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30.06.10

Soerser Sonntag: Regionale Fachbetriebe zeigen Können auf CHIO-Gelände

Aachen. Können und Kreativität von Meistern, Gesellen und Lehrlingen stehen im Mittelpunkt der Handwerkerstraße am Soerser Sonntag, 11. Juli. Vor der Haupttribüne des Springstadions geben regionale Fachbetriebe den Besuchern ab 11 Uhr Einblicke in ihre Arbeit und stellen ihre Produkte und Dienstleistungen vor.

"Handwerk in Aktion" lautet das Motto in der beliebten Ausstellerstraße auf dem CHIO-Gelände. Kinder und Erwachsene können Malern und Lackierern, Kfz-Technikermeistern, Raumausstattern und Tischlern über die Schulter blicken. Eine Stoffmalerin zeigt kostbare Stücke und ein Friseurmeister, worauf es beim Haareschneiden ankommt.

Rund ums Thema Sehen geht es bei einem Augenoptiker und bei einer Fotografin. Edlen Schmuck präsentieren Goldschmiede, und ein SHK-Betrieb zeigt, was bei Badgestaltung, Heizungs- und Klimatechnik angesagt ist. Fleischermeister tischen Spezialitäten auf, Metallbauer informieren über Balkone, Geländer und Treppen und ein Glaserbetrieb stellt eine automatische Schiebetür vor. Auch Steinmetze, die Innungskrankenkasse Aachen und die Facility Management Handwerk AG Aachen sind mit Ständen vertreten. Eine bunte Mischung also, die allen Groß und Klein etwas bieten wird.

"Unsere Mitgliedsbetriebe finden in der Handwerkerstraße eine hervorragende Plattform, um sich einem breiten Publikum vorzustellen", sagt Nicole Tomys, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer für die Region Aachen. Neben Eindrücken von der handwerklichen Arbeit winken den Gästen attraktive Gewinnspiele.

Folgende Betriebe und Aussteller beteiligen sich an der Handwerkerstraße:

* Malerbetrieb Küppers GmbH, Linnich
* Innungskrankenkasse Nordrhein, Regionaldirektion Aachen
* Tischler-Innung Aachen
* Stoffmalerin Erika Wienhold, Aachen
* Raumausstattung Claessen, Würselen
* Augenoptik Thomas Foitzheim, Eschweiler
* Fotografin Claudia Fahlbusch, Aachen
* Friseurmeister Bernd Herf, Aachen
* Damen- und Herrenschneiderin Stefanie Johnen, Würselen
* Gold- und Silberschmiedemeister Philipp Hausmann, Aachen
* SHK-Betrieb Gatzke, Inhaber: Heiko Zoll, Herzogenrath
* Metallbau Heinrichs und Krahe GmbH, Simmerath
* Facility Management Handwerk AG Aachen
* Glas Teichmann, Würselen
* Fleischer-Innung Aachen-Land (Fleischermeister Rainer Willms)
* Steinmetz-Innung Aachen (Firma Steinpark Radermacher)
* Kfz-Betrieb Gerhards-Motorrad, Eschweiler.

Nicht nur am Soerser Sonntag, sondern auch an den übrigen CHIO-Tagen ist das Handwerk auf dem Turniergelände verterten. So wird die Kammer im Ladendorf die bundesweite Imagekampagne vorstellen, über ihre Leistungen für Mitgliedsbetriebe und Kunden des Handwerks informieren.

Einige Gewerke werden sich bei dieser Gelegenheit den Besuchern präsentieren. Mit von der Partie sind Malermeister German Gonzalez-Arias, Damenschneiderin Gesine Pfau, Augenoptikermeister Franz Zimmermann, Friseurmeisterin Deborah Bonafé und Uhrmachermeister Ulrich Krischer.

29.06.10

EVOCURA bringt Innovation in die Pflege Konzept passt in die Gesundheitsregion Aachen

Düren. Über zwei Millionen individuelle Leistungen werden in einem durchschnittlichen Pflegeheim im Jahr erbracht. Es wird immer schwieriger, die Vorgänge zu dokumentieren, Informationen für die Pflegekräfte zu aktualisieren und Qualitätsstandards einzuhalten. Das junge Unternehmen Evocura optimiert Pflegeprozesse. Die drei Jungunternehmer der GmbH, Dr. Armin Antons, Michael Krauß und Dirk Heinrichs entwickeln in Kooperation mit Pflegekräften und der Verwaltung von Pflegeeinrichtungen eine umfassende anwenderfreundliche EDV Unterstützung. Sie beeindruckten die Trägereinrichtungen und überzeugten auch die ehemalige Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: "Dieses Steuerungsinstrument für die Altenpflege gibt dem Pflegepersonal wieder mehr Zeit, sich ihrer eigentlichen Aufgabe, nämlich der Betreuung von Menschen zu widmen."

Das System schaute sich die Bundestagsabgeordnete und Schirmherrin der Gesundheitsregion Aachen gemeinsam mit Jürgen Drewes, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen und Erich Peterhoff an. Die Peterhoff Gruppe ist an der Evocura GmbH finanziell beteiligt und bringt unternehmerisches Know-how ein. Die Peterhoff-Gruppe agiert seit vielen Jahren erfolgreich als Partner von Trägern im Gesundheitswesen. "Wir suchen immer nach Chancen in angrenzenden Bereichen, um Synergien für unser Kerngeschäft zu gewinnen," so Erich Peterhoff.

