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26.01.10

SOPTIM AG ernennt Vier Prokuristen

Aachen. Mit Wirkung zum 01.02.2010 wurde den Mitarbeitern der SOPTIM AG Christoph Bach, Bert Goetting, Dr. Thomas Keusen und Franz Rainer Wesch am 14.01.2010 Prokura erteilt.
Das anhaltende Wachstum des Unternehmens erfordert es, die Verantwortung für Entscheidungen im Management zu erweitern und zu verjüngen; wie bereits mit der Berufung von Ralf Lemke in den Vorstand zum 01.03.2009. Gleichzeitig erhalten die Prokuristen mit diesem Schritt die Bestätigung und Unterstützung von der Geschäftsführung für ihre erfolgreiche Arbeit.

Christoph Bach ist seit 1985 für die SOPTIM AG tätig. Zuvor absolvierte er an der RWTH Aachen das Studium der E-Technik. Im Anschluss zeigte er sich bei SOPTIM verantwortlich für Großprojekte in der Energiewirtschaft, u. a. im Bereich Leittechnik. Aktuell ist er Mitglied der Leitung des Geschäftsfeldes IT-Lösungen.

Als Softwareentwickler begann Bert Goettting 1990 seine Laufbahn im Hause SOPTIM. Er hatte wesentlichen Anteil am Aufbau der SOPTIM Produktsparte und prägte das Geschäftsfeld Energielogistik, auch in seiner jetzigen Funktion als Vertriebsleiter, entscheidend.

Dr. Thomas Keusen verstärkt seit März 2009 das Führungsteam des Geschäftsfeldes Energielogistik. Nach dem Studium der Elektrotechnik an der RWTH Aachen promovierte Thomas Keusen am Lehrstuhl für Technische Elektronik von Prof. Hill. Bevor er zur SOPTIM AG kam, war er langjährig bei der ProCom GmbH in verschiedenen Funktionen tätig.

Franz Rainer Wesch ist seit 2008 Leiter des Geschäftsfelds IT-Beratung der SOPTIM AG in Essen. Seit 1986 bei SOPTIM, betreute er eine Vielzahl Beratungsprojekte und war u. a. verantwortlich für den Aufbau des Teams für IT-nahe energiewirtschaftliche Beratungen.

25.01.10

Neue Technologie-Schrittmacher gesucht.

Wettbewerb Hightech.NRW geht in die dritte Runde / Bewerbungsstart am 1.Februar

Aachen. Internationale Exzellenz und internationale Sichtbarkeit sind die Hauptkriterien der neuen Runde von Hightech.NRW, dem Spitzentechnologiewettbewerb, den das Land Nordrhein-Westfalen seit dem Jahr 2008 im Rahmen des NRW-EU-Ziel2-Programms initiiert. Für die Umsetzung von Hightech-Vorhaben stehen in allen Runden insgesamt 170 Millionen Euro bereit.

Die Innovationspolitik des Landes Nordrhein-Westfalen will vorhandene Cluster stärken und neue Kooperationen unterstützen, wo sie von Industrie und Wissenschaft gewollt sind. In diesem Sinne sollen Projekte in der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft gefördert werden, die besonders geeignet sind, den Innovationsstandort Nordrhein-Westfalen zu stärken. Das Land setzt dabei auf Projekte, in denen Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen Eigeninitiative aufweisen und diese auch durch finanzielle Eigenbeteiligung dokumentieren. Die Vorhaben sollen direkt zur Schaffung neuer Arbeitsplätze beitragen oder bestehende sichern, bzw. einen mittel- bis langfristigen Beitrag dazu leisten.

In der letzten Wettbewerbsrunde hatten sich landesweit rund 149 Antragssteller aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen beteiligt (media|NRW berichtete): Dabei konnte sich die Rheinisch-Westfälische Universität zu Aachen mit gleich drei Projekten unter den Gewinnern platzieren: "Beschleunigte Umsetzung neuer Tumorbehandlungskonzepte", "Karosseriebauteile aus CFK für die Großserienfertigung" und "Entwicklung von elektroaktiven Polymeren zur Schwingungsbeeinflussung". Die Technische Universität zu Dortmund trumpfte mit ihrem Projekt "Avionic Digital Service Platform" ebenso, wie auch die Hochschule Ostwestfalen-Lippe für ihr "Innovationszentrum Industrial IT". Die Universität Paderborn war mit den zwei Projekten "Webbasierte Optimierungsdienste für betriebliche Anwendungen" sowie "Entwurfstechnik Intelligente Mechatronik" erfolgreich.

