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27.06.11

Thermoprocess Düsseldorf - M.E.SCHUPP® präsentiert MoSi2-Heizelemente und Isoliermaterialien aus polycristalliner Al2O3-Wolle für Hochtemperaturanwendungen

Düsseldorf, im Juni 2011. Vom 28. Juni bis zum 2. Juli stellt die M.E.SCHUPP Industriekeramik GmbH Aachen auf der Thermoprocess 2011 in Düsseldorf ihre Hochtemperatur-Komponenten für den Labor- und Industrieofenbau vor (Halle 9, Stand B 07). Ebenfalls auf dem Stand vertreten ist die ITM Co. Ltd. als langjähriger Produktionspartner des Unternehmens für Faserprodukte.

Die Düsseldorfer Messe zur Herstellung und zum Einsatz von Industrieöfen und Wärmeerzeugungsanlagen ist für M.E.SCHUPP ein thematisches und geografisches Heimspiel. Die Experten für hohe Gradzahlen aus dem Düsseldorf-nahen Aachen bieten unter dem Motto „High Quality for High Temperature“ ein komplettes Produktportfolio für den Bau und den wirtschaftlichen Betrieb von Hochtemperatur-Systemen. Sein Angebot positioniert das mittelständische Familienunternehmen als Preis-Leistungs-Alternative zu den Großherstellern. Fast zeitgleich stellt M.E.SCHUPP auch auf der Internationalen Fachmesse für Wärmebehandlung und Industrieöfen in Guangzhou, China, aus.

Im Mittelpunkt der Thermoprocess-Präsentation stehen MolyCom-Heizelemente aus MoSi2 für Öfen bis 1.800° C aus eigener Fertigung sowie die hochreine Variante MolyCom-Hyper für thermische Prozesse mit besonderen Anforderungen an die Reinheit des Brenn- und Sinterprozesses, z.B. beim Sintern von Zirkonoxyd und bei der Herstellung von ITO Sputtering.

Die Heizelemente werden auch in Aachen gefertigt, da M.E.SCHUPP der erste Hersteller von MoSi2-Heizelementen in Deutschland und der zweite in Europa ist.

Weiterhin sind in Düsseldorf die Al2O3-Isolierplatten und Formteile für Temperaturen bis 1.850° C unter den Namen UltraBoard und UltraVac sowie Nadelmatten, Module und Wolle unter dem Label ITM - FiberMax® aus polycristalliner Al2O3 -Wolle zu sehen.

Erstmals ausgestellt werden fertig montierte Ofensets aus den Heizelementen MolyCom®-Ultra und -Hyper sowie Ultraboard-Isolierungen für Ofenanlagen bis 1.800° C. Sie werden nach technischen Spezifikationen des Kunden für den Einbau Labor- und Industrieöfen gefertigt. Ebenfalls Messepremiere hat die neue UltraBoard®-Produktvariante Nut&Feder.

Als „kleinstes“ Hochtemperatur-Produkt präsentiert das Aachener Unternehmen die keramischen PTCR-Ringe zur Erfassung des Wärmeeintrags bei den Brenn- und Sinterprozessen. Sie ermöglichen die genaue Analyse der 3D-Temperaturverteilungen im Ofenbau, unabhängig davon, ob die aufgenommene Energie durch Wärmeleitung, -strahlung oder -konvektion eingebracht wurde. Komplettiert wird das Messeangbot durch leichte Sinterunterlagen für Anwendungen bis 1.500° C.

17.06.11

Auszeichnung für Existenzgründer aus der Euregio Maas-Rhein

Aachen. Gute Geschäftsideen kennen keine Grenzen. Das beweisen die Gewinner des StarterAward in der Euregio Maas-Rhein, verliehen am Dreiländerpunkt im Rahmen eines gemeinsamen Projektes der GründerRegion Aachen, Düren, Euskirchen, Heinsberg, der belgischen Provinz Limburg, der Provinz Lüttich, der deutschsprachigen Gemeinschaft und der niederländischen Provinz Limburg.

Pflanzen wachsen sehen
Den ersten Preis und 8.000 Euro erhielt die Phenospex GmbH, Aachen, von Dr. Grégoire Hummel, Philipp Tillmanns und Dr. Uladzimir Zhokhavets. Sie haben ein System zur Überwachung des Pflanzenwachstums entwickelt, bei welchem durch die automatische Messung und Verknüpfung von Pflanzen- und Umweltparametern der Ressourceneinsatz optimiert und die Produktqualität erhöht werden kann. Dies führt zur Verringerung des Einsatzes von synthetischen Wirkstoffen und Pestiziden und ermöglicht so die wettbewerbsfähige Produktion von biologischer Massenware.

