere zur Weiterentwicklung kleiner, wohnortnaher Windenergieanlagen forcieren. Neben den Technikumsbereichen für den Prüfstand werden in der Halle drei Montageplätze für Kraftfahrzeuge, weitere Technikflächen und Sozialräume untergebracht. Die Versuchsabläufe können von einer Messwarte aus beobachtet und gesteuert werden.

19.06.09

Aachen. Im Rahmen der AGIT-Gesellschafterversammlung am 17. Juni wurde eine Stärkung der Aktivitäten der Regionalentwicklung beschlossen. Der Arbeitsbereich „Regional- und Clusterentwicklung“, der u. a. regionale Akteure bei der Antragstellung u

Aachen. Im Rahmen der AGIT-Gesellschafterversammlung am 17. Juni wurde eine Stärkung der Aktivitäten der Regionalentwicklung beschlossen.

Der Arbeitsbereich „Regional- und Clusterentwicklung“, der u. a. regionale Akteure bei der Antragstellung und Umsetzung der vom Land ausgeschriebenen Ziel 2-Projekte unterstützt und berät, erhält eine Stärkung in Form einer eigenen Geschäftsführung. Hierzu benannt wurde der bisherige Abteilungsleiter Ulrich Schirowski.

Die veränderten ökonomischen und weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen machen eine strategische Weiterentwicklung der AGIT und des Technologietransfers erforderlich. Bereits 2007 hatte man diesem Umstand Rechnung getragen und eine neue Abteilung Regionalentwicklung mit dem Bereich Clusterentwicklung zusammengeführt. Neben den bisherigen Aufgaben der Entwicklung von für die Region bedeutsamen Technologiefeldern, der so genannten Cluster, kam das Aufgabenfeld der Beratung und Unterstützung bei Strukturförderprozessen (Ziel2, Interreg) hinzu.

Zukünftig soll der eigene Geschäftsbereich die Entwicklung der Region mehr mit der euregionalen Entwicklung koppeln, damit ein effizienter Wirtschaftsraum entsteht. Dies soll unterstützt werden durch ein strategisches Marketing, um eine noch bessere Ausrichtung der Vermarktungsaktivitäten für die Region Aachen zu gewährleisten.

18.06.09

LAMBERTZ kauft Backwarensparte von HARIBO

Aachen, 18.06.2009. Lambertz baut mit der Übernahme des Backwarengeschäfts der zur Haribo Gruppe gehörenden Firma Bären-Schmidt seinen Gebäckbereich weiter aus und festigt seine marktführende Position im Segment Herbst-/Weihnachtsgebäck.

Zur Lambertz-Gruppe gehören bereits die bekannten Saisonmarken Weiss, Kinkartz und Haeberlein-Metzger. Von der Produktpalette her ist der Kauf von Bären-Schmidt eine gute Ergänzung und Erweiterung des bereits bestehenden Sortiments. Neben Dominosteinen und anderen Backwaren produziert Bären-Schmidt auch die beliebten Spruchherzen, die auf Volksfesten millionenfach verkauft werden.

Haribo hatte ursprünglich seine Backwarensparte zum Ende des Jahres 2009 an eine Tochter der Grabower Unternehmensgruppe verkaufen wollen, die sich jedoch vor dem Hintergrund der anhaltenden Wirtschaftskrise von der geplanten Akquisition wieder zurückgezogen hatte.

Damit gibt sich Dr. Hermann Bühlbecker, Alleininhaber der Lambertz-Gruppe, aber noch nicht zufrieden: „Wir schauen uns auf dem Markt um und wollen weitere Akquisitionen tätigen.“ Und weiter: „Alle Konzepte, die eine sinnvolle Ergänzung unseres Produkt-Portfolios ergeben, sind für uns grundsätzlich von Interesse“, so der Unternehmenslenker. Die Unternehmensgruppe ist aufgrund ihrer soliden Kapitalausstattung weitestgehend bankenunabhängig finanziert. Lambertz sieht sich in der Lage, Übernahmen in einer Investitionshöhe im zweistelligen Millionen-Bereich zu tätigen, ohne auf Bankkredite zurückgreifen zu müssen.