Zur Teilnahme eingeladen sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft, sonstige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Einrichtungen der technologischen und wissenschaftlichen Infrastruktur, Gemeinschaftseinrichtungen der Wirtschaft und der Arbeitnehmer sowie Hochschulen, Forschungsinstitute und Ingenieurbüros, wenn diese Projekte mit unmittelbarem Transferbezug zu Unternehmen in Nordrhein-Westfalen durchführen. In zwei Informationsveranstaltungen am 1. (Technologiezentrum Jülich) und 4. Februar 2010 (Technologiezentrum Dortmund) will das Land Hintergründe und Antragsformalitäten zu diesem Wettbewerb vorstellen.

21.01.10

EBO auf der CeBIT: Unternehmenswerte mit integrativem und kommunikativem CRM steigern - CRM zahlt sich aus

Übach-Palenberg, im Januar 2010. Wie sich Unternehmenswerte mit integrativem und kommunikativem CRM steigern lassen, zeigt die EBO GmbH, Übach-Palenberg, auf der CeBIT in Halle 5, Stand D60, Infopoint 45. Als Sonderservice stellt die EBO Möglichkeiten vor, mit denen sich Software-Investitionen und die im Vorfeld notwendige Beratung durch Zuschüsse und Förderungen innovativ finanzieren lassen.

Als Lösungen stehen die CRM- und Organisationslösungen ION für Windows-, ION/5 für Windows-IBM-i- und evo-one für Lotus-Notes-Infrastrukturen im Mittelpunkt. Am Messestand in der CRM-Area der Special-Show Enterprise Application World demonstriert EBO, wie einfach und schnell die Systeme in die Software-Landschaft eines Unternehmens integrierbar sind, um auf Informationen aus ERP, Finanzbuchhaltung, Warenwirtschaft und anderen Lösungen zuzugreifen. Ähnlich wichtig wie die Integration ist die Kommunikationsfähigkeit eines CRM-Systems. Die drei EBO-Lösungen lassen sich jeweils mit Unified-Communications-Funktionen ergänzen, um die Kundenkommunikation optimal zu gestalten, etwa durch das direkte Telefonieren aus der Software heraus.

Über die technischen Aspekte hinaus demonstriert EBO den Messebesuchern an Beispielen, wie sich Unternehmenswerte durch CRM-basierende Kosteneinsparungen und Umsatzsteigerungen signifikant steigern lassen. Als weiteren „monetären“ Service hat die EBO zur CeBIT Finanzierungsmöglichkeiten für Software-Investitionen und -Beratungen in einer Broschüre zusammengestellt, die sich aus der Nutzung von Förder- und Subventionsprogrammen ergeben. Besucher können sich die Software-Finanzierungsfibel am Messestand abholen und sich zu den einzelnen Programmen beraten lassen.

Neues Unified-Communications-Cockpit, neue Werte mit optimierten Prozessen, neue Finanzierungsmöglichkeiten

Unified- und Mobile-Communications mit dem Konvy Communication Cockpit Integrator

Stolberg, im Januar 2010. Die MCA GmbH, Anbieter von Unified-Communications-Lösungen für alle wichtigen IT-Plattformen, stellt auf der CeBIT, Halle 5, Stand D60, Infopoint 45, erstmals den Konvy Communication Cockpit Integrator vor, eine universelle Informations- und Kommunikationsschnittstelle für mobile und stationäre Endgeräte. Er fungiert einerseits als Daten- und Kommunikationsdrehscheibe, der sich Daten aus sämtlichen Unternehmenslösungen holt und mit Telekommunikationsfunktionen wie Sprachkommunikation, (Instant) Messaging, Mail, SMS oder Präsenz- und Statusanzeige integriert. Andererseits dient er als Cockpit-Oberfläche, die diese Daten übersichtlich anzeigt und die Kommunikationswerkzeuge bedienerfreundlich zur Verfügung stellt.

Der Communication Cockpit Integrator ergänzt das komplette Unified-Communications-Produktspektrum, das unter anderem Lösungen für Computer Telefonie Integration (CTI), VoIP, Unified Messaging und klassisches Computer-Faxen umfasst.