Die GründerStart-Initiative der RWTH und der IHK Aachen, die Evocura finanziell unterstützt und bei der Gründung betreut hat, sieht in dieser neuen Firma ein vielversprechendes Beispiel für ein technologieorientiertes Unternehmen. "Innovative Gründungen begleiten wir besonders intensiv, damit unsere Wirtschaftsregion dynamisch weiter wächst", so Jürgen Drewes.

25.06.10

Staatssekretär Dr. Müller verleiht Kronenbrot Bundesehrenpreis in Gold

Aachen. Der Staatssekretär Dr. Gerd Müller (Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) verlieh der Kronenbrot KG für besondere Qualitätsleistungen den 25. Bundesehrenpreis in Gold. In seiner Laudatio würdigte Staatssekretär Dr. Müller die Leistung Kronenbrots: „Aus diesen Tests als einer der Besten hervorzugehen unterstreicht, dass Kronenbrot zu den deutschen Spitzenbetrieben der Ernährungsbranche zählt."

„Danken möchte ich vor allem unseren Bäckern und Konditoren. Ohne ihren Einsatz und ihre jahrzehntelange Erfahrung wäre solch eine Leistung nicht möglich", so Lothar Mainz, geschäftsführender Gesellschafter der Kronenbrot KG, nach der Preisverleihung.

Zahlreiche Vollkorn- und Mehrkornspezialitäten trugen neben den ausgezeichneten Christstollen zu diesem Erfolg bei. Mit insgesamt 25 Goldmedaillen in Folge ist Kronenbrot beim Bundesehrenpreis die erfolgreichste nordrhein-westfälische Bäckerei.

Vorbildlich nannte DLG-Präsident Bartmer die konsequente Qualitätsorientierung der in fünfter Familiengeneration geführten Bäckerei. Kronenbrot habe sich zu einem Vorzeigeunternehmen entwickelt, das richtungsweisende Maßstäbe hinsichtlich Qualität, Geschmack und Genuss setze.

„Aus dem großen und hochkarätigen Bewerberkreis mit der goldenen Medaille hervorgehoben zu werden, unterstreicht den hohen Leistungsstand unserer Familienbäckerei. Zugleich ist er Ansporn weiterhin beste und leckere Brötchen und Brote zu backen", kommentiert Lothar Mainz das Ergebnis.

Der Bundesehrenpreis ist die höchste Ehrung, die eine deutsche Bäckerei für ihre Qualitätsleistungen erringen kann. Um die Bundesehrenpreise bewarben sich im letzten Jahr mehr als 300 Betriebe mit über 2000 Backwaren. Getestet wurde nach neutralen wissenschaftlichen Methoden durch qualifizierte Branchenexperten aus Handwerk, Wissenschaft und Lebensmittelüberwachung. Verliehen wurde der Bundesehrenpreis in Berlin.

22.06.10

Forschungszentrum Jülich vergibt Exzellenzpreise an junge Wissenschaftler

Jülich, 21. Juni 2010 - Dr. Dörte Gocke und Dr. Sebastian Feste sind in diesem Jahr die Träger des Exzellenzpreises des Forschungszentrums Jülich. Die Biologin und der Physiker erhielten die mit jeweils 5000 Euro dotierte Auszeichnung am Samstag im Rahmen der Abschlussfeier für Doktoranden, die unter dem Motto "JUDocs - Karriere made in Jülich" steht.

"Wir sind stolz darauf, dass jedes Jahr mehr als 200 Doktoranden ihre Arbeit unter der Betreuung des Forschungszentrums Jülich erfolgreich abschließen. Von diesen erhalten heute 33 Doktoranden persönlich ihre Urkunden. Sie sind Zeichen der engen Zusammenarbeit des Forschungszentrums mit den benachbarten Hochschulen", sagte der Jülicher Vorstandsvorsitzende Prof. Achim Bachem in der Feierstunde. Mehr als die Hälfte der 33 Doktoranden promovierte an der RWTH Aachen - für Rektor Prof. Ernst Schmachtenberg Ausdruck der besonderen Beziehungen von RWTH und Jülich: "Die Verbindung von außeruniversitärer und universitärer Forschung besitzt hohe Anziehungskraft für exzellente junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler."

Als Höhepunkt der JUDocs-Feier überreichten Prof. Harald Bolt und Prof. Sebastian Schmidt, Mitglieder des Vorstands des Forschungszentrums, die Exzellenzpreise. Beide würdigten die außergewöhnlichen wissenschaftlichen Leistungen von Dörte Gocke und Sebastian Feste. Das Auswahlverfahren habe gezeigt, dass beide zweifelsfrei zu den besten Nachwuchswissenschaftlern ihrer Disziplin gehören und damit eine wesentliche Voraussetzung für den Exzellenzpreis erfüllen.

