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30.05.11

MAGMA präsentiert wirtschaftlichen Nutzen der Gießprozess-Simulation auf der GIFA 2011 - „Mitten Im Guss“

Aachen. Die MAGMA GmbH, Aachen, präsentiert auf der 12. Internationalen Gießerei-Fachmesse GIFA (28.6. – 2.7.2011) in Düsseldorf Innovationen rund um die Gießprozess-Simulationssoftware MAGMA5. Die Lösung ist die neueste Generation der bereits 1989 am Markt positionierten ersten praxistauglichen Software für Gießprozess-Simulation. Heute ist es die weltweit am weitesten verbreitete Applikation, mit der Gießereien und Gussteil-verwendende Unternehmen die gesamte Gussteilfertigungskette optimieren.

Im Mittelpunkt des MAGMA-Messeauftritts auf dem 300-qm-Stand (Halle 12, Stand 12A16) steht die neue Version 5.2 von MAGMA5 mit zahlreichen neuen und optimierten Modulen, um Gießprozesse simulationsbasiert zu optimieren. Ein weiteres Schwerpunkthema wird die autonome Optimierung von Gießprozessen sein. Autonome Optimierung heißt, dass die Software unter Verwendung genetischer Algorithmen durch zahlreiche hintereinander geschaltete Simulationen selbstständig die beste Lösung für eine gießtechnische Fragestellung sucht.

Als Teilnehmer der Initiative ecoMetals zeigt MAGMA anhand einer Reihe von Praxisbeispielen, wie sich durch die konsequente Nutzung der Gießprozess-Simulation die Energie- und Rohstoffeffizienz in Gießereien erheblich steigern lässt. Mit der Initiative fördert die Messe Düsseldorf die Entwicklung innovativer Produkte und Verfahren für eine
effizientere Energienutzung.

MAGMA5 - optimierte Realität
Mit MAGMA5 5.2 werden zahlreiche neue Simulationsmöglichkeiten vorgestellt: Neue Prozessmodi für Kokillenguss, Niederdrucksand- und
-kokillenguss oder Druckguss (sowohl Warm- als auch Kaltkammerverfahren) ermöglichen verfahrensspezifische Prozessdefinitionen im Detail. Dabei unterstützt die Software die Prozessauslegung auch durch die virtuelle Steuerung von Prozessgrößen während der Berechnung.

Auf der GIFA zeigt MAGMA darüber hinaus ihre neuesten Entwicklungen, die Gussteileigenschaften von Aluminium, Gusseisen oder Stahlguss im Gusszustand und nach der Wärmebehandlung mittels Gefügesimulation quantitativ ermitteln. MAGMA5 erlaubt jetzt die Vorhersage von Sand- und Reoxidationseinschlüssen aufgrund der Formfüllung und sagt Formstofffehler voraus. MAGMAnonferrous berechnet Gefüge und Eigenschaften für Aluminiumwerkstoffe unter Berücksichtigung der Metallurgie, Impftechnik und des Wasserstoffgehaltes in der Schmelze. MAGMAiron sagt die Gefüge für Gusseisenwerkstoffe von der Graphitausbildung bis hin zur Verteilung des Grundgefüges voraus. MAGMAsteel berechnet Makroseigerungen in Stahlguss und das Gefüge aus der Wärmebehandlung.
Autonome Optimierung ist die Zukunft

Bei der autonomen Optimierung nutzt der Gießer die Simulation in Kombination mit genetischen Algorithmen, um Qualitäts- und Kostenziele zu verfolgen. Die autonome Optimierung geht von der Startgeneration eines Gießsystems aus, das durch aufeinanderfolgende Simulationen und Vererbung der Eigenschaften, die zu den besten Ergebnissen führen, kontinuierlich optimiert wird. So macht die autonome Optimierung Vorschläge für die richtige Gießtechnik oder für bestmögliche Prozessparameter. Die virtuelle Versuchsgießerei im Computer ermöglicht Parametervariationen und systematische Untersuchungen von Einflussgrößen bis hin zum Optimum. Auf Basis der physikalischen Grundlagen von MAGMA5 sucht das Programm die bestmöglichen Bedingungen für Anschnittdimensionierung, Anschnittpositionen, aber auch für die Lage von Speisern und Kühlkokillen und ihre optimale Größe.
Anhand von Beispielen aus der Industrie zeigt MAGMA die heutigen Möglichkeiten und gibt einen Ausblick in die Zukunft der Optimierung.

