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29.10.09

Wieder weniger Arbeitslose in der Region

Aachen. «Jahrestiefststand», meldet die Aachener Bundesagentur für Arbeit (BA). Im Oktober waren mit 12844 Personen, so wenig Menschen arbeitslos gemeldet, wie seit Monaten nicht mehr. Im September waren noch 441 Aachener mehr ohne Arbeit. Die Arbeitslosenquote ist somit von 11,0 Prozent im September auf aktuell 10,6 Prozent gesunken.

Lesen den ganzen Bericht in der AN-online.de

28.10.09

Strategien zur Vermeidung von Rechtsstreitigkeiten, Patentverletzungen, Plagiaten, Produkt- und Markenpiraterie - Veranstaltung zu Produkt- und Markenpiraterie im Technologiezentrum am Europaplatz Aachen TZA am 29.10

Aachen. Die Produkt- und Markenpiraterie fügt der deutschen Wirtschaft einen großen Schaden zu. Unternehmen entgehen ca. 20 bis 30 Mrd. € direkte Umsätze jährlich, indirekt schätz man den Umsatzverlust sogar bis auf 70 Mrd. €. Zwar wurden in 2008 rund 62.000 Patente, 74.000 nationale Marken, 17.000 Gebrauchsmuster und 48.000 Geschmacksmuster (Design) neu angemeldet, und im gleichen Zeitraum waren circa 135.000 Patente, 776.000 Marken und 100.000 Gebrauchsmuster sowie 297.000 Geschmacksmuster, die bei DPMA (Deutsches Patent- und Markenamt) eingetragen worden waren, in Kraft. "Was bleibt dann noch?", fragt man sich als Innovator, wenn man sieht, welche Verluste dem entgegenstehen.

09:45 Einlass

10:00 Begrüßung
Ulrich Schirowski M.A., Geschäftsführer AGIT mbH, Aachen

10:15 Was beinhalten gewerbliche Schutzrechte?
Patentanwalt M. Wagner, Patent- und Rechtsanwälte Bauer- Wagner-Priesmeyer, Aachen

11:00 Bestandsaufnahme zum Thema Schutzrechtsverletzungen und Produktpiraterie
Dipl.-Betriebswirtin Heidrun Stubbe, Heidrun Stubbe GmbH, Georgsmarienhütte

11:30 Kaffeepause

11:45 Wie kann man als Erfinder Schutzrechtsverletzungen vorbeugen?
Patentanwalt Martin Reuther, Düren

12:30 Mittagsimbiss

13:15 Erfinder als unfreiwilliger „Täter“! Was nun?
Checkliste für das Vorgehen nach einer Abmahnung
Patentanwalt Dr. Castell, Kanzlei Liermann-Castell, Aachen, Düren, Jülich, München

14:00 Förderungen und Finanzierungen von Innovationen und Schutzrechten
Dipl.-Betriebswirtin Havva Coskun, Leiterin Bereich „Beratung technologieorientierter
Unternehmen“ AGIT mbH, Aachen

14:30 Abschlussdiskussion & Get Together

Die Teilnahme ist kostenfrei.
Inhaltliche Fragen:
Havva Coskun, AGIT mbH
0241/963-1027, h.coskun@agit.de
Anmeldung bei:
Daniela Pollin, AGIT mbH
0241/963-1028, d.pollin@agit.de

Konjunkturpaket II: 7,7 Millionen Euro für Sanierung und neue Geräte im Universitätsklinikum Aachen

Aachen. Das Innovationsministerium stellt dem Universitätsklinikum Aachen für Sanierung und neue Geräte 7,7 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II zur Verfügung. 4,7 Millionen Euro kostet eine neue Lüftung im Isotopenlabor. Durch die Modernisierung werden nicht nur die Arbeitsbedingungen dauerhaft verbessert, die neuen Geräte weisen zudem durch ihre modernere Technik eine deutlich bessere Energiebilanz auf. 3 Millionen Euro stellt das Innovationsministerium für den Austausch von Reinigungs- und Desinfektionsgeräten sowie Baumaßnahmen in der Zentralsterilisation zur Verfügung. Damit wird die Sterilgutversorgung des Universitätsklinikums Aachen langfristig gesichert.

Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart: "Diese Maßnahmen sind wichtige Zukunftsinvestitionen. Mit den zur Verfügung gestellten Mitteln aus dem Konjunkturpaket ermöglichen wir dem Universitätsklinikum Aachen, Sanierungsmaßnahmen nun schnell umzusetzen."

Insgesamt stehen aus dem Konjunkturpaket II 464 Millionen Euro für dringende Neubau- und Sanierungsmaßnahmen an den Hochschulen, Universitätsklinika, Studentenwohnheimen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen bereit. Das Land beteiligt sich an dem Paket mit 116 Millionen Euro. Zusätzlich hat die Landesregierung eine umfassende Modernisierung der Hochschulen beschlossen. Hierfür stehen bis zum Jahr 2020 insgesamt acht Milliarden Euro zur Verfügung, um die Hochschulen auf den doppelten Abiturjahrgang mit erheblich steigenden Studierendenzahlen ab 2013 vorzubereiten.

Eine Übersicht über die Verteilung der Mittel aus dem Konjunkturpaket II finden Sie hier.

27.10.09

AGIT legt neuen Gewerbeflächen-Monitoringbericht vor Ungebrochen rege Gewerbeflächennachfrage in der Aachener Region

Region Aachen. Gute Nachrichten aus der Region Aachen: Im Jahr 2008 wurde auf dem regionalen Gewerbegrundstücksmarkt nach der Bestmarke aus 2006 das zweitbeste Ergebnis seit Beginn der Monitoring-Aufzeichnungen erzielt. Dies ist im gerade veröffentlichten Gewerbeflächen-Monitoringbericht 2008 der regionalen Wirtschaftsförderungsagentur AGIT zu lesen.