Neben der Lösungsinnovation stellt MCA in Hannover vor, wie sich mit Unified Communications Kommunikations- und Geschäftsprozesse optimieren und damit letztendlich über Kosteneinsparungen und Umsatzsteigerungen Unternehmenswerte steigern lassen. Als besonderen Service hat MCA eine Software-Finanzierungsfibel zusammengestellt, die Förder- und Subventionsmöglichkeiten für Software-Investitionen oder die dafür notwendigen Beratungen vorstellt.

20.01.10

IHK-Vollversammlung konstituiert sich neu - Bert Wirtz als Präsident des Parlaments der Kaufleute wiedergewählt

Aachen. Der Heinsberger Unternehmer Bert Wirtz wurde im Rahmen der konstituierenden Sitzung der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) einstimmig im Amt des Präsidenten bestätigt. Er wird damit das "Parlament der Kaufleute" für weitere vier Jahre anführen. Mit Blick auf die Zusammensetzung der neuen Vollversammlung sagte IHK-Präsident Bert Wirtz: "Es ist gut, dass jüngere Unternehmerinnen und Unternehmer Verantwortung in der Selbstverwaltung der Wirtschaft übernehmen."

Im Jahr 2008 übernahm Wirtz die Präsidentschaft der IHK Aachen. Als geschäftsführender Gesellschafter der Mobau Wirtz-Unternehmensgruppe und der Mobau Wirtz & Classen GmbH & Co. KG, mit Sitz in Heinsberg, gehört er der Vollversammlung seit 1990 an. Er wurde 2002 erstmals zum Vizepräsidenten gewählt. In der Gruppe, die im Baustoffhandel operiert, sind fast 500 Mitarbeiter tätig.

Prioritäten: GründerRegion und Neuordnung der Strukturpolitik

In der neuen Amtsperiode will sich Bert Wirtz "durch eine aktive Wirtschaftsförderungspolitik für gute Rahmenbedingungen - etwa bei der Existenzgründung und Neuordnung der regionalen Strukturpolitik - einsetzen." Wirtz betonte, das Profil der Wirtschaftsregion mit dem Alleinstellungsmerkmal der Internationalität stärken zu wollen. Als weiteren programmatischen Grundsatz nannte er das Ziel, die euregionale Partnerschaft sowie die IHK-Initiative Rheinland weiter auszubauen, in der Aachen mit seiner technologischen Kompetenz den "Takt für die Entwicklung der Zukunft vorgibt." Wirtz verwies aber auch auf die Abhängigkeit von der Weltkonjunktur. Deshalb will die Kammer die IHK-Standortinitiative fortsetzen. Die IHK führt dazu direkte Gespräche mit Unternehmen vor Ort, um Betrieben unbürokratisch zur Seite stehen zu können und den Standort weiter zu entwickeln.

Verbund aller Wirtschaftsförderungseinrichtungen stärken

"Neue Arbeitsplätze entstehen überwiegend durch neue Firmen", so Wirtz. "Deshalb wollen wir die GründerRegion Aachen als schlagkräftigen Verbund aller Wirtschaftsförderungseinrichtungen stärken." Angesichts des demografischen Wandels machte Wirtz klar, die IHK werde "leistungsstarken Jugendlichen Anreize für zusätzliche Qualifikationen geben" und "Leistungsschwächeren eine helfende Hand reichen, damit sie eine Ausbildung finden".

Entschieden werde man eintreten gegen Erhöhungen der Gewerbesteuern, für den Abbau unnötiger Bürokratie und für eine bessere Infrastruktur.

Wolfgang Mainz ist neuer Vizepräsident

Bei der konstituierenden Vollversammlung wurden Dieter Junghans, Aachen, Dr. Stephan A. Kufferath-Kassner, Düren und Heinz August Schüssler, Jülich als Vizepräsidenten bestätigt.

Der Würselener Unternehmer Wolfgang Mainz wurde erstmals zum Vizepräsidenten gewählt. Mainz ist Mitglied der Geschäftsleitung und Gesellschafter der Kronenbrot KG Franz Mainz in Würselen. Kronenbrot ist ein erfolgreiches Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern. Mainz engagierte sich bereits früh ehrenamtlich im Bundesverband Junger Unternehmer, den er zuerst als Landesvorsitzender und anschließend drei Jahre als Bundesvorsitzender leitete. In der Region ist er im Präsidium des Aachen-Laurensberger-Rennvereins sowie als Vorsitzender des Fördervereins der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät an der RWTH Aachen aktiv.

