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29.03.10

Kammer eröffnet neues Fachzentrum am Sandkaulbach

Aachen. In der Aus- und Weiterbildung der Friseure und Kosmetiker geht die Handwerkskammer für die Region Aachen neue Wege. Sie bündelt ihre Angebote in einem Fachzentrum, das mit Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Bundes entstanden ist.

Mit dem Projekt werden die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung und die Meistervorbereitung, die bisher getrennt in den Bildungszentren BGE Aachen und BGE Düren erfolgten, im Haupthaus der Kammer am Aachener Sandkaulbach konzentriert und auf den neusten technischen Stand gebracht. Die topmoderne Ausstattung der Lernumgebung soll die Qualität der Aus- und Weiterbildung im regionalen Friseur- und Kosmetikerhandwerk steigern, so machte Kammerpräsident Dieter Philipp bei der Eröffnung des Fachzentrums deutlich.

Von den Gesamtkosten des Vorhabens, die sich auf rund eine halbe Million Euro belaufen, haben der Bund und das Land NRW zwei Drittel übernommen. Philipp dankte beiden Geldgebern für die finanzielle Unterstützung des ehrgeizigen Vorhabens: "Wir sehen darin ein klares Bekenntnis des Staates zur Berufsausbildung im Dualen System und zur Fort- und Weiterbildung, die neue Perspektiven in der beruflichen Laufbahn eröffnet." An diesem Konzept halte das Handwerk entschieden fest, so der Kammerpräsident: "Es ist weit effizienter als jedes vollzeitschulische Modell und erlaubt uns, den technischen und ökonomischen Wandel zu meistern."

Das neue Bildungszentrum nimmt die gesamte erste Etage des Kammergebäudes ein. Auf einer Fläche von rund 850 Quadratmetern umfasst es zwei Trainingssalons mit je zwölf Arbeitsplätzen, einen Kosmetikraum mit zehn Arbeitsplätzen und einen Theorieraum mit 25 Schulungsplätzen. Umkleiden, Duschen, Aufenthaltsräume und Verwaltungsbüros ergänzen die Ausstattung, die alle Anforderungen an die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz erfüllt. Im Endausbau sollen weitere Arbeitsplätze für Nageldesign und kosmetische Spezialbehandlungen hinzukommen.

"Mit der Einweihung des Fachzentrums vollenden wir eine intensive zweijährige Vorarbeit", sagte Manfred Frohn, Geschäftsführer der Kammer für die Bildungszentren. Als zentrale Weichenstellung für die Verwirklichung des Projekts nannte er die fachliche Einbindung der Friseurinnungen Aachen-Stadt, Aachen-Land, Heinsberg, Düren und Euskirchen, aber auch führender Kosmetikerbetriebe. Die enge Kooperation schaffe eine solide Grundlage für die weitere Zusammenarbeit.

Ohne Qualität kein Fortkommen
Ausbildung zur KosmetikerinMit der Frage, welche Entwicklung die Aus- und Weiterbildung in Zukunft nehmen wird, befasste sich eine Podiumsdiskussion während der Eröffnungsfeier, die der Pressesprecher der Kammer, Harald Feiber, moderierte. "Das Duale System der Berufsausbildung wird eine große Zukunft haben", prophezeite darin Dr. Michael Heister, Abteilungsleiter im Bundesinstitut für Berufsbildung. Zwar seien in einzelnen Berufen Anpassungen erforderlich, im Ganzen werde das System mit seiner Mischung aus Praxis und Theorie aber weiterhin erfolgreich sein. Mit rein schulischem Lernen könne die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland nicht gesichert werden.

Die fachliche Qualifikation ist wichtig, um konkurrenzfähig zu bleiben. Davon zeigte sich der Leitende Ministerialrat im nordrhein-westfälischen Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Roland Matzdorf, überzeugt. "Das neue Bildungszentrum in Aachen ist eine wichtige Einrichtung im Hinblick auf qualitativ hochwertige Ausbildung und Selbstständigkeit", betonte er. Ohne Qualität gäbe es für die Unternehmen kein Fortkommen. Deshalb hat die Handwerkskammer ihre Lehrgänge in der Aus- und Weiterbildung in einer neuen Schulungsstätte konzentriert. "Wir brauchten eine Optimierung unserer Angebote", so Ralf W. Barkey, Hauptgeschäftsführer der Kammer - die Konzentration im neuen Bildungszentrum für Friseure und Kosmetiker erhöhe sowohl die Quantität der Lehrgänge als auch ihre Qualität.

Ausbildung FriseureDie gute Zusammenarbeit zwischen Kammer und Friseur-Innungen im Vorfeld der Errichtung des neuen Bildungszentrums hob der Obermeister der Friseur-Innung Aachen-Stadt, Antonio Weinitschke, hervor. Von der hochwertigen Ausbildung an modernen Arbeitsplätzen könnten die Betriebe nur profitieren. Außerdem sei es in den neuen Räumen möglich, die Prüfungen unter idealen Voraussetzungen abzunehmen. Eine immer größere Bedeutung wird künftig der Kosmetik zukommen, sagte der Vorsitzende des Berufsbildungsausschusses im Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks, Robert Fuhs. Für die Friseure und Kosmetiker müsse das Ziel lauten, ihre Kommunikationsfähigkeit zu stärken, um Kundenwünsche zufriedenstellend umzusetzen. Die Teilnehmer der Aus- und Weiterbildungsangebote im neuen Bildungszentrum der Kammer fänden hervorragende Voraussetzungen vor, um das zu trainieren.

Die Einrichtung im Herzen der Kaiserstadt wird jährlich rund 400 Lehrlingen und 50 Meisterschülern zugute kommen. Sie bietet der Kammer auch die Möglichkeit, verstärkt Fachkurse anzubieten und den Austausch mit Coiffeuren und Kosmetikern zu pflegen, die in Belgien und den Niederlanden arbeiten. Schließlich ist es für jeden Profi in Sachen Schönheit wichtig, neue Trends und Techniken kennen zu lernen - gleich ob Betriebsinhaber oder Angestellter.

27.03.10

Vortrag im HIMO am 27.04.2010 „Über Geld redet man nicht…“

Monschau. Geldanlage ist Vertrauenssache! Es ist daher sehr wichtig, verlässliche Informationen über die mögliche Anlagestrategie zu sammeln und auswerten zu können. „ Die Informations- und Beratungsqualität ist einer der wichtigsten Faktoren der erfolgreichen Geldanlage“, so HIMO Zentrumsleiterin Silke Marczincik. „Das HIMO bietet daher für Unternehmer und Interessenten der Region gemeinsam mit demBankbetriebswirt Thomas Streuer (Financial Planners Group) einen Fachvortrag an, in dem die wichtigsten Kriterien, die bei einer Anlage berücksichtigt werden müssen, erklärt werden.“

Der Referent informiert ausführlich und verständlich, was der vorausschauende Anleger bei seinem Vorhaben berücksichtigen muss, klärt über die Erfolgsfaktoren einer Geldanlage auf, berichtet über die unterschiedlichen Anlageformen und gibt Tipps und Tricks für Investmentvorhaben.

Vortrag am 27.04.2010, 19.00 Uhr, im HIMO, Am Handwerkerzentrum 1 in Imgenbroich im HIMO Seminarraum, in der 1.Etage,

Nach diesem Vortrag werden die Teilnehmer unrealistische Gewinnversprechen, dubiose Provisionsregelungen, Entscheidungen unter künstlichem Zeitdruck und Verträge mit Folgegeschäften ganz neu beurteilen können.