Dörte Gocke befasste sich in ihrer Dissertation mit Enzymen, die für die Herstellung wichtiger chemischer Bausteine, die zum Beispiel als Ausgangsstoffe für unterschiedliche Pharmazeutika dienen, eingesetzt werden können. "Sie besticht dadurch, dass sie in sehr verschiedenen Teilbereichen der Enzymologie, Biokatalyse und Strukturbiologie Hervorragendes leistete und damit dazu beitrug, ihr Forschungsgebiet deutlich weiterzuentwickeln", betonte Harald Bolt in seiner Laudatio. Die 32-Jährige, die Anfang Juni zum zweiten Mal Mutter wurde, leitet am Institut für Biotechnologie des Forschungszentrums eine Arbeitsgruppe.

Sebastian Schmidt würdigte den "physikalischen Tiefgang" und die "hohe technologische Kompetenz" von Sebastian Feste. Der 31-Jährige erforschte in seiner Doktorarbeit die Herstellung und Analyse von Halbleiterbauelementen. Laut Schmidt gelang es ihm, wesentliche Beiträge auf dem Gebiet der Silizium-Nanoelektronik zu liefern. "Die Arbeit besitzt eine große Bedeutung für die Anwendung, nämlich die Leistungssteigerung von Metall-Oxid-Halbleiter-Feldeffekttransistoren, den sogenannten MOSFETs", so Schmidt. Feste war Nachwuchswissenschaftler am Jülicher Institut für Bio- und Nanosysteme, gegenwärtig forscht er an der Purdue Universität in Indiana/USA.

Der Exzellenzpreis des Forschungszentrums Jülich wurde im vergangenen Jahr erstmals vergeben. Mit dem Preis sollen die herausragenden Leistungen des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie der wissenschaftliche Fortschritt, der in Jülich mit einer solchen Arbeit erreicht wurde, hervorgehoben werden. Jedes Jahr können bis zu fünf junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem Preis ausgezeichnet werden.

21.06.10

Gründermesse "AUFBRUCH 2010 – Das Forum für junge Unternehmen" am 25. Juni im Technologiezentrum Jülich

Jülich. Im Rahmen der regionalen Gründermesse AUFBRUCH 2010 stehen umfangreiche Informationen zum Thema Existenzgründung und Unternehmensführung auf dem Programm. Wer sich zunächst unverbindlich informieren will, ist hier ebenso gut aufgehoben wie derjenige, der eine konkrete Finanzierungsfrage klären, einen Vortrag zum Patent- und Markenrecht hören oder Kontakte knüpfen will. Im Rahmen eines Beratungsparcours informieren und beraten 60 öffentliche und gewerbliche Einrichtungen in den Themenfeldern Standort und Netzwerke, Gründung aus der Hochschule, Marketing, Personal, Recht und Steuern, Finanzierung und Förderung sowie Versicherung und Vorsorge.

AUFBRUCH – das Forum für junge Unternehmen findet am 25. Juni von 14 Uhr bis 19 Uhr im Technologiezentrum Jülich, Karl-Heinz-Beckurts-Str. 13, 52428 Jülich statt. Ein Messekatalog gibt Auskunft über die Aussteller, Referenten, Vortragsinhalte und Kurzberatungsmöglichkeiten.

Information und Anmeldung

GründerRegion Aachen
0241 4460 350
info@gruenderregion.de
www.gruenderregion.de

18.06.10

GRÜN und EMPRISE gründen strategische Allianz

Aachen. GRÜN und EMPRISE bündeln mit strategischer Allianz marktführende Kräfte bei NPO-Software. EMPRISE bringt SAP basierte Software für Non-Profit-Organisationen in MFplus Service GmbH ein. GRÜN Software AG übernimmt strategische Beteiligung.

Die beiden in Deutschland marktführenden Softwarelösungen für Non-Profit-Organisationen GRÜN VEWA und MFplus werden zukünftig verstärkt aus der GRÜN Gruppe heraus betreut. Hierzu hat die EMPRISE Systemhaus GmbH alle Rechte und Kundenverträge rund um das Produkt MFplus in die neu gegründete MFplus Service GmbH mit Sitz in Düsseldorf eingebracht. Die GRÜN Software AG hat sich hieran mit zunächst 25% beteiligt und besitzt die Option zur Aufstockung ihrer Anteile auf 100%. Um die partnerschaftliche und kundenorientierte Zielsetzung zu unterstreichen, teilen sich die Geschäftsführung bei der MFplus Service GmbH die Herren Dr. Oliver Grün, Vorstand von GRÜN und Erhard Hoff, Geschäftsführer der EMPRISE Systemhaus.

In einer Kombination der Produkte und Kompetenzen entsteht ein einzigartiger Lösungspartner, der im Branchen-Know-How mit etwa zweihundert Mannjahren NPO-IT-Erfahrung konkurrenzlos ist und alleine in Deutschland etwa eine Milliarde Euro Spendenvolumen von den insgesamt geschätzten drei Milliarden Euro Gesamtspendenaufkommen des Landes abwickelt.

Die seit 20 Jahren mit über 1.000 Installationen erfolgreiche Softwarefamilie VEWA der GRÜN Software AG wird auch zukünftig die ganzheitliche, eigenständige und führende Lösung in der GRÜN Gruppe bleiben. Das System MFplus stellt eine optimale Anbindung an die SAP-Landschaft sicher und soll vor allen Dingen bei Kunden mit reiner SAP-Landschaft Anwender finden. Beide Produkte sollen in einem gemeinsamen Entwicklerteam in Aachen weiterentwickelt werden.

