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26.11.09

Heimvorteil für die Instandhaltung - F’IS-Kundenworkshop auf dem Aachener Tivoli

Herzogenrath. Am 25.11.2009 fand in den Räumlichkeiten des neuen Aachener Fußballstadions „Tivoli“ der Workshop “Clever Instandhalten“ statt. In Vorträgen sowie einem Praxisteil präsentierte die FAG Industrial Services (F’IS) vielfältige Lösungen aus den Bereichen Schmierung, Zustandsüberwachung, Wälzlageraufbereitung, Troubleshooting, Montage/Demontage und Schadensanalyse. Die Resonanz der Teilnehmer, denen konkrete Ansätze zur Optimierung ihrer Instandhaltungsprozesse und -kosten aufgezeigt wurden, war sehr positiv.

Dort, wo sich sonst alles um den Fußball dreht, drehte sich am 25. November 2009 alles um die Instandhaltung von Wälzlagern. So wie beim Fußball der Erfolg immer eine Team-leistung darstellt, basiert die Leistung einer Maschine auf der Verfügbarkeit der einzelnen Komponenten. Eine besondere Stellung nehmen hierbei die Wälzlager ein. Verbaut in den Hauptantriebskomponenten, wie z.B. Motor oder Getriebe, geben sie der Maschine Muskelkraft und stellen das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten sicher. Kommt es zum Schaden an einem Wälzlager, droht häufig der Stillstand der gesamten Maschine verbunden mit entsprechenden Ausfallkosten. Um dies zu vermeiden und gleichzeitig Instandhaltungskosten zu senken, wächst das Interesse an neuen Instandhaltungsme-thoden, wie z.B. der zustandsorientierten Instandhaltung. Bei diesem Verfahren erfolgen Wartungs- und Reparaturarbeiten nicht vorbeugend, sondern bei Bedarf.

Das enorme Interesse an zustandsorientierten Instandhaltungsmethoden spiegelte sich auch an der großen Teilnehmerzahl wieder. Über 50 Personen aus den unterschiedlichsten Branchen – vom Energiesektor, über Chemie, Papier, Stahl und Aluminium bis hin zu öffentlichen Einrichtungen – nahmen an dem Workshop teil. In Vorträgen mit zahlreichen Praxisbeispielen demonstrierten die Herzogenrather Instandhaltungsexperten, wie sich häufig schon durch einfache aber effektive Methoden deutliche Verbesserungen und nachweisbare monetäre Einsparungen – dargestellt in Euro-Beträgen – erzielen lassen.

Im zweiten Teil der Veranstaltung konnten sich die Teilnehmer persönlich durch realitäts-nahe Übungen von der Praxistauglichkeit der vorgestellten Methoden überzeugen.
Die FAG Industrial Services ist ein Pionier auf dem Gebiet der Instandhaltung und Schwingungsdiagnose. Permanente Entwicklungs- und Innovationskraft erwächst aus der engen Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen, dem das Unternehmen auch seine Wur-zeln verdankt. Die hieraus resultierenden Produkte und Lösungen finden schon lange Anwendung in vielen Groß- und mittelständischen Untenehmen, wie z.B. bei Thyssen Krupp oder der Dalli Gruppe. Dabei profitieren gerade Unternehmen aus der Region von dem Heimvorteil. „Sie können auf kurze Wege und effektiven Service vertrauen und er-halten gleichzeitig Zugriff auf die große Produktpalette eines weltweit führenden Wälzla-gerherstellers“, so Hans-Willi Keßler, Mitglied der Geschäftsleitung der F’IS.

25.11.09

Globale Herausforderungen: Neue Märkte für die Umformtechnik - 25. Aachener Stahl Kolloquium Umformtechnik

11. und 12. März 2010 im Eurogress Aachen

Aachen. Die Umformung von Stählen und NE-Metallen ist fester Bestandteil der meisten produktionstechnischen Prozessketten. Aus dieser Schlüsselposition heraus kann sie wesentliche Beiträge zur Lösung aktueller globaler Herausforderungen leisten. So ergeben sich für eine moderne Umformtechnik weitreichende Chancen, mit neuen Verfahren und Produkten, zum Beispiel im Hinblick auf eine ressourcenschonende Energieversorgung, auf nachhaltige Mobilität und kosteneffiziente Produktionstechnik, neue Märkte zu erschließen. Mit diesen und anderen Themen richtet sich die Tagung an Entscheidungsträger aus der Umformtechnik sowie im Maschinen- und Anlagenbau, in der Energietechnik und der Verkehrstechnik.

Weitere Informationen und Programm hier

24.11.09

Deutsche Mechatronics liefert das erste Brennstoffzellen-System - Erster Meilenstein für die Serienproduktion von 5.000 Systemen pro Jahr ist erreicht

Mechernich. Die Deutsche Mechatronics (DTMT) hat bei der Entwicklung der Brennstoffzellen-Systeme für die Proton Motor Fuel Cell GmbH aus Puchheim einen wichtigen Meilenstein erreicht: nur drei Monate nach Erteilung des Entwicklungsauftrages hat das Unternehmen das erste funktionsfähige System ausgeliefert.

Das erste Brennstoffzellen-Modul für Proton Motor hat im Mechernicher Werk die letzten Prüfungen vor der Auslieferung absolviert und die Abnahme durch den Kunden bestanden. Die nächste wichtige Stufe stellen nun die Funktionstests beim Kunden dar, bei denen das System erstmals im Dauerbetrieb elektrische Energie aus Wasserstoff und Sauerstoff erzeugen wird.

Die Systeme sind für den Einsatz in stationären Stromerzeugungen vorgesehen, in einer weiteren Projektstufe sollen auch Brennstoffzellen für den mobilen Einsatz, beispielsweise in Nahverkehrsbussen oder Gabelstaplern, optimiert werden. Nach der Entwicklungsphase soll die Fertigungskapazität im Mechernicher Werk sukzessive auf bis zu 5.000 Einheiten pro Jahr ausgebaut werden.