MAGMA - Vielseitig engagiert
Auf dem begleitenden WFO Technical Forum halten MAGMA-Referenten Vorträge zu den Themen Aluminiumguss, Sandkernherstellung und Optimierung. Auf der parallel stattfindenden Messe NewCast sprechen die Simulationsexperten über Vorhersage von Eigenspannung und Verzug von Eisenguss-Bauteilen.
Zusätzlich ist MAGMA auf einem weiteren, eigenen Messestand (12A15) im Rahmen des Get-In-Form-Projekts „Jugend-Technik-Zukunft“ präsent. Dort wird Schülern, Studienanfängern und Auszubildenden die Attraktivität der gesamten Branche für qualifizierte Fachkräfte anhand interaktiver, spielerischer Elemente näher gebracht.

24.05.11

Fachkongress Advanced Planning & Scheduling mit zweihundert Teilnehmern – Experten für Kleinserien- und Einzelfertigung diskutieren über 20 Jahre erfolgreiche Anwendung.

Aachen. Rund zweihundert Experten hatten sich jetzt in Aachen versammelt, um über das Optimierungspotenzial von Advanced Planning & Scheduling (APS) in der Einzel- und Kleinserienfertigung von variantenreichen Produkten zu diskutieren. Gastgeber der zweitägigen Tagung war die Inform GmbH, Aachen, die bereits vor zwanzig Jahren die Methode für die Produktionsoptimierung entwickelt, mit dem ersten APS-System zur Einsatzreife gebracht und die Verfahren seitdem maßgeblich weiterentwickelt hat.

Die Liste der aktiven APS-Anwender, die sich zum Kongress angemeldet hatten, las sich wie ein Auszug aus der Weltmarktführerliste des Spezial- und Sondermaschinenbaus, darunter bekannte Namen wie ABB, Alstom, Hermle, Krauss Maffei, MTU, Oerlikon, Siemens oder Robert Bosch ebenso wie zahlreiche Hidden Champions aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dass APS nicht nur ein Produktionsthema ist, sondern zentrale Unternehmensbereiche vernetzt, zeigen die Funktionsbezeichnungen der Teilnehmer: Geschäftsführer, Fertigungssteuerer, Produktions- und Betriebsleiter, Logistiker, Einkäufer und Vertriebsbeauftragte trugen sich in die Gästeliste ein.

In den Vorträgen und Gesprächen des Kongresses ging es einerseits um Erfahrungen und Verfahrenstipps, andererseits um konkrete Zahlen, die das Optimierungspotenzial von APS aufzeigen: Bis 50 Prozent ließe sich damit der Planungsaufwand senken, die Durchlaufzeiten gleichzeitig um 40 Prozent senken. 25.000 Produktionsstunden könne ein durchschnittliches Sondermaschinenbau-Unternehmen bei gleichem Umsatz einsparen, war eine weitere diskutierte Kennzahl.

„Mit dem APS-Kongress wollten wir nicht nur ein Experten-Forum anbieten, sondern für die ‚Community’ der Einzel- und Kleinserienfertiger auch eine Vernetzungsplattform für den Erfahrungs- und Know-how-Austausch etablieren“, erklärte Andreas Gladis, Geschäftsbereichsleiter Produktion der gastgebenden Inform. „Mit Blick auf Teilnehmerzahl, die beteiligten Unternehmen und die lebhaften Diskussionen während und zwischen den Vorträgen scheint uns dies gelungen zu sein.“

Die zwei Keynotes des APS-Kongresses befassten sich mit der Historie und der aktuellen Anwendung der Methoden in der Industrie:

Bastian Sacher, Leiter des Auftragsmanagement Spritzguss beim Kunststoffmaschinenhersteller Krauss Maffei, stellte in seinem einführenden Praxis-Vortrag dar, wie APS hilft, die entscheidenden Fragen „Wann wird welcher Auftrag fertig?“ und „Was brauchen wir, damit der Auftrag fertig wird?“ zu beantworten. Mit optimierenden Planungsfunktionen der APS-Lösungen von Inform gelang es Krauss Maffei, den Ausgleich zwischen den widerstrebenden Zielen kurze Lieferzeit und strenge Liefertreue auf der einen sowie niedrige Bestände und Rüstkostenoptimierung auf der anderen Seite miteinander in Einklang zu bringen.
Stefan Göbel, Leitung Auftragszentrum und Qualitätswesen bei Oerlikon BARMAG, Hersteller von Spinnmaschinen für Chemiefasern, zeichnete in seinem launigen Vortrag die Entstehungsgeschichte von APS nach.

Er war an der Beauftragung der Inform beteiligt, die für das Unternehmen Anfang der neunziger Jahre zunächst in einer Simulation analysieren sollte, wie die Fertigstellung von Fehlteilen beschleunigt, die Durchlaufzeiten verkürzt und die Werkstattbestände reduziert werden konnten. Darüber hinaus gehörte zur Aufgabe, auf der Basis der Plandaten die Kapazitätsauslastung und die Engpassmaschinen zu ermitteln.