Sonderumfrage der Handwerkskammer: Ausbildungsbereitschaft der Betriebe weiter hoch

Aachen. Trotz der aktuellen wirtschaftlichen Probleme bleibt die Ausbildungsbereitschaft der Handwerksunternehmen im Wirtschaftsraum Aachen hoch. 49 Prozent der Betriebsinhaber geben jungen Leuten die Chance zum Berufseinstieg, so belegt eine Sonderumfrage der Handwerkskammer für die Region Aachen. Verglichen mit dem Frühjahr 2008 ist die Ausbildungsleistung der 15.600 Betriebe zwischen Erkelenz und Euskirchen konstant geblieben.

"Auch in einer konjunkturell schwierigen Zeit erfüllt unsere Wirtschaftsgruppe ihre gesellschaftlichen Verantwortung", kommentiert Ralf W. Barkey, Hauptgeschäftsführer der Kammer, die Kernergebnisse der Befragung, an der sich 456 Unternehmen beteiligt haben. Mit der Heranbildung von Nachwuchskräften beugten sie dem Fachkräftemangel vor, der sich auch in der Region Aachen immer deutlicher abzeichne. So hätten derzeit 825 Handwerksunternehmen bei der Fachkräftevermittlung der QualiTec GmbH, einer Tochtergesellschaft der Kammer, freie Stellen für gut ausgebildete und erfahrene Mitarbeiter angemeldet, die zum Großteil nicht besetzt werden könnten.

Mit 64 Prozent liegen die Betriebe aus dem Kfz-Gewerbe und den Nahrungsmittelgewerken bei der Ausbildung an der Spitze. Im Bau- und Ausbauhandwerk, in den Handwerken für den gewerblichen Bedarf (Metallbauer, Elektromaschinenbauer, Feinwerkmechaniker und Kälteanlagenbauer) und in den Gesundheitshandwerken berichtet immerhin die Hälfte der befragten Unternehmen, dass sie Jugendliche in die Lehre genommen hat.

Die höchste Ausbildungsquote verzeichnen Kfz-Werkstätten mit 13,7 Prozent. In den Ausbaugewerken und den Handwerken für den persönlichen Bedarf (Friseure, Schuhmacher, Textilreiniger, Fotografen) macht der Anteil der Lehrlinge an den Beschäftigten jeweils 12,1 Prozent aus, bei den Augenoptikern, Zahntechniker und Orthopädieschuhmacher 8,9 Prozent.

Abhängig ist die Ausbildungsleistung von der Betriebsgröße. In kleinen Handwerksunternehmen, die bis zu vier Mitarbeiter zählen, wird mit 27 Prozent seltener als in größeren Firmen ausgebildet. Den Spitzenplatz nehmen Handwerksbetriebe mit 20 bis 49 Beschäftigten ein, die zu 88 Prozent Schulabgänger in den Beruf einführen.

Mehr als drei Viertel der Befragten (84 Prozent) geben an, dass sie in diesem Jahr gleich vielen oder mehr Jungendlichen als bisher neue Lehrverträge anbieten wollen. Jeder vierte Betriebsinhaber ist noch unentschieden, ob er 2009 ausbilden wird, und verweist auf Unsicherheiten in der Geschäftslage. 20 Prozent der Chefs warten vor ihrer Entscheidung ab, welche persönlichen und schulischen Voraussetzungen die Bewerber um eine Lehrstelle mitbringen.

Bei der Einstellung von Lehrlingen spielt es für die Mehrzahl der regionalen Handwerksunternehmen keine Rolle, ob die Jugendlichen aus deutschen oder ausländischen Familien stammen, die in der Bundesrepublik ansässig sind. Sie treffen ihre Entscheidung allein nach dem Können und den Kompetenzen, die Schulabgänger mitbringen.