DTMT optimiert die als Prototypen bereits erprobten Systeme für die Serienfertigung. Im Rahmen eines auf eine Dauer von fünf Jahren angelegten Kooperationsvertrages erarbeitet DTMT das optimale „Packaging“, denn gerade für den Einsatz in Fahrzeugen müssen die Systeme äußerst kompakt und gleichzeitig wartungsfreundlich sein. Auftraggeber ist die Proton Motor Fuel Cell GmbH, ein Spezialist für Brennstoffzellen und Brennstoffzellen-Hybridsysteme im mobilen und stationären Einsatz.

Wesentlicher Faktor für die kurze Lieferzeit des Projektes waren erneut die interdisziplinär arbeitenden Teams der DTMT, die ihr Know-how aus unterschiedlichen Fachrichtungen im direkten Kontakt miteinander und ohne Schnittstellenverluste schnell umsetzen konnten – nicht nur in Elektrotechnik und Mechanik, sondern auch in Mess- und Regeltechnik, Strömungsmechanik, Thermodynamik und Verfahrenstechnik. Auch die Anforderungen an Projekt- und Änderungsmanagement hat DTMT im Projektablauf erfüllt, hier galt es, bei kürzesten Lieferzeiten flexibel auf wechselnde Anforderungen zu reagieren.

Dr. Karlheinz Sossenheimer, Geschäftsführender Gesellschafter der Deutschen Mechatronics, freut sich, dass sich dieses Konzept erneut bewährt hat: „Innerhalb von nur drei Monaten haben wir aus einzelnen Komponenten ein funktionsfähiges Muster hergestellt, das sich sehen lassen kann. Bevor wir die Serienfertigung starten, wird es wahrscheinlich noch die eine oder andere Änderung geben, die sich aus den Dauertests ergeben, doch den ersten Schritt zu einer groß angelegten Serienfertigung haben wir erfolgreich absolviert.“

Thomas Melczer, Geschäftsführer von Proton Motor, kommentiert die Auslieferung: „Wir freuen uns über den gelungenen Projektstart für unser neues kompaktes 19‘‘ Brennstoffzellen Modul. Die gute Zusammenarbeit unserer Mitarbeiter hat schnell zu einem ersten guten Ergebnis geführt. Die Entscheidung für die DTMT hat sich als richtig erwiesen.“

23.11.09

Innovationspreis Region Aachen 2009: Feierliche Auszeichnung regionaler Unternehmen

Region Aachen. Am 20. November wurden im Rahmen eines Festabends im Krönungssaal des Aachener Rathauses drei Unternehmen mit dem mit jeweils 5 000 Euro dotierten Innovationspreis Region Aachen 2009 ausgezeichnet. In den drei Kategorien „Gründung“, „Wachstum“ und „Handwerk“ hatten sich insgesamt 44 Unternehmen beworben.

In der Kategorie Gründung überreichte Günter Rosenke, Landrat des Kreises Euskirchen und diesjähriger Vorsitzender des Kuratoriums, den Preis an das Unternehmen Schröder Motorentechnik GmbH aus Heinsberg für die Entwicklung eines ökonomischen Fahrassistenten für Abfallsammelfahrzeuge EDA. Das System ist zwischen Gaspedal und Steuergerät installiert und aktiviert sich automatisch bei Stop-and-Go-Betrieb. Die Entwicklung ermöglicht eine Kraftstoffersparnis in Höhe von fünf Prozent und zieht eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes um 2,7 Tonnen je Abfallsammelfahrzeug und Jahr nach sich.

Den beiden ebenfalls nominierten Unternehmen 4JET Sales+Service GmbH aus Alsdorf (Entwicklung eines neuen Laserverfahrens für das schonende Entfernen hauchdünner Beschichtungen von Solarglas, sog. Randentschichtungssystem) und Airfit GmbH & Co. KG aus Nettersheim (Entwicklung einer Überschiebemuffe für Abwasserrohre mit zwei Anschlagstutzen zum Ansetzen einer Brechstange, die ein einfaches Überschieben auf das zu verbindende Abwasserrohr ermöglicht) wurden Anerkennungsurkunden überreicht.

In der Kategorie Wachstum, bei der sich Unternehmen, die älter als fünf Jahre sind bewerben konnten, erhielt die QUIP AG aus Baesweiler den Preis aus den Händen von Städteregionsrat Helmut Etschenberg, der laut seines Amtes nun neu im Kuratorium ist. Quip ist nicht nur Personaldienstleister, sondern Partner für Komplettlösungen in den Bereichen Technische Dienstleistungen, Werk- und Dienstverträge, Verwaltungsleistungen, Outsourcing, Arbeitnehmerüberlassung etc. Schwerpunktmäßig bietet das Unternehmen seine Dienstleistungen Firmen aus den Bereichen Maschinenbau, Produktion und Elektrotechnik an. Mit einem Kunden konnte das Unternehmen bereits Fertigungen aus Osteuropa zurück in die Region holen. Neben dem interessanten Geschäftsmodell, das u.a. eine langfristige Zusammenarbeit mit allen Mitarbeitern vorsieht, kommt hinzu, dass Quip hohe ethische Ansprüche erfüllt; beispielsweise werden Tariflöhne gezahlt, was in der Branche nicht unbedingt üblich ist.

Die Anerkennungsurkunden in dieser Kategorie gingen an die aixigo AG aus Aachen (Entwicklung des vertriebsorientierten Portfoliomanagementsystems vPMS für Finanzdienstleister zur Beratung von Anlegern) und die EUKALIN Spezial-Klebstoff Fabrik GmbH aus Eschweiler (Entwicklung eines Weichmachersystems, das im Verpackungsbereich für Lebensmittel eingesetzt werden kann und trotzdem die hohe Klebkraft von herkömmlichen Klebstoffen mit migrierfähigem Weichmacher erfüllt).

In der Kategorie Handwerk konnte die ssk Dentaltechnik GmbH aus Geilenkirchen für den Einsatz von Rapid Prototyping in der Dentaltechnik den Preis in Empfang nehmen. Ulrich Schirowski, AGIT-Geschäftsführer und seit Sommer dieses Jahres neues Kuratoriumsmitglied, überreichte die Glas-Trophäe. Bei ssk Dentaltechnik kommen viele Komponenten zusammen, die man auf dem Gebiet der Dentaltechnik normalerweise in dieser Form nicht findet. In Deutschland betreibt die Firma das erste Labor, das Gussmodelle mit Rapid Prototyping erstellt. Bei der temporären Versorgung bietet das Unternehmen weltweit das erste Labor, das diese Technik anwendet. Und da sie als einzige die benötigte Maschine besitzen, wird das Material für den Materialhersteller gleich selber getestet. Die Innovation kann auch in anderen Einsatzgebieten wie in der Prothetik und Implantologie zum Einsatz kommen.

