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31.03.11

Engineering Dienstleister inform GmbH erweitert Geschäftsführung

Aachen. Der Engineering Dienstleister inform GmbH setzt auf Wachstum und erweitert seine Geschäftsführung. Neben Unternehmensgründer Can Konsul übernimmt ab 1. April 2011 Dr. Markus Hilleke als zweiter Geschäftsführer die Bereiche Unternehmensstrategie, Organisation, Vertrieb und Marktentwicklung sowie Personalentwicklung. Hilleke war zuvor in verschiedenen Führungspositionen im Technologiekonzern SCHOTT AG tätig, zuletzt als Leiter des Standortes Grünenplan in Niedersachsen.

"Mit mehr als 200 Mitarbeitern und sechs Niederlassungen in Deutschland haben wir eine Größe erreicht, die eine schlagkräftige Verstärkung an der Spitze mit genau diesen Erfahrungen in Wirtschaft und Technologie braucht", erklärt Can Konsul, der seine Aufgaben unverändert weiterführen wird. "Die Aufteilung von Verantwortung und Kompetenz ist ein wesentlicher Schritt unserer geplanten Wachstumsstrategie." In den nächsten Jahren will die inform GmbH weitere neue Niederlassungen an strategisch wichtigen Standorten etablieren und die Zahl der Mitarbeiter ebenso wie das Umsatzpotenzial deutlich ausbauen. Mit dem neuen Führungsduo plant inform, sich weiterhin deutlich vom Wettbewerb abzusetzen.

Neben langjähriger Management-Erfahrung bringt Dr. Markus Hilleke als promovierter Ingenieur auch ein umfassendes Fachwissen ein. Nach seinem Maschinenbaustudium mit Schwerpunkt Fertigungstechnik an der RWTH Aachen war er fünf Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter für das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie in Aachen tätig, bevor er in die Industrie wechselte. Im SCHOTT Konzern bekleidete Hilleke 13 Jahre lang unterschiedliche Führungspositionen, unter anderem als Bereichsleiter für die konzernweite technische Planung, für Aufbau, Weiterentwicklung und Optimierung von Produktionsstätten und Fertigungslinien sowie Auswahl und Entwicklung von Zukunftstechnologien innerhalb der Produktionstechnik.

Zuletzt leitete Markus Hilleke einen Standort mit drei Produktionswerken und mehr als 500 Mitarbeitern. Er ist Mitglied im Kuratorium des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie (IPT) in Aachen und seit 2007 Vorsitzender des CIM-Vereins Nordrhein-Westfalen, einem Konsortium erfolgreicher mittelständischer Industrieunternehmen.

30.03.11

Heike Krier zur stellvertretenden Geschäftsführerin berufen

Aachen. Das Präsidium der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen hat Heike Krier zur stellvertretenden Geschäftsführerin berufen und mit der Leitung der Abteilung Weiterbildung und Informationstechnologien betraut. Krier, von Haus aus Juristin, arbeitet seit 1998 für die IHK und war zunächst als Referentin in der Rechtsabteilung tätig. Sie wechselte 2007 in die Abteilung Organisation und Personal und übernahm dort die Bereichsleitung Beitrag, Stammdatenverwaltung, EDV und Registratur. Die Bereiche Beitrag und Stammdatenverwaltung wird sie auch in ihrer neuen Funktion weiter verantworten.

Der bisherige Leiter der Abteilung Weiterbildung und Informationstechnologien, Wilhelm Siemons, ist in eine selbstständige Tätigkeit gewechselt, in der er auch weiterhin Aufgaben für die IHK Aachen wahrnimmt.

29.03.11

Bildungsurlaub: Fachzentren der Kammer als Anbieter anerkannt – Mehr Know-how bringt Gewinn

Aachen. Die Bildungszentren der Handwerkskammer für die Region Aachen sind von der Bezirksregierung Köln in den Katalog der Einrichtungen aufgenommen worden, in denen man Bildungsurlaub absolvieren kann. Arbeiter und Angestellte aus der Region haben jetzt die Möglichkeit, sich dort Bildungsurlaub auf ihre Weiterbildung anrechnen zu lassen. Dabei ist es gleich, welchen Kursus sie in den Einrichtungen der Kammer – BGE Aachen, BGE Düren, BGZ Simmerath, TraCK Düren – absolvieren und wie lange er dauert.

Ein Beispiel: Tim F. ist angestellter Geselle in einem mittelgroßen Handwerksunternehmen und möchte den Meisterbrief erwerben. Er arbeitet bereits fünf Jahre im Betrieb, hat aber noch keinen Bildungsurlaub in Anspruch genommen. Die Weiterbildungsberaterin der Kammer hat den Gesellen bei der Anmeldung zur Meisterschule darauf aufmerksam gemacht, dass er Bildungsurlaub für den Teilzeit-Lehrgang beantragen kann. Anspruch hat er auf zehn Tage aus den beiden vergangenen Jahren. Die Kosten teilen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Der eine trägt die Seminargebühren, der andere zahlt in dieser Zeit den Lohn weiter.