Anmeldungen unter info@himo.de . Weitere Informationen unter www.himo.de

25.03.10

AGIT-Pressebrunch 2010 - Rückblick und Ausblick mit Rundumblick

Aachen. Die regionale Wirtschaftsförderungsagentur AGIT mbH präsentierte auf ihrer Jahrespressekonferenz ihre Ergebnisse aus dem Jahr 2009 und gab einen Ausblick auf einige kommende Aktivitäten.

Gründen.

Die Anzahl der Beratungen in Gründungs- und Wachstumsfragen konnte 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent gesteigert werden.

Aus den 59 Gründungsberatungen gingen 23 technologieorientierte Unternehmen hervor. Basierend auf den Businessplänen wollen diese im ersten Jahr nach der Gründung Investitionen in Höhe von insgesamt 34 Mio. Euro tätigen und 188 Arbeitsplätze schaffen.

Im Bereich der Innovationsberatungen baute die AGIT ihre Dienstleistungen stark aus. Dies schlägt sich im bundesweiten Ranking der 32 SIGNO-Partner, die den Schutz von Ideen für die gewerbliche Nutzung verfolgen, nieder: 2009 machte die AGIT erneut Plätze gut und steht nun an dritter Stelle bundesweit hinter dem Steinbeis-Transferzentrum in Villingen-Schwenningen und dem Erfinderzentrum Norddeutschland in Hannover.

Die beiden von der AGIT betriebenen Technologiezentren TZA und MTZ waren Ende des Jahres 2009 mit 93 Unternehmen im TZA und 24 im MTZ erneut zu fast 100 Prozent ausgelastet.

Wie beim Spatenstich des RWTH Aachen Campus offiziell mitgeteilt wurde, wird das erste Bauprojekt auf dem Campus das Zentrum für Biomedizintechnik sein, das neben dem jetzigen MTZ in der Nähe des Helmholtz-Institutes für Biomedizinische Technik errichtet werden wird. Mit ca. 4 100 Quadratmetern wird es etwas mehr Fläche besitzen als das MTZ. Die AGIT wird dieses Zentrum in Kooperation mit der RWTH Aachen Campus GmbH betreiben. Investor ist die Gewerbegrundstücksgesellschaft GEGRA mbH. Der Bau wird in den kommenden Tagen beginnen. Ab April 2011 werden zum einen Firmen, die mit der der Campus GmbH kooperieren („Immatrikulationsvertrag“), und zum anderen Unternehmen, die im biomedizinischen Bereich gründen, Räume beziehen können.

Ansiedeln.

Im vergangenen Jahr betreute die AGIT 71 potenzielle Investoren (Vorjahr 59). Davon suchten 58 Unternehmen gemeinsam mit der AGIT einen neuen Standort in der Region. In 25 Fällen kam es zu konkreten Standortbesichtigungen. Bis Ende 2009 waren zwölf Entscheidungen für die Region gefallen. Fünf der Unternehmen hatten bisher noch keinen Sitz in der Region. Zahlreiche Unternehmen, die bereits Niederlassungen in Deutschland haben, wurden bei der Suche nach neuen geeigneten Standorten in der Region unterstützt. Daraus resultierten die restlichen sieben Ansiedlungen.

Insgesamt stammen die Interessenten zu 67 Prozent aus europäischen Staaten, wobei der Schwerpunkte neben Deutschland vor allem bei den Niederlanden liegt, gefolgt von Belgien, der Schweiz sowie Italien und Finnland. Bemerkenswert erscheint bei der Betrachtung der außereuropäischen Anfragen, und hierbei die starke Konzentration auf die USA mit neun und China mit sechs Anfragen.

Vor diesem Hintergrund wird die AGIT in den kommenden Jahren die Akquisition neuer Investoren aus diesen Ländern mit gezielten Maßnahmen weiter forcieren. Hiezu zählt das „Aachen China Office” in Ningbo, das von der Stadt Aachen, der IHK Aachen und der Sparkasse Aachen finanziell unterstützt wird. Bei der Markterschließung in USA/Kanada ist die Vermarktung der Region als Medizintechnikstandort in Zusammenarbeit mit NRW.INVEST, der Wirtschaftsförderung des Landes, angelaufen.

Im Jahr 2010 gab es bereits zwölf neue Anfragen, hiervon vier aus China. 13 Anfragen aus 2009 sind noch nicht abgeschlossen.

2009 ist die durchschnittliche monatliche Besucherzahl der Internetpräsenz www.technologieregion-aachen.de um knapp 18 Prozent auf über 4 500 Besucher gestiegen. Die Ansichtszeit pro Besucher war mit knapp viereinhalb Minuten mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr. Dies zeigt deutlich, dass sich Firmen vor einer persönlichen Standortanfrage bereits ausführlich online informieren und führt oft dazu, dass die gewünschten Standorte vorab auf wenige eingeschränkt oder direkt sehr spezifische Informationen über das wirtschaftliche Umfeld gewünscht werden.

Mit der Konzeption des Standortmagazins aHEAD und der Standortwerbekampagne „Wussten Sie schon, dass…?“ wurden erste neue Wege in der Vermarktung der Region eingeschlagen.

Die AGIT organisierte 2009 zum vierten Mal im Auftrag des Innovationspreis-Kuratoriums, dem u. a. die Landräte der Kreise Aachen, Düren, Euskirchen und Heinsberg und der Oberbürgermeister der Stadt Aachen angehören.

Das Regionale Gewerbeflächenkonzept wurde 2009 fortgeschrieben. Hierzu wurde das regionale Gewerbeflächenangebot und der voraussichtliche zukünftige Gewerbeflächenbedarf ermittelt; außerdem sind unter dem Aspekt der (inter)nationalen Ansiedlungswerbung die „regional bedeutsamen Gewerbeflächen“ detailliert überprüft und neu festgelegt worden. Mit dem Konzept wurden Anstöße zur Lösung zentraler Zukunftsfragen der regionalen Gewerbeflächenentwicklung gegeben.

Die euregionale Zusammenarbeit konnte weiter vorangetrieben werden. Federführende Partner der Initiative Top-Technologie-Region Eindhoven - Leuven – Aachen (TTR ELAt) sind auf deutscher Seite die AGIT mbH und die Stadt Aachen. Erst Mitte März dieses Jahres trafen alle Projektpartner und politischen Entscheidungsträger aus den Niederlanden, der Wallonie, Flandern und Nordrhein-Westfalen zusammen, um das Aktionsprogramm zu präsentieren. Die sechs Aktionslinien, die u.a. die Vernetzung technologieorientierter Branchen, grenzüberschreitende institutionelle Abstimmung, gemeinsame Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel sowie Marketingaktivitäten umfassen, sollen nun aktiv vorangetrieben werden.

Fördern.

Um die Aktivitäten der Regionalentwicklung zu stärken, wurde im Juni 2009 Ulrich Schirowski zum weiteren Geschäftsführer ernannt.

Im vergangenen Jahr ist es der Region wieder gelungen, das Motto der NRW-Landesregierung „Stärken stärken“ erfolgreich umzusetzen. Mit 86 Siegerprojekten belegt die Region Aachen den Spitzenplatz im NRW-Vergleich. Rund 80 Millionen Euro sind so seit 2007 in regionale Projekte geflossen.