Die veräußerten 81,6 Hektar Gewerbefläche, verteilt auf 98 Grundstücke, stellen ein hervorragendes Ergebnis dar. Räumliche Nachfrage-schwerpunkte waren in diesem Jahr die Kreise Heinsberg und Düren mit rund 30,9 bzw. 17,9 Hektar. Im Kreis Heinsberg beruht diese hohe Zahl auf vielen mittelgroßen und großen Veräußerungen (größer ein Hektar). Die größte Nachfragegruppe in der Region bildete das verarbeitende Gewerbe (30,7 Hektar), gefolgt vom Logistiksektor (21 Hektar), der eine zunehmend wichtige Rolle spielt: Mit 8,5 bzw. 7,9 Hektar wurden in Weilerswist (Kreis Euskirchen) und Düren für diese Branche die beiden größten Einzelveräußerungen im letzten Jahr verzeichnet. Auch in Zeiten des Internets und der Datenautobahnen bilden ausgezeichnete Verkehrsverbindungen, vor allem die Nähe zur Autobahn, das A und O erfolgreicher Gewerbeflächenvermarktung. Über die Hälfte der veräußerten Gewerbegrundstücke in den letzten sechs Jahren lag näher als fünf Kilometer zur nächsten Autobahnauffahrt, umgekehrt fanden nur knapp 14 Prozent der Grundstücke mit einer Entfernung von mehr als zehn Kilometern einen Käufer.

Erstmals gibt der Bericht auch Einblick in den Gewerbeflächenmarkt der vergangenen sechs Jahre, denn so lange wird bereits systematische und flächendeckende Gewerbeflächen-Marktbeobachtung in der Region Aachen betrieben.

„Gerade diese mittel- bis langfristige Perspektive eröffnet die wahre Stärke des Gewerbeflächen-Monitorings: Wichtige Entwicklungen können jetzt detailliert analysiert werden“, sagt Ralf P. Meyer, zuständiger Bereichsleiter bei der AGIT. „Wir erkennen Trends und Besonderheiten auf dem Gewerbeflächenmarkt frühzeitig und vermögen somit die gesamte Region besser und vorausschauender für zukünftige Anforderungen an Gewerbestandorte zu rüsten.“

Auch der Geschäftsführer der zur Pressekonferenz anlässlich der Vorstellung des Berichtes gastgebenden Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg, Dr. Joachim Steiner, zieht interessante Erkenntnisse aus den Ergebnissen: „Einerseits ist es natürlich schön, belegt zu bekommen, dass der Standort Kreis Heinsberg sich einer anhaltend guten Nachfrage erfreut. Andererseits liefert das Papier auch Indikatoren und Argumente für eine weiterhin umsichtige und vorausschauende Gewerbeflächenentwicklung, damit man nicht in absehbarer Zukunft vom eigenen Erfolg eingeholt wird.“

Die letzten sechs Jahre zeigen, dass der regionale Gewerbeflächenmarkt ein enorm differenzierter und wandlungsfähiger Markt ist. Vor allem die konjunkturbedingten Nachfrageschwankungen sind erheblich: so schwankte der Gewerbeflächenabsatz zwischen 26,3 Hektar (2005) und 84,6 Hektar (2006) um mehr als das Dreifache. Auch die Größe der nachgefragten Grundstücke reicht von unter 100 bis über 17.000 Quadratmeter. Nahezu die Hälfte der Nachfrage konzentriert sich auf das Segment zwischen 1 500 und 5 000 Quadratmeter. Zugleich zeigen sich zwei parallele Entwicklungstendenzen: Einerseits ein Trend zur Großflächigkeit in Produktion, Logistik und Einzelhandel (Flächen größer 10 000 Quadratmeter), andererseits eine Tendenz zur Kleinteiligkeit im Bereich Dienstleistungen, Kleingewerbe und Handwerk (Flächen kleiner 1 500 Quadratmeter).

„Doch nicht nur das kann die AGIT aus dem Datenschatz, um den uns viele Regionen in NRW beneiden, herauslesen“, verkündet AGIT-Geschäfts-führer Dr. Helmut Greif. „Der Gewerbegrundstücksmarkt ist vor allem ein lokaler und regionaler Markt: Nur jeder achte Verkauf ging an ein Unternehmen außerhalb der Region Aachen. Gewerbeflächenver-äußerungen an Unternehmen, die ihren Sitz mehr als 50 Kilometer von der Region entfernt haben, machen lediglich 2,7 Prozent der Verkäufe aus“, so Greif abschließend.

Der Bericht zum Gewerbeflächen-Monitoring der Region Aachen kann bei der AGIT mbH, Peter Gier, Telefon 0241/963-1052, gegen eine Schutzgebühr von 35 Euro erworben werden.
Weitere Informationen: www.agit.de

26.10.09

Monschau. Mit dem Segway durch das HIMO schweben oder gasbetrieben durch das Gewerbezentrum düsen. Klimaschutz und nachhaltiges Wirtschaften – nicht nur ein Thema für Energieeinsparung bei Hausrenovierung, sondern auch eine Herausforderung für alle B

Monschau. Mit dem Segway durch das HIMO schweben oder gasbetrieben durch das Gewerbezentrum düsen. Klimaschutz und nachhaltiges Wirtschaften – nicht nur ein Thema für Energieeinsparung bei Hausrenovierung, sondern auch eine Herausforderung für alle Bereiche des aktiven Lebens.

„Wer auf erneuerbare Energien setzt, reduziert seine Energiekosten und leistet gleichzeitig einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz“, so Ruth Roelen, verantwortliche Kümmererin der Zukunftsinitiative Eifel, die gemeinsam mit Andrea Drossard, Regionalentwicklung bei der StädteRegion Aachen, und Silke Marczincik, HIMO-Zentrumsleiterin, den Energie-Tag organisiert.

Wie Energiesparen funktioniert, zeigen die StädteRegion Aachen und das HIMO Monschau am Tag der Offenen Tür.

Nach der offiziellen Begrüßung durch die Bürgermeisterin der Stadt Monschau, Margareta Ritter, informieren Experten vor Ort über Möglichkeiten der effizienten Energienutzung und über staatliche Fördermittel. Verschiedene Firmen aus der Region präsentieren innovative Produkte und Dienstleistungen zu den Schwerpunktthemen Solarthermie, Photovoltaik, Regenwasseranlagen, Dämmtechnik sowie Kraft-Wärme-Kopplung.

Als Ausstellungspartner sind auf der HIMO-Energiemeile u. a. mit dabei: Aixdrive Segway Touren, Altbau PLUS, AMG Haustechnik
GmbH & Co. KG, Creative Lichtgestaltung Wenzel, EnVis Solartechnik GmbH, EWV GmbH, Forschungszentrum Jülich, Maanen Solar- und Regenwassertechnik, Raida Dämmtechnik, regionales Kreditinstitut, RWE RWN AG, Schreinerei Wilden GmbH, SenerTec Center NRW Süd, StädteRegion Aachen, Umwelt-Forum der RWTH Aachen, Verbraucherzentrale NRW – Energieberatung sowie Verein der Elektromobilfreunde in der Region Aachen.