Die Anerkennungsurkunden in dieser Kategorie erhielten die beiden Firmen Optik und Akustik Kaulard aus Simmerath (Hörtrainingskonzept für Hörgeschädigte mit neurophysiologischen Hintergründen) und Team Steffen AG aus Alsdorf (neuartiges Qualifizierungsprogramm mit dem Markenzeichen „Profi im Handwerk“ und TÜV-Zertifikat)

Zur Preisverleihung
Am Festabend wurden die herausragenden Innovationen aller neun nominierten Unternehmen vor rund 500 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien filmisch präsentiert.
Als Festredner hielt Professor Dr.-Ing. Dirk Abel einen Vortrag über „Galileo above“. Das Projekt wird in der Region Aachen in Aldenhoven (Auto) und Wegberg-Wildenrath (Schiene) neue Anwendungsfelder des künftigen europäischen Satellitensystems Galileo erschließen.
Die musikalische Begleitung des Festabends übernahm der bekannte Musiker Manfred Leuchter zusammen mit Afra Mussawisade. Sie begeisterten das Publikum mit Leuchters Musikkompositionen.
Als Hauptsponsoren unterstützten den diesjährigen Innovationspreis die Sparkassen der Region Aachen und die GIF Gesellschaft für Industrieforschung mbH. Weitere Sponsoren waren Philips Technologie GmbH Forschungslaboratorien, Prospekt TV sowie Paion AG, Franz Zentis GmbH & Co. und Hamacher Maschinenbau GmbH.

Weitere Informationen unter: www.innovationspreis-region-aachen.de

19.11.09

euro engineering AG mit attraktiven Stellenangeboten beim Tag der Technik-Kommunikation an der RWTH Aachen

Aachen, 18.11.2009 - Am 20. November können Studierende und Absolventen erstmalig beim Tag der Technik-Kommunikation an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen die Weichen für ihre berufliche Zukunft stellen. Die Firmenkontaktmesse findet in der Couvenhalle in der Kármánstraße 17-19 in 52062 Aachen statt. Von 12:00 bis 15:30 Uhr können sich Interessierte am Stand der euro engineering AG über die vielseitigen Berufs- und Karrierechancen bei einem der führenden Engineering-Dienstleister informieren.

  • Insgesamt 20 offene Stellen für Ingenieure und Techniker
  • Speziell fünf technische Redakteure gesucht
  • Personalexperten der euro engineering AG bieten Karriereberatung und Bewerbungsmappencheck

Vor der Eröffnung der Messe findet ab 10:00 Uhr eine Feier zum zehnjährigen Jubiläum des Studiengangs Technik-Kommunikation statt. Das interdisziplinäre Studienangebot kombiniert eine geistes- und eine ingenieur- beziehungsweise naturwissenschaftliche Ausbildung. So sind die Absolventen in der Lage, ganz unterschiedlichen Zielgruppen komplexe technische Sachverhalte zu vermitteln. "Junge Ingenieure mit dieser interdisziplinären Ausbildung sind auf dem Arbeitsmarkt stark gefragt", sagt Rolf Call, Niederlassungleiter der euro engineering AG in Aachen.

Die euro engineering AG bietet den Absolventen interessante Einstiegsmöglichkeiten. Die Niederlassung Aachen, die einen Schwerpunkt im Bereich technische Dokumentation setzt, sucht in der Region derzeit fünf technische Redakteure. Insgesamt bietet der Engineering-Dienstleister auf der Messe 20 offene Positionen sowie Praktikumsplätze an. Alle aktuellen Stellenangebote können auch im Internet unter www.ee-ag.com abgerufen werden. "Ein Blick in unser Stellenportal lohnt sich für Hochschulabsolventen, nicht nur aus dem Bereich Technik-Kommunikation", betont Call.

Zukünftigen Mitarbeitern bietet die euro engineering AG ein attraktives Umfeld. Nicht umsonst ist der Engineering-Dienstleister 2009 bereits zum zweiten Mal in Folge mit dem Gütesiegel "Top Arbeitgeber Ingenieure" ausgezeichnet worden.

Weitere Informationen zur euro engineering AG erhalten Sie unter www.ee-ag.com.

18.11.09

Jülicher Forschungspartnerschaften mit China zu Klimawandel und erneuerbaren Energien

Jülich,. -Während der Chinareise des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Dr. Jürgen Rüttgers und des Innovationsministers Prof. Andreas Pinkwart unterzeichneten das Forschungszentrum Jülich und chinesische Partner mehrere Kooperationsvereinbarungen. Mit der Peking Universität wird die bisherige, erfolgreiche Kooperation in der Atmosphärenforschung ausgeweitet. Mit dem chinesische Solarmodulhersteller Baoding TianWei Solarfilms wird gemeinsam an der Qualitätssicherung für Dünnschichtsolarmodule geforscht.

Mit einem Memorandum of Understanding, das Prof. Harald Bolt, Mitglied des Vorstands des Forschungszentrums, und Prof. Qifeng Zhou, Präsident der Peking Universität, während der Reise unterzeichnen, vertiefen beide Partner ihre Zusammenarbeit in der Atmosphärenforschung. Die Vereinbarung sieht unter anderem den Austausch von Gastprofessoren vor. Außerdem sollen Großgeräte des Forschungszentrums und der Hochschule gemeinsam für Feldkampagnen und Prozessstudien genutzt werden.

Ansprechpartner auf Jülicher Seite ist Prof. Andreas Wahner, Direktor am Institut für Chemie und Dynamik der Geosphäre-Troposphäre. Der Forscher arbeitet seit vielen Jahren mit Wissenschaftlern der Peking Universität zusammen. Unter anderem führte er mit ihnen 2006 in Peking Messkampagnen zur Luftqualität durch. Sie untersuchten, welches die wichtigsten Ursachen für die Luftverschmutzung in den Ballungsräumen um Beijing und im Pearl River Delta sind. Ein wichtiges Ziel war bessere Luft für die Olympischen Spiele 2008 in Beijing.