19.01.10

Lancom stellt Hochleistungs-Controller WLC-4100 vor

Aachen, 19. Januar 2010 - Automatisierte Konfiguration und zentrales Management von bis zu 1.000 WLAN Access Points in einem Gerät - mit dem neuen WLAN Controller Lancom WLC-4100 ergänzt Netzwerkspezialist Lancom Systems sein Enterprise-Portfolio um ein weiteres Hochleistungsgerät.
Werkseitig unterstützt der WLC-4100 100 Access Points, zusätzliche Access Points lassen sich über additive Lizenzen hinzufügen. Diese Skalierbarkeit macht den WLC-4100 zur wirtschaftlichen und flexiblen Lösung für mittlere bis sehr große Wireless LANs.

Automatische Konfiguration, Kanalwahl und Sicherheitsüberwachung

Alle Einstellungen werden einmal als zentrales Profil im WLAN Controller definiert, der Rest ist echtes "Plug-and-Play". Neue Access Points werden automatisch gefunden und nach Aufnahme in das Netzwerk über digitale Signaturen sicher identifiziert. Die Konfigurationseinstellungen für die optimale Inbetriebnahme des Funknetzwerks, wie zum Beispiel Kanaleinstellungen und Sicherheitsrichtlinien, werden automatisch an alle Access Points übertragen. Ebenso erfolgt die permanente Funktionsüberwachung inklusive "Background-Scanning" zentral über den WLAN Controller.

802.11n-Performance, Ausfallsicherheit und standort-übergreifendes WLAN Management inklusive

Wie die kleineren Lancom WLAN Controller basiert auch der Lancom WLC-4100 auf der "Smart Controller-Architektur", die unter anderem eine Trennung der
Management- und Nutzdaten ermöglicht.

Je nach Anwendung oder sogar pro Benutzer können Lancom WLAN Controller die Daten damit unterschiedlich weiterleiten - ob direkt in das LAN gebridged, getrennt vom LAN in ein eigenes VLAN für Gastzugänge oder getunnelt zum Controller als "Overlay Netzwerk" für Voice-over-WLAN - ein wertvolles Feature in Multi-Service-Umgebungen.

Weiterer Vorteil der Nutzdatenauskopplung: selbst bei hohen Datenraten - wie z. B. in 802.11n Netzen - sorgt der WLC-4100 für höchste Performanz, minimale Latenzzeiten und ermöglicht eine perfekte Lastverteilung.

Selbst standortübergreifende Drahtlosnetze mit Lancom Access Points und WLAN Routern können an abgesetzten Standorten zentral gemanagt und überwacht werden - eine einfache IP-Verbindung genügt.

Bestandteil des Lancom "Smart Controller"-Designs ist ferner ein einzigartiges Hochverfügbarkeitskonzept. Anders als die meisten WLAN Switches und Controller ermöglicht der WLC-4100 bei einem Verbindungsausfall den autarken Weiterbetrieb der angeschlossenen Access Points. Damit steht das Wireless LAN jederzeit funktionsfähig zur Verfügung. Zudem besteht die Möglichkeit, mehrere Controller zu einem Cluster mit automatischer Lastverteilung zusammen zu fassen.

"Der WLC-4100 ist der High Performer unserer Smart Controller Serie", erklärt Frank Janssen, Produktmanager WLAN von Lancom Systems. "Es ist einfach beeindruckend zu sehen, wie 1.000 Access Points mit 3.000 eingebuchten Clients verwaltet werden und eine Konfigurationsänderung in Sekundenschnelle auf allen Access Points aktiv wird."

15.01.10

Kammer und Kreishandwerkerschaften geben Startschuss für Imagekampagne - Werbung mit nachhaltiger Wirkung

Aachen. Mit einer bundesweiten Kampagne will das Handwerk in den kommenden fünf Jahren sein Image "polieren". Auch die 15.600 Betriebe im Kammerbezirk Aachen profitieren von der Werbeoffensive, die ihr Ansehen in der Bevölkerung heben wird.