Ein interessanter Energie-Dialog mit kostenlosem Vortragsprogramm im HIMO-Seminarraum (1. Etage) sowie mit neutralen und nützlichen Tipps wird durch die Energie-Experten verständlich und ansprechend vermittelt.
11:15 Uhr: Fördermöglichkeiten für Altbaumodernisierung,
Referent: H. Discher, Verbraucherzentrale NRW – Energieberatung
13:00 Uhr: Wärmepumpen, Referent: W. Heinen, RWE RWN AG
14:00 Uhr: Regenwasser nutzen – Trinkwasser sparen,
Referent: H. Maanen, Maanen Solar- und Regenwassertechnik
15:00 Uhr: Heizkosten senken durch Gebäudesanierung,
Referentin: B. Schraven, AltbauPLUS e. V.

Fortbewegung kann umweltfreundlich und leise sein!

Vom Erdgasauto über Elektroroller und Segways können Besucher der Veranstaltung die Varianten der neuen energetischen Mobilität im HIMO testen. Der Verein der Elektromobilfreunde in der Region Aachen (V.E.R.A) nimmt den Weg über die Himmelsleiter, um im HIMO verschiedene Typen von Elektromobilen vorzustellen. Im starken Kontrast dazu das Pausenprogramm des Energietages: die Tanzgruppe DaSh e. V.. Die engagierten jungen Tänzer zeigen mit Elan ihr aktuelles Bühnenprogramm um 12,14 und 16 Uhr.

Weitere Exponate aus der Photovoltaik- und Solarwelt, Wärmepumpen, gasbetriebene Haushaltsgeräte, Wärmeversorgungsanlagen, verschiedene Anwendungstechniken, der RWE-Energiekatalog sowie die Präsentation der neuen Internetplattform „RWE-Energiewelt“ runden das Programm ab.

Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Weitere Informationen: www.zukunftsinitiative-eifel.de und
www.himo.de

22.10.09

GründerRegion Aachen, Düren, Euskirchen, Heinsberg – Zehn Jahre Engagement für junge Unternehmen

Aachen. Die Initiative GründerRegion Aachen blickt auf zehn Jahre erfolgreicher Arbeit für Existenzgründer und junge Unternehmen in Aachen, Düren, Euskirchen, Heinsberg zurück. Diese Region, eng mit Einrichtungen zur Förderung der Wirtschaft vernetzt, hat sich inzwischen zu einer der dynamischsten in Deutschland entwickelt. Bundesweit liegt der Raum zwischen Wegberg und Weilerswist auf Platz zehn, wie der Global Entrepreneurship Monitor (GEM) bestätigt. Unter den 97 untersuchten deutschen Regionen schneidet der Kammerbezirk nämlich bei der Anzahl innovativer Gründungen hervorragend ab – ein Beleg dafür, dass sich diese Wirtschaftsregion in nachhaltiger Weise erneuert. So ist die Zahl der Unternehmen in Aachen, Düren, Euskirchen, und Heinsberg seit dem Jahr 1999 um rund 15.400 (23 Prozent) auf gut 82.000 im Jahr 2008 angewachsen.

"Als wir 1999 die Initiative GründerRegion Aachen ins Leben gerufen haben, stand die Idee im Vordergrund, gerade die Personen optimal zu unterstützen, die ihre berufliche Zukunft im Unternehmertum sehen. Wir wollten regionale Kräfte bündeln sowie das in der Region vorhandene technologische und unternehmerische Potenzial fördern, um neue Gründungen zu stimulieren", so Michael Wirtz, Ehrenpräsident der IHK Aachen und erster Schirmherr der von der GründerRegion betreuten Wettbewerbe AC² - gründen und wachsen. "Sie wurden 2003 gegründet, um neuen Unternehmern das notwendige Rüstzeug für eine erfolgreiche Gründung an die Hand zu geben und bestehenden Firmen die Möglichkeit zu eröffnen, ihr Wachstumspotenzial professionell auszuschöpfen." Wirtz sieht in den erfolgreichen Teilnehmern Hoffnungsträger, die Rückschläge - wie zuletzt durch die Entwicklungen bei Philips und Ericsson - aus eigener Kraft in der Region kompensieren helfen.

Dazu leisten die bereits zum sechsten Mal durchgeführten Geschäftsplanwettbewerbe AC² - gründen und wachsen einen spürbaren Beitrag. Im Rahmen von AC² - der gründungswettbewerb wurden 742 Gründungsprojekte betreut. Daraus gingen 160 Unternehmensgründungen hervor mit nachweislich mindestens 320 neuen Arbeitsplätzen. Bei AC² - die wachstumsinitiative haben sich 242 Unternehmen beteiligt und insgesamt mindestens 250 neue Arbeitsplätze geschaffen. Jeder neu entstandene Arbeitsplatz wird mit durchschnittlich mit 2.100 Euro gefördert. Dieser Aufwand liegt deutlich unter dem anderer öffentlicher Maßnahmen zur Beschäftigungsförderung.

Stefanie Peters, Geschäftsführende Gesellschafterin der NEUMAN & ESSER GROUP und neue Schirmherrin der aktuellen AC² - Wettbewerbe fordert daher: "Wir müssen ständig darum bemüht sein, optimale Bedingungen für Gründer und Unternehmen zu schaffen. Nur wenn neue Ideen eine Chance haben - sei es im Handwerk oder Handel, im Bereich der Dienstleistungen oder natürlich in Technologieunternehmen - bleibt die Wirtschaft wandlungs- und damit auch wettbewerbsfähig. Strukturwandel war, ist und bleibt eine Daueraufgabe!"

Die Angebote der GründerRegion Aachen sind umfangreich. Fünf regionale STARTERCENTER stehen mit Fachleuten der verschiedenen Beratungseinrichtungen angehenden Unternehmern jeder Branche mit allen Informationen zum Thema Existenzgründung zur Verfügung. Mehrmals monatlich finden dreistündige Erstinformationsveranstaltungen unter dem Titel "EXISTENZIA" statt. Sie bieten einen Überblick über alle Aspekte rund um die Gründung. Regelmäßige Netzwerkveranstaltungen wie das GründerFoyer und die einmal im Jahr stattfindende Fachmesse AUFBRUCH mit ihren zahlreichen Workshops bieten weitere Möglichkeiten für angehende Entrepreneure, sich fundiert zu informieren und neue Kontakte zu knüpfen. Hochwertige digitale sowie Print-Medien runden das Angebot ab.