„Aus Sicht der GRÜN Gruppe werden wir über MFplus zukünftig unsere VEWA-Lösungen optimal an SAP-Umgebungen anbinden können, sofern dies von Kunden gewünscht wird. Auch können wir die bestehenden MFplus-Installationen durch Internettechnologie auf der Basis der VEWA-Familie ergänzen oder ersetzen“, führt Oliver Grün aus. Erhard Hoff ergänzt, dass „durch die Synergieeffekte im Rahmen der angestrebten Konsolidierung eine weiterhin zuverlässige Betreuung der MFplus-Kunden von einem Lösungspartner mit unvergleichlichem Branchen-Know-How“ sichergestellt ist.

Die EMPRISE Systemhaus GmbH tritt damit zukünftig nicht mehr als Anbieter im Marktsegment der Non-Profit-Organisationen auf und konzentriert sich mit eigenen Software-Lösungen und Beratungsleistungen auf die Branchen Industrie und Energieversorger.

17.06.10

17. Aachener ERP-Tage im Rückblick - Daten-, Führungsqualität und Standards als Erfolgsgaranten für ein ERP-Projekt

Aachen. „Mit Prozess- und IT-Exzellenz in die erste Liga“ – so lautete das Motto der diesjährigen Aachener ERP-Tage, des Forschungsinstituts für Rationalisierung (FIR) an der RWTH Aachen. Passend zur Weltmeisterschaft fanden die Fachtagung und die Fachmesse zur IT-gestützten Planung von Unternehmensressourcen vom 15. bis zum 16. Juni im Aachener Fußballstadion Tivoli statt.

Zuvor hatten die Teilnehmer am 14. Juni die Möglichkeit, sich in intensiven Workshops zu den Themen „ERP-Management“ und „Logistikmanagement“ am FIR auf die folgenden beiden Veranstaltungstage vorzubereiten.

„In diesem Jahr waren mit rund 40 ERP-Ausstellern drei Viertel des deutschen Marktvolumens auf unseren ERP-Tagen vertreten“, erklärte Jan Helmig, Mitorganisator der ERP-Tage und wissenschaftlicher Mitarbeiter des FIR.

FIR-Direktor und Gastgeber der Veranstaltung Professor Günther Schuh nutzte in seinem Vortrag die Planung einer Reise als Metapher für die Produktionsplanung. Eine Reise sei mit den bisherigen Mitteln nur bedingt planbar, da es immer zu Abweichungen wie einem unvorhersehbaren Stau auf der Autobahn kommen könne. Derartige Planungsabweichungen gäbe es auch in der Produktion. „Wir müssen von dem prognosebasierten Steuern wegkommen“, mahnte der FIR-Direktor. Erstrebenswert seien Systeme, die echtzeitfähig sind und somit beispielsweise ein harmonisiertes Antwort-Zeit-Verhalten ermöglichen.

Weitere Referenten aus der Industrie, wie Alexander Groß, IT-Projektmanager der Seidel GmbH, oder Michael Saphörster, Geschäftsführer der CEMEX Beton-Bauteile GmbH, stellten ihre Erfahrungsberichte bei der Auswahl und Einführung von ERP-Systemen vor.

Diese Praxisvorträge verdeutlichten die Bedeutung der Führungskräfte in einem ERP-Projekt. Die Unternehmensführung müsse hinter der IT stehen, erklärte Alexander Groß. Diese Prozesse sollten so gestaltet werden, dass sie von den Mitarbeitern unterstützt und nicht blockiert werden, fügte Michael Saphörster, in seinem Vortrag hinzu.

Ein Beispiel für ein erfolgreiches IT-Projekt stellte Marianne Schröder, IT-Leiterin der Heinrich Eibach GmbH vor. Sie bezog ihre Mitarbeiter durch eine digitale IT-Umfrage mit in das Projekt ein, nutzte die Befragungsergebnisse zur kontinuierlichen IT-Optimierung und empfahl, ein derartiges Audit einmal jährlich zu wiederholen.

Ein weiterer Aspekt, der auf den ERP-Tagen deutlich wurde ist die Bedeutung der Datenqualität. In Unternehmen fehle oft die Verantwortlichkeit für die Pflege der Daten, erklärte Dr. Jack Thoms, „Senior Project Manager, Supply Chain Management Institute, European Business School“. Die Aktualität und Granularität der Daten seien entscheidend für den Projekterfolg, da sich die Datenqualität auf die gesamten Planungsergebnisse auswirke.

Hier, so verdeutlichten die Vorträge, können Standards den manuellen Bearbeitungsaufwand und die Fehlerquellen erheblich reduzieren und zeitgleich die Qualität, die Geschwindigkeit und die Sicherheit verbessern.

Passend zur Fußballatmosphäre in den neuen Veranstaltungsräumen des Aachener Tivoli reihte sich der Fußballweltmeister Olaf Thon in die Liste der Referenten ein. In seinem Vortrag referierte der Sportler über Spitzensport und Topmanagement und stellte deren Gemeinsamkeiten heraus. „Der Erfolg kommt durch die richtige Führung“, so Thon.

Rückblickend zeigten sich die Veranstalter mit der Veranstaltung zufrieden. Die nächsten ERP-Tage finden vom 9. bis zum 11. Mai 2011 statt. Weitere Informationen zu der Veranstaltung sind online auf der Website www.aachener-erp-tage.de abrufbar.