Mit bis zu 15 Millionen Euro fördert das Innovationsministerium die Medizinforschung in der Region, die aus dem NRW-EU-Ziel 2-Programm im Rahmen des Medizintechnikwettbewerbs "InnoMeT.NRW" bereitgestellt werden. Mehr als 40 Partner in sieben Teams schließen sich in einem Forschungsverbund zusammen, in dessen Mittelpunkt die Suche nach medizintechnischen Lösungen für Herz-Kreislauferkrankungen steht. Eines der sieben Verbundvorhaben wird die Entwicklung des Medizin-Clusters vor Ort vorantreiben und zentrale Aufgaben wahrnehmen. Das Konsortium vereint die Kräfte der regionalen Partner AGIT, AKM, LifeTecAachen-Jülich und dem Institut für Angewandte Medizintechnik der RWTH Aachen.

2009 startete das Projekt Galileo above, das sich zum Ziel gesetzt hat, neue Anwendungsfelder des künftigen europäischen Satellitensystems Galileo zu erschließen. Mit Standorten in Aldenhoven (AutomotiveGate) und Wegberg-Wildenrath (RailGate) werden sichtbare Zeichen für den Innovationscharakter der Region gesetzt. Als AGIT-Ausgründung wird im Sommer aus dem aachen innovation center aic heraus eine Gesellschaft zusammen u.a. mit der RWTH Aachen entstehen, deren Aufgabe es sein wird, den späteren Betrieb der beiden Testumgebungen zu übernehmen.

In der Netzwerk- und Clusterarbeit der AGIT wurden neben den etablierten Themen Life Sciences, Automobiltechnik, und ICT die Bereiche Gesundheitswirtschaft, Energie und Logistik mehr in den Fokus gerückt.

Die Regionalagentur Aachen unterstützte 2009 wieder erfolgreich die Umsetzung arbeitspolitischer Themen und Programme in der Region.

Beispielsweise wurden kleine und mittlere Unternehmen im Rahmen der Förderinstrumente Potenzialberatung, Betriebliche Modellprojekte, Bildungsscheck und Bildungsprämie dabei unterstützt, ihre Personal- und Organisationsent-wicklungsprojekte umzusetzen.

Der Bildungsscheck blieb im vergangenen Jahr weiter auf Erfolgskurs: Es wurden rund 2 750 Beratungsgespräche in den insgesamt 15 Beratungsstellen geführt, davon über 1 700 auf betrieblicher und mehr als 1 030 auf individueller Ebene. Ein besonderer Schwerpunkt lag mit 36 Prozent der Weiterbildungen im Gesundheitswesen, womit Aachen eine Spitzenstellung landesweit einnimmt.

19.03.10

Volkswagen gewinnt mit INFORM den Hauptpreis des AKJ elogistics Awards 2010

Aachen, im März 2010. Die INFORM GmbH, Aachen, Anbieter von intelligenten Planungs- und Steuerungssystemen, hat gemeinsam mit Volkswagen Wolfsburg den Hauptpreis des AKJ elogistics Awards gewonnen (Arbeitskreis Just-in-Time. Ausgezeichnet wurde die Lösung für die Zulaufsteuerung SyncroSupply, die im VW Konzern unter dem Namen LKWcontrol die An- und Auslieferung von Material optimiert steuert. Der AKJ Automotive prämiert mit dem elogistics Award auf seinem jährlichen Kongress „innovative Konzepte und Lösungen für die Logistik und das Produktionsmanagement in der Automobilindustrie“. Bereits 2008 hatten INFORM und VW Mexiko den Preis mit einer Lösung für die Distribution von Fahrzeugen (Finished Vehicle Logistics) gewonnen. Jetzt durften Klaus Mennenga und Alexander Stadler von der Logistikplanung Wolfsburg, Gustav Achtermann von der Konzern-IT und Matthias Berlit von INFORM den elogistics Award während der Galaveranstaltung des Jahreskongresses des AKJ Automotive aus den Händen des saarländischen Wirtschaftsministers Dr. Christoph Hartmann entgegennehmen. SyncroSupply ist in der Automobilindustrie und vielen anderen Branchen eine etablierte Lösung, die den gesamten Ablauf der Lkw Materialan- und -auslieferung plant und steuert. Mit ihren Optimierungsverfahren sorgt sie dafür, dass der aktuelle Bedarf in der Produktion, die täglichen Lkw Anfahrten und die Ladestellenkapazitäten synchronisiert sind.

SyncroSupply integriert alle internen und externen Informationen der beteiligten Spediteure, Lkw-Fahrer und Mitarbeiter in den Steuer- und Ladestellen, um damit sämtliche Prozesse der Materialanlieferung und -auslieferung optimal und vollautomatisch zu steuern. So wird im Vorfeld vom Werk eine Zeitfenstermatrix auf Basis vorhandener Ladekapazitäten und Materialbedarfsplanungen aufgestellt und über das SyncroSupply WebPortal an die Spediteure kommuniziert. Diese bestätigen die Zeitfenster im Portal und geben zusätzliche Informationen zur Lieferung mit an. SyncroSupply schickt am Vorabend des Transports eine E-Mail mit angehängtem pdf-Dokument an den Spediteur. Dieses Dokument wird ausgedruckt und enthält zur vereinfachten Anmeldung an der Pforte ein Barcode der eindeutigen Transport-ID. Am Ausführungstag selber erhält der Lkw Fahrer nach Registrierung der Transport-ID an der Pforte ein Handy mit integriertem GPS Modul. Dieses Handy verwendet dann SyncroSupply, um dem Fahrer in seiner Muttersprache Meldungen und Abrufe automatisch zu schicken. SyncroSupply erhält Statusinformationenen in Form von GPS Koordinaten oder durch Eingaben der Fahrer oder Ladestellenmitarbeiter.

Diese Telematikkomponente wird im Laufe diesen Jahres so erweitert, dass die SyncroSupply Applikation auch auf den Handys der Speditionen läuft. Auf diese Weise kann der Lkw schon ab der Beladung beim Lieferanten in die Planung einbezogen werden. Des Weiteren entfällt die Ausgabe von VW eigenen Geräten und der Anmeldeprozess an der Pforte kann mit diesem „Quick Check-in“ weiter beschleunigt werden.

Zusammenfassend liegen die größten Vorteile von SyncroSupply in den deutlich reduzierten Durchlaufzeiten und in der besseren Planbarkeit und Verlässlichkeit der abgestimmten Termine und Zeiten. So ist der Spediteur in der Lage, seine Lkw viel besser zu verplanen und das Werk profitiert von deutlich reduzierten Standgeldern oder günstigeren Frachtrate.

17.03.10

Untersuchung zum Gründungsgeschehen in der Region - Hälfte der Jungunternehmen überwindet die Startprobleme

Aachen. Die Zahl der neuen Unternehmen in der Wirtschaftsregion Aachen reicht bisher nicht aus, um die Beschäftigungslage deutlich zu verbessern. Zu diesem Ergebnis kommt ein Monitoring des STARTERCENTER NRW in der GründerRegion Aachen. In der Untersuchung wird empfohlen, die fachliche Unterstützung der Jungunternehmer auszuweiten.