Um die gemeinsamen Forschungsinteressen effektiver zu verfolgen, planen das Forschungszentrum Jülich und die Universität zu Köln Gespräche mit den chinesischen Partnern über eine Kooperation zu Klimawandel und Energie in Peking. Sie unterzeichneten ein diesbezügliches Memorandum of Understanding und prüfen wie sich die Potentiale der Zusammenarbeit besser nutzen lassen. Die Kooperation könnte ein Dach bilden für gemeinsame Forschung zum Klimawandel und zur Energienutzung, zur Förderung des Umwelt- und Energietechnikdialoges und zur Aus- und Weiterbildung von Experten der beiden Länder.

Die Zusammenarbeit bei den Solarmodulen umfasst insbesondere Studien über die Langzeitstabilität und -leistungsfähigkeit von industriellen Solarmodulen, die auf Silizium-Dünnschichttechnologie basieren. Dazu wurde bereits Anfang der Woche eine Vereinbahrung im Beisein des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Dr. Jürgen Rüttgers, des chinesischen Forschungsministers Gang WAN, des Innovationsministers Prof. Andreas Pinkwart und der Staatsministerin im Auswärtigen Amt Cornelia Pieper unterzeichnet. "Von dieser Kooperation profitieren alle", erklärt Prof. Uwe Rau, Direktor des Jülicher Instituts für Energieforschung. "Mit Dünnschichtsolarmodulen aus Silizium erreicht eine innovative und vor allem preiswerte regenerative Energieform den chinesischen Markt. Jahrzehntelange Forschungs- und Entwicklungsarbeiten werden nun weltweit im industriellen Maßstab umgesetzt. Die Kombination dieser großtechnischen Erfahrungen - wie sie auch in China gemacht wird - mit unserem Grundlagenwissen führt zu neuen wertvollen Erkenntnissen, die auch durch deutsche Anlagenbauer aufgenommen werden können."

Jülich konzentriert sich in der Photovoltaikforschung auf die Dünnschichtsolarzelle aus amorphem und mikrokristallinem Silizium. Dieses Material erlaubt es, effiziente und preiswerte Solarmodule auf großen Flächen mit geringem Material- und Energieaufwand herzustellen. In Jülich werden alle Forschungs- und Entwicklungsfragen umfassend untersucht angefangen bei grundlegenden Materialeigenschaften, über Zellenentwicklung und Prozesstechnik bis hin zur Qualitätskontrolle.

17.11.09

FIR eröffnet Innovationslabor für ERP-Systeme - Erforschung von ERP-Systemen soll vereinfacht werden

Aachen. Das Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) eröffnet am 18. November um 9:30 Uhr das erste ERP-Innovation-Lab. Das Innovationslabor für ERP-Systeme ist vorerst in den Institutsräumen des FIR am Pontdriesch 14/16 angesiedelt mit der Option, als Teil des Clusters Logistik in den geplanten RWTH-Campus integriert zu werden.

Das ERP-Labor wird sich aus einer ganzheitlichen Perspektive der Thematik „Enterprise-Resource-Planning“, kurz ERP, widmen. Es wird erforscht, wie verschiedene ERP-Systeme miteinander verbunden und unterschiedliche Organisationen vernetzt werden können und welche Techniken und Standards erforderlich sind, um eine optimale ERP-Lösung zu realisieren. Später könnten dann die Erkenntnisse aus der ersten Ausbaustufe des Innovation-Labs am Campus genutzt werden, um reale Warenflüsse und deren Steuerung zu erforschen.

„Das erste Innovationslabor bietet Forschung und Industrie eine direkte Anwendungs- und Testumgebung einer realen Wertschöpfungskette. ERP-Systeme einer neuen Generation sollen entwickelt und geprüft werden“, erklärt Dr. Volker Stich, Initiator des ERP-Innovation-Labs und Geschäftsführer des FIR. Das FIR verfügt als Veranstalter der Aachener ERP-Tage über jahrelange Erfahrung im ERP-Sektor.

Gemeinsam mit seinen Partnern myOpenFactory, GS1, PSI, itelligence, AP, Hewlett-Packard, BTC, Dr. Sander und dem VDMA bündelt das FIR Wissen aus Wirtschaft und Forschung und verspricht somit neue Entwicklungen im ERP-Bereich die der Industrie nutzen.

13.11.09

MAGMA präsentiert Know-how rund um Simulations-Software

Aachen. Die MAGMA Gießereitechnologie GmbH, Anbieter von Software für die Simulation von Gießprozessen, hat jetzt erneut ein deutschsprachiges Anwendertreffen veranstaltetet. Unter dem Titel „MAGMA - Wissen was läuft!“ bot das Unternehmen mehr als 160 Interessierten die Möglichkeit, sich über die Simulationssoftware MAGMASOFT® fachlich auszutauschen, sich über aktuelle Neuerungen zu informieren und selbst in Workshops aktiv zu werden. MAGMASOFT® ist die weltweit führende Software-Lösung zur Gießprozess-Simulation für Gießer, Werkzeugbauer und Gussteilkonstrukteure. Mit der Veranstaltung am Nürburgring präsentierte das Unternehmen MAGMA den Anwendern ihrer gießtechnischen Simulationssoftware an zwei Tagen vielfältiges Know-how, um MAGMASOFT® und das Nachfolgeprodukt MAGMA5 noch effizienter einsetzen und damit noch größeren Nutzen realisieren zu können. Praxisorientierte Fachvorträge zu spezifischen Themen und Demonstrationen zu Neu- und Weiterentwicklungen beleuchteten auf verschiedene Weise die Einsatzmöglichkeiten der Simulationssoftware. Darüber hinaus standen die Projektingenieure und Entwickler von MAGMA im Rahmen von Themenforen Rede und Antwort zu individuellen Fachfragen. Auch die Anwender selbst waren aktiv: Mit Präsentationen aus der Kundenpraxis rund um MAGMASOFT® gaben sie den anderen Teilnehmern Einblick in den vielfältigen Einsatz und wirtschaftlichen Nutzen der Simulationssoftware Ein Novum auf dem MAGMA Anwendertreffen: Zu spezifischen Anwendungsbereichen wurden praxisorientierte Workshops angeboten. So konnten sich die Teilnehmer vertiefend mit den Möglichkeiten zur gießtechnischen Optimierung in den Bereichen Eisenguss, Stahlguss, Leichtmetall-/Kokillenguss und Druckguss vertraut machen. Die Vorstellung der neuen Software MAGMA5 überzeugte die Teilnehmer durch ihre zahlreichen neuen Möglichkeiten. Ein Anwender formulierte „Ich sehe, die Software läuft stabil – und meine Wünsche an die Funktionalitäten sind integriert!“ Der „Hands-On-Workshop“ mit MAGMA5 zeigte, wie hilfreich und effizient ein Training selbst für versierte User sein kann.

