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31.01.11

Moser bringt neue diabolo-plus Version raus

Würselen. Die kaufmännische Software diabolo-plus von Moser ist ab sofort in der neuesten Version 3.31 verfügbar. Diabolo-plus bietet neue Funktionen im Bereich eCommerce , die Unterstützung von zwei Mehrwertsteuersätzen in einem Vorgang sowie das Mareon-Webservice-Zertifikat.

Diabolo plus ist mareon zertifiziert

Ein Schwerpunkt in der Entwicklung von diabolo-plus lag in der Zertifizierung der mareon Schnittstelle (2.2). diabolo-plus hat den Test erfolgreich bestanden und verfügt über das Mareon-Webservices-Zertifikat. Die Mareon Schnittstelle fördert die nahtlose Zusammenarbeit zwischen Handwerksunternehmen und Wohnungsbauunternehmen. Diabolo-plus erleichtert somit die Auftragsbeschaffung und Auftragsabwicklung unter eine Oberfläche in diabolo-plus.

Abwicklung der Materialbeschaffung unter einer Oberfläche

Im Bereich der Materialbeschaffung und eCommerce unterstützt diabolo-plus eine einfache und transparente Materialbeschaffung unter eine Oberfläche. Die Erweiterung um die Logistik erleichtert dem Anwender die Produktrecherche, die Kalkulation und Angebotserstellung, den Preisabgleich und Verfügbarkeitsprüfung der Artikel unter eine Oberfläche.
Diabolo-plus unterstützt innovatives eBusiness mit IDS, OCI oder SHK Connect.


Diabolo plus und GAEB

Diabolo-plus verfügt ebenfalls über eine GAEB Erweiterung. Diabolo-plus im Zusammenspiel mit GAEB vereinfacht den Ablauf der Arbeitsschritte einer Ausschreibung und den Austausch von Leistungsverzeichnissen.
Diabolo-plus unterstützt in der aktuellen Version GAEB 90, 2000 und XML in den gängigen Phasen.

Unterstützung von zwei Mehrwertsteuersätzen

Des Weiteren sind in diabolo-plus ab sofort innerhalb eines Dokumentes zwei verschiedene Mehrwertsteuersätze verwendbar.

28.01.11

Unternehmer erleichtern Hauptschülern Übergang in den Beruf - Neue KURS-Partnerschaft mit gepe PETERHOFF bietet Perspektiven in vielen Berufen

Düren. - Die Schüler auf das Leben nach der Schule vorbereiten - dabei will die gepe Gebäudedienste PETERHOFF GmbH die Gemeinschaftshauptschule (GHS) Gürzenich tatkräftig unterstützen. Erste Aktionen sind bereits zu Beginn des Schuljahres angelaufen. Jetzt wird die bestehende Lernpartnerschaft in einer KURS-Kooperationsvereinbarung besiegelt.

"Wir wollen die jungen Leute für die Arbeitswelt begeistern", erklärt Erich B. Peterhoff sein Engagement. Als Geschäftsführer des Full-Service-Anbieters gepe PETERHOFF hat er den Schülern einiges zu bieten: Neben dem Hauptgeschäft Gebäudereinigung zählen auch die Bereiche Gebäudemanagement, Kaufmännische Dienste, Sicherheitsdienste und Immobilien-Verwaltung zu den Standbeinen des Unternehmens. "Davon sollen nun auch die Gürzenicher Schüler profitieren."

Der Start ist vielversprechend: Mehrere Schüler haben bereits ein Praktikum im Unternehmen absolviert. Zahlreiche weitere Projekte stehen nun an: Neben einem intensiven Bewerbungstraining werden Auszubildende in der Schule den Betrieb vorstellen - so werden Berührungsängste abgebaut. Natürlich soll auch der Spaß nicht zu kurz kommen: Bei einem Wettbewerb können Schüler ihre Fähigkeiten in punkto Fensterreinigung unter Beweis stellen. Grünes Licht gibt es auch für die Schulzeitung "Hot News": Geschäftsführer Peterhoff wird den jungen Reportern Rede und Antwort stehen. Im Gegenzug werden von Schülern geschaffene Kunstobjekte in den Räumen des Unternehmens ausgestellt.