Die gesamte Auswertung der Umfrage finden Sie hier

17.06.09

Infoveranstaltung "Go London!" Internationale Weiterbildung für Kaufleute und Betriebswirte

Aachen.
Die IHK Aachen informiert über die berufsbegleitenden Fernstudiengänge Bachelor (BA) of Business and Management und Master of Business Administration (MBA) am Samstag, den 20. Juni, von 17 bis 19 Uhr.

Diese Studiengänge bietet die IHK Aachen gemeinsam an mit dem European College of Business and Management (ECBM), der Berufsakademie der Deutsch-Britischen Auslandshandelskammer (AHK) in London sowie der University of Wales in Newport und der John Moores University in Liverpool.

Diese berufsbegleitenden Fernstudiengänge richten sich insbesondere an Absolventen einer kaufmännischen Ausbildung, Betriebswirte und Personen mit entsprechender Berufserfahrung, die eine internationale Karriere anstreben.

Richard Bills, Direktor des ECBM in London, und Dr. Angelika Ivens, Projektleiterin der Initiative "Ausbildung International" an der IHK Aachen, werden über das gemeinsame Angebot von IHK und ECBM in englischer Sprache informieren und stehen für Fragen zur Verfügung.

Die Teilnahme ist kostenlos. Um eine formlose Anmeldung wird aus organisatorischen Gründen gebeten.
Anmeldung: IHK Aachen, E-Mail: ellen.lenders@aachen.ihk.de

Weitere Informationen:
http://www.ausbildunginternational.de/london.html

16.06.09

Neue Sprachförderschule für 21 Millionen Euro soll gebaut werden

Stolberg. Rund 20,8 Millionen Euro für den Neubau der hochmodernen Schule für rund 290 Kinder mit Sprachförderbedarf aus Stadt und Kreis Aachen bereitgestellt

Lesen Sie den Artikel hierzu in der AZ-WEB.de

15.06.09

Generali Deutschland verlegt Sitz von Aachen nach Köln

Aachen. Die deutsche Versicherungsgruppe Generali hat ihren Sitz von Aachen nach Köln verlegt. Ausschlaggebend für den Umzug sei eine bessere Verkehrsanbindung gewesen, sagte Generali-Vorstandssprecher Dietmar Meister am Montag bei der offiziellen Eröffnung der neuen Zentrale. Zudem suche die Gruppe die Nähe zu Hochschulen mit qualifiziertem Nachwuchs.

10.06.09

35 Millionen Euro für ein neues RWTH-Forschungszentrum

Aachen. Groß ist die Freude an der RWTH Aachen: Im Erweiterungsgebiet Melaten kann ein neues Forschungsgebäude errichtet werden. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz genehmigte jetzt 35 Millionen Euro für den Neubau des "Zentrums für mobile Antriebe" oder auch "Center for mobile propulsion".

Der Spatenstich soll noch in diesem Jahr erfolgen. RWTH-Institute der Fakultäten für Maschinenwesen, Elektrotechnik und Naturwissenschaften wollen dort gemeinsam mit dem Forschungszentrum Jülich emissionsarme und energieeffiziente Antriebe für nachhaltige Mobilität erforschen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Stefan Pischinger
Institut für Verbrennungskraftmaschinen
Telefon 0241/80-96201

i.A. Angelika Hamacher

09.06.09

LANCOM kooperieren mit Panasonic bei Vernetzung

Aachen. Panasonic Deutschland und LANCOM Systems kooperieren im Bereich der Kommunikationsserver-Vernetzung und UC-Infrastruktur. Im Rahmen der Allianz empfiehlt Panasonic zur Standortvernetzung sowie HomeOffice-Anbindung mit Telefonie- & UC-Integration die VPN Router und Gateways des Aachener Netzwerkspezialisten. Eine enge, direkte Zusammenarbeit der Support-Abteilungen beider Unternehmen garantiert kompetente, schnelle Lösungen auch bei komplexen Support-Anfragen.