Gullydeckel aus Abfall
Mit dem zweiten Platz und 4.000 Euro wurde die REPROCOVER S.A., Henri Chapelle, von Ludo Debergh ausgezeichnet. Er hat ein Verfahren entwickelt und patentiert, um auf Basis von industriellem Recyclingabfall, sogenannten Nicht-Thermoplastmaterialien, Gullydeckel herzustellen.

Sportwagen mit Hybridantrieb
Yves Toussaint aus Lüttich gewann mit seinem Unternehmen Imperia Automobiles S.A., den dritten Preis in Höhe von 2.000 Euro. Seine jahrelange Erfahrung aus dem Prototypenbau will er nun in der Produktion eines selbst entwickelten Autos, dem Imperia GP Roadster mit einer sportlichen Hybridmotorisierung, umsetzen.

Werbung für den Einzelhandel
Die BIG Advertisements V.O.F., Limbricht, von Pascal Janshen und Berry Schrijen wurde für ihr Konzept des interaktiven Vertriebs von Ermäßigungsgutscheinen über Parkscheinautomaten in den Niederlanden mit einem Beratungsgutschein ausgezeichnet.

Der StarterAward in der Euregio Maas-Rhein ist ein Teilprojekt des grenzüberschreitenden Programms INTERREG IV-A "Europäische Territoriale Zusammenarbeit" Euregio Mass-Rhein (Extensio).


Informationen und Kontakt

GründerRegion Aachen
Michael F. Bayer
Telefon: 0241 4460-350
info@gruenderregion.de
www.gruenderregion.de

16.06.11

Zweite Woche der Gesundheitswirtschaft startet Ende Juni - Anmeldung noch bis 22. Juni möglich

Region Aachen. Die zweite Woche der Gesundheitswirtschaft in der Gesundheitsregion Aachen wird vom 27. Juni bis zum 1. Juli an verschiedenen Orten in der Region Aachen stattfinden. Ziel ist es zu verdeutlichen, dass die Gesundheitsregion Aachen zusammenwächst und sich zu einem Ganzen formiert. Deshalb haben die Veranstalter AGIT mbH, Regionalagentur Aachen und Regio Aachen e.V. das Motto „Pars pro toto, ein Teil steht für das Ganze: Nutzerorientierte Gesundheitswirtschaft“ gewählt.

Die Akteure werden mit Wissenschaft und Wirtschaft über die aktuellen Entwicklungen im Innovations- und Wachstumsmarkt Gesundheit diskutieren. Hierbei geht es u. a. um Zukunftsstrategien in der Medizintechnik, der Versorgung und der Pflege sowie um medizinische und wirtschaftliche Herausforderungen an unser Gesundheitssystem.

„Dass die Region Aachen mit dazu beitragen kann, Antworten auf die drängenden Fragen zu geben, liegt auf der Hand“, so Ulla Schmidt, Bundesministerin für Gesundheit a. D., die die Woche der Gesundheitswirtschaft in Aachen eröffnen wird. „Denn nicht umsonst ist die Region einer der führenden Standorte der Gesundheitswirtschaft in NRW“, so Schmidt weiter. „Die zahlreichen Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft in der Region verfügen über herausragende Kompetenzen.“

Die Herausforderungen an unser Gesundheitssystem sind erheblich und werden angesichts des demografischen Wandels in den nächsten Jahren deutlich zunehmen. Mit der höheren Lebenserwartung in der Bevölkerung nimmt der Anteil älterer Menschen stetig zu, was neue Anforderungen an die medizinische Versorgung mit sich bringt. Entsprechend hoch sei der Innovationsdruck in der Prävention, in der Diagnostik und Therapie, in der Pharmazie, in der Medizintechnik, aber auch in der betrieblichen Organisation, beispielsweise in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen.

Eine Anmeldung zur jeweiligen Veranstaltung wird bis zum 22. Juni erbeten an Birgitt van Megeren, AGIT mbH, Tel. 0241/963-1066, b.vanmegeren@agit.de. Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen unter www.gesundheitsregionaachen.eu.

PROGRAMM (s. Anhang)

- Kurzversion: s. Seite 2 des pdfs "08-PM_Ankündigung_Woche-der-Gesundheitswirtschaft.pdf"
- ausführliches Programm: s. "08_Einladungsbroschüre_Woche-der-Gesundheitswirtschaft.pdf"

HINWEIS - BITTE VORMERKEN:
Eine Einladung zum Pressegespräch am 27. Juni um 9 Uhr im TZA in Aachen zum Auftakt der Veranstaltungswoche unter Teilnahme von u.a. von Barbara Steffens, Gesundheitsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, und Ulla Schmidt, Bundesministerin für Gesundheit a. D., folgt kommende Woche!