"Frühe Kontakte zu Firmen sind entscheidend, um zielstrebiger in das Berufsleben einzusteigen", bekräftigt Heinz Gehlen, Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen für den Bereich Berufsbildung. Die Zeichen stehen gut: Die Gürzenicher Hauptschule hat bereits beste Erfahrungen mit der Bildungsinitiative KURS gemacht, die die IHKs Aachen, zu Köln und Bonn/Rhein-Sieg sowie die Handwerkskammer Köln gemeinsam mit der Bezirksregierung Köln betreiben.

Die bereits bestehenden Lernpartnerschaften der Hauptschule mit der STRABAG AG Bereich Düren (Tief- und Straßenbau) und mit der Firma Bruno Caspers Maschinen- und Stahlbau haben die Schüler auf ihrem beruflichen Weg bereits weitergebracht, so Jürgen Rehermann, verantwortlich für die Berufsorientierung an der GHS Gürzenich: "Die STRABAG AG hat in den letzten fünf Jahren sieben Gürzenicher Schüler ausgebildet."

Willi Vitzer, Rektor der GHS Gürzenich beobachtet weitere Effekte von KURS-Kooperationen: "Nach der 10. Klasse verlassen fast alle Schüler die Hauptschule mit einem Schulabschluss, mehr als ein Drittel sogar mit der Fachoberschulreife." Noch wichtiger sei aber, dass die Gürzenicher Schüler bis zum Ende ihrer Schulzeit eine berufliche Perspektive entwickelt haben und dass viele direkt nach der 10. Klasse eine Ausbildungsstelle finden. Vitzer ist überzeugt: "Nur mit außerschulischen Partnern können wir unseren Schülern den Übergang von der Schule in den Beruf erleichtern."

27.01.11

Timm Richter wird neuer Geschäftsführer von TravelTainment

Würselen, 20. Dezember 2010 - Zum 1. Februar 2011 wird Timm Richter (41) die Geschäftsführung von TravelTainment übernehmen. Der derzeitige CEO, Andy Owen-Jones, wechselt in den Aufsichtsrat der Amadeus Leisure Group.

Damit wird die kontinuierliche Weiterentwicklung von TravelTainment als führendem Anbieter innovativer Produkte für die Touristikbranche gesichert. Ian Wheeler, Vice President Marketing & Distribution bei Amadeus und Aufsichtsrats­vorsitzender von TravelTainment, ist überzeugt: „Aufgrund der einzigartigen Kombination seiner jahrelangen Erfahrung in einer Reihe von führenden Unternehmen und seiner weitreichenden technischen Kenntnisse ist Timm ideal geeignet, um TravelTainment in seine nächste Entwicklungsstufe zu führen."

Als ehemaliger Geschäftsführer von Berge & Meer, dem führenden Direktreiseveranstalter in Deutschland, ist Richter mit den Anforderungen des Marktes bestens vertraut. Als Bereichsleiter Innovation und Dienstleistungen bei Tchibo sowie als Berater von McKinsey & Company sammelte er vielseitige Erfahrungen im Online- und Offline-Vertrieb von Reiseangeboten. Richter studierte Mathematik und Informatik in Hannover und Bristol, Großbritannien, und absolvierte den MBA in Cambridge, USA.

"TravelTainment hat ein faszinierendes Produktportfolio, das mich begeistert – genauso wie sein kreatives und engagiertes Team", sagt Timm Richter. "Ein Schwerpunkt meiner Arbeit wird sein, das hohe Potential von TravelTainment national und international noch stärker zu erschließen. In enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden wollen wir innovative und kommerziell erfolgreiche Produkte sowie neue Geschäftsmodelle entwickeln. Wir möchten unseren Kunden helfen, die Reisewünsche der Endkunden erfolgreich und inspirierend zu erfüllen."