"Beide Seiten profitieren vom Know-how-Zuwachs", weiß Manfred Frohn, Geschäftsführer der Kammer für die Bildungszentren: "Der Arbeitnehmer durch die Gewissheit, fachlich auf dem aktuellsten Stand zu sein, der Arbeitgeber durch das neu erworbene Wissen des Beschäftigten."

"Gelernt ist gelernt", diese Redensart sei nicht mehr zeitgemäß, so Frohn. Wer sich auf einmal Gelerntes verlasse, komme in der Arbeitswelt schnell an seine Grenzen. "Es gibt heute kaum ein Feld, in dem nicht immer wieder neue technische, organisatorische oder kommunikative Kompetenzen gefordert sind." Die Beschäftigten müssten Kenntnisse und Fähigkeiten neu erwerben oder auffrischen, um up to date zu bleiben.

Stolz ist der Geschäftsführer darauf, dass alle gewerblich-technischen Bildungszentren der Kammer für den Bildungsurlaub freigegeben worden sind. "Das zeigt, dass unsere Häuser wertvolle und gute Arbeit leisten, die Anerkennung findet." Besonders wichtig sei es, dass die Einrichtungen als ganze und nicht einzelne Angebote in den Katalog aufgenommen worden seien, da Arbeitnehmer beim Bildungsurlaub, mit wenigen Einschränkungen, selbst die inhaltlichen Schwerpunkte der Weiterbildung festlegen könnten.

25.03.11

IGA GmbH geht neue Wege in der Gebäudebewirtschaftung

Alsdorf. 19 Liegenschaften, über 50 Gebäude und ein Gesamtumfang von 100.000 m². Bei dieser Größenordnung ist der Einsatz eines CAFM-Systems für die Optimierung der Gebäudeunterhaltungskosten wirtschaftlich unerlässlich. Die IGA GmbH Alsdorf ist stadteigene GmbH der Stadt Alsdorf und bewirtschaftet DEN Großteil der stadteigenen Gebäude der Kommune nahe Aachen. Erst mit Hilfe eines integrierten Informationssystems besteht die Möglichkeit, die Fülle der Bestands- und Nutzungsdaten sowie die notwendigen Kosteninformationen bereitzustellen, zu managen und auszuwerten. Der Einsatz einer CAFM-Lösung ist die folgerichtige Entscheidung von notwendigen Umstrukturierungen und Kostensenkungen bei der Gebäude- und Anlagenbewirtschaftung, welche die IGA GmbH konsequent verfolgt.

In Alsdorf wurde geplant und diskutiert. Am Ende standen Ansprüche, Anforderungen und Ziele fest.Die Suche nach einem geeigneten System und Dienstleister führte die IGA Alsdorf zur IMS GmbH. Reputation und Referenzen sicherten die Entscheidung auf der Suche nach einem geeigneten System ab. In Zusammenarbeit mit einem Projektleiter der IMS und den Verantwortlichen der IGA Alsdorf sowie mehreren Workshops entstand ein detailliertes Pflichtenheft. In Schulungen lernten die Anwender alle Möglichkeiten des CAFM-Systems kennen und erfuhren gleichzeitig wie flexibel und einfach das System zu bedienen ist.
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„Die Systemakzeptanz der Anwender war uns besonders wichtig“, so IGA Projektleiter, Architekt Michael Minnaert. „Weitere Vorraussetzung war eine flexible Systemumgebung. Das System muss sich voll und ganz an unsere individuellen Bedürfnisse anpassen“, fügt Minnaert hinzu.

Vor der Inbetriebnahme sind jedoch die Gebäudedaten in das CAFM-System einzupflegen. Daten sind zu sichten, auf Übereinstimmung mit dem Bestand zu überprüfen oder gar neu zu erfassen. Hier ist Augenmaß erforderlich. „Wir erfassen im ersten Schritt nur die relevanten, zielführenden Bestandsdaten“, so Minnaert.

Nach Analyse der Arbeitsabläufe und Datenlage begann die Priorisierung der Aufgabenstellung, sowie die Festlegung der Einführungsreihenfolge folgender Module: IMSware.Basis inkl. GrafikBudgetmanagement, Auftragsmanagement, Instandhaltungsmanagement, IMSware.WEB-Portal, und Energiemanagement. Zusätzlich wird eine Schnittstelle zu DATEV realisiert.

Die Einführung der Software erfolgt modulweise. Im ersten Einführungsschritt wurde das Budget- und Auftragsmanagement betriebsbereit gemacht. „Jetzt haben wir jederzeit eine differenzierte Übersicht über die Gebäudebetriebskosten und die Mittelsituation“, erklärt Minnaert.

„Im zweiten Schritt werden wir für das Instandhaltungsmanagement die relevanten Gebäudedaten ergänzen. Mit der Einführung des Instandhaltungsmanagements haben wir einen kostenintensiven Bereich besser im Griff und können Einsparpotentiale auf der Grundlage von realen Kennzahlen durch fundiertere Entscheidungen heben.