16.06.10

Volkswagen zeichnet Unternehmen mit Sitz im Monschauer HIMO aus: Group Award 2010 verliehen an die ELWEMA Automotive GmbH

Ellwangen/Monschau, 16. Juni 2010 – Die Elwema Automotive GmbH hat erstmalig den „Volkswagen Group Award“ erhalten. Mit dieser renommierten Auszeichnung würdigte VW die innovative und einzigartige Fertigungs-Technologie von Elwema, die seit zwei Jahren des VW-Konzerns beim Bau von Pkw und Nutzfahrzeugen erfolgreich zum Einsatz kommt.

VW zeichnet mit dem Award jährlich seine besten Konzernlieferanten aus. Elwema ist in diesem Jahr einer von weltweit 17 Preisträgern, denen diese Ehre zuteil wurde.

„Die Auszeichnung ist für Elwema Automotive eine große Anerkennung und letztlich das Ergebnis von Kompetenz, Engagement und Kundenorientierung unserer Mitarbeiter. Entscheidend ist, dass wir unseren Kunden mit der RPM-Suite Spitzentechnologie zur Verfügung stellen, die maßgeblich zur Senkung der Herstellungskosten und der Verbesserung der Fahrzeugqualität beitragen“, so Antonio Alvarez, Geschäftsführer von Elwema..

Die Monschauer Wirtschaftsförderung freut sich, dem Unternehmen mit den Büroräumen im HIMO Innovationszentrum eine Plattform für erfolgreiche Arbeit bieten zu können. Die ELWEMA Automotive GmbH mit Hauptsitz in Ellwangen unterhält seit 2007 eine Niederlassung mit derzeit 6 Mitarbeitern im HIMO.

14.06.10

Gesundheitsregion Aachen: „Woche der Gesundheitswirtschaft“ gestartet

Aachen. Vom 14. bis 18. Juni findet in der Region Aachen zum ersten Mal die „Woche der Gesundheitswirtschaft statt. Den Auftakt gaben heute AGIT-Geschäftsführer Ulrich Schirowski und Ulla Schmidt, Mitglied des Bundestages und ehemalige Bundesministerin für Gesundheit, bei einem Pressegespräch im Technologiezentrum am Europaplatz Aachen (TZA), wo auch die Veranstaltungsreihe startete. Schmidt wird als Gesicht der Gesundheitsregion Aachen deren Vorhaben auch weiterhin unterstützen.

Die Region Aachen ist einer der führenden Standorte der Gesundheitswirtschaft in NRW. Mit zahlreichen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft verfügt sie über herausragende Kompetenzen für eine zukunftsorientierte Entwicklung im Innovations- und Wachstumsmarkt Gesundheit.

„Diese Kompetenzen werden während der Woche bei unterschiedlichen Veranstaltungen in Aachen, Jülich und Hückelhoven präsentiert“, so Schirowski. „Gleichzeitig werden Experten der Gesundheitswirtschaft die Zukunftsstrategie in der Medizintechnik, Versorgung und Pflege diskutieren, um das Thema Gesundheit in die Breite der Wirtschaft und der Region zu tragen.“

Ulla Schmidt wies darauf hin, dass „die Region Aachen einer der führenden Standorte der Gesundheitswirtschaft ist.“ Aufbauend auf diesen Stärken müsse es das langfristige Ziel sein, die regionalen Akteure im Gesundheitsbereich miteinander zu vernetzen und gemeinsame gesundheitswirtschaftliche Aktivitäten strategisch zu bündeln. „Die Akteure schaffen mit ihrem Know-how zukunftsfähige Arbeitsplätze und die Basis für eine internationale Wettbewerbsfähigkeit“, so Schmidt weiter.

Im Anschluss an das Pressegespräch fand das Forum der Gesundheitswirtschaft statt, welches im Zeichen der Sicherstellung und Modernisierung der medizinischen Versorgung im demographischen Wandel stand. In Workshops wurden zukunftsorientierte Maßnahmen der Medizinversorgung behandelt.

Im Technologiezentrum Jülich wird am Dienstag das Thema „Existenzgründung in der Gesundheitswirtschaft“ sein. Am Mittwoch wird das betriebliche Gesundheitsmanagement im Gründer- und Servicezentrum in Hückelhoven beleuchtet. Der Themengipfel Medizintechnik findet Donnerstag im TZA statt und abschließend am Freitag ist zum Unternehmerfrühstück ins TZA eingeladen; Thema: Die Dreifachbelastung durch Pflege, Familie und Beruf.

Interessenten können sich weiterhin für die Veranstaltungen bei der AGIT anmelden unter 0241/963-1066.

Als Überblick über die regionalen Aktivitäten im Bereich Gesundheitswirtschaft wurde das Magazin „Wirtschafts-Bild“ mit dem Titel „Gesundheitsregion Aachen“ heraus gegeben und während der Fachtagung vorgestellt. Das Magazin ist über die AGIT erhältlich.

Die Gesundheitsregion Aachen ist eine Initiative der AGIT, der Regionalagentur Aachen bei der AGIT und des Regio Aachen e.V.