Die Initiative GründerRegion Aachen wird von 13 Institutionen getragen. Die Betreuung der Gründer von der Erstinformation bis zur Finanzierung wird im Zusammenspiel mit hochkompetenten Köpfen eng aufeinander abgestimmt. "Dadurch ist das regionale Beratungs- und Dienstleistungsangebot für Existenzgründer sehr umfangreich, transparent und effizient. Wir achten darauf, dass die Betreuung aus einem Guss ist," betont Michael F. Bayer, Geschäftsführer der Initiative, die auf viele Erfolge zurückblickt: "Die GründerRegion Aachen gilt daher nicht umsonst als Modellregion in Nordrhein-Westfalen."

Pfizer schließt Wyeth-Standorte in Würselen

Der Pharmakonzern Pfizer will die Innendienst-Standorte des Impfstoffherstellers Wyeth in Münster und Würselen schließen. Nach der Übernahme des Unternehmens durch Pfizer in der vergangenen Woche sollten die Geschäftsbereiche Humanarzneimittel, Tiergesundheit und Consumer Healthcare nun in Berlin konzentriert werden, teilte Pfizer am Donnerstag mit. Die Wyeth-Distribution wird von Münster nach Karlsruhe verlegt.

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19.10.09

GRÜN Software AG feiert 20-jähriges Bestehen

Aachen. Der Softwarehersteller GRÜN aus Aachen feiert dieses Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Das Unternehmen hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten mit seinen Branchenlösungen der „VEWA-Familie“ in Spezialbranchen wie Mitglieds- und Spendenorganisationen sowie Veranstaltungsanbietern durchgesetzt. Mit mehr als einer halben Milliarde Euro an jährlich abgewickeltem Spenden- und Beitragsvolumen ist GRÜN in dieser Zielgruppe Marktführer in Deutschland.
„GRÜN hat sich durch weitsichtige Strategien zu einem wich-tigen Vertreter der IT-Branche in der Region entwickelt“, lobte der Präsi-dent der IHK Aachen Bert Wirtz im Rahmen der 20-Jahr-Feier im VIP-Bereich des neuen Aachener Tivoli-Fußballstadions. Zu den über 200 geladenen Gästen gehörte auch Karl-Heinz Lambertz, Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. Der Ministerpräsident führte in seiner Ansprache aus, „dass es besondere Anerkennung verdiene, über einen solch langen Zeitraum in der überaus schwierigen IT-Branche erfolgreich zu agieren“. Weiterhin beleuchtete Lambertz die in der Grenzregion Euregio zwischen Deutschland, Belgien und den Niederlanden besondere Situation der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mittelständischer Unternehmen.

„Unsere erfreuliche Entwicklung war nur möglich dank einem hochmotiviertem Team und dem Verständnis, die Ziele unserer Kunden zu unseren Zielen zu machen“ führt Dr. Oliver Grün aus, Gründer, Al-leinaktionär und Vorstand der GRÜN Software AG. „Wir werden uns auch zukünftig bemühen, vorauszudenken und durch eine Fortsetzung unserer Online- und Regionalisierungs-Strategie im immer härteren IT-Markt zu bestehen und auch weiter zu wachsen“, so Grün weiter.
Im Rahmen der Jubiläumsfeier wurden von den Gästen über 2.000 Euro für unterschiedliche gemeinnützige Organisationen gespendet. Passend zum Geschäftsfeld des Unternehmens hatte GRÜN aufgerufen, online eine Spendenzusage über die Spendenportale spenden.de oder betterplace.org durchzuführen. Die Spendenportale ermöglichen es dem Spender zeitgemäß, den Empfänger der Spende selbst auszuwählen und leiten alsdann 100% der Spenden an die begünstigte Organisation weiter.

16.10.09

Herbst-Konjunkturumfrage der Kammer Aachen zeigt: Betriebe legen nach Einbruch wirtschaftlich einen Gang zu

Aachen. Den Konjunktureinbruch in der Bundesrepublik hat das regionale Handwerk gut gemeistert. 78 Prozent der 15.600 Unternehmen zwischen Selfkant und Weilerswist bewerten ihre Geschäftsergebnisse im Sommer als befriedigend oder gut. Nach dem Frühjahrsknick haben sie wirtschaftlich einen Gang zugelegt und die herben Verluste zum Teil ausgeglichen.

"Die Konjunkturentwicklung ist besser verlaufen als erwartet", umreißt Ralf W. Barkey, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für die Region Aachen, das Kernergebnis der Herbst-Umfrage. Denn nur 45 Prozent der Betriebsinhaber hätten im Frühjahr angenommen, dass sich ihre Geschäftslage in den kommenden sechs Monaten verbessern oder stabilisieren würde.

Als entscheidende Faktoren der relativ günstigen Entwicklung nennt Barkey die gute Stimmung der Verbraucher und die Anschubwirkung der Konjunkturpakete. Beides sei der Mehrzahl der regionalen Handwerksbetriebe zugute gekommen.

In den einzelnen Branchen ergibt sich indes ein unterschiedliches Bild, so zeigt die Herbst-Konjunkturumfrage. Den ersten Rang in der Eigenbilanz nehmen die Bau- und Ausbaubetriebe ein, die zu jeweils 85 Prozent mit ihrem Geschäftsverlauf im Sommerhalbjahr zufrieden sind. Sie profitieren von zusätzlichen Aufträgen der öffentlichen Hand zur Verbesserung der Infrastruktur und zur Sanierung von Kindergärten, Schulen und Universitäten.

Ein freundliches Bild ihrer Geschäftslage zeichnen auch die Gesundheitshandwerke (Augenoptiker, Zahntechniker, Orthopädieschuhmacher); dort ist nach den tiefen Kapazitätseinschnitten eine Konsolidierung eingetreten. Leicht unter dem Durchschnitt bewegt sich die Einschätzung in der Kfz-Branche, im Lebensmittelhandwerk und in den Handwerken für den persönlichen Bedarf (Friseure, Kosmetiker, Textilreiniger, Uhrmacher oder Schuhmacher).