Weitere Wachstumsfinanzierung für Aachener Medizintechnikunternehmen Vimecon

Aachen. Die S-VC GmbH investiert gemeinsam mit der NRW.BANK sowie den Altinvestoren KfW, Seed Fonds Aachen und einem Privatinvestor im Rahmen einer zweiten Finanzierungsrunde in die Weiterentwicklung von einem lasergestützten Kathetersystem der Vimecon GmbH.

Das Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Herzogenrath bei Aachen nutzt das zusätzliche Kapital, um die Weiterentwicklung des laserbasierten Katheters, der spezifisch auf die Behandlung und Heilung des Vorhofflimmerns im Herzen zugeschnitten ist, voranzutreiben und zur Marktreife zu bringen. Zusätzlich soll das Management der Vimecon um einen erfahrenen Marktexperten ergänzt werden.

Innovative Kathetersysteme zur Behandlung von Vorhofflimmern

Die 2005 gegründete Vimecon ist spezialisiert auf die Entwicklung individueller Mikro-Kathetersysteme für die Anwendung in Forschung und Medizin. Bereits im Jahr 2004 begann das Unternehmen in Zusammenarbeit mit dem Aachener Institut für Lasertechnik (ILT) und dem Uniklinikum Aachen mit der Entwicklung eines neuen Laserkatheters zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen und schaffte damit eine Alternative zur medikamentösen Behandlung. Bislang beruhte die Behandlungsstrategie für Vorhofflimmern im Wesentlichen auf der regelmäßigen Einnahme von Medikamenten. Kathetertechnische Verfahren zur Behandlung bieten dagegen einen hohen Behandlungserfolg ohne Notwendigkeit der weiteren dauerhaften Medikamenteneinnahme.

Gute Aussichten für Entwicklungen in der Medizintechnik

Dr. Kai U. Markus, Gründer und Geschäftsführer der Vimecon GmbH, schätzt Bedarf und Marktvolumen für laserbasierte Kathetersysteme positiv ein: „Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung in Europa und Nordamerika, die mehr als 18 Mio. Menschen betrifft. Allein in Deutschland beträgt die Zahl der erkrankten Menschen momentan mehr als 800.000. Aufgrund der steigenden Lebenserwartung, des steigenden Anteils älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung und der Zunahme von Herz-Kreislauferkrankungen ist mit einer deutlichen Steigerung des Marktvolumens zu rechnen.“ Auch Horst Gier, Geschäftsführer der S-VC GmbH und der Managementgesellschaft des Seed-Fonds Aachen, sieht großes Marktpotenzial für das innovative Vimecon-Produkt: „Kathetertechnische Behandlungstechnologien sind für viele Arten von Herzrhythmusstörungen anwendbar, und die Technik findet bereits breite Anwendungsbereiche in der Medizin. Vimecon trifft somit mit seinem laserbasierten Kathetersortiment genau den Bedarf der Branche.“

08.06.11

Erstes grenzüberschreitendes Standort-Informationssystem in Europa

Aachen/Euregio. Ein in Europa bislang einzigartiges Projekt wird derzeit durch die regionale Wirtschaftsförderungsgesellschaft AGIT, die niederländische Provinz Limburg und die belgischen Entwicklungsgesellschaften in Flandern, der Wallonie sowie der Deutschsprachigen Gemeinschaft (Agentschap Ondernemen/POM Limburg, spi+, WFG Ostbelgien) für die Euregio Maas-Rhein durchgeführt: Erstmals soll ein integriertes grenzüberschreitendes Standort-Informationssystem ansiedlungswilligen Unternehmen die nötige Markttransparenz verschaffen. Das neue Webportal wird zukünftig nicht nur einen genauen Überblick über verfügbare Gewerbeflächen und Gewerbeimmobilien vermitteln, sondern auch Angaben über ansässige Unternehmen sowie relevante Informationen für eine Ansiedlung in der Euregio Maas-Rhein bereitstellen.

Die Weichen für den Aufbau des Portals wurden bereits gestellt: So haben die Projektpartner als ersten wichtigen Schritt ein gemeinsames, harmonisiertes Datenmodell entwickelt, welches auf dem Datenbestand der einzelnen Teilregionen aufbaut und alle gewerbegebietsrelevanten Informationen enthält. Um die Qualität der bereitgestellten Infomationen zu verbessern, werden neben bereits vorhandenen Daten auch weitere, ergänzende Informationen erhoben. Für die komplexe technische Realisierung des Portals wird in den kommenden Monaten im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung ein geeignetes Unternehmen gesucht. Die technisch-funktionellen Vorgaben für das Portal und das Anforderderungsprofil für die Bewerber wurden bereits erarbeitet und veröffentlicht. Der Aufbau des Portals soll im September 2011 starten.