"Dies gilt natürlich insbesondere für den deutschen Markt, dessen Entwicklung wir weiterhin nachhaltig vorantreiben werden", pflichtet Andy Owen-Jones bei. "Zusätzlich fokussieren wir unsere Produktentwicklung auf den internationalen Einsatz, um damit auch das Wachstum unserer international agierenden Kunden bestmöglich zu unterstützen. TravelTainment hat seine Skalierbarkeit und Verlässlichkeit insbesondere im vergangenen Jahr nachhaltig verbessert. Diesen Weg werden wir gemeinsam fortsetzen."

Andy Owen-Jones wird seinen Nachfolger im Februar und März 2011 detailliert in die Geschäfte einführen. Anschließend wird er TravelTainment bis Ende des Jahres 2011 als Berater unterstützen. Durch seine Berufung in den Aufsichtsrat ist die stetige Weiterentwicklung des Unternehmens sichergestellt.

26.01.11

GRÜN übernimmt Softwareunternehmen MFplus

Aachen. GRÜN Software AG stockt Anteile an Unternehmen mit SAP basierter Software auf 100% auf. Über GRÜN Gruppe werden damit Softwareprozesse zu einer Milliarde Euro an Spendenvolumen verantwortet. 10 zusätzliche Arbeitsplätze in Aachen gesichert.

Aachen, 26.01.2011 - Die Aachener GRÜN Software AG hat Ihren Anteil an der Düsseldorfer MFplus Service GmbH von 25% auf 100% aufgestockt und übernimmt somit die Kontrolle über alle Aktivitäten der auf Basis von SAP entwickelten Softwarelösung MFplus. Damit werden die beiden in Deutschland marktführenden Softwarelösungen für Non-Profit-Organisationen GRÜN VEWA und MFplus zukünftig vollständig aus der GRÜN Gruppe heraus betreut.

In einer Kombination der Produkte und Kompetenzen entsteht ein einzigartiger Lösungspartner, der im Branchen-Know-How mit etwa zweihundert Mannjahren NPO-IT-Erfahrung konkurrenzlos ist und alleine in Deutschland etwa eine Milliarde Euro Spendenvolumen von den insgesamt geschätzten drei Milliarden Euro Gesamtspendenaufkommen des Landes abwickelt.

Der Düsseldorfer Softwareanbieter MFplus wird seinen Sitz nach Aachen verlegen, wobei die Geschäftsführung weiterhin die Herren Dr. Oliver Grün, Vorstand von GRÜN und Erhard Hoff wahrnehmen.


Die seit 20 Jahren mit über 1.000 Installationen erfolgreiche Softwarefamilie VEWA der GRÜN Software AG wird auch zukünftig die ganzheitliche, eigenständige und führende Lösung in der GRÜN Gruppe bleiben. Das System MFplus stellt eine optimale Anbindung an die SAP-Landschaft sicher und soll vor allen Dingen bei Kunden mit reiner SAP-Landschaft Anwender finden. Beide Produkte sollen in einem gemeinsamen Entwicklerteam in Aachen weiterentwickelt werden.

„Aus Sicht der GRÜN Gruppe werden wir über MFplus zukünftig unsere VEWA-Lösungen optimal an SAP-Umgebungen anbinden können, sofern dies von Kunden gewünscht wird. Auch können wir die bestehenden MFplus-Installationen durch Internettechnologie auf der Basis der VEWA-Familie ergänzen oder ersetzen“, führt Oliver Grün aus. Erhard Hoff ergänzt, dass „durch die Synergieeffekte im Rahmen der angestrebten Konsolidierung eine weiterhin zuverlässige Betreuung der MFplus-Kunden von einem Lösungspartner mit unvergleichlichem Branchen-Know-How“ sichergestellt ist.

Durch die positive Geschäftsentwicklung bei der GRÜN Software AG und die Integration von MFplus werden in Aachen mindestens 10 neue Arbeitsplätze entstehen. „Gerade im Bereich der Datenbank- und Webentwicklung, Consulting und Projektleitung suchen wir dringend weitere Mitarbeiter, die aufgrund des IT-Fachkräftemangels in Deutschland selbst am High-Tech-Standort Aachen nur schwer zu finden sind.“, ruft Oliver Grün gerade auch Universitätsabsolventen aus Aachen zu einer Bewerbung bei der GRÜN Gruppe auf.

