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23. Verleihung des Förderpreises für Schmerzforschung - Grünenthal und die DGSS zeichnen wissenschaftlichen Nachwuchs aus

Aachen. Im Rahmen des Deutschen Schmerzkongresses 2009 in Berlin wurden die Gewinner des 23. Förderpreises für Schmerzforschung prämiert. Mit insgesamt 21.000 Euro ist der Förderpreis der höchstdotierte deutsche Wissenschaftspreis auf dem Gebiet der Schmerzforschung.

Seit nunmehr 23 Jahren verleiht die Grünenthal GmbH gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS) den Förderpreis für die Schmerzforschung. Die Unterstützung dieses Förderpreises ist Grünenthal ein sehr wichtiges Anliegen. Dieser Preis spiegelt die generellen Werte Grünenthals Innovation und Zukunftsorientierung wider. Dr. Perry de Jongh, Direktor Medizin Geschäftsbereich Deutschland, sagte bei der Preisverleihung: "Die Vergabe von Preisen ist eine Information für die Öffentlichkeit und macht deutlich, welchen hohen Stellenwert Forschung hat." Grünenthal sieht es als unabhängiges forschendes Familienunternehmen mit dem Fokus auf Schmerztherapie als eine Verpflichtung an Wissenschaftler zu unterstützen. Auch Herr Prof. Dr. Thomas R. Tölle, Vertreter der DGSS-Forschungskommission, zeigte sich bei der Preisverleihung begeistert: "Wir sehen dieses Jahr einen Trend hin zu jüngeren Bewerbern, die teils sehr innovative Ideen verfolgen und nicht nur den Schmerz, sondern auch seine Grenzbereiche mit einbeziehen. Sie decken also die ganzheitlichen Aspekte des Schmerzes vollständig ab." Jurymitglied Prof. Dr. Rolf-Detlef Treede, Präsident der DGSS, erklärte: "Wir waren so begeistert von der Qualität der Arbeiten, dass wir uns in diesem Jahr entschieden haben, zwei zweite Preise in beiden Rubriken Klinische Forschung und Grundlagenforschung zu vergeben."

Die Preisträger in der Kategorie Klinische Forschung sind: 1. Preis "Differential endogenous pain modulation in complex-regional pain syndrome" Dr. med. Frank Seifert und Georg Kiefer. 2. Preis "Numbness in clinical and experimental pain - a cross-sectional study exploring the mechanisms of reduced tactile function" Dr. Christian Geber und Ricarda Fondel. 2. Preis "Somatosensory processing in a German family with PINK1 mutations: its potential role in Parkinson desease" Dr. med. Janne Gierthmühlen.

Die Preisträger in der Kategorie Grundlagenforschung sind: 1. Preis "cGMP produced by NO-Sensitive guanylyl cyclase essentially contributes to inflamma-tory and neuropathic pain by using targets different from cGMP-dependant protein ki-nase I." Dr. phil.nat. Dr. med. Achim Schmidtko. 2. Preis "The runner´s high: opioderic mechanisms in the human brain" PD Dr. Till Sprenger und Prof. Dr. Henning Boecker. 2. Preis "Brain activation upon selective stimulation of cutaneous C - and A delta fibers" Prof. Dr. Thomas Weiss, PD Dr. Thomas Straube, PD Dr. Joachim Boettcher, Dipl.-Ing. Holger Hecht, Dipl.-Psych. Dorothee Spohn und Prof. Dr. Wolfgang Miltner.

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