Ingesamt 10.605 Gewerbeanmeldungen wurden 2009 im Kammerbezirk Aachen registriert, 141 oder 1,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Positiv entwickelte sich auch der Gründungssaldo. Nach Abzug der Liquidationen (8.852) stieg die Gesamtzahl der Firmen in der Wirtschaftsregion Aachen um 1.753; dies waren 15,9 Prozent mehr als 2008.

Diese Angaben des statistischen Landesamtes bedürfen allerdings einer klaren Einordnung, so Friedrich-Wilhem Weber, Leiter des STARTERCENTER. Nach der Berechnungsmethode des Instituts für Mittelstandsforschung in Bonn, die auf den tatsächlichen Markteintritt abstellt, gab es 2009 in der Aachener Region 3.250 Vollerwerbs- und 3.200 Nebenerwerbsgründungen. In 1.030 Fällen ging es um den Aufbau einer Hauptniederlassung, in 580 Fällen um eine Betriebsübernahme durch Erbfolge. Bei den restlichen Gründungen handelte es sich um formale Eintragungen ohne wirtschaftliche Tätigkeit.

650 Jungunternehmer kamen aus der Arbeitslosigkeit und 810 haben einen Migrationshintergrund. 30 Prozent der Gründungen entfielen auf Frauen.

Mit 28,5 Prozent hatte der Handel den größten Anteil an den Gründungen im der Wirtschaftsregion Aachen Es folgten die Sektoren Dienstleistungen (19,5 Prozent), freie Berufe (13,6 Prozent) und Handwerk (10,6 Prozent).

Rund 250 Gründungen entfielen auf akademische Berufe; sie führten zur Einrichtung von etwa 980 neuen Stellen. Nach Berechnungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim beträgt der Beschäftigungsfaktor in diesem Bereich 3,9.

Konservativ gerechnet schufen die 3.000 Vollerwerbsbetriebe im Kleingewerbe 4.020 Arbeitsplätze. Danach liegt die durchschnittliche Zahl der neuen Stellen pro Gründung bei 1,34.

Für die Bewertung des Gründungsgeschehens in der Aachener Region ist der Blick auf die Bestandsfestigkeit der Jungunternehmen wichtig. Zwölf Monate nach der Gewerbeanmeldung, so Zahlen der Kammern, ist noch die Hälfte von ihnen wirtschaftlich aktiv, die übrigen sind vom Markt verschwunden. Nach fünf Jahren stehen noch 55 Prozent der Betriebe eines Gründungsjahrgangs im Wettbewerb; sie haben die Startprobleme überwunden und gute Aussichten, dauerhaft zu bestehen.

"Die Untersuchung zeigt, dass wir noch mehr auf die qualitativen Faktoren achten müssen", kommentiert Ralf W. Barkey, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für die Region Aachen, die Kernergebnisse der Untersuchung. In Zukunft sei es wichtig, nicht einseitig auf technologieorientierte Gründungen zu setzen, sondern auch die übrigen Sparten intensiv zu fördern. Eher konventionell ausgerichtete Jungunternehmen in allen Wirtschaftsbereichen trügen erheblich zum Beschäftigungsaufbau in der Aachen Region bei, und zwar deutlich mehr als bisher angenommen.

15.03.10

Einzigartige euregionale Zusammenarbeit resultiert in Life Sciences-Community

Aachen. www.vividlinks.eu ist das neue Informationsportal für Studenten, Fachleute und Unternehmen im Life Sciences-Sektor in der Euregio Maas-Rhein. Die Euregio erstreckt sich auf das Gebiet um Hasselt, Lüttich, Maastricht und die Region Aachen. An dem grenzüberschreitenden Projekt sind das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie (MWME) NRW, die Provinzen Limburg (Niederlande und Belgien) sowie die belgischen Regionen Flandern und Wallonien beteiligt. Ausführende Projektpartner auf deutscher Seite sind die regionale Wirtschaftsförderungsagentur AGIT mbH und das Life Sciences Cluster LifeTecAachen-Jülich e.V.

Der Life Sciences-Sektor stellt in der Region einen Schwerpunkt dar, nicht nur aufgrund der Stärke und der wirtschaftlichen Wachstumsmöglichkeiten der Branche, sondern auch aufgrund der gesellschaftlichen Bedeutung. „Internationale Talente anzulocken ist unerlässlich, um das Innovationspotenzial von TiGenix zu verbessern“, sagt Rebekka Declercq, Human Resources Director der Firma TiGenix aus Löwen in Belgien, die ihr Profil bereits auf der Plattform eingestellt hat und von vividlinks profitieren möchte.

Treffpunkt
Durch die finanziellen Mittel aus dem Interreg IVA Programm wurde unter anderem www.vividlinks.eu eingerichtet. Das Informationsportal bringt Unternehmen, Studenten und Fachleute aus dem Bereich Life Sciences zusammen. Dabei ist das Portal mehr als nur eine Stellenbörse. „Es ist ein Treffpunkt, eine Gemeinschaft, wo man wichtige Informationen wie Nachrichten und einen Veranstaltungskalender für die Branche findet, aber z.B. auch Informationen darüber, wie es ist, wenn man aus beruflichen Gründen von einem Land ins andere umzieht“, bemerkt Jean-Louis Delforge von der Universität Lüttich, der das Projekt koordiniert.

1 000 Besucher jede Woche
Declercq sagt weiterhin: „Vividlinks ist eine ideale Plattform für Netzwerkarbeit und Personalbeschaffung und bietet die Möglichkeit, unser Firmenprofil in einem euregionalen Kontext zu präsentieren.“ Aus Nutzungsdaten geht hervor, dass die Nachfrage nach Vividlinks groß ist. Das Webportal ist seit Ende 2009 online. In weniger als drei Monaten haben sich über 170 Unternehmen angemeldet. Es stehen mehr als 100 Stellenangebote und Profile von Studenten und Fachleuten zur Verfügung und jede Woche verzeichnet das Portal rund 1 000 Besucher. Damit hat sich Vividlinks in kurzer Zeit zu einem unentbehrlichen Tool im Life Sciences-Sektor entwickelt.

Vividlinks wird am 17. und 18. März auf der Fachmesse Biomedica im Aachener Eurogress der Fachwelt präsentiert.

12.03.10

Die IHK Aachen ehrte 105 "sehr gute" Prüflinge

Aachen. - Ein "sehr gut" erreichten in der Winterprüfung 2009/2010 105 Prüflinge. Am 11. März 2010 wurden sie vor rund 200 Gästen geehrt. Unter ihnen ist die Zahl der Unternehmer weiter gewachsen. Firmen verfolgen somit noch deutlicher als bisher die Entwicklung von hervorragendem Fachpersonal. Der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen, Jürgen Drewes, gratulierte den Prüflingen und überreichte ihnen Zeugnis, Ehrenurkunde und ein Präsent der Kammer.

Dies sei seine schönste Aufgabe, so Drewes. Schön auch deshalb, weil die betriebliche Berufsausbildung im internationalen Ansehen eines der größten deutschen Erfolgsmodelle sei, "um das uns das Ausland beneidet". Diese Kaufleute und Facharbeiter seien ganz weit vorne und die "sehr guten" Prüflinge die Crème der dualen Ausbildung. "Mit einem solchen Abschluss kann man auch in wirtschaftlich schweren Zeiten positiv in die Zukunft blicken". Die Wirtschaft brauche junge gut ausgebildete Menschen, um auf den international ausgerichteten Märkten wettbewerbsfähig sein zu können.