25.01.11

Das Aachener Systemhaus OPTIMAL offeriert PwrSmart auch als Web-Service

Aachen, 20. Januar 2011.- Neu im Programm bei OPTIMAL System-Beratung: Der Energie-Management-Service PwrSmart für den PC, der direkte Energie-Einsparungen und eine Reduktion der Karbon-Emissionen bewirkt. So werden das IT-Budget schlanker und der Anspruch nachhaltiger Unternehmensführung erfüllt. PwrSmart wird als Cloud Service geliefert.

Das Aachener Systemhaus OPTIMAL System-Beratung offeriert die Energie-Management-Lösung PwrSmart für den PC als Web-Service in der Cloud. Der Service kann 30 Tage lang kostenfrei getestet werden. Ein Unternehmen mit 5.000 PCs spart jährlich nahezu 300.000 Euro an Energiekosten und fast 9.000 Tonnen an CO2-Emissionen. Aber auch bei kleinen Unternehmen mit nur 5 PCs lohnt sich der Einsatz bereits: die Energiekosten reduzieren sich so drastisch, dass der Return on Invest (ROI) schon nach wenigen Monaten eintritt.

“9.000 Tonnen an CO2-Emissionen einsparen, das bedeutet so viel wie 1.845 Morgen Bäume pflanzen oder 1.490 Autos von der Straße nehmen“, erläutert Bert Rheinbach, Geschäftsführer von OPTIMAL System-Beratung. Schätzungen der Industrie zufolge könne Energie-Management den Gesamtverbrauch einer Organisation um bis zu 15 Prozent verringern.

„PwrSmart Service ist eines der wenigen Produkte, das Fixkosten unmittelbar reduziert, ohne dass der Anwender vorab investieren muss“, erklärt Tom Diamond, Präsident des Herstellers New Boundary Technologies. „Organisationen bezahlen nur das, was sie nutzen, und starten gleich damit, hunderte oder tausende PCs von einer simplen, browser-basierten Applikation aus zu kontrollieren, die vom ersten Tag an Einsparungen generiert.“


Die Nutzeroberfläche ist von jedem Web-Browser aus mit einem Silverlight-Plugin zugänglich, die interaktive Schnittstelle zeigt die Energie-Einsparungen in Echtzeit. Die eingebaute Energieprüfungsfunktion gibt einen schnellen Überblick, wo Energie-Einsparungen möglich sind und der Verbrauch weiter optimiert werden kann, und erzeugt einen umfassenden Report über Energierabatte und Nachhaltigkeitsprogramme. Das Analyseprogramm zeigt die Daten in visuell ansprechenden Grafiken und Diagrammen, die man anklicken kann, um weitere Details zu sehen.

PwrSmart Service ist kompatibel zu den ENERGY-STAR-Anforderungen für PC-Energiemanagement-Lösungen der US-amerikanischen EPA (Environmental Protection Agency - unabhängige Behörde der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika zum Schutz der Umwelt). Auf der Download-Seite von OPTIMAL System-Beratung können Anwender eine interaktive PwrSmart Service Demo oder die freie 30-Tage-Testversion mit allen Funktionen herunterladen. www.optimal.de/download

Zeichentrickfilme zu PwrSmart auf YouTube:
• „Don’t waste Your time!“ www.youtube.com/watch?v=6RLkoBgT8g0&feature=related
• „Save energy battle“ www.youtube.com/watch?v=D_pavs62eOo

24.01.11

Intelligent durch die Wertschöpfungskette - FIR eröffnet Forschungslabor zur Untersuchung von Smart Objects

Aachen. Das FIR an der RWTH Aachen eröffnet am 2. Februar 2011 um 16:15 Uhr in seinen Institutsräumen am Pontdriesch 14/16 das Smart-Objects-Innovation-Lab (SOIL). Das Forschungslabor ist vorerst in den Institutsräumen des FIR angesiedelt und wird langfristig als Teil des Clusters „Logistik“ in den RWTH Aachen Campus integriert. Die Eröffnung des Smart-Objects-Innovation-Labs findet im Rahmen der 3. Aachener Informationsmanagementtagung statt.