10.06.10

670 Jugendliche informieren sich bei Aktionswochen im BGZ Simmerath

Simmerath. 670 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 7 bis 10 haben im Bildungszentrum BGZ Simmerath der Handwerkskammer für die Region Aachen die Möglichkeit genutzt, Einblick in handwerkliche Berufe zu gewinnen. Bei den 22. Aktionswochen der offenen Tür probierten die Mädchen und Jungen unter Anleitung der Ausbildungsmeister ihre praktischen Fähigkeiten aus.

"In unseren Werkstätten bieten wir Schülerinnen und Schülern die Chance, die Arbeitswelt im Handwerk und die Anforderungen der einzelnen Berufe kennen zu lernen", erläutert Manfred Frohn, Geschäftsführer der Kammer für die Bildungszentren. Diese Erfahrungen erleichterten den Jugendlichen die Berufsorientierung und die Berufswahl.

Bei 42 Führungen erhielten die Schülerinnen und Schüler von Real-, Haupt- und Förderschulen aus dem Wirtschaftsraum Aachen wichtige Informationen über die Ausbildungswege und die Aufstiegsmöglichkeiten im Handwerk. Sie konnten im BGZ Simmerath die Berufe, in denen dort überbetrieblich ausgebildet wird, hautnah erleben. Dazu gehören Beton- und Stahlbetonbauer, Dachdecker, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Maurer, Straßenbauer, Stuckateur, Tischler, Zimmerer, Bäcker und Fachverkäuferin im Nahrungsmittelhandwerk. Darüber hinaus wurden die jungen Besucher über das Duale Ausbildungssystem im Handwerk und die Ausbildungsberatung der Kammer eingehend informiert.

Sehen, hören, riechen, fühlen und schmecken - mit allen Sinnen gingen die Jugendlichen bei den Meistern und Lehrlingen auf Entdeckungstour. Sie hatten die Gelegenheit, ihnen über die Schulter zu schauen und selber Hand anzulegen, indem sie einen Dachschiefer in Form brachten, einen Balken zuschnitten oder Fliesen setzten. Ihre Betreuer erhielten druckfrisch den neuen Lehrstellenatlas der Kammer, in dem alle Betriebe aufgeführt sind, die im Kammerbezirk ausbilden können.

Als bewährtes Instrument zur Nachwuchswerbung bezeichnet Frohn die Führungen, die bei den Aktionswochen im BGZ Simmerath angeboten werden. Auch für die Handwerksbetriebe in der Region seien die Informationsveranstaltungen von erheblichem Nutzen. Denn ein Jugendlicher, der sich über die Anforderungen eines Berufes informiert habe, werde später nicht überrascht oder enttäuscht sein.

Das Handwerk bietet Jugendlichen gute Perspektiven, die bis zur Selbstständigkeit oder zum Fachstudium reichen können. Verrstärkt suchen die 15.700 Mitgliedsunternehmen der Kammer nach talentiertem Nachwuchs, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. In vielen Branchen fehlt es an qualifiziertem Personal, das sich auf dem Arbeitsmarkt kaum noch finden lässt. Vor allem in den Bau- und Ausbaugewerken werden Fachkräfte gesucht.

08.06.10

Weniger Firmenpleiten, mehr Privatinsolvenzen

Aachen. Während die Zahl der Insolvenzen von Unternehmen und Verbrauchern landesweit im ersten Quartal 2010 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um jeweils über 13 Prozent gestiegen ist, registrierten die Statistiker des Landes für die Städteregion eine Abnahme der Unternehmensinsolvenzen um 15 Prozent (von 85 auf 72 Fälle) und eine Zunahme der Verbraucherinsolvenzen um 8,7 Prozent (von 172 auf 187 Fälle).

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07.06.10

Innovation Award Laser Technology für die EdgeWave GmBH aus Aachen

Aachen. Dr. Keming Du, Geschäftsführer der EdgeWave GmbH, Würselen, erhielt den mit 10 000 € dotierten Innovation Award Laser Technology 2010, der alle zwei Jahre vom Arbeitskreis Lasertechnik e.V. (AKL) und dem European Laser Institute (ELI) in Aachen anlässlich des International Laser Technology Congress AKL´10 verliehen wurde.

Lesen Sie weiter in der Photonik Webseite

Aachener Region auf Messe in Amsterdam

Aachen/Amsterdam. «An Grenzen entsteht Energie»: Unter diesem Motto präsentieren sich Parkstad Limburg und Städteregion Aachen mit Partnern aus der Euregio Maas-Rhein, darunter die Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer, auf der Immobilienmesse «Provada» in Amsterdam.

Lesen Sie weiter in der AN-online.de

"StarterAward in der Euregio Maas-Rhein" würdigt gute Geschäftsideen

Aachen. Premiere am Dreiländerpunkt Aachen/Vaals/Gemmenich: erstmals wird der "StarterAward in der Euregio Maas-Rhein" verliehen, ein Preis für außerordentliche Geschäftsideen junger Unternehmen aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden. Ausgelobt wird der Preis von der GründerRegion Aachen, Düren, Euskirchen, Heinsberg und euregionalen Partnern. Prämiert werden die besten und vielversprechendsten Zukunftskonzepte für die euregionale Wirtschaft. Bewertet durch eine entsprechend euregional besetzte Jury, bestehend aus hochkarätigen Wirtschaftsvertretern der drei teilnehmenden Länder, werden von insgesamt 40 Bewerbern die besten drei am 10. Juni ausgezeichnet. Den Gewinnern winken neben der öffentlichen Auszeichnung Geldpreise in Höhe von insgesamt 14.000 Euro.