Drewes wies auf die Bedeutung der Weiterbildung hin. "Der Bildungsweg ist mit dem jetzt Erreichten nicht zu Ende. Auch die sehr Guten müssen sich auf ein lebenslanges Lernen einstellen", so der IHK-Hauptgeschäftsführer. Die Kammer bietet Fachseminare, Weiterbildungen oder auch Auslandsaufenthalte an, die für die "sehr guten" Prüflinge vom Bund teilweise mitfinanziert werden.

Zum Schluss dankte Drewes den Ausbildern aus den Unternehmen sowie den Lehrern der Berufskollegs, die die Auszubildenden mit hohem Fachwissen und pädagogischem Geschick unterstützt und motiviert haben. Sein Dank galt ebenso vielen ehrenamtlichen Prüfern, deren großer Einsatz – oft in der Freizeit – die duale Ausbildung erst ermöglichen.


Nachstehend die Prüflinge und ihre Ausbildungsbetriebe:


Daniel Backhaus, Kaufmann im Einzelhandel,
Stadt Aachen Der Oberbürgermeister

Thomas Backhaus, Kaufmann im Einzelhandel,
OBI Heimwerkermarkt GmbH & Co. KG, Eschweiler

Andreas Becker, Elektroniker für Betriebstechnik,
Division Prym Inovan GmbH & Co. KG, Stolberg

Bernd Beckhöfer, Bankkaufmann,
Sparkasse Aachen

Anna Behrin, Kauffrau im Einzelhandel,
Galeria Kaufhof GmbH, Aachen

Rene Bergs, Bankkaufmann,
Sparkasse Aachen

Andy Besau, Kaufmann im Einzelhandel,
Deutsche Telekom AG, Aachen

Daniela Beurskens, Industriekauffrau,
ZENTIS GmbH & Co. KG, Aachen

Evelyn Bieg, Fachkraft für Süßwarentechnik, Fachrichtung: Konfekt,
Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli GmbH, Aachen

Christina Birke, Kauffrau für Bürokommunikation,
Institut für Industrieofenbau u. Wärmetechnik im Hüttenwesen u. Lehrstuhl für Hochtemperaturtechnik, Öl-Wärme-Institut, Aachen

Ken Campmann, Kaufmann im Einzelhandel,
Job-Placement GmbH Gesellschaft zur beruflichen Qualifikation und Integration, Heinsberg

Lucien Caspers, Chemielaborant,
Grünenthal Pharma GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Aachen

Manuel Christ, Elektroniker für Betriebstechnik,
Forschungszentrum Jülich GmbH

Kai Coenen, Chemikant,
Grünenthal Pharma GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Aachen

Raquel Coenen, Kauffrau im Groß- und Außenhandel, Fachrichtung: Großhandel,
Aachener Chemische Werke, Gesellschaft für glastechnische Produkte und Verfahren mbH, Würselen

Christian Creten, Kaufmann im Einzelhandel,
Heinrich Urfey Radio HiFi Video TV, Zülpich

Christoph Erdweg, Bankkaufmann,
COMMERZBANK AG, Filiale Aachen

Kristina Esser, Kauffrau im Einzelhandel,
Deutsche Telekom AG, Aachen

Thomas Fischer, Kaufmann im Einzelhandel,
LIDL Vertriebs GmbH & Co. KG, Mechernich

Vera Föllmer, Bankkauffrau,
VR-Bank eG, Würselen

Ingo Frenzel, Informations- und Telekommunikationssystem-Elektroniker,
Deutsche Telekom AG, Aachen

Andre Geiser, Industriemechaniker,
Hegenscheidt-MFD GmbH & Co. KG, Erkelenz

Michael Gras, Mathematisch-technischer Softwareentwickler,
Laboratorium für Werkzeugmaschinen und Betriebslehre WZL, RWTH Aachen

Frederic Hahn, Elektroniker für Geräte und Systeme,
Philips Technologie GmbH, Business Center Automotive, Aachen

Eric Happe, Bankkaufmann,
Volksbank Düren eG

Maike Hauch, Hotelfachfrau,
ACCOR Hotellerie Deutschland GmbH, Novotel Aachen City


Sebastian Heer, Elektroniker für Betriebstechnik,
Stadtwerke Aachen Aktiengesellschaft

Florian Heitzer, Elektroniker für Betriebstechnik,
Enrichment Technology Company Limited Zweigniederlassung Deutschland, Jülich

Sandra Herber, Kauffrau im Einzelhandel,
Galeria Kaufhof GmbH, Aachen

Michael Herzner, Kaufmann im Einzelhandel,
Lidl Vertriebs-GmbH & Co. KG, Aachen

Michael Hinzen, Elektroniker für Betriebstechnik,
RWE Rheinland Westfalen Netz AG, Düren

Annika Höfchen, Kauffrau im Einzelhandel,
Galeria Kaufhof GmbH, Aachen

Nina Jeanette Hogen, Industriekauffrau,
Grünenthal Pharma GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Aachen

Sabrina Holländer, Kauffrau für Bürokommunikation,
Adecco Personaldienstleistungen GmbH, Aachen

Thorsten Hompesch, Industriekaufmann,
DALLI-WERKE GmbH & Co. KG, Stolberg

Sebastian Jansen, Mechatroniker,
RWE Rheinland Westfalen Netz AG, Düren

Sören Jost, Elektroniker für Betriebstechnik,
Forschungszentrum Jülich GmbH

Michaela Kalis, Verkäuferin,
Aldi GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Stolberg

Danny Kanwischer, Kaufmann im Einzelhandel,
Sporthaus Drucks KG, Aachen

Michael Klein, Bankkaufmann,
Kreissparkasse Euskirchen

Julia Klingbeil, Bankkauffrau,
Volksbank Euskirchen eG

Jochen Klinkenberg, Industriemechaniker,
tedrive Germany GmbH, Düren

Raphael Klüttermann, Elektroniker für Betriebstechnik,
RWE Rheinland Westfalen Netz AG, Düren

Sebastian Knie, Elektroniker für Betriebstechnik,
Kreis-Energie-Versorgung Schleiden, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Kall

Hannes Krünägel, Elektroniker für Betriebstechnik,
RWE Power Aktiengesellschaft, Eschweiler

Anita Kühnel, Kauffrau im Einzelhandel,
Stadt Aachen Der Oberbürgermeister

Björn Lacroix, Kaufmann im Einzelhandel,
Aldi GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Aachen

Markus Lampe, Kaufmann im Einzelhandel,
Möbel Kochs GmbH & Co. KG, Aachen

Tim Leidgschwendner, Automobilkaufmann,
Kohl automobile Vertriebs GmbH, Aachen

Lars Linberg, Elektroniker für Betriebstechnik,
Continental Reifen Deutschland GmbH, Werk Aachen

Manuel Lindemann, Bankkaufmann,
Aachener Bank eG

Jennifer Lürken, Kauffrau im Einzelhandel,
BWS - Ihre Chance e.V., Düren

Jens Maaßen, Bankkaufmann,
Sparkasse Aachen

Dennis Mai, Verkäufer,
Aldi GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Heinsberg

Stefan Mandelartz, Bankkaufmann,
Sparkasse Aachen

Katharina Melis, Kauffrau für Bürokommunikation,
RWTH Aachen, Akademische Angelegenheiten