Zum Start der Partnerschaft tritt LANCOM gemeinsam mit Panasonic auf der Panasonic News & Applications Tour 2009 auf. In einem praxisorientierten Beitrag vermittelt LANCOM die Grundlagen der TK-Anlagenvernetzung, stellt Lösungsszenarien vor und führt in das LANCOM Partnerprogramm LANvantage ein. Die Partner-Tour macht im Juni an acht Standorten in Deutschland und Österreich Station.

„Wir haben in LANCOM den perfekten Partner für alle Vernetzungsprojekte im TK-Bereich gefunden. Durch die enge Verzahnung der Support-Abteilungen unserer Unternehmen können unsere Kunden sicher sein, dass für alle Teilaspekte ihrer Projekte kompetente Hilfe zur Verfügung steht – und zwar über einen einzigen Kontaktpunkt,“ freut sich Jens-Michael Pohl, Teamleader System Engineering bei Panasonic.

05.06.09

28 Auszubildende erfolgreich in deutsch-niederländischer Zusatzausbildung

Aachen. Stolz konnten insgesamt 28 junge Niederländer und Deutsche ihre Zertifikate über eine grenzüberschreitende Zusatzqualifikation im Hause der Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) in Empfang nehmen. "Hier wird nicht nur über Europa geredet, sondern ein Stück Europa gelebt", so Heinz Gehlen, zuständiger Geschäftsführer bei der Industrie- und Handelskammer. Auch wenn sich diese Zusatzausbildung nicht direkt in barer Münze auszahle, so sei die Erlangung internationaler Kompetenzen ein wichtiger Schritt in die berufliche Zukunft, sowohl für die jungen Menschen als auch für die Unternehmen, stellte Heinz Gehlen heraus. Die Prüfungen zur grenzüberschreitenden Zusatzausbildung "PC-gestützte Außenwirtschaftslehre" wurden für die angehenden deutschen Groß- und Außenhandelskaufleute von der Fenedex, der Dachorganisation der niederländischen Exporteure, und für die niederländischen Auszubildenden von der IHK Aachen abgenommen.

Wolfram Effey, stellvertretender Schulleiter des beteiligten Berufskollegs Herzogenrath, stellte den besonderen Einsatz der Auszubildenden zur Erlangung des Zertifikates heraus. "Mit dieser überdurchschnittlichen Leistungsbereitschaft haben Sie bewiesen, dass Sie bereit sind, sich der Herausforderung der heutigen Zeit und damit verbunden der Globalisierung der Märkte zu stellen." Die Auszubildenden des Berufskollegs Herzogenrath erhalten Niederländischunterricht sowie Unterricht im Fach EDV-gestützte Außenwirtschaftslehre zur Erstellung von Exportdokumenten durch einen Lehrer des Arcus Colleges, Heerlen.

John Raven vom kooperierenden Arcus College, Heerlen, bestätigte, dass "die Zusammenarbeit zwischen dem Berufskolleg Herzogenrath und dem Arcus College einen besonderen Platz innerhalb der Euregio einnimmt. Beide Schulen arbeiten seit Jahren auf mehreren Gebieten hervorragend zusammen". Die Schüler des Arcus Colleges werden von Lehrern des Herzogenrather Berufskollegs in den Fächern Allgemeine Wirtschaftslehre, Handelsbetriebslehre und Rechnungswesen in deutscher Sprache unterrichtet.

Das Projekt wird seit Mitte der 90er Jahre durchgeführt und dient der grenzüberschreitenden Zusatzqualifikation und damit der Erhöhung der Berufschancen auf dem euregionalen Arbeitsmarkt.