Mit einer gemeinsamen Pressekonferenz gaben die Handwerkskammer für die Region Aachen und die Kreishandwerkerschaften Aachen, Heinsberg und Rureifel den Startschuss zu der Imagekampagne, die junge Leute für einen Berufsstart im Handwerk begeistern soll. Den Auftakt macht am Samstagabend um 20.14 Uhr die Ausstrahlung eines Werbespots in allen Privatsendern. Er zeigt den Zuschauern, wie ein Leben ohne Handwerk aussehen würde, und versetzt sie zurück in die Steinzeit.

Mit 967.000 Betrieben, 4,8 Millionen Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 500 Milliarden Euro ist das Handwerk die tragende Säule des Mittelstands, erläuterte Kammerpräsident Dieter Philipp. Es bildet 450.000 Jugendliche im modernen Berufen aus und gibt ihnen damit gute Zukunftsperspektiven.

Trotz dieser Leistungen steht die Wirtschaftsgruppe nicht bei allen Bürgern hoch im Kurs, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa ergeben hat. Vor allem junge Leute zwischen 14 und 18 Jahren unterschätzen den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wert des Handwerks und seine Funktion als Motor für Innovationen.

Die Imagekampagne, die auf einen Beschluss des Deutschen Handwerkskammertags (DHKT) zurückgeht, wird dieses Bild gründlich wandeln, davon ist Philipp überzeugt. Der beauftragten Agentur Scholz & Friends sei es gelungen, eine Werbeoffensive mit nachhaltiger Wirkung zu entwickeln. "Ihr Leitgedanke bringt unsere Vorstellungen auf den Punkt: Das Handwerk - Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan." Diese alles verbindende Grundaussage thematisiere die Charakteristika der Wirtschaftsgruppe: seine Größe, seine Innovationskraft, seine Vielfalt und seine Lebensnähe.

Rund 1.500 Mal wird der 60-Sekunden-Werbespot 2010 auf den privaten und öffentlich-rechtlichen Kanälen gesendet, erläuterte Ralf W. Barkey, Hauptgeschäftsführer der Kammer. Eine etwas längere Version zeigen 630 Kinos in 465 Städten, darunter in Aachen, Alsdorf, Düren, Erkelenz, Euskirchen, Heinsberg und Hückelhoven. Zudem flimmert er bei den Alemannia-Heimspielen über die Großbildschirme des neuen Tivoli und informiert die Fußballfans über die Bedeutung des Handwerks.

Flankiert wird der Fernseh- und Kinospot durch 12.000 Großplakate in 380 Städten - auch im Kammerbezirk Aachen. Zudem erscheint in überregionalen Tageszeitungen eine Anzeigenserie mit wechselnden Motiven, die allein schon mehr als 50 Prozent der Bevölkerung erreicht.

In die bundesweite Kampagne wird die Kammer ihre Veranstaltungen einbinden, so Barkey, und gleichzeitig jede Gelegenheit nutzen, um Jugendliche über eine Karriere mit Lehre zu informieren. Auch die Kreishandwerkerschaften beteiligen sich an der Werbeoffensive und planen eigene Aktionen in enger Zusammenarbeit mit den Fachinnungen.

Entscheidend für die Durchschlagskraft ist die Beteiligung der Betriebe. Deswegen erhalten die Mitgliedsunternehmen der Kammer im Februar ihr Starterpaket. Ein Bündel von Werbemitteln ist darin enthalten: Plakate für die Ladenlokale und Aufkleber für die Firmenwagen.

"Mit dieser Erstausstattung können sich die Betriebe einklinken in die Kampagne und selber Flagge zeigen für die Wirtschaftmacht. Von nebenan", betont der Kammer-Hauptgeschäftsführer. Gleichzeitig hätten sie die Möglichkeiten, weiteres Material aus einem vielfältigen Baukasten zu ordern. Kein Wunsch bleibe da offen.

14.01.10

Realschule Mausbach unterzeichnet zweite KURS Lernpartnerschaft

Am 13. Januar besiegelten die Realschule Mausbach und das Pflegezentrum Helfende Hand , Stolberg feierlich ihre Lernpartnerschaft im Rahmen der Plattform KURS (Kooperation von Unternehmen der Region und Schulen).
Die Bildungsinitiative KURS, eine Gemeinschaftsinitiative der Bezirksregierung Köln, der Industrie- und Handelskammern Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Köln sowie der Handwerkskammer zu Köln, trägt dazu bei, Schülerinnen und Schülern Wirtschaftsthemen und Berufs- und Arbeitswelt näher zu bringen und sie praxisnah auf die Anforderungen in Beruf und Studium vorzubereiten. Auf Dauer angelegte Lernpartnerschaften sollen einen intensiven Austausch und Wissenstransfer anregen und allen Partnern Nutzen bringen.