Pascal Merkes, Elektroniker für Geräte und Systeme,
Berufsbildungs- und Gewerbeförderungseinrichtung (BGE) der Handwerkskammer Aachen

Thomas Metzmacher, Bankkaufmann,
Volksbank Euskirchen eG

Michael Moers, Elektroniker für Betriebstechnik,
Forschungszentrum Jülich GmbH

Alexander Mügge, Industriekaufmann,
Smurfit Kappa RapidCorr GmbH, Euskirchen

Miriam Müller, Bankkauffrau,
Kreissparkasse Euskirchen

Stefanie Müller, Biologielaborantin,
Grünenthal Pharma GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Aachen

Sabine Nagel, Kauffrau im Einzelhandel,
Galeria Kaufhof GmbH Aachen

Anita Neufeld, Verpackungsmittelmechanikerin,
SIG Combibloc GmbH, Linnich

Sabrina Offermanns, Bankkauffrau,
VR-Bank eG, Würselen

Gregory Ophoven, Kaufmann im Einzelhandel,
Lidl Vertriebs-GmbH & Co. KG, Aachen

Anne Pätow, Kauffrau im Einzelhandel,
Galeria Kaufhof GmbH, Aachen

Andre Pawlowski, Fachinformatiker, Fachrichtung: Systemintegration,
RWTH Aachen, ISEA Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe

Marcel Peters, Elektroniker für Betriebstechnik,
RWE Rheinland Westfalen Netz AG, Düren

Alexander Plugge, Fachinformatiker, Fachrichtung: Systemintegration,
CYCOS Aktiengesellschaft, Alsdorf

Robert Peter Pohl, Bürokaufmann,
IHK-Externenlehrgang

Stephanie Reul, Bankkauffrau,
Sparkasse Aachen

Viktoria Riefert, Kauffrau im Einzelhandel,
Deutsche Telekom AG, Aachen

Vera Sanfleber, Bankkauffrau,
Sparkasse Düren

Sebastian Sauer, Kaufmann im Einzelhandel,
Aldi GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Stolberg

Michael Schampera, Kaufmann im Einzelhandel,
Kaufland Vertrieb KDSG GmbH & Co. KG, Erkelenz

Marieke Scheffen, Biologielaborantin,
Forschungszentrum Jülich GmbH

Andre Schleypen, Chemikant,
Grünenthal Pharma GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Aachen

Christoph Schmitz, Bankkaufmann,
Kreissparkasse Heinsberg – Zweckverbandssparkasse des Kreises Heinsberg und der Stadt Erkelenz –, Erkelenz

Jan Schröder, Elektroniker für Geräte und Systeme,
Sartorius Mechatronics C&D GmbH & Co. KG, Aachen

Lars Schröder, Elektroniker für Geräte und Systeme,
RWTH Aachen, Berufsbildungszentrum Elektrotechnik

Martin Alexander Schroeder, Elektroniker für Geräte und Systeme,
NetAachen GmbH, Aachen

Martin Schwartz, Bankkaufmann,
VR-Bank eG, Würselen

Julia Sczarnowski, Kauffrau im Einzelhandel,
Galeria Kaufhof GmbH, Aachen

Tina Senff, Biologielaborantin,
Grünenthal Pharma GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Aachen

Eva Spekl, Mediengestalterin Digital und Print, Fachrichtung: Gestaltung und Technik,
Giftgrün GmbH, Aachen

Maria Steglich, Kauffrau im Einzelhandel,
Galeria Kaufhof GmbH, Aachen

Andre Steioff, Industriemechaniker,
Hegenscheidt-MFD GmbH & Co. KG, Erkelenz

Dana Stockhofe, Kauffrau im Einzelhandel,
Galeria Kaufhof GmbH, Aachen

Jasmin Stoll, Biologielaborantin,
Grünenthal Pharma GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Aachen

Kristin Stuth, Kauffrau für Versicherungen und Finanzen, Fachrichtung: Versicherung,
AachenMünchener Lebensversicherung AG, Aachen

David te Strake, Chemielaborant,
SAINT-GOBAIN SEKURIT Deutschland GmbH & Co. KG, Herzogenrath

Michael Rene Thamer, Bürokaufmann,
IHK-Externenlehrgang

Hendrik Thiele, Elektroniker für Geräte und Systeme,
Institut fuer Bauforschung Lehrstuhl für Baustoffkunde, Aachen

Christian Tieben, Verfahrensmechaniker in der Hütten- und Halbzeugindustrie,
Aurubis Stolberg GmbH & Co. KG, Stolberg

Bogdan Ufimzew, Verpackungsmittelmechaniker,
SIG Combibloc GmbH, Linnich

Alexander Vakhrushev, Kaufmann im Einzelhandel,
Aldi GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Aachen

Christoph Vaßen, Bankkaufmann,
VR-Bank eG, Würselen

Patrick Vinage, Konstruktionsmechaniker,
Sartorius Mechatronics C&D GmbH & Co. KG, Aachen

Sabrina Völl, Chemielaborantin,
Grünenthal Pharma GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Aachen

Thomas Wagenplatz, Elektroniker für Betriebstechnik,
Stadtwerke Aachen Aktiengesellschaft, Aachen

Matthias Werner, Elektroniker für Geräte und Systeme,
Philips Technologie GmbH, Business Center Automotive, Aachen

Silke Ziegler, Industriekauffrau,
Walki GmbH, Jülich

Kevin Zurmahr, Zerspanungsmechaniker,
Hegenscheidt-MFD GmbH & Co. KG, Erkelenz

11.03.10

Technologische Top-Region Eindhoven – Leuven – Aachen stellte Aktionsprogramm vor

Aachen. In Anwesenheit zahlreicher politischer Entscheidungsträger aus den Niederlanden, der Wallonie, Flandern und Nordrhein-Westfalen stellte die Top-Technologie-Region Eindhoven - Leuven – Aachen (TTR ELAt) am Mittwochabend ihr erstes Aktionsprogramm im Super C der RWTH Aachen vor. Das Bündnis, das vor knapp zwei Jahren gegründet worden ist, verfolgt das Ziel, die Forschung in den Bereichen Gesundheit („Life Sciences“), der Materialentwicklung (insbesondere Chemie) und in den Informations- und Kommunikationstechnologien stärker miteinander zu verknüpfen. Darüber hinaus sollen die Arbeits- und Finanzmärkte der Region grenzüberschreitend zusammen wachsen.

„Aachen kann einen essentiellen Beitrag für den Erfolg dieser Initiative beisteuern“, erklärte Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp auf der Veranstaltung, „wir haben als Stadt der Wissenschaft eine lange Tradition beim Technologietransfer.“ Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Unternehmen sei „nach wie vor kein Selbstläufer“, so der OB weiter. „In vielen Fällen brauchen Unternehmen gezielte, bedarfsgerechte Unterstützung: Von der Projektfindung, dem Aufbau von Partnerschaften bis hin zur praktischen Realisierung.“

Ähnlich äußerte sich die niederländische Wirtschaftsministerin Maria van der Hoeven: „Wir müssen die bürokratischen Hemmnisse in Europa überwinden.“ Auch kleinere Unternehmen sollten von der Zusammenarbeit der drei Städte profitieren. „Der Grundstein ist gelegt, die Baustoffe sind vorrätig, daraus müssen wir jetzt ein Gebäude formen, das in Europa Erfolg hat“, so die Ministerin. Sie könne sich vorstellen, nationale Förderprogramme künftig auch für ausländische Partner zu öffnen, erklärte sie.