Der Inform gelang es in der Simulation, die Planung in ihrer gesamten Komplexität zu beschreiben und die Fertigung kapazitätsabhängig zu optimieren. Um mit den unsicheren Daten und komplexen Planungszusammenhängen klar zu kommen, verwendete das Unternehmen für die Optimierungsalgorithmen Fuzzy Logic - eine Entscheidungsmethode, die der Inform-Gründer Prof. Dr. Hans-Jürgen Zimmermann maßgeblich mitentwickelt hat.

Aus den Verfahren der BARMAG-Simulation entstand schließlich, was heute in Einzel- und Kleinserien-Fertigung unter APS verstanden wird und die erste Software, mit der sich die Methode anwenden ließ. Sie wurde unter dem Namen Felios von der Inform entwickelt, startete 1991 bei Oerlikon BARMAG und optimiert bis heute als Ergänzung zu SAP die Fertigung.

In den zahlreichen Gesprächen und Diskussionen der Experten im Plenum und zwischen den Vorträgen ging es vorrangig um die gegenwärtige Nutzung von APS und APS-Systemen in den Unternehmen. Betont wurde allgemein der große Sprung, den Unternehmen mit APS bei der Produktionsoptimierung machen können. Schon alleine durch das Transparentmachen der Planungsprozesse, die zuvor mit Excel oder sogar „vordigital“ auf Papier durchgeführt wurden, lässt sich die Fertigung viel exakter und nachvollziehbarer steuern. Hinzu kommen die Optimierungsverfahren, die für eine ideale Verteilung der Fertigungsaufträge auf die Ressourcen sorgen. Eine APS-Investition amortisiert sich deshalb innerhalb eines halben Jahres.

Auch langfristig wirkt APS optimierend: Da die Planungsprozesse transparent und dokumentiert sind, lässt sich kontinuierlich an ihnen arbeiten, um die Fertigung ständig zu verbessern.
Gleichwohl, war man ebenso einhelliger Meinung, stellten sich die Vorteile nicht von alleine ein. Die Einführung von APS bzw. eines APS-Systems muss sowohl von der Prozess- als auch von der Personalseite entsprechend vorbereitet werden.

Es geht nicht nur um eine technische Software-Implementierung, die im Falle von Felios sehr einfach ist, sondern um eine Management-Aufgabe. Ziele und Werte von APS müssen akzeptanzfördernd und bereichsübergreifend vermittelt werden, damit sich das Optimierungspotenzial entfaltet.

04.05.11

IHK-Konjunkturumfrage Frühjahr 2011: Wirtschaft arbeitet mit voller Kraft

Die wirtschaftliche Erholung in der Region Aachen setzt sich ungebremst fort. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen, an der sich 345 Unternehmen mit über 40.000 Beschäftigten beteiligt haben.

Diese positive Entwicklung wird durch weiterhin verbesserte Auslandsumsätze, aber auch durch eine anziehende Binnennachfrage getrieben. "Die Kapazitätsauslastung ist erneut angestiegen und auch die Ertragslage der Unternehmen im Kammerbezirk entwickelt sich weiterhin positiv", so IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Drewes.

Das größte Risiko für die Fortsetzung des Aufschwungs sieht die Wirtschaft in den steigenden Rohstoff- und Energiepreisen. "Wegen der zunehmenden globalen Nachfrage, aber auch aufgrund von Spekulationen, haben sich die Preise für wichtige Rohstoffe in den zurückliegenden Monaten verdoppelt", erklärt Drewes weiter. "Hinzu kommen weiterhin anziehende Energiepreise. Die Unternehmen sind gefordert, durch Produktions- und Verfahrensinnovationen Kosten zu senken und Wettbewerbsvorteile zu generieren. Ein moderater Preisanstieg wird aber wohl nicht abzuwenden sein."

Lage der Industrie weiterhin sehr gut
Die Geschäftslage der Industriebetriebe hat sich seit dem Jahresbeginn erneut verbessert. Zwei Drittel der Unternehmen berichten von guten Geschäften, nur jeder sechzehnte Befragte meldet eine schlechte Geschäftslage. Die durchschnittliche Produktionsauslastung stieg auf 82 Prozent an und liegt damit deutlich über dem langjährigen Durchschnitt. Bei sieben von zehn Unternehmen sind die Umsätze in den letzten Monaten gestiegen. Die Ertragslage hat sich bei jedem zweiten Betrieb gebessert.