Das FIR untersucht seit mehreren Jahren den Einsatz „intelligenter Objekte“. Dabei handelt es sich zum Beispiel um an der Ware angebrachte Tags zur Radiofrequenzidentifikation. Mit diesen Tags können Erzeugnisse über die gesamte Lieferkette verfolgt werden.

„Sogenannte Smart Objects erfassen und bewerten Informationen über den Ort und Zustand von Produkten, Maschinen oder Ladungsträgern in Echtzeit und schließen so die Lücke zwischen IT-Systemen sowie Waren- und Objektströmen in der Realität. Somit weiß der Endkunde beispielsweise immer, wo seine Ware ist, wann er mit der Lieferung rechnen kann oder wo es eventuell zu Engpässen kommt“, erklärt Sebastian Kropp, Wissenschaftler am FIR und Mitverantwortlicher für das Smart-Objects-Innovation-Lab.

Mit der Eröffnung des Labors bündelt das Institut seine langjährige Expertise im Bereich Informationsmanagement. Im engen Austausch mit der Industrie wird erforscht, welche Zukunfts- und Schlüsseltechnologien die Nutzung intelligenter Objekte erst ermöglichen und wie sich diese Technologien in Zukunft entwickeln. Zudem werden die Anwendungsszenarien auf ihre Machbarkeit hin überprüft und analysiert, wie und in welchem Umfang intelligente Objekte zur Lösung logistischer Herausforderungen beitragen können. Ein weiteres Themenfeld ist das steigende Datenaufkommen und die damit verbundene Informationsgewinnung und Datenverarbeitung.

„Ziel unserer Forschungsarbeit ist es, die Waren- und Objektströme besser mit den dazugehörigen Informationsflüssen in Echtzeit zu synchronisieren“, erklärt Kropp.
Durch die enge Kooperation zwischen Forschung und Industrie im Campus-Cluster „Logistik“ sollen Synergien erschlossen, neue Pfade beschritten sowie Wettbewerbsvorteile gesichert und ausgebaut werden.

Interessierte Unternehmen können sich mit dem FIR in Verbindung setzen und gemeinsam mit den Wissenschaftlern des Instituts an unternehmensindividuellen Fragestellungen forschen.

Weitere Informationen zum Smart-Objects-Innovation-Lab und zur Informationsmanagementtagung sind im Internet abrufbar.
www.smart-objects-innovation-lab.de
www.ait2011.de

22.01.11

Landesregierung NRW sucht die besten Ideen in der Gesundheitswirtschaft

Region Aachen. Längst ist es eine Binsenweisheit: Die medizinischen und wirtschaftlichen Herausforderungen an unser Gesundheitssystem sind erheblich, und angesichts des demografischen Wandels werden sie in den nächsten Jahren deutlich weiter zunehmen. „Mit der höheren Lebenserwartung in der Bevölkerung nimmt der Anteil älterer Menschen stetig zu, was logischerweise neue Anforderungen an die medizinische Versorgung mit sich bringt", weiß AGIT-Geschäftsführer Ulrich Schirowski. Entsprechend hoch sei der Innovationsdruck in der Prävention, Diagnostik und Therapie, Pharmazie, Medizintechnik, aber auch in der betrieblichen Organisation beispielsweise in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen.

„Dass die Region Aachen mit dazu beitragen kann, Antworten auf die drängenden Fragen zu geben, liegt auf der Hand. Denn nicht umsonst ist die Region einer der führenden Standorte der Gesundheitswirtschaft in NRW“, so Schirowski weiter. „Die zahlreichen regionalen Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft verfügen über herausragende Kompetenzen für eine zukunftsorientierte Entwicklung im Innovations- und Wachstumsmarkt Gesundheit.“

Ein wichtiges regionales Entwicklungsziel sei es, die regionalen Akteure im Rahmen der "Gesundheitsregion Aachen" miteinander zu vernetzen und gemeinsame gesundheitswirtschaftliche Aktivitäten strategisch zu bündeln, und so noch schlagkräftiger zu werden. „Das schafft nicht zuletzt Wertschöpfung in der Region und sichert zukunftsorientierte Arbeitsplätze", sagt Schirowski.