Mit Problemen kämpfen hingegen die Handwerke für den gewerblichen Bedarf (Metallbauer, Elektromaschinenbauer, Feinwerkmechaniker und Kälteanlagenbauer), vor allem wenn sie als Zulieferer arbeiten. In diesen wichtigen Branchen geben nur 57 Prozent der Betriebsinhaber an, ihre Geschäfte seien im Sommerhalbjahr besser oder gleichbleibend verlaufen. Wesentliche Ursache für ihre Schwierigkeiten ist der Rückgang des Exports, der große Bereiche der Industrie in Deutschland betroffen hat.

Handwerkliche Produkte und Dienstleistungen waren den Sommer über generell wieder stärker gefragt. 61 Prozent der 408 Unternehmen, die sich an der aktuellen Konjunkturumfrage der Kammer beteiligt haben, verbuchten mehr oder gleich viele Aufträge, die übrigen mussten dagegen Einbußen verkraften.

Höhere oder konstante Umsätze konnten 57 Prozent der Betriebe einfahren, der Rest verzeichnete Rückgänge. Im Durchschnitt lag die Auslastungsquote der Handwerksunternehmen im Kammerbezirk Aachen bei 79 Prozent.

Die Mehrheit der befragten Meister (62 Prozent) hielt ihre Verkaufspreise stabil, obwohl sich Rohstoffe und Energie verteuert haben. 14 Prozent der Betriebsinhaber verlangten mehr für ihre Produkte und Dienstleistungen und fingen so die gestiegenen Kosten zum Teil auf.

In den vergangenen sechs Monaten gaben 62 Prozent der Handwerksunternehmen mehr oder gleich viel Geld aus, um neue Maschinen und Fahrzeuge zu kaufen. Die übrigen warten ab und stellen Investitionsentscheidungen zurück, bis die Konjunktur auf breiter Front wieder anspringt.

Trotz der Schwierigkeiten in einigen Sektoren bewegt sich die Beschäftigungslage im regionalen Handwerk auf hohem Niveau. 83 Prozent der Befragten vergrößerten im Sommer ihre Belegschaften oder hielten sie konstant.

Der Bedarf an handwerklichen Fachkräften und Lehrlingen im Kammerbezirk Aachen liegt bei 600 Stellen. Über die Fachkräftevermittlung der QualiTec GmbH, einer Tochtergesellschaft der Kammer, suchen Betriebe vor allem Elektroinstallateure, Metallbauer, Kfz-Mechaniker, Anlagenmechaniker SHK, CNC-Fräser/-Dreher, Tischler und Dachdecker.

Die insgesamt günstige Entwicklung im Sommer darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele Betriebe mit Sorge auf die nahe Zukunft sehen. Nur 66 Prozent der Inhaber erwarten im kommenden Winter eine gute oder zufriedenstellende Geschäftslage, das übrige Drittel rechnet mit schlechteren Ergebnissen.

"Der Aufschwung im regionalen Handwerk ist zerbrechlich; er muss unterstützt werden, um dauerhaft zu wirken", betont der Kammer-Hauptgeschäftsführer. An die neuen Regierungspartner in Berlin richtet er den Appell, nachhaltige Wachstumsimpulse zu setzen. Union und FDP müssten nach dem eindeutigen Wählervotum ihr Versprechen einlösen, Bürger und Betriebe steuerlich zu entlasten: "Nur auf diesem Weg ist es möglich, die Konsum- und Investitionsbereitschaft zu erhöhen.

"Bei der Abwrackprämie hat sich nach Worten des Kammer-Hauptgeschäftsführers gezeigt, dass kurzfristige Maßnahmen verpuffen. Der Handel mit Neuwagen sei zwar vorübergehend angekurbelt worden, aber den Kfz-Werkstätten fehlten nun Aufträge, da Hunderttausende ältere Fahrzeuge in der Schrottpresse gelandet seien. Barkey: "In der Summe heben sich beide Effekte auf und bringen die Branche nicht weiter."

Die Konjunkturumfrage mit regionalen Daten und Grafiken kann hier abgerufen werden.

15.10.09

Ein Warenwirtschaftssystem muss passen- AS/Point mit der neuen ERP Lösung pio OPEN auf dem Markt.

Übach-Palenberg. Ein gutes ERP-System, also ein System, das einem Unternehmen hilft, die vorhandenen Ressourcen wie Kapital, Betriebsmittel oder Personal möglichst effizient für den betrieblichen Ablauf einzusetzen, ist ein enorm wichtiges Instrument im Wettbewerb geworden.

Deswegen sind einige Spezifikationen von Bedeutung, damit Unternehmen und Software optimal zueinander passen. Von der fachlichen Ausrichtung der ERP-Lösung (z.B. Handel), über die Anpassungsfähigkeit an die Unternehmensgröße- bzw. Struktur und Anzahl der Nutzer, bis hin zu den zum Einsatz kommenden Technologien (Datenbanken, Programmiersprachen, Schichtenarchitekturen, unterstützte Betriebssysteme, etc.). Denn je nach Größe des Unternehmens und Anzahl der Nutzer können sich die individuellen Anforderungen an ein ERP-System sehr unterscheiden.

Nach der Bedarfsermittlung wird ein Bedarfsprofil des Unternehmens an die Software erstellt. Die Geschäftsprozesse werden aufgenommen und die vorgefundene „IT-Landschaft“ analysiert. Danach wird eine individuelle Anpassung für das Unternehmen vorgenommen, so dass der Funktionsumfang des ERP-Systems genau auf die Anforderungen im Unternehmen passt.

Die Firma AS/point GmbH hat mit der Software-Lösung pio OPEN eine plattform- und datenbankunabhängige, internetfähige Gesamtlösung für mittelständische Unternehmen, Konzernabteilungen und Organisationen konzipiert.

Die Module für Handel, PPS, CRM und Vertrieb wurden um die Komponenten für Finance & Accounting, Human Ressources, Dokumentenmanagement und Business Intelligence ergänzt. Integrierten Zugang zu den Funktionen des ERP-Systems bieten rollenbasierte Portale, die für den internen Einsatz an die Bedürfnisse von Management und Mitarbeitern, für die externe Nutzung an die Bedürfnisse von Lieferanten und Kunden anpassbar sind. Über Computer Telephony Integration (CTI), VoIP und Unified Messaging sind auch telekommunikationsbasierte Funktionen in die Lösung eingebettet.