Die Verleihung des "Starter Award in der Euregio Maas-Rhein" ist Teilprojekt des grenzüberschreitenden Programms INTERREG IV-A "Europäische Territoriale Zusammenarbeit". Die Feier ist öffentlich und für Teilnehmer kostenfrei. Um Anmeldung bei der GründerRegion Aachen wird gebeten.

Ort:
Café Restaurant "Wilhelminatoren", Viergrenzenweg 230, 6291 BX Vaals/NL

Datum, Zeit:
Donnerstag, 10. Juni 2010, Einlass ab 18.30 Uhr, Beginn 19.00 Uhr

Kontakt:
Gründerregion Aachen, Michael F. Bayer, Theaterstraße 6 - 10, 52062 Aachen/Deutschland, info@gruenderregion.de

04.06.10

INFORM zeigte auf der IASIU Konferenz innovative Wege zur Betrugsbekämpfung bei Versicherungen auf

Zusammenwirken von spezialisierter Software und menschlichem Expertenwissen als Schlüssel für sicheres Erkennen betrügerischer Ansprüche

Aachen. Die INFORM GmbH Aachen, Anbieter von entscheidungsintelligenten Softwarelösungen, hat im Rahmen der fünften internationalen IASIU- Konferenz (International Association of Special Investigation Units) im Juni 2010 in Bad Kreuznach Wege aufgezeigt, wie Versicherungen Schadenmeldungen effizient bearbeiten und betrügerische Ansprüche sicher erkennen können. Alleine in Deutschland macht der jährliche Schaden durch Versicherungsbetrug etwa 4 Milliarden Euro aus. In seinem Vortrag vor zahlreichen Experten aus der Versicherungsbranche stellte Konrad Hochmuth, Senior Fraud Expert bei INFORM, vor allem die Bedeutung des Zusammenwirkens von spezialisierter Software und menschlichem Expertenwissen für eine sichere Abwehr betrügerischer Ansprüche hervor. Eine ideale Wirkung dieses Zusammenspiels lasse sich vor allem mit einer Software auf Basis der Fuzzy Logic Technologie erreichen. Als weltweit tätiger Verband mit über 4.000 Mitgliedern gehört die IASIU zu den wichtigsten Organisationen im Bereich der Betrugsbekämpfung im Versicherungswesen. Die jährlich stattfindende Konferenz ist in der Versicherungsbranche eine der renommiertesten Veranstaltungen, auf der sich führende Experten über die neuesten Entwicklungen im Kampf gegen Versicherungsbetrug austauschen. INFORM bietet in diesem Bereich die Softwarelösung Risk Shield an, die mit über 30 Anwendungen bei international agierenden Versicherungskonzernen zu den marktführenden Systemen gehört.

In seinem Vortrag machte Konrad Hochmuth deutlich, dass die Implementierung einer Software alleine nicht ausreicht, um sich wirkungsvoll gegen Betrugsversuche zu wehren. „Vielmehr sollte sich eine Versicherung im Vorfeld darüber klar werden, was für eine Strategie sie bei der Betrugserkennung anwenden möchte. Eine gute Softwarelösung kann dann ganz individuell auf die jeweilige Vorgehensweise einer Versicherung angepasst werden.“ Aus der mehr als zehn jährigen Erfahrung von INFORM bei der Entwicklung von Betrugserkennungssoftware ist sich Hochmuth auch der Bedeutung menschlicher Experten für die Betrugsbekämpfung bewusst: „Eine Betrugserkennungssoftware kann auf Grundlage von Datenmaterial zu den Versicherungsnehmern und dem gemeldeten Schaden auf einen möglichen Betrugsversuch hinweisen“. Dabei bewertet die Software das vorliegende Datenmaterial anhand vordefinierter Regeln. „Zur Erzeugung von treffsicheren Regeln hat sich die Fuzzy Logic Technologie als besonders geeignet erwiesen. Durch diese Technologie wird das Expertenwissen optimal umgesetzt und ermöglicht eine bestmögliche Trefferquote.“ Auf diese Weise können Versicherer Ansprüche, die von der Software als unauffällig eingestuft werden, schnell und kosteneffizient abwickeln. Die Betrugsexperten hingegen konzentrieren sich voll und ganz auf die Bearbeitung aller als auffällig eingestuften Ansprüche. Ob es sich bei einem Betrugsverdacht auch tatsächlich um Betrug handelt, bleibt letztlich ihrer Einschätzung vorbehalten. „Schließlich gibt es auch Daten, die nicht von einer Software ausgewertet werden können.“ Hierzu zählt beispielsweise ein Bild eines Unfallortes, das einen Verdachtsfall unter Umständen erhärten oder zerstreuen kann.