Ein wichtiges Instrument dabei sind die Ziel 2 Förderwettbewerbe, die das Land NRW und die EU regelmäßig ausloben. Aktuell sind mit „PerMed.NRW“ und „IuK & Gender Med.NRW“ gleich zwei Wettbewerbe im Bereich Gesundheitswirtschaft eröffnet worden, zusammen dotiert mit rund 36 Mio. Euro Förderung für innovative Projekte.

„PerMed.NRW“ hat das Ziel, die personalisierte Medizin in NRW durch interdisziplinäre Projekte aus den Bereichen Medizin, Medizintechnik und Biotechnologie weiter voranzutreiben. Innovative Präventions-, Diagnose- und Therapieverfahren sollen entwickelt werden, die an die individuellen Bedürfnisse und Konstitutionen der einzelnen Patienten angepasst werden können. Sowohl industrielle Forschung als auch vorwettbewerbliche Entwicklungen sollen Gegenstand der Förderung sein. Für diesen Wettbewerb ist insbesondere die Stärkung mittelständiger Unternehmen zielführend, aber auch Vorleistungen aus dem Forschungsbereich können hier gefördert werden.

Im Rahmen des „IuK & Gender Med.NRW“ sollen Ideen für Information, Kommunikation und Qualität in einem geschlechtergerechten Gesundheitswesen in NRW gefördert werden. Gerade dieser Aspekt steht im besonderen Interesse von NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens. „Das Gesundheitswesen wird den unterschiedlichen Bedürfnissen von Männern und Frauen in gleich mehrfacher Hinsicht nicht gerecht", führt sie im Wettbewerbsaufruf aus. Der geschlechtersensible Blick müsse sowohl für Patientinnen und Patienten als auch für Beschäftigte in Gesundheitsberufen weiter geschärft werden.

Die Förderwettbewerbe enden Mitte April bzw. Ende März. Bis dahin können Projektvorschläge eingereicht werden, die dann in einem Juryverfahren auf Landesebene ausgewählt und zu einer Förderung vorgeschlagen werden.

Bei der Vorbereitung der Projektvorschläge empfiehlt Ministerin Steffens Interessenten aus der Region ausdrücklich den Kontakt zur von Seiten des Landes unterstützten "Gesundheitsregion Aachen" bei der AGIT. Die Gesundheitsregion könne nicht nur bei der Entwicklung von Projektideen helfen, sondern auch von der Idee bis zur Realisierung des Projekts Vernetzungsmöglichkeiten und Synergien besser erkennen und nutzen.

Weitere Informationen über die Wettbewerbe und die Gesundheitsregion Aachen finden Interessenten unter www.gesundheitsregionaachen.eu, www.agit.de und www.ziel2-nrw.de.

17.01.11

imm cologne: Akademie für Handwerksdesign Gut Rosenberg zeigt Entwurfsprozess - Blickfang auf der Möbelmesse

Aachen/Köln. Mit Arbeiten ihrer Studenten präsentiert sich die Akademie für Handwerksdesign Gut Rosenberg auf der Internationalen Möbelmesse in Köln (18. bis 23. Januar 2011). Unter Leitung des Dozenten Dr. Hans Präffcke zeigen angehende Handwerks- und Meisterdesigner im Saal des Congress Centrum Ost, Stand 001, eine Präsentation zum Thema "Vorwärts - vom Entstehen".

Der Messestand der Akademie ist Teil der Sonderschau "D³ design talents" und richtet spielerisch den Blick auf den schöpferischen Prozess. Die Besucher können beim Drehen von Förderbändern erleben, wie die gezeigten Skizzen und Modelle entstanden sind.

Während des Messeauftritts informiert die Akademie über ihre Aus- und Weiterbildungsangebote und ihre Bedeutung als bundesweites Kompetenzzentrum für Gestaltung im Handwerk. Lehrer der Berufskollegs und Auszubildende sind eingeladen, mit den Studenten und Dozenten in einen fruchtbaren Dialog einzutreten.