Die Java-Basis erlaubt den Betrieb in allen wichtigen Systemwelten der IT. Dazu gehören heterogene Umgebungen genauso wie komplett webbasierte Infrastrukturen.
Gerade für den international agierenden Mittelstand bieten internetfähige Applikationen alle Möglichkeiten für den Aufbau weltweit verfügbarer, aber zentral wartbarer Lösungsarchitekturen.

Als Standardlösung bringt das AS/point-ERP bereits alle wichtigen, standardisierbaren Funktionen mit. Kunden- und branchenindividuell passt AS/point die Lösung genau an den Kundenbedarf an. Prozess- und Branchen-Know-how vor allem im Handel helfen, Projekte schnell und einfach umzusetzen.

Gemäß des „Alles-aus-einer-Hand“-Ansatzes liefert AS/point neben der Software auch die komplette Hardware-Infrastruktur und Anwendungen von Partnern, etwa für EDIFACT.

14.10.09

Erste Brennstoffzellen-Anlage in Aachener Haushalt

Aachen. Manchmal kommt sich Martin Pieren vor wie bei einem großangelegten Lauschangriff. Dabei sind es keineswegs versteckte Mikrophone oder abgehörte Telefonleitungen, die dem 28-Jährigen zu schaffen machen.

Lesen Sie weiter in der AZ-WEB.DE

13.10.09

14. Aachener Unternehmerabend im SuperC der RWTH Aachen

Das Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) veranstaltet am 17. November dieses Jahres den 14. Aachener Unternehmerabend im SuperC der RWTH Aachen. Die kostenfreie Veranstaltung mit dem Motto "Erfolgreich in 2010" beginnt um 18:00 Uhr und richtet sich an Geschäftsführer und Führungskräfte aus dem Aachener Raum und der Euregio.

Namhafte Referenten aus Industrie und Forschung stellen an diesem Abend Erfolgsstrategien für die unternehmerische Praxis vor und beleuchten, wie wirtschaftlich herausfordernde Zeiten nicht nur als Krise, sondern auch als Chance begriffen werden können.

"Besonders die Themen Elektromobilität und erneuerbare Energien bieten zahlreiche Zukunftspotenziale", erklärt Peter Laing, Bereichsleiter Informationsmanagement des FIR. Gemeinsam haben es sich die Mitarbeiter des FIR zum Ziel gemacht, die Wirtschaft in der Städteregion Aachen zu stärken und den Austausch zwischen den Unternehmen aus Aachen und Umgebung zu fördern.

Abgerundet wird der Abend durch eine Podiumsdiskussion mit den Referenten. In die Liste der Redner reihen sich unter anderem der Prorektor der RWTH Aachen und Direktor des FIR, Professor Günther Schuh, und Dr. Christoph Bollig, Leiter Forschung der FEV Motorentechnik ein.

Die Redner stehen den Gästen anschließend bei einem kleinen Imbiss für Gespräche zur Verfügung.

Eine vollständige Liste aller Referenten und Informationen zur Anmeldung sind online abrufbar:
www.aachener-unternehmerabend.de

08.10.09

aHEAD - Neues Standortmagazin der Region Aachen erschienen

Region Aachen. Anfang Oktober ist die erste Ausgabe des neuen Standortmagazins der Region Aachen „aHEAD“ erschienen. Das Magazin, das in deutscher und englischer Sprache zu haben ist und jeweils zum Oktober eines Jahres herausgegeben werden wird, soll als Medium zur Profilierung und Imagebildung der Region eingesetzt werden. Die regionalen Potenziale und Besonderheiten in Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Entwicklung sowie Angebote auf dem Tourismussektor werden in Form von redaktionellen Artikeln, Interviews, Porträts und kurzen Tipps präsentiert. Die Themen sollen einen Anreiz bieten, sich in der Region Aachen niederzulassen, ein Unternehmen zu gründen oder Kooperationen einzugehen.

„Pünktlich zur Expo Real starten wir mit „aHEAD“ eine Offensive im Standortmarketing der Region Aachen“, freut sich AGIT-Geschäftsführer Ulrich Schirowski. „National wie international werden wir als Technologie- und Innovationsstandort wahrgenommen – und das ist auch gut so.“ Will man heute aber im immer härter werdenden Standortwettbewerb erfolgreich sein, müsse man mehr als nur das bieten können, um Entscheider in Unternehmen zu begeistern und zu überzeugen. „Die Region Aachen hat mehr zu bieten – und das zeigen wir mit unserem neuen Standortmagazin.“

„Es werden Geschichten über interessante Menschen, innovative Unternehmen und herausragende Projekte erzählt, die neugierig und Lust auf „Mehr“ machen sollen“, sagt Gaby Mahr-Urfels von der AGIT, die das Heft konzipiert hat. „Wir haben sehr viel Wert auf eine ansprechende Gestaltung mit großformatigen Bildern gelegt. Das Magazin soll den Leser schließlich emotional ansprechen“, so Mahr-Urfels weiter. Sicherlich gebe es viele spannende Themen, die in der ersten Ausgabe nicht berücksichtigt werden konnten. Zur Themenfindung beigetragen hatten die Wirtschaftsförderer der Region, die Kammern und Hochschulen, der aachen tourist service und viele weitere Akteure.

Der Magazintitel „aHEAD“ ist ein Konstrukt, welches nicht ohne Hintergedanken entwickelt wurde. „Die Region Aachen besteht aus den Kreisen Heinsberg und Euskirchen, der (demnächst) StädteRegion Aachen und dem Kreis Düren. Setzt man die Anfangsbuchstaben einer jeden Gebietskörperschaft zu einem Wort zusammen, kann man daraus „HEAD“ kreieren, zu Deutsch „Kopf“, so Mahr-Urfels, die sich das Wortspiel überlegt hat. „Und der Kopf ist der Sitz der Gedanken, Ideen und Entscheidungen. „ahead“ bedeutet übersetzt u.a. geradeaus, voraus, vorwärts, Worte, die darauf hindeuten, dass sich hier etwas bewegt“, so Mahr-Urfels weiter. Und dies solle schließlich vermittelt werden: eine Region die innovativ ist, vorausschaut, immer einen Schritt voraus ist. „Wir präsentieren eine liebens- und lebenswerte Region im Herzen Europas, in der es sich lohnt zu arbeiten bzw. zu investieren“, so die Chefredakteurin abschließend.