12.11.09

MINERAWA startet Produktion im its Baesweiler - Neues Verfahren löst Mineralien innovativ in Wasser

Baesweiler. Das Unternehmen MINERAWA i. Gr. hat seine Geschäftsräume im Internationalen Technologie und Service-Center (its) Baesweiler bezogen. Die Firma bringt unter Zuhilfenahme von Kohlensäure Mineralien wie Calcium oder Magnesium in Trinkwasser so in Lösung, dass ein qualitativ hochwertiges Wasser entsteht. Die Geschäftsidee geht zurück auf die Entwicklungsarbeit von Dr. Kurt Hamacher und einem innovativen und patentierten Verfahren, das ohne Hilfssäuren und chemische Zusätze auskommt.

„Bei herkömmlichem Blubberwasser bleibt einfach der Geschmack auf der
Strecke“, beschreibt Geschäftsführer Ben Berwing den Vorteil des neuen
Verfahrens. Neben dem verbesserten Geschmack wegen natürlicher Mineralien sieht er außerdem Vorteile für die Gesundheit aufgrund des hohen Mineraliengehalts. „Hinzu kommt die Individualität von MINERAWA®: Verschiedenste Geschmacksrichtungen und Mineralienkonzentrationen sind denkbar und mit dem individuellen Bedarf nach prickelndem Sprudel durch den selbst gewählten Kohlensäuregehalt kombinierbar. Ob Sportler, die einen erhöhten Bedarf an Magnesium haben um Krämpfen vorzubeugen, oder Gesundheits- und Fitnessbewusste die Abnehmen wollen oder besonderen Wert auf die Calciumversorgung für Knochen und Gelenke legen - MINERAWA® ist ganz einfach „Dein
Wasser“, so Berwing.

den letzten drei Jahren musste das Unternehmen zunächst einige Herausforderungen meistern. Dass MINERAWA nun die rechtliche Gründung zur GmbH vollziehen wird, ist nicht zuletzt den gut ineinander greifenden Unterstützungsprogrammen in der Region Aachen zu
verdanken. „Es war ein langer Weg, aber wir sind froh, ihn auf uns genommen zu haben“, sagt Gründer und Geschäftsführer Max Hamacher. „Ohne die aktive Begleitung der Wirtschaftsförderung hätten wir sicherlich irgendwann aufgegeben“, so Hamacher weiter.

ntensive Beratung erfuhr das Unternehmen bei der regionalen Wirtschaftsförderungsagentur AGIT mbH. Dazu gehörte die Evaluierung des Businessplans sowie die Patentanmeldung über das bundesweite Innovationsnetzwerk SIGNO, bei dem die AGIT Partner in der Region Aachen ist. Außerdem wurde für MINERAWA® eine Rechtsberatung bei einem Patentwiderspruchsverfahren vermittelt, und im späteren Verlauf auch die Finanzierungshürde genommen, indem sich das Gründungsteam u. a. für ein EXIST-Gründerstipendium qualifizierte.
Als es darum ging einen passenden Standort für die Umsetzung zu finden,
wurde die Firma durch Winfried Kranz von der AGIT begleitet. Durch einen
Hinweis von Michael Eßers von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des
ehemaligen Kreises Aachen konnte eine passende Laboreinheit im its
Baesweiler gefunden werden.
„Es gibt viele Wege, Gründer zu unterstützen. Das schafft man nur in regionaler Kooperation“, betont Havva Coskun als zuständige Gründungsberaterin bei der AGIT. „Durch die Initiative Gründerregion bieten wir eine Rundumbetreuung von der ersten Idee bis zur eigenen Firma. Um danach erfolgreich zu sein, ist es wichtig, dass der angestoßene Lernprozess dauerhaft fortgesetzt wird“, sagt Coskun weiter. Dafür Sorge trägt in diesem konkreten Fall direkt vor Ort Dirk Pfeifferling als Zentrumsleiter des its Baesweiler.
„Gerade in Zeiten der Krise ist es wichtig, unseren Firmen vor Ort immer wieder Unterstützung anzubieten und flexibel auf die Bedürfnisse zu reagieren“, erläutert Baesweilers Bürgermeister Willi Linkens abschließend.

11.11.09

Wie kann ich die Krise nutzen, um mein Unternehmen fit zu machen für die Zukunft?

Daun. Antworten auf diese Frage gibt die Zukunftsinitiative Eifel auf dem 7. Eifeler Innovationsforum. Prof. Dr. Gerd Wassenberg, an der Fachhochschule Gelsenkirchen und der Universität Duisburg-Essen spezialisiert auf Entrepreneurship, Innovation und Marketing für kleine und mittlere Unternehmen, informiert unter dem Motto „Jetzt erst recht!“ über Zukunftschancen durch Investitionen in Innovation in Krisenzeiten.
Auch die praktische Seite kommt nicht zu kurz mit Tipps zu Finanzierungshilfen und Fördermöglichkeiten sowie zum Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Unternehmen. Bereits „förder-erfahrene“ Firmen geben in einer Gesprächsrunde ihr Know-how weiter.
Das 7. Eifeler Innovationsforum, veranstaltet von der WfG Vulkaneifel, findet statt am Dienstag, 8 Dezember, um 17 Uhr im TechniSat Kunden- und Logistik-Zentrum in Daun-Boverath

Eifeler Unternehmen gewinnt Innovationswettbewerb Medizintechnik des Bundesministeriums für Bildung und Forschung - Nano-Angeln fischen Krebszellen aus dem Blut

Aachen. Der bio-medizintechnische Geschäftsbereich ABBIS des Eifeler Spezialmaschinen-Herstellers Vulkan Technic aus Wiesbaum erhält, zusammen mit zwei weiteren Firmen und dem Universitätsklinikum Eppendorf, den mit 1,5 Millionen Euro dotierten Innovationspreis Medizintechnik des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Ziel des Projektes ist es, in drei Jahren ein marktreifes Gerät zur Krebsfrüherkennung zu entwickeln.