Jos Hessels, Beigeordneter für Wirtschaft der Provinz Limburg und Vorsitzender der Initiative, ist zuversichtlich, dass die Top-Technologie-Region Eindhoven - Leuven – Aachen eine Spitzenstellung in Europa einnehmen wird. „Wir haben das Potenzial dazu. In einer Zeit eines beginnenden ökonomischen Wachstums ist es wichtig, die innovativen Kräfte zu bündeln und zu stärken.“

Federführende Partner der Initiative sind auf deutscher Seite die regionale Wirtschaftsförderungsagentur AGIT mbH und der Fachbereich Wirtschaftsförderung der Stadt Aachen. Neben den Kommunen sind auch die Provinzen Limburg und Noord-Brabant (Niederlande), Vlaams-Brabant und Liège (Belgien) sowie das Land Nordrhein-Westfalen als Partner an der Initiative beteiligt.

Julien Mestrez, Beigeordneter der Provinz Lüttich, sagte: „Jeder Partner hat für sich schon ein gutes Niveau erreicht. Zusammen können wir noch stärker werden.“

„Die Regionen sind der Meinung, dass es besser ist, zusammen zu arbeiten als getrennte Wege zu gehen. Vor allem vor dem Hintergrund der Globalisierung und der neuen europäischen Agenda ‚Europa 2020’ kann TTR-ELAt mit diesem Programm eine stärkere Position aufbauen“, erklärte Dieter Begaß, Leiter des Fachbereiches Wirtschaftsförderung bei der Stadt Aachen, im Anschluss an die Veranstaltung.

Dr. Helmut Greif, Geschäftsführer der AGIT, ergänzt: „Mit „towards TTC“, dem ersten gemeinsamen Projektantrag wird ein substanzieller Beitrag geleistet, unsere Initiative TTR ELAt, mit Leben zu füllen. Die AGIT wird die Federführung für dieses Vorhaben übernehmen, in dem zahlreiche Partner aus der Region Aachen sowie der benachbarten belgischen und niederländischen Regionen einbezogen sind.“

In dem Aktionsprogramm wurden sechs Aktionslinien formuliert, die unter anderem die Vernetzung technologieorientierter Branchen, grenzüberschreitende institutionelle Abstimmung, gemeinsame Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel sowie Regionalmarketing umfassen.

Ansprechpartner:
AGIT mbH
Ralf P. Meyer
Tel. 0241/963-1039
r.meyer@agit.de

10.03.10

"Stark für den Aufschwung" - Jahresvollversammlung der IHK Aachen

Aachen. Vor rund 450 Gästen im Krönungssaal des Aachener Rathauses stellte IHK-Präsident Bert Wirtz positive Aspekte zur Wirtschaftslage in der Region heraus. Unter dem Motto: "Stark sein für den Aufschwung" forderte er von der Politik, jetzt die Weichen dafür zu stellen. Dazu zählte er die Sanierung der öffentlichen Haushalte, die Vereinfachung des Steuersystems und die Erleichterung der Unternehmensnachfolge. Dazu solle die Erbschaftsteuer auf Firmenvermögen vereinfacht werden. Sie sei noch immer zu kompliziert und zu bürokratisch. Es gelte alles zu tun, um eine einfache Überleitung der Betriebe auf die junge Generation zu ermöglichen. Gestützt auf die jüngste Konjunkturumfrage der Kammer, fasste Wirtz die Hauptbotschaft so zusammen: "Die Mehrheit der Unternehmen zwischen Erkelenz und Euskirchen rechnet wieder mit besseren Geschäften." Er hielt ein Wirtschaftswachstum von mehr als zwei Prozent für möglich.

Vor allem der Mittelstand habe das Instrument der Kurzarbeit genutzt und größere Entlassungen vermieden. "Das wird sich jetzt auszahlen, wenn die Fachkräfte im Aufschwung wieder gebraucht werden," so Wirtz.

Die Initiative des Bundesfinanzministers, die Abschaffung der Gewerbesteuer zu prüfen, sei ein Schritt in die richtige Richtung. Es gehe darum, den Kommunen endlich eine weniger schwankungsanfällige Steuerbasis zu geben. Die Unternehmen ihrerseits würden von einer Steuer entlastet, die in Verlustzeiten zum Teil aus der Substanz gezahlt werden muss.

Wirtz sei sich bewusst, dass den Städten und Gemeinden zwischen Wegberg und Weilerswist die Einnahmen aus der Gewerbesteuer massiv weggebrochen seien. "Die Finanzmisere ist aber zum Teil auch hausgemacht. Viele Tätigkeitsbereiche der Kommunen gehören auf den Prüfstand," so Wirtz weiter. Die Kammer selbst senkte im Interesse ihrer Mitglieder trotz der schwierigen wirtschaftlichen Situation ihren Umlagesatz noch einmal - ein bewusstes Signal in der Krise. In den vergangenen Jahren erzielte
Überschüsse würden jetzt an die Wirtschaft zurückgegeben, so Wirtz.

Aktiv bei Kreditversorgung und im Außenhandel

Die Umfragewerte zeigten noch keine allgemeine Kreditklemme, da insbesondere die Sparkassen sowie die Genossenschaftsbanken ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stellten.

Schwieriger könne die Kreditversorgung jedoch im Herbst werden. Wirtz vertraut jedoch auf die Vernunft der Banken. "Die Unternehmen in dieser Region – vor allem denke ich an den Mittelstand – sind wettbewerbsfähig und solide aufgestellt und verdienen es, dass sie auch in schwierigeren Zeiten unterstützt werden."

Die Kammer unterstütze Unternehmen weiterhin auch bei der Erschließung neuer Auslandsmärkte. "Für den Herbst ist die Reise einer Aachener Delegation in die chinesische Partnerstadt Ningbo geplant. Dabei geht es auch darum, chinesische Unternehmen für die Wirtschaftsregion Aachen zu interessieren."

Das World Trade Center Heerlen-Aachen auf der niederländischen Seite der Grenze trage erheblich zur Entwicklung des grenzüberschreitenden Gewerbegebietes Avantis bei. Über 300 Arbeitsplätze seien hier inzwischen entstanden.

Engagiert in der Ausbildung und Energiepolitik

Ein ganz entscheidender Standortvorteil für die Wirtschaft ist und bleibt eine hervorragende Ausbildung. Anders als die OECD ist die Kammer der Auffassung, dass gute Ausbildung nicht nur in Hochschulen erfolgt. Wirtz: "Deshalb halten wir auch nichts von einer deutlichen Anhebung der Akademikerquote. Schließlich haben rund 80 Prozent der Deutschen eine Hochschul- oder eine duale Ausbildung durchlaufen. Damit liegen wir in Europa vorn."

Mit Blick auf die Kernenergie sagte Wirtz: "Sie wird eine unverzichtbare Überbrückungstechnologie bleiben. Wir werden also um eine Lösung der Endlagerproblematik nicht umhin kommen."
Zudem erwähnte er, dass die Kammer zusammen mit Partnern in einer regionalen Internetplattform die Kompetenz im Bezirk bündelt.