Dienstleister leicht verbessert
Fast sechs von zehn Dienstleistungsunternehmen bezeichnen ihre aktuelle Geschäftslage als gut. Dem stehen lediglich sieben Prozent der Befragten gegenüber, die von schlechten Geschäften berichten. Gleichzeitig melden ebenfalls sechs von zehn Befragten gestiegene Umsätze.

Handel stark verbessert
Die gute Geschäftslage im Handel hat sich in den zurückliegenden Monaten nochmals verbessert. Über die Hälfte der Unternehmen meldet eine gute Lage, nur jeder zwanzigste Befragte berichtet von schlechten Geschäften.

Bauwirtschaft meldet gute Geschäftslage
Die Geschäftslage der Unternehmen im Baugewerbe hat sich gegenüber der Vorumfrage deutlich verbessert. Die Hälfte der Befragten berichtet von guten Geschäften, kein Unternehmen meldet eine Verschlechterung. Damit berichtet das Baugewerbe über den stärksten Anstieg von allen Wirtschaftssektoren im Kammerbezirk.

Erwartungen unverändert positiv
Aufgrund der guten Geschäftslage schaut die Mehrheit der Unternehmen trotz der gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise, der politischen Unruhen in Nordafrika und im Nahen Osten sowie der Natur- und Umweltkatastrophe in Japan unverändert zuversichtlich auf die kommenden Monate. Vier von zehn Betrieben erwarten eine Verbesserung der Geschäfte, nur jedes zehnte Unternehmen rechnet mit einer ungünstigeren Entwicklung.

Exporte bleiben auf hohem Niveau
Sechs von zehn befragten Unternehme haben ihre Auslandsumsätze in den zurückliegenden Monaten steigern können, bei nur sieben Prozent haben sich die Exportumsätze verringert. Die Exportumsätze bleiben damit auf sehr hohem Niveau.
Angesichts der hohen Exporterlöse haben die Erwartungen an die weitere Entwicklung der Exporte an Dynamik verloren. Während zuletzt noch die Hälfte aller Industrieunternehmen steigende Auslandsumsätze erwartet hat, ist es jetzt nur noch ein Drittel.

Unternehmen erwarten weiteren Beschäftigungsaufbau
Aktuell ist die Arbeitslosenquote im Kammerbezirk Aachen nach dem saisonüblichen Anstieg im Winter bei 8,6 Prozent angelangt und liegt damit geringfügig über den Werten des Landes Nordrhein-Westfalen (8,5 Prozent).
Ein Ende der guten Entwicklung des Arbeitsmarkts ist auch in den kommenden Monaten nicht zu erwarten, denn die Beschäftigungsabsichten der Unternehmen sind weiter gestiegen. Aufgrund der hervorragenden Geschäftslage und der positiven Aussichten plant jeder dritte Befragte einen Personalaufbau, nur jeder zehnte Betrieb erwartet einen Abbau. Damit werden die Rekordwerte aus dem Jahr 2007 erneut erreicht.

Den aktuellen Konjunkturbericht finden Sie im Internetangebot der IHK Aachen unter www.aachen.ihk.de/konjunkturbericht/.

02.05.11

ComNet lädt ein zur Informations-Veranstaltung für Seniorenheime - Effiziente Arbeitsabläufe und zeitnahe Dokumentierung in der Pflege

Würselen, im April 2011. Die ComNet GmbH, Systemhaus-Partner für Unternehmen mit fünf bis 500 Arbeitsplätzen, lädt IT-Verantwortliche aus Seniorenheimen und anderen Pflegeeinrichtungen am Mittwoch, den 11. Mai 2011, zum Informationstag "Effiziente Arbeitsabläufe und zeitnahe Dokumentierung" nach Würselen ein (9 Uhr bis 18 Uhr, Carlo-Schmid-Str. 15, 52146 Würselen, Anmeldung info@comnet.de).

Experten von ComNet und dem Software-Partner DM EDV- und Bürosysteme GmbH informieren und demonstrieren während des Informationstages darüber, wie Alten-, Senioren- oder Pflegeheime ihre täglichen Abläufe in der Administration deutlich effizienter gestalten können.

Konkret erhalten die Besucher Informationen und Wissen über:

  • Software zur einfachen Erstellung von Dienstplänen, übergreifende Einsatzplanung und Urlaubsverwaltung.

  • Controlling-Systeme für die Unternehmensführung in der ambulanten und stationären Pflege und in sozialen Einrichtungen

  • Touch-PC Systeme zur zeitnahen Pflegedokumentation

  • Server-Hosting, ASP, Ausfallsicherheit für Seniorenheime