Bei diesem neuartigen Verfahren werden mit kleinsten Fängerpartikeln, sogenannten Nano-Angeln, von einem Tumor losgelöste Krebszellen aus dem Blut von Krebspatienten gefischt, bevor diese Zellen Tochtertumore mit meist tödlichem Ausgang bilden können. Hat man diese Krebszellen erst mal am „Haken“ kann man weiter Ihre Eigenschaften untersuchen und den Patienten gezielt behandeln. Das Spektakuläre dieser Nano-Angeln sind neuartige Oberflächen mit kleinsten Tentakeln, die 50-mal dünner sind als ein Haar. Die bisherigen Verfahren sind teuer und langwierig. Das neue Verfahren mit den Nano-Angeln liefert schnell, treffsicher und preiswert eindeutige Ergebnisse.

Ein Entwicklerteam um die Abteilungsleiterin Frau Dr. Berit Cleven von ABBIS will, gemeinsam mit Wissenschaftlern und Nanobiotechnologen vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und zwei weiteren industriellen Partnern aus Düsseldorf und Elmshorn, ein leicht anzuwendendes, preiswertes und treffsicheres System entwickeln, um Krebszellen in geringsten Mengen in einer Blutprobe zu finden und zu typisieren.
ABBIS’ Aufgabe in diesem Forschungskonsortium besteht nun darin, genau diese Technologie in ein Laborgerät umzusetzen, das dann in wenigen Jahren in Krankenhäusern und Diagnostiklaboren zum Einsatz kommen soll.

Doch eine gute Idee allein reicht gerade nicht immer aus. Um ein Produkt oder eine Technik schnell in die klinische Anwendung zu bringen, ist die gezielte Förderung von Forschung und Entwicklung hilfreich. Deshalb lobte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in diesem Jahr bereits zum elften Mal den „Innovationswettbewerb Medizintechnik“ aus. Besonders innovative und wegweisende Forschungs- und Entwicklungsideen der Medizintechnik wurden ausgewählt und werden nun vom BMBF gefördert. Die Ideen zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich für praktische medizinische Anwendungen eignen und zugleich die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft fördern. Ziel dieses renommierten Wettbewerbs ist es, den Weg von der ersten Idee bis zur Markteinführung innovativer Medizintechnik zu beschleunigen. Hierzu fördert das BMBF die diesjährigen elf Gewinnerprojekte mit mehr als 5,1 Millionen Euro. Davon entfallen rund 1,5 Millionen Euro auf die neuartige Tumordiagnostik mit den „Nano-Angeln“. 250.000 Euro Forschungsgelder gehen nach Wiesbaum.
„Ich bin absolut überrascht und freue mich natürlich sehr darüber“, sagt Vulkan Technic-Geschäftsführer Edgar Caspers. Schließlich ist das für die gerade einmal ein Dutzend Mitarbeiter große Biotechnologiesparte ABBIS, die 2001 gegründet wurde und im vergangenen Jahr 1,4 Millionen Euro Umsatz machte, viel Geld.
Indirekt ist das sogar in kurzer Zeit der zweite Innovationspreis der Bundesregierung, an dem das Unternehmen beteiligt ist. Für ein Life Science Unternehmen aus Aachen wurde ein Gerät zur Serienreife gebracht und die Serienproduktion aufgenommen. Aus mehr als 2.000 eingereichten Bewerbungen wurde eben dieses Gerät in diesem Sommer von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler als Botschafter für das Land der Ideen, ausgewählt.

Der biomedizintechnische Geschäftsbereich der Vulkan Technic Maschinen-Konstruktions GmbH entwickelt sich sehr erfolgreich als zweites Standbein neben dem Kerngeschäft des Sondermaschinenbaus für die Automobil- und Solarindustrie. Vor einigen Jahren galt ABBIS immer noch ein wenig als Geheimtipp in der Branche, heute wird ABBIS immer öfter angefragt, wenn Diagnostik- oder Life Science Firmen einen Industriepartner suchen, der ihnen schnell und kostengünstig hochqualitative Instrumente entwickelt und produziert.

10.11.09

Investoren und Wettbewerber übernehmen Cemecon AG

Aachen. Die Vermögenswerte der Cemecon werden an ein Firmenkonsortium aus strategischen Investoren und Finanzinvestoren mit vier Partnern verkauft. Die 1C Group AG aus Zug in der Schweiz ist eine Beteiligungsgesellschaft. Dabei sind auch H.I.G. European Capital Partners aus Hamburg und Enalog Ventures GmbH aus Wien. Als bisheriger Mitbewerber von Cemecon zieht die Eifeler Werkzeug GmbH Düsseldorf, also gleichfalls ein Beschichtungsspezialist, im Würselener Europark ein.

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World Usability Day am 12. November 2009 in Aachen

Aachen. Jedes Jahr findet an über 200 Orten in mehr als 40 Ländern der World Usability Day (WUD) statt. Unter anderem auch in Aachen - und das sogar sehr erfolgreich! Im letzten Jahr haben mehr als 60 Technikbegeisterte an der Tagung teilgenommen.

Die Organisatoren der Veranstaltungen wollen weltweit eine breite Öffentlichkeit und die Vertreter der Industrie auf das Thema Usability aufmerksam machen. Die Tagung in Aachen wird von der media consulting group der RWTH und von der P3 communications GmbH organisiert.