Standortfaktor Nummer eins: Verkehrsinfrastruktur

"Schon heute spüren wir die Grenzen", so Wirtz. Er zitierte die IHK-Prognose, derzufolge der Güterverkehr im Rheinland noch bis 2025 um zwei Drittel zunehmen werde. "Die Straße wird die Hauptlast tragen müssen. Unsere Lage im Hinterland der großen Seehäfen Rotterdam und Antwerpen ist die Ursache dafür, dass der LKW-Transitverkehr und der Schienengüterverkehr spürbar zulegen werden." Umso wichtiger sei es, notwendige Maßnahmen ins Visier zu nehmen: 80 Bauprojekte für die Straße und 30 für die Schiene listet das Verkehrsleitbild der Kammer auf.

Wenig Verständnis zeigte der IHK-Präsident dafür, "dass sich die Stadt Aachen gegen den Bau der B 258n ausgesprochen hat. Diese Straße würde den Nordraum enger anbinden und die oberzentrale Funktion der Stadt Aachen stärken.

Er sprach sich im Namen der Kammer gegen Fahrverbote aus: "Sie würden besondere Hürden für die belgischen und niederländischen Kunden errichten und dem Aachener Einzelhandel massiv schaden." Experten schätzen den Umsatzrückgang bei Einrichtung einer Umweltzone auf 85 Millionen Euro. "Wer will das verantworten," fragte Wirtz, "umso mehr, da inzwischen klar ist, dass Fahrverbote kaum zur Verbesserung der Luftqualität führen. Dazu sind der Einfluss des Wetters und der Topografie einfach zu groß."

Wirtschaftsförderung aus einem Guss

"Neue Unternehmen bringen neue Arbeitplätze," so Wirtz weiter. Es entstünden deutlich mehr Unternehmen im Bereich der StädteRegion Aachen als in den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg. "Im Sinne einer ausgewogenen Regionalentwicklung brauchen wir viel mehr Gründungen in den ländlichen Räumen, weil so auch Pendlerströme vermieden werden," forderte Wirtz.

Ziel sei es, die Zahl der Gründungen zu verdoppeln. Dafür sei es wichtig, neue Zielgruppen zu erschließen, "etwa Menschen mit Migrationshintergrund, sowie Jungunternehmer an Schulen und Hochschulen."

Mit dem neuen RWTH-Campus werde der Grundstein für eine noch stärkere Einbindung der Hochschulen in die Wirtschaft gelegt. "Diesen Weg müssen wir konsequent fortsetzen," so Wirtz.

Die Region müsse sich auch räumlich breiter aufstellen und solle nicht nur nach Westen sehen. Innerhalb des Landes Nordrhein-Westfalen formiere sich zunehmend auch das Rheinland im Wettbewerb der Standorte. "Deshalb arbeiten wir auch in der IHK-Initiative Rheinland mit den Kammern Bonn, Düsseldorf, Köln und Krefeld zusammen." Die Region Aachen bringe dabei die Internationalität und die Technologie in diesen Kooperationsverbund ein.

05.03.10

Voller Erfolg für car-Mitglieder beim Wettbewerb ElektroMobil.NRW

Aachen. Die Landesregierung NRW stellt für die Einführung der Elektromobilität finanzielle Fördermittel zur Verfügung. Um diese Fördermittel müssen sich Unternehmen und Institute im Rahmen eines Wettbewerbs bewerben. Im Vorfeld des Wettbewerbs hatte der car e.V. - competence center automotive region aachen schon im Juli 2009 eine gut besuchte Informationsveranstaltung zum Förderwettbewerb organisiert. Solcherart gut vorbereitet gingen etliche regionale Unternehmen und Forschungsinstitute in die Formulierung von Projektskizzen.
In der landesweiten Ausschreibung mit dem Titel "ElektroMobil.NRW" konnten nun die Region Aachen und besonders die Mitgliedsunternehmen des car e.V. auf breiter Front vollen Erfolg vermelden.
NRW-weit wurden 54 Projektsizzen eingereicht und einer Jury vorgelegt. Diese erteilte 22 Bewerbern den Zuschlag zur Antragstellung für die Fördermittel, davon gingen 10! (fast die Hälfte) der Zuschläge in die Region Aachen. Sieben Förderanträge werden jetzt von car-Mitglieder geschrieben und eingereicht. Dieser Erfolg ist ein guter Beleg dafür, daß dem Raum Aachen der Titel "Modellregion für Elektromobilität" gut zu Gesicht steht.

04.03.10

Experten beleuchten die Möglichkeiten moderner IT im Gesundheitssektor - Workshop RFID und mobile IT im Krankenhaus“, im Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) am 24.3

Aachen. Welche Anforderungen, Einsatzmöglichkeiten, Potenziale und Grenzen bietet der Einsatz von mobiler IT und RFID (Radiofrequenzidentifikation) in Krankenhäusern? Diese Frage diskutieren am 24. März 2010 Experten und Anwender beim Workshop „RFID und mobile IT im Krankenhaus“, im Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) am Pontdriesch 14/16. Die kostenlose Veranstaltung beginnt um 15:00 und endet um 19:00 Uhr. Der Workshop wird durch das FIR organisiert und unter anderem durch die Experten des Unternehmens EURO ID unterstützt.

Die ausführliche Diskussion zwischen den Teilnehmern und Experten soll die Möglichkeiten dieser modernen Technologien im Klinikalltag hinterfragen und Szenarien zu deren Einsatz aufzeigen.

„Mit der Veranstaltung adressieren wir gezielt IT-Verantwortliche aus dem Gesundheitssektor“, erklärt Tobias Rhensius, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Organisator und RFID-Experte des FIR.

Die Teilnehmer werden in dem Workshop Schritt für Schritt in die Themen „mobile IT“ und „RFID“ eingeführt. Im Vordergrund steht die Diskussion verschiedener Anwendungsbeispiele mit Referenten und Teilnehmern. Zusätzlich werden auch Aspekte wie die Wirtschaftlichkeit beleuchtet. Abgerundet wird der Workshop mit einem Ausblick auf das Thema „Lean Management in der Gesundheitswirtschaft“.

Abschließend besteht bei einem Imbiss die Möglichkeit zum Gespräch mit den Experten.

Weitere Informationen zum Workshop und zur Anmeldung sind auf der Website des FIR abrufbar: www.fir.rwth-aachen.de.

01.03.10

MCA bietet Ersatz für IBMs abgekündigtes VoIP für System i - Weiter Voice over IP für IBM i

Stolberg, im März 2010. MCA, Anbieter von Unified-Communications-Lösungen für alle wichtigen IT-Plattformen, bietet einen Ersatz für die zum 1. Mai 2010 abgekündigte Voice-over-IP-Applikation von IBM. Mit dem Konvy Unified Communications für System i lässt sich der Mittelstandsserver an beliebige VoIP- und PBX-Telefonanlagen anbinden.

Die Middleware für die Verbindung von System i und Telefonanlagen ist bereits eine bewährte Lösung, die in zahlreichen Anwendungen zum Einsatz kommt. Der Konvy Unified Communications für System i integriert TK-Funktionen inklusive VoIP in CRM-Systeme, ERP-Lösungen, Warenwirtschaftssysteme, Datenbanken und alle anderen System-i-basierenden Applikationen.
Die VoIP-Lösung für die System i ist auch ab morgen auf dem CeBIT-Messestand der MCA (Halle 5, Stand C60, Infopoint 48) zu sehen.