"Anspruchsvolle Partnerschaften auch im sozialen Bereich sind lebendiger Austausch. Davon profitieren nicht nur die Schüler, sondern auch die Einrichtungen, die Nähe zu jungen Menschen aufbauen und frühzeitig Kontakt mit engagierten potenziellen Auszubildenden aufnehmen können", meint Heinz Gehlen, Geschäftsführer der IHK Aachen.

"Wir haben nun zusätzlich zu den Kontakten mit einem produzierenden Unternehmen auch gemeinsame Maßnahmen mit einer Einrichtung im sozialen Bereich", freuen sich die Schulleiterin der Realschule, Charlotte Eßer und die Berufswahlkoordinatorin Claudia Kranz. "Mit den Möglichkeiten, die die Helfende Hand für unsere Schule bietet, können wir den Unterricht nicht nur im Bereich der Berufsorientierung praxisnah gestalten, sondern unser Angebot an Schüler um die Erfahrungen in einer sozialen Einrichtung erweitern."

Für Hubert Schüller, Geschäftsführer des Pflegezentrums Helfende Hand, gibt es gute Gründe, die Zusammenarbeit mit der Realschule systematisch und dauerhaft zu gestalten: "Wir wollen einen Beitrag zur Verbesserung der schulischen Bildung leisten und möchten den Jugendlichen die Möglichkeit bieten, die Arbeit in einer Einrichtung der Altenpflege kennen zu lernen. Darüber hinaus freut es uns ganz besonders, wenn sich junge Menschen bereit erklären, regelmäßig Kontakte zu unserem Haus zu unterhalten und somit den Alltag unserer Seniorinnen und Senioren abwechslungsreicher zu gestalten. Gleichzeitig kommt unsere Einrichtung frühzeitig in Kontakt mit potenziellen Nachwuchskräften."

"Mit der 16. Partnerschaft im ehemaligen Kreis Aachen ist die Realschule Mausbach eine zweite Partnerschaft innerhalb des KURS Netzwerkes eingegangen", erklärt Netzwerkkoordinator Günther Wasserthal nicht ohne Stolz. Er ergänzt: "Wir arbeiten mit Nachdruck daran, jeder Schule einen verlässlichen Partner in der Arbeitswelt zu vermitteln. Ist dies gelungen, engagieren sich viele Schulen ganz besonders."

Unter dem Dach der Bildungsinitiative KURS im Regierungsbezirk Köln mit ihren zwölf Teilregionen sind über 400 Lernpartnerschaften aktiv. Mehr als 320 Lernpartnerschaften kooperieren bereits auf der Basis einer schriftlichen Vereinbarung.

12.01.10

Klein, schnell, kompakt - devolo stellt neuen Powerline-Adapter im Mini-Format vor

Aachen. Die Aachener devolo AG stellt mit dem dLAN® 200 AVmini den ersten Powerline-Adapter mit ultrakompakten Maßen vor. Durch seine geringe Tiefe von nur 81 Millimetern lässt sich das Gerät in hochwertiger, weißer Klavierlack-Optik ebenso flexibel wie dezent platzieren. Ein neuer Chip ermöglicht hohe Übertragungsraten von bis zu 200 Mbit/s auf noch größeren Leitungslängen. Die integrierte Stromsparfunktion „Dynamic PowerSave“ sorgt für einen besonders energieeffizienten Betrieb. Mit der Unterstützung von Windows 7 ist die Software-Suite des dLAN® 200 AVmini auch zum jüngsten Microsoft-Betriebssystem genauso kompatibel wie zu allen anderen gängigen Windows-Versionen sowie zu Mac OS X und Linux.