Der diesjährige World Usability Day steht ganz im Zeichen von nachhaltigem Design im Kontext von Mobilität. Hierbei geht es um darum, Abläufe zu vereinfachen und Ressourcen einzusparen. Allgemein versteht man unter dem Begriff Usability Benutzerfreundlichkeit, beispielsweise die eines technischen Geräts. Das Ziel ist es, Technik für den Menschen einfacher benutzbar zu machen, indem sich der gesamte Entwicklungsprozess auf den Anwender und seine Bedürfnisse konzentriert.

Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 12.11.09, um 9.00 Uhr im Technologiezentrum am Europaplatz, Dennewartstraße 25/27, 52068 Aachen. Interessierte können sich per E-Mail bei Justin.Eichenlaub@p3-group.de anmelden. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, lediglich für den Workshop ab 16.30 Uhr wird ein Beitrag von 20 Euro erhoben.

09.11.09

23. Verleihung des Förderpreises für Schmerzforschung - Grünenthal und die DGSS zeichnen wissenschaftlichen Nachwuchs aus

Aachen. Im Rahmen des Deutschen Schmerzkongresses 2009 in Berlin wurden die Gewinner des 23. Förderpreises für Schmerzforschung prämiert. Mit insgesamt 21.000 Euro ist der Förderpreis der höchstdotierte deutsche Wissenschaftspreis auf dem Gebiet der Schmerzforschung.

Seit nunmehr 23 Jahren verleiht die Grünenthal GmbH gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS) den Förderpreis für die Schmerzforschung. Die Unterstützung dieses Förderpreises ist Grünenthal ein sehr wichtiges Anliegen. Dieser Preis spiegelt die generellen Werte Grünenthals Innovation und Zukunftsorientierung wider. Dr. Perry de Jongh, Direktor Medizin Geschäftsbereich Deutschland, sagte bei der Preisverleihung: "Die Vergabe von Preisen ist eine Information für die Öffentlichkeit und macht deutlich, welchen hohen Stellenwert Forschung hat." Grünenthal sieht es als unabhängiges forschendes Familienunternehmen mit dem Fokus auf Schmerztherapie als eine Verpflichtung an Wissenschaftler zu unterstützen. Auch Herr Prof. Dr. Thomas R. Tölle, Vertreter der DGSS-Forschungskommission, zeigte sich bei der Preisverleihung begeistert: "Wir sehen dieses Jahr einen Trend hin zu jüngeren Bewerbern, die teils sehr innovative Ideen verfolgen und nicht nur den Schmerz, sondern auch seine Grenzbereiche mit einbeziehen. Sie decken also die ganzheitlichen Aspekte des Schmerzes vollständig ab." Jurymitglied Prof. Dr. Rolf-Detlef Treede, Präsident der DGSS, erklärte: "Wir waren so begeistert von der Qualität der Arbeiten, dass wir uns in diesem Jahr entschieden haben, zwei zweite Preise in beiden Rubriken Klinische Forschung und Grundlagenforschung zu vergeben."

Die Preisträger in der Kategorie Klinische Forschung sind: 1. Preis "Differential endogenous pain modulation in complex-regional pain syndrome" Dr. med. Frank Seifert und Georg Kiefer. 2. Preis "Numbness in clinical and experimental pain - a cross-sectional study exploring the mechanisms of reduced tactile function" Dr. Christian Geber und Ricarda Fondel. 2. Preis "Somatosensory processing in a German family with PINK1 mutations: its potential role in Parkinson desease" Dr. med. Janne Gierthmühlen.

Die Preisträger in der Kategorie Grundlagenforschung sind: 1. Preis "cGMP produced by NO-Sensitive guanylyl cyclase essentially contributes to inflamma-tory and neuropathic pain by using targets different from cGMP-dependant protein ki-nase I." Dr. phil.nat. Dr. med. Achim Schmidtko. 2. Preis "The runner´s high: opioderic mechanisms in the human brain" PD Dr. Till Sprenger und Prof. Dr. Henning Boecker. 2. Preis "Brain activation upon selective stimulation of cutaneous C - and A delta fibers" Prof. Dr. Thomas Weiss, PD Dr. Thomas Straube, PD Dr. Joachim Boettcher, Dipl.-Ing. Holger Hecht, Dipl.-Psych. Dorothee Spohn und Prof. Dr. Wolfgang Miltner.

05.11.09

Der Fachbereich Wirtschaftsförderung kooperiert mit der RWTH Aachen, um Unternehmensstrukturen in Aachen-Ost zu analysieren

Aachen. In Kooperation mit der RWTH nimmt die Wirtschaftsförderung der Stadt Aachen jetzt eine Bestandsaufnahme der Unternehmen in Aachen-Ost in Angriff. Im Mittelpunkt stehen dabei ethnische und kulturelle Aspekte der einzelnen Unternehmen. Gerade Unternehmen mit Gründern anderer Nationalitäten seien oft instabil und bedürften der Unterstützung, meint Dr. Carmelita Lindemann als Teamkoordinatorin der Unternehmensförderung des Fachbereichs für Wirtschaftsförderung. Bürokratische Hemmnisse und Sprachprobleme erschwerten oft ein erfolgreiches Agieren der Firmen. Um die Entwicklungspotentiale des Ostviertels zu identifizieren und für die gezielte Wirtschaftsförderung zu nutzen, soll deshalb jetzt zunächst eine empirische Basis geschaffen werden.

25 Studenten des Geographischen Instituts der RWTH Aachen werden ab übernächster Woche durch die Straßen des Ostviertels ziehen und eine Liste der existierenden Unternehmen erstellen, wobei sie ihr Augenmerk speziell auch auf die Nationalität der jeweiligen Gründer richten. In einer zweiten Phase des Projekts werden die Unternehmen mittels eines noch zu erstellenden Fragebogens näher analysiert. Abgefragt werden voraussichtlich Daten zur Ausbildung, Qualifizierung, Zahl der Mitarbeiter, Größe des Betriebs und zum Umsatz, so Marco Trines vom Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie der RWTH Aachen. Der endgültige Fragebogen werde innerhalb des Projektes aber erst noch erarbeitet.