Das neue Magazin ist offiziell zum ersten Mal Anfang Oktober auf der Immobilienmesse Expo Real in München im Einsatz sowie zur gleichen Zeit auf dem internationalen Automobiltechnikkongress im Eurogress Aachen, einer der größten europäischen Tagungen im Bereich Fahrzeug- und Motorentechnik. Die AGIT wird „aHEAD“ außerdem u.a. gezielt an potenzielle Investoren, inter-/nationale Besucher-delegationen und im Aachen China Office in Ningbo verteilen sowie über Netzwerkpartner wie beispielsweise NRW.INVEST, die Wirtschaftsförderung des Landes, die über weltweite Kontaktbüros verfügt.

Interessenten können „aHEAD“ in Deutsch oder Englisch über die AGIT beziehen (Bestellungen per E-Mail an: s.siekmeier@agit.de oder telefonisch unter 0241/963-1031).

07.10.09

Berufsbegleitende Weiterbildung "Go London!" - IHK informiert über Kooperationen mit britischen Universitäten

Aachen. Der akademische Abschluss ist keine Voraussetzung – wohl aber sehr gute Englischkenntnisse: Interessenten für den Bachelor in Business and Management (B.A.) oder den Master of Business Administration (MBA) können diese Abschlüsse an acht Wochenenden sowie in zwei einwöchigen Veranstaltungen in London erwerben.

Beide Fernstudiengänge bietet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen gemeinsam an mit dem European College of Business and Management (ECBM), der Berufsakademie der Deutsch-Britischen Auslandshandelskammer in London, sowie der University of Wales in Newport und der John Moores University in Liverpool.

Darüber informiert die IHK detailliert am Samstag, 17. Oktober, von 17 bis 18.30 Uhr in englisch. Für Fragen stehen Richard Bills, Direktor des ECBM in London Angelika Ivens, Projektleiterin der Initiative "Ausbildung International" bei der IHK Aachen zur Verfügung.

Beide Weiterbildungen richten sich insbesondere an Absolventen einer kaufmännischen Ausbildung, Betriebswirte und Personen mit entsprechender Berufserfahrung, die auf dem internationalen Arbeitsmarkt Wettbewerbsvorteile anstreben.

Die Teilnahme ist kostenlos. Um eine formlose Anmeldung wird aus organisatorischen Gründen gebeten.

Weitere Informationen:
http://www.ausbildunginternational.de/london.html

06.10.09

OPTIMAL System-Beratung auf der it-sa 2009 - Sicherheit für mobile Daten, Software und Endgeräte - Besucher erhalten Eintrittskarten und USB-Sticks

Aachen. OPTIMAL System-Beratung zeigt auf der it-sa 2009 den schnellsten und sichersten USB-Stick der Welt. Das Systemhaus präsentiert Lösungen, die Energie sparen, Software in großen Organisationen sicher und schnell verteilen und das Asset- und Lizenzmanagement vereinfachen. Eine Software schließt mehr als 15.000 Sicherheitslücken und ein Programm verwaltet PCs und Notebooks gemäß der Sicherheitspolitik des Unternehmens.

OPTIMAL System-Beratung lädt Interessierte zum Besuch der IT-Sicherheitsmesse it-sa nach Nürnberg ein. Registrieren Sie sich unter www.optimal.de/itsa.html und Sie erhalten Ihre kostenlose Eintrittskarte per Post oder Ihre Codenummer für die online-Registrierung per eMail. Außerdem bekommen Sie am Stand einen hardware-verschlüsselten USB-Stick für den Schutz Ihrer mobilen Daten: SafeStick, die kleinste und sicherste Festplatte der Welt.

Neben dem sicheren USB-Stick und seiner Speed-Version SafeStick Supersonic präsentiert OPTIMAL auf der it-sa die Green-IT-Lösung PowerSmart, die Energiesparen kinderleicht macht. Mit Prism Suite können Unternehmen ihre Software-Lizenzen verwalten, um die Lizenzkosten zu reduzieren, und das Asset Management transparent machen. Auch für große Roll-outs wird neue Software mithilfe der Managementlösung zentral über das Internet minutenschnell verteilt. Dabei ist Prism Suite so intuitiv anwendbar, dass es nicht einmal einer vorherigen Schulung bedarf.

Mit dem Prism Patch Manager können Administratoren Fehler von Microsoft- und vielen andere Anwendungen beheben. Die Software ist auf über 15.000 Patche vorgetestet, hochskalierbar und wird bereits auf mehr als 10 Millionen Rechnern eingesetzt. Nach der Studie "The Top Cyber Security Risks" werden nur 40 Prozent der Software-Lücken innerhalb von 60 Tagen geschlossen, sie zählen deshalb zu den gefährlichsten Sicherheitsrisiken.

Als weiteres Highlight präsentiert OPTIMAL Endpoint Security für PCs und Notebooks: Mit dem zentralen webbasierten Management werden Dateien protokolliert und Sicherheitsrichtlinien umgesetzt. Es bietet Whitelist-Verfahren, Reports und Analysen und für mobile Benutzer den Netzwerk-Offline-Modus.

05.10.09

Philips zieht seine Forschung aus Aachen ab

Aachen (dpa) - Der niederländische Philips-Konzern will sein Forschungslabor in Aachen im nächsten Jahr schließen. Rund 160 Forschern werde Philips anbieten, ihre Arbeit im 100 Kilometer entfernten Eindhoven fortzusetzen, teilte die deutsche Philips- Zentrale am Montag in Hamburg mit. Die Arbeitsplätze von weiteren 70 Mitarbeitern, die in technisch oder administrativ unterstützenden Funktionen tätig seien, würden entfallen. Die Zusammenlegung der Labors Aachen und Eindhoven sei ein Gebot wirtschaftlicher Vernunft. Ziel der Maßnahme sei es, durch eine effizientere Struktur die Forschungsinvestitionen zu optimieren. Einzelne Aktivitäten, bei denen es eine besonders enge Vernetzung mit den Partnern vor Ort gibt, sollen auch zukünftig in Aachen fortgeführt werden.