Durch ein neues Chip-Design konnte die Geschwindigkeit der Datenübertragung auf längeren Distanzen signifikant gesteigert werden. Dabei funktioniert der dLAN® 200 AVmini überall im Haus – selbst Stromleitungs-Längen von 300 Metern überwindet der jüngste Spross der dLAN®-200-Produktfamilie mühelos. Der dLAN® 200 AVmini ist wie alle devolo dLAN®-Produkte kinderleicht einzurichten. Das 3-LED-Statusdisplay informiert sofort nach dem Einstecken des Adapters in die Steckdose über Geräte- und Verbindungsstatus. Durch den integrierten Verschlüsselungsknopf ist das Hinzufügen eines Computers oder netzwerkfähigen Gerätes wie Drucker, NAS-Festplatte oder Next-Generation-Spielkonsole in nur drei einfachen Schritten erledigt: Adapter in die Steckdose stecken, Gerät über Netzwerkkabel mit dem Adapter verbinden, Verschlüsselungsknöpfe drücken – fertig. Die AESpro-Verschlüsselung sorgt nun für eine sichere Verbindung mit dem Internet und zu den anderen Computern im LAN.

Mit „Dynamic PowerSave“ hat devolo die bekannte PowerSave-Technik weiterentwickelt: Durch ein verbessertes Schaltungsdesign ist es nun möglich 60 Prozent Strom automatisch einzusparen. Dynamic PowerSave reduziert dabei auf intelligente Weise den Energiebedarf: Wird der angeschlossene Computer beziehungsweise das mit dem Adapter verbundene, netzwerkfähige Gerät in den Standby-Modus versetzt, schaltet der dLAN® 200 AVmini ebenfalls in den von devolo patentierten energiesparenden Deep-Standby-Betrieb. Sobald das Netzwerk-Gerät wieder genutzt wird, steht auch der Adapter binnen Sekunden wieder zur Verfügung. „Die Heimvernetzung über dLAN® wird als leistungsfähige und einfache Möglichkeit, alle netzwerkfähigen Geräte im Haus zu verbinden, von immer mehr Menschen genutzt.“, kommentiert Heiko Harbers, Vorstandsvorsitzender der devolo AG. „Dabei steigt die Nachfrage nach einer günstigen Lösung mit dezentem, nahezu unsichtbarem Gehäuse. Mit dem dLAN® 200 AVmini bietet devolo den perfekten Einstieg in die Welt der Powerline-Heimvernetzung.“

07.01.10

Das Landesarbeitsministerium fördert begleitende Maßnahmen zur Teilzeitberufsausbildung - Brücken bauen in den Beruf

Region Aachen. Der Zugang zu betrieblicher Ausbildung in Teilzeit fällt jungen Eltern und Menschen mit Pflegeaufgaben oft schwer. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW fördert deshalb bereits im zweiten Jahr mit dem Programm „TEP: Teilzeitberufsausbildung –Einstieg begleiten- Perspektiven öffnen“ die Beratung, Betreuung und Begleitung junger Menschen. Junge Mütter, Väter und Pflegende ohne abgeschlossene Berufsausbildung werden über maximal 4 Monate auf ein Ausbildungsverhältnis vorbereitet, sowohl die Hilfe bei der Vereinbarkeit von Arbeit und familiären Pflichten sowie eine 8-monatige Begleitung während der Ausbildungszeit gehört zu den Leistungen der qualifizierten Projektträger.

Interessierte Projektträger, die bereits Erfahrungen mit der Zielgruppe und den Instrumenten eines Matchingprozesses gemacht haben und zudem über Kooperationskompetenz verfügt, erhalten weitere Infos bei der Regionalagentur Aachen, Telefon 0241-9631920.

Die Antragsfrist endet am 18. Januar 2010.


Ansprechpartner:
Regionalagentur Aachen
Elke Breidenbach
Tel.: +49 (0)241/963-1925
Mobil: +49 (0)241/963-1929
breidenbach@regionalagentur-aachen.de
www.regionalagentur-aachen.de

06.01.10

IHK-Konjunkturumfrage Jahresanfang 2010: Mit Mut und Zuversicht ins neue Jahr

Die konjunkturelle Erholung der Wirtschaft im Kammerbezirk Aachen hat sich weiter fortgesetzt. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK), an der sich rund 330 Unternehmen mit etwa 39.000 Beschäftigten beteiligt haben.

Inzwischen bezeichnet wieder eine Mehrheit der Unternehmen ihre Geschäftslage als gut – und auch die Geschäftserwartungen sind überwiegend positiv. Vor allem die Industrie erwartet in den kommenden Monaten steigende Exporterlöse.

"Wir stellen fest, dass viele Wirtschaftszweige das Tal der Krise durchschritten haben und mit Mut und Zuversicht in das neue Jahr starten", meint IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Drewes. "Es ist jedoch zu früh, von einer neuen Boom-Phase zu sprechen, wie es der Konjunkturklimaindex vermuten lässt. Dafür war die Krise zu tiefgreifend."

