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Neue Technologie-Schrittmacher gesucht.

Wettbewerb Hightech.NRW geht in die dritte Runde / Bewerbungsstart am 1.Februar

Aachen. Internationale Exzellenz und internationale Sichtbarkeit sind die Hauptkriterien der neuen Runde von Hightech.NRW, dem Spitzentechnologiewettbewerb, den das Land Nordrhein-Westfalen seit dem Jahr 2008 im Rahmen des NRW-EU-Ziel2-Programms initiiert. Für die Umsetzung von Hightech-Vorhaben stehen in allen Runden insgesamt 170 Millionen Euro bereit.

Die Innovationspolitik des Landes Nordrhein-Westfalen will vorhandene Cluster stärken und neue Kooperationen unterstützen, wo sie von Industrie und Wissenschaft gewollt sind. In diesem Sinne sollen Projekte in der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft gefördert werden, die besonders geeignet sind, den Innovationsstandort Nordrhein-Westfalen zu stärken. Das Land setzt dabei auf Projekte, in denen Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen Eigeninitiative aufweisen und diese auch durch finanzielle Eigenbeteiligung dokumentieren. Die Vorhaben sollen direkt zur Schaffung neuer Arbeitsplätze beitragen oder bestehende sichern, bzw. einen mittel- bis langfristigen Beitrag dazu leisten.

In der letzten Wettbewerbsrunde hatten sich landesweit rund 149 Antragssteller aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen beteiligt (media|NRW berichtete): Dabei konnte sich die Rheinisch-Westfälische Universität zu Aachen mit gleich drei Projekten unter den Gewinnern platzieren: "Beschleunigte Umsetzung neuer Tumorbehandlungskonzepte", "Karosseriebauteile aus CFK für die Großserienfertigung" und "Entwicklung von elektroaktiven Polymeren zur Schwingungsbeeinflussung". Die Technische Universität zu Dortmund trumpfte mit ihrem Projekt "Avionic Digital Service Platform" ebenso, wie auch die Hochschule Ostwestfalen-Lippe für ihr "Innovationszentrum Industrial IT". Die Universität Paderborn war mit den zwei Projekten "Webbasierte Optimierungsdienste für betriebliche Anwendungen" sowie "Entwurfstechnik Intelligente Mechatronik" erfolgreich.

Zur Teilnahme eingeladen sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft, sonstige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Einrichtungen der technologischen und wissenschaftlichen Infrastruktur, Gemeinschaftseinrichtungen der Wirtschaft und der Arbeitnehmer sowie Hochschulen, Forschungsinstitute und Ingenieurbüros, wenn diese Projekte mit unmittelbarem Transferbezug zu Unternehmen in Nordrhein-Westfalen durchführen. In zwei Informationsveranstaltungen am 1. (Technologiezentrum Jülich) und 4. Februar 2010 (Technologiezentrum Dortmund) will das Land Hintergründe und Antragsformalitäten zu diesem Wettbewerb vorstellen.

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