02.10.09

Brennstoffzellen aus Heinsberg

Heinsberg. Der australische Brennstoffzellenhersteller Ceramic Fuel Cells Ltd (CFCL) hat heute im Industriepark Oberbruch in Heinsberg in Anwesenheit von Wirtschaftsstaatsekretär Dr. Jens Ba-ganz seine Fertigungsstätte für Brennstoffzellenstapel, sogenannte "Stacks", eröffnet. In den nächsten Jahren will das Unternehmen auf zunächst 900, später dann 4.000 qm Fläche diese Hauptkomponenten von Mini-Blockheizkraftwerken für Ein- und Mehrfamilienhäuser zur gekoppelten Erzeugung von Strom und Wärme herstellen. Bis zu 10.000 oxidkeramische Brennstoffzellen-Stacks pro Jahr sind geplant. In der Entwicklung und Fertigung sollen 80 Arbeitplätze entstehen.
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Staatssekretär Dr. Baganz begrüßte den heutigen Start der Brennstoffzellenfabrikation in Heinsberg: "Die Brennstoffzelle mit hohen Umwandlungswirkungsgraden ist eine Schlüsseltechnologie der Zukunft, die große wirtschaftliche Chancen erwarten lässt. In Oberbruch kann sich nun ein zukunftsträchtiger Industriezweig entwickeln. Mit Blick auf die weltweiten Klimaschutzbemühungen zeichnen sich beste Absatzchancen für die Brennstoffzellentechnik ab."

Das Land Nordhrein-Westfalen beabsichtigt dieses Investitionsvorhaben mit 1,2 Millionen Euro aus Mitteln des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms zu fördern.

Die Ansiedlung in Heinsberg bestätige die Anziehungskraft der Region und die Bedeutung des Landes als eine der stärksten Energieregionen Europas, so Dr. Baganz. Die Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnik gehöre zu einem der Förder- und Entwicklungsschwerpunkte der Landesregierung im Energiebereich. Nordrhein-Westfalen habe hervorragende industrielle Voraussetzungen, die wirtschaftlichen und energiepolitischen Chancen dieser Technologie optimal zu nutzen und werde von einer zukünftigen breiten Nutzung der Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie nachhaltig profitieren können.

CFCL gehört zu den führenden Entwicklern von Hochtemperaturbrennstoffzellen des Typs SOFC (Solid Oxide Fuel Cell, Festoxid-Brennstoffzelle). Diese Hochtemperaturbrennstoffzelle wandelt verschiedene Brennstoffe wie Erdgas, Propan, Methan oder Biogas effizient und emissionsarm in Strom und Wärme um. Die elektrische Effizienz ist sehr hoch und liegt bei 60 Prozent. Durch die Wärmenutzung steigt die Energieeffizienz des Systems auf 85 Prozent.

CFCL ist nicht die erste Ansiedlung eines ausländischen Brennstoffzellenunternehmens in Nordrhein-Westfalen. Unternehmen wie Dynetek (Wasserstoffspeicher) und Hydrogenics (PEM-Brennstoffzellen) aus Kanada und Idatech (PEM-Brennstoffzellen) aus den USA haben sich bereits hier angesiedelt. Bei der Standortentscheidung spielte auch die Arbeit des Netzwerks Brennstoffzelle und Wasserstoff Nordrhein-Westfalen eine wichtige Rolle, das die entsprechenden Aktivitäten der Wirtschaft und Wissenschaft organisiert, koordiniert und zusammengeführt. Rund 350 zum großen Teil mittelständische Unternehmen und Forschungseinrichtungen haben sich bereits dem Netzwerk angeschlossen.

Nordrhein-Westfalen hat inzwischen einen internationalen Spitzenplatz bei der Forschung und Entwicklung wie auch bei der Fertigung und Anwendung von Brennstoffzellenkomponenten und -systemen eingenommen. Das Land fördert Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei der Entwicklung, Produktion und Anwendung von Brennstoffzellen. Bisher wurden rund 90 Brennstoffzellen- und Wasserstoffprojekte mit einem Zuschuss von 90 Millionen Euro bei einem Gesamtvolumen von 150 Millionen Euro unterstützt. Bereits jetzt wird Brennstoffzellentechnik "made in Nordrhein-Westfalen" in Bussen, Rollstühlen Lastenfahrrädern, mobilen Telefonsystemen bis hin zur Haus-Energieversorgung eingesetzt.

01.10.09

Mit neuen Geschäftsideen die Krise überwinden 200 Teilnehmer auf der ExpoFin

Aachen. Rund 20 Unternehmer präsentierten heute innovative Zukunftsprojekte vor internationalen Investoren auf der Mittelstandsmesse ExpoFin. "Das spricht für die Dynamik der Region," sagte der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK), Jürgen Drewes, mit Blick auf die beachtliche Resonanz bei der Veranstaltung.

Die Kammer hatte die Initiative ergriffen und sich erstmals als Ausrichter für diese Fachmesse über alternative Finanzierungsmöglichkeiten gemeldet. Damit reagierte die IHK Aachen auf das intensivere Beratungsbedürfnis vor Ort. "Wir setzen so einen weiteren Impuls, um die schlimmsten Auswirkungen der Krise nicht nur abzuwehren, sondern auch die Zeit zur Neuorientierung zu nutzen." Drewes betonte positive Erfahrungen: "Impulse, die wir bisher mit unserer Strukturpolitik gesetzt haben und jetzt mit unserem Paket gegen die Krise weiter verfolgen, haben der Region immer genutzt." Allein 50 Prozent der Technologieunternehmen im Kammerbezirk sind Spin-offs der RWTH Aachen, weitere 20 Prozent stammen aus der Fachhochschule Aachen, dem Forschungszentrum Jülich sowie den vier Fraunhofer-Instituten.

Nach zwei erfolgreichen Beteiligungen an der Fachmesse European Venture-Market hat die IHK Aachen jetzt bewusst die ExpoFin um ein halbes Jahr vorgezogen und - gemeinsam mit dem Veranstalter Continua AG - gezielt für kleinere und mittlere Unternehmer der Region geöffnet.

Dabei wurden Vorteile unterschiedlicher Finanzierungsinstrumente vorgestellt. Öffentliche Programme von NRW Bank und KfW bieten die zinsverbilligte Fördermöglichkeiten sowie eine erhebliche Risikoaufteilung zwischen Hausbank und KfW. Eine weitere Entlastung für Betriebe, die sich vor Forderungsausfall schützen wollen, ist das Factoring: Es verändert die Bilanzsumme bietet Firmen sofort neuen Handlungsspielraum für weitere Geschäftsaktionen.