Darüber hinaus diskutierten die Teilnehmer der Konferenz auch über den Einfluss der Finanz- und Wirtschaftskrise auf die Schadenbearbeitung. Automatisierte Abläufe bei der Schadenabwicklung sowie ein sicheres Herausfiltern betrügerischer Ansprüche sind für Versicherungen daher von enormer Bedeutung, um auch in Krisenzeiten wirtschaftlich erfolgreich zu sein. „Auch hier hilft eine gute Softwarelösung dabei, nicht nur die Betrugserkennung, sondern auch den gesamten Prozess der Schadenbearbeitung effizienter zu gestalten“, so Hochmuth. Auf diese Weise lassen sich unternehmensintern miteinander konkurrierende Ziele vereinen. „Einerseits senken Versicherer die Kosten für Schadenansprüche und deren Bearbeitung. Andererseits steigern sie die Servicequalität und die Attraktivität für Neukunden“.

Neuer RFID RWTH-Zertifikatkurs in Aachen

Aachen. Das Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) an der RWTH Aachen und die „European EPC Competence Center (EECC) GmbH“ veranstalten erstmals ein fünfeinhalbtägiges RFID-Seminar an der „RWTH International Academy“.

Das Seminar mit dem Namen „Chief RFID Manager“ findet unter der wissenschaftlichen Leitung des FIR in zwei Teilen statt. Der erste Teil des Kurses startet am 4. und 5. November bei der EECC GmbH in Neuss, der zweite Teil findet vom 17. bis zum 20 November im Institutsgebäude des FIR in Aachen statt. „Mit dem RFID-Zertifikatkurs befähigen wir Führungskräfte, RFID-Projektleiter, IT-Leiter, Produktionsleiter und Logistikverantwortliche, die Möglichkeiten des RFID-Einsatzes sowohl technisch als auch wirtschaftlich zu bewerten“, erklärt Theo Lutz, wissenschaftlicher Mitarbeiter des FIR.

Investitionen in diese Technologie erfordern nach wie vor ein umfangreiches Verständnis der technischen und prozessspezifischen Anforderungen. Dementsprechend haben die Veranstalter des RFID-Zertifikatkurses hier einen Schwerpunkt des Seminarangebots gesetzt. Die neuesten Entwicklungen aus dem RFID-Bereich sollen in dem Seminar aus erster Hand vermittelt werden.

Der Zertifikatkurs ist sowohl theoretisch als auch praktisch orientiert. Er setzt sich aus Vorträgen und interaktiven themenbezogenen Workshops zusammen.

Die Teilnehmer erhalten umfangreiche Einblicke in die technischen Möglichkeiten und Anforderungen der Radiofrequenzidentifikation (RFID) sowie in die Bewertung von Einsatzszenarien. Die Referenten stammen aus dem FIR, der EECC GmbH und aus namhaften Industrieunternehmen wie z. B. GERRY WEBER, ThyssenKrupp, DHL oder RWE.

Der Zertifikatkurs endet mit einer schriftlichen Abschlussprüfung. Nach der erfolgreichen Teilnahme an den Workshops und der bestandenen Abschlussprüfung erhalten die Teilnehmer das RWTH-Zertifikat „Chief RFID Manager“. Dieses Zertifikat wird durch die RWTH International Academy verliehen.

Insbesondere Unternehmen, die einen RFID-Einsatz planen, sollen von dem neuen Kursangebot profitieren. Die Teilnahme an dem RFID-Zertifikatkurs kostet 3.550,- Euro. Frühbucher zahlen bis zum 31. Juli 2.990,- Euro.

Weitere Informationen über die Veranstaltung sind auf der Website des FIR abrufbar. www.zertifikatkurs-chief-rfid-manager.de

Forschungszentrum Jülich & Intel

Jülich. Das Forschungszentrum Jülich und Intel vereinbarten den Aufbau eines ExaCluster-Labors in Jülich. Die öffentlich-private Partnerschaft soll Computersysteme mit der 1000-fachen Leistung heutiger schnellster Supercomputer erforschen.

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03.06.10

Regionales Bündnis gegen den Finanzkollaps

Aachen. In einer beispiellosen Aktion wollen die 50 Kommunen in der Region Bund und Land auf ihre finanzielle Misere aufmerksam machen und zugleich dokumentieren, dass sie in der Krise zusammenstehen.

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02.06.10

IHK Aachen: Kooperationsbörse mit rumänischen IT-Firmen

Aachen. Am 9. Juni 2010 empfängt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen eine vom Generalkonsulat Rumänien begleitete Delegation mit Unternehmen aus dem Sektor der Informations- und Kommunikationstechnologien. Interessierte Unternehmen sind herzlich eingeladen, sich in der IHK über Marktchancen in Rumänien zu informieren. Anschließend können im direkten Kontakt mit den rumänischen Unternehmen neue Geschäftsmöglichkeiten erörtert werden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen: IHK Aachen, Helge Ostermann, Telefon: 0241 4460-129, helge.ostermann@aachen.ihk.de.

01.06.10

Tedrive-Werk soll zum 1. Juli raus aus der Insolvenz

Düren. Die Entscheidung über die Zukunft des seit Ende 2008 insolventen Dürener Automobilzuliefers Tedrive steht offenbar unmittelbar bevor. Wie Insolvenzverwalter Dr. Andreas Ringstmeier und Geschäftsführer Erik Leenders mitteilen, seien die Vorbereitungen für einen Übergang des Unternehmens in eine neue Gesellschaft zum 1. Juli weitgehend abgeschlossen.

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