Lage der Industrie verbessert
Die Geschäfte der Industriebetriebe haben sich deutlich gebessert. Jedes vierte Unternehmen meldet eine gute Geschäftslage, jeder fünfte Befragte eine schlechte wirtschaftliche Situation. Die durchschnittliche Produktionsauslastung stieg geringfügig von 72 Prozent auf 74 Prozent an, liegt damit aber immer unter dem langjährigen Durchschnitt. Gleichzeitig geben zwei von drei Befragten an, dass sich die Umsätze in den letzten sechs Monaten verringert haben. Dementsprechend meldet weiterhin eine Mehrheit von Unternehmen eine verschlechterte Ertragslage.

Dienstleister stabil auf gutem Niveau
Für die Dienstleistungsunternehmen hat sich die Situation gegenüber der zurückliegenden Umfrage leicht verschlechtert, ist aber weiterhin positiv. Fast jeder dritte Befragte bezeichnet seine gegenwärtige Geschäftslage als gut, jeder fünfte als schlecht. Auch die Ertragslage wird überwiegend positiv eingeschätzt.
Handel mit leicht rückläufigen Tendenzen Die Geschäftssituation im Handel hat sich geringfügig verschlechtert, ist aber immer noch überwiegend positiv. 29 Prozent aller befragten Unternehmen melden eine gute Lage, 27 Prozent jedoch auch eine schlechte Geschäftssituation.

Geschäftserwartungen steigen erneut an
Die Geschäftserwartungen der Unternehmen haben sich im Vergleich zum Herbst erneut verbessert. 29 Prozent der Befragten rechnen in den kommenden Monaten mit einer günstigeren Geschäftsentwicklung, 21 Prozent mit einer Verschlechterung der Geschäfte. Dies gilt auch für die Industrie: Aufgrund der verbesserten Geschäftslage rechnet jedes dritte Industrieunternehmen mit einer Verbesserung der Situation, während nur jedes fünfte einen Geschäftsrückgang erwartet.

Exporterwartungen positiv
Die Exportumsätze in den zurückliegenden sechs Monaten waren erneut von der Wirtschaftskrise gekennzeichnet. Nur jedes fünfte Unternehmen konnte seine Auslandsumsätze erhöhen, die Hälfte der Befragten meldet sinkende Exportumsätze. Wesentlich zuversichtlicher ist die Wirtschaft hinsichtlich der Exportumsätze in den kommenden Monaten. 37 Prozent der Befragten erwarten steigende Exporte, nur 14 Prozent sinkende.

Beschäftigungsplanungen unverändert negativ Aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheiten haben sich die Beschäftigungsplanungen trotz der positiven Entwicklung der Geschäftslage und der guten Aussichten nicht verbessert. Nur jeder zehnte Befragte rechnet in den kommenden Monaten mit einer Erweiterung der Belegschaft. Jeder Vierte erwartet dagegen einen Personalabbau.

"Für den Arbeitsmarkt hängt vieles davon ab, wie sich die Binnennachfrage entwickeln wird", erklärt Drewes. Bisher hat sich die Arbeitslosenquote mit einem Zuwachs von 0,5 Prozentpunkten auf 8,3 Prozent binnen eines Jahres deutlich geringer erhöht als erwartet. Damit liegt sie erfreulicherweise auch weiterhin unter der Quote von Nordrhein-Westfalen (8,6 Prozent).

"Ein zweiter wesentlicher Faktor ist die ausreichende Verfügbarkeit von Finanzmitteln für die Wirtschaft. Die Ergebnisse der aktuellen Befragung zeigen: Faktisch gibt es keine Kreditklemme", so Drewes weiter. "Durch die Verschärfung der Finanzierungskonditionen gibt es jedoch eine 'gefühlte’ Kreditklemme. Umso wichtiger ist es, dass die Banken und Finanzinstitute alle zur Verfügung stehenden Mittel und Instrumentarien nutzen und auch die Unternehmen entsprechend beraten." Die Unternehmer sollten die Liquiditätsentwicklung genau beobachten und frühzeitig den Kontakt zu den Beratern der IHK Aachen suchen.


Den aktuellen Konjunkturbericht finden Sie im Internetangebot der IHK Aachen unter www.aachen.ihk.de/konjunkturbericht/