Die erhobenen Daten werden anonymisiert und nach den Richtlinien des Datenschutzes in die Erstellung des Projektberichtes einfließen. Sie sollen Aufschluss darüber geben, welche Branchen im Ostviertel besondere Bedeutung haben, welche Stärken und Schwächen erkennbar sind und ob besonders innovative und kreative Unternehmen existieren. Die ermittelten Daten dienen letztendlich auch als Basis, um gezielt auf die Unternehmen zugehen zu können und ihnen mit konkreten Hilfsangeboten und Verbesserungsvorschlägen auf die Sprünge zu helfen. Den Studenten bietet das Projekt laut Marco Trines die Möglichkeit, ihr Studium mit Erfahrungen aus der Praxis zu bereichern und erste Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern zu knüpfen. Entsprechend groß sei ihre Motivation, sagen die teilnehmenden Studenten.

Der Fachbereich Wirtschaftsförderung hofft jetzt auf eine rege Teilnahme seitens der Unternehmen. Seit März dieses Jahres hat die Wirtschaftsförderung eine Dependance in Aachen-Ost mit Büros auf dem Gelände der ehemaligen Rheinnadel-Fabrik am Reichsweg 19 bis 42. In einem bis zum Ende Januar 2010 laufenden Projekt steht die wirtschaftliche Stärkung des Ostviertels im Mittelpunkt. Die Arbeit zentriert sich auf drei Handlungsfelder: die Förderung von Jugendlichen am Übergang Schule-Beruf, lokale und speziell ethnische Ökonomie sowie Ansiedlungsförderung in Aachen-Ost. In diesem Sinne wird die Wirtschaftsförderung nun in Kooperation mit dem Geografischen Institut der RWTH Aachen die Bestandsaufnahme der ansässigen Unternehmen und deren anschließende Befragung durchführen.

04.11.09

IHKs in Nordrhein Westfalen zeichnen landesbeste Prüflinge aus – neun kommen aus dem Kammerbezirk Aachen

Aachen. Unter dem Motto "Simply the Best" wurden sie dieses Jahr am 3. November geehrt: 119 von 60.000 Prüflingen waren in diesem Jahr landesweit spitze, darunter neun aus dem Kammerbezirk Aachen. Die nordrhein-westfälischen Industrie- und Handelskammern zeichneten sie in der Stadthalle Soest aus. Von A wie Anlagemechaniker bis Z wie Zimmerer reichten die vertretenen Berufe.

Die 16 IHKs in Nordrhein-Westfalen ehren die Besten seit 1992. Ausrichter war in diesem Jahr die IHK Arnsberg. Deren Präsident Ralf Kersting und der Mescheder Altabt Stephan Schröer dankten den Landesbesten für die herausragende Leistung. "Wir brauchen Sie in unseren Unternehmen," so Kersting, der die Geehrten dazu aufforderte, "Verantwortung zu übernehmen, nicht stehen zu bleiben und sich weiterzubilden".

Die Veranstaltung in Soest verfolgten über 600 Besucher, darunter neben den Landesbesten auch Vertreter der Unternehmen und Berufskollegs sowie die Eltern.

So faszinierend wie die Ergebnisse war auch die Stimmung: Dafür sorgten die "WDR-1-Live"-Moderatoren Olli Briesch und Michael Imhof sowie die Kölner A-cappella-Band BASTA und die Show Formation "Fascinating Drums".

Die Landesbesten 2009 aus dem Kammerbezirk Aachen sind:

Patrik Robert Heldmann, Verfahrensmechaniker Glastechnik, SAINT-GOBAIN GLASS Deutschland GmbH, Stolberg

Meike Heners, Werkstoffprüferin,
Institut für Werkstoffanwendungen im Maschinenbau, RWTH Aachen

Tjalf Hoffmann, Mathematisch-Technischer Assistent, Aachener Verfahrenstechnik, Lehrstuhl für Prozesstechnik, RWTH Aachen

Tobias Jäger, Informatikkaufmann,
Grünenthal Pharma GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Aachen

Martin Lamich, Verfahrensmechaniker in der Hütten- und Halbzeugindustrie, Fachrichtung: Nichteisenmetall-Umformung, Aurubis Stolberg GmbH & Co. KG, Stolberg

Jennifer Müllenborn, Fachkraft für Süßwarentechnik, Fachrichtung: Dauerbackwaren, Aachener Printen- und Schokoladenfabrik Henry Lambertz GmbH & Co. KG, Aachen

Sebastian Sauer, Verkäufer,
Aldi GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Eschweiler

Thorsten-Peter Schäfer, Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme, Techn. Gebäudemanagement Mechernich, Mechernich

Kai Thorsten Stegmann, Anlagenmechaniker, Stadtwerke Aachen Aktiengesellschaft, Aachen

03.11.09

Wie bleibe ich solvent? - Seminar im HIMO am 12.11.2009

Monschau. In wirtschaftlich herausfordernden Zeiten suchen Unternehmen nach Möglichkeiten ihre Zahlungsfähigkeit zu verbessern oder zu sichern.
Ziel der Veranstaltung im HIMO Innovationszentrum ist es, mit geeigneten Maßnamen die vielfach geforderte Finanzkompetenz der Unternehmer aus der Region zu stärken.
Die Referentin, Dipl.-Betriebswirtin Ingrid Lichtenberg, Finanzkompetenz Lichtenberg e. K., beantwortet mit umfassendem Hintergrundwissen in einem ansprechenden Vortrag u.a. welche Warnzeichen der Unternehmer schon im Vorhinein unbedingt beachten muss, damit sein Unternehmen langfristig liquide bleibt?
Als erfahrene Fachkraft in der Krisen-Betriebswirtschafts- und der Organisationsberatung sowie in der Privatinsolvenz- und Schuldnerberatung hat Sie ihr umfassendes Wissen erlangt und gibt wichtige Informationen und Wegweiser an die interessierten Teilnehmer weiter.
“Fragen wie die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens geplant und gesichert werden kann oder welche Maßnahmen helfen können, wenn Kunden nicht rechtzeitig zahlen, finden auch hier eine Antwort“, so Zentrumsleiterin Silke Marczincik.
Das Seminar findet statt am 12.11.2009 in der Zeit von 18:00 - 19:30 Uhr im HIMO Monschau, Am Handwerkerzentrum 1, Imgenbroich. Um Anmeldung wird gebeten: Telefon: 02472 802 5808 oder per Email: info@himo.de